{"id":63481,"date":"2014-09-18T11:46:54","date_gmt":"2014-09-18T09:46:54","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63481"},"modified":"2014-09-18T11:46:54","modified_gmt":"2014-09-18T09:46:54","slug":"ix-r-15-13-objektbezogenheit-der-bescheinigung-is-des-par-7h-abs-2-satz-1-estg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-15-13-objektbezogenheit-der-bescheinigung-is-des-par-7h-abs-2-satz-1-estg\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;15\/13 &#8211; Objektbezogenheit der Bescheinigung i.S. des &sect; 7h Abs. 2 Satz 1 EStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.5.2014, IX R 15\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Objektbezogenheit der Bescheinigung i.S. des &sect; 7h Abs. 2 Satz 1 EStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Der Steuerpflichtige kann die erh&ouml;hten Absetzungen i.S. des &sect; 7h Abs. 1 EStG nur in Anspruch nehmen, wenn die zust&auml;ndige Gemeindebeh&ouml;rde die Erf&uuml;llung der Voraussetzungen des &sect; 7h Abs. 1 EStG objektbezogen bescheinigt.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erwarb von der W-KG (KG; &quot;Verk&auml;ufer&quot;) mit notariell beurkundetem &quot;Bautr&auml;gervertrag&quot; vom 29.&nbsp;Juli 2002 an dem Objekt Erwerbergemeinschaft Z, die Eigentumswohnung Nr.&nbsp;&#8230;, den 22,40\/1.000stel Miteigentumsanteil an dem Flurst&uuml;ck &#8230;, verbunden mit dem Sondereigentum an s&auml;mtlichen im Aufteilungsplan mit Nr.&nbsp;&#8230; bezeichneten R&auml;umlichkeiten nebst Balkon und Keller Nr.&nbsp;&#8230; im Kellergeschoss und das zu bildende Teileigentum, den Stellplatz Nr.&nbsp;&#8230;, den 1\/70stel Miteigentumsanteil an dem Flurst&uuml;ck&nbsp;&#8230;, verbunden mit dem Sondereigentum an dem Stellplatz Nr.&nbsp;&#8230; im Erdgeschoss, mit allen Bestandteilen und s&auml;mtlichem Zubeh&ouml;r.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Vorbemerkung dieses Vertrages wird u.a. ausgef&uuml;hrt:<br \/>&quot;2. Auf dem Grundst&uuml;ck Parzelle&nbsp;&#8230; steht ein Geb&auml;ude mit&nbsp;36 Wohnungen. Der Verk&auml;ufer renoviert und modernisiert dieses Geb&auml;ude. Bei der Renovierung und Modernisierung soll eine bestm&ouml;gliche Erhaltung der Altbausubstanz gew&auml;hrleistet sein. Die Bauma&szlig;nahmen sind noch nicht abgeschlossen.<br \/>Auf dem Grundst&uuml;ck der Parzelle&nbsp;&#8230; steht eine Reithalle. Diese Reithalle wird in ein Parkhaus mit 70&nbsp;Stellpl&auml;tzen umgebaut. Die Bauma&szlig;nahmen sind noch nicht abgeschlossen.<br \/>3. Der Verk&auml;ufer beabsichtigt, das Eigentum an den Grundst&uuml;cken in Miteigentumsanteile in der Weise aufzuteilen, dass (&#8230;) mit jedem Anteil das Sondereigentum an einer bestimmten Wohnung nebst Nebenr&auml;ume in dem auf dem Grundst&uuml;ck Parzelle&nbsp;&#8230; zu renovierenden Geb&auml;ude verbunden ist, und (&#8230;) mit jedem Anteil das Sondereigentum an einem bestimmten Stellplatz in dem auf dem Grundst&uuml;ck Parzelle&nbsp;&#8230; umzubauenden Parkhaus verbunden ist.<br \/>Der Verk&auml;ufer hat am 22.&nbsp;November 2001 (&#8230;) zwei Teilungserkl&auml;rungen nebst Gemeinschaftsordnungen sowie am 6.&nbsp;Juni 2002 (&#8230;) eine Erg&auml;nzungsurkunde beurkunden lassen.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die KG erkl&auml;rte im &quot;Bautr&auml;gervertrag&quot; u.a. die Absicht, das Wohnungseigentum bis zum 30.&nbsp;September 2002 bezugsfertig herzustellen und verpflichtete sich zur vollst&auml;ndigen Fertigstellung bis zum 15.&nbsp;Dezember 2002. Sie verpflichtete sich ferner, den Stellplatz ebenfalls bis sp&auml;testens 15.&nbsp;Dezember 2002 vollst&auml;ndig fertig zu stellen. In &sect;&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 des &quot;Bautr&auml;gervertrags&quot; wurde ein Kaufpreis f&uuml;r die Wohnung in H&ouml;he von 74.240&nbsp;EUR und f&uuml;r den Stellplatz in H&ouml;he von 6.135&nbsp;EUR vereinbart.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Stadt Z best&auml;tigte mit einer der KG erteilten Bescheinigung vom 27.&nbsp;Februar 2004 u.a., dass die Geb&auml;ude &quot;&#8230; (Haus&nbsp;2) und Parkhaus (&#8230;) &#8211; ehemalige Reithalle (Haus&nbsp;7) in einem durch Sanierungssatzung vom 18.&nbsp;September 1998 (Satzung zur 1.&nbsp;&Auml;nderung der Sanierungssatzung der Stadt Z vom 01.&nbsp;Juli 1992) f&ouml;rmlich festgelegten Sanierungsgebiet belegen ist. (&#8230;)<br \/>An dem Geb&auml;ude sind durchgef&uuml;hrt worden: (&#8230;) Ma&szlig;nahmen, die der Erhaltung, Erneuerung und funktionsgerechten Verwendung eines Geb&auml;udes, das wegen seiner geschichtlichen (&#8230;) oder st&auml;dtebaulichen Bedeutung erhaltenswert ist.<br \/>Der Durchf&uuml;hrung der Ma&szlig;nahme lag zugrunde: (&#8230;) eine Vereinbarung zwischen dem Antragsteller und der Gemeinde f&uuml;r Haus&nbsp;2 vom 07.\/09.&nbsp;November 2001, f&uuml;r Haus&nbsp;7 vom 02.\/22.&nbsp;August 2002.&nbsp;&#8230;&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Geb&auml;ude (Haus&nbsp;2 und Haus&nbsp;7) befinden sich auf einem ehemaligen Kasernengel&auml;nde. Haus&nbsp;2 wurde vor dem Erwerb durch die KG als Mannschaftsunterkunft genutzt; zudem befanden sich darin Schulungsr&auml;ume. Das Geschoss, in dem die von dem Kl&auml;ger erworbene Wohnung belegen ist, war nicht ausgebaut. Die KG beauftragte mit General&uuml;bernehmervertrag vom 25.&nbsp;M&auml;rz 2002 die B-GmbH mit der Sanierung des Hauses&nbsp;2 &quot;mit dem Ziel, dass insgesamt 36&nbsp;Eigentumswohnungen entstehen&quot;; weiterhin mit der ersten von zwei Ausbaustufen der Reithalle (Haus&nbsp;7) &quot;mit dem Ziel, dass zun&auml;chst 34&nbsp;Stellpl&auml;tze in dem als Parkhaus konzeptionierten Geb&auml;ude entstehen&quot;. Nach &sect;&nbsp;5 des Vertrages verpflichtete sich der Auftragnehmer, mit den vertraglichen Leistungen am 10.&nbsp;Oktober 2002 zu beginnen. Als verbindlicher Fertigstellungstermin f&uuml;r s&auml;mtliche Leistungen wurde der 15.&nbsp;Dezember 2002 vereinbart.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Entsprechend der vom Bautr&auml;ger eingereichten Feststellungserkl&auml;rung stellte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) hinsichtlich der vom Kl&auml;ger erworbenen Eigentumswohnung Nr.&nbsp;&#8230; in dem &quot;Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Grundlagen f&uuml;r die Einkommensbesteuerung und f&uuml;r die Festsetzung der Investitionszulage nach der Verordnung zu &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;2 Abgabenordnung (AO)&quot; vom 16.&nbsp;Juli 2004 f&uuml;r das Kalenderjahr 2002 fest:<br \/>&quot;a) Zeitpunkt des rechtswirksamen Abschlusses des obligatorischen Kaufvertrages oder gleichstehenden Rechtsakts 01.&nbsp;August 2002,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">b) Anzahlungen im Kalenderjahr 2002&nbsp;&nbsp;77.561,88&nbsp;EUR,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">c) Anschaffungskosten insgesamt 80.375,00&nbsp;EUR,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">d) Anschaffungskosten f&uuml;r den Grund und Boden 4.019,00&nbsp;EUR,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">e) Anschaffungskosten f&uuml;r den Altbau 8.609,71&nbsp;EUR,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">f) Anschaffungskosten f&uuml;r nach Kaufvertragsabschluss durchgef&uuml;hrte Modernisierungs- bzw. Bauma&szlig;nahmen 67.746,29&nbsp;EUR (Spalte&nbsp;8),<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">g) von dem Betrag in Spalte&nbsp;8 sind Anschaffungskosten, die auf nachtr&auml;gliche Herstellungsarbeiten i.S.d. &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 des Investitionszulagengesetzes (InvZulG) 1999\/&sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 und Satz&nbsp;2 i.V.m. Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 InvZulG 1999 entfallen, 67.746,29&nbsp;EUR,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">h) Zeitpunkt des Abschlusses der Modernisierungsma&szlig;nahmen 2002 und<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">i) von dem Betrag in Spalte&nbsp;8 sind Anschaffungskosten, die auf Modernisierungs- und Instandsetzungsma&szlig;nahmen i.S.d. &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes (EStG)\/&sect;&nbsp;10f Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG entfallen, 67.746,29&nbsp;EUR.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine Au&szlig;enpr&uuml;fung lehnte das FA in dem ge&auml;nderten Bescheid vom 5.&nbsp;Oktober 2007 f&uuml;r die im &quot;Dachgeschoss&quot; befindlichen Wohnungen eine Beg&uuml;nstigung nach &sect;&nbsp;7h EStG ab, weil es sich um Neubauten handele.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage blieben erfolglos. In seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2013, 1573 ver&ouml;ffentlichten Urteil vertrat das Finanzgericht (FG) die Auffassung, dass es sich bei der vom Kl&auml;ger erworbenen Eigentumswohnung Nr.&nbsp;&#8230; um einen nicht beg&uuml;nstigten Neubau handele; die Eigentumswohnung sei erstmals hergestellt worden. Auch enthalte die Bescheinigung der Stadt Z keine das FA bindende Entscheidung, wonach die Steuerbeg&uuml;nstigung nach &sect;&nbsp;7h EStG zu gew&auml;hren sei. Das eigenst&auml;ndige Pr&uuml;fungsrecht der Finanzbeh&ouml;rden umfasse die Beurteilung, ob durch die Bauma&szlig;nahme ein modernisiertes oder instandgesetztes Geb&auml;ude oder ein Neubau oder bautechnisch neues Geb&auml;ude entstanden sei. Dar&uuml;ber hinaus beziehe sich die Bescheinigung auf das (bautechnische) Geb&auml;ude als Ganzes und treffe damit keine Aussage zu den einzelnen Eigentumswohnungen, die als selbst&auml;ndige Wirtschaftsg&uuml;ter Gegenstand der Steuerverg&uuml;nstigung seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts (&sect;&nbsp;7h EStG). Das FG habe die Bindungswirkung der Sanierungsbescheinigung verkannt. Zudem liege weder tats&auml;chlich noch steuerrechtlich ein Neubau vor. &Uuml;berdies sei der Kl&auml;ger durch den Erwerb der Eigentumswohnung Mitglied einer Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft geworden und habe damit sowohl einen Anteil am Sondereigentum als auch einen Anteil am Gemeinschaftseigentum der Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft erworben. Soweit darauf beg&uuml;nstigte Herstellungskosten entfallen, k&ouml;nnte diese beim Erwerber einer Dachgeschosseinheit zur Absetzung von Abnutzung f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben und den Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Grundlagen f&uuml;r die Einkommensbesteuerung und f&uuml;r die Festsetzung der Investitionszulage nach der Verordnung zu &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;2 AO vom 5.&nbsp;Oktober 2007 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 18.&nbsp;November 2009 dahingehend zu &auml;ndern, dass folgende Feststellungen getroffen werden:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">a) Zeitpunkt des rechtswirksamen Abschlusses des obligatorischen Kaufvertrages oder gleichstehenden Rechtsakts 01.&nbsp;August 2002,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">b) Anzahlungen im Kalenderjahr 2002&nbsp;&nbsp;77.561,88&nbsp;EUR,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">c) Anschaffungskosten insgesamt 80.375,00&nbsp;EUR,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">d) Anschaffungskosten f&uuml;r den Grund und Boden 4.019,00&nbsp;EUR,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">e) Anschaffungskosten f&uuml;r den Altbau 8.609,71&nbsp;EUR,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">f) Anschaffungskosten f&uuml;r nach Kaufvertragsabschluss durchgef&uuml;hrte Modernisierungs- bzw. Bauma&szlig;nahmen 67.746,29&nbsp;EUR (Spalte&nbsp;8),<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">g) von dem Betrag in Spalte&nbsp;8 sind Anschaffungskosten, die auf nachtr&auml;gliche Herstellungsarbeiten i.S. des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 InvZulG 1999\/&sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 und Satz&nbsp;2 i.V.m. Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 InvZulG 1999 entfallen, 67.746,29&nbsp;EUR,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">h) Zeitpunkt des Abschlusses der Modernisierungsma&szlig;nahmen 2002 und<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">i) von dem Betrag in Spalte&nbsp;8 sind Anschaffungskosten, die auf Modernisierungs- und Instandsetzungsma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG\/&sect;&nbsp;10f Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG entfallen, 67.746,29&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des Kl&auml;gers ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Im Ergebnis zu Recht hat das FG f&uuml;r die vom Kl&auml;ger erworbene Eigentumswohnung die Beg&uuml;nstigung des &sect;&nbsp;7h EStG abgelehnt, weil er nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;3 EStG durch eine Bescheinigung der zust&auml;ndigen Gemeindebeh&ouml;rde die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 EStG objektbezogen f&uuml;r die Eigentumswohnung nachgewiesen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Bei einem im Inland belegenen Geb&auml;ude in einem f&ouml;rmlich festgelegten Sanierungsgebiet oder st&auml;dtebaulichen Entwicklungsbereich kann der Steuerpflichtige nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG &#8211;abweichend von &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;4 und 5 EStG&#8211; im Jahr der Herstellung und in den folgenden neun Jahren jeweils bis zu 10&nbsp;v.H. der Herstellungskosten f&uuml;r Modernisierungs- und Instandsetzungsma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;177 des Baugesetzbuchs (BauGB) absetzen. &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG ist entsprechend anzuwenden auf Herstellungskosten f&uuml;r Ma&szlig;nahmen, die der Erhaltung, Erneuerung und funktionsgerechten Verwendung eines Geb&auml;udes im Sinne des Satzes&nbsp;1 dienen, das wegen seiner geschichtlichen, k&uuml;nstlerischen oder st&auml;dtebaulichen Bedeutung erhalten bleiben soll, und zu deren Durchf&uuml;hrung sich der Eigent&uuml;mer neben bestimmten Modernisierungsma&szlig;nahmen gegen&uuml;ber der Gemeinde verpflichtet hat (&sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2). Der Steuerpflichtige kann die erh&ouml;hten Absetzungen im Jahr des Abschlusses der Ma&szlig;nahme und in den folgenden neun Jahren auch f&uuml;r Anschaffungskosten in Anspruch nehmen, die auf Ma&szlig;nahmen im Sinne der S&auml;tze&nbsp;1 und 2 entfallen, soweit diese nach dem rechtswirksamen Abschluss eines obligatorischen Erwerbsvertrags oder eines gleichstehenden Rechtsakts durchgef&uuml;hrt worden sind (&sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG kann der Steuerpflichtige die erh&ouml;hten Absetzungen jedoch nur in Anspruch nehmen, wenn er durch eine Bescheinigung der zust&auml;ndigen Gemeindebeh&ouml;rde die Voraussetzungen des Abs.&nbsp;1 f&uuml;r das Geb&auml;ude und die Ma&szlig;nahmen nachweist. Die Bescheinigung ist materiell-rechtliche Abzugsvoraussetzung f&uuml;r die Beg&uuml;nstigung des &sect;&nbsp;7h EStG (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22.&nbsp;September 2005 IX&nbsp;R&nbsp;13\/04, BFHE 215, 158, BStBl II 2007, 373, mit zahlreichen Nachweisen) und Grundlagenbescheid i.S. des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;10, &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO (BFH-Urteil in BFHE 215, 158, BStBl II 2007, 373, m.w.N.). Dies folgt aus dem Zweck des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;2 EStG. Denn mangels eigener Sachkunde ist es den Finanzbeh&ouml;rden nicht m&ouml;glich zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob Ma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 EStG durchgef&uuml;hrt worden sind. Die Finanzverwaltung selbst erkennt an, dass die Bescheinigung der Gemeindebeh&ouml;rde keiner Nachpr&uuml;fung unterliegt (vgl. R&nbsp;7h&nbsp;(4) Satz&nbsp;2 der Einkommensteuer-Richtlinien 2012).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Bindungswirkung der Bescheinigung erstreckt sich auf die in &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 EStG benannten Tatbestandsmerkmale, n&auml;mlich auf die Feststellung, ob das Geb&auml;ude in einem Sanierungsgebiet belegen ist, ob Modernisierungs- und Instandsetzungsma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;177 BauGB bzw. Ma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG durchgef&uuml;hrt und ob Zusch&uuml;sse aus Sanierungs- oder Entwicklungsf&ouml;rdermitteln gew&auml;hrt worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;3 EStG sind die Abs&auml;tze&nbsp;1 und 2 auf Geb&auml;udeteile, die selbst&auml;ndige unbewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter sind, sowie auf Eigentumswohnungen und auf im Teileigentum stehende R&auml;ume entsprechend anzuwenden. Das Gesetz verlangt nach Wortlaut und Systematik ein bestimmtes Objekt (Geb&auml;ude, Geb&auml;udeteile, die selbst&auml;ndige unbewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter sind, Eigentumswohnungen oder im Teileigentum stehende R&auml;ume), auf das sich die Ma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 EStG beziehen m&uuml;ssen. Die nach &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 EStG steuerrechtlich beg&uuml;nstigten Ma&szlig;nahmen sind daher stets objektbezogen. Der Differenzierung im objektiven Tatbestand der Steuernorm entsprechen die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG von der zust&auml;ndigen Gemeindebeh&ouml;rde zu bescheinigenden objekt- und ma&szlig;nahmebezogenen Nachweiserfordernisse (vgl. Kleeberg, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/ Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;7h Rz&nbsp;C&nbsp;1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben hat das FG zutreffend die sich auf das Gesamtgeb&auml;ude beziehende Bescheinigung als nicht ausreichenden Nachweis i.S. des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG angesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall ist die Gew&auml;hrung der Beg&uuml;nstigung des &sect;&nbsp;7h EStG nicht f&uuml;r das Geb&auml;ude als Ganzes, sondern objektbezogen f&uuml;r die Eigentumswohnung des Kl&auml;gers als selbst&auml;ndiges Wirtschaftsgut, das eigenen Regeln f&uuml;r die erh&ouml;hten Absetzungen unterliegt, zu beurteilen. Er kann die erh&ouml;hten Absetzungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;3 EStG nicht in Anspruch nehmen, weil er durch die Bescheinigung der Stadt Z die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 EStG nicht f&uuml;r die erworbene Eigentumswohnung nachgewiesen hat. Nach den nicht mit Revisionsr&uuml;gen angegriffenen und damit den Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Feststellungen des FG bezog sich die von der Stadt erteilte Bescheinigung vom 27.&nbsp;Februar 2004 auf die &quot;Geb&auml;ude &#8230; (Haus&nbsp;2) und Parkhaus (&#8230;) &#8211; ehemalige Reithalle (Haus&nbsp;7)&quot;. Ein Nachweis i.S. des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;3 EStG f&uuml;r das konkrete Objekt, Eigentumswohnung Nr.&nbsp;&#8230;, des Kl&auml;gers kann jedenfalls aus dieser Bescheinigung &#8211;unbeschadet der Tatsache, dass ggf. eine den gesetzlichen Anforderungen gen&uuml;gende Bescheinigung von der Stadt noch ausgestellt werden k&ouml;nnte&#8211; nicht entnommen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.5.2014, IX R 15\/13 Objektbezogenheit der Bescheinigung i.S. des &sect; 7h Abs. 2 Satz 1 EStG Leits&auml;tze Der Steuerpflichtige kann die erh&ouml;hten Absetzungen i.S. des &sect; 7h Abs. 1 EStG nur in Anspruch nehmen, wenn die zust&auml;ndige Gemeindebeh&ouml;rde die Erf&uuml;llung der Voraussetzungen des &sect; 7h Abs. 1 EStG objektbezogen bescheinigt. Tatbestand &nbsp; &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-15-13-objektbezogenheit-der-bescheinigung-is-des-par-7h-abs-2-satz-1-estg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;15\/13 &#8211; Objektbezogenheit der Bescheinigung i.S. des &sect; 7h Abs. 2 Satz 1 EStG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-63481","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63481","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63481"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63481\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63481"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63481"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63481"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}