{"id":63335,"date":"2014-09-03T18:56:43","date_gmt":"2014-09-03T16:56:43","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63335"},"modified":"2014-09-03T18:56:43","modified_gmt":"2014-09-03T16:56:43","slug":"iv-r-29-11-bilanzberichtigung-wegen-nichtberuecksichtigung-eines-schlachtwerts-bei-zuchtvieh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-29-11-bilanzberichtigung-wegen-nichtberuecksichtigung-eines-schlachtwerts-bei-zuchtvieh\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;29\/11 &#8211; Bilanzberichtigung wegen Nichtber&uuml;cksichtigung eines Schlachtwerts bei Zuchtvieh"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.6.2014, IV R 29\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Bilanzberichtigung wegen Nichtber&uuml;cksichtigung eines Schlachtwerts bei Zuchtvieh<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) unterh&auml;lt einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb, dessen Hauptproduktionszweig die Zuchtsauenhaltung und Ferkelerzeugung ist. Seinen Gewinn ermittelt er nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes in der im Jahr 2001 &#8211;Streitjahr&#8211; geltenden Fassung (EStG) durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich jeweils f&uuml;r Wirtschaftsjahre vom 1.&nbsp;Juli eines Jahres bis zum 30.&nbsp;Juni des Folgejahres (&sect;&nbsp;4a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Einkommensteuererkl&auml;rung 1999 reichte der Kl&auml;ger seine am 2.&nbsp;April 2001 erstellte Bilanz f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 1999\/2000 beim Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ein. Darin setzte er zum 30.&nbsp;Juni 2000 insgesamt 105&nbsp;Zuchtsauen nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;2 EStG als geringwertige Wirtschaftsg&uuml;ter mit einem Wert von 0&nbsp;DM an. Diesen Ansatz ber&uuml;cksichtigte das FA im bestandskr&auml;ftig gewordenen Einkommensteuerbescheid 1999 vom 5.&nbsp;Juli 2001.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen der Abgabe der Einkommensteuererkl&auml;rung 2000 trug der Kl&auml;ger vor, der Bilanzansatz f&uuml;r Zuchtsauen sei berichtigt worden. Nunmehr werde der Schlachtwert in H&ouml;he von 300&nbsp;DM je Tier angesetzt, weshalb sich bereits der Gewinn f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 1999\/2000 um 31.500&nbsp;DM (105&nbsp;Sauen x 300&nbsp;DM Schlachtwert je Tier) erh&ouml;he. Dies st&uuml;tzte der Kl&auml;ger darauf, dass der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 15.&nbsp;Februar 2001 IV&nbsp;R&nbsp;19\/99 (BFHE 195, 175, BStBl II 2001, 549) entschieden habe, dass bei Zuchtsauen ein Schlachtwert anzusetzen sei. Dementsprechend sei der bislang im Abschluss f&uuml;r 1999\/2000 angesetzte Wert falsch. In der Bilanz f&uuml;r das folgende Wirtschaftsjahr 2000\/2001 setzte der Kl&auml;ger entsprechend einen Anfangsbestand von 31.500&nbsp;DM (105&nbsp;Tiere je 300&nbsp;DM) und ein Endbestand von 35.700&nbsp;DM (119&nbsp;Tiere je 300&nbsp;DM) an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA vertrat die Auffassung, der Bilanzansatz habe im Zeitpunkt der Erstellung der Bilanz 1999\/2000 der seinerzeit geltenden Rechtslage entsprochen und sei deshalb aus Sicht des Kl&auml;gers (subjektiv) richtig gewesen. Eine Bewertung mit dem Schlachtwert sei fr&uuml;hestens zum 30.&nbsp;Juni 2001 m&ouml;glich. Entsprechend sei der Gewinn des Wirtschaftsjahrs 1999\/2000 nicht zu erh&ouml;hen. Den gegen den Einkommensteuerbescheid 2000 vom 22.&nbsp;Juli 2002 zun&auml;chst eingelegten Einspruch nahm der Kl&auml;ger sp&auml;ter zur&uuml;ck, weil sich trotz der begehrten Bilanzberichtigung bezogen auf den gesamten Veranlagungszeitraum 2000 keine Steuerminderung ergeben h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Jahr 2001 vom 24.&nbsp;Juni 2003 ber&uuml;cksichtigte das FA einen zus&auml;tzlichen Gewinn in H&ouml;he von 15.750&nbsp;DM. Es vertrat weiterhin die Auffassung, der Gewinn des Wirtschaftsjahrs 2000\/2001 sei aufgrund des erstmaligen Ansatzes eines Schlachtwerts um 31.500&nbsp;DM zu erh&ouml;hen, wovon die H&auml;lfte auf das Streitjahr entfalle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhoben der Kl&auml;ger und seine Ehefrau gegen den Einkommensteuerbescheid 2001 vom 24.&nbsp;Juni 2003 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 1.&nbsp;August 2003 Klage, mit der sie geltend machten, der f&uuml;r die Zuchtsauen gew&auml;hlte Bilanzansatz sei bereits f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 1999\/2000 zu berichtigen gewesen, weil er im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung nicht mehr der ge&auml;nderten BFH-Rechtsprechung entsprochen habe. Es komme insoweit nicht erst auf den Zeitpunkt der Ver&ouml;ffentlichung des BFH-Urteils in BFHE 195, 175, BStBl II 2001, 549 an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage, soweit sie die Ehefrau des Kl&auml;gers betraf, als unzul&auml;ssig ab, da das Einspruchsverfahren nicht in ihrem Namen durchgef&uuml;hrt worden war. Im &Uuml;brigen sei die Klage unbegr&uuml;ndet, denn das FA habe zu Recht im Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr einen um 15.750&nbsp;DM erh&ouml;hten Gewinn der Besteuerung zugrunde gelegt. Die vom Kl&auml;ger begehrte Bilanzberichtigung sei gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG nicht bereits f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 1999\/2000, sondern erst f&uuml;r das darauf folgende Wirtschaftsjahr 2000\/2001 durchzuf&uuml;hren gewesen, denn die Bilanz des Kl&auml;gers f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 1999\/2000 sei weder bei ihrer Aufstellung am 2.&nbsp;April 2001 noch bei ihrer Einreichung beim FA am 12.&nbsp;April 2001 unrichtig gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen richtet sich die Revision des Kl&auml;gers, mit der er die Verletzung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG r&uuml;gt. Zur Begr&uuml;ndung tr&auml;gt er vor, ein Bilanzansatz sei zwar nicht fehlerhaft, wenn er im Zeitpunkt der Aufstellung der Bilanz der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung entspreche. Komme es allerdings zu einer &Auml;nderung dieser Rechtsprechung, so werde der Bilanzansatz in der Bilanz fehlerhaft, in welcher die &Auml;nderung erstmalig ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nne. Sei die Bilanz &#8211;wie im Streitfall&#8211; fehlerhaft, weil Aufwendungen f&uuml;r ein Wirtschaftsgut als sofort abziehbare Betriebsausgaben gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;2 EStG behandelt worden seien, obwohl ein Schlachtwert anzusetzen sei, so sei sie zu berichtigen. Ma&szlig;geblich sei insoweit der Tag, an welchem die ge&auml;nderte BFH-Rechtsprechung ergangen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;, das Urteil des FG Baden-W&uuml;rttemberg vom 20.&nbsp;April 2010&nbsp;&nbsp;8&nbsp;K&nbsp;112\/06 sowie die Einspruchsentscheidung des FA vom 1.&nbsp;August 2003 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2001 vom 24.&nbsp;Juni 2003 dahingehend abzu&auml;ndern, dass der Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft unter Ber&uuml;cksichtigung der H&auml;lfte des Gewinns des Wirtschaftsjahrs 2000\/2001 in H&ouml;he von 92.081&nbsp;DM ermittelt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrt das FA aus, die am 2.&nbsp;April 2001 auf den 30.&nbsp;Juni 2000 aufgestellte Bilanz sei richtig. Ein gewissenhafter und ordentlicher Kaufmann habe im Zeitpunkt der Erstellung der Bilanz bzw. ihrer Einreichung beim FA den aus der neuen BFH-Rechtsprechung sich ergebenden Fehler nicht erkennen k&ouml;nnen, weil ihm die neue Rechtsprechung zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt gewesen sein k&ouml;nne und auch nicht h&auml;tte bekannt sein m&uuml;ssen. Dies sei vielmehr erst in einem Moment der Fall, in dem das Urteil in allgemein zug&auml;nglichen Quellen ver&ouml;ffentlicht werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des FG-Urteils und zur Entscheidung des Senats in der Sache selbst (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Entgegen der Auffassung des FG durfte das FA dem Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr unabh&auml;ngig davon, ob der Kl&auml;ger &uuml;berhaupt verpflichtet war, f&uuml;r seinen Zuchtsauenbestand einen Schlachtwert auszuweisen, keinen um 15.750&nbsp;DM erh&ouml;hten Gewinn zugrunde legen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Im Streitfall kann dahinstehen, ob die Zuchtsauen des Kl&auml;gers mindestens mit dem Schlachtwert zu bewerten waren oder nicht. Denn in beiden F&auml;llen erg&auml;be sich keine Auswirkung auf den Gewinn des Streitjahrs.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) In seinem Urteil vom 4.&nbsp;Juni 1992 IV&nbsp;R&nbsp;101\/90 (BFHE 169, 397, BStBl II 1993, 276) hat der erkennende Senat entschieden, dass bei der Absetzung f&uuml;r Abnutzung von Tieren des Anlageverm&ouml;gens ein Schlachtwert zu ber&uuml;cksichtigen ist, und dies im Wesentlichen mit der zweifachen Zweckbestimmung der Nutzung dieser Tiere zur Produktion und als Schlachtvieh begr&uuml;ndet. Auf den Aspekt der zweifachen Zweckbestimmung hat der erkennende Senat sich ebenfalls in seinem Urteil in BFHE 195, 175, BStBl II 2001, 549 gest&uuml;tzt und entschieden, dass ein Schlachtwert auch bei Inanspruchnahme der Bewertungsfreiheit f&uuml;r geringwertige Wirtschaftsg&uuml;ter nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;2 EStG ber&uuml;cksichtigt werden m&uuml;sse, wenn von vornherein eine Nutzung der Tiere zun&auml;chst zur Zucht und anschlie&szlig;end &#8211;einhergehend mit einer Umwidmung zum Umlaufverm&ouml;gen&#8211; zur Mast beabsichtigt sei. Diese Rechtsprechung hat der Senat mit seinem Urteil vom 24.&nbsp;Juli 2013 IV&nbsp;R&nbsp;1\/10 (BFHE 243, 175, BStBl II 2014, 246) dahingehend fortentwickelt, dass kein Schlachtwert bei der Bewertung von Zuchttieren nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;2 EStG anzusetzen ist, wenn diese nach dem Ende der Nutzung f&uuml;r Zuchtzwecke nicht zur Erreichung eines h&ouml;heren Schlachtgewichts gem&auml;stet, sondern unmittelbar geschlachtet werden sollen. In einem solchen Fall fehlt es an einer doppelten Zweckbestimmung des Tiers und damit an dem Erfordernis, den Wert im Zeitpunkt der geplanten Umwidmung zum Umlaufverm&ouml;gen als Untergrenze der Bewertung zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach den Feststellungen des FG l&auml;sst sich nicht abschlie&szlig;end beurteilen, ob der Kl&auml;ger von Anfang an beabsichtigte, die Zuchtsauen nach Ende der Nutzung f&uuml;r Zuchtzwecke zur Erreichung eines h&ouml;heren Schlachtgewichts aufzum&auml;sten. Sollte dies nicht beabsichtigt gewesen sein, entfiele der Ansatz eines Schlachtwerts bereits nach den Grunds&auml;tzen, die der Senat in seinem Urteil in BFHE 243, 175, BStBl II 2014, 246 aufgestellt hat. Die Tiere w&auml;ren aufgrund der Inanspruchnahme der Bewertungsfreiheit nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;2 EStG in allen Bilanzen mit einem Wert von 0&nbsp;DM bzw. 0&nbsp;EUR zu bewerten. Die vom FA vorgenommene Gewinnerh&ouml;hung aufgrund des Ansatzes eines Mindestwerts in der Bilanz auf den 30.&nbsp;Juni 2001 w&auml;re fehlerhaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Sollte hingegen eine Umwidmung der Tiere zum Umlaufverm&ouml;gen beabsichtigt gewesen und deshalb mindestens der Wert in H&ouml;he des bei Umwandlung voraussichtlich bestehenden Restwerts (=&nbsp;Schlachtwert) in der Bilanz auszuweisen sein, h&auml;tte dies bereits in der Bilanz auf den 30.&nbsp;Juni 2000 ber&uuml;cksichtigt werden m&uuml;ssen. Der Gewinn des Streitjahrs w&auml;re von dem fr&uuml;heren Bilanzierungsfehler unbeeinflusst, weil der Kl&auml;ger die Tiere in den Bilanzen auf den 30.&nbsp;Juni 2001 und 2002 jeweils mit dem Schlachtwert bewertet hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG darf der Steuerpflichtige die Verm&ouml;gens&uuml;bersicht (Bilanz) auch nach ihrer Einreichung beim FA &auml;ndern, soweit sie den Grunds&auml;tzen ordnungsm&auml;&szlig;iger Buchf&uuml;hrung unter Befolgung der Vorschriften des EStG nicht entspricht. W&auml;hrend die Rechtsprechung fr&uuml;her &#8211;insoweit in &Uuml;bereinstimmung mit der Rechtsauffassung der Beteiligten&#8211; nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG zu &auml;ndernde Bilanzierungsfehler &uuml;berwiegend nur dann angenommen hat, wenn der Steuerpflichtige die Fehlerhaftigkeit nach den im Zeitpunkt der Bilanzerstellung bestehenden subjektiven Erkenntnism&ouml;glichkeiten der zum Bilanzstichtag gegebenen objektiven Verh&auml;ltnisse bei pflichtgem&auml;&szlig;er und gewissenhafter Pr&uuml;fung erkennen konnte (vgl. dazu die Rechtsprechungsnachweise im Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 31.&nbsp;Januar 2013 GrS&nbsp;1\/10, BFHE 240, 162, BStBl II 2013, 317, Rz&nbsp;36 ff.), hat der Gro&szlig;e Senat des BFH diese Beurteilung im vorgenannten Beschluss (a.a.O., Rz&nbsp;56 ff.) wieder eingeschr&auml;nkt: Soweit es die Beurteilung bilanzrechtlicher Rechtsfragen betrifft, stellt der Gro&szlig;e Senat nunmehr alleine auf die objektiv richtige Rechtslage im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung ab. Dies gilt zu Gunsten wie zu Ungunsten des Steuerpflichtigen, denn der Steuerpflichtige kann sich nicht darauf berufen, dass der gew&auml;hlte Bilanzansatz nach den Erkenntnism&ouml;glichkeiten eines ordentlichen und gewissenhaften Kaufmanns im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vertretbar war (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 240, 162, BStBl II 2013, 317, Rz&nbsp;56). Die Bilanzans&auml;tze sind danach bezogen auf die Anwendbarkeit des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG auf ihre objektive Richtigkeit nach der am Bilanzstichtag geltenden Rechtslage zu pr&uuml;fen (vgl. Schmidt\/Heinicke, EStG, 33.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;681). Auf die objektive Rechtslage im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung kommt es auch dann an, wenn die vom Steuerpflichtigen einem Bilanzansatz zugrunde gelegte Rechtsauffassung der seinerzeit von der Finanzverwaltung und\/oder Rechtsprechung gebilligten Bilanzierungspraxis entsprach. Auch in einem solchen Fall ist allein die im Zeitpunkt der endg&uuml;ltigen Entscheidung ma&szlig;gebliche, objektiv zutreffende Rechtslage zugrunde zu legen (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 240, 162, BStBl II 2013, 317, Rz&nbsp;66).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ein Bilanzierungsfehler des Steuerpflichtigen ist grunds&auml;tzlich bei der Steuerfestsetzung oder Gewinnfeststellung f&uuml;r den Veranlagungszeitraum zu berichtigen, in dem der Fehler erstmals aufgetreten ist und steuerliche Auswirkungen hat. Das gilt auch dann, wenn die Bilanzierung auf einer sp&auml;ter ge&auml;nderten Rechtsprechung beruht. Liegt die fehlerhafte Bilanz einem Steuer- oder Feststellungsbescheid zugrunde, der aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden nicht mehr ge&auml;ndert werden kann, so ist nach dem Grundsatz des formellen Bilanzzusammenhangs der unrichtige Bilanzansatz grunds&auml;tzlich bei der ersten Steuerfestsetzung oder Gewinnfeststellung richtigzustellen, in der dies unter Beachtung der f&uuml;r den Eintritt der Bestandskraft und der Verj&auml;hrung ma&szlig;geblichen Vorschriften m&ouml;glich ist (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 240, 162, BStBl II 2013, 317, Rz&nbsp;77).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sollte die Bewertung des Tierbestands objektiv fehlerhaft gewesen sein, weil wegen der zweifachen Zweckbestimmung ein Schlachtwert anzusetzen war, h&auml;tte dieser Fehler durch Berichtigung der Bilanz korrigiert werden m&uuml;ssen, die der ersten noch nicht bestandskr&auml;ftigen Veranlagung des Kl&auml;gers zugrunde lag. Dies w&auml;re die Bilanz auf den 30.&nbsp;Juni 2000 gewesen, denn bei Ergehen bzw. Ver&ouml;ffentlichung des Urteils vom 15.&nbsp;Februar 2001 war die Veranlagung f&uuml;r das Jahr 2000, bei der die H&auml;lfte des Gewinns des Wirtschaftsjahrs 1999\/2000 zu ber&uuml;cksichtigen war, noch nicht erfolgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Dass f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 1999 zu diesem Zeitpunkt bereits eine bestandskr&auml;ftige Veranlagung vorlag, so dass die auf das Jahr 1999 entfallende H&auml;lfte der Gewinnerh&ouml;hung f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 1999\/2000 nicht mehr der Besteuerung unterworfen werden k&ouml;nnte, steht einer Berichtigung der Bilanz auf den 30.&nbsp;Juni 2000 nicht entgegen. Zwar ist nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 EStG eine &Auml;nderung der Bilanz nicht zul&auml;ssig, wenn die Bilanz einer Steuerfestsetzung zugrunde liegt, die nicht mehr aufgehoben oder ge&auml;ndert werden kann. Diese Regelung ist aber erstmals auf die Berichtigung von Bilanzen anzuwenden, auf denen die Einkommensteuerfestsetzungen in den Veranlagungszeitr&auml;umen ab 2007 beruhen (BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Juli 2011 IV&nbsp;R&nbsp;53\/09, BFHE 234, 221, BStBl II 2011, 1017). Im Streitjahr (2001) gilt stattdessen noch die fr&uuml;here Rechtslage, wonach ein fehlerhafter Bilanzansatz selbst dann in der ersten noch offenen Bilanz richtigzustellen ist, wenn dadurch die auf den vorausgegangenen, aber bestandskr&auml;ftig abgeschlossenen Veranlagungszeitraum entfallende Gewinnerh&ouml;hung nicht mehr ber&uuml;cksichtigt werden kann (BFH-Urteil in BFHE 234, 221, BStBl II 2011, 1017, Rz&nbsp;14).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Unbeachtlich ist in diesem Zusammenhang, dass das FA den gew&auml;hlten Bilanzansatz im Rahmen des Einkommensteuerbescheids 2000 korrigiert hat und dieser ebenfalls bestandskr&auml;ftig geworden ist. Eine Bindung des Kl&auml;gers kann sich daraus schon deshalb nicht ergeben, weil es ihm nicht verwehrt ist, die vom FA f&uuml;r erforderlich gehaltenen Bilanzans&auml;tze nicht in seine Steuerbilanzen zu &uuml;bernehmen. Ein Steuerpflichtiger ist unter keinem Gesichtspunkt gezwungen, eine von ihm f&uuml;r unrichtig erachtete Rechtsauffassung des FA in seine Bilanzen zu &uuml;bernehmen (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;November 1974 VIII&nbsp;R&nbsp;258\/72, BFHE 114, 226, BStBl II 1975, 206). Dem steht im Streitfall auch nicht entgegen, dass der Kl&auml;ger seinen Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid 2000 zur&uuml;ckgenommen hat, denn die unterschiedliche Auffassung vom zutreffenden Bilanzansatz hatte bezogen auf den Veranlagungszeitraum 2000 wegen der zeitanteiligen Gewinnzurechnung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG keine steuerlichen Auswirkungen, weshalb sich der Kl&auml;ger mangels Beschwer auch nicht gegen den entsprechenden Einkommensteuerbescheid wehren konnte (vgl. BFH-Urteile vom 4.&nbsp;April 1974 IV&nbsp;R&nbsp;7\/71, BFHE 112, 331, BStBl II 1974, 522, und in BFHE 114, 226, BStBl II 1975, 206).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Da das FG von anderen Rechtsgrunds&auml;tzen ausgegangen ist, war sein Urteil aufzuheben. Die Sache ist spruchreif. Die vom FA vorgenommene Gewinnerh&ouml;hung ist rechtswidrig. Der Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft des Streitjahrs ist unter Ber&uuml;cksichtigung der H&auml;lfte des vom Kl&auml;ger erkl&auml;rten und insoweit unstreitigen Gewinns des Wirtschaftsjahrs 2000\/2001 von 92.081&nbsp;DM zu ermitteln. Die Berechnung des festzusetzenden Steuerbetrages wird dem FA &uuml;bertragen (&sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung ergibt sich aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Entscheidung ergeht nach &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 FGO im Einvernehmen der Beteiligten ohne m&uuml;ndliche Verhandlung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.6.2014, IV R 29\/11 Bilanzberichtigung wegen Nichtber&uuml;cksichtigung eines Schlachtwerts bei Zuchtvieh Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) unterh&auml;lt einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb, dessen Hauptproduktionszweig die Zuchtsauenhaltung und Ferkelerzeugung ist. Seinen Gewinn ermittelt er nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes in der im Jahr 2001 &#8211;Streitjahr&#8211; geltenden Fassung (EStG) durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-29-11-bilanzberichtigung-wegen-nichtberuecksichtigung-eines-schlachtwerts-bei-zuchtvieh\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;29\/11 &#8211; Bilanzberichtigung wegen Nichtber&uuml;cksichtigung eines Schlachtwerts bei Zuchtvieh<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-63335","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63335","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63335"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63335\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63335"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63335"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63335"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}