{"id":62973,"date":"2014-07-31T10:32:37","date_gmt":"2014-07-31T08:32:37","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62973"},"modified":"2014-07-31T10:32:37","modified_gmt":"2014-07-31T08:32:37","slug":"x-r-10-11-reichweite-des-sperrgrunds-der-verfahrenseinleitung-bei-einer-erklaerung-nach-dem-strafbefreiungserklaerungsgesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-10-11-reichweite-des-sperrgrunds-der-verfahrenseinleitung-bei-einer-erklaerung-nach-dem-strafbefreiungserklaerungsgesetz\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;10\/11 &#8211; Reichweite des Sperrgrunds der Verfahrenseinleitung bei einer Erkl&auml;rung nach dem Strafbefreiungserkl&auml;rungsgesetz"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.2.2014, X R 10\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Reichweite des Sperrgrunds der Verfahrenseinleitung bei einer Erkl&auml;rung nach dem Strafbefreiungserkl&auml;rungsgesetz<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) ist verheiratet und wurde in den Streitjahren 1997 und 1998 mit seiner Ehefrau (E) zur Einkommensteuer zusammenveranlagt. Als Kommanditist der X-GmbH &#038; Co. KG (KG) erzielte er Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb. Zusammen mit E vermietete er zudem u.a. das Objekt A in B.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die f&uuml;r die KG abgegebenen Erkl&auml;rungen &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen waren ebenso wie die Einkommensteuererkl&auml;rungen der Eheleute u.a. f&uuml;r die Jahre 1997 und 1998 unrichtig. In den Einkommensteuererkl&auml;rungen waren unter den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb Gewinne aus der KG angegeben, die der H&ouml;he nach den zun&auml;chst ergangenen Mitteilungen &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen entsprachen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 18.&nbsp;Juni 2003 leitete das Finanzamt f&uuml;r Fahndung und Strafsachen C gegen den Kl&auml;ger das Strafverfahren wegen des Verdachts der Hinterziehung von Einkommensteuer f&uuml;r die Jahre 1997 und 1998 sowie Umsatzsteuer f&uuml;r die Jahre 1997, 1998 und 2001 ein, da Mieteinnahmen einschlie&szlig;lich Umsatzsteuer aus dem Objekt A nicht angegeben worden seien, und gab ihm dies kurz darauf bekannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger reichte u.a. am 14.&nbsp;Dezember 2004 eine ihn betreffende Erkl&auml;rung nach dem Strafbefreiungserkl&auml;rungsgesetz (StraBEG) vom 23.&nbsp;Dezember 2003 (BGBl I 2003, 2928) bei dem Beklagten und Revisionskl&auml;ger (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ein. Darin erkl&auml;rte er zu Unrecht nicht besteuerte Einnahmen i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 StraBEG f&uuml;r die Jahre 1994 bis 2002. Als den Einnahmen zugrunde liegende Lebenssachverhalte gab er f&uuml;r die Streitjahre nicht versteuerte Aufwandsentnahmen, bei der KG nicht ber&uuml;cksichtigte Mieteinnahmen und f&uuml;r das Jahr 1998 zu niedrig versteuerte Kapitaleink&uuml;nfte und nicht der Erbschaftsteuer unterworfene Erwerbsvorg&auml;nge an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA verneinte im Hinblick auf das eingeleitete Steuerstrafverfahren f&uuml;r die Jahre 1997, 1998 und 2001 die Wirksamkeit der strafbefreienden Erkl&auml;rung f&uuml;r diese Jahre. Insoweit sei nach &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StraBEG eine Sperrwirkung eingetreten. Mit Bescheid vom 20.&nbsp;Dezember 2004 &auml;nderte es deshalb die in der strafbefreienden Erkl&auml;rung liegende Steuerfestsetzung nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 StraBEG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund des Einspruchs des Kl&auml;gers erlie&szlig; das FA am 11.&nbsp;September 2006 einen Teilabhilfebescheid, mit dem es die Strafbefreiungserkl&auml;rung nur noch betreffend Einkommensteuer f&uuml;r die Jahre 1997 und 1998 nicht anerkannte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Einspruchsentscheidung vom 12.&nbsp;Januar 2007 wies das FA den Einspruch als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck. Es war der Ansicht, der Tatbegriff i.S. des &sect;&nbsp;371 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) i.d.F. vor Inkrafttreten der Neuregelung durch das Gesetz zur Verbesserung von Geldw&auml;sche und Steuerhinterziehung (Schwarzgeldbek&auml;mpfungsgesetz &#8211; AO a.F.) vom 28.&nbsp;April 2011 (BGBl I 2011, 676) bestimme sich nach Steuerart und Besteuerungszeitraum. Damit erstrecke sich der sachliche Umfang der Sperrwirkung des &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StraBEG aufgrund des eingeleiteten Strafverfahrens auf die gesamte Einkommensteuer f&uuml;r die Jahre 1997 und 1998 und nicht nur auf die dort bezeichneten Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) war der Ansicht, das FA sei zu Unrecht von der Unwirksamkeit der strafbefreienden Erkl&auml;rung f&uuml;r die Jahre 1997 und 1998 ausgegangen. Da keine Sperrwirkung nach &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StraBEG eingetreten sei, habe es die Erkl&auml;rung des Kl&auml;gers nicht &auml;ndern d&uuml;rfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts. Das FG habe den Tatbegriff nicht gesetzeskonform ausgelegt und die Sperrwirkung des &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StraBEG deshalb zu Unrecht verneint. Nach dem Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 5.&nbsp;April 2000&nbsp;&nbsp;5&nbsp;StR&nbsp;226\/99 (BFH\/NV 2001, Beilage 1, 70) bestimme sich die einzelne Tat i.S. des &sect;&nbsp;371 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO a.F. und damit auch i.S. des &sect;&nbsp;371 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b AO nach Steuerart, Besteuerungszeitraum und Steuerpflichtigem. Die Anlehnung des vom FG herangezogenen Senatsurteils vom 26.&nbsp;November 2008 X&nbsp;R&nbsp;20\/07 (BFHE 223, 330, BStBl II 2009, 388) an den materiell-rechtlichen Tatbegriff, ausgef&uuml;llt durch einzelne Besteuerungsgrundlagen, widerspreche dem. Somit sei die Lesart des FG, den Tatbegriff als Nacherkl&auml;rung einzelner Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r ausreichend zu erachten, nicht m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er h&auml;lt die Entscheidung des FG f&uuml;r zutreffend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Abweisung der Klage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Auffassung des FG war das FA berechtigt, die mit Abgabe der strafbefreienden Erkl&auml;rung vom 14.&nbsp;Dezember 2004 bewirkte Steuerfestsetzung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 StraBEG im Hinblick auf die Jahre 1997 und 1998 zu &auml;ndern. Insoweit ist nach &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StraBEG ein Ausschluss der Straf- oder Bu&szlig;geldbefreiung eingetreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger ergangene &Auml;nderungsbescheid vom 11.&nbsp;September 2006 ist rechtm&auml;&szlig;ig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gibt jemand eine (formwirksame) strafbefreiende Erkl&auml;rung ab, steht diese gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 StraBEG einer Steuerfestsetzung ohne Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung gleich. Sie ist grunds&auml;tzlich nach Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 dieser Vorschrift aufzuheben oder zu &auml;ndern, soweit nach dem StraBEG keine Straf- oder Bu&szlig;geldfreiheit eintritt. Dies ist u.a. dann der Fall, wenn die Straf- oder Bu&szlig;geldbefreiung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7 StraBEG ausgeschlossen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StraBEG tritt Straf- oder Bu&szlig;geldfreiheit nicht ein, soweit vor Eingang der strafbefreienden Erkl&auml;rung wegen einer Tat i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 StraBEG oder einer Handlung i.S. des &sect;&nbsp;6 dieses Gesetzes einem Tatbeteiligten (T&auml;ter oder Teilnehmer) oder seinem Vertreter die Einleitung des Straf- oder Bu&szlig;geldverfahrens bekannt gegeben worden ist und der Erkl&auml;rende dies wusste oder bei verst&auml;ndiger W&uuml;rdigung der Sachlage damit rechnen musste.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dieser Sperrgrund entspricht im Wesentlichen demjenigen des &sect;&nbsp;371 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b AO a.F. bei der Selbstanzeige. Soweit sich die Vorschriften hinsichtlich des Adressaten der Verfahrenseinleitung unterscheiden, ist dies in der Reichweite der Straffreiheit begr&uuml;ndet. Da die Strafbefreiungserkl&auml;rung im Gegensatz zur Selbstanzeige nicht nur f&uuml;r den Erkl&auml;renden, sondern grunds&auml;tzlich f&uuml;r alle Tatbeteiligten Wirkung entfaltet (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 StraBEG), m&uuml;ssen hier hinsichtlich der Pr&uuml;fung, ob die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens entgegensteht, auch alle Tatbeteiligten ber&uuml;cksichtigt werden (Schwedhelm\/Spatscheck, Deutsches Steuerrecht 2004, 109, 116). Die zu &sect;&nbsp;371 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b AO a.F. vorliegenden Erkenntnisse k&ouml;nnen deshalb im Grundsatz auf &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StraBEG &uuml;bertragen werden (zur vergleichbaren Problematik der Sperrgr&uuml;nde in &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a und&nbsp;b StraBEG siehe Senatsurteile vom 12.&nbsp;Dezember 2007 X&nbsp;R&nbsp;31\/06, BFHE 219, 498, BStBl II 2008, 344, unter II.2.a&nbsp;aa; in BFHE 223, 330, BStBl II 2009, 388, unter II.4.c&nbsp;aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Hinsichtlich der Frage des sachlichen Umfangs der durch die Einleitung eines Straf- oder Bu&szlig;geldverfahrens ausgel&ouml;sten Sperrwirkung geht die herrschende Meinung (zum Meinungs- und Streitstand vgl. Joecks in Franzen\/Gast\/Joecks, Steuerstrafrecht, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;371 AO Rz&nbsp;180) davon aus, dass diese sich nach dem Inhalt der Mitteilung und den darin genannten Steuerarten und Besteuerungszeitr&auml;umen bemisst (z.B. Landgericht &#8211;LG&#8211; Stuttgart, Urteil vom 16.&nbsp;April 1985&nbsp;&nbsp;8&nbsp;KLs&nbsp;306\/84, Zeitschrift f&uuml;r Wirtschafts- und Steuerstrafrecht &#8211;wistra&#8211; 1985, 203; LG Hamburg, Urteil vom 4.&nbsp;M&auml;rz 1987 (50)&nbsp;187\/86&nbsp;Ns, wistra 1988, 317; Joecks in Franzen\/Gast\/Joecks, a.a.O., &sect;&nbsp;371 AO Rz&nbsp;182; Webel in Schwarz, AO, &sect;&nbsp;371 Rz&nbsp;104; Hoyer in Beermann\/Gosch, AO &sect;&nbsp;371 Rz&nbsp;55; Klein\/J&auml;ger, AO, 11.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;371 Rz&nbsp;40; a.A. Schauf in Kohlmann, Steuerstrafrecht, &sect;&nbsp;371 AO Rz&nbsp;191.2, 195.1; allgemein Radermacher, Der AO-Steuer-Berater 2011, 58, 62&nbsp;f.; Schwartz, wistra 2011, 81, 86&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der BGH hat sich bislang ausdr&uuml;cklich zu der Voraussetzung &quot;einer Steuerstraftat&quot; i.S. des &sect;&nbsp;371 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a AO a.F. sowie zum Tatbegriff i.S. des &sect;&nbsp;371 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO&nbsp;a.F. ge&auml;u&szlig;ert. In seinem Beschluss in BFH\/NV 2001, Beilage 1, 70 vertritt er die Ansicht, die Tat i.S. des &sect;&nbsp;371 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO a.F. bestimme sich nach &quot;Steuerart, Besteuerungszeitraum und Steuerpflichtigem&quot; (unter IV.1.b&nbsp;aa). Ist ein Amtstr&auml;ger &quot;zur Ermittlung einer Steuerstraftat&quot; erschienen, so besteht f&uuml;r die von sp&auml;teren Selbstanzeigen erfassten Sachverhalte keine Sperrwirkung, wenn diese weder vom Ermittlungswillen des Amtstr&auml;gers erfasst waren noch mit dem bisherigen Ermittlungsgegenstand in engem sachlichen Zusammenhang standen (unter IV.1.a&nbsp;aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Da der Ausschlussgrund des &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StraBEG der Bekanntgabe der Einleitung des Straf- oder Bu&szlig;geldverfahrens im Kern wortgleich den Tatbestand des &sect;&nbsp;371 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b AO a.F. &uuml;bernimmt, ist es gerechtfertigt, &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StraBEG ebenso wie &sect;&nbsp;371 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b AO a.F. auszulegen (ebenso R&uuml;ping in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;7 StraBEG Rz&nbsp;7; Wulf in Streck, Beraterkommentar zur Steueramnestie, &sect;&nbsp;7 Rz&nbsp;28). Die Einleitung des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens ist ein durch &sect;&nbsp;371 und &sect;&nbsp;397 AO vorgepr&auml;gter Begriff, woran der Hinweis im Einleitungssatz von &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 StraBEG auf die Tat i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 StraBEG nichts &auml;ndert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dementsprechend bestimmt sich die Reichweite der Einleitung des Straf- oder Bu&szlig;geldverfahrens i.S. des &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StraBEG nach Steuerart, Besteuerungszeitraum und Steuerpflichtigem. Unerheblich ist, auf welche unselbst&auml;ndigen Besteuerungsgrundlagen sich die Verfahrenseinleitung im konkreten Fall st&uuml;tzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Etwas anderes kann dem Senatsurteil in BFHE 223, 330, BStBl II 2009, 388 nicht entnommen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist zum Sperrgrund des &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b StraBEG ergangen. Mit dem Rechtssatz, dass die entdeckte Tat nicht alle in einer unzutreffenden Steuererkl&auml;rung enthaltenen untrennbaren Besteuerungsgrundlagen erfasst, sondern eine die Strafbefreiung ausschlie&szlig;ende Tatentdeckung nur in dem Umfang gegeben ist, in dem der Finanzbeh&ouml;rde objektiv hinreichende Verdachtsmomente bekannt sind, welche ausreichen, um von der Wahrscheinlichkeit einer strafgerichtlichen Verurteilung auszugehen, hat der Senat ebenso wie der BGH in BFH\/NV 2001, Beilage&nbsp;1, 70 diesen &#8211;und nur diesen&#8211; Sperrgrund einschr&auml;nkend ausgelegt. Diese &Uuml;berlegungen lassen sich bereits deshalb nicht auf den Sperrgrund der Verfahrenseinleitung &uuml;bertragen, weil die jeweiligen Ausschlussgr&uuml;nde des &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 StraBEG hinsichtlich ihrer Voraussetzungen und ihrer jeweiligen Reichweite unterschiedlich sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Das vorstehend dargelegte Verst&auml;ndnis der Reichweite des Sperrgrundes in &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StraBEG ist auch sachgerecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Einleitung eines Straf- oder Bu&szlig;geldverfahrens hat, sofern sich der Verdacht best&auml;tigt, regelm&auml;&szlig;ig zur Folge, dass sich schon im Hinblick auf das Strafma&szlig; und zur Vermeidung des Strafklageverbrauchs die Ermittlungen auf den vollst&auml;ndigen Umfang der Hinterziehung und daher auf alle unselbst&auml;ndigen Besteuerungsgrundlagen der hinterzogenen Steuer des Jahres erstrecken, auf das sich die Hinterziehung bezieht. Es ist daher folgerichtig, wenn das Gesetz dem Erkl&auml;renden im Sinne des StraBEG, der von der Einleitung Kenntnis hat oder bei verst&auml;ndiger W&uuml;rdigung der Sachlage damit rechnen musste, die Wohltaten des StraBEG versagt, weil seine Erkl&auml;rung bei typisierender Betrachtung als Reaktion &quot;auf das Ertapptsein&quot; und nicht als t&auml;tige Reue zu bewerten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach diesen Rechtsgrunds&auml;tzen schloss die Einleitung des Strafverfahrens gegen den Kl&auml;ger am 18.&nbsp;Juni 2003 u.a. wegen des Verdachts der Hinterziehung von Einkommensteuer 1997 und 1998 nach &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StraBEG die Strafbefreiung hinsichtlich aller unselbst&auml;ndigen Besteuerungsmerkmale f&uuml;r diese beiden Veranlagungszeitr&auml;ume hinsichtlich dieser Steuer aus, obwohl der Anlass der Verfahrenseinleitung eng begrenzt auf die Mieteinnahmen aus dem Objekt A war. F&uuml;r diese Jahre konnte die Mitte Dezember 2004 eingereichte Erkl&auml;rung nach dem StraBEG hinsichtlich der aufgef&uuml;hrten einkommensteuerrechtlich relevanten Lebenssachverhalte daher keine Wirkung mehr entfalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Etwas anderes ergibt sich im Streitfall auch nicht daraus, dass sich die Einleitung des Strafverfahrens auf die Einkommensteuererkl&auml;rungen bezog, die strafbefreiende Erkl&auml;rung aber u.a. Einnahmeverk&uuml;rzungen bei der KG betraf. Ob die im Wege der gesonderten Feststellung verfahrensrechtlich ausgegliederten Eink&uuml;nfte im Allgemeinen wie alle anderen unselbst&auml;ndigen Besteuerungsgrundlagen zu behandeln sind, der Sperrgrund des &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StraBEG mithin alle gesondert festzustellenden Besteuerungsgrundlagen umfasst, kann dahinstehen. Vorliegend hat der Kl&auml;ger selbst die unrichtigen Angaben betreffend die KG durch ausdr&uuml;ckliche Erkl&auml;rung zum Bestandteil der Einkommensteuererkl&auml;rungen gemacht und so unmittelbar eine Hinterziehung (auf Zeit) bewirkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>2. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.2.2014, X R 10\/11 Reichweite des Sperrgrunds der Verfahrenseinleitung bei einer Erkl&auml;rung nach dem Strafbefreiungserkl&auml;rungsgesetz Tatbestand &nbsp; 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) ist verheiratet und wurde in den Streitjahren 1997 und 1998 mit seiner Ehefrau (E) zur Einkommensteuer zusammenveranlagt. Als Kommanditist der X-GmbH &#038; Co. KG (KG) erzielte er Eink&uuml;nfte &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-10-11-reichweite-des-sperrgrunds-der-verfahrenseinleitung-bei-einer-erklaerung-nach-dem-strafbefreiungserklaerungsgesetz\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;10\/11 &#8211; Reichweite des Sperrgrunds der Verfahrenseinleitung bei einer Erkl&auml;rung nach dem Strafbefreiungserkl&auml;rungsgesetz<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-62973","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62973","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62973"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62973\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62973"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62973"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62973"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}