{"id":62657,"date":"2014-06-18T11:26:13","date_gmt":"2014-06-18T09:26:13","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62657"},"modified":"2014-06-18T11:26:13","modified_gmt":"2014-06-18T09:26:13","slug":"v-r-3-13-umsatzsteuerfreie-unterrichtsleistungen-sachlicher-anwendungsbereich-von-art-13-teil-a-abs-1-buchst-j-der-richtlinie-77-388-ewg-supervisionsleistungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-3-13-umsatzsteuerfreie-unterrichtsleistungen-sachlicher-anwendungsbereich-von-art-13-teil-a-abs-1-buchst-j-der-richtlinie-77-388-ewg-supervisionsleistungen\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;3\/13 &#8211; Umsatzsteuerfreie Unterrichtsleistungen &#8211; Sachlicher Anwendungsbereich von Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. j der Richtlinie 77\/388\/EWG &#8211; Supervisionsleistungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.3.2014, V R 3\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Umsatzsteuerfreie Unterrichtsleistungen &#8211; Sachlicher Anwendungsbereich von Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. j der Richtlinie 77\/388\/EWG &#8211; Supervisionsleistungen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. j der Richtlinie 77\/388\/EWG erfasst auch die Aus- und Fortbildung, so dass es nicht darauf ankommt, ob sich der Privatlehrer an Sch&uuml;ler oder Hochsch&uuml;ler wendet oder ob es sich um einen in einen Lehr- oder Studienplan eingebetteten Unterricht handelt (&Auml;nderung der Rechtsprechung).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Supervisionen k&ouml;nnen als Unterrichtseinheiten, die von Privatlehrern erteilt werden und die sich auf Schul- und Hochschulunterricht beziehen, nach Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. j der Richtlinie 77\/388\/EWG steuerfrei sein.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) erbrachte in den Streitjahren 2000 bis 2006 als Diplom-Sozialp&auml;dagogin und Diplom-Organisationsberaterin sog. Supervisionsleistungen f&uuml;r Tr&auml;ger der Wohlfahrtspflege, der Jugendhilfe, der Psychiatrie, f&uuml;r Suchtberatungsstellen sowie f&uuml;r Diakonie und Caritas. Dabei f&uuml;hrte sie f&uuml;r ihre Auftraggeber sog. Supervisionen mit deren Mitarbeitern durch. Dar&uuml;ber hinaus erbrachte sie auch Lehrsupervisionsleistungen. Ihr war von der zust&auml;ndigen Bezirksregierung am 25.&nbsp;Oktober 1999 zur Vorlage bei den Finanzbeh&ouml;rden bescheinigt worden, dass sie die Leistung &quot;Supervision und Lehrsupervision&quot; als berufliche Bildungsma&szlig;nahme nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;21 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb des Umsatzsteuergesetzes (UStG) in den f&uuml;r die Streitjahre geltenden Fassungen ordnungsgem&auml;&szlig; durchf&uuml;hre.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine Umsatzsteuersonderpr&uuml;fung ging der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, dass die Supervisionsleistungen ebenso wie andere Leistungen der Kl&auml;gerin steuerpflichtig seien und setzte mit Bescheiden vom 6.&nbsp;Dezember 2006 erstmals Umsatzsteuer f&uuml;r die Streitjahre fest. Der hiergegen eingelegte Einspruch hatte keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber gab das Finanzgericht (FG) der Klage mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2012, 2321 ver&ouml;ffentlichten Urteil statt. Die Leistungen der Kl&auml;gerin seien nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;21 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb UStG unter Ber&uuml;cksichtigung von Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;i der Sechsten Richtlinie des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern &#8211; Gemeinsames Mehrwertsteuersystem: einheitliche und steuerpflichtige Bemessungsgrundlage 77\/388\/EWG (Richtlinie 77\/388\/EWG) steuerfrei. Die Supervisionsleistungen dienten dazu, die bei den Auftraggebern der Kl&auml;gerin angestellten Mitarbeiter professionell im Sinne einer Steuerung, Korrektur, qualitativen Absicherung und Weiterentwicklung zu begleiten. Es gehe um die Professionalisierung und die Bew&auml;ltigung spezifischer Probleme der psychosozialen und p&auml;dagogischen Arbeit dieser Mitarbeiter. Die Leistungen seien spezifisch auf die berufliche T&auml;tigkeit der Mitarbeiter ausgerichtet gewesen. Die Kl&auml;gerin sei auch als berufsbildende Einrichtung anzusehen. Hierf&uuml;r sei die Dauer der gegen&uuml;ber dem einzelnen Teilnehmer erbrachten Leistung unerheblich. Auch das Fehlen von Lehrpl&auml;nen und die T&auml;tigkeit in den R&auml;umen der Auftraggeber begr&uuml;nde keine Steuerpflicht. Die Kl&auml;gerin habe auch &uuml;ber die f&uuml;r die Steuerfreiheit erforderliche Bescheinigung verf&uuml;gt. Im Umfang anderer Leistungen, die die Kl&auml;gerin steuerpflichtig erbracht habe, sei ihr zudem der Vorsteuerabzug zu gew&auml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich das FA mit der Revision, f&uuml;r die es Verletzung materiellen Rechts geltend macht. Die Bescheinigung der Bezirksregierung entspreche nicht den Anforderungen des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;21 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb UStG, da es nicht ausreiche, dass lediglich bescheinigt werde, dass berufliche Bildungsma&szlig;nahmen ordnungsgem&auml;&szlig; durchgef&uuml;hrt w&uuml;rden. Erforderlich sei vielmehr eine Bescheinigung, nach der der Unternehmer auf einen Beruf oder eine vor einer juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts abzulegende Pr&uuml;fung vorbereite. Die Kl&auml;gerin k&ouml;nne sich auch nicht auf die Richtlinie 77\/388\/EWG berufen, da sie keine anerkannte Einrichtung sei. Es handele sich auch nicht um einen in einen Lehr- oder Studienplan eingebetteten Unterricht durch Vermittlung von Fachwissen. Die Kl&auml;gerin erbringe vielmehr Beratungsleistungen durch Unterst&uuml;tzung eigener Erkenntniserlangung des Teilnehmers, so dass es auch an der Vermittlung spezieller Kenntnisse und Fertigkeiten fehle. Es gehe nur um die Erlangung von &quot;Soft-Skills&quot;. Die blo&szlig;e Berufsbezogenheit reiche nicht aus. Es handele sich nicht um eine Wissensvermittlung anhand von Lehrpl&auml;nen wie bei einer Berufsausbildung. Es w&uuml;rde lediglich die p&auml;dagogische Arbeit durch Fallbesprechungen begleitet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ihre Leistungen seien steuerfrei. Die Voraussetzung der Berufs- oder Pr&uuml;fungsvorbereitung ergebe sich eindeutig aus der ihr erteilten Bescheinigung, zumindest aber unter Ber&uuml;cksichtigung des von ihr gestellten Antrags. Dass ein Unterrichtsplan fehle, stehe der Steuerfreiheit nicht entgegen. Sie k&ouml;nne sich auf das Unionsrecht berufen. Da sie ihre Leistungen auf Veranlassung und unter Kosten&uuml;bernahme des jeweiligen Arbeitgebers erbracht habe, liege eine berufliche Fortbildungsma&szlig;nahme vor. Inhaltlich sei es um die Vermittlung von &quot;Personenkompetenz&quot; gegangen. Es bestehe eine Bindung an die tats&auml;chlichen Feststellungen des FG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet. Das Urteil des FG ist aufzuheben und die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Entgegen dem Urteil des FG sind die Leistungen der Kl&auml;gerin nach nationalem Recht nicht steuerfrei. Die Kl&auml;gerin kann sich aber f&uuml;r die Steuerfreiheit ihrer Leistungen auf Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;j der Richtlinie 77\/388\/EWG berufen. Insoweit sind noch weitere Feststellungen im zweiten Rechtsgang zu treffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Leistungen der Kl&auml;gerin sind nicht nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;21 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb UStG steuerfrei. Das Urteil des FG ist daher aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;21 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb UStG befreit &quot;die unmittelbar dem Schul- und Bildungszweck dienenden Leistungen privater Schulen und anderer allgemeinbildender oder berufsbildender Einrichtungen, &#8230; wenn die zust&auml;ndige Landesbeh&ouml;rde bescheinigt, dass sie auf einen Beruf oder eine vor einer juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts abzulegende Pr&uuml;fung ordnungsgem&auml;&szlig; vorbereiten&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Wie der Senat mit Urteil vom 17.&nbsp;April 2008 V&nbsp;R&nbsp;58\/05 (BFHE&nbsp;221, 489, BFH\/NV 2008, 1418, unter II.2.c) zur insoweit inhaltsgleichen Vorg&auml;ngerregelung in &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;21 Buchst.&nbsp;b UStG a.F. entschieden hat, muss sich aus der Bescheinigung ergeben, dass die unmittelbar dem Schul- und Bildungszweck dienenden Leistungen, f&uuml;r die die Steuerfreiheit beansprucht wird, auf einen Beruf oder eine vor einer juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts abzulegende Pr&uuml;fung ordnungsgem&auml;&szlig; vorbereiten, so dass es nicht ausreicht, dass sich aus der Bescheinigung &#8211;wie im Streitfall&#8211; nur ergibt, dass berufliche Bildungsma&szlig;nahmen ordnungsgem&auml;&szlig; durchgef&uuml;hrt werden. Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin kommt aufgrund des eindeutigen Wortlauts der Bescheinigung eine dem Wortlaut widersprechende Auslegung aufgrund einer blo&szlig;en Bezugnahme auf den bei der Landesbeh&ouml;rde gestellten Antrag nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Leistungen der Kl&auml;gerin k&ouml;nnen zwar nicht nach Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;i der Richtlinie 77\/388\/EWG, wohl aber gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;j der Richtlinie 77\/388\/EWG steuerfrei sein. Hierzu sind im zweiten Rechtsgang noch weitere Feststellungen zu treffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach Art.&nbsp;13 Teil A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;i der Richtlinie 77\/388\/EWG befreien die Mitgliedstaaten &quot;die Erziehung von Kindern und Jugendlichen, den Schul- oder Hochschulunterricht, die Ausbildung, die Fortbildung oder die berufliche Umschulung sowie die damit eng verbundenen Dienstleistungen und Lieferungen von Gegenst&auml;nden durch Einrichtungen des &ouml;ffentlichen Rechts, die mit solchen Aufgaben betraut sind, oder andere Einrichtungen mit von dem betreffenden Mitgliedstaat anerkannter vergleichbarer Zielsetzung&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Art.&nbsp;13 Teil A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;j der Richtlinie 77\/388\/EWG befreit nach seinem Wortlaut zudem &quot;den von Privatlehrern erteilten Schul- und Hochschulunterricht&quot;. Wie der Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union (EuGH) in seinem Urteil vom 28.&nbsp;Januar 2010 C-473\/08, Eulitz (Slg. 2010, I-907) entschieden hat, weichen die einzelnen Sprachfassungen dieser Bestimmung voneinander ab. Unter Ber&uuml;cksichtigung dieser Unterschiede sind als Schul- und Hochschulunterricht &quot;Unterrichtseinheiten, die &#8230; sich auf Schul- und Hochschulunterricht beziehen&quot; anzusehen (EuGH-Urteil Eulitz in Slg. 2010, I-907 Rdnr.&nbsp;23).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall kann die Kl&auml;gerin nicht in Anspruch nehmen, dass ihre Leistungen gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;i der Richtlinie 77\/388\/EWG steuerfrei sind: Sie ist weder eine Einrichtung des &ouml;ffentlichen Rechts noch verf&uuml;gt sie &#8211;mangels Bescheinigung (s. oben II.1.b)&#8211; &uuml;ber die ansonsten erforderliche Anerkennung als Einrichtung mit vergleichbarer Zielsetzung wie eine Einrichtung, die mit z.B. Schul- oder Hochschulunterricht, Ausbildung, Fortbildung oder beruflicher Umschulung betraut ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Kl&auml;gerin kann aber geltend machen, dass ihre Leistungen nach Art.&nbsp;13 Teil A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;j der Richtlinie 77\/388\/EWG als Unterrichtseinheiten, die von Privatlehrern erteilt werden und die sich auf Schul- und Hochschulunterricht beziehen, steuerfrei sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach der EuGH-Rechtsprechung beschr&auml;nkt sich der Begriff des Schul- und Hochschulunterrichts &quot;nicht auf Unterricht &#8230;, der zu einer Abschlusspr&uuml;fung zur Erlangung einer Qualifikation f&uuml;hrt oder eine Ausbildung im Hinblick auf die Aus&uuml;bung einer Berufst&auml;tigkeit vermittelt, sondern [schlie&szlig;t] &#8230; andere T&auml;tigkeiten ein &#8230;, bei denen die Unterweisung in Schulen und Hochschulen erteilt wird, um die Kenntnisse und F&auml;higkeiten der Sch&uuml;ler oder Studenten zu entwickeln, sofern diese T&auml;tigkeiten nicht den Charakter blo&szlig;er Freizeitgestaltung haben&quot; (EuGH-Urteil vom 14.&nbsp;Juni 2007 C-445\/05, Haderer, Slg. 2007, I-4841 Rdnr.&nbsp;26). Es handelt sich um die &quot;Vermittlung von Kenntnissen und F&auml;higkeiten durch den Unterrichtenden an Sch&uuml;ler oder Studierende im Rahmen einer Ausbildung im Hinblick auf die Aus&uuml;bung einer Berufst&auml;tigkeit&quot; (EuGH-Urteil Eulitz in Slg. 2010, I-907 Rdnr.&nbsp;33).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem ist es &quot;unerheblich&quot;, dass Art.&nbsp;13 Teil A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;j der Richtlinie 77\/388\/EWG &quot;nicht ausdr&uuml;cklich die Aus- und Fortbildung erw&auml;hnt&quot; (EuGH-Urteil Eulitz in Slg. 2010, I-907 Rdnr.&nbsp;34), da &quot;nicht zwischen dem Unterricht, der Sch&uuml;lern oder Studierenden erteilt wird, die an einer erstmaligen Schul- oder Hochschulausbildung teilnehmen, und dem Unterricht zu unterscheiden [ist], der Personen erteilt wird, die bereits &uuml;ber einen Schul- oder Hochschulabschluss verf&uuml;gen und die aufgrund dieses Abschlusses ihre Berufsausbildung betreiben&quot;, und da das &quot;Gleiche f&uuml;r die Unterrichtseinheiten [gilt], die sich auf diesen Unterricht beziehen&quot; (EuGH-Urteil Eulitz in Slg. 2010, I-907 Rdnr.&nbsp;35), zumal sich &quot;eine solche Unterscheidung anhand der Unterrichtsinhalte als schwierig erweisen&quot; w&uuml;rde und eine besonders enge Auslegung des Begriffs Schul- und Hochschulunterricht &quot;die Gefahr einer je nach Mitgliedstaat unterschiedlichen Anwendung des Mehrwertsteuersystems hervorrufen [w&uuml;rde], weil die jeweiligen Unterrichtssysteme der Mitgliedstaaten unterschiedlich gestaltet sind&quot; (EuGH-Urteil Eulitz in Slg. 2010, I-907 Rdnr.&nbsp;36).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Hinblick auf das EuGH-Urteil Eulitz in Slg. 2010, I-907 wird im Schrifttum zutreffend geltend gemacht, dass nach Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;j der Richtlinie 77\/388\/EWG nicht nur Unterrichtseinheiten, die sich auf Schul- und Hochschulunterricht beziehen, sondern auch Unterrichtseinheiten, die sich auf Ausbildung, Fortbildung oder berufliche Umschulung beziehen, steuerfrei sein k&ouml;nnen (Tehler, EU-Umsatzsteuerberater 2010, 6&nbsp;ff., 8; Philipowski, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2010, 161&nbsp;ff., 163, und Nieskens, UR 2013, 175&nbsp;ff., 179).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem folgt auch der erkennende Senat unter Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung. Es kommt nicht darauf an, dass der Privatlehrer an einer Schule oder Hochschule t&auml;tig ist, sich an Sch&uuml;ler oder Hochsch&uuml;ler wendet oder es sich um einen in einen Lehr- oder Studienplan eingebetteten Unterricht handelt (so noch Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; in BFHE 221, 489, BFH\/NV 2008, 1418, unter II.3.b&nbsp;bb), da sich Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;j der Richtlinie 77\/388\/EWG auf jegliche Aus- und Fortbildung bezieht, die nicht den Charakter blo&szlig;er Freizeitgestaltung hat. Entgegen der Auffassung des FA ist ein Lehrplan nicht unabdingbar f&uuml;r die Steuerfreiheit. Daher k&ouml;nnen auch Supervisionsleistungen steuerfrei sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Entscheidung steht nicht im Widerspruch zum BFH-Urteil vom 17.&nbsp;Juni 1998 XI&nbsp;R&nbsp;68\/97 (BFH\/NV 1999, 81, unter II.3.), das zu Vortragst&auml;tigkeiten einer Familienbildungsst&auml;tte ergangen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Sache ist nicht spruchreif. Im Hinblick auf eine m&ouml;gliche Berufung der Kl&auml;gerin auf Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;j der Richtlinie 77\/388\/EWG sind im zweiten Rechtsgang weitere Feststellungen dazu zu treffen, ob sie als Privatlehrer t&auml;tig war und welcher Art die von der Kl&auml;gerin im Einzelnen erbrachten Leistungen waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG wird dabei insbesondere zu ber&uuml;cksichtigen haben, dass es der Erteilung von Unterrichtseinheiten, die sich auf Schul- und Hochschulunterricht beziehen, durch einen Privatlehrer nicht entgegensteht, wenn dieser mehreren Personen gleichzeitig Unterricht erteilt, dass die der Unterrichtserteilung zugrunde liegende Rechtsbeziehung auch zu einer anderen Person als Unterrichtsteilnehmer bestehen kann und dass das Nichtbestehen eines Verg&uuml;tungsanspruchs im Verhinderungsfall und bei Kursausfall f&uuml;r eine als Privatlehrer ausge&uuml;bte T&auml;tigkeit spricht (EuGH-Urteil Haderer in Slg. 2007, I-4841 Rdnrn.&nbsp;31&nbsp;ff.). Die blo&szlig;e Unternehmereigenschaft reicht demgegen&uuml;ber nicht aus (EuGH-Urteil Eulitz in Slg. 2010, I-907 Rdnr.&nbsp;47).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ohne Bedeutung ist f&uuml;r den Streitfall, dass der EuGH die Privatlehrereigenschaft versagt, wenn der Auftraggeber des Unterrichtenden die Leistung dazu verwendet, als eigenst&auml;ndige Bildungseinrichtung entgeltliche Unterrichtsleistungen zu erbringen (EuGH-Urteil Eulitz in Slg. 2010, I-907 Rdnrn.&nbsp;52&nbsp;ff.), da es den Auftraggebern der Kl&auml;gerin um die Aus- und Fortbildung des eigenen Personals ging.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) In Bezug auf die Lehrsupervisionen kann sich die Steuerfreiheit bereits daraus ergeben, dass die Kl&auml;gerin andere darin unterrichtet hat, Supervisionen auszuf&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Hinsichtlich der weiteren Supervisionsleistungen ist &#8211;ohne Bindung an die einkommensteuerrechtliche Beurteilung des Veranlassungszusammenhangs bei Werbungskosten&#8211; zu ber&uuml;cksichtigen, dass diese vorrangig auf die spezifischen Bed&uuml;rfnisse einer Berufst&auml;tigkeit ausgerichtet sein k&ouml;nnen, wenn sie dazu dienen, L&ouml;sungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r konkrete Arbeitsplatzsituationen zu erarbeiten und in gemeinsamer Reflexion Fehler und Schwachstellen aufzuarbeiten (vgl. BFH-Urteil vom 28.&nbsp;August 2008 VI&nbsp;R&nbsp;35\/05, BFHE 223, 1, BStBl II 2009, 108). F&uuml;r die erforderliche Berufsbezogenheit als Aus- und Fortbildungsma&szlig;nahme kann es ausreichen, dass die Kl&auml;gerin Sozialarbeiter f&uuml;r die von diesen ausge&uuml;bte Berufst&auml;tigkeit anhand von Fallbeispielen gruppenweise angeleitet hat. Insoweit kommt den mit dem jeweiligen Auftraggeber vereinbarten Lehrinhalten indizielle Bedeutung zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Zu den von der Kl&auml;gerin erbrachten Leistungen hat das FG lediglich allgemein festgestellt, dass die von ihr erbrachten Supervisionsleistungen einer professionellen Begleitung im Sinne einer Steuerung, Korrektur, qualitativen Absicherung und Weiterentwicklung der beruflichen T&auml;tigkeit der bei den diversen Einrichtungen angestellten Mitarbeiter dienten, und dass diese Leistungen spezifisch auf die berufliche T&auml;tigkeit der teilnehmenden p&auml;dagogisch und psychosozial t&auml;tigen Mitarbeiter ausgerichtet waren. Feststellungen zu den einzelnen, von der Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber verschiedenen Auftraggebern erbrachten Leistungen fehlen aber. Diese sind im zweiten Rechtsgang nachzuholen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.3.2014, V R 3\/13 Umsatzsteuerfreie Unterrichtsleistungen &#8211; Sachlicher Anwendungsbereich von Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. j der Richtlinie 77\/388\/EWG &#8211; Supervisionsleistungen Leits&auml;tze 1. Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. j der Richtlinie 77\/388\/EWG erfasst auch die Aus- und Fortbildung, so dass es nicht darauf ankommt, ob sich der Privatlehrer &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-3-13-umsatzsteuerfreie-unterrichtsleistungen-sachlicher-anwendungsbereich-von-art-13-teil-a-abs-1-buchst-j-der-richtlinie-77-388-ewg-supervisionsleistungen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;3\/13 &#8211; Umsatzsteuerfreie Unterrichtsleistungen &#8211; Sachlicher Anwendungsbereich von Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. j der Richtlinie 77\/388\/EWG &#8211; Supervisionsleistungen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-62657","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62657","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62657"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62657\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62657"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62657"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62657"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}