{"id":62531,"date":"2014-06-02T10:58:06","date_gmt":"2014-06-02T08:58:06","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62531"},"modified":"2014-06-02T10:58:06","modified_gmt":"2014-06-02T08:58:06","slug":"x-r-1-12-anwendung-der-ablaufhemmung-des-par-171-abs-14-ao-im-gewerbesteuerverfahren-gewerbesteuerschuldnerschaft-bei-innengesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-1-12-anwendung-der-ablaufhemmung-des-par-171-abs-14-ao-im-gewerbesteuerverfahren-gewerbesteuerschuldnerschaft-bei-innengesellschaft\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;1\/12 &#8211; Anwendung der Ablaufhemmung des &sect; 171 Abs. 14 AO im Gewerbesteuerverfahren &#8211; Gewerbesteuerschuldnerschaft bei Innengesellschaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.2.2014, X R 1\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Anwendung der Ablaufhemmung des &sect; 171 Abs. 14 AO im Gewerbesteuerverfahren &#8211; Gewerbesteuerschuldnerschaft bei Innengesellschaft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Ablaufhemmung des &sect; 171 Abs. 14 AO ist auf den Gewerbesteuermessbescheid als Grundlagenbescheid weder unmittelbar noch sinngem&auml;&szlig; anwendbar.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Der gem&auml;&szlig; &sect; 181 Abs. 5 Satz 2 AO erforderliche Hinweis dient nicht nur der Begr&uuml;ndung, sondern hat Regelungscharakter (Best&auml;tigung der BFH-Rechtsprechung).<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erzielte im Streitjahr 1997 als Berufssportler, Trainer, Werbetr&auml;ger, Berater und Funktion&auml;r Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb. Seinen Gewinn ermittelte er durch Bestandsvergleich (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung &#8211;EStG&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Seit 1994 war der Kl&auml;ger zudem Inhaber zahlreicher beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragener Marken, die in Alleinstellung oder in Kombination mit anderen Bestandteilen die Bezeichnung A enthielten. An der Schaffung und Verwertung der Marke A wirkte dabei sein Gesch&auml;ftspartner B als stiller Gesellschafter mit. Ende des Jahres 1998 ver&auml;u&szlig;erte der Kl&auml;ger seine Markenrechte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Einnahmen aus der Verwertung der Markenrechte erfasste er unter Absetzung der an B weitergegebenen Anteile im Rahmen seiner Gewinnermittlungen als Einzelunternehmer. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte den Gewerbesteuermessbetrag f&uuml;r das Streitjahr 1997 mit Bescheid vom 12.&nbsp;Mai 1999 zun&auml;chst auf dieser Grundlage einheitlich fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Zuge einer im Jahr 2003 durchgef&uuml;hrten Au&szlig;enpr&uuml;fung gelangten der Kl&auml;ger und das FA &uuml;bereinstimmend zu der Ansicht, dass es sich bei der zwischen dem Kl&auml;ger und B zum Zwecke der Verwertung der Marke A gegr&uuml;ndeten Innengesellschaft um eine Mitunternehmerschaft gehandelt habe, deren Eink&uuml;nfte einheitlich und gesondert festzustellen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an die Au&szlig;enpr&uuml;fung &auml;nderte das FA am 15.&nbsp;April 2004 den Gewerbesteuermessbescheid 1997 u.a. in der Weise, dass es aus der Ermittlung des Gewerbesteuermessbetrags diejenigen Besteuerungsgrundlagen herausnahm, die die Mitunternehmerschaft betrafen. Dieser Bescheid wurde bestandskr&auml;ftig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter der zuvor f&uuml;r die Mitunternehmerschaft vergebenen Steuernummer richtete das FA unter demselben Datum au&szlig;erdem einen Gewerbesteuermessbescheid 1997 f&uuml;r &quot;GES. B&Uuml;RGERLICHEN RECHTS &#8230; [Nachname des Kl&auml;gers] UND &#8230; [Nachname des B] &quot;A&quot; &#8230; [Anschrift]&quot; an die damalige Steuerberaterin des Kl&auml;gers als Zustellungsbevollm&auml;chtigte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Gemeinde C setzte mit einem ebenfalls am 15.&nbsp;April 2004 ergangenen Bescheid gegen&uuml;ber &quot;&#8230; [Nachname der Kl&auml;gers] UND &#8230; [Nachname des B] &quot;A&quot; GES. B&Uuml;RGERLICHEN RECHTS&quot; die Gewerbesteuer f&uuml;r 1997 fest. Den festgesetzten Betrag beglichen der Kl&auml;ger und B im zweiten Halbjahr 2005 unter Angabe des im Bescheid mitgeteilten Buchungszeichens als Verwendungszweck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ihr Einspruch gegen den Gewerbesteuermessbescheid 1997 f&uuml;r die GbR blieb ohne Erfolg. In einem sich anschlie&szlig;enden ersten Klageverfahren beriefen sich der Kl&auml;ger und B darauf, der Messbescheid sei aufzuheben, da eine Innengesellschaft nicht Schuldnerin der Gewerbesteuer sein k&ouml;nne. Dem kam das FA am 8.&nbsp;April 2009 nach. Die Beteiligten erkl&auml;rten das Klageverfahren daraufhin &uuml;bereinstimmend f&uuml;r erledigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach vorheriger Anh&ouml;rung und einem auf &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;14 der Abgabenordnung (AO) gest&uuml;tzten Hinweis dahingehend, die Festsetzungsfrist sei im Hinblick auf einen Erstattungsanspruch gegen die Gemeinde C noch nicht abgelaufen, setzte das FA mit dem im vorliegenden Verfahren angefochtenen Bescheid vom 30.&nbsp;April 2009 den Gewerbesteuermessbetrag f&uuml;r 1997 gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger betreffend den Gewerbebetrieb der von ihm mit B begr&uuml;ndeten Innengesellschaft &quot;A&quot; der H&ouml;he nach unver&auml;ndert fest. Am selben Tag setzte die Gemeinde C die Gewerbesteuer f&uuml;r die &quot;GbR A&quot; zun&auml;chst auf 0&nbsp;EUR herab. Im Rahmen der Abrechnung wurde ausgef&uuml;hrt, das aus der &Uuml;berzahlung entstandene Guthaben werde mit der Forderung unter dem Buchungszeichen &#8230; verrechnet. Unter diesem Buchungszeichen setzte die Gemeinde C ebenfalls noch am 30.&nbsp;April 2009 die Gewerbesteuer f&uuml;r 1997 der H&ouml;he nach unver&auml;ndert gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage gegen die Messbetragsfestsetzung blieben ohne Erfolg. Das Finanzgericht (FG) war aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2012, 783 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden der Ansicht, das FA habe den Gewerbesteuermessbescheid 1997 im April 2009 trotz Ablaufs der regul&auml;ren Festsetzungsfrist nach &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;5 AO noch erlassen d&uuml;rfen, da es zu Recht davon ausgegangen sei, die Voraussetzungen der Ablaufhemmung des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;14 AO seien im Streitfall erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung seiner Revision beruft sich der Kl&auml;ger auf Verletzung materiellen Rechts. Am 30.&nbsp;April 2009 habe f&uuml;r den Erhebungszeitraum 1997 kein Gewerbesteuermessbescheid mehr ergehen d&uuml;rfen, da die regul&auml;re Festsetzungsfrist unstreitig abgelaufen gewesen und die Ablaufhemmung des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;14 AO nicht einschl&auml;gig sei. Nur bei einem Steuerbescheid wie dem Gewerbesteuerbescheid gebe es einen damit &quot;in Zusammenhang stehenden Erstattungsanspruch&quot;, nicht aber bei einem Feststellungsbescheid wie dem Gewerbesteuermessbescheid. In Bezug auf den Grundlagenbescheid sei &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;14 AO deshalb nicht &#8211;auch nicht sinngem&auml;&szlig;&#8211; anwendbar. Zwar h&auml;tte wohl die Gemeinde C im Jahr 2009 unter Berufung auf &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;14 AO und das FA deshalb nach &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 AO noch einen Gewerbesteuermessbescheid erlassen k&ouml;nnen. Allerdings fehle es im streitgegenst&auml;ndlichen Messbescheid vom 30.&nbsp;April 2009 an dem gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 AO erforderlichen Hinweis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, das angefochtene FG-Urteil sowie den Gewerbesteuermessbescheid 1997 vom 30.&nbsp;April 2009 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;November 2009 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es h&auml;lt das FG-Urteil f&uuml;r zutreffend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des Kl&auml;gers ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung, der Einspruchsentscheidung sowie des Gewerbesteuermessbescheids 1997 vom 30.&nbsp;April 2009.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist zun&auml;chst zu Recht davon ausgegangen, dass auf der Stufe des Grundlagenbescheids &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;14 AO nicht einschl&auml;gig ist (unter 1.). Es ist im Ergebnis weiter zutreffend davon ausgegangen, dass der Messbescheid f&uuml;r das Jahr 1997 im Jahr 2009 nach &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 AO noch ergehen durfte, wenn in Bezug auf die Gewerbesteuer der Ablauf der Festsetzungsfrist nach &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;14 AO gehemmt war (unter 2.). Da es indes an dem erforderlichen Hinweis i.S. des &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 AO fehlt, ist der Gewerbesteuermessbescheid 1997 gleichwohl rechtswidrig (unter 3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Mit dem Gewerbesteuermessbescheid 1997 vom 30.&nbsp;April 2009 hat das FA erstmalig den Kl&auml;ger als Schuldner der Gewerbesteuer f&uuml;r den Gewerbebetrieb &quot;A&quot; in Anspruch genommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwischen den Beteiligten ist zu Recht unstreitig, dass die durch die Beteiligung des B an der Schaffung und Verwertung der Marke &quot;A&quot; entstandene Innengesellschaft mangels eigenen Verm&ouml;gens nicht selbst als Steuerschuldnerin i.S. des &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 des Gewerbesteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung in Betracht kam (st&auml;ndige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211;, vgl. Urteile vom 12.&nbsp;November 1985 VIII&nbsp;R&nbsp;364\/83, BFHE 145, 408, BStBl II 1986, 311, und VIII&nbsp;R&nbsp;414\/83, BFH\/NV 1987, 393, sowie vom 14.&nbsp;September 1989 IV&nbsp;R&nbsp;85\/88, BFH\/NV 1990, 591; Sarrazin in Lenski\/Steinberg, Gewerbesteuergesetz, &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;78&nbsp;ff. und 90&nbsp;ff.; Gosch in Bl&uuml;mich, Einkommensteuergesetz, K&ouml;rperschaftsteuergesetz, Gewerbesteuergesetz, &sect;&nbsp;5 GewStG Rz&nbsp;43). Unabh&auml;ngig von der Frage, ob es sich bei der Innengesellschaft um eine GbR (&sect;&sect;&nbsp;705&nbsp;ff. des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs) oder um eine atypische stille Gesellschaft handelte, kam als Schuldner der Gewerbesteuer allein der nach au&szlig;en auftretende Kl&auml;ger als Gesch&auml;ftsinhaber in Betracht (vgl. BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Dezember 1997 VIII&nbsp;R&nbsp;32\/90, BFHE 185, 190, BStBl II 1998, 480, unter 3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenso gehen die Beteiligten zutreffend davon aus, dass die der Innengesellschaft und dem Kl&auml;ger allein zuzuordnenden gewerblichen T&auml;tigkeiten als jeweils getrennte Gewerbebetriebe zu beurteilen waren. B war nicht an dem Einzelunternehmen des Kl&auml;gers als Ganzem beteiligt, sondern allein an dem (ehemaligen) Gesch&auml;ftsbereich &quot;Schaffung und Verwertung der Marke A&quot; (vgl. hierzu BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Dezember 1995 I&nbsp;R&nbsp;109\/94, BFHE 179, 427, BStBl II 1998, 685, unter II.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Entgegen der Ansicht des FA wurde der Ablauf der f&uuml;r die Gewerbesteuermessbetragsfestsetzung geltenden Festsetzungsfrist nicht durch &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;14 AO gehemmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dieser Vorschrift endet die Festsetzungsfrist f&uuml;r einen Steueranspruch nicht, soweit ein damit zusammenh&auml;ngender Erstattungsanspruch nach &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 AO noch nicht i.S. des &sect;&nbsp;228 AO verj&auml;hrt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei dem Gewerbesteuermessbescheid handelt es sich jedoch um einen Grundlagenbescheid, der keinen unmittelbaren Anspruch des FA begr&uuml;ndet, sondern ausschlie&szlig;lich einen Messbetrag &#8211;als Besteuerungsgrundlage&#8211; festsetzt. Die Gewerbesteuer wird erst auf der zweiten Stufe von der Gemeinde festgesetzt. Allein die Gemeinde hat einen Steueranspruch gegen den Gewerbesteuerschuldner und nur gegen die Gemeinde besteht ggf. ein Erstattungsanspruch. Die Ablaufhemmung des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;14 AO ist deshalb allein auf der Stufe der Gewerbesteuer als Folgesteuer einschl&auml;gig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine &#8211;&uuml;ber den Verweis des &sect;&nbsp;184 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 AO grunds&auml;tzlich denkbare&#8211; sinngem&auml;&szlig;e Anwendung der an einen mit dem Steueranspruch zusammenh&auml;ngenden Erstattungsanspruch ankn&uuml;pfenden Ablaufhemmung des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;14 AO auf der Ebene des Messbescheids w&auml;re nicht sinnvoll, da mit dem Messbetrag als Besteuerungsgrundlage f&uuml;r die Gewerbesteuer kein Erstattungsanspruch zusammenh&auml;ngt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Hinblick auf &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 AO, der den Erlass eines Grundlagenbescheids auch dann noch erm&ouml;glicht, wenn allein der Steueranspruch nicht festsetzungsverj&auml;hrt ist, ist die sinngem&auml;&szlig;e Anwendung von &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;14 AO auf der Ebene des Grundlagenbescheids nicht notwendig. Dies entspricht auch der bisherigen Rechtsprechung (vgl. BFH-Urteil vom 17.&nbsp;M&auml;rz 2004 II&nbsp;R&nbsp;47\/98, BFH\/NV 2004, 1066, unter II.2. f&uuml;r Einheitswert und Grundsteuer; ebenso Urteil des FG K&ouml;ln vom 2.&nbsp;April 2009&nbsp;&nbsp;15&nbsp;K&nbsp;2546\/07, EFG 2009, 1430, f&uuml;r einheitliche und gesonderte Feststellung und Einkommensteuer).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Offenbleiben kann, ob &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 AO &uuml;ber &sect;&nbsp;184 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 AO auch auf einen Gewerbesteuermessbescheid Anwendung findet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;184 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 AO sind die Vorschriften &uuml;ber die Durchf&uuml;hrung der Besteuerung auf die Festsetzung von Steuermessbetr&auml;gen sinngem&auml;&szlig; anzuwenden. Die Vorschriften &uuml;ber die &quot;Durchf&uuml;hrung der Besteuerung&quot; befinden sich insbesondere im Vierten Teil der AO und umfassen damit die &sect;&sect;&nbsp;134 bis 217 AO (zu weiteren Vorschriften vgl. Brandis in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;184 AO Rz&nbsp;5), mithin auch &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;5 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der sinngem&auml;&szlig;en Anwendung von &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;5 AO auf die Festsetzung von Steuermessbescheiden k&ouml;nnte &sect;&nbsp;184 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 AO entgegenstehen (so Frotscher in Schwarz, AO, &sect;&nbsp;184 Rz&nbsp;11; Brandis, a.a.O., &sect;&nbsp;184 AO Rz&nbsp;5, unter Hinweis auf BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Mai 1993 XI&nbsp;R&nbsp;66\/92, BFHE 171, 404, BStBl II 1994, 5; a.A. Kunz in Beermann\/Gosch, AO &sect;&nbsp;184 Rz&nbsp;11, der jedoch eine gewisse Zur&uuml;ckhaltung f&uuml;r geboten erscheinen l&auml;sst und im Einzelfall eine &Uuml;berpr&uuml;fung orientiert am Sinn und Zweck der Norm vorschl&auml;gt, ob eine abweichende Handhabung von dem Grundsatz der uneingeschr&auml;nkten Anwendung der &sect;&sect;&nbsp;179&nbsp;ff. AO erforderlich sei).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Im vorliegenden Fall bedarf diese Frage keiner Entscheidung, da bei Bejahung der Anwendbarkeit des &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 AO die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 AO &#8211;vgl. nachfolgend unter 3.&#8211; nicht erf&uuml;llt sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Gewerbesteuermessbescheid vom 30.&nbsp;April 2009 ist aber rechtswidrig, weil es an dem nach &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 AO erforderlichen Hinweis fehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; dieser Vorschrift hat das FA bei Erlass eines Feststellungsbescheids nach Ablauf der Feststellungsfrist in dem Bescheid darauf hinzuweisen, dass die getroffenen Feststellungen nur noch f&uuml;r solche Steuerfestsetzungen Bedeutung haben sollen, f&uuml;r die die Festsetzungsfrist im Zeitpunkt der gesonderten Feststellung noch nicht abgelaufen ist. Dieser Hinweis hat nicht blo&szlig;e Begr&uuml;ndungsfunktion, sondern Regelungscharakter, weil mit ihm der (zeitliche) Geltungsbereich der getroffenen Feststellungen abweichend von &sect;&nbsp;182 Abs.&nbsp;1 AO bestimmt und damit rechtsgestaltend auf das Steuerrechtsverh&auml;ltnis eingewirkt wird (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteil vom 17.&nbsp;Februar 2010 II&nbsp;R&nbsp;38\/08, BFH\/NV 2010, 1236, m.w.N.). F&uuml;r den Steuerpflichtigen und die f&uuml;r den Folgebescheid zust&auml;ndige Beh&ouml;rde muss deshalb erkennbar sein, dass es sich um einen Feststellungsbescheid handelt, der lediglich f&uuml;r solche Steuerfestsetzungen bedeutsam ist, bei denen die Festsetzungsfrist noch nicht abgelaufen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nichts anderes gilt im Streitfall. Im Hinblick auf die Besonderheit der Ablaufhemmung des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;14 AO, wonach die nachtr&auml;gliche Steuerfestsetzung nur m&ouml;glich ist, <em>&quot;soweit&quot;<\/em> ein Erstattungsanspruch besteht, d&uuml;rfte die Gemeinde C den vom FA festgesetzten Gewerbesteuermessbetrag nicht unbesehen der Gewerbesteuerfestsetzung zugrunde legen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Einen solchen Hinweis enth&auml;lt der streitgegenst&auml;ndliche Gewerbesteuermessbescheid unstreitig nicht. Im Hinblick auf den Regelungscharakter war der Hinweis auch nicht &#8211;wie das FA meint&#8211; entbehrlich, weil es den Kl&auml;ger noch vor Erlass des Messbescheids vom 30.&nbsp;April 2009 auf die Ablaufhemmung des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;14 AO hingewiesen und ihm damit unmissverst&auml;ndlich zu erkennen gegeben habe, dass eine Steuerfestsetzung nur noch insoweit erfolgen werde, als die Festsetzungsfrist noch nicht abgelaufen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Da der Gewerbesteuermessbescheid formell rechtswidrig ist, braucht der erkennende Senat nicht zu entscheiden, ob im Zeitpunkt seines Erlasses der Ablauf der f&uuml;r die Gewerbesteuer geltenden Festsetzungsfrist aufgrund eines mit dem Steueranspruch zusammenh&auml;ngenden Erstattungsanspruchs i.S. des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;14 AO gehemmt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.2.2014, X R 1\/12 Anwendung der Ablaufhemmung des &sect; 171 Abs. 14 AO im Gewerbesteuerverfahren &#8211; Gewerbesteuerschuldnerschaft bei Innengesellschaft Leits&auml;tze 1. Die Ablaufhemmung des &sect; 171 Abs. 14 AO ist auf den Gewerbesteuermessbescheid als Grundlagenbescheid weder unmittelbar noch sinngem&auml;&szlig; anwendbar. 2. Der gem&auml;&szlig; &sect; 181 Abs. 5 Satz 2 AO erforderliche Hinweis &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-1-12-anwendung-der-ablaufhemmung-des-par-171-abs-14-ao-im-gewerbesteuerverfahren-gewerbesteuerschuldnerschaft-bei-innengesellschaft\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;1\/12 &#8211; Anwendung der Ablaufhemmung des &sect; 171 Abs. 14 AO im Gewerbesteuerverfahren &#8211; Gewerbesteuerschuldnerschaft bei Innengesellschaft<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-62531","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62531","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62531"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62531\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62531"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62531"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62531"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}