{"id":62675,"date":"2014-06-18T11:25:56","date_gmt":"2014-06-18T09:25:56","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62675"},"modified":"2014-06-18T11:25:56","modified_gmt":"2014-06-18T09:25:56","slug":"iii-b-125-13-darlegung-einer-verletzung-des-rechtlichen-gehoers-bei-bezugnahme-des-fg-auf-einspruchsentscheidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-125-13-darlegung-einer-verletzung-des-rechtlichen-gehoers-bei-bezugnahme-des-fg-auf-einspruchsentscheidung\/","title":{"rendered":"III&nbsp;B&nbsp;125\/13 &#8211; Darlegung einer Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs bei Bezugnahme des FG auf Einspruchsentscheidung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.5.2014, III B 125\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Darlegung einer Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs bei Bezugnahme des FG auf Einspruchsentscheidung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) sind zur Einkommensteuer zusammen veranlagte Eheleute. Der Kl&auml;ger ist Inhaber eines Handwerksbetriebs. Er ber&uuml;cksichtigte in seiner Gewinnermittlung f&uuml;r das Jahr 2009 den Ausfall einer Darlehensforderung. Es handelt sich um ein Darlehen von 12.107,71&nbsp;EUR, das der Kl&auml;ger nach seiner Behauptung dem Ehepaar X aufgrund eines Vertrags vom 23.&nbsp;Januar 2008 gegeben hatte. Mit Hilfe des Darlehensbetrages sollten Schulden der Darlehensnehmer aus einem gewerblichen Mietverh&auml;ltnis getilgt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei einer Au&szlig;enpr&uuml;fung beanstandete der Pr&uuml;fer die gewinnmindernde Ausbuchung des Darlehens. Der Darlehensvertrag mit den verschw&auml;gerten Darlehensnehmern sei nicht anzuerkennen. Aufgrund der Feststellungen des Pr&uuml;fers erging ein ge&auml;nderter Einkommensteuerbescheid 2009, gegen den sich die Kl&auml;ger ohne Erfolg mit Einspruch wandten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) beanstandete in der Einspruchsentscheidung, dass der Darlehensvertrag keine Vereinbarung &uuml;ber die Laufzeit und Art und Zeit der R&uuml;ckzahlung vorsehe. Zinsen seien nicht erhoben worden, auch sei das Darlehen nicht besichert worden. Das Darlehensverh&auml;ltnis sei nicht anzuerkennen. Aus diesem Grund sei es entbehrlich, die Veranlassung f&uuml;r die Hingabe des Darlehens zu pr&uuml;fen. Es k&ouml;nne daher dahingestellt bleiben, ob eine &quot;Erpressung&quot; durch den Vermieter, der mit dem Kl&auml;ger eine Gesch&auml;ftsbeziehung unterhalte, eine hinreichende Begr&uuml;ndung f&uuml;r eine betriebliche Veranlassung der Darlehenshingabe sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) machte sich in den Urteilsgr&uuml;nden die Begr&uuml;ndung des FA zu eigen (&sect;&nbsp;105 Abs.&nbsp;5 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) und wies die Klage ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen das Urteil wenden sich die Kl&auml;ger mit ihrer Nichtzulassungsbeschwerde, mit der sie als Verfahrensm&auml;ngel (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO) die Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs sowie &#8211;sinngem&auml;&szlig;&#8211; die Verletzung der Pflicht zur Sachaufkl&auml;rung r&uuml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung tragen sie vor, dem &quot;Klageantrag zum Beweis der Besonderheit des vorliegenden Falles&quot; sei nicht entsprochen worden, wodurch das rechtliche Geh&ouml;r versagt worden sei. Der Richter habe unmittelbar nach der Antragstellung das Urteil abgelesen, d.h. die Entscheidung habe von vornherein festgestanden. Auch das Unterlassen einer Urteilsbegr&uuml;ndung sei bezeichnend. In der Einspruchsentscheidung seien Kriterien wiedergegeben worden, die sich aus der zur Anerkennung von Darlehensvertr&auml;gen zwischen Angeh&ouml;rigen ergangenen Rechtsprechung erg&auml;ben. Die Ablehnung sei im Streitfall mit dem Fehlen der Laufzeit des Darlehens begr&uuml;ndet worden. Da f&uuml;r das Gericht die Gr&uuml;nde des FA ma&szlig;geblich gewesen seien, sei es nach seiner Ansicht auch entbehrlich gewesen, die Veranlassung f&uuml;r die Hingabe des Darlehens zu pr&uuml;fen. Im Streitfall habe der Hauptauftraggeber des Kl&auml;gers im Hinblick auf eine Fortf&uuml;hrung der Zusammenarbeit auf eine &Uuml;bernahme der Mietschulden des Schwagers gedrungen. Es habe eine Sondersituation bestanden, die eine weitere Aufkl&auml;rung des Sachverhalts und die beantragte Einvernahme des benannten Zeugen erforderlich gemacht h&auml;tte. Die besonderen Umst&auml;nde h&auml;tten Ermittlungen erfordert und h&auml;tten nicht durch das Negieren eines Beweisantrags unterbleiben d&uuml;rfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig und durch Beschluss zu verwerfen (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 FGO). Ihre Begr&uuml;ndung entspricht nicht den Darlegungsanforderungen nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Kl&auml;ger r&uuml;gen in erster Linie, das FG habe ihr Vorbringen nicht zur Kenntnis genommen, sei auf die Besonderheiten des Streitfalles nicht eingegangen und habe damit das rechtliche Geh&ouml;r verletzt (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes, &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO). Das Urteil habe bereits festgestanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r verpflichtet das FG, die Beteiligten &uuml;ber den Verfahrensstoff zu informieren, ihnen Gelegenheit zur &Auml;u&szlig;erung zu geben, ihre Ausf&uuml;hrungen zur Kenntnis zu nehmen, in Erw&auml;gung zu ziehen und sich mit dem entscheidungserheblichen Kern ihres Vorbringens auseinanderzusetzen. Die Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs bedeutet jedoch nicht, dass das FG den Kl&auml;ger &quot;erh&ouml;ren&quot;, sich also seinen rechtlichen Ansichten anschlie&szlig;en m&uuml;sste (z.B. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 26.&nbsp;November 2007 VIII&nbsp;B&nbsp;121\/07, BFH\/NV 2008, 397).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r ist nicht bereits darin zu sehen, dass das FG von der ihm durch &sect;&nbsp;105 Abs.&nbsp;5 FGO einger&auml;umten M&ouml;glichkeit Gebrauch gemacht hat, von einer weiteren Darstellung der Entscheidungsgr&uuml;nde abzusehen und sich die in der Einspruchsentscheidung vom 12.&nbsp;Februar 2013 enthaltene Begr&uuml;ndung des FA zu eigen gemacht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vorschrift dient der Entlastung der Gerichte, sofern ihr Zweck, den Beteiligten Kenntnis davon zu vermitteln, auf welchen Feststellungen, Verh&auml;ltnissen oder rechtlichen Erw&auml;gungen die Entscheidung beruht, ohne Nachteil f&uuml;r den Rechtsschutz der Kl&auml;ger auch durch Bezugnahme auf bereits vorliegende Verwaltungsentscheidungen erreicht werden kann (BFH-Beschluss vom 10.&nbsp;November 2006 XI&nbsp;B&nbsp;147\/05, BFH\/NV 2007, 267, m.w.N.). Eine Urteilsbegr&uuml;ndung, die &uuml;ber die Feststellung, dass das FG der Verwaltungsentscheidung folgt, hinausgeht, ist in diesen F&auml;llen nicht erforderlich (Senatsbeschluss vom 20.&nbsp;November 2003 III&nbsp;B&nbsp;88\/02, BFH\/NV 2004, 517). Die gebotene verfassungskonforme Anwendung des &sect;&nbsp;105 Abs.&nbsp;5 FGO setzt allerdings voraus, dass das Gericht wegen des Anspruchs des Rechtsschutzsuchenden auf rechtliches Geh&ouml;r auf dessen wesentliches neues Vorbringen im Klageverfahren eingeht (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteile vom 20.&nbsp;Mai 1994 VI&nbsp;R&nbsp;10\/94, BFHE 174, 391, BStBl II 1994, 707, und vom 23.&nbsp;April 1998 IV&nbsp;R&nbsp;30\/97, BFHE 186, 120, BStBl II 1998, 626; BFH-Beschluss in BFH\/NV 2007, 267, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Kl&auml;ger haben nicht dargelegt, aus welchen Gr&uuml;nden das FG zu weitergehenden Ausf&uuml;hrungen in den Entscheidungsgr&uuml;nden verpflichtet gewesen sein soll. Sie haben nicht vorgetragen, dass sich nach dem Abschluss des au&szlig;ergerichtlichen Rechtsbehelfsverfahrens im Klageverfahren wesentlich neue Gesichtspunkte ergeben h&auml;tten, mit denen sich das FG h&auml;tte auseinandersetzen m&uuml;ssen. Die Bezugnahme des FG auf die Einspruchsentscheidung ist &#8211;wie ausgef&uuml;hrt&#8211; f&uuml;r sich keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r. Letztlich r&uuml;gen die Kl&auml;ger, dass das FG ihre Argumente nicht als durchgreifend angesehen hat. Damit k&ouml;nnen sie im Verfahren &uuml;ber die Nichtzulassung der Beschwerde jedoch nicht geh&ouml;rt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Insofern, als die Kl&auml;ger beanstanden, das FG habe den von ihnen beantragten Zeugenbeweis nicht erhoben, r&uuml;gen sie die Verletzung der Pflicht zur Sachaufkl&auml;rung (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO). Auch insoweit gen&uuml;gt ihr Vortrag jedoch nicht den Darlegungsanforderungen nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Wird als Zulassungsgrund das &Uuml;bergehen von Beweisantr&auml;gen geltend gemacht, so muss neben dem Beweisthema und dem angebotenen Beweismittel auch vorgetragen werden, inwiefern das Urteil des FG auf der unterlassenen Beweiserhebung beruhen kann und welches Ergebnis die Beweisaufnahme voraussichtlich ergeben h&auml;tte (z.B. BFH-Beschluss vom 9.&nbsp;Dezember 1998 VIII&nbsp;B&nbsp;54\/97, BFH\/NV 1999, 802, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diesen Voraussetzungen gen&uuml;gt das Vorbringen der Kl&auml;ger nicht. Unabh&auml;ngig hiervon hatte das FG auch gar keinen Anlass, den beantragten Zeugenbeweis zu erheben. Denn es hat sich die Ansicht des FA zu eigen gemacht, wonach es auf eine betriebliche Veranlassung der Darlehenshingabe nicht ankomme, weil der Darlehensvertrag aus anderen Gr&uuml;nden &#8211;fehlende Vereinbarung &uuml;ber Laufzeit, R&uuml;ckzahlung, Verzinsung und Besicherung&#8211; nicht anzuerkennen sei. Durch die in der m&uuml;ndlichen Verhandlung beantragte Einvernahme eines Herrn Y zu der Frage, &quot;wie die Bezahlung der Miete, die letztendlich das hier im Streit befindliche Darlehen darstellt, zustande gekommen ist&quot;, sollte vermutlich bewiesen werden, dass die Darlehenshingabe betrieblich veranlasst war. Eine Beweiserhebung war jedoch aus der Sicht des FG nicht notwendig, da das Darlehen nach seiner Ansicht jedenfalls aus den vom FA aufgef&uuml;hrten Gr&uuml;nden nicht anzuerkennen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.5.2014, III B 125\/13 Darlegung einer Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs bei Bezugnahme des FG auf Einspruchsentscheidung Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) sind zur Einkommensteuer zusammen veranlagte Eheleute. Der Kl&auml;ger ist Inhaber eines Handwerksbetriebs. Er ber&uuml;cksichtigte in seiner Gewinnermittlung f&uuml;r das Jahr 2009 den Ausfall einer Darlehensforderung. 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