{"id":62334,"date":"2014-05-14T12:47:53","date_gmt":"2014-05-14T10:47:53","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62334"},"modified":"2014-05-14T12:47:53","modified_gmt":"2014-05-14T10:47:53","slug":"iii-r-20-12-kindergeldberechtigung-von-ortskraeften-einer-deutschen-botschaft-in-einem-staat-der-karibik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-20-12-kindergeldberechtigung-von-ortskraeften-einer-deutschen-botschaft-in-einem-staat-der-karibik\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;20\/12 &#8211; Kindergeldberechtigung von Ortskr&auml;ften einer Deutschen Botschaft in einem Staat der Karibik"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.12.2013, III R 20\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Kindergeldberechtigung von Ortskr&auml;ften einer Deutschen Botschaft in einem Staat der Karibik<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob der Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagten (Kl&auml;gerin) &#8211;einer in einem Karibikstaat lebenden deutschen Staatsangeh&ouml;rigen&#8211; Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz f&uuml;r ihre dort in ihrem Haushalt lebenden Kinder zusteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin lebte mit ihren Kindern K (geboren am &#8230;) und F (geboren am &#8230;) in einem Staat der Karibik. Sie war zun&auml;chst bei der Flughafenverwaltung in A t&auml;tig. Seit November 2003 ist sie als sog. Ortskraft bei der Deutschen Botschaft in A besch&auml;ftigt. Die Dienstbez&uuml;ge erhielt sie von der Besoldungsstelle des Ausw&auml;rtigen Amtes auf ihr in Deutschland gef&uuml;hrtes Bankkonto &uuml;berwiesen. Das Ausw&auml;rtige Amt f&uuml;hrte hiervon die einbehaltene Lohnsteuer an ein deutsches Finanzamt und Sozialversicherungsbeitr&auml;ge ab. Die Kl&auml;gerin wurde bislang nicht zur Einkommensteuer veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beklagte und Revisionskl&auml;gerin (Familienkasse) lehnte den Kindergeldantrag der Kl&auml;gerin ab. Hiergegen legte die Kl&auml;gerin Einspruch ein. Die Familienkasse wies diesen Rechtsbehelf mit Einspruchsentscheidung vom 15.&nbsp;November 2007 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Klage begehrte die Kl&auml;gerin Kindergeld f&uuml;r K ab November 2003 und f&uuml;r F ab Mai 2007. Die Klage war im Wesentlichen erfolgreich. Das Finanzgericht (FG) hob den Ablehnungsbescheid sowie die hierzu ergangene Einspruchsentscheidung auf und verpflichtete die Familienkasse, &uuml;ber den Antrag der Kl&auml;gerin auf Gew&auml;hrung von Kindergeld unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts erneut zu entscheiden. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte das FG aus:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse habe den Kindergeldantrag zu Unrecht mit der Begr&uuml;ndung abgelehnt, es best&uuml;nde keine Kindergeldberechtigung nach &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst a i.V.m. &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes in der f&uuml;r den Streitzeitraum ma&szlig;geblichen Fassung (EStG). Die Kl&auml;gerin erf&uuml;lle ab November 2003 die in &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 EStG genannten Voraussetzungen. Insbesondere werde sie &#8211;wie &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG fordere&#8211; in dem Karibikstaat lediglich in einem der beschr&auml;nkten Einkommensteuerpflicht &auml;hnlichen Umfang zu einer Steuer vom Einkommen herangezogen. Dies gelte erst recht, wenn &#8211;wie im Streitfall&#8211; im Wohnsitzstaat keine Einkommensteuerpflicht bestehe. Die f&uuml;r die Besteuerung von Besch&auml;ftigten ausl&auml;ndischer Staaten ma&szlig;gebliche Vorschrift des Art.&nbsp;299 des Einkommensteuerrechts des Karibikstaates (EStR-K) laute, dass nicht dieser Steuer unterliegen w&uuml;rden &quot;die Geh&auml;lter und sonstigen Bez&uuml;ge der diplomatischen oder konsularischen Entsandten und anderen Beamten oder ausl&auml;ndischen Angestellten eines ausl&auml;ndischen Staates f&uuml;r die in der &#8230; geleistete Arbeit. &#8230;&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies entspreche den v&ouml;lkerrechtlichen Grunds&auml;tzen nach Art.&nbsp;34, Art.&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 des Wiener &Uuml;bereinkommens &uuml;ber diplomatische Beziehungen (W&Uuml;D) vom 18.&nbsp;April 1961 (BGBl II 1964, 959) und Art.&nbsp;49 des Wiener &Uuml;bereinkommens &uuml;ber konsularische Beziehungen vom 24.&nbsp;April 1963 (BGBl II 1969, 1587), wonach die Privilegien der Steuerfreiheit von Abgaben im Empfangsstaat grunds&auml;tzlich auch f&uuml;r die Mitglieder des Verwaltungs- und technischen Personals der Mission (Auslandsvertretung) und der zu ihrem Haushalt geh&ouml;renden Familienmitglieder gelten w&uuml;rden. Der Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 EStG erfasse auch nicht nur aus dem Herkunftsstaat &quot;entsandte&quot; Personen, sondern auch sog. Ortskr&auml;fte. Ebenso beschr&auml;nke sich die Norm nicht nur auf Personen mit diplomatischem oder konsularischem Status, die nach den v&ouml;lkerrechtlichen Vereinbarungen steuerrechtliche Privilegien im Besch&auml;ftigungsstaat genie&szlig;en w&uuml;rden. Die Kl&auml;gerin besitze zwar &#8211;soweit ersichtlich&#8211; keinen solchen v&ouml;lkerrechtlichen Status. Vielmehr sei sie aufgrund ihrer pers&ouml;nlichen Bindungen und ihres langj&auml;hrigen Aufenthalts in dem Karibikstaat als dort ans&auml;ssig anzusehen. Diesen Umst&auml;nden komme jedoch keine Bedeutung zu, weil sie keinen Niederschlag im Wortlaut des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 EStG gefunden h&auml;tten. Im Ergebnis besitze die Kl&auml;gerin nach dem Einkommensteuerrecht ihres Wohnsitzstaates eine &uuml;ber die v&ouml;lkerrechtlichen Vereinbarungen hinausgehende Exterritorialit&auml;t.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass die Kl&auml;gerin bislang nicht zur Einkommensteuer veranlagt worden sei, sei unerheblich. Das Besteuerungsverfahren habe keine Bindungswirkung f&uuml;r das Kindergeldverfahren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich die Familienkasse mit der Revision. Das FG-Urteil beruhe auf einer unzutreffenden Auslegung des &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a i.V.m. &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 EStG. Zur Begr&uuml;ndung tr&auml;gt die Familienkasse unter Bezugnahme auf die Dienstanweisung zur Durchf&uuml;hrung des Familienleistungsausgleichs nach dem X. Abschnitt des Einkommensteuergesetzes im Wesentlichen vor, dass Personen, die bereits vor ihrer Dienstaufnahme im Ausland als sog. Ortskr&auml;fte st&auml;ndig ans&auml;ssig gewesen seien, unabh&auml;ngig von ihrer Staatsangeh&ouml;rigkeit, nicht unter &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 EStG fielen. Au&szlig;erdem erfolge nach Art.&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 W&Uuml;D nur dann eine Gleichstellung der Mitglieder des Verwaltungs- und technischen Personals einer Mission mit Personen mit diplomatischem Status, wenn sie weder Angeh&ouml;rige des Empfangsstaats noch dort st&auml;ndig ans&auml;ssig seien. Die Kl&auml;gerin sei jedoch in dem Karibikstaat st&auml;ndig ans&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat entscheidet mit Einverst&auml;ndnis der Beteiligten ohne m&uuml;ndliche Verhandlung (&sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Familienkasse &#8230; der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit ist aufgrund eines Organisationsaktes (Beschluss des Vorstands der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit Nr.&nbsp;21\/2013 vom 18.&nbsp;April 2013 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;11 des Finanzverwaltungsgesetzes, Amtliche Nachrichten der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Ausgabe Mai 2013, Seite 6&nbsp;ff.) im Wege des gesetzlichen Parteiwechsels in die Beteiligtenstellung der Agentur f&uuml;r Arbeit &#8230; &#8211;Familienkasse&#8211; eingetreten (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22.&nbsp;August 2007 X&nbsp;R&nbsp;2\/04, BFHE 218, 533, BStBl II 2008, 109, unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Die Vorentscheidung ist aufzuheben und die Sache mangels Spruchreife zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO). Die Vorentscheidung verletzt &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a i.V.m. &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG. Die Feststellungen des FG reichen nicht aus, um abschlie&szlig;end zu beurteilen, ob die Kl&auml;gerin in dem Karibikstaat lediglich in einem der beschr&auml;nkten Einkommensteuerpflicht &auml;hnlichem Umfang zu einer Steuer vom Einkommen herangezogen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Da die in dem Karibikstaat lebenden Kinder der Kl&auml;gerin weder einen Wohnsitz noch ihren gew&ouml;hnlichen Aufenthalt im Inland, in einem Mitgliedstaat der Europ&auml;ischen Union oder in einem Staat haben, auf den das Abkommen &uuml;ber den Europ&auml;ischen Wirtschaftsraum Anwendung findet, kann f&uuml;r jene Kinder nach &sect;&nbsp;63 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG nur dann ein Kindergeldanspruch bestehen, wenn sie im Haushalt eines Berechtigten i.S. des &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG leben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG ist kindergeldberechtigt, wer nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 EStG unbeschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat zwar zutreffend die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz 1 EStG bejaht, wonach unbeschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig auch deutsche Staatsangeh&ouml;rige sind, die &#8211;wie die Kl&auml;gerin&#8211; im Inland weder einen Wohnsitz noch ihren gew&ouml;hnlichen Aufenthalt haben und zu einer inl&auml;ndischen juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts in einem Dienstverh&auml;ltnis stehen und daf&uuml;r Arbeitslohn aus einer inl&auml;ndischen Kasse beziehen. Da &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz 1 EStG keine weiteren Voraussetzungen nennt, ist insoweit auch unerheblich, ob die Kl&auml;gerin eine sog. Ortskraft ist oder einen bestimmten v&ouml;lkerrechtlichen Status besitzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Es hat aber zu Unrecht die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz 2 EStG mit der Begr&uuml;ndung bejaht, die Kl&auml;gerin unterliege aufgrund des Art.&nbsp;299 EStR-K dort keiner Einkommensteuerpflicht. Nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG gilt die erweiterte unbeschr&auml;nkte Einkommensteuerpflicht nur f&uuml;r nat&uuml;rliche Personen, die in dem Staat, in dem sie ihren Wohnsitz oder ihren gew&ouml;hnlichen Aufenthalt haben, lediglich in einem der beschr&auml;nkten Einkommensteuerpflicht &auml;hnlichem Umfang zu einer Steuer vom Einkommen herangezogen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Sinn und Zweck von &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz 2 EStG ist es, den Auslandsbediensteten deutscher staatlicher Stellen die personenbezogenen Vorteile der unbeschr&auml;nkten Steuerpflicht f&uuml;r sich und ihre Haushaltsangeh&ouml;rige zu erhalten. Umgekehrt soll verhindert werden, dass ein Steuerpflichtiger sowohl in seinem Wohnsitzstaat als auch &uuml;ber &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 EStG in der Bundesrepublik Deutschland diese Vorteile mehrfach in Anspruch nehmen kann (Lehner\/Waldhoff, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;1 Rz C&nbsp;61). Demnach bedarf es dieser erweiterten unbeschr&auml;nkten Einkommensteuerpflicht dann nicht, wenn die Person nach den Regeln des ma&szlig;geblichen ausl&auml;ndischen Steuerrechts unbeschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig ist und dadurch im Ausland die Ber&uuml;cksichtigung der pers&ouml;nlichen Merkmale gesichert ist (BFH-Urteil vom 5.&nbsp;September 2001 I&nbsp;R&nbsp;88\/00, BFH\/NV 2002, 623, unter II.1.a; Schmidt\/Heinicke, EStG, 32.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;35&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob eine Person in dem Staat, in dem sie ihren Wohnsitz oder gew&ouml;hnlichen Aufenthalt hat, lediglich in einem der beschr&auml;nkten Einkommensteuerpflicht &auml;hnlichen Umfang zu einer Steuer vom Einkommen herangezogen wird (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG), ist nach den Vorschriften des ma&szlig;gebenden ausl&auml;ndischen Steuerrechts zu pr&uuml;fen (BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Oktober 1985 I&nbsp;R&nbsp;271\/81, BFHE 145, 44). Dabei sind allerdings die nach dem deutschen Einkommensteuerrecht pr&auml;genden Merkmale der beschr&auml;nkten Steuerpflicht zu beachten (Gosch in Kirchhof, EStG, 12.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;11). Bei dieser Pr&uuml;fung ist daher insbesondere zu ber&uuml;cksichtigen, ob im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat nur die inl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte (nicht das Welteinkommen) erfasst werden (vgl. BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Februar 2006 I&nbsp;R&nbsp;60\/05, BFHE 212, 468, BStBl II 2007, 106) und pers&ouml;nliche Verh&auml;ltnisse weitgehend au&szlig;er Betracht bleiben (zum Ganzen Lehner\/Waldhoff, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;C&nbsp;67; Stapperfend in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect;&nbsp;1 EStG Rz&nbsp;175). Allein der Bezug steuerfreier Eink&uuml;nfte ist dem nicht gleich zu stellen, weil dies eine unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat nicht ausschlie&szlig;t (BFH-Urteil vom 19.&nbsp;September 2013 V&nbsp;R&nbsp;9\/12, BFH\/NV 2014, 90, Rz&nbsp;19&nbsp;ff.; Schmidt\/Heinicke, a.a.O., &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;36). Im &Uuml;brigen ist unerheblich, ob der Steuerpflichtige in seinem Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat tats&auml;chlich besteuert wird. Ma&szlig;geblich ist allein die objektive Rechtslage (BFH-Urteil in BFHE 212, 468, BStBl II 2007, 106, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei obliegt die Feststellung des ausl&auml;ndischen Rechts dem FG (&sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;293 der Zivilprozessordnung &#8211;ZPO&#8211;). Die Feststellungen zu Bestehen und Inhalt des ausl&auml;ndischen Rechts sind f&uuml;r das Revisionsgericht grunds&auml;tzlich bindend (&sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;560 ZPO). Sie sind revisionsrechtlich wie Tatsachenfeststellungen zu behandeln (z.B. Senatsurteil vom 13.&nbsp;Juni 2013 III&nbsp;R&nbsp;10\/11, BFHE 241, 562).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das FG-Urteil entspricht nicht diesen Rechtsgrunds&auml;tzen. Das FG hat aus Art.&nbsp;299 EStR-K geschlossen, die Kl&auml;gerin unterliege dort keiner Einkommensteuerpflicht. Diese Ableitung verst&ouml;&szlig;t gegen &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz 2 EStG, weil sie nicht unter Beachtung der die deutsche beschr&auml;nkte Einkommensteuerpflicht pr&auml;genden Merkmale erfolgt ist. Die Vorschrift des Art.&nbsp;299 EStR-K regelt lediglich die sachliche Steuerfreiheit von Geh&auml;ltern und Bez&uuml;gen bestimmter Personengruppen. Das FG hat daher unzutreffend aus dem Eingreifen einer sachlichen Steuerbefreiung darauf geschlossen, dass die Kl&auml;gerin nach objektiver Rechtslage in dem Karibikstaat &uuml;berhaupt keiner Einkommensteuerpflicht unterliegt bzw. dort nicht mit ihrem Welteinkommen besteuert wird (ebenso BFH-Urteil in BFH\/NV 2014, 90).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Vorentscheidung erweist sich auch nicht deshalb als richtig, weil die Kl&auml;gerin aufgrund der Regelungen (Besteuerungsvorrechte) des W&Uuml;D in ihrem Wohnsitzstaat nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz 2 EStG nur in einem der beschr&auml;nkten Einkommensteuerpflicht &auml;hnlichem Umfang zu einer Steuer vom Einkommen herangezogen wird. Insoweit kann dahinstehen, ob die v&ouml;lkerrechtlichen Besteuerungsvorrechte &uuml;berhaupt zu einer der beschr&auml;nkten Einkommensteuerpflicht vergleichbaren Besteuerung i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz 2 EStG f&uuml;hren (dies bejahend Bl&uuml;mich\/Ebling, &sect;&nbsp;1 EStG Rz&nbsp;232; Lehner\/Waldhoff, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;C&nbsp;67; Frotscher in Frotscher, EStG, Freiburg 2011, &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;35; dies in Betracht ziehend BFH-Urteil in BFHE 212, 468, BStBl II 2007, 106, unter B.I.2.c&nbsp;cc; u.U. verneinend: HHR\/Stapperfend, &sect;&nbsp;1 EStG Rz&nbsp;175). Denn nach den den Senat bindenden Feststellungen des FG (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) k&auml;men diese Privilegien f&uuml;r die Kl&auml;gerin ohnehin nicht zum Zuge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat &#8211;zutreffend&#8211; festgestellt, dass die v&ouml;lkerrechtlichen Besteuerungsvorrechte (vgl. Art.&nbsp;34 Buchst.&nbsp;d W&Uuml;D) nach Art.&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 W&Uuml;D f&uuml;r Mitglieder des Verwaltungs- und technischen Personals einer Mission nur dann eingreifen k&ouml;nnen, wenn diese Personen weder Angeh&ouml;rige des Empfangsstaats noch in demselben &quot;st&auml;ndig ans&auml;ssig&quot; sind. &quot;St&auml;ndig ans&auml;ssig&quot; in diesem Sinne sind alle Personen, die zum Zeitpunkt ihrer Anstellung von der Mission bereits l&auml;ngere Zeit im Empfangsstaat ihren Wohnsitz hatten (Senatsurteil vom 25.&nbsp;Juli 2007 III&nbsp;R&nbsp;56\/00, juris; Richtsteig, Wiener &Uuml;bereinkommen &uuml;ber diplomatische und konsularische Beziehungen, 2010, 2.&nbsp;Aufl., Art.&nbsp;38 W&Uuml;D Rz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a). Im Streitfall ist das FG insoweit in nicht zu beanstandender Weise davon ausgegangen, dass die Kl&auml;gerin, die bereits vor ihrer Arbeitsaufnahme in der Deutschen Botschaft in dem Karibikstaat gelebt und gearbeitet hat, dort aufgrund ihres langj&auml;hrigen Aufenthalts ans&auml;ssig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Sache ist nicht spruchreif. Es fehlen Feststellungen zum ma&szlig;geblichen ausl&auml;ndischen Recht. Das FG wird daher im zweiten Rechtsgang festzustellen haben, ob die Kl&auml;gerin nach objektiver &#8211;in ihrem Wohnsitzstaat geltender&#8211; Rechtslage als dort Ans&auml;ssige nach dem Welteinkommensprinzip oder nur mit Inlandseink&uuml;nften unter weitgehender Au&szlig;erachtlassung der pers&ouml;nlichen Verh&auml;ltnisse zu besteuern ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sollte die Kl&auml;gerin nach dem in ihrem Wohnsitzstaat geltenden Einkommensteuerrecht nicht nach dem Welteinkommensprinzip, sondern nur mit den Inlandseink&uuml;nften unter weitgehender Au&szlig;erachtlassung der pers&ouml;nlichen Verh&auml;ltnisse besteuert werden, w&auml;re der Umstand, dass die Kl&auml;gerin bisher nicht zur Einkommensteuer veranlagt wurde, f&uuml;r die Anspruchsberechtigung nach &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG unsch&auml;dlich. Denn diese Kindergeldberechtigung ist nicht von der einkommensteuerrechtlichen Behandlung des Antragstellers abh&auml;ngig (Senatsurteil vom 24.&nbsp;Mai 2012 III&nbsp;R&nbsp;14\/10, BFHE 237, 239, BStBl II 2012, 897).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.12.2013, III R 20\/12 Kindergeldberechtigung von Ortskr&auml;ften einer Deutschen Botschaft in einem Staat der Karibik Tatbestand 1&nbsp; I. Streitig ist, ob der Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagten (Kl&auml;gerin) &#8211;einer in einem Karibikstaat lebenden deutschen Staatsangeh&ouml;rigen&#8211; Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz f&uuml;r ihre dort in ihrem Haushalt lebenden Kinder zusteht. 2&nbsp; Die Kl&auml;gerin lebte mit ihren &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-20-12-kindergeldberechtigung-von-ortskraeften-einer-deutschen-botschaft-in-einem-staat-der-karibik\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;20\/12 &#8211; Kindergeldberechtigung von Ortskr&auml;ften einer Deutschen Botschaft in einem Staat der Karibik<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-62334","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62334","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62334"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62334\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62334"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62334"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62334"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}