{"id":62824,"date":"2014-07-21T05:39:39","date_gmt":"2014-07-21T03:39:39","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62824"},"modified":"2014-07-21T05:39:39","modified_gmt":"2014-07-21T03:39:39","slug":"iii-r-20-13-bindungswirkung-eines-feststellungsbescheids-hinsichtlich-eines-nicht-enthaltenen-verlusts-aus-der-veraeusserung-einer-beteiligung-an-einer-freiberuflichen-mitunternehmerschaft-erstattungs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-20-13-bindungswirkung-eines-feststellungsbescheids-hinsichtlich-eines-nicht-enthaltenen-verlusts-aus-der-veraeusserung-einer-beteiligung-an-einer-freiberuflichen-mitunternehmerschaft-erstattungs\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;20\/13 &#8211; Bindungswirkung eines Feststellungsbescheids hinsichtlich eines nicht enthaltenen Verlusts aus der Ver&auml;u&szlig;erung einer Beteiligung an einer freiberuflichen Mitunternehmerschaft &#8211; Erstattungszinsen als steuerpflichtiger Kapitalertrag"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.4.2014, III R 20\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Bindungswirkung eines Feststellungsbescheids hinsichtlich eines nicht enthaltenen Verlusts aus der Ver&auml;u&szlig;erung einer Beteiligung an einer freiberuflichen Mitunternehmerschaft &#8211; Erstattungszinsen als steuerpflichtiger Kapitalertrag<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. In die gesonderte und einheitliche Feststellung der Eink&uuml;nfte nach &sect; 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO sind auch die Gewinne einzubeziehen, die ein Mitunternehmer aus der Ver&auml;u&szlig;erung seines Anteils an einer freiberuflichen Mitunternehmerschaft erzielt.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Der Feststellungsbescheid entfaltet in positiver Hinsicht Bindungswirkung, als er einen Gewinn oder Verlust aus der Ver&auml;u&szlig;erung eines Mitunternehmeranteils dem Grunde, der H&ouml;he und dem Entstehungszeitpunkt nach einem Mitunternehmer zuweist.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Weist der Feststellungsbescheid keinen Gewinn oder Verlust aus der Ver&auml;u&szlig;erung eines Mitunternehmeranteils aus, wird dadurch f&uuml;r den Folgebescheid in negativer Hinsicht mit Bindungswirkung festgestellt, dass ein solcher Gewinn oder Verlust im Feststellungszeitraum nicht entstanden ist.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Ehegatten und wurden im Streitjahr (2007) zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Der Kl&auml;ger erzielte im Streitjahr u.a. Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit. Die Kl&auml;gerin befand sich w&auml;hrend des gesamten Streitjahres im Erziehungsurlaub.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem die Kl&auml;ger zun&auml;chst keine vollst&auml;ndige Einkommensteuererkl&auml;rung abgegeben, sondern nur die im Mantelbogen geforderten Angaben zur Person und zur Bankverbindung gemacht hatten, erlie&szlig; der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) unter dem 12.&nbsp;November 2009 einen Bescheid zur Einkommensteuer 2007, der auf einer Sch&auml;tzung der Besteuerungsgrundlagen beruhte. Den hiergegen gerichteten Einspruch wies das FA mit Einspruchsentscheidung vom 6.&nbsp;Juli 2010 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im dagegen gef&uuml;hrten Klageverfahren reichten die Kl&auml;ger eine Einkommensteuererkl&auml;rung ein. Hierin erkl&auml;rte der Kl&auml;ger bei seinen Eink&uuml;nften aus selbst&auml;ndiger Arbeit einen Verlust in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR, der sich zusammensetzte aus einem durch Einnahmen&uuml;berschussrechnung ermittelten Gewinn aus seiner Einzelpraxis (&#8230;&nbsp;EUR), einem Gewinnanteil aus seiner Beteiligung an einer Freiberuflergesellschaft und einem Verlust aus der Ver&auml;u&szlig;erung des Anteils an dieser Gesellschaft.<br \/>Bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen erkl&auml;rten die Kl&auml;ger Zinsertr&auml;ge, die vom FA f&uuml;r Steuererstattungen gezahlt wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich ihres im Jahr 2001 geborenen Kindes machten die Kl&auml;ger Kinderbetreuungskosten in H&ouml;he von 712&nbsp;EUR geltend, die im Umfang von 2\/3 wie Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften der Kl&auml;gerin aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit zu ber&uuml;cksichtigen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ferner erkl&auml;rten die Kl&auml;ger Aufwendungen f&uuml;r haushaltsnahe Dienstleistungen in H&ouml;he von 67&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA ber&uuml;cksichtigte im &Auml;nderungsbescheid vom 24.&nbsp;September 2010 bei den Eink&uuml;nften aus selbst&auml;ndiger Arbeit die erkl&auml;rten Gewinne aus der Einzelpraxis und aus der Beteiligung an der Freiberuflergesellschaft. F&uuml;r letztere lag eine entsprechende Mitteilung des Feststellungsfinanzamts vom August 2008 vor. Der Verlust aus der Anteilsver&auml;u&szlig;erung wurde mangels entsprechender Mitteilung des Feststellungsfinanzamts nicht anerkannt. Die Erstattungszinsen setzte das FA wie erkl&auml;rt an. Die geltend gemachten Kinderbetreuungskosten ber&uuml;cksichtigte das FA in H&ouml;he von 475&nbsp;EUR als Sonderausgaben. Die Handwerkerleistungen wurden wegen fehlender Rechnungsvorlage nicht anerkannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage hinsichtlich der Aufwendungen f&uuml;r haushaltsnahe Dienstleistungen statt und wies sie im &Uuml;brigen als unbegr&uuml;ndet ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der hiergegen gerichteten Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts. Zur Begr&uuml;ndung machen sie im Wesentlichen geltend, das FG habe zu Unrecht den Verlust aus der Ver&auml;u&szlig;erung des Gesellschaftsanteils nicht im Rahmen der Einkommensteuerfestsetzung ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;, den Einkommensteuerbescheid vom 24.&nbsp;September 2010 in Gestalt des FG-Urteils vom 13.&nbsp;M&auml;rz 2013 dahingehend abzu&auml;ndern, dass weitere negative Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR angesetzt werden und die Einkommensteuer entsprechend herabgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Kl&auml;ger ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat den vom Kl&auml;ger geltend gemachten Verlust aus der Ver&auml;u&szlig;erung eines Mitunternehmeranteils zutreffend im Streitjahr nicht ber&uuml;cksichtigt, weil der zugrunde liegende Feststellungsbescheid keinen derartigen Verlust ausweist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das Feststellungsfinanzamt hat mit Bindungswirkung festgestellt, dass der Kl&auml;ger aus seiner T&auml;tigkeit in der Gesellschaft gemeinschaftliche Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit erzielt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Abweichend von &sect;&nbsp;157 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) werden gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;1 AO Besteuerungsgrundlagen durch Feststellungsbescheid gesondert festgestellt, soweit dies in der AO selbst oder sonst in den Steuergesetzen bestimmt ist. Die gesonderte Feststellung wird nach &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO gegen&uuml;ber mehreren Beteiligten einheitlich vorgenommen, wenn dies gesetzlich bestimmt ist oder der Gegenstand der Feststellung mehreren Personen zuzurechnen ist. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO werden die einkommensteuerpflichtigen Eink&uuml;nfte und mit ihnen im Zusammenhang stehende andere Besteuerungsgrundlagen gesondert durch einen Feststellungsbescheid festgestellt, wenn an den Eink&uuml;nften mehrere Personen beteiligt sind und die Eink&uuml;nfte diesen Personen steuerlich zuzurechnen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO erfasst alle Einkunftsarten und mithin auch Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit i.S. des &sect;&nbsp;18 des Einkommensteuergesetzes (EStG). Eink&uuml;nfte, an denen mehrere Personen beteiligt sind, liegen immer, aber auch nur dann vor, wenn mehrere Personen gemeinschaftlich den Tatbestand der Einkunftserzielung erf&uuml;llen und deshalb gemeinschaftliche Eink&uuml;nfte erzielen und durch den Zusammenschluss der Personen kein neues steuerrechtsf&auml;higes Subjekt entsteht, dem die erzielten Eink&uuml;nfte selbst zuflie&szlig;en (S&ouml;hn in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;180 AO Rz&nbsp;167). Schlie&szlig;en sich Freiberufler zu einer Mitunternehmerschaft zusammen, erzielen sie gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG gemeinschaftlich Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit, die ihnen jeweils selbst zuzurechnen sind. Die im Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen getroffenen Feststellungen entfalten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;182 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO gegen&uuml;ber den ihnen rechtlich nachgelagerten Folgebescheiden Bindungswirkung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&Ouml;rtlich zust&auml;ndig f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung des Feststellungsverfahrens ist bei Eink&uuml;nften aus freiberuflicher T&auml;tigkeit das Finanzamt, von dessen Bezirk aus die Berufst&auml;tigkeit vorwiegend ausge&uuml;bt wird (&sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 AO in der bis zum 31.&nbsp;Dezember 2008 geltenden Fassung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Im Streitfall hat das Finanzamt, von dessen Bezirk aus die Berufst&auml;tigkeit der Gesellschaft vorwiegend ausge&uuml;bt wurde, gem&auml;&szlig; Mitteilung vom August 2008 durch Bescheid vom selben Tag festgestellt, dass der Kl&auml;ger aus seiner T&auml;tigkeit in der Gesellschaft gemeinschaftliche Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit erzielt hat. Diese Feststellung ist f&uuml;r das hier beklagte FA &#8211;Wohnsitzfinanzamt (&sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO)&#8211; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;182 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO bindend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Bindungswirkung des Bescheids &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen erstreckt sich auch auf die Frage, ob und ggf. in welchem Umfang sowie zu welchem Zeitpunkt ein Gewinn oder Verlust aus der Ver&auml;u&szlig;erung eines Mitunternehmeranteils an der Gesellschaft entstanden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) In die gesonderte und einheitliche Feststellung der Eink&uuml;nfte nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO sind auch die Gewinne einzubeziehen, die ein Gesellschafter aus der Ver&auml;u&szlig;erung seines Anteils an der Personengesellschaft erzielt (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 29.&nbsp;April 1993 IV&nbsp;R&nbsp;107\/92, BFHE 171, 23, BStBl II 1993, 666). Der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn geh&ouml;rt bei freiberuflichen Personengesellschaften gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;3 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG zu den Eink&uuml;nften des Gesellschafters aus seiner Beteiligung an der Personengesellschaft und ist deshalb auch verfahrensrechtlich als Bestandteil der gesondert festzustellenden Eink&uuml;nfte anzusehen. Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung ist deshalb im Gewinnfeststellungsverfahren auch dar&uuml;ber zu entscheiden, ob und in welcher H&ouml;he Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne i.S. der &sect;&sect;&nbsp;16 EStG, 18 Abs.&nbsp;3 EStG entstanden sind (vgl. BFH-Urteil in BFHE 171, 23, BStBl II 1993, 666, m.w.N.). Demzufolge entfaltet ein entsprechender Feststellungsbescheid in positiver Hinsicht Bindungswirkung, als er einen Gewinn oder Verlust aus der Ver&auml;u&szlig;erung eines Mitunternehmeranteils dem Grunde, der H&ouml;he und dem Entstehungszeitpunkt nach einem Mitunternehmer zuweist; er entfaltet aber auch in negativer Hinsicht Bindungswirkung, soweit sich aus ihm ergibt, dass ein Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn oder -verlust im Feststellungszeitraum nicht entstanden ist (BFH-Urteil vom 3.&nbsp;M&auml;rz 2011 IV&nbsp;R&nbsp;8\/08, BFH\/NV 2011, 1649, zugleich auch zur fehlenden M&ouml;glichkeit einen nicht festgestellten Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn im Wege eines Erg&auml;nzungsbescheids nach &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;3 AO nachzuholen; s. hierzu ferner Geissler in Herrmann\/Heuer\/ Raupach, &sect;&nbsp;16 EStG Rz&nbsp;45).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Streitfall ergibt sich aus der Mitteilung &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen vom August 2008 kein dem Kl&auml;ger zugewiesener Gewinn oder Verlust aus der Ver&auml;u&szlig;erung eines Mitunternehmeranteils. Diese (negative) Feststellung ist bindend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Anderes ergibt sich nicht aus den hiergegen von den Kl&auml;gern vorgetragenen Einwendungen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die Frage, ob durch einen Vertrag vom Juni 2007 eine Verkaufsoption vereinbart wurde, aufgrund derer bereits im Jahr 2007 eine Ver&auml;u&szlig;erung des Mitunternehmeranteils zu ber&uuml;cksichtigen ist, muss im Rahmen des Feststellungsverfahrens gekl&auml;rt werden. Soweit der Kl&auml;ger gegen die f&uuml;r 2007 erfolgten Feststellungen Einwendungen erheben will, k&ouml;nnen diese nur gegen&uuml;ber dem Feststellungsbescheid (Grundlagenbescheid), nicht hingegen gegen&uuml;ber dem Einkommensteuerbescheid (Folgebescheid) geltend gemacht werden (&sect;&nbsp;351 Abs.&nbsp;2 AO, &sect;&nbsp;42 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Aus der von den Kl&auml;gern in Bezug genommenen Verwaltungsanweisung des Anwendungserlasses zur Abgabenordnung zu &sect;&nbsp;180 Nr.&nbsp;1 (BStBl I 2008, 26) ergibt sich ebenfalls, dass die von den Feststellungsbeteiligten gemeinschaftlich erzielten Eink&uuml;nfte, einschlie&szlig;lich der Sonderbetriebseinnahmen und -ausgaben eines oder mehrerer Feststellungsbeteiligten nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO gesondert festzustellen sind. Auch soweit f&uuml;r nicht bei der Ermittlung der gemeinschaftlich erzielten Eink&uuml;nfte zu ber&uuml;cksichtigende Besteuerungsgrundlagen (z.B. Aufwendungen der Gesellschaft, die bei den Feststellungsbeteiligten zu Sonderausgaben f&uuml;hren) ggf. ein Erg&auml;nzungsbescheid (&sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;3 AO) zu erlassen ist, &auml;ndert dies nichts an der Notwendigkeit einer einheitlichen und gesonderten Feststellung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das von den Kl&auml;gern zitierte BFH-Urteil vom 11.&nbsp;September 1991 XI&nbsp;R&nbsp;35\/90 (BFHE 165, 336, BStBl II 1992, 4) verweist ebenfalls darauf, dass das Gesetz die gesonderte Feststellung der Eink&uuml;nfte aus der Beteiligung vorschreibt und nicht nur die Feststellung des gemeinschaftlich erzielten Ergebnisses, weshalb auch Sonderbetriebsausgaben bzw. Sonderbetriebsaufwand nur im Rahmen des f&uuml;r die Gesellschaft durchzuf&uuml;hrenden Gewinnfeststellungsverfahrens geltend gemacht werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Januar 1989 IV&nbsp;R&nbsp;2\/87 (BFHE 155, 491, BStBl II 1989, 393) betrifft den hier nicht einschl&auml;gigen Sonderfall, dass das FA durch sein Verhalten im Folgebescheidsverfahren den Steuerpflichtigen von der Anfechtung des Feststellungsbescheids abgehalten hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Urteile des FG Berlin-Brandenburg vom 3.&nbsp;April 2012&nbsp;&nbsp;6&nbsp;K&nbsp;6267\/05&nbsp;B (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2012, 1837) und des Hessischen FG vom 24.&nbsp;M&auml;rz 2010&nbsp;&nbsp;13&nbsp;K&nbsp;2850\/07 (EFG 2011, 622) kl&auml;ren im Rahmen von gegen einen Feststellungsbescheid gef&uuml;hrten Verfahren die Frage, ob oder in welcher H&ouml;he durch die &Uuml;bertragung eines (Teil-)Mitunternehmeranteils ein Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn entstanden ist, besagen indessen nicht, dass ein entsprechender Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn ohne Durchf&uuml;hrung eines Feststellungsverfahrens ber&uuml;cksichtigt werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch aus dem Urteil des Oberlandesgerichts Celle vom 18.&nbsp;Juni 2003&nbsp;&nbsp;9&nbsp;U&nbsp;2\/03 (Deutsche Steuer-Zeitung 2003, 672) und den Ausf&uuml;hrungen von Schulze zur Wiesche (Der Betrieb 1988, 1466) ergibt sich nichts, was dem Senat Anlass zu Zweifeln an den vorgenannten Rechtsgrunds&auml;tzen gibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Die von den Kl&auml;gern dargelegte Literaturmeinung (vgl. Knobbe-Keuk, Bilanz- und Unternehmenssteuerrecht, 9.&nbsp;Aufl. 1993, S.&nbsp;442&nbsp;f.), wonach der BFH die Buchf&uuml;hrungs- und Bilanzierungspflicht f&uuml;r Sonderbetriebsverm&ouml;gen zu Unrecht der Personengesellschaft und nicht dem einzelnen Gesellschafter zuweise (s. hierzu etwa BFH-Urteil vom 11.&nbsp;M&auml;rz 1992 XI&nbsp;R&nbsp;38\/89, BFHE 168, 70, BStBl II 1992, 797), eignet sich nicht als Argument f&uuml;r die hiervon zu unterscheidende Frage, ob &uuml;ber Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG im Rahmen des Feststellungsverfahrens zu entscheiden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Schlie&szlig;lich bleibt es auch ohne Auswirkung auf die hier zu beurteilende Rechtm&auml;&szlig;igkeit der zur Einkommensteuer 2007 erfolgten Festsetzung, ob dem Kl&auml;ger der Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r das Jahr 2008 wirksam bekannt gegeben worden ist. Auf die Bindungswirkung dieses Feststellungsbescheids k&auml;me es nur dann an, wenn die hierin getroffenen Feststellungen f&uuml;r den zu beurteilenden Folgebescheid i.S. von &sect;&nbsp;182 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO &quot;von Bedeutung&quot; w&auml;ren. Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass der Feststellungsbescheid 2008 f&uuml;r den Einkommensteuerbescheid 2007 von Bedeutung sein k&ouml;nnte, hat das FG indes nicht festgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Frei von Rechtsfehlern hat das FG &uuml;berdies entschieden, dass die vom FA gezahlten Zinsen f&uuml;r Steuererstattungen &#8211;wie von den Kl&auml;gern erkl&auml;rt&#8211; bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen anzusetzen sind und die geltend gemachten Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben und nicht wie Werbungskosten aus nichtselbst&auml;ndiger T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin zu ber&uuml;cksichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Soweit &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 Satz&nbsp;3 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;52a Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. des Jahressteuergesetzes 2010 vom 8.&nbsp;Dezember 2010 (BGBl I 2010, 1768) mit R&uuml;ckwirkung f&uuml;r alle F&auml;lle, in denen die Steuer noch nicht bestandskr&auml;ftig festgesetzt ist, vorsieht, dass Erstattungszinsen i.S. des &sect;&nbsp;233a AO steuerpflichtige Kapitalertr&auml;ge darstellen, begegnet dies keinen verfassungsrechtlichen Bedenken. Der Senat schlie&szlig;t sich insoweit den Ausf&uuml;hrungen im BFH-Urteil vom 12.&nbsp;November 2013 VIII&nbsp;R&nbsp;36\/10 (BStBl II 2014, 168) an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine Anerkennung der geltend gemachten Kinderbetreuungskosten wie Werbungskosten aus nichtselbst&auml;ndiger T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;5 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;4f EStG hat das FG zu Recht deshalb scheitern lassen, weil nur der Kl&auml;ger, nicht indessen &#8211;wie von &sect;&nbsp;4f Satz&nbsp;2 EStG gefordert&#8211; die Kl&auml;gerin im Streitjahr 2007 erwerbst&auml;tig war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.4.2014, III R 20\/13 Bindungswirkung eines Feststellungsbescheids hinsichtlich eines nicht enthaltenen Verlusts aus der Ver&auml;u&szlig;erung einer Beteiligung an einer freiberuflichen Mitunternehmerschaft &#8211; Erstattungszinsen als steuerpflichtiger Kapitalertrag Leits&auml;tze 1. In die gesonderte und einheitliche Feststellung der Eink&uuml;nfte nach &sect; 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO sind auch die Gewinne einzubeziehen, die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-20-13-bindungswirkung-eines-feststellungsbescheids-hinsichtlich-eines-nicht-enthaltenen-verlusts-aus-der-veraeusserung-einer-beteiligung-an-einer-freiberuflichen-mitunternehmerschaft-erstattungs\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;20\/13 &#8211; Bindungswirkung eines Feststellungsbescheids hinsichtlich eines nicht enthaltenen Verlusts aus der Ver&auml;u&szlig;erung einer Beteiligung an einer freiberuflichen Mitunternehmerschaft &#8211; Erstattungszinsen als steuerpflichtiger Kapitalertrag<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-62824","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62824","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62824"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62824\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62824"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62824"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62824"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}