{"id":63338,"date":"2014-09-03T18:56:46","date_gmt":"2014-09-03T16:56:46","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63338"},"modified":"2014-09-03T18:56:46","modified_gmt":"2014-09-03T16:56:46","slug":"x-b-167-13-verzicht-auf-muendliche-verhandlung-auslegung-einer-prozesshandlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-167-13-verzicht-auf-muendliche-verhandlung-auslegung-einer-prozesshandlung\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;167\/13 &#8211; Verzicht auf m&uuml;ndliche Verhandlung &#8211; Auslegung einer Prozesshandlung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 23.6.2014, X B 167\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Verzicht auf m&uuml;ndliche Verhandlung &#8211; Auslegung einer Prozesshandlung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der anwaltlich nicht vertretene Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) erhob am 28.&nbsp;Februar 2011 vor dem Finanzgericht (FG) Unt&auml;tigkeitsklage. Er beantragte, den Beklagten und Beschwerdegegner (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) zu verurteilen, zum einen den Einkommensteuerbescheid 2009 unter Ber&uuml;cksichtigung von bestimmten Aufwendungen zu &auml;ndern und zum anderen das anh&auml;ngige Rechtsbehelfsverfahren abzuschlie&szlig;en. Im Schriftsatz vom 9.&nbsp;M&auml;rz 2011 erkl&auml;rte der Kl&auml;ger, er sei in dem Klageverfahren &quot;wegen Unt&auml;tigkeit der Einspruchsbearbeitung zur Einkommensteuer 2009&quot; mit der Entscheidung durch die Berichterstatterin ohne m&uuml;ndliche Verhandlung einverstanden. Nachdem das FA die Einspruchsentscheidung am 14.&nbsp;Dezember 2011 erlassen hatte, zeigte der Kl&auml;ger am 27.&nbsp;Dezember 2011 &quot;Klageerledigung f&uuml;r die Unt&auml;tigkeit des Beklagten durch Erlass der Einspruchsentscheidung&quot; an und formulierte die Antr&auml;ge neu. Mit Schriftsatz vom 2.&nbsp;Juni 2013 widerrief der Kl&auml;ger seine Verzichtserkl&auml;rung, da sich die Prozesslage seit dem 9.&nbsp;M&auml;rz 2011 bei objektiver Betrachtung in diesem Verfahren nachtr&auml;glich wesentlich ge&auml;ndert habe. Die Erkl&auml;rung sei f&uuml;r das Verfahren der Unt&auml;tigkeitsklage erteilt worden; diese sei erledigt. Derzeit werde die Klage mit ge&auml;nderten Klageantr&auml;gen als Verpflichtungsklage fortgef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 25.&nbsp;Juli 2013 wies das FG die Klage ohne m&uuml;ndliche Verhandlung ab. Es war der Auffassung, eine Entscheidung ohne m&uuml;ndliche Verhandlung sei m&ouml;glich gewesen, da der Kl&auml;ger sein erteiltes Einverst&auml;ndnis nicht habe wirksam widerrufen k&ouml;nnen. Ein Verzicht auf die m&uuml;ndliche Verhandlung k&ouml;nne nur ausnahmsweise widerrufen werden, wenn sich die Prozesslage nach Abgabe der Einverst&auml;ndniserkl&auml;rung wesentlich ge&auml;ndert habe. Dies sei im Streitfall indes nicht gegeben gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung seiner Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision tr&auml;gt der Kl&auml;ger u.a. vor, das FG habe dem Beschwerdef&uuml;hrer das rechtliche Geh&ouml;r versagt, da es ohne m&uuml;ndliche Verhandlung entschieden habe. Die Auslegung des Schriftsatzes vom 9.&nbsp;M&auml;rz 2011 lasse lediglich eine Teileinverst&auml;ndniserkl&auml;rung f&uuml;r das Verfahren bez&uuml;glich der Unt&auml;tigkeitsklage zu. Das FG habe zudem den Sachverhalt nicht ausreichend erforscht; auch sei die Revision zur Sicherung der Rechtseinheit zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist begr&uuml;ndet; sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;6 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der von dem Kl&auml;ger geltend gemachte Verfahrensfehler i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO, auf dem die angefochtene Entscheidung beruhen kann, liegt vor. Das FG hat dem Kl&auml;ger rechtliches Geh&ouml;r (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes, &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO) versagt, indem es den Rechtsstreit ohne m&uuml;ndliche Verhandlung entschieden hat, obwohl die Voraussetzungen f&uuml;r eine Entscheidung des FG ohne m&uuml;ndliche Verhandlung nach &sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 FGO nicht gegeben waren (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 4.&nbsp;November 1992 X&nbsp;R&nbsp;7\/92, BFH\/NV 1993, 372; vom 5.&nbsp;Juli 1995 X&nbsp;R&nbsp;39\/93, BFHE 178, 301, BStBl II 1995, 842, und vom 31.&nbsp;August 2010 VIII&nbsp;R&nbsp;36\/08, BFHE 231, 1, BStBl II 2011, 126, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im vorliegenden Fall hat der Kl&auml;ger &#8211;entgegen der Auffassung des FG&#8211; nicht wirksam auf die m&uuml;ndliche Verhandlung verzichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Verzicht auf die m&uuml;ndliche Verhandlung ist eine Prozesshandlung; bei ihrer Auslegung und Beurteilung ist der Senat nicht an die Feststellungen des FG gebunden (vgl. BFH-Urteil vom 20.&nbsp;Juni 1984 I&nbsp;R&nbsp;22\/80, BFHE 142, 32, BStBl II 1985, 5). Als Prozesshandlung muss der Verzicht klar, eindeutig und vorbehaltlos erkl&auml;rt werden (st&auml;ndige BFH-Rechtsprechung, vgl. z.B. Beschluss vom 9.&nbsp;Januar 2006 XI&nbsp;B&nbsp;176\/04, BFH\/NV 2006, 1105, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dem Schriftsatz des nicht vertretenen Kl&auml;gers vom 9.&nbsp;M&auml;rz 2011 kann ein dergestalt klarer, umfassender und unbedingter Verzicht auf die m&uuml;ndliche Verhandlung nicht mit der notwendigen Eindeutigkeit entnommen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die &#8211;vom Wortlaut fast unmissverst&auml;ndliche&#8211; Verzichtserkl&auml;rung kann nur dahingehend verstanden werden, dass der Kl&auml;ger lediglich in Bezug auf die k&uuml;nftige Entscheidung des FG wegen der Unt&auml;tigkeit des FA auf eine m&uuml;ndliche Verhandlung verzichten wollte und verzichtet hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem Kl&auml;ger war im Zeitpunkt seiner Verzichtserkl&auml;rung durchaus bewusst, dass es in dem FG-Verfahren ggf. auch zu einer materiellen Pr&uuml;fung der Rechtslage kommen konnte, da er den Aspekt der Unt&auml;tigkeit des FA ausdr&uuml;cklich von der Frage, welche Aufwendungen im Einkommensteuerbescheid 2009 ggf. noch zu ber&uuml;cksichtigen waren, getrennt hat. Dies ergibt sich zum einen aus seinem Klageantrag vom 28.&nbsp;Februar 2011, in dem er seine beiden Begehren unter zwei unterschiedlichen Ziffern aufgef&uuml;hrt hat. Zum anderen hat der Kl&auml;ger auch in seinem Schreiben vom 28.&nbsp;M&auml;rz 2011 ausdr&uuml;cklich zwischen der Unt&auml;tigkeit des FA differenziert, indem er den diesbez&uuml;glichen Antrag zur&uuml;ckgenommen hat, und der angestrebten Abziehbarkeit von weiteren Aufwendungen, indem er diesen Punkt erg&auml;nzt und neu gefasst hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vor diesem Hintergrund ist es nicht m&ouml;glich, die auf die Unt&auml;tigkeit des FA bezogene Verzichtserkl&auml;rung des nicht beratenen Kl&auml;gers &uuml;ber den Wortlaut hinaus so auszulegen, dass sie auch die gerichtliche Pr&uuml;fung der materiellen Rechtslage mitumfassen sollte (vgl. auch Brandis in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;90 FGO Rz&nbsp;9, der darauf hinweist, dass bei durch Auslegung nicht zu &uuml;berwindenden Zweifeln dar&uuml;ber, wie die Verzichtserkl&auml;rung aufzufassen ist, nicht wirksam verzichtet wurde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Diese wortlautgetreue und restriktive Auslegung der Verzichtserkl&auml;rung ist aufgrund der besonderen Interessenlage der Beteiligten auch geboten. Denn der Verzicht hat f&uuml;r die Beteiligten weitreichende Folgen, weil er als Prozesshandlung nach der Rechtsprechung des BFH nicht wegen Irrtums anfechtbar und auch nicht frei widerrufbar ist (st&auml;ndige BFH-Rechtsprechung, vgl. z.B. Urteil in BFHE 231, 1, BStBl II 2011, 126, m.w.N.; Mai in Beermann\/Gosch, FGO &sect;&nbsp;90 Rz&nbsp;23).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Da die Verzichtserkl&auml;rung des Kl&auml;gers nach den vorstehenden Ma&szlig;gaben das weitere &uuml;ber das Verfahren wegen der Unt&auml;tigkeit des FA hinausgehende prozessuale Geschehen nicht mitumfasste und insoweit keine Wirkung zeitigen konnte, war der Kl&auml;ger nicht nach den Vorschriften des Gesetzes vertreten (&sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;4 FGO; vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 12.&nbsp;Januar 2007 II&nbsp;B&nbsp;41\/06, BFH\/NV 2007, 755, und vom 8.&nbsp;Februar 2008 XI&nbsp;B&nbsp;190\/07, juris; vgl. auch Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;119 Rz&nbsp;19, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Verfahrensfehler ist ein absoluter Revisionsgrund, bei dem gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;4 FGO davon auszugehen ist, dass das angefochtene Urteil auf der Verletzung von Bundesrecht beruht. Daher h&auml;lt es der Senat f&uuml;r angezeigt, nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;6 FGO zu verfahren, das angefochtene Urteil aufzuheben und den Rechtsstreit zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Senat sieht von einer weiteren Begr&uuml;ndung ab (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 23.6.2014, X B 167\/13 Verzicht auf m&uuml;ndliche Verhandlung &#8211; Auslegung einer Prozesshandlung Tatbestand 1&nbsp; I. Der anwaltlich nicht vertretene Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) erhob am 28.&nbsp;Februar 2011 vor dem Finanzgericht (FG) Unt&auml;tigkeitsklage. 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