{"id":63339,"date":"2014-09-03T18:56:44","date_gmt":"2014-09-03T16:56:44","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63339"},"modified":"2014-09-03T18:56:44","modified_gmt":"2014-09-03T16:56:44","slug":"xi-b-133-13-ankuendigung-weiteren-sachvortrags-nach-schluss-der-muendlichen-verhandlung-ruege-des-uebergehens-eines-sachantrags","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-133-13-ankuendigung-weiteren-sachvortrags-nach-schluss-der-muendlichen-verhandlung-ruege-des-uebergehens-eines-sachantrags\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;B&nbsp;133\/13 &#8211; Ank&uuml;ndigung weiteren Sachvortrags nach Schluss der m&uuml;ndlichen Verhandlung &#8211; R&uuml;ge des &Uuml;bergehens eines Sachantrags"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 12.6.2014, XI B 133\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Ank&uuml;ndigung weiteren Sachvortrags nach Schluss der m&uuml;ndlichen Verhandlung &#8211; R&uuml;ge des &Uuml;bergehens eines Sachantrags<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten im Verfahren wegen Nichtzulassung der Revision nur noch dar&uuml;ber, ob der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) zu Recht den Vorsteuerabzug aus einer Rechnung der Firma A &uuml;ber die Lieferung eines PKW (PKW Nr.&nbsp;123) versagt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH, betrieb im Streitjahr (2006) einen Handel mit Kraftfahrzeugen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 11.&nbsp;September 2006 best&auml;tigte die italienische Firma B Herrn C unter dessen nicht mehr existierender &quot;Auto C GmbH&quot; schriftlich den Kauf des PKW Nr.&nbsp;123 zu einem Kaufpreis von 61.500&nbsp;EUR. Unter der Firma &quot;Auto C GmbH&quot; hatte C den PKW Nr.&nbsp;123 auf einer Internetplattform zum Kauf angeboten. B &uuml;bermittelte am selben Tag dem C per Telefax einen Handelsregisterauszug und die Best&auml;tigung ihrer Steuernummer. Au&szlig;erdem &uuml;bermittelte B dem C eine Passkopie des Abholers.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 12.&nbsp;September 2006 &uuml;bersandte die Kl&auml;gerin der B einen Kaufvertrag &uuml;ber den Kauf des PKW Nr.&nbsp;123 zu dem bereits ausgehandelten Kaufpreis, in dem sie als Verk&auml;uferin auftrat. Am 13.&nbsp;September 2006 &uuml;bermittelte B diesen Kaufvertrag an C. Ebenfalls am 12.&nbsp;September 2006 erteilte die Kl&auml;gerin der Firma B eine Rechnung &uuml;ber die steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung des PKW Nr.&nbsp;123 f&uuml;r 61.500&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 14.&nbsp;September 2006 informierte B den C &uuml;ber die an die Kl&auml;gerin geleistete Anzahlung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 18.&nbsp;September 2006 erteilte die Firma A der Kl&auml;gerin eine Rechnung &uuml;ber die Lieferung des PKW Nr.&nbsp;123 zum Preis von 56.500&nbsp;EUR zuz&uuml;glich 16&nbsp;% Umsatzsteuer. Eine Anzahlung in H&ouml;he von 7.040&nbsp;EUR sollte am 19.&nbsp;September 2006 per &Uuml;berweisung erfolgen; der Restbetrag (58.500&nbsp;EUR) sollte bar bei &Uuml;bergabe am 21.&nbsp;September 2006 gezahlt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihrer Umsatzsteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2008 nahm die Kl&auml;gerin aus der Rechnung der Firma A vom 18.&nbsp;September 2006 &uuml;ber die Lieferung des PKW Nr.&nbsp;123 den Vorsteuerabzug vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In dem auf &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung gest&uuml;tzten Umsatzsteuer&auml;nderungsbescheid vom 24.&nbsp;September 2009 versagte das FA u.a. den Vorsteuerabzug aus der Rechnung &uuml;ber die Lieferung des PKW Nr.&nbsp;123. Hintergrund war ein steuerstrafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen C sowie die Inhaberin der Firma A, D. C hatte gegen&uuml;ber der Steuerfahndung im September 2008 angegeben, er sei u.a. hinsichtlich der Lieferung der &uuml;ber die Firma A abgewickelten Fahrzeuge als Unternehmer zu bezeichnen. Die Lieferkette sei von ihm, C, bis zum Endabnehmer beherrscht worden. Die Endabnehmer h&auml;tten ein Vertrauensverh&auml;ltnis zu ihm, C, gehabt. Das FA zog hieraus den Schluss, dass die Kl&auml;gerin mit ihrem Wissen nur zum Schein in die Lieferkette einbezogen worden sei, um das Risiko von C auf Dritte zu verlagern. In Bezug auf die Lieferung des PKW Nr.&nbsp;123 stehe fest, dass C das Fahrzeug bereits an B zum Preis von 61.500&nbsp;EUR verkauft gehabt habe, bevor die Kl&auml;gerin eingeschaltet worden sei. Die Kl&auml;gerin habe ausschlie&szlig;lich als Rechnungsschreiberin gedient. Hierf&uuml;r habe sie eine Provision erhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch der Kl&auml;gerin hatte insoweit keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Laufe des Klageverfahrens, in dem die Kl&auml;gerin beantragte, den Umsatzsteuer&auml;nderungsbescheid vom 24.&nbsp;September 2009 in Gestalt des Einspruchsbescheids (ersatzlos) aufzuheben, machte die Kl&auml;gerin geltend, sie sei nicht in eine &quot;Rechnungsschreibungskette&quot; des C eingebunden gewesen. Dies belege auch die Einstellung des Strafverfahrens gegen den Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Kl&auml;gerin, Herrn E, gegen Zahlung eines Geldbetrags in H&ouml;he von 5.000&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In Bezug auf die Lieferung des PKW Nr.&nbsp;123 l&auml;gen ihr eine Rechnung der A und eine Zahlungsbest&auml;tigung vor, die von D ausgestellt worden sei. Sie, die Kl&auml;gerin, kenne die Firma B bereits seit Ende 2005. Am 11.&nbsp;September 2006 habe sich der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der B, Herr F, bei der Kl&auml;gerin gemeldet und mitgeteilt, dass er auf der Suche nach einem PKW sei und auf einer Internetplattform auch schon ein passendes Fahrzeug gefunden habe. Allerdings habe der Anbieter, der sich sp&auml;ter als C herausgestellt habe, die Lieferung des PKW Nr.&nbsp;123 in das Gebiet der Europ&auml;ischen Union zum Nettopreis abgelehnt. Auf Initiative der B habe E zu C Kontakt aufgenommen, der als Mitarbeiter der Firma A aufgetreten sei und im Namen der A der Kl&auml;gerin den PKW Nr.&nbsp;123 als Inlandsgesch&auml;ft offeriert habe. Daraufhin sei zwischen A und der Kl&auml;gerin eine Kaufvereinbarung abgeschlossen und der Kl&auml;gerin ein H&auml;ndlerrabatt einger&auml;umt worden. So habe der Verkaufspreis von 61.500&nbsp;EUR gegen&uuml;ber B gehalten werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>C ist im Laufe des Klageverfahrens verstorben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage zwar in Bezug auf drei andere Lieferungen statt, wies aber im hier ma&szlig;geblichen Streitpunkt die Klage nach Vernehmung der D als Zeugin ab. Es f&uuml;hrte aus, der PKW Nr.&nbsp;123 sei tats&auml;chlich nicht von A an die Kl&auml;gerin geliefert worden, sondern C habe A als Strohmann vorgeschoben. Die Kl&auml;gerin h&auml;tte dies erkennen k&ouml;nnen und wissen m&uuml;ssen, dass die rechnungsm&auml;&szlig;ige Einschaltung der A eine Umsatzsteuerhinterziehung zur Folge habe. Dies ergebe sich aus den Angaben des verstorbenen C gegen&uuml;ber der Steuerfahndung sowie der Aussage der D. Die glaubhafte Aussage der D, dass sie mit dem Autohandel nichts zu tun gehabt habe und &quot;alles von C gemacht&quot; worden sei, werde durch die Angaben des C best&auml;tigt. B habe C au&szlig;erdem bereits am 11.&nbsp;September 2006 den Kauf des PKW Nr.&nbsp;123 f&uuml;r 61.500&nbsp;EUR best&auml;tigt. Das FG halte es deshalb nicht f&uuml;r glaubhaft, dass sich F f&uuml;r B bei der Kl&auml;gerin gemeldet habe. Jedenfalls sei der Vorgang so ungew&ouml;hnlich, dass sich der Kl&auml;gerin habe aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen, dass sie nur rechnungsm&auml;&szlig;ig in die Fakturierungskette eingebunden worden sei, ohne selbst leistender Unternehmer zu sein. Diese Auffassung werde durch die Abwicklung best&auml;tigt, da B sowohl den Kaufvertrag mit der Kl&auml;gerin als auch die Best&auml;tigung &uuml;ber die Anzahlung an C &uuml;bermittelt habe. Auff&auml;llig sei schlie&szlig;lich, dass die Kl&auml;gerin am 12.&nbsp;September 2006 ein Fahrzeug verkauft habe, das sie nach der Eingangsrechnung erst am 18.&nbsp;September 2006 erworben habe und ihr erst noch sp&auml;ter habe &uuml;bergeben werden sollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin Verfahrensfehler i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung (FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet. Die ger&uuml;gten Verfahrensfehler sind &uuml;berwiegend schon nicht hinreichend dargelegt und liegen im &Uuml;brigen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Soweit die Kl&auml;gerin r&uuml;gt, das FG habe ihren Klageantrag unzutreffend ausgelegt und deshalb ihren weiteren Sachantrag, die steuerpflichtigen Ums&auml;tze ebenfalls zu reduzieren, teilweise &uuml;bergangen, kann das &Uuml;bergehen eines Sachantrags nur mit dem (fristgebundenen) Antrag nach &sect;&nbsp;109 FGO auf Erg&auml;nzung des Urteils &#8211;ggf. zusammen mit einem Antrag auf Tatbestandsberichtigung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;108 FGO (vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 17.&nbsp;M&auml;rz 2008 IX&nbsp;B&nbsp;252\/07, juris)&#8211; geltend gemacht werden (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 11.&nbsp;September 2008 IV&nbsp;B&nbsp;67\/07, juris, unter 2.b; vom 26.&nbsp;Juni 2013 X&nbsp;B&nbsp;244\/12, BFH\/NV 2013, 1578, Rz&nbsp;12&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen konzentrieren sich sowohl die Klageschrift vom 24.&nbsp;Juli 2012 nebst Anlagen als auch die Klagebegr&uuml;ndung vom 31.&nbsp;Oktober 2012 auf die Frage des Vorsteuerabzugs aus mehreren Rechnungen, so dass im Streitfall auch nicht davon gesprochen werden kann, dass das FG einen wesentlichen Streitpunkt nicht er&ouml;rtert habe und sein Urteil deshalb i.S. des &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;6 FGO teilweise nicht mit Gr&uuml;nden versehen sei (vgl. dazu BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;Juli 2013 IV&nbsp;B&nbsp;107\/12, BFH\/NV 2013, 1928, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Indem die Kl&auml;gerin als Verfahrensfehler behauptet, es sei widerspr&uuml;chlich, dass das FG bei der Rechnung der A zu PKW Nr.&nbsp;123 &#8211;anders als bei den drei anderen im Klageverfahren streitigen Rechnungen&#8211; angenommen hat, der Vortrag der Kl&auml;gerin sei nicht glaubhaft, wird damit kein Verfahrensfehler ger&uuml;gt. Die Sachverhaltsw&uuml;rdigung und die Grunds&auml;tze der Beweisw&uuml;rdigung sind revisionsrechtlich dem materiellen Recht zuzuordnen (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 21.&nbsp;Januar 2013 III&nbsp;B&nbsp;167\/11, BFH\/NV 2013, 754; vom 5.&nbsp;Dezember 2013 XI&nbsp;B&nbsp;1\/13, BFH\/NV 2014, 547, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Soweit entsprechend dem Vortrag der Kl&auml;gerin das Zustandekommen des Kontakts auf der Kundenseite der Kl&auml;gerin sowie die weiteren Abl&auml;ufe auf der Einkaufsseite in der m&uuml;ndlichen Verhandlung nicht detailliert er&ouml;rtert worden sein sollten, l&auml;ge darin kein Verfahrensfehler, insbesondere keine &Uuml;berraschungsentscheidung. Das Gericht ist n&auml;mlich grunds&auml;tzlich weder zur Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs noch zur Vermeidung einer &Uuml;berraschungsentscheidung zu einem Rechtsgespr&auml;ch oder zu einem Hinweis auf seine Rechtsauffassung verpflichtet (BFH-Beschl&uuml;sse vom 16.&nbsp;September 2008 X&nbsp;B&nbsp;158\/07, BFH\/NV 2008, 2024; vom 1.&nbsp;Dezember 2011 I&nbsp;B&nbsp;80\/11, BFH\/NV 2012, 954). Der fachkundig vertretene Beteiligte hat vielmehr von sich aus alle vertretbaren rechtlichen und tats&auml;chlichen Gesichtspunkte in Erw&auml;gung zu ziehen (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 31.&nbsp;Oktober 2011 III&nbsp;B&nbsp;7\/11, BFH\/NV 2012, 267; vom 31.&nbsp;Januar 2014 X&nbsp;B&nbsp;52\/13, BFH\/NV 2014, 860, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Soweit die Kl&auml;gerin weiter vorbringt, es sei ihr aufgrund des Umstands, dass die Ladung der Zeugin D erst am 27.&nbsp;September 2013 erfolgt und damit die Ladungsfrist nicht gewahrt sei, nicht m&ouml;glich gewesen, s&auml;mtliche Kontaktpersonen in Italien ausfindig zu machen und schriftliche Aussagen in beglaubigter Form beizubringen, hat die &#8211;bereits im Verfahren vor dem FG fachkundig vertretene&#8211; Kl&auml;gerin nicht dargelegt, warum sie die Nichteinhaltung der Frist in der m&uuml;ndlichen Verhandlung nicht ger&uuml;gt bzw. eine Terminsverlegung zur Beibringung der schriftlichen Aussagen beantragt hat. Dies w&auml;re schon deshalb erforderlich gewesen, weil es sich bei der Nichteinhaltung der Ladungsfrist ebenso um einen verzichtbaren Verfahrensmangel handelt (vgl. BFH-Beschluss vom 17.&nbsp;Dezember 1998 VII&nbsp;B&nbsp;239\/97, BFH\/NV 1999, 1093, unter II.3.a, m.w.N.; Schallmoser in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;91 FGO Rz&nbsp;138) wie bei der Nichtvertagung (vgl. BFH-Beschluss vom 20.&nbsp;M&auml;rz 1997 XI&nbsp;B&nbsp;182\/95, BFH\/NV 1997, 777, unter 1.c, m.w.N.). Aus der Niederschrift &uuml;ber die m&uuml;ndliche Verhandlung vom 9.&nbsp;Oktober 2013 ist nicht ersichtlich, dass die Kl&auml;gerin &#8211;was sie zudem selbst nicht behauptet&#8211; eine Vertagung beantragt oder die Nichteinhaltung der Ladungsfrist ger&uuml;gt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Auch mit dem Vortrag, das FG habe der Kl&auml;gerin aufgrund des Verlaufs der Beweisaufnahme Gelegenheit geben m&uuml;ssen, Auslandszeugen beizubringen, was im Hinblick auf den BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;Mai 2011 XI&nbsp;B&nbsp;90\/10 (BFH\/NV 2011, 1479) einen Verfahrensfehler darstelle, ist kein Verfahrensfehler ordnungsgem&auml;&szlig; dargelegt; denn wenn mit der R&uuml;ge mangelnder Sachaufkl&auml;rung geltend gemacht wird, das FG habe den Sachverhalt nicht hinreichend aufgekl&auml;rt, muss u.a. vorgetragen werden, warum ein Beschwerdef&uuml;hrer nicht von sich aus entsprechende Beweisantr&auml;ge gestellt hat (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 29.&nbsp;Januar 2010 III&nbsp;B&nbsp;50\/09, BFH\/NV 2010, 919; vom 12.&nbsp;Dezember 2012 XI&nbsp;B&nbsp;70\/11, BFH\/NV 2013, 705). Au&szlig;erdem muss dargelegt werden, dass die Nichterhebung des angebotenen Beweises in der m&uuml;ndlichen Verhandlung ger&uuml;gt wurde oder weshalb diese R&uuml;ge nicht m&ouml;glich war (vgl. etwa BFH-Beschluss vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2013 III&nbsp;B&nbsp;143\/12, BFH\/NV 2013, 963). Ausweislich der Niederschrift hat die Kl&auml;gerin auch nach Vernehmung der Zeugin D weder Beweisantr&auml;ge gestellt noch entsprechende R&uuml;gen erhoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die R&uuml;ge, das FG habe verfahrensfehlerhaft den Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Kl&auml;gerin, Herrn E, nicht zum Ablauf der Lieferung befragt, ist aus denselben Gr&uuml;nden nicht dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zum einen war der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Kl&auml;gerin nach dem Inhalt der Niederschrift bei der m&uuml;ndlichen Verhandlung anwesend und h&auml;tte jederzeit von sich aus im Wege des Beteiligtenvorbringens Angaben zum Ablauf machen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Au&szlig;erdem ist nicht dargelegt, warum die fachkundig vertretene Kl&auml;gerin, nachdem das FG im Anschluss an die Vernehmung der D ersichtlich eine Parteivernehmung nicht in Erw&auml;gung gezogen hat, dies nicht ger&uuml;gt hat (vgl. dazu BFH-Beschluss vom 23.&nbsp;September 2009 IV&nbsp;B&nbsp;133\/08, BFH\/NV 2010, 52, unter 3.d).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Insbesondere hat das FG auch nicht, wie die Kl&auml;gerin meint, unmittelbar nach der Beweisaufnahme die m&uuml;ndliche Verhandlung f&uuml;r beendet erkl&auml;rt, sondern den Schriftsatz der Kl&auml;gerin vom 8.&nbsp;Oktober 2013 nebst Anlagen entgegen genommen, so dass f&uuml;r eine derartige R&uuml;ge auch noch ausreichend Gelegenheit bestand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Soweit dem Vorbringen der Kl&auml;gerin zu entnehmen sein k&ouml;nnte, dass sie der Auffassung ist, der Inhalt der Niederschrift vom 9.&nbsp;Oktober 2013 sei unzutreffend, hat die Kl&auml;gerin nicht vorgetragen, dass in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG die Protokollierung einer entsprechenden R&uuml;ge verlangt und &#8211;im Falle der Weigerung des Gerichts, die Protokollierung vorzunehmen&#8211; eine Protokollberichtigung beantragt worden ist (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 25.&nbsp;M&auml;rz 2013 IX&nbsp;B&nbsp;180\/12, BFH\/NV 2013, 968; vom 5.&nbsp;Juni 2013 III&nbsp;B&nbsp;47\/12, BFH\/NV 2013, 1438).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Gleiches gilt, soweit die Kl&auml;gerin geltend macht, die Niederschrift sei in Bezug auf die Vernehmung der D unvollst&auml;ndig und die W&uuml;rdigung des FG, die Zeugin D sei glaubhaft, nicht nachvollziehbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es trifft &uuml;berdies nicht zu, dass &#8211;wie die Kl&auml;gerin behauptet&#8211; die Niederschrift weder Unterschrift noch Datum trage. Das Datum der Niederschrift findet sich auf Seite 1, Zeile&nbsp;6 von oben, rechts. Das bei der Akte befindliche Original der Niederschrift ist auch gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;94 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;163 Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 der Zivilprozessordnung vom Vorsitzenden und der in der Sitzung nicht anwesenden Justizangestellten, die den Inhalt der Niederschrift vom Tontr&auml;ger &uuml;bertragen hat, unterschrieben (Bl.&nbsp;210 der FG-Akte).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die Kl&auml;gerin die W&uuml;rdigung der Aussage der Zeugin&nbsp;D durch das FG r&uuml;gt, hat sie keinen Verfahrensfehler dargetan (vgl. dazu die vorstehenden Ausf&uuml;hrungen unter II.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Die Hinweise der Kl&auml;gerin darauf, dass sie vorgeschlagen habe, den Anwalt des C oder den vernehmenden Staatsanwalt als Zeugen zu h&ouml;ren, und das FG habe weiter aufkl&auml;ren m&uuml;ssen, warum bei den Herren G und H eine Abhilfe erfolgt sei, gen&uuml;gen den unter II.5. genannten Anforderungen an die Darlegung der R&uuml;ge mangelhafter Sachverhaltsaufkl&auml;rung durch das FG ebenfalls nicht. Auch hierzu wurden weder Beweisantr&auml;ge gestellt noch die Nichterhebung der Beweise ger&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>9. Schlie&szlig;lich greift die R&uuml;ge, die Kl&auml;gerin habe nach Schluss der m&uuml;ndlichen Verhandlung mit Schriftsatz vom 16.&nbsp;Oktober 2013 angek&uuml;ndigt, es solle noch weiterer Sachvortrag folgen, was das FG nicht beachtet habe, in der Sache nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Dem Erfolg dieser R&uuml;ge steht zwar nicht entgegen, dass das FG die m&uuml;ndliche Verhandlung am 9.&nbsp;Oktober 2013 geschlossen hatte; denn das FG hatte nach dem Inhalt der Niederschrift den Beschluss verk&uuml;ndet, dass eine Entscheidung den Beteiligten zugestellt werde. Nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH ist in einem solchen Fall ein FG verpflichtet, Schrifts&auml;tze der Beteiligten zu ber&uuml;cksichtigen, die zwar nach der Beschlussfassung &uuml;ber das Urteil, aber &#8211;wie hier&#8211; vor dessen Zustellung eingehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Enth&auml;lt der Schriftsatz aber weder konkretes Vorbringen zum Streitgegenstand noch &#8211;zumindest konkludent&#8211; die R&uuml;ge fehlerhaften Verfahrens, ergeben sich f&uuml;r das Gericht keine Gesichtspunkte, die eine Wiederer&ouml;ffnung der m&uuml;ndlichen Verhandlung rechtfertigen k&ouml;nnten (vgl. BFH-Beschluss vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2000 IV&nbsp;B&nbsp;79\/99, BFH\/NV 2000, 1212).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So liegt es hier: Der Schriftsatz vom 16.&nbsp;Oktober 2013 enthielt weder konkreten Sachvortrag noch eine R&uuml;ge fehlerhaften Verfahrens. Vielmehr teilte die Kl&auml;gerin dem FG darin (lediglich) mit, dass sie &quot;im Hinblick auf die durchgef&uuml;hrte Beweiserhebung zu den erfolgten Vernehmungen mit separatem Schreiben in K&uuml;rze weiter vortragen&quot; werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei dieser Sachlage hatte das FG auch keine Veranlassung, &uuml;ber eine Wiederer&ouml;ffnung der m&uuml;ndlichen Verhandlung im Urteil ausdr&uuml;cklich zu befinden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>10. Der Senat sieht von einer weiteren Begr&uuml;ndung ab (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz 2 Halbsatz 2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>11. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 12.6.2014, XI B 133\/13 Ank&uuml;ndigung weiteren Sachvortrags nach Schluss der m&uuml;ndlichen Verhandlung &#8211; R&uuml;ge des &Uuml;bergehens eines Sachantrags Tatbestand 1&nbsp; I. Die Beteiligten streiten im Verfahren wegen Nichtzulassung der Revision nur noch dar&uuml;ber, ob der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) zu Recht den Vorsteuerabzug aus einer Rechnung der Firma A &uuml;ber &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-133-13-ankuendigung-weiteren-sachvortrags-nach-schluss-der-muendlichen-verhandlung-ruege-des-uebergehens-eines-sachantrags\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;B&nbsp;133\/13 &#8211; Ank&uuml;ndigung weiteren Sachvortrags nach Schluss der m&uuml;ndlichen Verhandlung &#8211; R&uuml;ge des &Uuml;bergehens eines Sachantrags<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-63339","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63339","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63339"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63339\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63339"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63339"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63339"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}