{"id":63004,"date":"2014-07-31T10:31:24","date_gmt":"2014-07-31T08:31:24","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63004"},"modified":"2014-07-31T10:31:24","modified_gmt":"2014-07-31T08:31:24","slug":"vii-b-117-13-frage-nach-der-energiesteuerrechtlichen-behandlung-gemeinnuetziger-vereine-mit-flugschulen-nicht-klaerungsbeduerftig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-117-13-frage-nach-der-energiesteuerrechtlichen-behandlung-gemeinnuetziger-vereine-mit-flugschulen-nicht-klaerungsbeduerftig\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;B&nbsp;117\/13 &#8211; Frage nach der energiesteuerrechtlichen Behandlung gemeinn&uuml;tziger Vereine mit Flugschulen nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 14.5.2014, VII B 117\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Frage nach der energiesteuerrechtlichen Behandlung gemeinn&uuml;tziger Vereine mit Flugschulen nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) ist ein eingetragener Verein, der ausschlie&szlig;lich und unmittelbar gemeinn&uuml;tzige Zwecke verfolgt, und Betreiber eines Verkehrslandeplatzes sowie Eigent&uuml;mer und Halter mehrerer Flugzeuge ist. Er betreibt eine Flugschule und verf&uuml;gt &uuml;ber eine Erlaubnis zur nicht gewerbsm&auml;&szlig;igen Ausbildung von Privatpiloten. Dar&uuml;ber hinaus f&uuml;hrt er Rundfl&uuml;ge durch, die der Werbung und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit dienen. Auch private Mitgliedsfl&uuml;ge wurden durchgef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Seinen vier Verg&uuml;tungsantr&auml;gen nach &sect;&nbsp;52 des Energiesteuergesetzes (EnergieStG) gab der Beklagte und Beschwerdegegner (das Hauptzollamt &#8211;HZA&#8211;) zun&auml;chst statt. Sp&auml;ter hob das HZA die Festsetzung der Energiesteuerverg&uuml;tung wieder auf und forderte die gew&auml;hrte Steuerentlastung in vier Bescheiden zur&uuml;ck. Zur Begr&uuml;ndung teilte es dem Kl&auml;ger mit, dass die erbrachte Leistung lediglich in der entgeltlichen &Uuml;berlassung eines Flugzeugs zu den &uuml;blichen Konditionen an Vereinsmitglieder bestehe. Die Einspr&uuml;che des Kl&auml;gers wurden in einer zusammengefassten Einspruchsentscheidung zur&uuml;ckgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hiergegen gerichtete Klage hatte keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) urteilte, dem Kl&auml;ger stehe der geltend gemachte Entlastungsanspruch deshalb nicht zu, weil er den Nachweis der Versteuerung des Flugbenzins nicht erbracht habe, nicht als Verwender des Flugbenzins anzusehen sei und die Energieerzeugnisse nicht f&uuml;r steuerbeg&uuml;nstigte Zwecke verwendet habe. Insbesondere habe er keine Luftfahrtdienstleistungen erbracht. Vielmehr habe er Flugzeuge seinen Mitgliedern entgeltlich zur Verf&uuml;gung gestellt. Ausweislich der Vereinssatzung seien diese berechtigt gewesen, die Einrichtungen und Ger&auml;te des Kl&auml;gers unter Beachtung der jeweils geltenden Regelungen zu nutzen. Somit handele es sich bei der Nutzungs&uuml;berlassung um eine vereinsinterne Angelegenheit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Beschwerde begehrt der Kl&auml;ger die Zulassung der Revision wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;), zur Fortbildung des Rechts (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 FGO) und wegen Verfahrensm&auml;ngeln (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO). Kl&auml;rungsbed&uuml;rftig sei die Rechtsfrage, ob der wirtschaftliche Gesch&auml;ftsbetrieb der Flugschule eines gemeinn&uuml;tzigen Vereins berechtigt ist, Flugbenzin f&uuml;r entgeltliche Schulungsfl&uuml;ge seiner Mitglieder zum Erwerb, zur Erneuerung oder Erweiterung einer Lizenz oder Berechtigung zum F&uuml;hren von Luftfahrzeugen, energiesteuerfrei zu verwenden. Von der Entscheidung seien offenbar s&auml;mtliche Flugsch&uuml;ler in den Vereinsschulen betroffen, die zus&auml;tzlich zu dem Vereinsbeitrag ein besonderes Entgelt f&uuml;r die Schulungsfl&uuml;ge zahlten. Die Gemeinn&uuml;tzigkeit schlie&szlig;e es nicht aus, dass die Flugschule eine gewerbliche Luftfahrt-Dienstleistung erbringe. Unzureichend und daher verfahrensfehlerhaft habe das FG den Sachverhalt hinsichtlich des Versteuerungsnachweises und der Sachherrschaft &uuml;ber die Flugzeuge aufgekl&auml;rt. Indem das FG ma&szlig;geblich darauf abgestellt habe, dass die Rechnungen eine Versteuerung des Luftfahrtbetriebsstoffs nicht beweisen k&ouml;nnten und die Flugsch&uuml;ler w&auml;hrend der Schulungsfl&uuml;ge die Sachherrschaft &uuml;ber das Flugzeug und den Kraftstoff aus&uuml;bten, habe es eine geh&ouml;rsverletzende &Uuml;berraschungsentscheidung getroffen. Schrifts&auml;tzlich habe er das FG ausdr&uuml;cklich um einen Hinweis gebeten, falls es zus&auml;tzliche Nachweise zum Sachverhalt f&uuml;r entscheidungserheblich halte. Dennoch habe ihm das FG keine M&ouml;glichkeit zur Stellungnahme gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das HZA ist der Beschwerde entgegengetreten. Es weist darauf hin, dass es bereits in der Klageerwiderung auf den fehlenden Versteuerungsnachweis hingewiesen habe. Daher habe die Entscheidungserheblichkeit des Nachweises auf der Hand gelegen, weshalb von einer &Uuml;berraschungsentscheidung keine Rede sein k&ouml;nne. Auch die fehlende Verwendereigenschaft sei im Verfahren, z.B. in der Einspruchsentscheidung, zur Sprache gekommen. Schlie&szlig;lich sei die von der Beschwerde aufgeworfene Rechtsfrage nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Beschluss vom 11.&nbsp;April 2014 VII&nbsp;S&nbsp;2\/14 hat der Senat das vom Kl&auml;ger eingereichte Gesuch, den Richter am Bundesfinanzhof (BFH) &#8230; wegen Besorgnis der Befangenheit abzulehnen, zur&uuml;ckgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Der aufgeworfenen Rechtsfrage kommt keine grunds&auml;tzliche Bedeutung zu. Die behaupteten Verfahrensm&auml;ngel liegen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Soweit der Kl&auml;ger die Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes) durch Erlass einer &Uuml;berraschungsentscheidung und die Verletzung der dem FG nach &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO obliegenden Sachaufkl&auml;rungspflicht r&uuml;gt, liegt der behauptete Verfahrensmangel nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) In seiner Klageerwiderung hat das HZA seinen Antrag auf Klageabweisung u.a. darauf gest&uuml;tzt, dass der Kl&auml;ger die Versteuerung der Energieerzeugnisse nicht nachgewiesen habe. Die zwei Vereinsmitgliedern ausgestellten Rechnungen habe er selbst ausgestellt, jedoch den Kauf versteuerter Energieerzeugnisse nicht belegt. Diese Ausf&uuml;hrungen h&auml;tte der Kl&auml;ger &#8211;auch ohne einen Hinweis des FG&#8211; zum Anlass nehmen k&ouml;nnen, den Nachweis der f&uuml;r den Streitfall offensichtlich entscheidungserheblichen Versteuerung zu erbringen bzw. entsprechende Beweisantr&auml;ge zu stellen. Dies hat er unterlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit sich die Beschwerde gegen die Zuordnung der Sachherrschaft &uuml;ber das Luftfahrzeug und das Flugbenzin wendet, greift sie im Kern die rechtliche W&uuml;rdigung des Sachverhalts durch das FG an. Ein Verfahrensfehler wird mit diesem Vorbringen nicht schl&uuml;ssig belegt. Im &Uuml;brigen hat das FG darauf abgestellt, dass dem Kl&auml;ger w&auml;hrend der Schulungsfl&uuml;ge die Verf&uuml;gungsbefugnis &uuml;ber das Flugzeug entzogen worden sei, weshalb er als Verwender nicht in Betracht kommen k&ouml;nne. Unter diesem Gesichtspunkt kann die vom Kl&auml;ger f&uuml;r entscheidungserheblich erachtete Frage, ob dem Flugsch&uuml;ler oder dem Fluglehrer die Aus&uuml;bung der Sachherrschaft zugerechnet werden kann, unbeantwortet bleiben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich ist das Gericht nicht dazu verpflichtet, vor seiner Entscheidungsfindung seine Rechtsansicht m&uuml;ndlich oder schriftlich mitzuteilen bzw. die f&uuml;r die Entscheidung ma&szlig;geblichen Gesichtspunkte und Rechtsfragen im Voraus anzudeuten oder sogar umfassend zu er&ouml;rtern (BFH-Entscheidungen vom 5.&nbsp;April 2006 I&nbsp;B&nbsp;84\/05, BFH\/NV 2006, 1497, und vom 10.&nbsp;August 2005 VIII&nbsp;B&nbsp;344\/04, BFH\/NV 2006, 78, m.w.N., sowie Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 8.&nbsp;Juli 1997&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;1934\/93, BVerfGE 96, 189). Einen fachkundig vertretenen Prozessbeteiligten braucht es auf naheliegende rechtliche und tats&auml;chliche Gesichtspunkte nicht hinzuweisen (BFH-Entscheidung vom 27.&nbsp;Oktober 2008 XI&nbsp;B&nbsp;202\/07, BFH\/NV 2009, 118).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Eine Zulassung der Revision nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO ist nicht geboten. Einer Rechtsfrage kommt nur dann grunds&auml;tzliche Bedeutung zu, wenn sie kl&auml;rungsbed&uuml;rftig ist. Das ist sie, wenn ihre Beantwortung zu Zweifeln Anlass gibt, so dass mehrere L&ouml;sungen vertretbar sind (vgl. Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;28). An der zu fordernden Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit fehlt es jedoch, wenn sich die Beantwortung der Rechtsfrage ohne Weiteres aus dem klaren Wortlaut und Sinngehalt des Gesetzes ergibt oder die Rechtsfrage offensichtlich so zu beantworten ist, wie es das FG in seiner Entscheidung getan hat, wenn die Rechtslage also eindeutig ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 18.&nbsp;Dezember 1998 VI&nbsp;B&nbsp;215\/98, BFHE 187, 559, BStBl II 1999, 231, und vom 31.&nbsp;Mai 2000 X&nbsp;B&nbsp;111\/99, BFH\/NV 2000, 1461). Dar&uuml;ber hinaus ist eine Rechtsfrage auch dann nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig, wenn sie durch die Rechtsprechung des BFH hinreichend gekl&auml;rt ist (BFH-Beschluss vom 4.&nbsp;Mai 1999 IX&nbsp;B&nbsp;38\/99, BFHE 188, 395, BStBl II 1999, 587).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den Feststellungen des FG ist im Streitfall davon auszugehen, dass der Kl&auml;ger gegen Entgelt Flugzeuge an seine Vereinsmitglieder &uuml;berlassen hat, die bei selbst&auml;ndigen Fluglehrern Flugunterricht genommen und die Unterrichtsstunden direkt mit den Fluglehrern abgerechnet haben. Bei dieser Fallkonstellation, bei der der Eigent&uuml;mer die Sachherrschaft &uuml;ber sein Flugzeug einer anderen Person &uuml;bertr&auml;gt, kann der Eigent&uuml;mer aus verbrauchsteuerrechtlicher Sicht nicht als entlastungsberechtigter Verwender des Luftfahrtbetriebsstoffs angesehen werden. Verwender ist vielmehr derjenige, der das Flugzeug zu seinen Zwecken nutzt, wobei die Frage unentschieden bleiben kann, ob im Streitfall die Verwendung des Flugbenzins dem Flugsch&uuml;ler oder dem Fluglehrer zugerechnet werden kann. Wie der beschlie&szlig;ende Senat f&uuml;r den Fall der Nassvercharterung entschieden hat, kann entlastungsberechtigt nur derjenige sein, der Luftfahrtbetriebsstoffe selbst zu beg&uuml;nstigten Zwecken einsetzt und &uuml;ber diese auch die Sachherrschaft hat, wobei die Eigentumsverh&auml;ltnisse unbeachtlich sind (Senatsurteil vom 17.&nbsp;Juli 2012 VII&nbsp;R&nbsp;26\/09, BFHE 239, 181, Zeitschrift f&uuml;r Z&ouml;lle und Verbrauchsteuern 2012, 305). Im &Uuml;brigen hat der Senat mit Beschluss vom 29.&nbsp;Oktober 2013 VII&nbsp;R&nbsp;25\/12 (BFH\/NV 2014, 535) entschieden, dass einem Luftsportverein, der ohne Gewinnerzielungsabsicht gegen Entgelt f&uuml;r seine Mitglieder und f&uuml;r zuk&uuml;nftige Mitglieder Schulungsfl&uuml;ge anbietet, eine Steuerentlastung nach &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EnergieStG f&uuml;r das auf den Schulungsfl&uuml;gen verbrauchte Flugbenzin nicht gew&auml;hrt werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit der vom Kl&auml;ger formulierten Rechtsfrage besteht zudem nicht, weil das Urteil des FG darauf beruht, dass der Kl&auml;ger den Nachweis der Versteuerung des Flugbenzins nicht erbracht hat. Bereits dieser Umstand rechtfertigte aus der ma&szlig;geblichen Sicht des FG die Klageabweisung, so dass es auf die Beantwortung der aufgeworfenen Frage in dem angestrebten Revisionsverfahren nicht mehr ankommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 14.5.2014, VII B 117\/13 Frage nach der energiesteuerrechtlichen Behandlung gemeinn&uuml;tziger Vereine mit Flugschulen nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig Tatbestand 1&nbsp; I. 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