{"id":63385,"date":"2014-09-11T11:10:24","date_gmt":"2014-09-11T09:10:24","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63385"},"modified":"2014-09-11T11:10:44","modified_gmt":"2014-09-11T09:10:44","slug":"x-k-11-13-entschaedigung-wegen-ueberlanger-verfahrensdauer-pruefung-des-verfahrensablaufs-bei-besonderer-eilbeduerftigkeit-des-verfahrens-beurteilung-der-richterlichen-handlungen-zeitlicher-vorlauf-be","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-k-11-13-entschaedigung-wegen-ueberlanger-verfahrensdauer-pruefung-des-verfahrensablaufs-bei-besonderer-eilbeduerftigkeit-des-verfahrens-beurteilung-der-richterlichen-handlungen-zeitlicher-vorlauf-be\/","title":{"rendered":"X&nbsp;K&nbsp;11\/13 &#8211; Entsch&auml;digung wegen &uuml;berlanger Verfahrensdauer &#8211; Pr&uuml;fung des Verfahrensablaufs bei besonderer Eilbed&uuml;rftigkeit des Verfahrens &#8211; Beurteilung der richterlichen Handlungen &#8211; Zeitlicher Vorlauf bei Anberaumung eines Er&ouml;rterungstermins"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 7.5.2014, X K 11\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Entsch&auml;digung wegen &uuml;berlanger Verfahrensdauer &#8211; Pr&uuml;fung des Verfahrensablaufs bei besonderer Eilbed&uuml;rftigkeit des Verfahrens &#8211; Beurteilung der richterlichen Handlungen &#8211; Zeitlicher Vorlauf bei Anberaumung eines Er&ouml;rterungstermins<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin begehrt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;198 des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG) Entsch&auml;digung wegen der von ihr als unangemessen angesehenen Dauer eines vom 15.&nbsp;Oktober 2009 (Klageeingang) bis zum 24.&nbsp;Januar 2013 (Zustellung des Urteils) vor dem Finanzgericht (FG) anh&auml;ngigen Klageverfahrens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In dem Ausgangsverfahren beantragte die Kl&auml;gerin die Feststellung, dass sie das Buchf&uuml;hrungsprogramm X zur Erstellung ihrer Buchf&uuml;hrung in der bisher eingesetzten Version nutzen d&uuml;rfe, auch wenn dieses keine Daten auf CD-ROMs &uuml;bertragen k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte sie aus, der Betriebspr&uuml;fer habe das Buchf&uuml;hrungsprogramm X beanstandet, weil es keinen Datenzugriff bei der Datentr&auml;ger&uuml;berlassung in Form von gebrannten CD-ROMs erm&ouml;gliche. Es k&ouml;nnten lediglich Disketten bespielt werden. &sect;&nbsp;147 Abs.&nbsp;6 der Abgabenordnung (AO) verpflichte den Steuerpflichtigen indes nicht, sich elektronische Buchf&uuml;hrungsprogramme anzuschaffen. Demgegen&uuml;ber vertrete das beklagte Finanzamt (FA) die Auffassung, ein Programm, das die Datentr&auml;ger&uuml;berlassung mittels CD-ROM nicht erm&ouml;gliche, d&uuml;rfe nicht genutzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am <em>30.&nbsp;November 2009<\/em> beantragte das FA, die Klage als unzul&auml;ssig zu verwerfen. Eine Feststellungsklage gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;41 Abs.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) sei nach dessen Abs.&nbsp;2 ausgeschlossen, soweit der Kl&auml;ger seine Rechte durch Gestaltungs- oder Leistungsklage verfolgen k&ouml;nne. Im Streitfall sei es der Kl&auml;gerin m&ouml;glich, sich gegen die Aufforderung zur Daten&uuml;berlassung sowie gegen die Befugnisse der Finanzbeh&ouml;rde hinsichtlich des Datenzugriffs mit der Anfechtungsklage zur Wehr zu setzen. Die Klage sei auch unbegr&uuml;ndet. Die Finanzbeh&ouml;rde k&ouml;nne verlangen, dass ihr die gespeicherten Unterlagen und Aufzeichnungen auf einem maschinell verwertbaren Datentr&auml;ger zur Verf&uuml;gung gestellt w&uuml;rden (&sect;&nbsp;147 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 AO). Unter dem Begriff &quot;maschinelle Auswertbarkeit&quot; werde der wahlfreie Zugriff auf alle gespeicherten Daten einschlie&szlig;lich der Stammdaten und die Verkn&uuml;pfung mit Sortier- und Filterfunktion verstanden. Dateien, die vom Unternehmen ausgew&auml;hlte, also vorgefilterte Datenfelder und -s&auml;tze auff&uuml;hrten, jedoch nicht mehr alle steuerlich relevanten Daten enthielten, k&ouml;nnten mangels wahlfreier Zugriffsm&ouml;glichkeit nicht akzeptiert werden. Bei dem von der Kl&auml;gerin eingesetzten Buchf&uuml;hrungsprogramm X habe keine M&ouml;glichkeit des Datenexports auf externe Datentr&auml;ger bestanden. Die Pr&uuml;fungssoftware IDEA habe nicht eingesetzt werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hierauf erwiderte die Kl&auml;gerin mit Schriftsatz vom <em>3.&nbsp;Dezember 2009<\/em>, eine Vielzahl ihr bekannter Betriebe arbeiteten mit dem gleichen handels&uuml;blichen Buchf&uuml;hrungsprogramm X, ohne dass es zu Beanstandungen gekommen sei. Das Betriebspr&uuml;fungsprogramm X sei lediglich nicht in der Lage, CD-ROMs zu erstellen. So k&ouml;nne auch die Pr&uuml;fungssoftware winIDEA eingesetzt werden. Damit sei sowohl der mittelbare als auch der unmittelbare Datenzugriff jederzeit m&ouml;glich, ebenso wie die Datentr&auml;ger&uuml;berlassung in Form von Disketten. Mangels eines anfechtbaren Verwaltungsakts k&ouml;nne ihrem Begehren nur durch eine allgemeine Feststellungsklage entsprochen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In einem weiteren Schriftsatz vom <em>19.&nbsp;Januar 2010<\/em> erkl&auml;rte die Kl&auml;gerin, es sei falsch, wenn das FA vortrage, sie habe es abgelehnt, der Betriebspr&uuml;fung externe Datentr&auml;ger zu &uuml;berlassen. Sie habe den Betriebspr&uuml;fern ausdr&uuml;cklich Disketten angeboten. Auch h&auml;tte die Pr&uuml;fungssoftware IDEA angewandt werden k&ouml;nnen; problematisch sei jedoch gewesen, dass die Betriebspr&uuml;fer keine Disketten h&auml;tten verarbeiten k&ouml;nnen, da ihnen die Laufwerke fehlten. Dies k&ouml;nne ihr aber nicht angelastet werden. Bei dem erst ab 2002 geltenden Datenzugriff habe der Gesetzgeber es bewusst unterlassen, das Medium vorzuschreiben, auf das die Daten zu extrahieren seien. Sofern das FA behaupte, die Buchf&uuml;hrung der Kl&auml;gerin sei formal nicht ordnungsgem&auml;&szlig; gewesen, spiele das f&uuml;r die vorliegende Klage keine Rolle. Die Einwendungen des FA gegen ihr Feststellungsbegehren seien unklar. Diesbez&uuml;glich sei ihm eine Ausschlussfrist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b FGO zu setzen. Dar&uuml;ber hinaus erscheine ihr die Klage entscheidungsreif.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hierauf antwortete das FA mit Schriftsatz vom <em>23.&nbsp;Februar 2010<\/em>, in dem es erneut auf die fehlende Zul&auml;ssigkeit der Feststellungsklage hinwies. Auch sei die Feststellung, die Kl&auml;gerin d&uuml;rfe das beschriebene System verwenden, sinnlos, da es ausschlie&szlig;lich darauf ankomme, ob dieses System die Entstehung und Entwicklung der Gesch&auml;ftsvorf&auml;lle sachgerecht wiedergebe (&sect;&nbsp;145 Abs.&nbsp;1 AO) und entsprechend den Bestimmungen des &sect;&nbsp;146 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO genutzt worden sei. In Bezug auf die Begr&uuml;ndetheit der Klage trug das FA vor, die Kl&auml;gerin verkenne die Notwendigkeit, die Daten auf unver&auml;nderbaren Datentr&auml;gern zur Verf&uuml;gung zu stellen. Infolgedessen erf&uuml;lle das Buchf&uuml;hrungsprogramm X in Bezug auf den Datenzugriff in Form der Datentr&auml;ger&uuml;berlassung nicht die gesetzlichen Anforderungen. Es komme nicht darauf an, dass es der Finanzverwaltung an Diskettenlaufwerken fehle. Nach den einschl&auml;gigen Vorschriften der AO (&sect;&nbsp;147 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 und Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;3 AO) habe der Steuerpflichtige die Kosten f&uuml;r die Lesbarmachung zu tragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG &uuml;bersandte diesen Schriftsatz der Kl&auml;gerin und gab ihr die M&ouml;glichkeit, binnen sechs Wochen dazu Stellung zu nehmen. Der damalige Prozessbevollm&auml;chtigte der Kl&auml;gerin bat um Fristverl&auml;ngerung bis zum <em>30.&nbsp;April 2010<\/em>. Mit Schriftsatz von diesem Tag wies die Kl&auml;gerin neben der Wiederholung von bereits dargelegten Argumenten insbesondere auf die vom Bundesministerium der Finanzen ver&ouml;ffentlichten Fragen und Antworten zum Datenzugriffsrecht der Finanzverwaltung, Stand vom 1.&nbsp;Februar 2005, hin. Danach k&ouml;nnten bei der Datentr&auml;ger&uuml;berlassung &uuml;ber die Datentr&auml;ger CD-ROM und DVD hinaus auch Disketten verwendet werden, sofern diese das Dateisystem &quot;MS-DOS&quot; oder &quot;FAT&quot; enthielten. Bei den von der Kl&auml;gerin angebotenen Disketten handele es sich um entsprechende Disketten, die &#8211;im Gegensatz zur Auffassung des FA&#8211; keinerlei Kopierschutz enthielten und den IDEA-Zugriff erlaubten. Beweis k&ouml;nne durch Sachverst&auml;ndigengutachten sowie richterliche Inaugenscheinnahmen erhoben werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenfalls am <em>30.&nbsp;April 2010<\/em> wies die Kl&auml;gerin in einem weiteren Schriftsatz, der nicht nur das Ausgangsverfahren, sondern auch andere anh&auml;ngige Verfahren von ihr wegen Umsatzsteuer, Feststellung der Besteuerungsgrundlagen und Gewerbesteuermessbetr&auml;ge vornehmlich der Streitjahre 2005 bis 2007 betraf, darauf hin, dass aus ihrer Sicht das Verfahren wegen des Buchf&uuml;hrungsprogramms X f&uuml;r die anderen Verfahren vorgreiflich sei, und regte an, dieses Verfahren vorrangig und separat zu terminieren. Beide Schrifts&auml;tze wurden dem FA vom FG mit dem Zusatz zugeleitet, eine Stellungnahme binnen sechs Wochen werde anheimgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schriftsatz vom <em>5.&nbsp;Mai 2010<\/em> bat die Kl&auml;gerin erneut, dem FA eine Ausschlussfrist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b FGO zu setzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am <em>22.&nbsp;Juni 2010<\/em> beantragte der damalige Prozessbevollm&auml;chtigte der Kl&auml;gerin Akteneinsicht. Nach erfolgter Akteneinsicht wies die Kl&auml;gerin mit Schriftsatz vom <em>19.&nbsp;August 2010<\/em>, der dem FA lediglich zur Kenntnis gegeben wurde, erneut auf die Ausschlussfrist nach &sect;&nbsp;79b FGO hin und warf dem FA die Verschleppung des Prozesses vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In einem weiteren Schriftsatz vom <em>31.&nbsp;Januar 2011<\/em> trug die Kl&auml;gerin &quot;erg&auml;nzend wie folgt weiter&quot; vor, es gebe f&uuml;r sie handfeste und vor allem finanzielle Gr&uuml;nde, das in Streit stehende Buchf&uuml;hrungsprogramm X weiter nutzen zu k&ouml;nnen. Das bisherige Buchf&uuml;hrungsprogramm X geh&ouml;re ihr und sie m&uuml;sse, wenn sie ein neues Programm erwerben w&uuml;rde, nicht nur in Umschulungsma&szlig;nahmen f&uuml;r die in der Buchhaltung t&auml;tigen Mitarbeiter investieren, sondern auch j&auml;hrliche Lizenzen erwerben. Zudem sei zu erwarten, dass das neue Buchhaltungssystem eine neue Hardware erfordere, die dann nicht mehr mit den anderen bestehenden Programmen kompatibel sei. Da das FA nichts Neues vortrage, werde um Entscheidung gebeten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daraufhin bat der damalige Berichterstatter am <em>10.&nbsp;Februar 2011<\/em> den damaligen Prozessbevollm&auml;chtigten um &Uuml;bersendung des Handbuchs zum Buchf&uuml;hrungsprogramm X. Die 747-seitige Kopie wurde dem FG am <em>15.&nbsp;M&auml;rz 2011<\/em> zusammen mit einem Schriftsatz &uuml;bersandt, in dem die Kl&auml;gerin u.a. unter Bezugnahme auf die Seite&nbsp;3 des Handbuchs darauf hinwies, das Buchf&uuml;hrungsprogramm X beruhe ausschlie&szlig;lich auf dem DOS-Betriebssystem und arbeite in der vorliegend genutzten Version mit Disketten. Seine Verwerfung lasse sich aus dem Gesetz nicht ableiten und f&uuml;hre f&uuml;r den daraus entstandenen Schaden zu Ersatzanspr&uuml;chen. Das FG &uuml;bersandte dem FA dieses Schreiben zur Kenntnis und m&ouml;glichen Stellungnahme innerhalb von vier Wochen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schriftsatz vom <em>27.&nbsp;Mai 2011<\/em> vertrat das FA nunmehr die Auffassung, nicht das Buchf&uuml;hrungsprogramm als solches sei beanstandet worden, sondern die Weigerung der Kl&auml;gerin, die mit dem Programm erstellten elektronischen Buchungsdaten auf einem maschinell auswertbaren Datentr&auml;ger zur Verf&uuml;gung zu stellen. Die Betriebspr&uuml;fung verf&uuml;ge durchaus &uuml;ber externe Diskettenlaufwerke, die ein Einlesen der Daten, wenn sie auf Disketten vorgelegt worden w&auml;ren, erm&ouml;glicht h&auml;tten. Zu Beginn der Pr&uuml;fung im Jahr 2006 seien aber keine Disketten mit Buchf&uuml;hrungsdaten vorgelegt worden. Entgegen der Behauptung der Kl&auml;gerin habe die Betriebspr&uuml;fung keine Aussagen zur Zul&auml;ssigkeit bzw. Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit des Buchf&uuml;hrungssystems getroffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin, der das FG den Schriftsatz mit dem Hinweis auf eine m&ouml;gliche Stellungnahme innerhalb von sechs Wochen weiterleitete, wies mit Schreiben vom <em>18.&nbsp;Juli 2011<\/em> diesen Vortrag des FA insbesondere unter Bezugnahme auf den Betriebspr&uuml;fungsbericht zur&uuml;ck. Ihrer Meinung nach sei die Sache nun entscheidungsreif und k&ouml;nne &#8211;soweit das FA nicht anerkenne&#8211; kurzfristig terminiert werden. Dar&uuml;ber hinaus bitte sie das FA auf diesem Wege um die Erteilung einer verbindlichen Auskunft, ob das Programm nun genutzt werden k&ouml;nne oder nicht. Da die Finanzverwaltung bislang die Auffassung vertreten habe, das Programm sei sp&auml;testens seit dem 1.&nbsp;Januar 2002 nicht mehr ordnungsgem&auml;&szlig;, traue sie sich nicht, das Programm weiter zu nutzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom <em>9.&nbsp;August 2011<\/em> wiederholte das FA seine nunmehrige Darstellung, bei der Datentr&auml;ger&uuml;berlassung d&uuml;rften auch Disketten verwendet werden, sofern diese das Dateisystem &quot;MS-DOS&quot; oder &quot;FAT&quot; enthielten. Die Kl&auml;gerin habe jedoch die von ihr als ausreichend angesehenen Disketten nicht innerhalb angemessener Frist vorgelegt. Die Nichtvorlage der Datentr&auml;ger erlaube die Schlussfolgerung, dass die Aufbewahrungsfristen nicht eingehalten worden seien und die Buchf&uuml;hrung nicht ordnungsgem&auml;&szlig; sei. Zudem werde weiterhin die Auffassung vertreten, die Zul&auml;ssigkeit der Nutzung eines Buchf&uuml;hrungsprogramms k&ouml;nne nicht durch einen gesonderten Verwaltungsakt festgestellt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf dieses Schreiben antwortete die Kl&auml;gerin mit einem achtseitigen Schriftsatz vom <em>26.&nbsp;September 2011<\/em>, in dem sie gr&ouml;&szlig;tenteils ihr bisheriges Vorbringen wiederholte. Zus&auml;tzlich wies sie darauf hin, dass gegen sie wegen eines m&ouml;glichen Versto&szlig;es gegen &sect;&nbsp;147 Abs.&nbsp;6 AO ein Verz&ouml;gerungsgeld gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;146 Abs.&nbsp;2b AO verh&auml;ngt werden k&ouml;nnte, f&uuml;r das eine R&uuml;ckstellung zwingend zu bilden sei. Eine Feststellung, sie k&ouml;nne ihr bisheriges Programm weiter nutzen, obwohl es nach Auffassung des FA nicht dem &sect;&nbsp;147 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 AO entspreche, sei unbedingt erforderlich. Dem FA wurde vom FG erneut die M&ouml;glichkeit gew&auml;hrt, innerhalb von sechs Wochen Stellung zu nehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom <em>27.&nbsp;Dezember 2011<\/em> wandte sich der damalige Berichterstatter an das FA und bat unter Bezugnahme auf den Inhalt des finanzbeh&ouml;rdlichen Schriftsatzes vom 27.&nbsp;Mai 2011, wonach die Eignung des Programms X als solche nicht beanstandet werde, um Mitteilung, ob die von der Kl&auml;gerin erstrebte Feststellung &uuml;berhaupt streitig sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hierauf antwortete das FA am <em>10.&nbsp;Januar 2012<\/em>, zwischen der Kl&auml;gerin und ihm bestehe derzeit kein Streit dar&uuml;ber, ob die Kl&auml;gerin das Buchf&uuml;hrungsprogramm X nutzen d&uuml;rfe und auf welche Weise sie ihren Mitwirkungspflichten im Rahmen einer steuerlichen Au&szlig;enpr&uuml;fung nachzukommen habe. Allerdings k&ouml;nne das FA keine Aussagen zu der Frage treffen, welche Unterlagen das Finanzamt f&uuml;r Gro&szlig;- und Konzernbetriebspr&uuml;fung A bei einer k&uuml;nftigen Au&szlig;enpr&uuml;fung von der Kl&auml;gerin verlangen werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hierauf reagierte die Kl&auml;gerin mit einem sechsseitigen Schreiben vom <em>23.&nbsp;Februar 2012<\/em>, in dem sie erneut erl&auml;uterte, dass aus ihrer Sicht die beantragte Feststellung notwendig sei. Dem FA wurde wiederum vom FG die M&ouml;glichkeit einger&auml;umt, sich innerhalb von sechs Wochen hierzu zu &auml;u&szlig;ern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der am <em>18.&nbsp;M&auml;rz 2012<\/em> f&uuml;r den <em>26.&nbsp;Juni 2012<\/em> terminierte Er&ouml;rterungstermin musste am <em>19.&nbsp;Juni 2012<\/em> wegen einer Erkrankung des damaligen Berichterstatters aufgehoben werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem 13-seitigen Schriftsatz vom <em>26.&nbsp;Juni 2012<\/em> trug die Kl&auml;gerin &quot;wie folgt weiter&quot; vor. So f&uuml;hrte sie u.a. als Beleg f&uuml;r ihre Auffassung, die Datentr&auml;ger&uuml;berlassung durch Disketten sei zul&auml;ssig, im Internet ver&ouml;ffentlichte Erl&auml;uterungen der Handelskammer Hamburg an. Den w&ouml;rtlich zitierten Aussagen stellte sie Ausz&uuml;ge aus dem Betriebspr&uuml;fungsbericht und aus verschiedenen Schreiben des FA gegen&uuml;ber. In diesem Schreiben r&auml;umte sie ebenfalls ein, dass das Buchf&uuml;hrungsprogramm X nicht winIDEA tauglich sei, da die seit Beginn 2002 geforderte Strukturdatenauslese im vorliegenden Fall nicht m&ouml;glich sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am <em>3.&nbsp;Juli 2012<\/em> erl&auml;uterte sie &quot;weiter&quot;, Grund f&uuml;r die Einf&uuml;hrung des &sect;&nbsp;147 Abs.&nbsp;6 AO sei gewesen, dass der Pr&uuml;fer hinsichtlich des Einblicks und der Arbeitsvereinfachung dieselben Programme nutzen d&uuml;rfe wie das Unternehmen selbst. Dies sei dem FA mehrfach angeboten worden. Das FA habe jedoch weder das Programm der Kl&auml;gerin noch die mit diesem Programm zu extrahierenden Disketten nutzen wollen. Es gebe keine Norm, die das FA dazu erm&auml;chtige, von der Kl&auml;gerin die Anschaffung eines anderen und neueren PC-Buchf&uuml;hrungsprogramms zu verlangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am <em>21.&nbsp;August 2012<\/em> f&uuml;hrte der damalige Berichterstatter einen Er&ouml;rterungstermin durch, der nicht nur das Ausgangsverfahren, sondern auch die weiter anh&auml;ngigen Verfahren der Kl&auml;gerin wegen Umsatzsteuer, gesonderter Feststellung und Gewerbesteuermessbetr&auml;ge der Streitjahre 2005 bis 2007 (wegen des Gewerbesteuermessbetrags auch 2008) umfasste. Im Er&ouml;rterungstermin des Ausgangsverfahrens stellte der Vertreter des FA fest, die Buchf&uuml;hrung der Kl&auml;gerin k&ouml;nne nicht aus dem Grunde verworfen werden, dass das verwendete Buchf&uuml;hrungsprogramm X keine CDs\/ DVDs erzeugen k&ouml;nne. Nach Auffassung des damaligen Prozessbevollm&auml;chtigten der Kl&auml;gerin reichte diese Feststellung jedoch nicht aus. Es sei eine weitere explizite Distanzierung von einzelnen Schreiben bzw. Meinungs&auml;u&szlig;erungen des FA notwendig sowie die Zusicherung der jetzigen und zuk&uuml;nftigen sanktionslosen Anwendbarkeit des Programms.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA distanzierte sich im Anschluss an den Er&ouml;rterungstermin mit Schriftsatz vom <em>10.&nbsp;September 2012<\/em> von einigen seiner &Auml;u&szlig;erungen in Bezug auf Datentr&auml;ger&uuml;berlassung, sah sich aber nicht in der Lage, dem Antrag, die jetzige und zuk&uuml;nftige sanktionslose Anwendbarkeit des Programms zuzusichern, zu entsprechen. Zudem vertrat es weiterhin die Auffassung, die Feststellungsklage sei unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am <em>25.&nbsp;September 2012<\/em> wurde zur m&uuml;ndlichen Verhandlung zun&auml;chst am 9.&nbsp;November 2012 und in Folge am 11.&nbsp;Dezember 2012 geladen. Beide Termine wurden auf Bitten des damaligen Prozessbevollm&auml;chtigten der Kl&auml;gerin wegen bestehender Terminkollisionen aufgehoben. In Abstimmung mit dem Prozessvertreter der Kl&auml;gerin fand die m&uuml;ndliche Verhandlung am <em>15.&nbsp;Januar 2013<\/em> &#8211;nunmehr mit einem neuen Berichterstatter&#8211; statt. Sie endete mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2013, 638 ver&ouml;ffentlichten Urteil, in dem festgestellt wurde, die Buchf&uuml;hrung der Kl&auml;gerin k&ouml;nne nicht aus dem Grund als formal ordnungswidrig angesehen werden, dass das Buchf&uuml;hrungsprogramm X verwendet werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem die Kl&auml;gerin in ihrem Schriftsatz vom 26.&nbsp;Juni 2012 die Verz&ouml;gerung des Ausgangsverfahrens ger&uuml;gt hatte, hat sie am 26.&nbsp;August 2013 die streitgegenst&auml;ndliche Entsch&auml;digungsklage wegen der Dauer des von Oktober 2009 bis zum Januar 2013 gef&uuml;hrten Verfahrens erhoben, die von ihr als unangemessen lang angesehen wird. Sie f&uuml;hrt dazu aus, sie habe bereits im Januar 2011 darauf hingewiesen, dass eine Entscheidung in der Sache ergehen k&ouml;nne, da das FA in seinen Schrifts&auml;tzen lediglich gebetsm&uuml;hlenartig seinen Vortrag wiederholt habe, ohne dass neues Vorbringen zu erkennen gewesen sei. Die Bitte des damaligen Berichterstatters im Februar 2011, das Handbuch f&uuml;r das Programm X zu &uuml;bersenden, k&ouml;nne nicht von Belang sein, da in dem abschlie&szlig;enden Urteil erkennbar nicht auf dessen Inhalt abgestellt worden sei. Auch habe das FG nach Erhalt des Handbuchs weder eine Stellungnahme abgegeben noch eine weitere Anordnung erlassen. Die Anfrage des FG im Dezember 2011, ob die von ihr erstrebte Feststellung seitens des FA &uuml;berhaupt streitig sei, sei zumindest geeignet, den Eindruck zu erwecken, es habe sich mit dem Vortrag der Verfahrensbeteiligten bis zu diesem Zeitpunkt &uuml;berhaupt noch nicht auseinandergesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>den Beklagten zu verurteilen, aufgrund der unangemessen langen Verfahrensdauer des Verfahrens 13&nbsp;K&nbsp;3764\/09 an die Kl&auml;gerin einen Betrag in H&ouml;he von 900&nbsp;EUR zu zahlen und<br \/>festzustellen, dass das Verfahren 13&nbsp;K&nbsp;3764\/09 eine unangemessene Verfahrensdauer aufweist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte beantragt,<br \/>die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrt er aus, unter Zugrundelegung des in den Verfahrensakten dokumentierten Ablaufs des Ausgangsverfahrens liege eine unangemessene Dauer des Verfahrens nicht vor. Dabei k&ouml;nne dahinstehen, ob das vom Berichterstatter angeforderte Handbuch letztlich urteilsrelevant gewesen sei. Die Kl&auml;gerin habe sich im Laufe des Verfahrens mehrfach auf die Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit des Buchf&uuml;hrungsprogramms X berufen und die Zul&auml;ssigkeit der Nutzung als vorrangig f&uuml;r andere Verfahren angesehen. Bei dieser Sachlage habe die Anforderung des Handbuchs f&uuml;r den Berichterstatter nahegelegen, und zwar unabh&auml;ngig davon, ob die Entscheidung letztlich hierauf zu st&uuml;tzen gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Lege man die Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. Senatsurteil vom 7.&nbsp;November 2013 X&nbsp;K&nbsp;13\/12, BFHE 243, 126, BStBl II 2014, 179) zugrunde, beginne die sog. dritte Phase mit der Anforderung des Handbuchs. Durch Einsicht in das Handbuch habe festgestellt werden sollen, welche Datenverarbeitung und welchen Datenzugriff das von der Kl&auml;gerin verwendete Programm X zugelassen habe. Das habe den seinerzeitigen Vortr&auml;gen der Beteiligten nicht entnommen werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nne das Verfahren 13&nbsp;K&nbsp;3764\/09 nicht isoliert von den &uuml;brigen finanzgerichtlichen Verfahren der Kl&auml;gerin und der Eheleute E betrachtet werden. Aus dieser Gesamtschau ergebe sich die besondere Schwierigkeit und Bedeutung des Verfahrens i.S. des &sect;&nbsp;198 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GVG. Zum Ende des Jahres 2012 seien im 13.&nbsp;Senat des FG insgesamt 39&nbsp;Klageverfahren der Kl&auml;gerin, der Eheleute E bzw. von Herrn E anh&auml;ngig gewesen. Ein Gro&szlig;teil der Verfahren habe auf der im Ausgangsverfahren streitgegenst&auml;ndlichen Rechtsauffassung des FA beruht, aus der Verwendung des Computerprogramms X sei auf die Ordnungswidrigkeit der Buchf&uuml;hrung der Kl&auml;gerin zu schlie&szlig;en. Der damalige Berichterstatter habe in den Jahren 2011 und 2012 vor der schwierigen Aufgabe gestanden, den Gesamtkomplex einer L&ouml;sung zuzuf&uuml;hren. Dabei habe er sich entschieden, die Verfahren mit sowohl verfahrens- als auch materiell-rechtlich sehr komplexen Fragestellungen nicht nacheinander, sondern parallel zu bearbeiten. Es sei sachgerecht gewesen, die Sachbearbeitung dieser Verfahren zu verkn&uuml;pfen, um zu versuchen, eine Gesamtl&ouml;sung herbeizuf&uuml;hren. Diese Vorgehensweise unterliege der richterlichen Freiheit, in welche das Entsch&auml;digungsgericht nicht eingreifen d&uuml;rfe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Klage ist unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;gerin steht weder eine Entsch&auml;digung in H&ouml;he von 900&nbsp;EUR zu noch kann festgestellt werden, dass das finanzgerichtliche Verfahren 13&nbsp;K&nbsp;3764\/09 eine unangemessen lange Verfahrensdauer aufweist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Kl&auml;gerin steht kein Anspruch auf Entsch&auml;digung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;198 GVG zu, da die Dauer des Verfahrens 13&nbsp;K&nbsp;3764\/09 nicht unangemessen i.S. des &sect;&nbsp;198 Abs.&nbsp;1 GVG war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;198 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GVG richtet sich die Angemessenheit der Verfahrensdauer nach den Umst&auml;nden des Einzelfalls, insbesondere nach der Schwierigkeit und Bedeutung des Verfahrens und nach dem Verhalten der Verfahrensbeteiligten und Dritter. Diese gesetzlichen Ma&szlig;st&auml;be beruhen auf der st&auml;ndigen Rechtsprechung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs f&uuml;r Menschenrechte und des Bundesverfassungsgerichts (&#8211;BVerfG&#8211;, vgl. hierzu und zum Folgenden ausf&uuml;hrlich Senatsurteil in BFHE 243, 126, BStBl II 2014, 179, Rz&nbsp;50&nbsp;ff., auf das zur Vermeidung von Wiederholungen wegen der Einzelheiten Bezug genommen wird).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach dieser Entscheidung ist der Begriff der &quot;Angemessenheit&quot; f&uuml;r Wertungen offen, die dem Spannungsverh&auml;ltnis zwischen dem Interesse an einem m&ouml;glichst z&uuml;gigen Abschluss des Rechtsstreits einerseits und anderen, ebenfalls hochrangigen sowie verfassungs- und menschenrechtlich verankerten prozessualen Grunds&auml;tzen &#8211;wie dem Anspruch auf Gew&auml;hrung eines effektiven Rechtsschutzes durch inhaltlich m&ouml;glichst zutreffende und qualitativ m&ouml;glichst hochwertige Entscheidungen, der Unabh&auml;ngigkeit der Richter und dem Anspruch auf den gesetzlichen Richter&#8211; Rechnung tragen. Danach darf die zeitliche Grenze bei der Bestimmung der Angemessenheit der Dauer des Ausgangsverfahrens nicht zu eng gezogen werden; dem Ausgangsgericht ist ein erheblicher Spielraum f&uuml;r die Gestaltung seines Verfahrens &#8211;auch in zeitlicher Hinsicht&#8211; einzur&auml;umen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zwar schlie&szlig;t es die nach der Konzeption des &sect;&nbsp;198 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GVG vorzunehmende Einzelfallbetrachtung aus, im Rahmen der Auslegung der genannten Vorschrift konkrete Fristen zu bezeichnen, innerhalb der ein Verfahren im Regelfall abschlie&szlig;end erledigt sein sollte. Gleichwohl kann nach Auffassung des erkennenden Senats f&uuml;r ein finanzgerichtliches Klageverfahren, das im Vergleich zu dem typischen in dieser Gerichtsbarkeit zu bearbeitenden Verfahren keine wesentlichen Besonderheiten aufweist, die Vermutung aufgestellt werden, dass die Dauer des Verfahrens angemessen ist, wenn das Gericht gut zwei Jahre nach dem Eingang der Klage mit Ma&szlig;nahmen beginnt, die das Verfahren einer Entscheidung zuf&uuml;hren sollen, und die damit begonnene (&quot;dritte&quot;) Phase des Verfahrensablaufs nicht durch nennenswerte Zeitr&auml;ume unterbrochen wird, in denen das Gericht die Akte unbearbeitet l&auml;sst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Vermutung gilt jedoch nicht, wenn Umst&auml;nde erkennbar sind, aus denen eine besondere Eilbed&uuml;rftigkeit des Verfahrens folgen k&ouml;nnte. In diesen F&auml;llen ist der gesamte Verfahrensablauf mit seinen entsprechenden Phasen daraufhin zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob und inwieweit eine unangemessene Verz&ouml;gerung eingetreten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So ist es im Streitfall. Die Frage, ob das bisher von der Kl&auml;gerin eingesetzte Buchf&uuml;hrungsprogramm X ordnungsgem&auml;&szlig; war und ist, hatte nicht nur f&uuml;r vergangene, sondern auch f&uuml;r k&uuml;nftige Zeitr&auml;ume eine erhebliche Bedeutung. Es bestand die Gefahr, dass das FA die Buchf&uuml;hrung f&uuml;r eine Vielzahl von Jahren bereits aus dem Grunde als formal ordnungswidrig ansehen w&uuml;rde, dass ein Datentransfer auf CD-ROMs nicht m&ouml;glich war. Die M&ouml;glichkeit, diesem Risiko durch einen Wechsel des Buchf&uuml;hrungssystems auszuweichen, w&auml;re unstreitig mit nicht unerheblichen zus&auml;tzlichen Kosten verbunden gewesen. Hierauf hat die Kl&auml;gerin sinngem&auml;&szlig; in den Schreiben vom 31.&nbsp;Januar 2011 und 18.&nbsp;Juli 2011 aufmerksam gemacht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Bei der Pr&uuml;fung der angemessenen Dauer des konkreten Rechtsstreits ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass dem Richter zur Aus&uuml;bung seiner verfahrensgestaltenden Befugnisse ein weiter Gestaltungsspielraum zuzubilligen ist. Dementsprechend wird seine Verfahrensf&uuml;hrung im Entsch&auml;digungsprozess nicht auf ihre Richtigkeit, sondern nur auf ihre Vertretbarkeit &uuml;berpr&uuml;ft. Letztere darf nur verneint werden, wenn bei voller W&uuml;rdigung auch der Belange einer funktionst&uuml;chtigen Rechtspflege das richterliche Verhalten nicht mehr verst&auml;ndlich ist (so Urteil des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 13.&nbsp;Februar 2014 III&nbsp;ZR&nbsp;311\/13, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 2014, 1183, Rz&nbsp;30, m.w.N.). Da der Rechtssuchende keinen Anspruch auf optimale Verfahrensf&ouml;rderung hat (BVerfG-Beschluss vom 14.&nbsp;Dezember 2010&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;404\/10, juris, Rz&nbsp;16), begr&uuml;nden eine vertretbare Rechtsauffassung des Gerichts oder eine nach der jeweiligen Prozessordnung vertretbare Verfahrensleitung auch dann keinen Entsch&auml;digungsanspruch, wenn sie zu einer Verl&auml;ngerung des Gerichtsverfahrens gef&uuml;hrt haben (ebenso BGH-Urteil vom 5.&nbsp;Dezember 2013 III&nbsp;ZR&nbsp;73\/13, NJW 2014, 789, Rz&nbsp;46).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem muss die durch die Verfahrensdauer verursachte Belastung einen gewissen Schweregrad erreichen. Es reicht nicht jede Abweichung von einer optimalen Verfahrensf&uuml;hrung aus. Vielmehr muss die Verfahrensdauer eine Grenze &uuml;berschreiten, die sich auch unter Ber&uuml;cksichtigung gegenl&auml;ufiger rechtlicher Interessen f&uuml;r den Betroffenen als sachlich nicht mehr gerechtfertigt oder unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig darstellt (BGH-Urteil in NJW 2014, 789, Rz&nbsp;42).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu beachten ist aber auch, dass sich mit zunehmender Verfahrensdauer die Pflicht des Gerichts verdichtet, sich nachhaltig um eine F&ouml;rderung, Beschleunigung und Beendigung des Verfahrens zu bem&uuml;hen (vgl. z.B. BVerfG-Beschluss vom 27.&nbsp;Juli 2004&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;1196\/04, NJW 2004, 3320, unter II.2.a, m.w.N.; Senatsurteil in BFHE 243, 126, BStBl II 2014, 179, Rz&nbsp;68).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach unter a dargestellten Grunds&auml;tzen war die Dauer des Ausgangsverfahrens nicht unangemessen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Anwendung der in &sect;&nbsp;198 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GVG beispielhaft genannten Kriterien vermittelt im Streitfall kein einheitliches Bild.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So war der Schwierigkeitsgrad der Feststellungsklage wegen der Problematik ihrer Zul&auml;ssigkeit und vor allem wegen der Unklarheiten &uuml;ber die tats&auml;chlichen technischen Voraussetzungen und M&ouml;glichkeiten des eingesetzten Buchf&uuml;hrungsprogramms X jedenfalls mindestens als durchschnittlich anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich der Bedeutung des Verfahrens f&uuml;r die Kl&auml;gerin ist zum einen zu ber&uuml;cksichtigen, dass ihr erkennbar eine schnelle Entscheidung wichtig war. Das Verhalten der Verfahrensbeteiligten hingegen ist durch eine gewisse Widerspr&uuml;chlichkeit und damit eine verfahrensverl&auml;ngernde Tendenz gekennzeichnet. Die Kl&auml;gerin hat sich insofern widerspr&uuml;chlich verhalten, als sie zum einen auch nach der in ihren Augen bestehenden Entscheidungsreife Akteneinsicht nahm und zum anderen im Anschluss daran dem FG mehrere &#8211;zum Teil umfangreiche&#8211; Schrifts&auml;tze &uuml;bersandte, die sie damit einleitete, sie trage &quot;erg&auml;nzend&quot; oder &quot;weiter&quot; vor. Infolgedessen musste sich dem damaligen Berichterstatter &#8211;trotz der teilweisen Wiederholungen des bisherigen Sachvortrags&#8211; nicht unbedingt der Eindruck aufdr&auml;ngen, die Argumente seien bereits abschlie&szlig;end ausgetauscht worden. Das FA hat seine Darstellung sowohl im Tats&auml;chlichen als auch im Rechtlichen w&auml;hrend des Rechtsstreits erheblich modifiziert, so dass sich die Verfahrensdauer hierdurch ebenfalls verl&auml;ngerte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die W&uuml;rdigung, dass die Verfahrensdauer noch angemessen war, ergibt sich aus einer Betrachtung des konkreten Verfahrensablaufs. Dabei l&auml;sst sich das Ausgangsverfahren in drei Abschnitte einteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Der erste Abschnitt dauerte circa 16&nbsp;Monate von der Erhebung der Klage (Mitte Oktober 2009) bis zur Anforderung des Handbuchs im Februar 2011. Diese Phase war &#8211;mit einer Unterbrechung von Ende August 2010 bis Ende Januar 2011&#8211; durch einen im Gro&szlig;en und Ganzen kontinuierlichen Schriftsatzaustausch gepr&auml;gt, in dem sich die Beteiligten zu den Streitpunkten, ob das Programm X ordnungsgem&auml;&szlig; und winIDEA-tauglich ist, ob eine &Uuml;berlassung von Disketten den gesetzlichen Anforderungen gen&uuml;gt und ob die Kl&auml;gerin &uuml;berhaupt zu Beginn der Betriebspr&uuml;fung die &Uuml;berlassung von Disketten angeboten hat, nicht immer widerspruchsfrei &auml;u&szlig;erten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass sich die Verfahrensf&ouml;rderung durch das FG mehr als ein Jahr lang darauf beschr&auml;nkte, der jeweils anderen Partei Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, stellt eine noch vertretbare Verfahrensgestaltung dar. Dies gilt auch vor dem Hintergrund der oben unter II.1.a&nbsp;bb dargestellten Bedeutung des Verfahrens f&uuml;r die Kl&auml;gerin. Diese Relevanz wurde indes erst in den Schrifts&auml;tzen vom Januar 2011 und Juli 2011 hinreichend deutlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine unvertretbare Verfahrensgestaltung ist auch nicht deswegen zu bejahen, weil der Berichterstatter der Anregung der Kl&auml;gerin vom 30.&nbsp;April 2010 nicht gefolgt ist, das Ausgangsverfahren zun&auml;chst allein (und z&uuml;gig) zu terminieren, weil es als vorgreiflich f&uuml;r die anderen anh&auml;ngigen Verfahren anzusehen sei. Seine Entscheidung, das Verfahren wegen der Ordnungsm&auml;&szlig;igkeit des Buchf&uuml;hrungsprogramms X nicht unabh&auml;ngig von den anderen erst sp&auml;ter anh&auml;ngig gewordenen Steuerverfahren der Kl&auml;gerin zu betreiben, bewegt sich in den Grenzen des richterlichen Gestaltungsspielraums.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Der zweite Abschnitt beginnt mit der Anforderung des Handbuchs im Februar 2011. Diese Verfahrenshandlung, die die bestehenden tats&auml;chlichen Unsicherheiten &uuml;ber die Eigenschaften des Buchf&uuml;hrungsprogramms X beseitigen sollte, kann nicht als ungeeignet angesehen werden, den Prozess zu f&ouml;rdern. So hat auch die Kl&auml;gerin den Inhalt des Handbuchs als verfahrensrelevant angesehen, da sie in dem begleitenden Schriftsatz ausdr&uuml;cklich zum Nachweis der Richtigkeit ihrer Ausf&uuml;hrungen auf einen Beleg im Handbuch verwiesen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass das Urteil letztendlich nicht auf den durch das Handbuch vermittelten Kenntnissen beruht, ist demgegen&uuml;ber ohne Bedeutung. Im Zeitpunkt seiner Anforderung durch das FG gingen alle Beteiligten davon aus, es komme darauf an, welche Anforderungen die konkrete Datentr&auml;ger&uuml;berlassung zu erf&uuml;llen habe. F&uuml;r die Beurteilung der richterlichen Handlungen ist entscheidend, wie das Gericht die Sach- und Rechtslage aus seiner Ex-ante-Sicht einsch&auml;tzen durfte, es kommt nicht darauf an, wie sich der Verfahrenslauf im Nachhinein bei einer Ex-post-Betrachtung darstellt (BGH-Urteil in NJW 2014, 1183, Rz&nbsp;47, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an die &Uuml;bersendung des Handbuchs wurde das Verfahren von den Beteiligten weiter betrieben. Das FG beschr&auml;nkte sich zwar erneut darauf, den Beteiligten wechselseitig Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Auch hier kann aber &#8211;wie im ersten Abschnitt&#8211; die Entscheidung des FG zum zeitbeanspruchenden Schriftsatzaustausch vor dem Hintergrund als vertretbar angesehen werden, dass sich das nunmehrige Vorbringen der Beteiligten, insbesondere des FA, in tats&auml;chlicher Hinsicht von dem bisherigen Vorbringen doch erheblich unterschied und der Schriftsatzaustausch insofern Klarheit bringen konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Die letzte Phase beginnt mit der Anfrage des FG vom 27.&nbsp;Dezember 2011, ob die erstrebte Feststellung &uuml;berhaupt streitig sei. Im Gegensatz zur Auffassung der Kl&auml;gerin ist diese Nachfrage kein Beleg daf&uuml;r, dass sich der damalige Berichterstatter bis zu diesem Zeitpunkt mit dem Verfahren inhaltlich nicht besch&auml;ftigt hat. Vielmehr gab der Schriftsatzaustausch mit dem im Mai 2011 ge&auml;nderten Vortrag des FA in der Tat Anlass, entsprechend nachzufragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der sich anschlie&szlig;ende kurze Schriftsatzwechsel endete Mitte M&auml;rz 2012 mit der Anberaumung eines Er&ouml;rterungstermins f&uuml;r Mitte Juni 2012. Eine Terminierung mit einem Vorlauf von drei Monaten ist auch unter dem Aspekt, dass sich mit steigender Verfahrensdauer die richterliche Prozessbeschleunigungspflicht verst&auml;rkt, als unbedenklich anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Ausgangsverfahren wurde im Anschluss an den wegen Erkrankung des damaligen Berichterstatters auf den 21.&nbsp;August 2012 verschobenen Er&ouml;rterungstermin relativ z&uuml;gig einer Entscheidung zugef&uuml;hrt. Dass die das Verfahren mit einem Urteil abschlie&szlig;ende m&uuml;ndliche Verhandlung nicht bereits am 9.&nbsp;November 2012, sondern erst am 15.&nbsp;Januar 2013 stattfinden konnte, beruhte auf Terminschwierigkeiten des damaligen Prozessbevollm&auml;chtigten der Kl&auml;gerin und kann dem FG nicht angelastet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Da eine Entsch&auml;digung bereits wegen der fehlenden unangemessenen Verfahrensdauer nicht gew&auml;hrt werden kann, ist auch die Feststellung einer &uuml;berlangen Verfahrensdauer nicht m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 7.5.2014, X K 11\/13 Entsch&auml;digung wegen &uuml;berlanger Verfahrensdauer &#8211; Pr&uuml;fung des Verfahrensablaufs bei besonderer Eilbed&uuml;rftigkeit des Verfahrens &#8211; Beurteilung der richterlichen Handlungen &#8211; Zeitlicher Vorlauf bei Anberaumung eines Er&ouml;rterungstermins Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;gerin begehrt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;198 des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG) Entsch&auml;digung wegen der von ihr als unangemessen angesehenen Dauer eines vom 15.&nbsp;Oktober &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-k-11-13-entschaedigung-wegen-ueberlanger-verfahrensdauer-pruefung-des-verfahrensablaufs-bei-besonderer-eilbeduerftigkeit-des-verfahrens-beurteilung-der-richterlichen-handlungen-zeitlicher-vorlauf-be\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;K&nbsp;11\/13 &#8211; Entsch&auml;digung wegen &uuml;berlanger Verfahrensdauer &#8211; Pr&uuml;fung des Verfahrensablaufs bei besonderer Eilbed&uuml;rftigkeit des Verfahrens &#8211; Beurteilung der richterlichen Handlungen &#8211; Zeitlicher Vorlauf bei Anberaumung eines Er&ouml;rterungstermins<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-63385","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63385","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63385"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63385\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63385"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63385"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63385"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}