{"id":62535,"date":"2014-06-02T10:58:07","date_gmt":"2014-06-02T08:58:07","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62535"},"modified":"2014-06-02T10:58:07","modified_gmt":"2014-06-02T08:58:07","slug":"vii-b-122-13-tarifierung-von-schmelzmagnesiachrom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-122-13-tarifierung-von-schmelzmagnesiachrom\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;B&nbsp;122\/13 &#8211; Tarifierung von Schmelzmagnesiachrom"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 13.2.2014, VII B 122\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Tarifierung von Schmelzmagnesiachrom<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Auf Antrag der Kl&auml;gerin und Beschwerdegegnerin (Kl&auml;gerin) hatte die seinerzeit zust&auml;ndige Bundesfinanzdirektion eine verbindliche Zolltarifauskunft (vZTA) f&uuml;r Schmelzmagnesiachrom erteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schmelzmagnesiachrom wird hergestellt, indem geschmolzenes oder kaustisch gebranntes Magnesit und Chromit in einem bestimmten Verh&auml;ltnis gemischt und in einem Lichtbogen geschmolzen werden. Das Produkt erstarrt in harten Brocken zementgrauer F&auml;rbung mit einem Durchmesser von ca. 1 bis 5&nbsp;cm. Das Erzeugnis wird zur Herstellung feuerfester Steine verwendet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der vZTA wurde das Schmelzmagnesiachrom in die Unterpos.&nbsp;6815&nbsp;91&nbsp;00 der Kombinierten Nomenklatur (KN) eingereiht (&quot;Waren aus Steinen oder anderen mineralischen Stoffen (einschlie&szlig;lich Kohlenstofffasern, Waren aus Kohlenstofffasern und Waren aus Torf), anderweit weder genannt noch inbegriffen: andere, Magnesit, Dolomit oder Chromit enthaltend&quot;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Einreihung widerrief der nunmehr bundesweit f&uuml;r vZTA zust&auml;ndige Beklagte und Beschwerdef&uuml;hrer (das Hauptzollamt &#8211;HZA&#8211;) mit der Begr&uuml;ndung, das Schmelzmagnesiachrom sei unregelm&auml;&szlig;ig geformt und damit keine Ware i.S. der Pos.&nbsp;6815&nbsp;KN. Es handele sich auch nicht um einen mineralischen Stoff, sondern um ein chemisches, synthetisches Erzeugnis. Zutreffend sei es in die Unterpos.&nbsp;3824&nbsp;90&nbsp;97&nbsp;KN einzureihen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hob den Widerrufsbescheid auf die Klage der Kl&auml;gerin auf. Das Schmelzmagnesiachrom sei &#8211;wie in der vZTA zu Recht entschieden&#8211; eine Ware i.S. der Pos.&nbsp;6815&nbsp;KN, die keine besondere Form haben m&uuml;sse und aus mineralischen Stoffen bestehe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Nichtzulassungsbeschwerde macht das HZA die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet. Die Rechtssache hat keine grunds&auml;tzliche Bedeutung, weil die vom HZA aufgeworfenen Fragen nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig sind. An der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit einer Rechtsfrage fehlt es, wenn sich die Antwort auf die Rechtsfrage ohne Weiteres aus dem klaren Wortlaut und Sinngehalt der anzuwendenden Regelungen ergibt oder diese offensichtlich so zu beantworten ist, wie es das FG getan hat (Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs vom 18.&nbsp;August 2005 II&nbsp;B&nbsp;90\/04, BFH\/NV 2006, 62; vom 26.&nbsp;Mai 2004 III&nbsp;B&nbsp;89\/03, BFH\/NV 2004, 1221; vom 10.&nbsp;Oktober 1994 X&nbsp;B&nbsp;9\/94, BFH\/NV 1995, 472, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die als kl&auml;rungsbed&uuml;rftig bezeichnete Frage, ob &quot;die Formgebung Voraussetzung f&uuml;r die Einreihung einer Ware in das Kap.&nbsp;68&nbsp;KN&quot; ist, beantwortet sich in Anwendung der Allgemeinen Vorschriften f&uuml;r die Auslegung der KN (AV) und der dazu ergangenen Rechtsprechung (s. Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union vom 15.&nbsp;November 2012 C-558\/11, Zeitschrift f&uuml;r Z&ouml;lle und Verbrauchsteuern 2013, 41, Rz&nbsp;29, m.w.N.). Danach ist das entscheidende Kriterium f&uuml;r die zollrechtliche Tarifierung von Waren allgemein in deren objektiven Merkmalen und Eigenschaften zu suchen, wie sie im Wortlaut der Positionen der KN und der Anmerkungen zu den Abschnitten oder Kapiteln festgelegt sind (AV&nbsp;1 und 6). Die Position und Unterposition mit der genaueren Warenbezeichnung gehen der Position und Unterposition mit allgemeiner Warenbezeichnung vor (AV&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a und 6).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Pos. 6815 KN bezeichnet &quot;Waren aus Steinen oder anderen mineralischen Stoffen (&#8230;), anderweit weder genannt noch inbegriffen&quot;, von der Unterpos.&nbsp;6815&nbsp;91&nbsp;00&nbsp;KN werden &quot;andere&quot; Waren aus mineralischen Stoffen erfasst, &quot;Magnesit, Dolomit oder Chromit enthaltend&quot;. Von einer bestimmten &quot;Formgebung&quot; der Ware ist nicht die Rede. Auch die Anmerkungen zu Kap.&nbsp;68&nbsp;KN und die von der Europ&auml;ischen Kommission zur KN (ErlKN) und von der Weltzollorganisation zum Harmonisierten System (HS) ausgearbeiteten Erl&auml;uterungen (ErlHS), die ein wichtiges, wenn auch nicht rechtsverbindliches Hilfsmittel zur Auslegung der einzelnen Tarifpositionen sind, enthalten keine solchen Vorgaben f&uuml;r die Einreihung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Auffassung des HZA, das Schmelzmagnesiachrom sei noch nicht als &quot;Ware&quot; i.S. der Pos.&nbsp;6815&nbsp;KN anzusehen, weil darunter nur weiterverarbeitete Erzeugnisse, nicht aber Vorerzeugnisse wie das Schmelzmagnesiachrom fielen, ist nicht zu folgen. Der vom HZA f&uuml;r seine Auslegung angef&uuml;hrte Vergleich mit den in ErlHS zu Pos.&nbsp;6815 KN Rz&nbsp;02.0 bis 12.0 aufgef&uuml;hrten Waren erlaubt einen solchen Schluss nicht, denn es handelt sich hierbei nur um eine beispielhafte Aufz&auml;hlung, aus der sich nicht herleiten l&auml;sst, unter einer &quot;Ware&quot; i.S. der Pos.&nbsp;6815&nbsp;KN seien nur Fertigerzeugnisse zu verstehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem in erster Linie ma&szlig;geblichen Wortlaut der Tarifpositionen ist zwischen einem mineralischen Stoff des Abschn.&nbsp;V&nbsp;KN einerseits und einer Ware aus einem solchen Stoff andererseits zu unterscheiden. Sowohl Magnesit als auch Chromit sind von Abschn.&nbsp;V&nbsp;KN erfasste mineralische Stoffe. Dass eine Verarbeitung durch ein Verschmelzen dieser Stoffe zu einem neuen, anderen Erzeugnis und damit zu einer &quot;Ware aus [&#8230;] mineralischen Stoffen&quot; f&uuml;hrt, ist nicht zweifelhaft. Das FG hat dies zutreffend erkannt. Ob in diesem Erzeugnis Magnesit und Chromit noch i.S. der Unterpos.&nbsp;6815&nbsp;91&nbsp;00&nbsp;KN &quot;enthalten&quot; sind (was das HZA allerdings nicht bezweifelt) oder stattdessen die Unterpos.&nbsp;6815&nbsp;99&nbsp;00&nbsp;KN einschl&auml;gig ist, kann offenbleiben; eine grunds&auml;tzliche kl&auml;rungsbed&uuml;rftige Rechtsfrage ergibt sich jedenfalls insoweit nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Frage, ob &quot;in die Pos.&nbsp;6815&nbsp;KN einfache Mischungen von mineralischen Erzeugnissen der Kap.&nbsp;25 und 26 bzw. des Kap.&nbsp;28 KN&quot; geh&ouml;ren, stellt sich im Streitfall nicht, denn es handelt sich nach den Feststellungen des FG bei dem Schmelzmagnesiachrom nicht um eine &quot;einfache&quot; Mischung, sondern um ein durch Schmelzen der Ausgangsprodukte Magnesit und Chromit in einem Lichtbogen gewonnenes Zwischenprodukt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Ob das streitige Erzeugnis auch die Voraussetzung f&uuml;r eine Einreihung in die Pos.&nbsp;3824&nbsp;KN erf&uuml;llt, kann offenbleiben. W&auml;re dies der Fall, m&uuml;sste das Erzeugnis gleichwohl gem&auml;&szlig; AV&nbsp;3 Buchst.&nbsp;c der Pos.&nbsp;6815&nbsp;KN zugewiesen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Ein Grund f&uuml;r die Zulassung der Revision ergibt sich auch nicht daraus, dass in der Zollaussetzungsverordnung (EU) Nr.&nbsp;1344\/2011 des Rates vom 19.&nbsp;Dezember 2011 (VO&nbsp;Nr.&nbsp;1344\/2011) &#8211;Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union Nr.&nbsp;L&nbsp;349\/1&#8211; ein als &quot;Schmelzmagnesia mit einem Gehalt an Dichromtrioxid von 15&nbsp;GHT oder mehr&quot; bezeichnetes Erzeugnis unter dem KN-Code 3824&nbsp;90&nbsp;97 aufgef&uuml;hrt ist. Zum einen ist nicht festgestellt &#8211;und im Revisionsverfahren k&ouml;nnten entsprechende Feststellungen auch nicht nachgeholt werden&#8211;, dass das streitgegenst&auml;ndliche Schmelzmagnesiachrom und die in der VO&nbsp;Nr.&nbsp;1344\/2011 erfasste Ware identisch sind. Zum anderen handelt es sich bei der VO&nbsp;Nr.&nbsp;1344\/2011 nicht um eine verbindliche Einreihungsregelung i.S. des Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 der Verordnung (EWG) Nr.&nbsp;2658\/87 des Rates vom 23.&nbsp;Juli 1987 &uuml;ber die zolltarifliche und statistische Nomenklatur sowie den Gemeinsamen Zolltarif (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften Nr.&nbsp;L&nbsp;256\/1), mit der von einer nach den Regeln der KN gebotenen Einreihung abgewichen werden k&ouml;nnte. Vielmehr zielt sie ausweislich ihres 1. und 6. Erw&auml;gungsgrundes ausschlie&szlig;lich ab auf die Steigerung der Wettbewerbsf&auml;higkeit der EU-Unternehmen, weil und solange &#8211;u.a.&#8211; bestimmte gewerbliche Waren nicht oder nur in unzureichender Menge hergestellt werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 13.2.2014, VII B 122\/13 Tarifierung von Schmelzmagnesiachrom Tatbestand 1&nbsp; I. Auf Antrag der Kl&auml;gerin und Beschwerdegegnerin (Kl&auml;gerin) hatte die seinerzeit zust&auml;ndige Bundesfinanzdirektion eine verbindliche Zolltarifauskunft (vZTA) f&uuml;r Schmelzmagnesiachrom erteilt. 2&nbsp; Schmelzmagnesiachrom wird hergestellt, indem geschmolzenes oder kaustisch gebranntes Magnesit und Chromit in einem bestimmten Verh&auml;ltnis gemischt und in einem Lichtbogen geschmolzen werden. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-122-13-tarifierung-von-schmelzmagnesiachrom\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VII&nbsp;B&nbsp;122\/13 &#8211; Tarifierung von Schmelzmagnesiachrom<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-62535","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62535","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62535"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62535\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62535"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62535"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62535"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}