{"id":62842,"date":"2014-07-21T05:39:40","date_gmt":"2014-07-21T03:39:40","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62842"},"modified":"2014-07-21T05:39:40","modified_gmt":"2014-07-21T03:39:40","slug":"xi-b-138-13-vertagung-bei-nichterscheinen-eines-im-ausland-lebenden-zeugen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-138-13-vertagung-bei-nichterscheinen-eines-im-ausland-lebenden-zeugen\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;B&nbsp;138\/13 &#8211; Vertagung bei Nichterscheinen eines im Ausland lebenden Zeugen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 10.4.2014, XI B 138\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Vertagung bei Nichterscheinen eines im Ausland lebenden Zeugen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten darum, ob der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen ausgef&uuml;hrt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger betrieb als Einzelunternehmer bis zum 30.&nbsp;Juni 2008 einen Handel mit Kraftr&auml;dern und Zubeh&ouml;rteilen, insbesondere im Bereich von Motocross-Motorr&auml;dern. Im Jahr 2004 erteilte er vier Rechnungen &uuml;ber insgesamt 42.200&nbsp;EUR und im Jahr 2005 sieben Rechnungen &uuml;ber insgesamt 65.727,85&nbsp;EUR an das in Y (Italien) ans&auml;ssige Unternehmen A &uuml;ber Lieferungen von Motorr&auml;dern und Motorradteilen unter Verwendung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Rechnungsempf&auml;ngers. In den Umsatzsteuer-Voranmeldungen bzw. -Jahreserkl&auml;rungen der Jahre 2004 und 2005 (Streitjahre) behandelte der Kl&auml;ger diese Gesch&auml;fte als steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen eines Verfahrens zum umsatzsteuerlichen Auskunftsaustausch teilte die italienische Finanzbeh&ouml;rde mit, dass die A den Erhalt der entsprechenden Lieferungen bestreite und hierzu keine innergemeinschaftlichen Erwerbe angemeldet habe. Zur &Uuml;berpr&uuml;fung des Sachverhalts f&uuml;hrte das Finanzamt beim Kl&auml;ger eine Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung f&uuml;r die Streitjahre durch. Im Rahmen der Pr&uuml;fung erkl&auml;rte der Kl&auml;ger, die f&uuml;r A bestimmten Liefergegenst&auml;nde seien durch Herrn C abgeholt und in das in der jeweiligen Rechnung genannte Bestimmungsland Italien gebracht worden. Bei C habe es sich um einen Beauftragten der A gehandelt. Ein Rechnungsjournal des Kl&auml;gers vom Februar 2008 weist die handschriftliche Erkl&auml;rung in italienischer Sprache aus, dass die Motorr&auml;der nach Italien verbracht worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Pr&uuml;fer lehnte die Steuerbefreiung f&uuml;r die Lieferungen an die A wegen fehlender Nachweise nach &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;3 des Umsatzsteuergesetzes i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;17a und 17c der Umsatzsteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung insbesondere wegen des fehlenden Nachweises einer Bevollm&auml;chtigung des Abholers C durch A ab. Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) schloss sich den Feststellungen des Au&szlig;enpr&uuml;fers an und erlie&szlig; am 28.&nbsp;April 2008 ge&auml;nderte Umsatzsteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre, in denen er die streitbefangenen Ums&auml;tze dem Regelsteuersatz unterwarf. Am 30.&nbsp;Mai 2008 legte der Kl&auml;ger Einspr&uuml;che gegen die ge&auml;nderten Bescheide ein, die das FA als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckwies.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Umsatzsteuer-Voranmeldung f&uuml;r das II.&nbsp;Kalendervierteljahr 2008 legte der Kl&auml;ger auf Anraten seines Steuerberaters neue Ausfertigungen der streitbefangenen Rechnungen aus den Streitjahren vor, in denen er anstelle des bisherigen Adressaten (A) den Abholer der Liefergegenst&auml;nde C (&quot;Fa. C &#8230;&quot;, Italien), als Rechnungsempf&auml;nger angab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des anschlie&szlig;enden finanzgerichtlichen Verfahrens beantragte der Kl&auml;ger mit Schriftsatz vom 30.&nbsp;Mai 2011, C als Zeugen zu vernehmen. Vor der f&uuml;r den 12.&nbsp;September 2013 vorgesehenen m&uuml;ndlichen Verhandlung erkl&auml;rte der Kl&auml;ger mit Schriftsatz vom 21.&nbsp;August 2013, dass er beabsichtige, diesen Zeugen zum Termin der m&uuml;ndlichen Verhandlung zu stellen. Mit weiterem Schriftsatz vom 9.&nbsp;September 2013 &uuml;bersandte der Kl&auml;ger dem Finanzgericht (FG) eine in italienischer Sprache an ihn gerichtete &quot;E-Mail&quot; des benannten Zeugen, woraus sich ergab, dass dieser wegen &quot;unaufschiebbarer Arbeitsverpflichtungen&quot; nicht zum vorgesehenen Verhandlungstermin am 12.&nbsp;September 2013 vor Gericht erscheinen k&ouml;nne und um Verlegung des Termins auf die Monate November oder Dezember 2013 bitte. Der Kl&auml;ger beantragte, den anberaumten Verhandlungstermin auf einen sp&auml;teren Zeitpunkt zu verlegen. Der zust&auml;ndige Berichterstatter teilte dem Prozessbevollm&auml;chtigten des Kl&auml;gers fernm&uuml;ndlich am 10.&nbsp;September 2013 mit, dass der Termin nicht aufgehoben werde. Im Verhandlungstermin r&uuml;gte der Kl&auml;ger die unterbliebene Vertagung und die Nichteinvernahme des benannten Zeugen. Das FG wies die Klage als unbegr&uuml;ndet ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der gegen das Urteil des FG gerichteten Nichtzulassungsbeschwerde r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs und einen Versto&szlig; gegen die dem Gericht obliegende Sachaufkl&auml;rungspflicht als Verfahrensfehler i.S. von &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) und beruft sich auf die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die zul&auml;ssige Beschwerde ist begr&uuml;ndet; sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung des Rechtsstreits an das FG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;6 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat einen Verfahrensfehler i.S. von &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO in Gestalt der Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes, &sect;&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2, 119 Nr.&nbsp;3 FGO) begangen, in dem es den vom Kl&auml;ger gestellten Antrag auf Vertagung des Termins zur m&uuml;ndlichen Verhandlung abgelehnt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar entspricht es der st&auml;ndigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH), dass ein im Ausland ans&auml;ssiger Zeuge vom FG nicht zu laden, sondern vom Beteiligten, der die Vernehmung dieses Zeugen beantragt, gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung zu stellen ist (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 11.&nbsp;November 2004 V&nbsp;B&nbsp;82\/04, BFH\/NV 2005, 568; vom 21.&nbsp;August 2006 X&nbsp;B&nbsp;154\/05, BFH\/NV 2006, 2285, m.w.N.). Insoweit darf das FG f&uuml;r den Fall, dass der Zeuge von dem rechtskundig vertretenen Beteiligten nicht gestellt wurde, grunds&auml;tzlich ohne Ber&uuml;cksichtigung dieses Beweismittels den ihm vorliegenden Sachverhalt nach freier &Uuml;berzeugung (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO) w&uuml;rdigen (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2005, 568; vom 23.&nbsp;September 2010 XI&nbsp;B&nbsp;97\/09, BFH\/NV 2011, 269; vom 30.&nbsp;Mai 2011 XI&nbsp;B&nbsp;90\/10, BFH\/NV 2011, 1479).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auch braucht das FG einem Antrag auf Vertagung nach &sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;227 der Zivilprozessordnung wegen Verhinderung eines im Ausland lebenden Zeugen jedenfalls dann nicht nachgehen, wenn dessen Verhinderung nicht nachpr&uuml;fbar entschuldigt ist und au&szlig;erdem der Beweisf&uuml;hrer keine Angaben dazu macht, wann damit zu rechnen ist, dass dieser f&uuml;r eine Aussage zur Verf&uuml;gung steht (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 5.&nbsp;Februar 2004 V&nbsp;B&nbsp;205\/02, BFH\/NV 2004, 964, und vom 8.&nbsp;August 2006 X&nbsp;B&nbsp;161\/04, BFH\/NV 2006, 2119, unter 4.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Diese Voraussetzungen hat das FG im Streitfall aber zu Unrecht bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG hat zwar zu Recht angenommen, dass die Verhinderung des Zeugen C nicht nachpr&uuml;fbar entschuldigt war. Es hat insoweit darauf hingewiesen, dass die vorliegende schriftliche Einlassung des Zeugen C, wonach er wegen unumg&auml;nglicher beruflicher Pflichten nicht zum Verhandlungstermin erscheinen k&ouml;nne, nicht nachpr&uuml;fbar ist und ferner als unsubstantiiert und floskelhaft erscheint. Die Entscheidung des FG, dass eine derartige Entschuldigung nicht ausreicht, steht im Einklang mit den hierzu aufgestellten Rechtsgrunds&auml;tzen des BFH (vgl. z.B. Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2006, 2119, unter 4.; vom 28.&nbsp;August 2008 VI&nbsp;B&nbsp;59\/08, BFH\/NV 2009, 34, unter II.2.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das FG ist aber unzutreffend davon ausgegangen, dass die Mitteilung des Kl&auml;gers, der Zeuge C werde nach eigener Auskunft in den Monaten November und\/oder Dezember 2013 an einer Beweisaufnahme teilnehmen k&ouml;nnen, nicht als hinreichend substantiierte Angabe gelten kann, die eine neuerliche Terminierung gestattete.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat ausgef&uuml;hrt, der Kl&auml;ger habe keine Angaben dazu gemacht, wann konkret damit zu rechnen sei, dass der Zeuge f&uuml;r eine Vernehmung zur Verf&uuml;gung steht. Der Hinweis auf die &quot;Monate November und\/oder Dezember&quot; sei zu unbestimmt und erlaube es dem Senat nicht, einen neuen Termin so anzuberaumen, dass mit dem Erscheinen des Zeugen zu rechnen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies ist unzutreffend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen w&auml;re es dem FG ohne Weiteres m&ouml;glich gewesen, die Sache zu vertagen und erneut eine m&uuml;ndliche Verhandlung (nur wenig sp&auml;ter) im November oder Dezember 2013 anzuberaumen. Greifbare Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass der Zeuge entgegen dessen Ank&uuml;ndigung dann nicht erscheinen werde, hatte das FG nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In diesem Zusammenhang war auch zu ber&uuml;cksichtigen, dass es sich um einen erstmaligen Vertagungsantrag handelte, und kein Anhaltspunkt f&uuml;r eine Prozessverschleppungsabsicht erkennbar war (vgl. dazu z.B. Gr&auml;ber\/Koch, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;91 Rz&nbsp;5).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 10.4.2014, XI B 138\/13 Vertagung bei Nichterscheinen eines im Ausland lebenden Zeugen Tatbestand 1&nbsp; I. Die Beteiligten streiten darum, ob der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen ausgef&uuml;hrt hat. 2&nbsp; Der Kl&auml;ger betrieb als Einzelunternehmer bis zum 30.&nbsp;Juni 2008 einen Handel mit Kraftr&auml;dern und Zubeh&ouml;rteilen, insbesondere im Bereich von Motocross-Motorr&auml;dern. Im &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-138-13-vertagung-bei-nichterscheinen-eines-im-ausland-lebenden-zeugen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;B&nbsp;138\/13 &#8211; Vertagung bei Nichterscheinen eines im Ausland lebenden Zeugen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-62842","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62842","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62842"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62842\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62842"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62842"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62842"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}