{"id":63381,"date":"2014-09-11T11:10:31","date_gmt":"2014-09-11T09:10:31","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63381"},"modified":"2014-09-11T11:10:48","modified_gmt":"2014-09-11T09:10:48","slug":"v-r-34-13-vorsteuerausschluss-bei-aufwendungen-fuer-yachten-innergemeinschaftliches-verbringen-keine-beteiligung-an-einer-steuerhinterziehung-durch-blosses-unterlassen-im-hinblick-auf-die-erwerbsbeste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-34-13-vorsteuerausschluss-bei-aufwendungen-fuer-yachten-innergemeinschaftliches-verbringen-keine-beteiligung-an-einer-steuerhinterziehung-durch-blosses-unterlassen-im-hinblick-auf-die-erwerbsbeste\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;34\/13 &#8211; Vorsteuerausschluss bei Aufwendungen f&uuml;r Yachten &#8211; Innergemeinschaftliches Verbringen &#8211; Keine &quot;Beteiligung an einer Steuerhinterziehung&quot; durch blo&szlig;es Unterlassen im Hinblick auf die Erwerbsbesteuerung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.5.2014, V R 34\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Vorsteuerausschluss bei Aufwendungen f&uuml;r Yachten &#8211; Innergemeinschaftliches Verbringen &#8211; Keine &quot;Beteiligung an einer Steuerhinterziehung&quot; durch blo&szlig;es Unterlassen im Hinblick auf die Erwerbsbesteuerung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Der Vorsteuerausschluss gem&auml;&szlig; &sect; 15 Abs. 1a UStG i.V.m. &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG f&uuml;r Aufwendungen f&uuml;r Segelyachten und Motoryachten steht sowohl hinsichtlich der laufenden Aufwendungen als auch hinsichtlich der Erwerbskosten im Einklang mit dem Unionsrecht, weil diese Regelung bereits bei Inkrafttreten der Richtlinie 77\/388\/EWG im deutschen UStG verankert gewesen ist und somit von der sog. Stillhalteklausel des Art. 176 MwStSystRL umfasst wird.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Versagung der Umsatzsteuerbefreiung f&uuml;r eine innergemeinschaftliche Lieferung nach den Grunds&auml;tzen des EuGH-Urteils &quot;R&quot; setzt voraus, dass der Lieferer sich vors&auml;tzlich an einer Steuerhinterziehung des Erwerbers beteiligt. Das gilt auch f&uuml;r ein innergemeinschaftliches Verbringen i.S. von &sect; 6a Abs. 2, &sect; 3 Abs. 1a UStG.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts, an der im Streitjahr (2008) Herr&nbsp;W zu 51&nbsp;% und Frau&nbsp;H zu 49&nbsp;% beteiligt waren. Die Gesellschafter waren 2008 gleichzeitig auch die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Gesellschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegenstand des Unternehmens der Kl&auml;gerin ist der gewerbliche Handel mit Waren aller Art, nicht genehmigungspflichtigen Dienstleistungen aller Art, Vermietungen von Autos, Flugzeugen, Schiffen und anderen beweglichen und unbeweglichen Gegenst&auml;nden des allgemeinen Rechtsverkehrs, Halten von Beteiligungen, Immobilienverwaltung und Vermietung von Immobilien. Seit 2003 geh&ouml;rt zum Angebot der Kl&auml;gerin auch die Vercharterung von Motoryachten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 20.&nbsp;Dezember 2006 erwarb die Kl&auml;gerin die Yacht A f&uuml;r 1.100.000&nbsp;EUR zzgl. 176.000&nbsp;EUR Umsatzsteuer. Die Kl&auml;gerin ordnete die Yacht&nbsp;A ihrem Unternehmen zu und machte hinsichtlich des Erwerbs f&uuml;r den Voranmeldungszeitraum 2006 den Vorsteuerabzug geltend. Im M&auml;rz 2007 wurde diese Yacht auf Veranlassung der Kl&auml;gerin von Deutschland nach Palma de Mallorca transportiert, um sie an fremde Dritte zu vermieten und durch die Familie der Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin H zu nutzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Rechnung vom 23.&nbsp;Dezember 2008 ver&auml;u&szlig;erte die Kl&auml;gerin die Yacht&nbsp;A zum Einkaufspreis (1.100.000&nbsp;EUR) zur&uuml;ck an die Verk&auml;uferin. Die Yacht wurde der K&auml;uferin am gleichen Tag auf Mallorca &uuml;bergeben. In der Rechnung, in der die der Kl&auml;gerin erteilte deutsche Umsatzsteuer-Identifizierungsnummer (USt.-ID-Nr.) ausgewiesen wurde, wird der Verkauf von der Kl&auml;gerin als nicht steuerbar behandelt. &Uuml;ber eine spanische USt.-ID-Nr. verf&uuml;gte die Kl&auml;gerin nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Kaufvertrag vom 13.&nbsp;August 2008 und Rechnung vom 8.&nbsp;Dezember 2008 kaufte die Kl&auml;gerin unter Anrechnung des Kaufpreises f&uuml;r die Yacht&nbsp;A die gebrauchte Yacht&nbsp;B f&uuml;r 1.630.900&nbsp;EUR zzgl. 309.871&nbsp;EUR Umsatzsteuer. Nach dem Inhalt des Kaufvertrages sollte die Yacht&nbsp;B im Dezember 2008 in Deutschland an die Kl&auml;gerin &uuml;bergeben werden. In der Umsatzsteuervoranmeldung f&uuml;r Dezember 2008 machte die Kl&auml;gerin die ihr in Rechnung gestellte Umsatzsteuer in H&ouml;he von 309.871&nbsp;EUR als Vorsteuer geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine bei der Kl&auml;gerin durchgef&uuml;hrte Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung ging der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) von einem steuerbaren Verbringen der Yacht&nbsp;A i.S. des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1a des Umsatzsteuergesetzes (UStG) durch die Kl&auml;gerin im Dezember 2008 aus. Das FA verneinte das Vorliegen einer Steuerbefreiung ebenso wie die Berechtigung der Kl&auml;gerin zum Vorsteuerabzug aus dem Kauf der Yacht&nbsp;B und setzte die Umsatzsteuer im Umsatzsteuervorauszahlungsbescheid f&uuml;r Dezember 2008 vom 30.&nbsp;Juli 2009 entsprechend fest. Den hiergegen eingelegten Einspruch wies das FA als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte in dem im Revisionsverfahren streitigen Umfang keinen Erfolg. Zur Begr&uuml;ndung seines in Entscheidungen der Finanzgerichte 2013, 1707 ver&ouml;ffentlichten Urteils f&uuml;hrte das Finanzgericht (FG) im Wesentlichen aus, die Kl&auml;gerin habe den Tatbestand des innergemeinschaftlichen Verbringens (&sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1a UStG) der 2007 zun&auml;chst nur zu Vermietungszwecken nach Mallorca bef&ouml;rderten Yacht&nbsp;A im Zeitpunkt des Verkaufs im Dezember 2008 erf&uuml;llt. Mit dem Verkauf der Yacht&nbsp;A im Dezember 2008 habe die vor&uuml;bergehende Verwendung geendet, mit der Folge, dass die Yacht&nbsp;A in diesem Zeitpunkt als i.S. des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1a UStG verbracht anzusehen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser einer innergemeinschaftlichen Lieferung gleichzustellende Umsatz sei nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b UStG steuerfrei. Die Kl&auml;gerin k&ouml;nne sich nicht auf die Steuerfreiheit der innergemeinschaftlichen Lieferung bzw. des innergemeinschaftlichen Verbringens gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;1 und 2 UStG berufen, weil dem die Besteuerung des innergemeinschaftlichen Erwerbs im Bestimmungsland gegen&uuml;berstehe und die Kl&auml;gerin durch ihr Verhalten diese Besteuerung verhindert habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch die Voraussetzungen der Berechtigung zum Vorsteuerabzug gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG seien nicht erf&uuml;llt, weil eine Gewinnerzielungsabsicht der Kl&auml;gerin im Zeitpunkt des Erwerbs der Yacht&nbsp;B im Dezember 2008 nicht feststellbar sei. In den F&auml;llen des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG m&uuml;sse nicht nur die Absicht der unternehmerischen Verwendung, sondern auch die Gewinnerzielungsabsicht im Zeitpunkt des Leistungsbezuges durch objektive Anhaltspunkte nachgewiesen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich die Kl&auml;gerin mit der Revision, die sie auf Verletzung materiellen Rechts und Verfahrensfehler st&uuml;tzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin macht geltend, das FG habe ihren Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r verletzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich der Yacht&nbsp;A tr&auml;gt sie vor, dass deren Verbringen nach Spanien steuerfrei sei. Auf die Verletzung von Nachweispflichten i.S. der &sect;&sect;&nbsp;17a&nbsp;ff. der Umsatzsteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung (UStDV) komme es nicht an, weil feststehe, dass die Yacht&nbsp;A nach Spanien verbracht worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus dem Erwerb der Yacht&nbsp;B sei ihr, der Kl&auml;gerin, der Vorsteuerabzug zu gew&auml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben und den Umsatzsteuerbescheid 2008 vom 16.&nbsp;August 2010 sowie die Einspruchsentscheidung vom 30.&nbsp;August 2010 dahingehend zu &auml;ndern, dass die Umsatzsteuer 2008 um &#8230;&nbsp;EUR herabgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung seines Antrags verweist das FA im Wesentlichen auf die Gr&uuml;nde des FG-Urteils.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet; sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und Zur&uuml;ckverweisung an das FG (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die Feststellungen des FG reichen nicht aus, um die Steuerbefreiung des einer innergemeinschaftlichen Lieferung gleichstehenden innergemeinschaftlichen Verbringens der Yacht&nbsp;A nach &sect;&sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b, 6a Abs.&nbsp;2 UStG zu versagen. Dar&uuml;ber hinaus hat das FG nicht gepr&uuml;ft, ob f&uuml;r die Lieferung der Yacht&nbsp;A die Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;28 UStG in Betracht kommt, weil im Zeitpunkt des Erwerbs der Yacht&nbsp;A &#8211;ebenso wie beim Erwerb der Yacht&nbsp;B&#8211; der Vorsteuerabzug gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG auszuschlie&szlig;en gewesen w&auml;re. Das FG hat keine Feststellungen getroffen, die dem Senat die Beurteilung dieser Fragen erm&ouml;glichen; die erforderlichen Feststellungen muss das FG nachholen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass der Kl&auml;gerin der Vorsteuerabzug aus dem Erwerb der Yacht&nbsp;B nicht zusteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG kann der Unternehmer unter anderem die gesetzlich geschuldete Steuer f&uuml;r Lieferungen und sonstige Leistungen, die von einem anderen Unternehmer f&uuml;r sein Unternehmen ausgef&uuml;hrt worden sind, in Abzug bringen. Nicht abziehbar sind jedoch gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG die Vorsteuerbetr&auml;ge, die auf Aufwendungen, f&uuml;r die das Abzugsverbot des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 bis 4, 7 oder des &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) gilt, entfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Abzugsverbot des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG umfasst u.a. Aufwendungen f&uuml;r Segelyachten oder Motoryachten sowie f&uuml;r &auml;hnliche Zwecke. Das gilt nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 EStG nicht, wenn diese Zwecke Gegenstand einer mit Gewinnabsicht ausge&uuml;bten Bet&auml;tigung des Steuerpflichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Senat kann auf der Grundlage der vom FG getroffenen Feststellungen nicht entscheiden, ob die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 UStG erf&uuml;llt sind. Die Frage kann aber offen bleiben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Denn selbst wenn die Kl&auml;gerin die Yacht&nbsp;B i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 UStG f&uuml;r ihr Unternehmen bezogen haben sollte, fallen die Aufwendungen f&uuml;r deren Erwerb &#8211;wie das FG zu Recht entschieden hat&#8211; unter das Vorsteuerabzugsverbot des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG i.V.m. &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG (aa); die Vorschrift des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG ist auch anwendbar (bb bis cc).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Aufwendungen sind alle auf die Herstellung oder Anschaffung und den Unterhalt entfallenden Kosten (Schmidt\/Heinicke, EStG, 33.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;562, zu Aufwendungen i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG). Dazu geh&ouml;ren auch die Anschaffungskosten f&uuml;r die Yacht&nbsp;B.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch der Ausnahmetatbestand des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 EStG ist nicht erf&uuml;llt, weil eine Gewinnerzielungsabsicht der Kl&auml;gerin im Zeitpunkt des Erwerbs der Yacht&nbsp;B nicht feststellbar war. Die Absicht der Gewinn-\/&Uuml;berschusserzielung zeigt sich in dem Bestreben, w&auml;hrend des Bestehens der Einkunftsquelle insgesamt einen Totalgewinn bzw. Einnahmen&uuml;berschuss zu erzielen. Ob der Unternehmer eine derartige Absicht hatte, l&auml;sst sich &#8211;entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin&#8211; als innere Tatsache nicht anhand seiner Erkl&auml;rungen, sondern nur aufgrund &auml;u&szlig;erer Umst&auml;nde feststellen (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 31.&nbsp;Juli 2002 X&nbsp;R&nbsp;48\/99, BFHE 200, 504, BStBl II 2003, 282, unter II.1.b). Hierf&uuml;r ist insbesondere von Bedeutung, ob die Bet&auml;tigung bei objektiver Betrachtung nach ihrer Art, ihrer Gestaltung und den gegebenen Ertragsaussichten einen Total&uuml;berschuss erwarten l&auml;sst (BFH-Urteil vom 27.&nbsp;Januar 2000 IV&nbsp;R&nbsp;33\/99, BFHE 191, 119, BStBl II 2000, 227). Beruht die Entscheidung zur Neugr&uuml;ndung eines Gewerbebetriebs im Wesentlichen auf den pers&ouml;nlichen Interessen und Neigungen des Steuerpflichtigen, so sind die entstehenden Verluste nur dann f&uuml;r die Dauer einer betriebsspezifischen Anlaufphase steuerlich zu ber&uuml;cksichtigen, wenn der Steuerpflichtige zu Beginn seiner T&auml;tigkeit ein schl&uuml;ssiges Betriebskonzept erstellt hat, das ihn zu der Annahme veranlassen durfte, durch die gewerbliche T&auml;tigkeit werde er insgesamt ein positives Gesamtergebnis erzielen k&ouml;nnen (BFH-Urteil vom 23.&nbsp;Mai 2007 X&nbsp;R&nbsp;33\/04, BFHE 218, 163, BStBl II 2007, 874).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob, wie das FG meint, als objektiver Anhaltspunkt f&uuml;r das Vorliegen der Gewinnerzielungsabsicht bei der Vercharterung einer Yacht der vorliegenden Gr&ouml;&szlig;enordnung nur eine Markt-\/Wirtschaftlichkeitsanalyse in Betracht kommt, braucht der Senat nicht zu entscheiden, weil sowohl nach den Feststellungen des FG als auch nach Aktenlage und dem Vortrag der Kl&auml;gerin im Revisionsverfahren keine anderen objektiven Anhaltspunkte f&uuml;r eine Gewinnerzielungsabsicht ersichtlich sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Unionsrechtliche Grundlage des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG ist Art.&nbsp;176 der Richtlinie des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem 2006\/112\/EG &#8211;MwStSystRL&#8211; (bis 31.&nbsp;Dezember 2006: Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;6 der Sechsten Richtlinie des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern 77\/388\/EWG &#8211;Richtlinie 77\/388\/EWG&#8211;). Diese Bestimmung stellt eine &#8211;bisher nicht getroffene&#8211; Regelung des Rates &uuml;ber Ausgaben, die den Vorsteuerabzug ausschlie&szlig;en, insbesondere solche, die keinen streng gesch&auml;ftlichen Charakter haben, wie Luxusausgaben, Ausgaben f&uuml;r Vergn&uuml;gungen und Repr&auml;sentationsaufwendungen, in Aussicht. Dar&uuml;ber hinaus enth&auml;lt Art.&nbsp;176 MwStSystRL eine sog. Stillhalteklausel, die bis zum Inkrafttreten einer unionsrechtlichen Regelung die Beibehaltung der innerstaatlichen Ausschl&uuml;sse des Rechts auf Vorsteuerabzug erlaubt, die vor dem Inkrafttreten der Richtlinie 77\/388\/EWG galten. Eine nationale Regelung, die die bestehenden Ausschlusstatbest&auml;nde erweitert, ist nach Art.&nbsp;176 MwStSystRL grunds&auml;tzlich nicht zul&auml;ssig (Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211; vom 8.&nbsp;Januar 2002 C-409\/99, Metropol und Stadler, Slg. 2002, I-81, zu Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;6 der Richtlinie 77\/388\/EWG). Neue Ausschlussnormen k&ouml;nnen durch die einzelnen Mitgliedstaaten nur mit Genehmigung nach Art.&nbsp;394, 397 MwStSystRL eingef&uuml;hrt werden (EuGH-Urteil vom 11.&nbsp;Juli 1991 C-97\/90, Lennartz, Slg. 1991, I-3795, zu Art.&nbsp;27 Abs.&nbsp;2 bis 5 der Richtlinie 77\/388\/EWG). F&uuml;r die Regelung in &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG ist eine Genehmigung nach Art.&nbsp;27 Abs.&nbsp;2 bis 5 der Richtlinie 77\/388\/EWG aber weder beantragt noch erteilt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG steht im Einklang mit dem Unionsrecht, weil die darin getroffene Regelung inhaltlich bereits bei Inkrafttreten der Richtlinie 77\/388\/EWG im deutschen UStG verankert gewesen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG ist durch Art.&nbsp;7 Nr.&nbsp;11 Buchst.&nbsp;b des Steuerentlastungsgesetzes 1999\/2000\/2002 (StEntlG 1999\/2000\/ 2002) vom 24.&nbsp;M&auml;rz 1999 (BGBl I 1999, 402, BStBl I 1999, 304) eingef&uuml;hrt worden und gilt mit Wirkung ab 1.&nbsp;April 1999 (Art.&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 StEntlG 1999\/2000\/2002). Die im Streitjahr 2008 geltende Fassung beruht auf dem Jahressteuergesetz 2007 vom 13.&nbsp;Dezember 2006 (BGBl I 2006, 2878). Bei Inkrafttreten der Richtlinie 77\/388\/EWG, also zum 1.&nbsp;Januar 1979 (vgl. EuGH-Urteile vom 19.&nbsp;September 2000 C-177\/99 und C-181\/99, Ampafrance und Sanofi, Slg. 2000, I-7013 Rdnr.&nbsp;5), war der Vorsteuerabzug f&uuml;r die Aufwendungen f&uuml;r Segelyachten zwar nicht unmittelbar durch das UStG 1973 ausgeschlossen, wenn ansonsten die allgemeinen Voraussetzungen des &sect;&nbsp;15 UStG 1973 erf&uuml;llt waren. Der einem Unternehmer zustehende Vorsteuerabzug wurde aber durch eine ebenso hohe Besteuerung der Aufwendungen als Eigenverbrauch nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c UStG 1973 ausgeglichen. Nach dieser Vorschrift lag Eigenverbrauch vor, soweit ein Unternehmer im Inland Aufwendungen t&auml;tigte, die nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 EStG bei der Gewinnermittlung ausschieden. Die Regelung in &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c UStG 1973 wirkte wie eine Einschr&auml;nkung des Vorsteuerabzugs (BFH-Urteile vom 2.&nbsp;Juli 2008 XI&nbsp;R&nbsp;61\/06, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2009, 278; vom 12.&nbsp;August 2004 V&nbsp;R&nbsp;49\/02, BFHE 207, 71, BStBl II 2004, 1090, unter II.3.b, betreffend Bewirtungsaufwendungen). Der Vorsteuerausschluss gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG stellt deshalb, jedenfalls soweit er laufende Aufwendungen i.S. von &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG betrifft, nur eine Ersatzregelung f&uuml;r einen bereits bestehenden Ausschlusstatbestand dar und ist damit keine dem Unionsrecht widersprechende Erweiterung oder erstmalige Einf&uuml;gung eines Ausschlusstatbestands. Zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Richtlinie 77\/388\/EWG galt bereits ein mittelbares Vorsteuerabzugsverbot f&uuml;r Leistungsbez&uuml;ge, die mit einer Segelyacht zusammenh&auml;ngen, weil &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c UStG 1973 der Umsetzung des Ausschlusses von Repr&auml;sentationsaufwendungen vom Vorsteuerabzugsrecht gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;6 der Richtlinie 77\/388\/EWG und damit demselben Zweck wie &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG diente (BFH-Urteile in HFR 2009, 278; vom 2.&nbsp;Juli 2008 XI&nbsp;R&nbsp;60\/06, BFHE 222, 112, BStBl II 2009, 167; jeweils zu Segelyachten; vom 24.&nbsp;August 2000 V&nbsp;R&nbsp;9\/00, BFHE 193, 161, BStBl II 2001, 76; vom 2.&nbsp;Juli 2008 XI&nbsp;R&nbsp;66\/06, BFHE 222, 123, BStBl II 2009, 206, zum Halten von Rennpferden; in BFHE 207, 71, BStBl II 2004, 1090, zu Bewirtungsaufwendungen). Auch das Schrifttum sieht den Ersatz des Aufwendungseigenverbrauchs gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c UStG in der bis 31.&nbsp;M&auml;rz 1999 geltenden Fassung durch ein unmittelbares Vorsteuerabzugsverbot gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG in der im Streitjahr 2008 geltenden Fassung f&uuml;r Aufwendungen i.S. von &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG als durch Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;6 der Richtlinie 77\/388\/EWG gedeckt an (Wagner in S&ouml;lch\/Ringleb, Umsatzsteuer, &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;481; Hundt-E&szlig;wein in Offerhaus\/S&ouml;hn\/Lange, &sect;&nbsp;15 UStG Rz&nbsp;290b; Stadie in Rau\/D&uuml;rrw&auml;chter, Umsatzsteuergesetz, &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;917; Lohse, Internationales Steuerrecht 2000, 232, 236&nbsp;f.; zweifelnd Heidner in Bunjes, UStG, 12.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;307).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Das Abzugsverbot f&uuml;r laufende Aufwendungen (BFH-Urteile vom 2.&nbsp;Juli 2008 XI&nbsp;R&nbsp;70\/06, BFH\/NV 2009, 223; vom 23.&nbsp;Januar 1992 V&nbsp;R&nbsp;66\/85, BFHE 167, 221; in BFHE 193, 161, BStBl II 2001, 76) gilt auch f&uuml;r die Vorsteuerbetr&auml;ge aus den Anschaffungskosten. Obschon sich die Versagung des Vorsteuerabzugs f&uuml;r die Erwerbsaufwendungen nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG in zeitlicher Hinsicht bei der Lieferung von abnutzbaren Wirtschaftsg&uuml;tern, wie im Streitfall der Yacht&nbsp;B, von der Eigenverbrauchsbesteuerung nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c UStG 1973 unterscheidet, ist sie mit Art.&nbsp;176 MwStSystRL (Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;6 Unterabs.&nbsp;2 der Richtlinie 77\/388\/EWG) vereinbar. Deshalb liegt in der Einf&uuml;hrung des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG kein Versto&szlig; gegen Unionsrecht (so auch Stadie in Rau\/D&uuml;rrw&auml;chter, UStG, &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;952, 956; a.A. wohl Wagner in S&ouml;lch\/Ringleb, Umsatzsteuer, &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;513; Lippross, Umsatzsteuer, 22.&nbsp;Auflage 2008, 7.8.2.1.2&nbsp;c, S.&nbsp;838, 842&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat das Verbringen der Yacht&nbsp;A nach Mallorca zu Recht als gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1a UStG steuerbare Lieferung behandelt, die im Dezember 2008 zu erfassen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1a UStG gilt als Lieferung gegen Entgelt das Verbringen eines Gegenstands des Unternehmens aus dem Inland in das &uuml;brige Gemeinschaftsgebiet durch einen Unternehmer zu seiner Verf&uuml;gung, ausgenommen zu einer nur vor&uuml;bergehenden Verwendung, auch wenn der Unternehmer den Gegenstand in das Inland eingef&uuml;hrt hat. Der Unternehmer gilt als Lieferer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dieser Regelung wird Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL umgesetzt. Danach ist die von einem Steuerpflichtigen vorgenommene Verbringung eines Gegenstands seines Unternehmens in einen anderen Mitgliedstaat einer Lieferung von Gegenst&auml;nden gegen Entgelt gleichgestellt. Als &quot;Verbringung in einen anderen Mitgliedstaat&quot; gelten die Versendung oder Bef&ouml;rderung eines im Gebiet eines Mitgliedstaats befindlichen beweglichen k&ouml;rperlichen Gegenstands durch den Steuerpflichtigen oder f&uuml;r seine Rechnung f&uuml;r die Zwecke seines Unternehmens nach Orten au&szlig;erhalb dieses Gebiets, aber innerhalb der Gemeinschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Kl&auml;gerin ist unstreitig Unternehmer i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 UStG, hat die Yacht&nbsp;A durch Inanspruchnahme des Vorsteuerabzugs ihrem Unternehmen zugeordnet und diese in das &uuml;brige Gemeinschaftsgebiet, n&auml;mlich nach Mallorca (Spanien), verbracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Transport der Yacht&nbsp;A im M&auml;rz 2007 ist noch nicht als steuerbares Verbringen eines Gegenstands des Unternehmens aus dem Inland in das &uuml;brige Gemeinschaftsgebiet zu beurteilen, weil die Kl&auml;gerin nach den Feststellungen des FG zu diesem Zeitpunkt nur eine &quot;vor&uuml;bergehende Verwendung&quot; der Yacht auf Mallorca vorgesehen hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem negativen Tatbestandsmerkmal der nicht &quot;nur vor&uuml;bergehenden Verwendung&quot; setzt &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1a UStG die unionsrechtliche Regelung in Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 MwStSystRL zumindest begrifflich nicht zutreffend um (Michl in Offerhaus\/S&ouml;hn\/Lange, UStG, &sect;&nbsp;3 Rz&nbsp;69; Heuermann in Hartmann\/Metzenmacher, UStG, &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1a Rz&nbsp;50; Martin in S&ouml;lch\/Ringleb, Umsatzsteuer, &sect;&nbsp;3 Rz&nbsp;189; Treiber in S&ouml;lch\/Ringleb, Umsatzsteuer, &sect;&nbsp;6a Rz&nbsp;47). W&auml;hrend &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1a UStG generalisierend auf einen scheinbar zeitlichen Gesichtspunkt abstellt, enth&auml;lt Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a bis h MwStSystRL eine abschlie&szlig;ende Aufz&auml;hlung von Ums&auml;tzen, die ein Verbringen ausschlie&szlig;en, wenn der Unternehmer deren Ausf&uuml;hrung mit dem Gegenstand bezweckt. Der Begriff &quot;vor&uuml;bergehend&quot; ist daher nicht zeitabh&auml;ngig zu verstehen, sondern wird durch die Art der Verwendung bestimmt (Martin in S&ouml;lch\/ Ringleb, Umsatzsteuer, &sect;&nbsp;3 Rz&nbsp;196; St&ouml;cker in K&uuml;ffner\/St&ouml;cker\/ Zugmaier, UStG, &sect;&nbsp;3 Rz&nbsp;212; Michl in Offerhaus\/S&ouml;hn\/Lange, UStG, &sect;&nbsp;3 Rz&nbsp;73). Ist nach der Art der Verwendung vorhersehbar, dass der Gegenstand wieder in das Inland zur&uuml;ckgelangt, so liegt auch bei l&auml;ngerem Verbleib im sonstigen Gemeinschaftsgebiet eine vor&uuml;bergehende Verwendung vor (M&ouml;&szlig;lang in S&ouml;lch\/Ringleb, Umsatzsteuer, &sect;&nbsp;1a Rz&nbsp;22).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob die unzutreffende Umsetzung des Art.&nbsp;17 MwStSystRL durch &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1a UStG im Wege der richtlinienkonformen Auslegung (Treiber in S&ouml;lch\/Ringleb, Umsatzsteuer, &sect;&nbsp;6a Rz&nbsp;47) oder mittels Anwendungsvorrangs der Richtlinie (Heuermann in Hartmann\/ Metzenmacher, UStG, &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1a Rz&nbsp;50) zu geschehen hat, kann der Senat offenlassen. Jedenfalls ist von einer nur vor&uuml;bergehenden Verwendung auszugehen, wenn einer der in Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a bis h MwStSystRL genannten F&auml;lle vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL nennt die<\/p>\n<p>&quot;vor&uuml;bergehende Verwendung dieses Gegenstands im Gebiet des Mitgliedstaats der Beendigung der Versendung oder Bef&ouml;rderung zum Zwecke der Erbringung von Dienstleistungen durch den im Mitgliedstaat des Beginns der Versendung oder Bef&ouml;rderung ans&auml;ssigen Steuerpflichtigen&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das ist vorliegend der Fall, denn nach den Feststellungen des FG beabsichtigte die Kl&auml;gerin (zumindest auch) die Ausf&uuml;hrung von Vermietungsums&auml;tzen mit der Yacht&nbsp;A.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ein innergemeinschaftliches Verbringen i.S. des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1a UStG liegt aber mit dem Verkauf der Yacht&nbsp;A im Dezember 2008 vor, weil die Absicht der Kl&auml;gerin, Vermietungsums&auml;tze mit der Yacht&nbsp;A auszuf&uuml;hren, damit endete. Sobald eine der Voraussetzungen f&uuml;r die Ausnahme der nur vor&uuml;bergehenden Verwendung nicht mehr vorliegt, wie z.B. beim Verkauf des Gegenstands, ist in diesem Zeitpunkt ein einer innergemeinschaftlichen Lieferung gegen Entgelt gleichgestelltes innergemeinschaftliches Verbringen anzunehmen (so ausdr&uuml;cklich Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;3 MwStSystRL; vgl. auch Martin in S&ouml;lch\/Ringleb, Umsatzsteuer, &sect;&nbsp;3 Rz&nbsp;196; Fritsch in Rei&szlig;\/Kraeusel\/Langer, UStG &sect;&nbsp;3 Rz&nbsp;236).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG ist zu Unrecht zu dem Ergebnis gelangt, dass das der Lieferung gleichgestellte Verbringen der Yacht&nbsp;A allein deshalb nicht von der Steuerbefreiung nach &sect;&sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b, 6a Abs.&nbsp;2 UStG umfasst wird, weil die Kl&auml;gerin es unterlassen hat, in Spanien den innergemeinschaftlichen Erwerb der Yacht&nbsp;A anzumelden und zu versteuern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b UStG sind die innergemeinschaftlichen Lieferungen (&sect;&nbsp;6a) steuerfrei. Als innergemeinschaftliche Lieferung gilt auch das einer Lieferung gleichgestellte Verbringen eines Gegenstands (&sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;2, &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1a UStG). Dabei hat der Unternehmer die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;1 und 2 UStG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;3 UStG i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;17a&nbsp;ff. UStDV beleg- und buchm&auml;&szlig;ig nachzuweisen (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;April 2013 V&nbsp;R&nbsp;28\/11, BFHE 242, 77, BStBl II 2013, 656).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unionsrechtlich beruht die Steuerfreiheit der innergemeinschaftlichen Lieferung auf Art.&nbsp;131 und 138 MwStSystRL. Gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;131 MwStSystRL wird auch die Steuerbefreiung der innergemeinschaftlichen Lieferung &quot;unbeschadet sonstiger Gemeinschaftsvorschriften und unter den Bedingungen angewandt, die die Mitgliedstaaten zur Gew&auml;hrleistung einer korrekten und einfachen Anwendung dieser Befreiungen und zur Verhinderung von Steuerhinterziehung, Steuerumgehung oder Missbrauch festlegen&quot;. Nach Art.&nbsp;138 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL befreien die Mitgliedstaaten die Lieferungen von Gegenst&auml;nden, die durch den Verk&auml;ufer, den Erwerber oder f&uuml;r ihre Rechnung nach Orten au&szlig;erhalb ihres jeweiligen Gebiets, aber innerhalb der Gemeinschaft versandt oder bef&ouml;rdert werden, von der Steuer, wenn diese Lieferung an einen anderen Steuerpflichtigen oder an eine nichtsteuerpflichtige juristische Person bewirkt wird, der\/die als solche\/r in einem anderen Mitgliedstaat als dem des Beginns der Versendung oder Bef&ouml;rderung der Gegenst&auml;nde handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dass die Kl&auml;gerin ihren Nachweispflichten nach &sect;&sect;&nbsp;17a&nbsp;ff. UStDV nicht nachgekommen ist, steht der Steuerbefreiung nicht entgegen. Die Nachweispflichten gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;17a, 17c UStDV sind keine materiellen Voraussetzungen f&uuml;r die Befreiung als innergemeinschaftliche Lieferung. Die Regelungen des &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;3 UStG bestimmen vielmehr lediglich, dass und wie der Unternehmer die Nachweise zu erbringen hat (BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Dezember 2007 V&nbsp;R&nbsp;59\/03, BFHE 219, 469, BStBl II 2009, 57). Kommt der Unternehmer seinen Nachweispflichten nicht nach, ist grunds&auml;tzlich davon auszugehen, dass die Voraussetzungen einer innergemeinschaftlichen Lieferung nicht erf&uuml;llt sind. Etwas anderes gilt ausnahmsweise dann, wenn trotz der Nichterf&uuml;llung der formellen Nachweispflichten objektiv zweifelsfrei feststeht, dass die Voraussetzungen der Steuerfreiheit erf&uuml;llt sind (BFH-Urteile vom 14.&nbsp;November 2012 XI&nbsp;R&nbsp;17\/12, BFHE 239, 516, BStBl II 2013, 407; vom 12.&nbsp;Mai 2009 V&nbsp;R&nbsp;65\/06, BFHE 225, 264, BStBl II 2010, 511; vom 12.&nbsp;Mai 2011 V&nbsp;R&nbsp;46\/10, BFHE 234, 436, BStBl II 2011, 957; vom 15.&nbsp;Februar 2012 XI&nbsp;R&nbsp;42\/10, BFH\/NV 2012, 1188).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dann ist die Steuerbefreiung zu gew&auml;hren, auch wenn der Unternehmer die nach &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;3 UStG erforderlichen Nachweise nicht erbracht hat. Dasselbe gilt f&uuml;r die innergemeinschaftliche Lieferung in Gestalt des innergemeinschaftlichen Verbringens (&sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;2 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da feststeht, dass die Kl&auml;gerin die Yacht&nbsp;A in das &uuml;brige Gemeinschaftsgebiet verbracht hat, steht es der Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;2 UStG nicht entgegen, dass die Kl&auml;gerin keine Nachweise i.S. der &sect;&sect;&nbsp;17a&nbsp;ff. UStDV vorgelegt hat. Die Voraussetzungen der Steuerbefreiung gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b, 6a Abs.&nbsp;2 UStG sind erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Feststellungen des FG reichen nicht aus, um die Steuerbefreiung nach &sect;&sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b, 6a Abs.&nbsp;2 UStG in Anlehnung an das EuGH-Urteil vom 7.&nbsp;Dezember 2010 C-285\/09, &quot;R&quot; (Slg. 2010, I-12605) zu versagen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferung bzw. dem innergemeinschaftlichen Verbringen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;1 und 2 UStG im Inland steht spiegelbildlich die Besteuerung des innergemeinschaftlichen Erwerbs im Bestimmungsland gegen&uuml;ber (&sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 und 2 UStG). Die innergemeinschaftliche Lieferung eines Gegenstands und sein innergemeinschaftlicher Erwerb sind ein und derselbe wirtschaftliche Vorgang, auch wenn dieser sowohl f&uuml;r die an dem Gesch&auml;ft Beteiligten als auch f&uuml;r die Finanzbeh&ouml;rden der betreffenden Mitgliedstaaten unterschiedliche Rechte und Pflichten begr&uuml;ndet (EuGH-Urteil vom 27.&nbsp;September 2007 C-409\/04, Teleos, Slg. 2007, I-7797 Rdnr.&nbsp;23). Daher wird durch &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 i.V.m. Abs.&nbsp;2 UStG die Steuerfreiheit des innergemeinschaftlichen Verbringens unter anderem davon abh&auml;ngig gemacht, dass der Erwerb des verbrachten Gegenstands beim Abnehmer, der in diesem Fall mit dem Lieferer identisch ist, den Vorschriften der Umsatzbesteuerung unterliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der mit dem Verbringen der Yacht&nbsp;A einhergehende innergemeinschaftliche Erwerb in Spanien unterlag aber gem&auml;&szlig; den mit Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b, Art.&nbsp;20 MwStSystRL korrespondierenden Vorschriften spanischen Rechts grunds&auml;tzlich der dortigen Erwerbsbesteuerung, so dass diese Voraussetzung erf&uuml;llt ist. Die Steuerbefreiung der innergemeinschaftlichen Lieferung setzt auch nicht voraus, dass der innergemeinschaftliche Erwerb in dem anderen Mitgliedstaat tats&auml;chlich besteuert worden ist (EuGH-Urteil Teleos in Slg. 2007, I-7797 Rdnrn.&nbsp;69&nbsp;ff.; BFH-Urteil in BFHE 219, 469, BStBl II 2009, 57).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Allerdings kann der Ausgangsmitgliedstaat, worauf das FG zu Recht hinweist, der innergemeinschaftlichen Lieferung aufgrund der ihm nach Art.&nbsp;131 MwStSystRL (Erster Satzteil von Art.&nbsp;28c Teil&nbsp;A Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 77\/388\/EWG) zustehenden Befugnisse die Mehrwertsteuerbefreiung f&uuml;r diesen Umsatz versagen, wenn eine innergemeinschaftliche Lieferung von Gegenst&auml;nden zwar tats&auml;chlich stattgefunden hat, der Lieferer jedoch bei der Lieferung die Identit&auml;t des wahren Erwerbers verschleiert hat, um diesem zu erm&ouml;glichen, die Mehrwertsteuer zu hinterziehen (EuGH-Urteil &quot;R&quot; in Slg. 2010, I-12605 Rdnr.&nbsp;55). Dasselbe gilt, wenn eine Steuerhinterziehung des Erwerbers vorliegt und der Lieferer nicht in gutem Glauben gehandelt und alle Ma&szlig;nahmen ergriffen hat, die vern&uuml;nftigerweise verlangt werden k&ouml;nnen, um sicherzustellen, dass der von ihm get&auml;tigte Umsatz nicht zu seiner Beteiligung an einer Steuerhinterziehung f&uuml;hrt (EuGH-Urteil vom 6.&nbsp;September 2012 C-273\/11, Mecsek-Gabona, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2012, 796 Rdnrn.&nbsp;48&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob diese Rechtsgrunds&auml;tze auf den vorliegenden Sachverhalt &uuml;bertragbar sind, kann der Senat aufgrund der vom FG getroffenen Feststellungen nicht entscheiden. Die Feststellung, dass die Kl&auml;gerin durch ihre Vorgehensweise die Erwerbsbesteuerung in Spanien dadurch vermieden hat, dass sie sich dort weder umsatzsteuerlich hat registrieren lassen noch den innergemeinschaftlichen Erwerb der Yacht&nbsp;A angezeigt hat, reicht hierf&uuml;r nicht aus. Allein dieses Unterlassen ist der Beteiligung an einer Steuerhinterziehung wie in dem dem EuGH-Urteil &quot;R&quot; in Slg. 2010, I-12605 zugrunde liegenden Sachverhalt nicht vergleichbar. Im Fall &quot;R&quot; lag eine Steuerhinterziehung des Erwerbers vor und der Lieferer hatte bei der Lieferung die Identit&auml;t des Erwerbers verschleiert, um diesem die Steuerhinterziehung zu erm&ouml;glichen. Das hei&szlig;t, der Lieferer hatte sich zielgerichtet, bewusst und gewollt an der Steuerhinterziehung beteiligt. Auch in dem dem EuGH-Urteil Mecsek-Gabona in UR 2012, 796 zugrunde liegenden Sachverhalt lag eine Steuerhinterziehung des Erwerbers vor. Dem entspricht die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH), derzufolge die Lieferung von Gegenst&auml;nden an einen Abnehmer im &uuml;brigen Gemeinschaftsgebiet keine steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung i.S. des &sect;&nbsp;6a UStG darstellt, wenn der inl&auml;ndische Unternehmer in kollusivem Zusammenwirken mit dem Abnehmer die Lieferung an einen Zwischenh&auml;ndler vort&auml;uscht, um dem Abnehmer die Hinterziehung von Steuern zu erm&ouml;glichen. Werden diese Lieferungen durch die inl&auml;ndischen Unternehmer gleichwohl als steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung erkl&auml;rt, macht der Unternehmer gegen&uuml;ber den Finanzbeh&ouml;rden unrichtige Angaben i.S. von &sect;&nbsp;370 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) und verk&uuml;rzt dadurch die auf die Ums&auml;tze nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG anfallende und von ihm geschuldete Umsatzsteuer (BGH-Beschluss vom 20.&nbsp;November 2008&nbsp;&nbsp;1&nbsp;StR&nbsp;354\/08, BGHSt 53, 45).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Feststellungen des FG tragen den Vorwurf der Steuerhinterziehung bzw. der Beteiligung an einer solchen durch die Kl&auml;gerin nicht, weil weder Feststellungen zur verk&uuml;rzten Steuer noch zum subjektiven Tatbestand vorliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich des Taterfolges der Steuerhinterziehung hat sich das FG nicht damit auseinandergesetzt, dass die Kl&auml;gerin nicht nur den innergemeinschaftlichen Erwerb versteuern musste, sondern ihr nach der mit &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 UStG korrespondierenden Vorschrift des spanischen Rechts auch der Vorsteuerabzug aus dem innergemeinschaftlichen Erwerb zustand. Unabh&auml;ngig von der Frage, ob das Kompensationsverbot nach &sect;&nbsp;370 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 AO auch f&uuml;r das Verh&auml;ltnis spanischer Umsatzsteuer und spanischer Vorsteuerbetr&auml;ge Geltung beanspruchen kann, gilt es vorliegend schon deshalb nicht, weil ein unmittelbarer wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen verschwiegenen steuererh&ouml;henden und steuermindernden Umst&auml;nden besteht (BGH-Urteil vom 26.&nbsp;Juni 1984&nbsp;&nbsp;5&nbsp;StR&nbsp;322\/84, HFR 1985, 40; s. dazu auch BGH-Urteil vom 24.&nbsp;Oktober 1990&nbsp;&nbsp;3&nbsp;StR&nbsp;16\/90, HFR 1991, 619); innergemeinschaftliche Lieferung und innergemeinschaftlicher Erwerb sind ein und derselbe wirtschaftliche Vorgang (EuGH-Urteil Teleos in Slg. 2007, I-7797 Rdnr.&nbsp;23).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum subjektiven Tatbestand hat das FG ebenfalls keine Feststellungen getroffen. Diese w&auml;ren f&uuml;r die Annahme der Beteiligung an einer Steuerhinterziehung aber erforderlich gewesen, zumal es sich bei dem innergemeinschaftlichen Verbringen und dem damit korrespondierenden innergemeinschaftlichen Erwerb, insbesondere dann, wenn von einem zun&auml;chst nur vor&uuml;bergehenden Verbringen auszugehen ist, um eine Rechtssituation handelt, bei deren Fehlbeurteilung jedenfalls der subjektive Tatbestand eines Steuervergehens nicht ohne weiteres angenommen werden kann. Das FG wird hierzu weitere Feststellungen treffen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Selbst wenn die Steuerbefreiung nach &sect;&sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b, 6a Abs.&nbsp;2 UStG mit den Grunds&auml;tzen des EuGH-Urteils &quot;R&quot; in Slg. 2010, I-12605 zu versagen sein sollte, entbehrt das FG-Urteil Feststellungen zur Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;28 UStG. Danach sind die Lieferungen von Gegenst&auml;nden, f&uuml;r die der Vorsteuerabzug nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG ausgeschlossen ist, steuerbefreit. Das FG hat f&uuml;r die Yacht&nbsp;A die Voraussetzungen des Ausschlusses des Vorsteuerabzugs nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG aus den unter II.1. genannten Gr&uuml;nden zu Recht bejaht. Nach den bisherigen Feststellungen sind keine Anhaltspunkte daf&uuml;r erkennbar, dass die Gewinnabsichten der Kl&auml;gerin hinsichtlich der Yacht&nbsp;A anders zu beurteilen w&auml;ren, als hinsichtlich der Yacht&nbsp;B. Dann aber w&auml;re auch der Vorsteuerabzug aus dem Erwerb der Yacht&nbsp;A bereits f&uuml;r das nicht vom Streitzeitraum umfasste Jahr 2006 nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1a UStG zu versagen gewesen mit der Folge, dass die Lieferung der Yacht unter die Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;28 UStG fallen w&uuml;rde. Dass FG-Urteil enth&auml;lt auch hierzu nicht die erforderlichen Feststellungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Da das Urteil aus den o.g. Gr&uuml;nden aufzuheben war, kommt es auf den ger&uuml;gten Verfahrensmangel nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.5.2014, V R 34\/13 Vorsteuerausschluss bei Aufwendungen f&uuml;r Yachten &#8211; Innergemeinschaftliches Verbringen &#8211; Keine &quot;Beteiligung an einer Steuerhinterziehung&quot; durch blo&szlig;es Unterlassen im Hinblick auf die Erwerbsbesteuerung Leits&auml;tze 1. 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