{"id":62652,"date":"2014-06-18T11:31:58","date_gmt":"2014-06-18T09:31:58","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62652"},"modified":"2014-06-18T11:31:58","modified_gmt":"2014-06-18T09:31:58","slug":"vi-r-74-13-regelmaessige-arbeitsstaette-bei-laengerfristiger-taetigkeit-auf-einer-baustelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-74-13-regelmaessige-arbeitsstaette-bei-laengerfristiger-taetigkeit-auf-einer-baustelle\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;74\/13 &#8211; Regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte bei l&auml;ngerfristiger T&auml;tigkeit auf einer Baustelle"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.3.2014, VI R 74\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte bei l&auml;ngerfristiger T&auml;tigkeit auf einer Baustelle<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Eine ausw&auml;rtige (Gro&szlig;-)Baustelle ist keine regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte i.S. des &sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG, auch wenn sie der Arbeitnehmer fortdauernd und immer wieder aufsucht.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob Aufwendungen f&uuml;r die Wege zwischen Wohnung und einer Tunnelbaustelle nach Ma&szlig;gabe der Entfernungspauschale oder nach Dienstreisegrunds&auml;tzen als Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) schloss am 23.&nbsp;August 2006 mit der Arbeitsgemeinschaft &#8230; (ARGE), die ihren Sitz (Baub&uuml;ro) in C hat, einen Arbeitsvertrag. Nach diesem Arbeitsvertrag sollte der Kl&auml;ger befristet f&uuml;r die Zeit vom 14.&nbsp;August 2006 bis 30.&nbsp;Juni 2008 bei der ARGE besch&auml;ftigt werden. Als Dienstort wurde die Baustelle in C vereinbart. Nachdem das Arbeitsverh&auml;ltnis in der Folgezeit bis zum 31.&nbsp;Dezember 2008 verl&auml;ngert worden war, vereinbarten der Kl&auml;ger und die ARGE im November 2008 die unbefristete Fortf&uuml;hrung des Arbeitsverh&auml;ltnisses &uuml;ber den 1.&nbsp;Januar 2009 hinaus bis zum Ende der Betonarbeiten des Bauvorhabens in C.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre 2008 und 2009 machte der Kl&auml;ger bei seinen Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit u.a. f&uuml;r die Fahrten zwischen seiner Wohnung in F und der Baustelle in C Fahrtkosten im Rahmen einer Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit geltend, weil eine regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte nicht vorhanden sei. Dementsprechend machte er die tats&auml;chlichen Fahrtkosten mit 0,30&nbsp;EUR pro gefahrenem Kilometer als Werbungskosten geltend, und zwar f&uuml;r 48&nbsp;Fahrten von F nach C (Entfernung = 200&nbsp;km) und f&uuml;r 230&nbsp;Fahrten von der Baustellenunterkunft in C zur Baustelle (Entfernung = 18&nbsp;km).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) folgte den Steuererkl&auml;rungen insoweit nicht und ber&uuml;cksichtigte lediglich die Entfernungspauschale als Werbungskosten. Einspruch und Klage blieben erfolglos. Das Urteil ist in Entscheidungen der Finanzgerichte 2014, 28 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung von &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 des Einkommensteuergesetzes (EStG). Das Finanzgericht (FG) habe den Begriff der regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsst&auml;tte fehlerhaft ausgelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil des FG Berlin-Brandenburg vom 7.&nbsp;Mai 2013&nbsp;&nbsp;11&nbsp;K&nbsp;11138\/11 und die Einspruchsentscheidung vom 21.&nbsp;Juni 2011 aufzuheben und die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r das Jahr 2008 vom 26.&nbsp;Februar 2010 und das Jahr 2009 vom 14.&nbsp;Juni 2010 dahingehend abzu&auml;ndern, dass bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit im Jahr 2008 und im Jahr 2009 jeweils weitere Fahrtkosten in H&ouml;he von 3.501&nbsp;EUR als Werbungskosten ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des Kl&auml;gers ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Stattgabe der Klage (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat die regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte des Kl&auml;gers zu Unrecht auf der Baustelle in C verortet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Beruflich veranlasste Fahrtkosten sind Erwerbsaufwendungen und gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG in H&ouml;he des daf&uuml;r tats&auml;chlich entstandenen Aufwands als Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen. Erwerbsaufwendungen sind grunds&auml;tzlich auch die Aufwendungen des Arbeitnehmers f&uuml;r Wege zwischen Wohnung und regelm&auml;&szlig;iger Arbeitsst&auml;tte. Allerdings sind die Aufwendungen daf&uuml;r nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 EStG in der in den Streitjahren geltenden Fassung nur begrenzt nach Ma&szlig;gabe einer Entfernungspauschale als Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte kann nur eine ortsfeste, dauerhafte betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers sein, der der Arbeitnehmer zugeordnet ist und die er nicht nur gelegentlich, sondern mit einer gewissen Nachhaltigkeit, d.h. fortdauernd und immer wieder (dauerhaft) aufsucht. Regelm&auml;&szlig;ig handelt es sich dabei um den Betrieb des Arbeitgebers oder einen Zweigbetrieb, nicht aber um die T&auml;tigkeitsst&auml;tte in einer betrieblichen Einrichtung des Kunden des Arbeitgebers (z.B. Senatsentscheidungen vom 10.&nbsp;Juli 2008 VI&nbsp;R&nbsp;21\/07, BFHE 222, 391, BStBl II 2009, 818; vom 9.&nbsp;Juli 2009 VI&nbsp;R&nbsp;21\/08, BFHE 225, 449, BStBl II 2009, 822; VI&nbsp;R&nbsp;42\/08, BFH\/NV 2009, 1806; vom 17.&nbsp;Juni 2010 VI&nbsp;R&nbsp;35\/08, BFHE 230, 147, BStBl II 2010, 852; vom 19.&nbsp;Januar 2012 VI&nbsp;R&nbsp;23\/11, BFHE 236, 351, BStBl II 2012, 472; vom 9.&nbsp;Februar 2012 VI&nbsp;R&nbsp;44\/10, BFHE 236, 431, BStBl II 2013, 234; vom 18.&nbsp;September 2012 VI&nbsp;R&nbsp;65\/11, BFH\/NV 2013, 517; vom 17.&nbsp;Juni 2010 VI&nbsp;R&nbsp;20\/09, BFHE 230, 533, BStBl II 2012, 32, zum weitr&auml;umigen Arbeitsgebiet).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ist der Arbeitnehmer nicht an einer solchen dauerhaften betrieblichen Einrichtung des Arbeitgebers t&auml;tig, liegt regelm&auml;&szlig;ig eine Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit vor mit der Folge, dass die Kosten f&uuml;r beruflich veranlasste Fahrten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG uneingeschr&auml;nkt zum Abzug zuzulassen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Grunds&auml;tzen hatte der Kl&auml;ger keine regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte i.S. des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bauausf&uuml;hrungen oder Montagen (&sect;&nbsp;12 Satz&nbsp;2 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) sind keine regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsst&auml;tten i.S. von &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 EStG. Es handelt sich dabei um vor&uuml;bergehende und nicht um dauerhafte T&auml;tigkeitsst&auml;tten, auch wenn dort nach &sect;&nbsp;12 Satz&nbsp;2 AO eine Betriebsst&auml;tte oder Gesch&auml;ftseinrichtung des Arbeitgebers belegen sein sollte (s. Senatsurteil vom 11.&nbsp;Juli 2013 VI&nbsp;R&nbsp;62\/12, BFH\/NV 2014, 147, m.w.N.). Dies gilt auch &#8211;wie vorliegend&#8211; f&uuml;r ausw&auml;rtige (Gro&szlig;-)Baustellen. Eine ausw&auml;rtige Baustelle ist typisiert betrachtet kein dauerhafter, sondern nur ein vor&uuml;bergehender &#8211;bis zur Fertigstellung des Bauvorhabens zeitlich begrenzter&#8211; T&auml;tigkeitsort des Arbeitnehmers (vgl. Schmidt\/Loschelder, EStG, 33.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;9 Rz&nbsp;116). Welche infrastrukturellen Gegebenheiten der Arbeitgeber dort vorh&auml;lt ist deshalb unerheblich. Ohne Bedeutung ist weiter, ob der Arbeitnehmer die Baustelle fortdauernd und immer wieder (dauerhaft) &#8211;u.U. f&uuml;r die gesamte Dauer seines (befristeten) Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisses&#8211; aufsucht. Denn eine ausw&auml;rtige T&auml;tigkeitsst&auml;tte &#8211;wie eine Baustelle (Senatsurteil vom 11.&nbsp;Mai 2005 VI&nbsp;R&nbsp;70\/03, BFHE 209, 508, BStBl II 2005, 785)&#8211; wird nicht durch blo&szlig;en Zeitablauf zu einer regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsst&auml;tte i.S. von &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 EStG (vgl. Senatsurteile vom 8.&nbsp;August 2013 VI&nbsp;R&nbsp;72\/12, BFHE 242, 358, BStBl II 2014, 68, und vom 24.&nbsp;September 2013 VI&nbsp;R&nbsp;51\/12, BFH\/NV 2014, 220; Bergkemper in Herrmann\/Heuer\/ Raupach, &sect;&nbsp;9 EStG Rz&nbsp;288, 453).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Sache ist spruchreif. Denn Einw&auml;nde gegen die vom Kl&auml;ger vorgelegte Berechnung der tats&auml;chlichen Fahrtkosten f&uuml;r die Fahrten zwischen Wohnung und der Baustelle in C sind vom FA weder vorgetragen noch ersichtlich. Die Berechnung der Steuer wird dem FA &uuml;bertragen (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.3.2014, VI R 74\/13 Regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte bei l&auml;ngerfristiger T&auml;tigkeit auf einer Baustelle Leits&auml;tze Eine ausw&auml;rtige (Gro&szlig;-)Baustelle ist keine regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte i.S. des &sect; 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG, auch wenn sie der Arbeitnehmer fortdauernd und immer wieder aufsucht. Tatbestand 1&nbsp; I. 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