{"id":63382,"date":"2014-09-11T11:10:33","date_gmt":"2014-09-11T09:10:33","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63382"},"modified":"2014-09-11T11:10:49","modified_gmt":"2014-09-11T09:10:49","slug":"v-r-20-13-entnahme-bei-betriebsaufgabe-keine-geschaeftsveraeusserung-isd-par-1-abs-1a-ustg-bei-gaenzlich-fehlender-uebereignung-oder-einbringung-von-gegenstaenden-des-unternehmens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-20-13-entnahme-bei-betriebsaufgabe-keine-geschaeftsveraeusserung-isd-par-1-abs-1a-ustg-bei-gaenzlich-fehlender-uebereignung-oder-einbringung-von-gegenstaenden-des-unternehmens\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;20\/13 &#8211; Entnahme bei Betriebsaufgabe &#8211; Keine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung i.S.d. &sect; 1 Abs. 1a UStG bei g&auml;nzlich fehlender &Uuml;bereignung oder Einbringung von Gegenst&auml;nden des Unternehmens"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.5.2014, V R 20\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Entnahme bei Betriebsaufgabe &#8211; Keine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung i.S.d. &sect; 1 Abs. 1a UStG bei g&auml;nzlich fehlender &Uuml;bereignung oder Einbringung von Gegenst&auml;nden des Unternehmens<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. &Uuml;berl&auml;sst ein Steuerpflichtiger einen bislang seinem Einzelunternehmen zugeordneten Gegenstand einer sein Unternehmen fortf&uuml;hrenden Personengesellschaft, an der er beteiligt ist, unentgeltlich zur Nutzung, so muss er die Entnahme dieses Gegenstands aus seinem Unternehmen nach &sect; 3 Abs. 1b UStG versteuern.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Entnahme ist mit dem Einkaufspreis zu bemessen; die Wertentwicklung des entnommenen Gegenstands ist dabei zu ber&uuml;cksichtigen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) betrieb bis einschlie&szlig;lich 30.&nbsp;April 2001 ein Ingenieurb&uuml;ro in der Rechtsform eines Einzelunternehmens. Im Zusammenhang mit seiner Ingenieurt&auml;tigkeit entwickelte er eine Verseilmaschine. Diese lie&szlig; er von einem Fremdunternehmen fertigen, montieren und in Betrieb nehmen. Die in der empfangenen Rechnung ausgewiesene Umsatzsteuer machte der Kl&auml;ger im Streitjahr 2001 als Vorsteuer geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Ablauf des 30.&nbsp;April 2001 stellte der Kl&auml;ger seine Ingenieurt&auml;tigkeit im Rahmen seines Einzelunternehmens ein. Ab dem 1.&nbsp;Mai 2001 setzte die zuvor gegr&uuml;ndete F-KG diese bisher vom Kl&auml;ger ausge&uuml;bte T&auml;tigkeit fort. An der F-KG war der Kl&auml;ger als Komplement&auml;r beteiligt. Die bisher dem (Einzel-)Unternehmen zugeordnete Verseilmaschine und B&uuml;roeinrichtung &uuml;bertrug der Kl&auml;ger nicht in das Gesamthandsverm&ouml;gen der F-KG. Er &uuml;berlie&szlig; diese Gegenst&auml;nde der Gesellschaft unentgeltlich zur Nutzung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der beim Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) eingereichten nicht zustimmungsbed&uuml;rftigen Umsatzsteuererkl&auml;rung 2001 erfasste der Kl&auml;ger keine Ums&auml;tze im Zusammenhang mit der &Uuml;berlassung der Verseilmaschine und B&uuml;roeinrichtung an die F-KG. Die angemeldete Umsatzsteuer betrug 456,10&nbsp;DM (233,20&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine Betriebspr&uuml;fung beim Kl&auml;ger ging das FA davon aus, die unentgeltliche &Uuml;berlassung der Gegenst&auml;nde an die F-KG verwirkliche den Tatbestand einer umsatzsteuerrechtlichen Entnahme i.S. des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) in der f&uuml;r das Streitjahr geltenden Fassung. Diese Entnahmen seien gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG grunds&auml;tzlich mit den (ertragsteuerlichen) Buchwerten in der Aufgabebilanz des Einzelunternehmens (B&uuml;roeinrichtung 5.418&nbsp;DM und Verseilmaschine 43.659&nbsp;DM) zu bemessen. F&uuml;r die Verseilmaschine m&uuml;sse dieser Wert um einen erhaltenen Zuschuss von 55.735,50&nbsp;DM sowie die vorgenommene Sonderabschreibung von 11.147&nbsp;DM erh&ouml;ht werden. Dies f&uuml;hre zu einer Erh&ouml;hung der steuerpflichtigen Ums&auml;tze im Streitjahr um 115.960&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dementsprechend erlie&szlig; das FA am 21.&nbsp;Juni 2005 einen ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheid 2001, in dem es die Umsatzsteuer um 18.553,60&nbsp;DM erh&ouml;hte (16&nbsp;% von 115.960&nbsp;DM).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage hatten keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) wies die Klage durch Urteil aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte 2012, 1505 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden ab. Die unentgeltliche &Uuml;berlassung des Sachanlageverm&ouml;gens an die F-KG sei ertragsteuerrechtlich eine &Uuml;berf&uuml;hrung dieser Wirtschaftsg&uuml;ter aus dem Betriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers in sein Sonderbetriebsverm&ouml;gen bei der F-KG. Dieser Vorgang sei deshalb zugleich ein steuerbarer Umsatz i.S. des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG. Dieser sei entsprechend der Auffassung des FA zu bemessen. Im &Uuml;brigen l&auml;ge dem Vorgang auch keine nicht steuerbare Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung an einen anderen Unternehmer f&uuml;r dessen Unternehmen zu Grunde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung materiellen und formellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG sei materiell fehlerhaft davon ausgegangen, dass es sich nicht um eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung an einen anderen Unternehmer handle. Unter Hinweis auf das Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) vom 10.&nbsp;November 2011 C-444\/10, Schriever (Slg.&nbsp;2011, I-11071) hindere die Nutzungs&uuml;berlassung der Verseilmaschine und der B&uuml;roeinrichtung nicht die Annahme einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen. Verfahrensfehlerhaft versto&szlig;e das FG zudem gegen den klaren Inhalt der Akten. Es habe den Gesellschaftsvertrag, der den Akten beiliege, unber&uuml;cksichtigt gelassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das Urteil des FG Sachsen-Anhalt vom 22.&nbsp;November 2011&nbsp;&nbsp;4&nbsp;K&nbsp;1497\/06 sowie den ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheid 2001 vom 21.&nbsp;Juni 2005 in der Fassung der Einspruchsentscheidung vom 28.&nbsp;September 2006 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA macht sich die Gr&uuml;nde der Vorentscheidung zu eigen. Eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung an einen anderen Unternehmer komme nicht in Betracht, weil der Kl&auml;ger seinen Betrieb aufgegeben habe und keine Gegenst&auml;nde an die F-KG geliefert worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Das Urteil des FG ist aufzuheben und die Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckzuverweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG geht im Ergebnis zu Recht von einer Entnahme der Verseilmaschine sowie der B&uuml;roeinrichtung aus dem Unternehmen des Kl&auml;gers aus, bemisst diese Ums&auml;tze indes mit den ertragsteuerrechtlichen Buchwerten im Zeitpunkt der Entnahme unzutreffend. Die Feststellungen reichen nicht aus, um abschlie&szlig;end &uuml;ber den Vorgang entscheiden zu k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG nimmt im Ergebnis zu Recht eine Entnahme der Verseilmaschine sowie der B&uuml;roeinrichtung aus dem Unternehmen des Kl&auml;gers an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Entnahme eines Gegenstands durch einen Unternehmer aus seinem Unternehmen f&uuml;r Zwecke, die au&szlig;erhalb des Unternehmens liegen, wird nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;1b Satz&nbsp;2 UStG einer Lieferung gegen Entgelt gleichgestellt, sofern der Gegenstand oder seine Bestandteile zum vollen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unionsrechtliche Grundlage dieser Vorschrift ist f&uuml;r das Streitjahr Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;6 der Sechsten Richtlinie des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern 77\/388\/EWG &#8211;Richtlinie 77\/388\/EWG&#8211; (nunmehr Art.&nbsp;16 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem &#8211;MwStSystRL&#8211;). Danach wird einer Lieferung gegen Entgelt gleichgestellt die Entnahme eines Gegenstands durch einen Steuerpflichtigen aus seinem Unternehmen f&uuml;r seinen privaten Bedarf, f&uuml;r den Bedarf seines Personals oder als unentgeltliche Zuwendung oder allgemein f&uuml;r unternehmensfremde Zwecke, wenn dieser Gegenstand oder seine Bestandteile zu einem vollen oder teilweisen Abzug der Mehrwertsteuer berechtigt haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die unentgeltliche &Uuml;berlassung der Verseilmaschine und der B&uuml;roeinrichtung an die F-KG f&uuml;hrte zu einer Entnahme i.S. des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG, weil die Unternehmereigenschaft des Kl&auml;gers zugleich endete.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Kl&auml;ger war bis einschlie&szlig;lich 30.&nbsp;April 2001 wegen seiner im Rahmen eines Einzelunternehmens ausge&uuml;bten Ingenieurt&auml;tigkeit Unternehmer i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Beendigung der Unternehmereigenschaft hat zur Folge, dass die dem Unternehmen zugeordneten Gegenst&auml;nde aus diesem Unternehmen f&uuml;r Zwecke entnommen werden, die au&szlig;erhalb des Unternehmens liegen. Im Streitfall hatte der Kl&auml;ger seine wirtschaftliche Ingenieurt&auml;tigkeit im Rahmen seines (Einzel-)Unternehmens mit Ablauf des 30.&nbsp;April 2001 beendet. Damit endete die Unternehmereigenschaft des Kl&auml;gers zu diesem Zeitpunkt. Seine T&auml;tigkeit beschr&auml;nkte sich nach dem 30.&nbsp;April 2001 darauf, diese Gegenst&auml;nde unentgeltlich der F-KG zu &uuml;berlassen. Sie ist nicht geeignet, eine wirtschaftliche T&auml;tigkeit im Sinne der Richtlinie 77\/388\/EWG zu begr&uuml;nden oder fortzuf&uuml;hren. Die unentgeltliche &Uuml;berlassung f&auml;llt weder in den Anwendungsbereich des Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 der Richtlinie 77\/388\/EWG, der nur entgeltliche Lieferungen und Dienstleistungen betrifft, noch in den von Art.&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 und&nbsp;2 der Richtlinie 77\/388\/EWG, der die Nutzung k&ouml;rperlicher Gegenst&auml;nde zur nachhaltigen Erzielung von Einnahmen erfasst (vgl. EuGH-Urteil vom 13.&nbsp;M&auml;rz 2014 C-204\/13, Malburg, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2014, 353, Rdnr.&nbsp;35&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Entgegen der Ansicht der Revision sind im Streitfall die Voraussetzungen einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG i.V.m. Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;8 und Art.&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 der Richtlinie 77\/388\/EWG nicht gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung liegt nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 UStG vor, wenn ein Unternehmen oder ein in der Gliederung eines Unternehmens gesondert gef&uuml;hrter Betrieb im Ganzen entgeltlich oder unentgeltlich &uuml;bereignet oder in eine Gesellschaft eingebracht wird. Dabei kann eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Ganzen bei richtlinienkonformer Auslegung (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Oktober 2010 V&nbsp;R&nbsp;22\/09, BFH\/NV 2011, 854, unter II.1.a) auch dann vorliegen, wenn &#8211;wie im Streitfall&#8211; einzelne f&uuml;r die Fortf&uuml;hrung der Unternehmenst&auml;tigkeit notwendige Gegenst&auml;nde von der &Uuml;bereignung oder Einbringung ausgenommen sind, diese dem Erwerber aber entgeltlich oder unentgeltlich zur Nutzung &uuml;berlassen werden und sich daraus kein Hindernis f&uuml;r die dauerhafte Fortf&uuml;hrung der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit ergeben kann (vgl. z.B. EuGH-Urteil Schriever in Slg.&nbsp;2011, I-11071, Rdnrn.&nbsp;28&nbsp;f.). Werden aber &#8211;wie im Streitfall&#8211; gar keine Gegenst&auml;nde des Unternehmens in die Gesellschaft (F-KG) eingebracht, fehlt es bereits an der tatbestandlichen Voraussetzung einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 UStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Zu Recht bemisst das FG den Umsatz mit dem Einkaufspreis der entnommenen Gegenst&auml;nde. Das Urteil des FG ist gleichwohl aufzuheben, weil es rechtsfehlerhaft davon ausgeht, dass sich der Einkaufspreis ausschlie&szlig;lich nach den ertragsteuerlichen Buchwerten (teils zuz&uuml;glich Sonderabschreibung und gew&auml;hrten Zusch&uuml;ssen) im Zeitpunkt der Entnahme richtet, ohne einen etwaigen geringeren Verkehrswert in Betracht zu ziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG in der f&uuml;r das Streitjahr geltenden Fassung wird der Umsatz bei Lieferungen i.S. des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b UStG nach dem Einkaufspreis zuz&uuml;glich der Nebenkosten f&uuml;r den Gegenstand oder f&uuml;r einen gleichartigen Gegenstand oder mangels eines Einkaufspreises nach den Selbstkosten, jeweils zum Zeitpunkt des Umsatzes, bemessen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unionsrechtliche Grundlage dieser Vorschrift ist f&uuml;r das Streitjahr Art.&nbsp;11 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b der Richtlinie 77\/388\/EWG (nunmehr Art.&nbsp;74 der MwStSystRL). Danach ist die Steuerbemessungsgrundlage bei den in Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;6 der Richtlinie 77\/388\/EWG genannten Ums&auml;tzen (z.B. Entnahme f&uuml;r au&szlig;erunternehmerische Zwecke) der Einkaufspreis f&uuml;r die Gegenst&auml;nde oder f&uuml;r gleichartige Gegenst&auml;nde oder mangels Einkaufspreis der Selbstkostenpreis, und zwar jeweils zu den Preisen, die im Zeitpunkt der Bewirkung dieser Ums&auml;tze festgestellt werden. Nach Art.&nbsp;11 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b der Richtlinie 77\/388\/EWG (nunmehr Art.&nbsp;78 der MwStSystRL) sind in die Bemessungsgrundlage u.a. die Nebenkosten einzubeziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der EuGH hat im Urteil vom 17.&nbsp;Mai 2001 C-322\/99 und C-323\/99, Fischer und Brandenstein (Slg. 2001, I-4049, Rdnr.&nbsp;80) entschieden, dass unter dem &quot;im Zeitpunkt der Entnahme festgestellten Einkaufspreis&quot; i.S. des Art.&nbsp;11 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b der Richtlinie 77\/388\/EWG &quot;der Restwert des Gegenstands im Zeitpunkt der Entnahme zu verstehen&quot; sei (vgl. auch BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Oktober 2001 V&nbsp;R&nbsp;106\/98, BFHE 196, 363, BStBl II 2002, 551, unter II.3.d). Unter Verweis darauf hat der EuGH mit Urteil vom 8.&nbsp;Mai 2013 C-142\/12, Marinov (UR 2013, 503, Rdnrn.&nbsp;32&nbsp;f.) &#8211;zu einem Umsatz i.S. des Art.&nbsp;18 Buchst.&nbsp;c der MwStSystRL (zuvor Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;7 Buchst.&nbsp;c der Richtlinie 77\/388\/EWG)&#8211; seine Rechtsprechung dahingehend konkretisiert, dass &quot;die Steuerbemessungsgrundlage f&uuml;r den Umsatz im Fall der Aufgabe der steuerbaren wirtschaftlichen T&auml;tigkeit der Wert der betreffenden Gegenst&auml;nde zum Zeitpunkt der Aufgabe ist, der somit die Wertentwicklung der genannten Gegenst&auml;nde zwischen ihrer Anschaffung und der Aufgabe ber&uuml;cksichtigt&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Ma&szlig;st&auml;be sind auch der Bemessung des Umsatzes einer Lieferung i.S. des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG (Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;6 der Richtlinie 77\/388\/EWG) zu Grunde zu legen. Denn Art.&nbsp;11 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b der Richtlinie 77\/388\/EWG (nunmehr Art.&nbsp;74 der MwStSystRL) sieht sowohl f&uuml;r den Entnahmeumsatz nach Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;6 (nunmehr Art.&nbsp;16 der MwStSystRL) als auch f&uuml;r einen umsatzsteuerpflichtigen Vorgang nach Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;7 Buchst.&nbsp;c der Richtlinie 77\/388\/EWG (nunmehr Art.&nbsp;18 Buchst.&nbsp;c der MwStSystRL) dieselbe Steuerbemessungsgrundlage vor. Unerheblich ist dabei, dass die Bundesrepublik Deutschland die Erm&auml;chtigungsvorschrift des Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;7 Buchst.&nbsp;c der Richtlinie 77\/388\/EWG nicht in nationales Recht umgesetzt hat (vgl. dazu BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Januar 2010 V&nbsp;R&nbsp;24\/07, BFHE 229, 378, BStBl II 2011, 241, unter II.2.b&nbsp;cc&nbsp;(5)).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG hat diese Ma&szlig;st&auml;be seinem Urteil zwar zu Grunde gelegt, gleichwohl die M&ouml;glichkeit des Ansatzes eines geringeren Marktwerts &#8211;insbesondere bei der Verseilmaschine&#8211; rechtsfehlerhaft au&szlig;er Betracht gelassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zu Recht geht das FG bei der Bemessung der Entnahme der Verseilmaschine und der B&uuml;roeinrichtung vom (fiktiven) Einkaufspreis zum Zeitpunkt ihrer Entnahme aus (vgl. BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Dezember 2012 XI&nbsp;R&nbsp;3\/10, BFHE 239, 377, unter Rz&nbsp;24). Richtigerweise versteht das FG das Tatbestandsmerkmal &quot;Einkaufspreis&quot; auch richtlinienkonform unter Ber&uuml;cksichtigung der zeitlichen Konkretisierung in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG (&quot;zum Zeitpunkt des Umsatzes&quot;). Danach ist die Wertentwicklung des entnommenen Gegenstands im Zeitraum zwischen seiner Anschaffung und seiner Lieferung nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Einkaufspreis &quot;zum Zeitpunkt des Umsatzes&quot; ist aber nicht stets der Restwert im Sinne eines historischen Einkaufspreises (Herstellungs- oder Anschaffungskosten) abz&uuml;glich der Absetzung f&uuml;r Abnutzung bis zum Zeitpunkt der Entnahme. Ein solches Verst&auml;ndnis kann den EuGH-Urteilen Fischer und Brandenstein (Slg. 2001, I-4049, Rdnr.&nbsp;80) und Marinov (UR 2013, 503, Rdnrn.&nbsp;32&nbsp;f.) nicht entnommen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vielmehr ist auf den tats&auml;chlichen Restwert der entnommenen Gegenst&auml;nde abzustellen. Dies schlie&szlig;t nicht aus, dass die Entnahme eines hergestellten oder angeschafften Gegenstands auch unter Heranziehung des ertragsteuerrechtlichen Buchwerts im Zeitpunkt der Entnahme bemessen werden kann. Dabei m&uuml;ssen aber stets die Umst&auml;nde des Einzelfalls ber&uuml;cksichtigt werden. Daher muss &#8211;entgegen dem FG&#8211; bei der Restwertbestimmung einzelfallbezogen auch eine zwischenzeitlich eingetretene &#8211;objektiv feststellbare&#8211; Wertminderung ber&uuml;cksichtigt werden. Andernfalls bliebe die Auslegung der zeitlichen Komponente im Sinne einer Wertentwicklung zwischen Herstellung oder Anschaffung und Entnahme nur unzureichend ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Sache ist nicht spruchreif. Das FG hat keine Feststellungen dazu getroffen, wie hoch der tats&auml;chliche Restwert der entnommenen Gegenst&auml;nde ist. Unter Ber&uuml;cksichtigung des kl&auml;gerischen Vortrags k&ouml;nnte dieser &#8211;insbesondere bei der Verseilmaschine&#8211; niedriger sein als der der Entnahme bisher zu Grunde gelegte Wert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im zweiten Rechtsgang wird das FG insbesondere objektive Anhaltspunkte einer &uuml;ber den bisherigen Wertansatz m&ouml;glicherweise hinausgehenden Wertminderung der entnommenen Gegenst&auml;nde zu ber&uuml;cksichtigen haben. Solche Anhaltspunkte k&ouml;nnen z.B. die zeitnahe Entsorgung des entnommenen Gegenstands oder auch die nachgewiesene (objektive) Funktionsuntauglichkeit der Maschine sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Da die Sache bereits aus anderen Gr&uuml;nden an das FG zur&uuml;ckzuverweisen ist, braucht der Senat &uuml;ber die Verfahrensr&uuml;ge des Kl&auml;gers nicht zu entscheiden (vgl. BFH-Urteil vom 8.&nbsp;Oktober 2008 V&nbsp;R&nbsp;59\/07, BFHE 222, 189, BStBl II 2009, 218, unter II.4.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.5.2014, V R 20\/13 Entnahme bei Betriebsaufgabe &#8211; Keine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung i.S.d. &sect; 1 Abs. 1a UStG bei g&auml;nzlich fehlender &Uuml;bereignung oder Einbringung von Gegenst&auml;nden des Unternehmens Leits&auml;tze 1. &Uuml;berl&auml;sst ein Steuerpflichtiger einen bislang seinem Einzelunternehmen zugeordneten Gegenstand einer sein Unternehmen fortf&uuml;hrenden Personengesellschaft, an der er beteiligt ist, unentgeltlich zur Nutzung, so muss &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-20-13-entnahme-bei-betriebsaufgabe-keine-geschaeftsveraeusserung-isd-par-1-abs-1a-ustg-bei-gaenzlich-fehlender-uebereignung-oder-einbringung-von-gegenstaenden-des-unternehmens\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;20\/13 &#8211; Entnahme bei Betriebsaufgabe &#8211; Keine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung i.S.d. &sect; 1 Abs. 1a UStG bei g&auml;nzlich fehlender &Uuml;bereignung oder Einbringung von Gegenst&auml;nden des Unternehmens<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-63382","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63382","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63382"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63382\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63382"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63382"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63382"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}