{"id":63384,"date":"2014-09-11T11:10:28","date_gmt":"2014-09-11T09:10:28","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63384"},"modified":"2014-09-11T11:10:46","modified_gmt":"2014-09-11T09:10:46","slug":"vii-b-107-13-erstattung-von-einfuhrabgaben-nachtraegliche-beantragung-einer-praeferenzmassnahme-ermessen-der-zollverwaltung-bedeutung-der-gemeinschaftsleitlinien-ueber-die-gueltigkeit-von-ursprungsnac","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-b-107-13-erstattung-von-einfuhrabgaben-nachtraegliche-beantragung-einer-praeferenzmassnahme-ermessen-der-zollverwaltung-bedeutung-der-gemeinschaftsleitlinien-ueber-die-gueltigkeit-von-ursprungsnac\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;B&nbsp;107\/13 &#8211; Erstattung von Einfuhrabgaben &#8211; Nachtr&auml;gliche Beantragung einer Pr&auml;ferenzma&szlig;nahme &#8211; Ermessen der Zollverwaltung &#8211; Bedeutung der Gemeinschaftsleitlinien &uuml;ber die G&uuml;ltigkeit von Ursprungsnachweisen in der Gemeinschaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 20.5.2014, VII B 107\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Erstattung von Einfuhrabgaben &#8211; Nachtr&auml;gliche Beantragung einer Pr&auml;ferenzma&szlig;nahme &#8211; Ermessen der Zollverwaltung &#8211; Bedeutung der Gemeinschaftsleitlinien &uuml;ber die G&uuml;ltigkeit von Ursprungsnachweisen in der Gemeinschaft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Beteiligten streiten &uuml;ber die Erstattung von Einfuhrabgaben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Zeitraum vom 22.&nbsp;Mai 2007 bis zum 4.&nbsp;April 2008 meldete die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) in neun F&auml;llen Plastiks&auml;cke zur &Uuml;berf&uuml;hrung in den freien Verkehr an. Als Ursprungsland wurde Indien bzw. in zwei F&auml;llen China angegeben. In den Zollanmeldungen wurde eine Pr&auml;ferenzbehandlung nicht beantragt und zun&auml;chst auch nicht nachgeholt. Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Hauptzollamt &#8211;HZA&#8211;) erhob Einfuhrabgaben unter Zugrundelegung des vollen Drittlandszollsatzes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 9.&nbsp;April 2010 legte die Kl&auml;gerin Ursprungszeugnisse Form A vor, die im Zeitraum von April 2007 bis Februar 2008 ausgestellt worden waren, und beantragte unter Hinweis auf Zollpr&auml;ferenzen die Erstattung &uuml;berzahlter Einfuhrabgaben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 2.&nbsp;Juni 2010 lehnte das HZA den Erstattungsantrag ab, weil der Antrag mehr als zwei Jahre seit Ausstellung der Ursprungszeugnisse gestellt worden sei. Nach erfolglosem Einspruchs- und Klageverfahren verfolgt die Kl&auml;gerin ihr Anliegen mit der Nichtzulassungsbeschwerde weiter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Art.&nbsp;236 Abs.&nbsp;2 des Zollkodex (ZK) sehe vor, dass der Antrag auf Erstattung der Einfuhrabgaben vor Ablauf einer Frist von drei Jahren nach Mitteilung der betreffenden Abgaben bei der zust&auml;ndigen Zollstelle zu stellen sei &#8211; im Einzelfall eines unvorhersehbaren Ereignisses oder h&ouml;herer Gewalt auch dar&uuml;ber hinaus. Das HZA habe zu Unrecht diese Frist nicht angewandt, sondern habe entsprechend der Dienstvorschrift &quot;Vorlage und Anerkennung von Pr&auml;ferenznachweisen&quot; (Vorschriftensammlung Bundesfinanzverwaltung Z&nbsp;42&nbsp;12) bzw. der Gemeinschaftsleitlinien zur Anwendung der Bestimmungen &uuml;ber die G&uuml;ltigkeit von Ursprungsnachweisen in der Gemeinschaft die Annahme der Pr&auml;ferenznachweise abgelehnt, weil seit der Ausstellung der Ursprungszeugnisse mehr als zwei Jahre verstrichen gewesen seien. Zwar r&auml;ume &sect;&nbsp;90b Abs.&nbsp;3 der Zollkodex-Durchf&uuml;hrungsverordnung alter Fassung (ZKDVO a.F.) dem HZA grunds&auml;tzlich ein Ermessen ein bei der Frage, ob und innerhalb welcher Frist Ursprungsnachweise nachtr&auml;glich angenommen werden. Durch eine generelle Verk&uuml;rzung auf zwei Jahre werde jedoch das Ermessen fehlerhaft ausge&uuml;bt. Dies habe auch das Finanzgericht (FG) verkannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Von grunds&auml;tzlicher Bedeutung sei die Rechtsfrage, ob die Beh&ouml;rde in einer dem Zweck der Erm&auml;chtigung entsprechenden Weise von dem ihr einger&auml;umten Ermessen Gebrauch macht, wenn eine Frist von 24 Monaten zur Einreichung von Pr&auml;ferenznachweisen im Rahmen des Art.&nbsp;90b Abs.&nbsp;3 ZKDVO a.F. angewandt wird, bzw. ob die gesetzlichen Grenzen des Ermessens &uuml;berschritten werden, wenn diese Ursprungszeugnisse nach Ablauf einer Frist von zwei Jahren ab ihrer Ausstellung im Ursprungsland nicht mehr im Antragsverfahren nach Art.&nbsp;236 Abs.&nbsp;2 ZK angenommen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das HZA ist der Beschwerde entgegengetreten; es vertritt die Auffassung, das finanzgerichtliche Urteil sei rechtm&auml;&szlig;ig. F&uuml;r die Einfuhrsendungen aus China sei keine Pr&auml;ferenzbehandlung vorgesehen gewesen. F&uuml;r die Einfuhrsendungen aus Indien w&auml;re eine Pr&auml;ferenzgew&auml;hrung grunds&auml;tzlich in Betracht gekommen; allerdings seien die Ursprungsnachweise zu sp&auml;t vorgelegt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Nichtzulassungsbeschwerde ist unbegr&uuml;ndet. Es liegt kein Grund f&uuml;r die Zulassung der Revision vor. Anders als die Beschwerde meint, hat die Rechtssache keine grunds&auml;tzliche Bedeutung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einer Rechtsfrage kommt nur dann grunds&auml;tzliche Bedeutung zu, wenn sie kl&auml;rungsbed&uuml;rftig ist. Das ist sie, wenn ihre Beantwortung zu Zweifeln Anlass gibt, so dass mehrere L&ouml;sungen vertretbar sind (vgl. Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;28). An der zu fordernden Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit fehlt es jedoch, wenn sich die Beantwortung der Rechtsfrage ohne Weiteres aus dem klaren Wortlaut und Sinngehalt des Gesetzes ergibt oder die Rechtsfrage offensichtlich so zu beantworten ist, wie es das FG in seiner Entscheidung getan hat, wenn die Rechtslage also eindeutig ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs vom 18.&nbsp;Dezember 1998 VI&nbsp;B&nbsp;215\/98, BFHE 187, 559, BStBl II 1999, 231; vom 31.&nbsp;Mai 2000 X&nbsp;B&nbsp;111\/99, BFH\/NV 2000, 1461).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist im Ergebnis zutreffend davon ausgegangen, dass die erhobenen Einfuhrabgaben nicht gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;236 Abs.&nbsp;1 Unterabs.&nbsp;1 ZK zu erstatten sind, weil das HZA die nachtr&auml;gliche Pr&auml;ferenzgew&auml;hrung in nicht zu beanstandender Weise abgelehnt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unabh&auml;ngig von der Frage, ob f&uuml;r Waren aus China &uuml;berhaupt eine Pr&auml;ferenzgew&auml;hrung in Betracht gekommen w&auml;re, hat das HZA nach Ansicht des FG die Annahme der von der Kl&auml;gerin vorgelegten Pr&auml;ferenznachweise ermessensfehlerfrei abgelehnt, da die Kl&auml;gerin erst am 9.&nbsp;April 2010 zusammen mit ihrem Erstattungsantrag Ursprungszeugnisse vorgelegt hat, die im Zeitraum von April 2007 bis Februar 2008 ausgestellt worden waren. Grunds&auml;tzlich kl&auml;rungsbed&uuml;rftige Rechtsfragen stellen sich insoweit nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar kann eine Pr&auml;ferenzma&szlig;nahme bei Vorlage der entsprechenden Nachweise grunds&auml;tzlich auch noch nachtr&auml;glich beantragt werden, indem die gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;62 Abs.&nbsp;2 ZK, Art.&nbsp;84, 218 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;c ZKDVO a.F. erforderlichen Pr&auml;ferenznachweise gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;90b ZKDVO a.F. auch nachtr&auml;glich vorgelegt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So k&ouml;nnen die Zollbeh&ouml;rden des Einfuhrlandes gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;90b Abs.&nbsp;3 ZKDVO a.F. in anderen als den in Art.&nbsp;90b Abs.&nbsp;2 ZKDVO a.F. genannten F&auml;llen die Ursprungsnachweise annehmen, wenn ihnen die Erzeugnisse vor Ablauf der Vorlagefrist gestellt werden. Deshalb stand im Streitfall die Annahme der Nachweise, wie sich aus dem Wortlaut des Art.&nbsp;90b Abs.&nbsp;3 ZKDVO a.F. ergibt, im Ermessen des HZA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Zollverwaltung hat in Abs.&nbsp;9 ihrer Dienstvorschrift &quot;Vorlage und Anerkennung von Pr&auml;ferenznachweisen&quot; die Ermessensaus&uuml;bung dahin geregelt, die Verg&uuml;nstigungen zu gew&auml;hren, wenn (u.a.) das Ausstellungsdatum des Pr&auml;ferenznachweises nicht l&auml;nger als zwei Jahre zur&uuml;ckliegt. Diese zweij&auml;hrige Frist ist den Gemeinschaftsleitlinien &uuml;ber die G&uuml;ltigkeit von Ursprungsnachweisen in der Gemeinschaft entnommen. Solche Leitlinien sind zwar rechtlich nicht verbindlich, nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union aber zu beachten. In der vorgenannten Leitlinie sind auch die Gr&uuml;nde f&uuml;r ein nicht l&auml;nger als zwei Jahre zur&uuml;ckliegendes Ausstellungsdatum der Pr&auml;ferenznachweise bezeichnet, die einer blo&szlig;en &Uuml;bernahme der dreij&auml;hrigen Frist des Art.&nbsp;236 Abs.&nbsp;2 ZK entgegenstehen. Wenn daher das FG diese Erw&auml;gungen als im Allgemeinen sachgerecht angesehen und au&szlig;ergew&ouml;hnliche, f&uuml;r eine Fristverl&auml;ngerung sprechende Umst&auml;nde im Streitfall verneint hat, ist dies rechtlich nicht zu beanstanden und wirft keine kl&auml;rungsbed&uuml;rftigen Rechtsfragen auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen ergeht der Beschluss nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung ohne Begr&uuml;ndung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 20.5.2014, VII B 107\/13 Erstattung von Einfuhrabgaben &#8211; Nachtr&auml;gliche Beantragung einer Pr&auml;ferenzma&szlig;nahme &#8211; Ermessen der Zollverwaltung &#8211; Bedeutung der Gemeinschaftsleitlinien &uuml;ber die G&uuml;ltigkeit von Ursprungsnachweisen in der Gemeinschaft Tatbestand 1&nbsp; I. 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