{"id":62859,"date":"2014-07-21T05:40:41","date_gmt":"2014-07-21T03:40:41","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62859"},"modified":"2014-07-21T05:40:41","modified_gmt":"2014-07-21T03:40:41","slug":"ii-b-117-13-nachlassinsolvenzverfahren-bei-erbengemeinschaft-fehlen-einer-prozessvollmacht-fuer-rechtsanwalt-oder-steuerberater-keine-notwendige-beiladung-bei-unzulaessiger-klage-rechtsmittelbefugni-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-b-117-13-nachlassinsolvenzverfahren-bei-erbengemeinschaft-fehlen-einer-prozessvollmacht-fuer-rechtsanwalt-oder-steuerberater-keine-notwendige-beiladung-bei-unzulaessiger-klage-rechtsmittelbefugni-2\/","title":{"rendered":"II&nbsp;B&nbsp;117\/13 &#8211; Nachlassinsolvenzverfahren bei Erbengemeinschaft; Fehlen einer Prozessvollmacht f&uuml;r Rechtsanwalt oder Steuerberater; keine notwendige Beiladung bei unzul&auml;ssiger Klage; Rechtsmittelbefugnis des vollmachtlosen Vertreters gegen FG-Urteil; ordnungsgem&auml;&szlig;e Prozessvollmacht; Tod eines Miterben einer noch nicht auseinandergesetzten Erbengemeinschaft; Grunderwerbsteuerfestsetzung gegen eine Erbengemeinschaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 7.5.2014, II B 117\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Nachlassinsolvenzverfahren bei Erbengemeinschaft; Fehlen einer Prozessvollmacht f&uuml;r Rechtsanwalt oder Steuerberater; keine notwendige Beiladung bei unzul&auml;ssiger Klage; Rechtsmittelbefugnis des vollmachtlosen Vertreters gegen FG-Urteil; ordnungsgem&auml;&szlig;e Prozessvollmacht; Tod eines Miterben einer noch nicht auseinandergesetzten Erbengemeinschaft; Grunderwerbsteuerfestsetzung gegen eine Erbengemeinschaft<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beschwerde des Beschwerdef&uuml;hrers zu 17. wegen Nichtzulassung der Revision in der Vorentscheidung ist bereits deshalb unzul&auml;ssig, weil er nicht i.S. des &sect;&nbsp;57 der Finanzgerichtsordnung (FGO) Beteiligter des finanzgerichtlichen Verfahrens war. Dass das Finanzgericht (FG) die Kosten des Verfahrens u.a. dem Beschwerdef&uuml;hrer zu 17. als vollmachtlosem Prozessbevollm&auml;chtigten auferlegt hat, berechtigt ihn nicht zur Erhebung einer Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision (Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 24.&nbsp;November 2011 IV&nbsp;B&nbsp;85\/10, BFH\/NV 2012, 585, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) zu 1. bis 6., 8. und 10. bis 16. ist unzul&auml;ssig, weil der f&uuml;r sie als Prozessbevollm&auml;chtigter aufgetretene Rechtsanwalt R seine Bevollm&auml;chtigung durch diese Kl&auml;ger nicht nachgewiesen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 FGO k&ouml;nnen sich die Beteiligten im finanzgerichtlichen Verfahren durch Bevollm&auml;chtigte vertreten lassen. Vor dem BFH m&uuml;ssen sich die Beteiligten nach &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 FGO durch Prozessbevollm&auml;chtigte vertreten lassen. Dies gilt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 FGO auch f&uuml;r Prozesshandlungen, durch die ein Verfahren vor dem BFH eingeleitet wird. Als Bevollm&auml;chtigte sind beim BFH nach &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 FGO abgesehen von der in &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;4 FGO getroffenen Regelung f&uuml;r Beh&ouml;rden und juristische Personen des &ouml;ffentlichen Rechts nur die in &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 FGO bezeichneten Personen und Gesellschaften zugelassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Bevollm&auml;chtigung ist durch eine schriftliche Vollmacht nachzuweisen (&sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 FGO). Das Gericht hat den Mangel der Vollmacht von Amts wegen zu ber&uuml;cksichtigen, wenn nicht als Bevollm&auml;chtigter eine in &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 FGO bezeichnete Person oder Gesellschaft auftritt (&sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 FGO). Das gilt auch f&uuml;r das Revisionsverfahren (&sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 FGO) und gleicherma&szlig;en f&uuml;r das Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde (BFH-Beschl&uuml;sse vom 11.&nbsp;November 2009 I&nbsp;B&nbsp;152\/09, BFH\/NV 2010, 449, und vom 13.&nbsp;Dezember 2011 X&nbsp;B&nbsp;109\/11, BFH\/NV 2012, 438).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Aus &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 FGO folgt nicht zwingend, dass das Fehlen der Prozessvollmacht bei Auftreten einer in &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 FGO bezeichneten Person oder Gesellschaft unbeachtlich ist. Vielmehr ist in einem solchen Fall nach pflichtgem&auml;&szlig;em Ermessen dar&uuml;ber zu entscheiden, ob die Vorlage einer Vollmacht f&uuml;r notwendig erachtet wird oder nicht (BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2010, 449, m.w.N.; vom 15.&nbsp;April 2010 V&nbsp;B&nbsp;7\/09, BFH\/NV 2010, 1830, und in BFH\/NV 2012, 438). Die Anforderung einer schriftlichen Prozessvollmacht ist ermessensgerecht, wenn konkrete Anhaltspunkte daf&uuml;r vorliegen, dass die in &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 FGO genannte Person oder Gesellschaft tats&auml;chlich nicht oder nicht wirksam bevollm&auml;chtigt ist (BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2010, 1830, und in BFH\/NV 2012, 438, je m.w.N.). Kommt das Gericht zu dem Ergebnis, dass die Vorlage der Vollmacht nicht verzichtbar ist, so ist der von dem vollmachtlosen Vertreter eingelegte Rechtsbehelf als unzul&auml;ssig zu verwerfen (BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2010, 1830, und in BFH\/NV 2012, 438).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Aus der schriftlichen Vollmacht muss hervorgehen, wer bevollm&auml;chtigt hat, wer bevollm&auml;chtigt ist und wozu bevollm&auml;chtigt wurde (BFH-Urteile vom 15.&nbsp;M&auml;rz 1991 III&nbsp;R&nbsp;112\/89, BFHE 164, 210, BStBl II 1991, 726; vom 20.&nbsp;September 1991 III&nbsp;R&nbsp;115\/89, BFH\/NV 1992, 671, und vom 27.&nbsp;Februar 1998 VI&nbsp;R&nbsp;88\/97, BFHE 185, 126, BStBl II 1998, 445). Eine ordnungsgem&auml;&szlig;e Prozessvollmacht muss eindeutig erkennen lassen, welche Prozesshandlungen der Bevollm&auml;chtigte vornehmen darf (BFH-Beschluss vom 9.&nbsp;Februar 1988 III&nbsp;R&nbsp;180\/82, BFH\/NV 1988, 509). Die dem Gericht vorzulegende Vollmacht muss sich daher &#8211;sofern keine Generalvollmacht vorliegt&#8211; auf das konkrete gerichtliche Verfahren beziehen (BFH-Beschluss in BFH\/NV 1988, 509). Bestehen berechtigte Zweifel, ob der Bevollm&auml;chtigte die Vollmacht so, wie sie ihm erteilt worden ist, auf das konkrete gerichtliche Verfahren beziehen durfte, muss das Gericht diesen Zweifeln nachgehen. Es kann die Vorlage einer neuen Urkunde verlangen, die diese Zweifel ausr&auml;umt (BFH-Urteil in BFHE 164, 210, BStBl II 1991, 726).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Im Streitfall entsprach die Anforderung einer auf das vorliegende Verfahren bezogenen Prozessvollmacht einer pflichtgem&auml;&szlig;en Ermessensentscheidung. Es bestehen konkrete Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass R nicht von allen Kl&auml;gern zur Einlegung der Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision in der Vorentscheidung bevollm&auml;chtigt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die von R dem FG vorgelegte, von H unterzeichnete Prozessvollmacht vom 15.&nbsp;Oktober 1998 erf&uuml;llt weder f&uuml;r das finanzgerichtliche Verfahren noch f&uuml;r das Beschwerdeverfahren die Anforderungen des &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 FGO. Sie l&auml;sst nicht erkennen, dass H sie nicht nur im eigenen Namen ausgestellt hat. Selbst wenn man sie unter Ber&uuml;cksichtigung der H in &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Kaufvertrages vom 11.&nbsp;Mai 1995 erteilten Vollmacht dahingehend auslegen k&ouml;nnte, dass H sie im Namen der Grundst&uuml;cksverk&auml;ufer erteilt hat, kann sie nicht so verstanden werden, dass sie sich auch auf finanzgerichtliche Verfahren wegen Grunderwerbsteuer bezieht. Die Vollmacht wurde &quot;in Sachen Vertretung bei der Vertragserf&uuml;llung durch den Erwerber &#8230; wegen Grundst&uuml;ck &#8230;&quot; erteilt. Zu den in der Vollmacht ausdr&uuml;cklich genannten Befugnissen geh&ouml;rt nicht die Vertretung in steuerrechtlichen Angelegenheiten gegen&uuml;ber den Gerichten der Finanzgerichtsbarkeit. Ein hinreichend konkreter Bezug der Vollmacht zum finanzgerichtlichen Verfahren und zum Beschwerdeverfahren, die nach dem von R formulierten Begehren von einzelnen Mitgliedern der Erbengemeinschaft im eigenen Namen gef&uuml;hrt werden, fehlt somit. Die Vollmacht vom 15.&nbsp;Oktober 1998 kann aufgrund der konkreten Bezeichnung ihres Gegenstands und unter Ber&uuml;cksichtigung der Begrenzung der H im Kaufvertrag vom 11.&nbsp;Mai 1995 erteilten Vollmacht auf die Abgabe von Willenserkl&auml;rungen in Bezug auf die Vertragserf&uuml;llung durch den Erwerber &#8230; auch nicht als von den Mitgliedern der Erbengemeinschaft erteilte Generalvollmacht verstanden werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG war demgem&auml;&szlig; aufgrund pflichtgem&auml;&szlig;er Ermessensaus&uuml;bung berechtigt, von R auf das vorliegende Verfahren bezogene Prozessvollmachten anzufordern. Der durch Schreiben der Senatsvorsitzenden des FG vom 1.&nbsp;Juli und 15.&nbsp;August 2013 erfolgten Aufforderung zur Vorlage derartiger Prozessvollmachten ist R nicht nachgekommen. In der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG hat lediglich der Kl&auml;ger zu 9. die Klageerhebung durch R konkludent genehmigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Im Beschwerdeverfahren wurde R durch Schreiben der Senatsgesch&auml;ftsstelle vom 8.&nbsp;November 2013 erneut zur Vorlage einer Prozessvollmacht im Original f&uuml;r die Kl&auml;ger aufgefordert. Dies entsprach ebenfalls einer pflichtgem&auml;&szlig;en Ermessensaus&uuml;bung. Da R der Aufforderung zur Vollmachtsvorlage im Schreiben vom 8.&nbsp;November 2013 nur hinsichtlich der Kl&auml;ger zu 7. und 9. nachgekommen ist, war die Beschwerde der &uuml;brigen Kl&auml;ger als unzul&auml;ssig zu verwerfen. Eine nochmalige Aufforderung zur Vorlage von Prozessvollmachten durch den Senatsvorsitzenden oder den Berichterstatter war unter den gegebenen Umst&auml;nden entbehrlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde aller Kl&auml;ger ist unzul&auml;ssig, weil ihre Begr&uuml;ndung nicht den Anforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO entspricht. Danach m&uuml;ssen in der Beschwerdebegr&uuml;ndung die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 FGO dargelegt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Beschwerdebegr&uuml;ndung l&auml;sst sich nicht hinreichend substantiiert entnehmen, dass das FG die Klage der Kl&auml;ger zu 1. bis 8. und 10. bis 16. zu Unrecht wegen Nichtvorlage von Prozessvollmachten durch R als unzul&auml;ssig angesehen habe. Aus den oben II.4. angef&uuml;hrten Gr&uuml;nden entsprach es einer pflichtgem&auml;&szlig;en Ermessensaus&uuml;bung durch das FG, dass es R zur Vorlage konkret auf das finanzgerichtliche Verfahren bezogener Prozessvollmachten aufforderte. Dieser wiederholten Aufforderung ist R nicht nachgekommen. Lediglich der Kl&auml;ger zu 9. hat in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG die Klageerhebung durch R konkludent genehmigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass R im Beschwerdeverfahren eine Prozessvollmacht der Kl&auml;gerin zu 7. vorgelegt hat, hatte nicht zur Folge, dass die Klage dieser Kl&auml;gerin r&uuml;ckwirkend zul&auml;ssig und das insoweit zu Recht ergangene Prozessurteil des FG nachtr&auml;glich rechtswidrig wurden. Die Kl&auml;gerin zu 7. hat die Vollmacht n&auml;mlich erst nach Erlass des Prozessurteils ausgestellt (vgl. BFH-Urteil vom 4.&nbsp;Juli 1984 II&nbsp;R&nbsp;188\/82, BFHE 142, 3, BStBl II 1984, 831).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. In der Beschwerdebegr&uuml;ndung wird ebenfalls nicht hinreichend substantiiert dargelegt, dass das FG die Klagebefugnis der Kl&auml;ger zu Unrecht wegen der rechtskr&auml;ftig angeordneten Nachlassinsolvenz verneint habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;80 Abs.&nbsp;1 der Insolvenzordnung (InsO) geht durch die Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens das Recht des Schuldners, das zur Insolvenzmasse geh&ouml;rende Verm&ouml;gen zu verwalten und &uuml;ber es zu verf&uuml;gen, auf den Insolvenzverwalter &uuml;ber. Bei einem Nachlassinsolvenzverfahren (&sect;&sect;&nbsp;1975&nbsp;ff. des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;, &sect;&sect;&nbsp;115&nbsp;ff. InsO) entspricht dabei das zur Insolvenzmasse geh&ouml;rende Verm&ouml;gen dem Nachlass. Das Eigenverm&ouml;gen der Erben wird vom Nachlassinsolvenzverfahren nicht erfasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Bestand des Nachlasses richtet sich dabei entgegen der Ansicht der Kl&auml;ger nicht nach dem Stand beim Eintritt des Erbfalls. Vielmehr kann der Nachlass &Auml;nderungen unterliegen. Dies gilt insbesondere bei einer Mehrheit von Erben bis zur Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft (&sect;&sect;&nbsp;2042&nbsp;ff. BGB). So entsteht beispielsweise beim Verkauf eines Nachlassgrundst&uuml;cks der Kaufpreisanspruch kraft dinglicher Surrogation nach &sect;&nbsp;2041 Satz&nbsp;1 BGB zugunsten der Erbengemeinschaft in deren Gesamthandsverm&ouml;gen (Urteil des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 22.&nbsp;Oktober 1999 V&nbsp;ZR&nbsp;401\/98, BGHZ 143, 42). Zum Gesamthandsverm&ouml;gen der Erbengemeinschaft und somit zum Nachlass geh&ouml;ren nach dieser Vorschrift auch die Pachtzinsen aus der Verpachtung von Gegenst&auml;nden, die Bestandteil des Nachlasses sind (BGH-Urteil vom 6.&nbsp;Mai 1968 III&nbsp;ZR&nbsp;63\/66, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 1968, 1824), sowie Schadensersatzanspr&uuml;che gegen einen Notar, wenn dieser bei der Beurkundung eines Rechtsgesch&auml;fts, das sich auf einen Nachlass bezieht, fahrl&auml;ssig die ihm gegen&uuml;ber den Miterben obliegende Amtspflicht verletzt hat (BGH-Urteil vom 30.&nbsp;Oktober 1986 IX&nbsp;ZR&nbsp;126\/85, NJW 1987, 434). Zweck der in &sect;&nbsp;2041 Satz&nbsp;1 BGB getroffenen Surrogationsregelung ist, die wirtschaftliche Einheit und auch den Wert des Nachlassverm&ouml;gens als Gesamthandsverm&ouml;gen f&uuml;r die Miterben und die Nachlassgl&auml;ubiger zu erhalten (BGH-Urteil in NJW 1987, 434; M&uuml;nchKommBGB\/Gergen, 6.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;2041 Rz&nbsp;1&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Eintragung eines Erben oder einer Erbengemeinschaft in das Grundbuch anstelle des Erblassers als Eigent&uuml;mer eines Grundst&uuml;cks erfolgt durch Berichtigung des Grundbuchs (&sect;&sect;&nbsp;82, 82a der Grundbuchordnung &#8211;GBO&#8211;). Materiell-rechtliche Wirkungen sind damit nicht verbunden. Soll ein zum Gesamthandsverm&ouml;gen der Erben und somit zum Nachlass geh&ouml;rendes Grundst&uuml;ck in Miteigentum der Erben nach Bruchteilen (&sect;&sect;&nbsp;1008 bis 1011 BGB) umgewandelt werden, bedarf es nach einhelliger Meinung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;873 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;925 Abs.&nbsp;1 BGB der Auflassung und der Eintragung der Rechts&auml;nderung in das Grundbuch (Beschluss des Oberlandesgerichts M&uuml;nchen vom 18.&nbsp;August 2011&nbsp;&nbsp;34&nbsp;Wx&nbsp;320\/11, Zeitschrift f&uuml;r Erbrecht und Verm&ouml;gensnachfolge 2012, 415, m.w.N.). Die Eintragung in das Grundbuch hat dabei gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;47 Abs.&nbsp;1 GBO unter genauer Angabe der den Miteigent&uuml;mern geh&ouml;renden Bruchteile zu erfolgen (BGH-Beschl&uuml;sse vom 24.&nbsp;November 1978 V&nbsp;ZB&nbsp;6\/76, BGHZ 73, 211, unter III.3.a, und vom 9.&nbsp;Juli 1980 V&nbsp;ZB&nbsp;5\/80, NJW 1981, 176, unter III.1.; B&ouml;hringer in Meikel, Grundbuchordnung, 10.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;47 Rz&nbsp;154; Demharter, Grundbuchordnung, 29.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;47 Rz&nbsp;16; Wegmann in Bauer\/von&nbsp;Oefele, Grundbuchordnung, 2.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;47 Rz&nbsp;167). &sect;&nbsp;47 Abs.&nbsp;1 GBO ist eine Folgerung aus dem das Grundbuchrecht beherrschenden Bestimmtheitsgrundsatz und ber&uuml;cksichtigt u.a., dass die an die Eintragung im Grundbuch gekn&uuml;pften Gutglaubenswirkungen nach &sect;&sect;&nbsp;892, 893 BGB einen klaren und unmissverst&auml;ndlichen Inhalt des Grundbuchs erfordern (BGH-Beschluss in BGHZ 73, 211, unter III.3.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Eine noch nicht auseinandergesetzte Erbengemeinschaft wird nicht dadurch kraft Gesetzes aufgel&ouml;st, dass &#8211;wie im vorliegenden Fall&#8211; Miterben versterben. Vielmehr werden in einem solchen Fall die Erben der Miterben nach &sect;&nbsp;1922 BGB gegebenenfalls ihrerseits in Erbengemeinschaft (&sect;&nbsp;2032 Abs.&nbsp;1 BGB) Mitglieder der Erbengemeinschaft (Palandt\/Weidlich, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 73.&nbsp;Aufl., Einf. v. &sect;&nbsp;2032 Rz&nbsp;3). Die Erbeserben bzw. die von ihnen gebildeten Erbengemeinschaften sind im Wege der Grundbuchberichtigung anstelle der urspr&uuml;nglichen Miterben in das Grundbuch einzutragen (Beschluss des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 28.&nbsp;Juni 1990 BReg&nbsp;2&nbsp;Z&nbsp;66\/90, BayObLGZ 1990, 188).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Die Kl&auml;ger haben nicht substantiiert dargelegt, dass der sich aus &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) ergebende Anspruch auf Aufhebung der Steuerfestsetzung und Erstattung der gezahlten Grunderwerbsteuer nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;80 Abs.&nbsp;1 InsO der Verwaltungs- und Verf&uuml;gungsbefugnis des Insolvenzverwalters, sondern ihrer eigenen Verwaltungs- und Verf&uuml;gungsbefugnis unterliege und sie deshalb eine Erf&uuml;llung des Anspruchs durch Zahlung an sie selbst oder an die Stadt K&ouml;nigsbr&uuml;ck als Abtretungsempf&auml;ngerin eines Teilbetrags fordern k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Als Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mer und Verk&auml;ufer war im Kaufvertrag vom 11.&nbsp;Mai 1995 die ungeteilte Erbengemeinschaft angegeben. Dies stimmte mit den vorliegenden Grundbuchausz&uuml;gen &uuml;berein, in denen als Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mer die Erben bzw. Erbeserben in Erbengemeinschaft und nicht Miteigent&uuml;mer mit bestimmten Bruchteilen eingetragen waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das seinerzeit zust&auml;ndige Finanzamt B setzte die Grunderwerbsteuer durch Bescheid vom 31.&nbsp;Januar 2000 gegen die Erbengemeinschaft fest. Die Festsetzung der Grunderwerbsteuer gegen eine Erbengemeinschaft als Grundst&uuml;cksver&auml;u&szlig;erer gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13 Nr.&nbsp;1 GrEStG ist zul&auml;ssig, weil eine Erbengemeinschaft Steuersubjekt im grunderwerbsteuerrechtlichen Sinn ist, wenn sie ein in ihrem Gesamtheitseigentum befindliches Grundst&uuml;ck ver&auml;u&szlig;ert (BFH-Urteile vom 17.&nbsp;Juli 1975 II&nbsp;R&nbsp;141\/74, BFHE 117, 270, 276, BStBl II 1976, 159; vom 6.&nbsp;Juni 1984 II&nbsp;R&nbsp;184\/81, BFHE 141, 333, BStBl II 1985, 261, unter II.2.c, und vom 12.&nbsp;Februar 2014 II&nbsp;R&nbsp;46\/12, Deutsches Steuerrecht 2014, 850, Rz&nbsp;16; Hofmann, Grunderwerbsteuergesetz, Kommentar, 10.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;19; Fischer in Boruttau, Grunderwerbsteuergesetz, 17.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;568; Pahlke\/Franz, Grunderwerbsteuergesetz, Kommentar, 4.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;44, 51).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die im Bescheid vom 31.&nbsp;Januar 2000 festgesetzte Grunderwerbsteuer wurde nach den vom FG getroffenen Feststellungen, die mit dem bei den Akten befindlichen &Uuml;berweisungsauftrag vom 24.&nbsp;Februar 2000 &uuml;bereinstimmen, namens der Erbengemeinschaft &uuml;berwiesen. Der Anspruch auf Erstattung der Grunderwerbsteuer nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 GrEStG fiel somit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2041 Satz&nbsp;1 BGB kraft dinglicher Surrogation in den Nachlass. Es handelt sich demgem&auml;&szlig; nicht um eigenes Verm&ouml;gen der Erben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kl&auml;ger haben ebenfalls nicht substantiiert dargelegt, aus welchen Gr&uuml;nden das FG trotz der offensichtlichen Unzul&auml;ssigkeit der Klage zu einer Beiladung nach &sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;3 FGO oder zu einer Verfahrensverbindung nach &sect;&nbsp;73 Abs.&nbsp;2 FGO verpflichtet gewesen sein soll. Nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH kann von einer notwendigen Beiladung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;3 FGO abgesehen werden, wenn die Klage offensichtlich unzul&auml;ssig ist (BFH-Beschl&uuml;sse vom 20.&nbsp;Juni 2012 IV&nbsp;B&nbsp;147\/11, BFH\/NV 2012, 1614, Rz&nbsp;8, und vom 29.&nbsp;Januar 2013 I&nbsp;B&nbsp;181\/12, BFH\/NV 2013, 757, Rz&nbsp;9). Entsprechendes gilt auch f&uuml;r eine Verfahrensverbindung nach &sect;&nbsp;73 Abs.&nbsp;2 FGO (BFH-Urteil vom 7.&nbsp;Juli 1998 VIII&nbsp;R&nbsp;16\/96, BFH\/NV 1999, 471, unter II.2.; Th&uuml;rmer in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;73 FGO Rz&nbsp;24, je m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hinsichtlich der Kl&auml;ger zu 1. bis 6., 8. und 10. bis 16. waren R als vollmachtlosem Vertreter aufzuerlegen (BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2010, 1830, Rz&nbsp;7, und in BFH\/NV 2012, 438, Rz&nbsp;7).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Entscheidung ergeht im &Uuml;brigen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 FGO ohne Angabe weiterer Gr&uuml;nde, insbesondere ohne Darstellung des Tatbestands.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 7.5.2014, II B 117\/13 Nachlassinsolvenzverfahren bei Erbengemeinschaft; Fehlen einer Prozessvollmacht f&uuml;r Rechtsanwalt oder Steuerberater; keine notwendige Beiladung bei unzul&auml;ssiger Klage; Rechtsmittelbefugnis des vollmachtlosen Vertreters gegen FG-Urteil; ordnungsgem&auml;&szlig;e Prozessvollmacht; Tod eines Miterben einer noch nicht auseinandergesetzten Erbengemeinschaft; Grunderwerbsteuerfestsetzung gegen eine Erbengemeinschaft Gr&uuml;nde 1&nbsp; I. Die Beschwerde des Beschwerdef&uuml;hrers zu 17. wegen Nichtzulassung der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-b-117-13-nachlassinsolvenzverfahren-bei-erbengemeinschaft-fehlen-einer-prozessvollmacht-fuer-rechtsanwalt-oder-steuerberater-keine-notwendige-beiladung-bei-unzulaessiger-klage-rechtsmittelbefugni-2\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;B&nbsp;117\/13 &#8211; Nachlassinsolvenzverfahren bei Erbengemeinschaft; Fehlen einer Prozessvollmacht f&uuml;r Rechtsanwalt oder Steuerberater; keine notwendige Beiladung bei unzul&auml;ssiger Klage; Rechtsmittelbefugnis des vollmachtlosen Vertreters gegen FG-Urteil; ordnungsgem&auml;&szlig;e Prozessvollmacht; Tod eines Miterben einer noch nicht auseinandergesetzten Erbengemeinschaft; Grunderwerbsteuerfestsetzung gegen eine Erbengemeinschaft<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-62859","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62859","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62859"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62859\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62859"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62859"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62859"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}