{"id":62638,"date":"2014-06-18T11:32:33","date_gmt":"2014-06-18T09:32:33","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62638"},"modified":"2014-06-18T11:32:33","modified_gmt":"2014-06-18T09:32:33","slug":"vi-r-54-13-regelmaessige-arbeitsstaette-einer-kabinenchefin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-54-13-regelmaessige-arbeitsstaette-einer-kabinenchefin\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;54\/13 &#8211; Regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte einer Kabinenchefin"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 26.2.2014, VI R 54\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte einer Kabinenchefin<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob Aufwendungen einer Kabinenchefin (Teampurserette) f&uuml;r die Wege zwischen ihrer Wohnung und dem Heimatflughafen nach Ma&szlig;gabe der Entfernungspauschale zu ber&uuml;cksichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) arbeitet als Kabinenchefin f&uuml;r die Fluggesellschaft C. Sie lebt in B. Ihr Einsatz- bzw. Heimatflughafen ist A. Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ber&uuml;cksichtigte im Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr 2010 die Kosten der Kl&auml;gerin f&uuml;r die Wege der Kl&auml;gerin zwischen ihrer Wohnung und dem Flughafen erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; entsprechend &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211; (65&nbsp;Tage x 285&nbsp;km x 0,30&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der aus anderen Gr&uuml;nden eingelegte Einspruch hatte keinen Erfolg. Die Kl&auml;gerin begehrte erstmals im Klageverfahren, die Kosten f&uuml;r die Wege in tats&auml;chlicher H&ouml;he als Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen. Der Flughafen in A sei nicht ihre regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte. Sie sei ausw&auml;rts t&auml;tig. Das Finanzgericht (FG) gab, auch soweit es hier von Bedeutung ist, der Klage aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte 2013, 1580 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden statt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der vom FG zugelassenen Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, das angefochtene Urteil aufzuheben, soweit Kosten der Kl&auml;gerin f&uuml;r die Wege zwischen ihrer Wohnung und dem Heimatflughafen in A &uuml;ber die Entfernungspauschale in H&ouml;he von 5.361&nbsp;EUR hinaus als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit abgezogen worden sind, und die Klage insoweit abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Durchf&uuml;hrung der m&uuml;ndlichen Verhandlung am 26.&nbsp;Februar 2014 hat das FA die Revision mit Schriftsatz vom 5.&nbsp;M&auml;rz 2014 zur&uuml;ckgenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hat in die R&uuml;cknahme der Revision nicht eingewilligt (Schriftsatz vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2014).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Zu Recht hat das FG entschieden, dass die Kosten der Kl&auml;gerin f&uuml;r die Wege zwischen ihrer Wohnung und dem Heimatflughafen A in tats&auml;chlicher H&ouml;he als Werbungskosten abziehbar sind. &Uuml;ber die Revision ist sachlich zu entscheiden, weil das FA die Revision wegen des fehlenden Einverst&auml;ndnisses der Kl&auml;gerin nicht mehr wirksam zur&uuml;cknehmen konnte (&sect;&nbsp;125 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Beruflich veranlasste Fahrtkosten sind Erwerbsaufwendungen und gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG in H&ouml;he des daf&uuml;r tats&auml;chlich entstandenen Aufwands als Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen. Erwerbsaufwendungen in diesem Sinne sind auch die Kosten des Arbeitnehmers f&uuml;r seine Wege zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte. Allerdings d&uuml;rfen diese Kosten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 EStG nur nach Ma&szlig;gabe einer Entfernungspauschale als Werbungskosten in Abzug gebracht werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte im Sinne dieser die beruflichen Mobilit&auml;tskosten lediglich eingeschr&auml;nkt ber&uuml;cksichtigenden Regelung ist nur der ortsgebundene Mittelpunkt der dauerhaft angelegten beruflichen T&auml;tigkeit des Arbeitnehmers und damit der Ort, an dem der Arbeitnehmer seine aufgrund des Dienstverh&auml;ltnisses geschuldete Leistung zu erbringen hat (s.&nbsp;etwa Senatsurteil vom 28.&nbsp;M&auml;rz 2012 VI&nbsp;R&nbsp;48\/11, BFHE 237, 82, BStBl II 2012, 926).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das ist jede ortsfeste dauerhafte betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers (Senatsurteile vom 17.&nbsp;Juni 2010 VI&nbsp;R&nbsp;20\/09, BFHE 230, 533, BStBl II 2012, 32; vom 19.&nbsp;Dezember 2005 VI&nbsp;R&nbsp;30\/05, BFHE 212, 218, BStBl II 2006, 378, betreffend ein Schiff; in BFHE 237, 82, BStBl II 2012, 926, betreffend einen LKW bzw. LKW-Wechselplatz). Der Arbeitnehmer muss der ortsfesten dauerhaften betrieblichen Einrichtung zugeordnet sein und diese nicht nur gelegentlich, sondern mit einer gewissen Nachhaltigkeit, das hei&szlig;t fortdauernd und immer wieder aufsuchen (Senatsurteil vom 9.&nbsp;Februar 2012 VI&nbsp;R&nbsp;44\/10, BFHE 236, 431, BStBl II 2013, 234).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Eine Arbeitsst&auml;tte ist allerdings nicht jeder beliebige T&auml;tigkeitsort, sondern der Ort, an dem der Arbeitnehmer typischerweise seine Arbeitsleistung im Schwerpunkt zu erbringen hat. Insoweit ist entscheidend, wo sich der ortsgebundene Mittelpunkt der beruflichen T&auml;tigkeit eines Arbeitnehmers befindet. Dort liegt die eine regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte, die ein Arbeitnehmer nur haben kann. Dieser Mittelpunkt der dauerhaft angelegten beruflichen T&auml;tigkeit bestimmt sich nach den qualitativen Merkmalen einer wie auch immer gearteten Arbeitsleistung, die der Arbeitnehmer an dieser Arbeitsst&auml;tte im Einzelnen wahrnimmt oder wahrzunehmen hat, sowie nach dem konkreten Gewicht dieser dort verrichteten T&auml;tigkeit (Senatsurteile vom 19.&nbsp;Januar 2012 VI&nbsp;R&nbsp;36\/11, BFHE 236, 353, BStBl II 2012, 503; VI&nbsp;R&nbsp;32\/11, BFH\/NV 2012, 936; vom 9.&nbsp;Juni 2011 VI&nbsp;R&nbsp;55\/10, BFHE 234, 164, BStBl II 2012, 38; VI&nbsp;R&nbsp;36\/10, BFHE 234, 160, BStBl II 2012, 36; VI&nbsp;R&nbsp;58\/09, BFHE 234, 155, BStBl II 2012, 34).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Ist der Arbeitnehmer nicht an einer solchen dauerhaften betrieblichen Einrichtung t&auml;tig, liegt regelm&auml;&szlig;ig eine Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit vor, weil der Arbeitnehmer entweder vor&uuml;bergehend von seiner Wohnung und dem ortsgebundenen Mittelpunkt seiner dauerhaft angelegten beruflichen T&auml;tigkeit entfernt t&auml;tig wird, oder weil er schon &uuml;ber keinen dauerhaft angelegten ortsgebundenen Bezugspunkt f&uuml;r seine berufliche T&auml;tigkeit verf&uuml;gt, sondern nur an st&auml;ndig wechselnden T&auml;tigkeitsst&auml;tten oder auf einem Fahrzeug eingesetzt wird (Senatsurteil vom 18.&nbsp;Juni 2009 VI&nbsp;R 61\/06, BFHE 226, 59, BStBl II 2010, 564).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Grunds&auml;tzen hat das FG zu Recht die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin als Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit beurteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die der Fluggesellschaft C als Arbeitgeberin m&ouml;glicherweise zuzuordnende betriebliche Einrichtung auf dem Flughafen erf&uuml;llt nicht die Voraussetzungen einer regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsst&auml;tte. Denn die Kl&auml;gerin war dort nicht in einer Weise t&auml;tig, die es rechtfertigt, diesen T&auml;tigkeitsort als regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte zu qualifizieren. Nach den bindenden Feststellungen des FG war die Kl&auml;gerin schwerpunktm&auml;&szlig;ig im Flugzeug, das mangels Ortsfestigkeit seinerseits keine regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte ist, t&auml;tig. Es gen&uuml;gt nach Auffassung des Senats nicht, dass die Kl&auml;gerin den Betriebssitz mit einer gewissen Nachhaltigkeit aufgesucht hat. Entscheidend ist, dass sie ihrer eigentlichen T&auml;tigkeit au&szlig;erhalb des Betriebssitzes nachgegangen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 26.2.2014, VI R 54\/13 Regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte einer Kabinenchefin Tatbestand 1&nbsp; I. Streitig ist, ob Aufwendungen einer Kabinenchefin (Teampurserette) f&uuml;r die Wege zwischen ihrer Wohnung und dem Heimatflughafen nach Ma&szlig;gabe der Entfernungspauschale zu ber&uuml;cksichtigen sind. 2&nbsp; Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) arbeitet als Kabinenchefin f&uuml;r die Fluggesellschaft C. Sie lebt in B. 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