{"id":62976,"date":"2014-07-31T10:32:36","date_gmt":"2014-07-31T08:32:36","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=62976"},"modified":"2014-07-31T10:32:36","modified_gmt":"2014-07-31T08:32:36","slug":"xi-r-1-12-fortsetzung-eines-zuvor-aufgrund-insolvenzeroeffnung-unterbrochenen-verfahrens-ausnahme-vom-vertretungszwang-keine-umsatzsteuerbefreite-wohnraumvermietung-bei-kurzfristiger-ueberlassung-vo-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-1-12-fortsetzung-eines-zuvor-aufgrund-insolvenzeroeffnung-unterbrochenen-verfahrens-ausnahme-vom-vertretungszwang-keine-umsatzsteuerbefreite-wohnraumvermietung-bei-kurzfristiger-ueberlassung-vo-2\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;1\/12 &#8211; Fortsetzung eines zuvor aufgrund Insolvenzer&ouml;ffnung unterbrochenen Verfahrens &#8211; Ausnahme vom Vertretungszwang &#8211; Keine umsatzsteuerbefreite Wohnraumvermietung bei kurzfristiger &Uuml;berlassung von m&ouml;blierten Wohnungen an Prostituierte"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.2.2014, XI R 1\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Fortsetzung eines zuvor aufgrund Insolvenzer&ouml;ffnung unterbrochenen Verfahrens &#8211; Ausnahme vom Vertretungszwang &#8211; Keine umsatzsteuerbefreite Wohnraumvermietung bei kurzfristiger &Uuml;berlassung von m&ouml;blierten Wohnungen an Prostituierte<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten darum, ob die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) durch die &Uuml;berlassung von Wohnungen an Prostituierte zur Berufsaus&uuml;bung steuerfreie Vermietungsums&auml;tze i.S. von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a des Umsatzsteuergesetzes (UStG) ausgef&uuml;hrt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hatte seit dem 1.&nbsp;Januar 2000 ein Einzelhandelsgewerbe angemeldet. In ihren Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Jahre 1999 bis 2002 gab sie an, Eink&uuml;nfte aus der Untervermietung von Wohnungen erzielt zu haben. Umsatzsteuererkl&auml;rungen reichte sie zun&auml;chst nicht ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer im Jahr 2004 durchgef&uuml;hrten Steuerfahndungspr&uuml;fung stellte der Pr&uuml;fer fest, dass die Kl&auml;gerin mehrere Wohnungen angemietet und diese m&ouml;bliert an Prostituierte weitervermietet hatte. Die Prostituierten nutzten die Wohnungen zur Berufsaus&uuml;bung. Die Wohnungen befanden sich in verschiedenen H&auml;usern und waren nicht r&auml;umlich miteinander verbunden. Die Kl&auml;gerin erbrachte als zus&auml;tzliche Dienstleistungen die Reinigung der Wohnungen und die Bereitstellung von Handt&uuml;chern sowie Bettw&auml;sche; sie stellte aber keine bordellartige Organisation zur Verf&uuml;gung. Der Mietzins bestimmte sich nach Tagespauschalen (zumeist 100&nbsp;DM bzw. 50&nbsp;EUR); er war unabh&auml;ngig von der H&ouml;he der von den Prostituierten ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tze. Die jeweiligen Mietverh&auml;ltnisse dauerten mindestens eine Woche, umfassten meistens mehrere Wochen und in seltenen F&auml;llen nur einige Tage. Sie dauerten nicht mehrere Monate, insbesondere war eine l&auml;ngerfristige Nutzung von &uuml;ber einem halben Jahr nicht festzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mangels entsprechender Aufzeichnungen &uuml;ber die Einnahmen und Ausgaben der Kl&auml;gerin ermittelte der Steuerfahnder die Ums&auml;tze und entsprechend abziehbaren Vorsteuerbetr&auml;ge im Wege der Sch&auml;tzung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) folgte den Feststellungen des Fahndungspr&uuml;fers und setzte gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin mit Bescheiden vom 19.&nbsp;Februar 2008 Umsatzsteuer f&uuml;r das Jahr 2001 in H&ouml;he von 10.951,36&nbsp;EUR, f&uuml;r das Jahr 2002 in H&ouml;he von 12.912,22&nbsp;EUR, f&uuml;r das Jahr 2003 in H&ouml;he von 13.705,73&nbsp;EUR und f&uuml;r das Jahr 2004 in H&ouml;he von 19.000&nbsp;EUR fest. F&uuml;r das Jahr 2005 gab die Kl&auml;gerin am 5.&nbsp;Februar 2008 eine Umsatzsteuererkl&auml;rung ab, wonach sie eine Umsatzsteuer in H&ouml;he von 4.983,41&nbsp;EUR ermittelt hatte. Das FA folgte der Steuererkl&auml;rung, setzte mit Bescheid vom 22.&nbsp;Februar 2008 Zinsen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;233a der Abgabenordnung (AO) in H&ouml;he von 247&nbsp;EUR fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihren Einspr&uuml;chen machte die Kl&auml;gerin geltend, die von ihr &uuml;bernommenen Leistungen &#8211;wie etwa die Reinigung&#8211; f&uuml;hrten nicht dazu, der Wohnungsvermietung ein anderes Gepr&auml;ge zu geben. Auch das Finanzgericht (FG) D&uuml;sseldorf habe die entgeltliche Raum&uuml;berlassung an Prostituierte als steuerfreie Grundst&uuml;cksvermietung beurteilt (FG D&uuml;sseldorf, Urteil vom 9.&nbsp;Oktober 1996&nbsp;&nbsp;5&nbsp;K&nbsp;7121\/92&nbsp;U, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 1997, 506). Die Einspr&uuml;che blieben ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG wies die anschlie&szlig;end erhobene Klage ab. Die Entscheidung ist ver&ouml;ffentlicht in Deutsches Steuerrecht\/Entscheidungsdienst 2011, 697.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin, das FG habe &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a UStG und Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;B Buchst.&nbsp;b der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschiften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern (Richtlinie 77\/388\/EWG) unzutreffend ausgelegt. Das FG nehme zu Unrecht eine Leistung eigener Art und keine Vermietungsleistung an. Nach Auffassung des FG stelle die &Uuml;berlassung der Wohnungen und die Duldung der Aus&uuml;bung der Prostitution in diesen R&auml;umen eine einheitliche sonstige Leistung dar, die sich wesentlich von der blo&szlig;en Vermietung und Verpachtung von R&auml;umen zu Wohnzwecken oder zu sonstiger gewerblicher Art unterscheide. Dies habe der Bundesfinanzhof (BFH) zwar im Jahr 1961 angenommen f&uuml;r einen Fall, in dem Zimmer mit bordellartiger Organisation &uuml;berlassen worden seien (BFH-Urteil vom 10.&nbsp;August 1961 V&nbsp;111\/60&nbsp;U, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 1962, 145). Im vorliegenden Streitfall habe sie nach den Feststellungen des FG aber &quot;keine bordellartige Organisation zur Verf&uuml;gung&quot; gestellt und &quot;nur geringf&uuml;gige weitere Leistungen&quot; erbracht. Auch wenn die R&auml;ume nicht zur Begr&uuml;ndung eines festen Wohnsitzes i.S. von &sect;&nbsp;8 AO oder eines gew&ouml;hnlichen Aufenthalts nach &sect;&nbsp;9 AO vermietet worden seien, bedeute dies noch nicht, dass deswegen keine Vermietungsleistung vorliege. Die Gebrauchs&uuml;berlassung werde vorliegend gerade nicht von anderen wesentlichen Leistungen &uuml;berlagert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Zeitdauer der Nutzungs&uuml;berlassung k&ouml;nne zwar ein wesentliches Kriterium der Grundst&uuml;cksvermietung sein, allein entscheidend sei sie aber auch bei richtlinienkonformer Auslegung nicht. Im vom FG zitierten Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) vom 18.&nbsp;Januar 2001 C-150\/99 &#8211;Stockholm Lind&ouml;park&#8211; (Slg. 2001, I-493, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2001, 153, Rz&nbsp;26&nbsp;f.) finde sich lediglich &#8211;im Zusammenhang mit der &Uuml;berlassung eines Golfplatzes an Kunden&#8211; ein allgemeiner Hinweis des Gerichts, dass die Dauer der Nutzung ein Hauptelement eines Mietvertrags bilde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Revisionsverfahrens wurde &uuml;ber das Verm&ouml;gen der Kl&auml;gerin das Insolvenzverfahren er&ouml;ffnet und Rechtsanwalt A zum Insolvenzverwalter bestellt. Das FA teilte mit, dass die Umsatzsteuerschulden f&uuml;r die Streitjahre 2001 und 2005 vollst&auml;ndig und f&uuml;r das Streitjahr 2002 teilweise (in H&ouml;he von 6.883,19&nbsp;EUR) bezahlt worden seien; alle &uuml;brigen Umsatzsteuerschulden seien f&uuml;r den Ausfall festgestellt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Insolvenzverwalter der Kl&auml;gerin teilte mit, dass er das Verfahren nicht aufnehme. Das FA erkl&auml;rte daraufhin die Aufnahme des Verfahrens betreffend die Streitjahre 2001 und 2005 in vollem Umfang und hinsichtlich des Streitjahres 2002 in H&ouml;he von 6.883,19&nbsp;EUR. Die Gesch&auml;ftsstelle des Senats setzte die Kl&auml;gerin dar&uuml;ber in Kenntnis, teilte mit, dass der Rechtsstreit insoweit fortgesetzt werde und wies auf den vor dem BFH bestehenden Vertretungszwang gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 und Abs.&nbsp;4 der Finanzgerichtsordnung (FGO) hin. Eine Antwort blieb aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;, das FG-Urteil sowie die Bescheide vom 19.&nbsp;Februar 2008 und die Umsatzsteueranmeldung f&uuml;r 2005 vom 5.&nbsp;Februar 2008 sowie die hierzu ergangene Einspruchsentscheidung vom 12.&nbsp;Juni 2008 insoweit aufzuheben als das FA den Rechtsstreit aufgenommen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es h&auml;lt die Entscheidung der Vorinstanz f&uuml;r zutreffend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Kl&auml;gerin ist zul&auml;ssig, aber unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO), soweit das Verfahren fortgef&uuml;hrt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das durch Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens &uuml;ber das Verm&ouml;gen der Kl&auml;gerin zun&auml;chst gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;240 der Zivilprozessordnung (ZPO) unterbrochene Revisionsverfahren wurde durch die Erkl&auml;rung des FA teilweise aufgenommen. Soweit das FA die Fortsetzung beantragt hat, waren die Umsatzsteuerschulden entrichtet, was bedeutet, dass es sich insoweit um einen Aktivprozess i.S. von &sect;&nbsp;85 der Insolvenzordnung (InsO) handelt, weil das Verfahren dazu f&uuml;hren soll, dass die zur Verteilung anstehende Masse vergr&ouml;&szlig;ert wird (vgl. dazu z.B. BFH-Urteile vom 7.&nbsp;M&auml;rz 2006 VII&nbsp;R&nbsp;11\/05, BFHE 212, 11, BStBl II 2006, 573; vom 27.&nbsp;Oktober 2011 III&nbsp;R&nbsp;60\/09, BFH\/NV 2012, 576, Rz&nbsp;10). Deshalb war das FA insoweit auch nach &sect;&nbsp;85 Abs.&nbsp;2 InsO befugt, den Rechtsstreit aufzunehmen (vgl. z.B. Gr&auml;ber\/ Koch, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;74 FGO Rz&nbsp;36 a.E.; Th&uuml;rmer in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler &#8211;HHSp&#8211;, &sect;&nbsp;74 FGO Rz&nbsp;135; Jatzke in HHSp, &sect;&nbsp;251 AO Rz&nbsp;178; Loose in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;251 AO Rz&nbsp;2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision der Kl&auml;gerin ist zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Zul&auml;ssigkeit der Revision steht insbesondere nicht entgegen, dass die Kl&auml;gerin nach Aufnahme des infolge der Insolvenzer&ouml;ffnung nach &sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;240 ZPO unterbrochenen Verfahrens durch das FA keinen Prozessbevollm&auml;chtigten benannt hat, obwohl vor dem BFH ein Vertretungszwang besteht (&sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;4 FGO) und die Vollmacht des urspr&uuml;nglich von der Kl&auml;gerin beauftragten Rechtsanwalts und Steuerberaters mit der Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens erloschen war (&sect;&nbsp;117 Abs.&nbsp;1 InsO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar fehlt einem Beteiligten in einem solchen Fall grunds&auml;tzlich die Postulationsf&auml;higkeit (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 25.&nbsp;Juli 1991 XI&nbsp;R&nbsp;2\/86, BFHE 165, 324, BStBl II 1992, 37). Nach der Rechtsprechung des BFH ist aber eine Ausnahme vom Vertretungszwang u.a. zul&auml;ssig, wenn weitere Handlungen eines Beteiligten nicht mehr erforderlich sind (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 24.&nbsp;Oktober 1978 VII&nbsp;R&nbsp;17\/77, BFHE 126, 506, BStBl II 1979, 265, und in BFHE 165, 324, BStBl II 1992, 37). Die bis zur Verfahrensunterbrechung vorgenommenen Prozesshandlungen des Prozessbevollm&auml;chtigten bleiben dann wirksam (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 21.&nbsp;November 2002 VII&nbsp;B&nbsp;58\/02, BFH\/NV 2003, 485; vgl. auch Gr&auml;ber\/Stapperfend, a.a.O., &sect;&nbsp;62 Rz&nbsp;57; kritisch Spindler in HHSp, &sect;&nbsp;62 FGO Rz&nbsp;106). Der Senat schlie&szlig;t sich dieser Rechtsprechung des VII. Senats an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Danach bleiben die im Streitfall vom fr&uuml;heren Prozessbevollm&auml;chtigten vorgenommenen Prozesshandlungen &#8211;die Einlegung und Begr&uuml;ndung der Revision&#8211; wirksam. Da zur Entscheidung des Streitfalls keine weiteren Prozesshandlungen der Kl&auml;gerin erforderlich sind, ist das Fehlen ihrer Postulationsf&auml;higkeit im gegenw&auml;rtigen Stadium des Verfahrens ohne Belang.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet. Denn das FG hat zu Recht entschieden, dass die von der Kl&auml;gerin ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tze nicht von der Steuer befreit sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Von der Steuer befreit ist nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a UStG u.a. die Vermietung und Verpachtung von Grundst&uuml;cken. Nicht befreit ist nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Satz&nbsp;2 UStG u.a. die Vermietung von Wohn- und Schlafr&auml;umen, die ein Unternehmer zur kurzfristigen Beherbergung von Fremden bereith&auml;lt. Diese Vorschriften beruhen auf Art.&nbsp;13 Teil B Buchst.&nbsp;b der Richtlinie 77\/388\/EWG (seit dem 1.&nbsp;Januar 2007 auf Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;l der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem), wonach die Vermietung und Verpachtung von Grundst&uuml;cken grunds&auml;tzlich steuerfrei ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der BFH hat in st&auml;ndiger Rechtsprechung die Steuerfreiheit nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a UStG f&uuml;r die Vermietung m&ouml;blierter R&auml;ume oder Geb&auml;ude bejaht, wenn es sich um eine auf Dauer angelegte und nicht um eine kurzfristige &Uuml;berlassung handelt (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 20.&nbsp;August 2009 V&nbsp;R&nbsp;21\/08, BFH\/NV 2010, 473, unter II.1.b&nbsp;aa, m.w.N.; vom 8.&nbsp;August 2013 V&nbsp;R&nbsp;7\/13, BFH\/NV 2013, 1952, Rz&nbsp;16, m.w.N.; vom 22.&nbsp;August 2013 V&nbsp;R&nbsp;18\/12, BFHE 243, 32, BStBl II 2013, 1058, Rz&nbsp;12). Dies steht im Einklang mit der Rechtsprechung des EuGH zu Art.&nbsp;13 Teil B Buchst.&nbsp;b der Richtlinie 77\/388\/EWG, wonach &quot;die Dauer der Grundst&uuml;cksnutzung ein Hauptelement eines Mietvertrags&quot; bildet (EuGH-Urteile vom 12.&nbsp;Februar 1998 C-346\/95, &#8211;Blasi&#8211;, Slg. 1998, I-481, UR 1998, 189, Rz&nbsp;23, und &#8211;Stockholm Lind&ouml;park&#8211; in Slg.&nbsp;2001, I-493, UR 2001, 153, Rz&nbsp;27).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Zusammenhang mit der &Uuml;berlassung von R&auml;umen zur Aus&uuml;bung des Geschlechtsverkehrs hat auch der BFH u.a. darauf hingewiesen, dass die Dauer der Grundst&uuml;cksnutzung ein Hauptelement des steuerfreien Umsatzes ist (BFH-Beschl&uuml;sse vom 26.&nbsp;April 2001 V&nbsp;B&nbsp;168\/01, BFH\/NV 2002, 1345, und vom 13.&nbsp;September 2002 V&nbsp;B&nbsp;51\/02, BFH\/NV 2003, 212).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der BFH h&auml;lt es ferner unter Hinweis auf fr&uuml;here Rechtsprechung (BFH-Urteile vom 10.&nbsp;August 1961 V&nbsp;95\/60&nbsp;U, BFHE 73, 714, BStBl III 1961, 525, und in HFR 1962, 145) f&uuml;r gekl&auml;rt, dass bei der &Uuml;berlassung von R&auml;umen zur Aus&uuml;bung der Prostitution eine einheitliche steuerpflichtige Leistung vorliegt, wenn nicht die Grundst&uuml;cksnutzung, sondern die M&ouml;glichkeit, eine bestimmte Bet&auml;tigung auszu&uuml;ben, aus der Sicht des Leistungsempf&auml;ngers im Vordergrund steht (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2002, 1345, unter II.2.c, und in BFH\/NV 2003, 212, unter II.2.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Ferner entspricht es der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH, dass das Vorliegen der Voraussetzungen der Steuerbefreiung i.S. des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a UStG sich nicht nach den Vorschriften des nationalen Zivilrechts, sondern nach dem Unionsrecht bestimmt (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 7.&nbsp;Juli 2011 V&nbsp;R&nbsp;41\/09, BFHE 234, 513, BStBl II 2014, 73, Rz&nbsp;19, und vom 21.&nbsp;Februar 2013 V&nbsp;R&nbsp;10\/12, BFH\/NV 2013, 1635, Rz&nbsp;26, m.w.N.). Ma&szlig;gebend ist hiernach der objektive Inhalt des Vorgangs, unabh&auml;ngig von der Bezeichnung, die die Vertragspartner ihm gegeben haben (vgl. z.B. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2013, 1635, Rz&nbsp;26, und EuGH-Urteil vom 16.&nbsp;Dezember 2010 C-270\/09 &#8211;Mac Donald Resorts&#8211;, Slg. 2010, I-13179, UR 2011, 462, Rz&nbsp;46, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Vor diesem Hintergrund ist das von der Kl&auml;gerin zitierte Urteil des FG D&uuml;sseldorf in EFG 1997, 506 &uuml;berholt, das zum einen zu Unrecht von der b&uuml;rgerlich-rechtlichen Beurteilung eines Mietverh&auml;ltnisses i.S. von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a UStG ausgeht und zum anderen die neuere Rechtsprechung des BFH und des EuGH zum dar&uuml;ber hinaus bestehenden Erfordernis einer gewissen Dauer des Mietverh&auml;ltnisses noch nicht ber&uuml;cksichtigen konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Danach begegnet die W&uuml;rdigung des FG, im Streitfall h&auml;tten aufgrund der besonderen Umst&auml;nde keine Mietverh&auml;ltnisse, sondern Vertr&auml;ge eigener Art vorgelegen, keinen revisionsrechtlichen Bedenken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat verweist insoweit zur Vermeidung von Wiederholungen auf den in dieser Sache ergangenen BFH-Beschluss vom 29.&nbsp;September 2010 XI&nbsp;S&nbsp;23\/10 (PKH) (BFH\/NV 2010, 2310, Rz&nbsp;10 bis 13).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.2.2014, XI R 1\/12 Fortsetzung eines zuvor aufgrund Insolvenzer&ouml;ffnung unterbrochenen Verfahrens &#8211; Ausnahme vom Vertretungszwang &#8211; Keine umsatzsteuerbefreite Wohnraumvermietung bei kurzfristiger &Uuml;berlassung von m&ouml;blierten Wohnungen an Prostituierte Tatbestand 1&nbsp; I. Die Beteiligten streiten darum, ob die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) durch die &Uuml;berlassung von Wohnungen an Prostituierte zur Berufsaus&uuml;bung steuerfreie Vermietungsums&auml;tze i.S. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-1-12-fortsetzung-eines-zuvor-aufgrund-insolvenzeroeffnung-unterbrochenen-verfahrens-ausnahme-vom-vertretungszwang-keine-umsatzsteuerbefreite-wohnraumvermietung-bei-kurzfristiger-ueberlassung-vo-2\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;1\/12 &#8211; Fortsetzung eines zuvor aufgrund Insolvenzer&ouml;ffnung unterbrochenen Verfahrens &#8211; Ausnahme vom Vertretungszwang &#8211; Keine umsatzsteuerbefreite Wohnraumvermietung bei kurzfristiger &Uuml;berlassung von m&ouml;blierten Wohnungen an Prostituierte<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-62976","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62976","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62976"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62976\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62976"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62976"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62976"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}