{"id":62830,"date":"2014-07-21T05:39:22","date_gmt":"2014-07-21T03:39:22","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62830"},"modified":"2014-07-21T05:39:22","modified_gmt":"2014-07-21T03:39:22","slug":"ix-r-7-13-afaa-bei-vermietung-und-verpachtung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-7-13-afaa-bei-vermietung-und-verpachtung\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;7\/13 &#8211; AfaA bei Vermietung und Verpachtung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 8.4.2014, IX R 7\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">AfaA bei Vermietung und Verpachtung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten &uuml;ber die Zul&auml;ssigkeit einer Absetzung f&uuml;r au&szlig;ergew&ouml;hnliche Abnutzung (AfaA) f&uuml;r ein im Teileigentum der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) stehendes Gewerbeobjekt im Streitjahr 2007.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin erwarb das Teileigentum 1999 vom Konkursverwalter des Bautr&auml;gers, der die gesamte Gewerbeeinheit 1996 fertiggestellt hatte, f&uuml;r insgesamt 2.804.880&nbsp;DM. Das Teileigentum besteht aus einer im Kellergeschoss gelegenen, von der Hofseite ebenerdig zu begehenden Einheit mit drei Ladenlokalen (Nutzfl&auml;che von 860&nbsp;qm) sowie dem zugeh&ouml;rigen Miteigentumsanteil an der Stra&szlig;enparzelle und drei Garagen. Das gr&ouml;&szlig;te der drei Ladenlokale hat eine Gesamtfl&auml;che von ca.&nbsp;783&nbsp;qm, wovon ca.&nbsp;602&nbsp;qm auf die Verkaufsfl&auml;che, ca.&nbsp;153&nbsp;qm auf das Lager sowie ca.&nbsp;28&nbsp;qm auf Sozialr&auml;ume entfallen. Die beiden anderen Ladenlokale haben eine Gr&ouml;&szlig;e von insgesamt 114&nbsp;qm.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Erwerb des Teileigentums gingen die f&uuml;r die Objekte bestehenden Mietvertr&auml;ge auf die Kl&auml;gerin &uuml;ber, insbesondere der seit 1993 bestehende Vertrag &uuml;ber die gr&ouml;&szlig;te Gewerbeeinheit, in dem auch die bauliche und technische Ausstattung des Objekts geregelt wurde. Die Mieterin (Hauptmieterin) dieser Gewerbeeinheit betrieb dort einen Lebensmitteldiscount. Das Mietverh&auml;ltnis sollte mit &Uuml;bergabe des bezugsfertigen Objekts beginnen und am 30.&nbsp;Juni 2005 enden. Die Mieterin hatte jedoch ein Optionsrecht zur Verl&auml;ngerung des Mietverh&auml;ltnisses durch einseitige Erkl&auml;rung sechs Mal um je drei Jahre.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter dem 24.&nbsp;Mai 2004 teilte die Hauptmieterin der Kl&auml;gerin mit, dass sie den Mietvertrag bis zum 30.&nbsp;Juni 2006 verl&auml;ngere und auf die nachfolgenden Optionsrechte verzichte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin erkl&auml;rte im Streitjahr negative Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung in H&ouml;he von 706.236,46&nbsp;EUR, wovon 702.470&nbsp;EUR auf eine AfaA des von der Hauptmieterin angemieteten Objekts entfielen, das zum 31.&nbsp;Dezember 2006 mit einem Buchwert von 975.418&nbsp;EUR gef&uuml;hrt wurde. Die AfaA begr&uuml;ndete die Kl&auml;gerin damit, dass bis zur K&uuml;ndigung der Hauptmieterin im Jahr 2006 Mieten in H&ouml;he von 103.908&nbsp;EUR pro Jahr erzielt worden seien, aktuell hingegen &#8211;trotz intensiver Bem&uuml;hungen und einj&auml;hrigem Leerstand&#8211; lediglich noch 20.460&nbsp;EUR erwirtschaftet werden k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr ber&uuml;cksichtigte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) lediglich einen Verlust aus Vermietung und Verpachtung in H&ouml;he von 3.766&nbsp;EUR. Der Einspruch der Kl&auml;gerin, im Rahmen dessen sie nunmehr einen Verlust in H&ouml;he von 822.006&nbsp;EUR geltend machte, hatte keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2013, 605 ver&ouml;ffentlichten Urteil ab. Die Voraussetzungen f&uuml;r eine AfaA l&auml;gen nicht vor. Es handele sich um eine Rentabilit&auml;tseinbu&szlig;e, die eine AfaA nicht rechtfertige. Nach dem Auszug der Hauptmieterin habe sich nicht aufgrund der nach den Vorgaben der Mieterin erfolgten Ausgestaltung des Objekts eine eingeschr&auml;nkte Vermietbarkeit an Dritte ergeben. Die Schwierigkeiten der erneuten Vermietung seien auf andere Umst&auml;nde, u.a. auf die Lage des Objekts, zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Auch die Tatsache, dass das Objekt der Kl&auml;gerin den aktuellen Anforderungen der Lebensmittelbranche nicht mehr entspreche, sei kein unmittelbar k&ouml;rperlich auf das Objekt einwirkendes Ereignis, das eine AfaA rechtfertige.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtet sich die Revision der Kl&auml;gerin, mit der sie u.a. die Widerspr&uuml;chlichkeit der Sachverhaltsfeststellungen des FG r&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2007 in Gestalt der Einspruchsentscheidung dahingehend zu &auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung unter Ber&uuml;cksichtigung einer AfaA in H&ouml;he von 818.240&nbsp;EUR niedriger festgesetzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat zu Recht die Anerkennung von AfaA im Streitjahr versagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) i.d.F. des Streitjahres sind Werbungskosten Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. Sie sind nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG bei der Einkunftsart Vermietung und Verpachtung abzuziehen, wenn sie durch sie veranlasst sind (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 15.&nbsp;Januar 2008 IX&nbsp;R&nbsp;45\/07, BFHE 220, 264, BStBl II 2008, 572). Werbungskosten sind nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;7 EStG auch Absetzungen f&uuml;r Abnutzung, wozu nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;7 EStG auch AfaA geh&ouml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>AfaA setzen entweder eine Substanzeinbu&szlig;e eines bestehenden Wirtschaftsgutes (technische Abnutzung) oder eine Einschr&auml;nkung seiner Nutzungsm&ouml;glichkeit (wirtschaftliche Abnutzung) voraus (vgl. st&auml;ndige Rechtsprechung des BFH, z.B. Urteile vom 30.&nbsp;August&nbsp;1994 IX&nbsp;R&nbsp;23\/92, BFHE 176, 327, BStBl II 1995, 306, und vom 9.&nbsp;Juli 2002 IX&nbsp;R&nbsp;29\/98, BFH\/NV 2003, 21). Die au&szlig;ergew&ouml;hnliche &quot;Abnutzung&quot; geschieht durch Einwirken auf das Wirtschaftsgut (hier Geb&auml;ude) im Zusammenhang mit seiner steuerbaren Nutzung (BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Januar 2004 IX&nbsp;R&nbsp;30\/02, BFHE 205, 79, BStBl II 2004, 592, unter II.1.a, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So verh&auml;lt es sich z.B., wenn bei Beendigung eines Mietverh&auml;ltnisses erkennbar wird, dass das Geb&auml;ude wegen einer auf den bisherigen Mieter ausgerichteten Gestaltung nicht oder nur eingeschr&auml;nkt an Dritte vermietbar ist (BFH-Urteil vom 17.&nbsp;September 2008 IX&nbsp;R&nbsp;64\/07, BFHE 223, 53, BStBl II 2009, 301; vom 28.&nbsp;Oktober 1980 VIII&nbsp;R&nbsp;34\/76, BFHE 132, 41, BStBl II 1981, 161, unter I.2.b; vgl. zu weiteren F&auml;llen Bl&uuml;mich\/ Brandis, &sect;&nbsp;7 EStG Rz&nbsp;532, m.w.N.). Nicht ausreichend ist hingegen eine blo&szlig;e Wertminderung (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Januar 2008 IV&nbsp;R&nbsp;45\/05, BFHE 220, 366, BStBl II 2009, 449).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Voraussetzungen einer AfaA sind demgegen&uuml;ber nicht gegeben, wenn der Steuerpflichtige ein bereits mit M&auml;ngeln behaftetes Geb&auml;ude erwirbt. Ma&szlig;stab f&uuml;r die Nutzbarkeit ist das bestehende Wirtschaftsgut in dem Zustand, in dem es sich bei Erwerb befindet. Ist aber ein Mangel in diesen Ma&szlig;stabszustand mit eingegangen, so kann er ihn nicht &auml;ndern und das Wirtschaftsgut nicht in seiner Nutzbarkeit mindern (vgl. BFH-Urteil in BFHE 205, 79, BStBl II 2004, 592).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob im Einzelfall die Voraussetzungen von AfaA vorliegen, ist nach den tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnissen im Einzelfall durch tatrichterliche W&uuml;rdigung festzustellen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 223, 53, BStBl II 2009, 301, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Grunds&auml;tzen hat das FG im Streitfall zu Recht keine AfaA anerkannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ist eine AfaA bei einer schon im Zeitpunkt der Anschaffung bestehenden Beschr&auml;nkung der wirtschaftlichen Nutzbarkeit und Verwendungsm&ouml;glichkeit nicht zu gew&auml;hren, so ist im Streitfall eine seit der Fertigstellung im Jahr 1996 bestehende, wesentlich durch den urspr&uuml;nglichen Mietvertrag bestimmte bauliche und technische Ausstattung des Objekts schon im Ansatz nicht geeignet, eine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Abnutzung nach der im Jahr 1999 durch die Kl&auml;gerin erfolgten Anschaffung zu begr&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen war nach den m&ouml;glichen und gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO den Senat bindenden Feststellungen des FG die Beeintr&auml;chtigung der Nutzungsm&ouml;glichkeit des streitbefangenen Objekts in Gestalt der deutlich geminderten Mieterl&ouml;se nicht &uuml;berwiegend auf eine auf die bisherige Hauptmieterin zugeschnittene Ausgestaltung des Objekts, sondern prim&auml;r auf andere Umst&auml;nde zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Es ist insbesondere auch nicht widerspr&uuml;chlich, wenn das FG davon ausgeht, dass das Objekt den Anforderungen der Lebensmittelbranche im Streitjahr nicht entsprach, ihm aber gleichzeitig die Grundstruktur zum Betrieb eines Verbrauchermarktes nicht abspricht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 8.4.2014, IX R 7\/13 AfaA bei Vermietung und Verpachtung Tatbestand 1&nbsp; I. Die Beteiligten streiten &uuml;ber die Zul&auml;ssigkeit einer Absetzung f&uuml;r au&szlig;ergew&ouml;hnliche Abnutzung (AfaA) f&uuml;r ein im Teileigentum der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) stehendes Gewerbeobjekt im Streitjahr 2007. 2&nbsp; Die Kl&auml;gerin erwarb das Teileigentum 1999 vom Konkursverwalter des Bautr&auml;gers, der die gesamte &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-7-13-afaa-bei-vermietung-und-verpachtung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;7\/13 &#8211; AfaA bei Vermietung und Verpachtung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-62830","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62830","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62830"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62830\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62830"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62830"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62830"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}