{"id":63007,"date":"2014-07-31T10:31:40","date_gmt":"2014-07-31T08:31:40","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63007"},"modified":"2014-07-31T10:31:40","modified_gmt":"2014-07-31T08:31:40","slug":"x-b-95-13-nichtigkeit-eines-schaetzungsbescheides-indizienbeweis-bei-fehlenden-lieferscheinen-keine-revisionszulassung-wegen-behaupteter-wiederholungsgefahr-der-aus-sicht-des-klaegers-fehlerhaften-bew","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-95-13-nichtigkeit-eines-schaetzungsbescheides-indizienbeweis-bei-fehlenden-lieferscheinen-keine-revisionszulassung-wegen-behaupteter-wiederholungsgefahr-der-aus-sicht-des-klaegers-fehlerhaften-bew\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;95\/13 &#8211; Nichtigkeit eines Sch&auml;tzungsbescheides &#8211; Indizienbeweis bei fehlenden Lieferscheinen &#8211; Keine Revisionszulassung wegen behaupteter Wiederholungsgefahr der aus Sicht des Kl&auml;gers fehlerhaften Beweisw&uuml;rdigung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 4.6.2014, X B 95\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Nichtigkeit eines Sch&auml;tzungsbescheides &#8211; Indizienbeweis bei fehlenden Lieferscheinen &#8211; Keine Revisionszulassung wegen behaupteter Wiederholungsgefahr der aus Sicht des Kl&auml;gers fehlerhaften Beweisw&uuml;rdigung<\/p>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde hat keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die von dem Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) erhobenen R&uuml;gen sind &#8211;ungeachtet der Zweifel an der Zul&auml;ssigkeit&#8211; jedenfalls unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das Urteil des Finanzgerichts (FG) beruht nicht auf einem Verfahrensmangel nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung (FGO). Das FG hat insbesondere nicht gegen den klaren Inhalt der Akten versto&szlig;en.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zum Gesamtergebnis des Verfahrens i.S. des &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO geh&ouml;rt auch die Auswertung des Inhalts der dem Gericht vorliegenden Akten. Ein Versto&szlig; gegen den klaren Inhalt der Akten und damit eine Verletzung des &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO ist gegeben, wenn das FG seiner Entscheidung einen Sachverhalt zugrunde gelegt hat, der dem schriftlichen oder protokollierten Vorbringen der Beteiligten nicht entspricht, oder wenn es eine nach den Akten klar feststehende Tatsache unber&uuml;cksichtigt gelassen hat und die angefochtene Entscheidung darauf beruht (Senatsbeschluss vom 22.&nbsp;November 2013 X&nbsp;B&nbsp;114\/13, BFH\/NV 2014, 346, unter II.1.a, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit der Kl&auml;ger einen Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz 1 FGO r&uuml;gt &#8211;und ausdr&uuml;cklich nicht einen Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO&#8211;, macht er geltend, das FG h&auml;tte im Rahmen seiner freien, aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnenen &Uuml;berzeugung nicht zu seinen Lasten darauf schlie&szlig;en k&ouml;nnen, die streitigen Warenlieferungen seien an sein Einzelunternehmen erfolgt, obwohl unstreitig keine Lieferscheine (mehr) vorhanden seien. Ausdr&uuml;cklich r&uuml;gt er dabei das verfahrensrechtliche Schlie&szlig;en einer Beweisl&uuml;cke. Anders als von ihm angenommen, wendet er sich damit allein gegen die aus seiner Sicht fehlerhafte Sachverhalts- und Beweisw&uuml;rdigung des FG. Hierin liegt jedoch nicht eine Geltendmachung eines Verfahrensfehlers, sondern einer falschen materiellen Rechtsanwendung, die grunds&auml;tzlich nicht zur Zulassung der Revision f&uuml;hrt (st&auml;ndige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211;, z.B. Senatsbeschluss vom 31.&nbsp;Januar 2013 X&nbsp;B&nbsp;21\/12, BFH\/NV 2013, 759, m.w.N.). Sachverhalts- und Beweisw&uuml;rdigung sind revisionsrechtlich dem materiellen Recht zuzuordnen (vgl. Senatsbeschluss vom 25.&nbsp;Juli 2012 X&nbsp;B&nbsp;144\/11, BFH\/NV 2012, 1982).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einen ansonsten vorliegenden Versto&szlig; gegen den klaren Inhalt der Akten legt der Kl&auml;ger nicht dar. Insbesondere wendet er sich nicht dagegen, das FG habe einen Teil der Akten oder einen bestimmten Tatsachenvortrag erkennbar nicht ber&uuml;cksichtigt, der in die Beweisw&uuml;rdigung h&auml;tte einflie&szlig;en m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Eine Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht des FG aus &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO, darauf erlaubt sich der Senat hinzuweisen, liegt ebenfalls nicht vor. Insbesondere hat das FG nicht Teile des Gesamtergebnisses des Verfahrens unber&uuml;cksichtigt gelassen, was verfahrensfehlerhaft gewesen w&auml;re (vgl. insoweit etwa Senatsbeschluss in BFH\/NV 2013, 759, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision ist auch nicht wegen eines dem FG in der angefochtenen Entscheidung unterlaufenen qualifizierten Rechtsanwendungsfehlers, der im allgemeinen Interesse einer Korrektur durch das Revisionsgericht bed&uuml;rfte, zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung i.S. von &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Revision k&ouml;nnte ausnahmsweise nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative 2 FGO zugelassen werden, wenn ein Rechtsfehler des FG zu einer &quot;greifbar gesetzwidrigen&quot; Entscheidung gef&uuml;hrt hat. Voraussetzung hierf&uuml;r ist allerdings, dass die Entscheidung des FG in einem solchen Ma&szlig;e fehlerhaft ist, dass das Vertrauen in die Rechtsprechung nur durch eine h&ouml;chstrichterliche Korrektur der finanzgerichtlichen Entscheidung wiederhergestellt werden k&ouml;nnte (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Beschluss vom 28.&nbsp;August 2007 VII&nbsp;B&nbsp;357\/06, BFH\/NV 2008, 113, m.w.N.). Diese Voraussetzung kann dann vorliegen, wenn das Urteil auf einer offensichtlich Wortlaut und Gesetzeszweck widersprechenden Gesetzesauslegung beruht (vgl. BFH-Beschluss vom 8.&nbsp;Februar 2006 III&nbsp;B&nbsp;128\/04, BFH\/NV 2006, 1116). Unterhalb dieser Schwelle liegende, auch erhebliche Rechtsfehler reichen dagegen nicht aus, um eine greifbare Gesetzwidrigkeit oder gar eine Willk&uuml;rlichkeit der angefochtenen Entscheidung anzunehmen (vgl. Senatsbeschluss vom 9.&nbsp;Oktober 2013 X&nbsp;B&nbsp;239\/12, BFH\/NV 2014, 65, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r den Bereich der Sch&auml;tzung von Besteuerungsgrundlagen kann nur bei Nichtigkeit der Sch&auml;tzungsbescheide von einem solchen schweren Fehler bei der Rechtsanwendung ausgegangen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Wird eine Sch&auml;tzung erforderlich, weil die Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit der Buchf&uuml;hrung nicht mehr gegeben ist, kann sich das Finanzamt an der oberen Grenze des Sch&auml;tzungsrahmens orientieren, weil der Steuerpflichtige m&ouml;glicherweise Eink&uuml;nfte verheimlichen will (Senatsurteil vom 15.&nbsp;Mai 2002 X&nbsp;R&nbsp;33\/99, BFH\/NV 2002, 1415, und BFH-Urteil vom 20.&nbsp;Dezember 2000 I&nbsp;R&nbsp;50\/00, BFHE 194, 1, BStBl II 2001, 381). Verl&auml;sst eine &uuml;berzogene Sch&auml;tzung diesen Rahmen, hat dies im Allgemeinen nur die Rechtswidrigkeit der Sch&auml;tzung, nicht aber bereits deren Nichtigkeit zur Folge. Nichtigkeit ist selbst bei groben Sch&auml;tzungsfehlern, die auf einer Verkennung der tats&auml;chlichen Gegebenheiten oder der wirtschaftlichen Zusammenh&auml;nge beruhen, regelm&auml;&szlig;ig nicht anzunehmen (BFH-Urteil in BFHE 194, 1, BStBl II 2001, 381, m.w.N.). Etwas anderes ist nach der Rechtsprechung allenfalls dann zu erw&auml;gen, wenn sich das Finanzamt nicht nach dem Auftrag des &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) an den wahrscheinlichen Besteuerungsgrundlagen orientiert, sondern bewusst zum Nachteil des Steuerpflichtigen gesch&auml;tzt hat. Willk&uuml;rma&szlig;nahmen, die mit den Anforderungen an eine ordnungsm&auml;&szlig;ige Verwaltung schlechterdings nicht zu vereinbaren sind, k&ouml;nnen einen besonders schweren Fehler i.S. von &sect;&nbsp;125 Abs.&nbsp;1 AO abgeben (allgemeine Meinung, vgl. BFH-Urteil in BFHE 194, 1, BStBl II 2001, 381, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Derartige M&auml;ngel ergeben sich aus der Beschwerde jedoch nicht. Der Kl&auml;ger r&uuml;gt im Wesentlichen die fehlerhafte Annahme eines Sch&auml;tzungsanlasses durch das FG nach &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2, &sect;&nbsp;158 AO, da das FG die Beweiskraft der Buchf&uuml;hrung seines Betriebs f&uuml;r ersch&uuml;ttert erachtet hat. F&uuml;r diese Annahme zieht das FG jedoch nachvollziehbare Gr&uuml;nde heran.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So rechtfertigen die vier in den Entscheidungsgr&uuml;nden genannten Zeugenaussagen aus dem Strafverfahren die Annahme, dass Warenlieferungen an den Gastronomiebetrieb des Kl&auml;gers in den Streitjahren stattgefunden haben, die in dessen Buchf&uuml;hrung nicht erfasst wurden. Das FG hat im Rahmen des Grundsatzes der freien Beweisw&uuml;rdigung nach &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO seine &Uuml;berzeugungsbildung auf festgestellte Tatsachen gest&uuml;tzt und diese &#8211;zul&auml;ssigerweise&#8211; im Wege des Indizienbeweises gew&uuml;rdigt. Der Schluss, die streitigen Lieferungen h&auml;tten stattgefunden, ist m&ouml;glich und deshalb nicht als fehlerhaft anzusehen. Auch die H&ouml;he der Sch&auml;tzung ist nicht zu beanstanden, da sie anhand der allgemeinen Aufschl&auml;ge des Gastronomiebetriebs des Kl&auml;gers im Wege einer als Sch&auml;tzungsmethode grunds&auml;tzlich anerkannten Nachkalkulation (BFH-Urteil vom 23.&nbsp;Dezember 2004 III&nbsp;B&nbsp;14\/04, BFH\/NV 2005, 667) durchgef&uuml;hrt worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der Kl&auml;ger einen Rechtsfehler besonderen Gewichts aufgrund einer Wiederholungsgefahr der aus seiner Sicht fehlerhaften Beweisw&uuml;rdigung &uuml;ber seinen Einzelfall hinaus annimmt, vermag der Senat ihm nicht zu folgen. Abstrakte Beweisregeln stellt das FG nicht auf. Eine Wiederholungsgefahr an sich reicht f&uuml;r die Zulassung der Revision wegen &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO nicht aus (vgl. nur Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;71).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung ergibt sich aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Beschluss ergeht im &Uuml;brigen nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO ohne weitere Begr&uuml;ndung und ohne Wiedergabe des Tatbestands.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 4.6.2014, X B 95\/13 Nichtigkeit eines Sch&auml;tzungsbescheides &#8211; Indizienbeweis bei fehlenden Lieferscheinen &#8211; Keine Revisionszulassung wegen behaupteter Wiederholungsgefahr der aus Sicht des Kl&auml;gers fehlerhaften Beweisw&uuml;rdigung Gr&uuml;nde 1&nbsp; Die Beschwerde hat keinen Erfolg. 2&nbsp; Die von dem Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) erhobenen R&uuml;gen sind &#8211;ungeachtet der Zweifel an der Zul&auml;ssigkeit&#8211; jedenfalls unbegr&uuml;ndet. 3&nbsp; &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-95-13-nichtigkeit-eines-schaetzungsbescheides-indizienbeweis-bei-fehlenden-lieferscheinen-keine-revisionszulassung-wegen-behaupteter-wiederholungsgefahr-der-aus-sicht-des-klaegers-fehlerhaften-bew\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;B&nbsp;95\/13 &#8211; Nichtigkeit eines Sch&auml;tzungsbescheides &#8211; Indizienbeweis bei fehlenden Lieferscheinen &#8211; Keine Revisionszulassung wegen behaupteter Wiederholungsgefahr der aus Sicht des Kl&auml;gers fehlerhaften Beweisw&uuml;rdigung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-63007","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63007","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63007"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63007\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63007"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63007"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63007"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}