{"id":63660,"date":"2014-11-12T14:22:24","date_gmt":"2014-11-12T12:22:24","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63660"},"modified":"2014-11-12T14:22:24","modified_gmt":"2014-11-12T12:22:24","slug":"vi-r-51-13-aussergewoehnliche-belastungen-im-falle-wissenschaftlich-nicht-anerkannter-behandlungsmethoden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-51-13-aussergewoehnliche-belastungen-im-falle-wissenschaftlich-nicht-anerkannter-behandlungsmethoden\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;51\/13 &#8211; Au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen im Falle wissenschaftlich nicht anerkannter Behandlungsmethoden"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 26.6.2014, VI R 51\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen im Falle wissenschaftlich nicht anerkannter Behandlungsmethoden<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Wissenschaftlich nicht anerkannt i.S. des &sect; 64 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 Buchst. f EStDV i.d.F. des <noindex>StVereinfG<\/noindex> 2011 ist eine Behandlungsmethode dann, wenn Qualit&auml;t und Wirksamkeit nicht dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Feststellung, ob eine Behandlungsmethode wissenschaftlich nicht anerkannt ist, obliegt dem FG als Tatsacheninstanz.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob Aufwendungen f&uuml;r die operative Behandlung eines Lip&ouml;dems (Liposuktion) als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen nach &sect;&nbsp;33 des Einkommensteuergesetzes (EStG) absetzbar sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wurden im Streitjahr 2007 als Eheleute zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Die Kl&auml;gerin erzielte Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit. In der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr machten sie Aufwendungen in H&ouml;he von insgesamt 12.228&nbsp;EUR als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen geltend. Ein Betrag in H&ouml;he von 11.520&nbsp;EUR entf&auml;llt auf die im Streitjahr geleistete Vorauszahlung von Operationskosten und sonstigen Kosten an die Firma X&nbsp;GmbH im Therapiezentrum A sowie Arztrechnungen des dort t&auml;tigen Dr.&nbsp;Y f&uuml;r eine am 27.&nbsp;November 2007, am 15.&nbsp;Januar 2008 (Beine) und am 7.&nbsp;April 2008 (Arme) durchgef&uuml;hrte Liposuktion. Daneben waren in den als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen geltend gemachten Aufwendungen Betr&auml;ge f&uuml;r Rezeptgeb&uuml;hren (2 x 30,34&nbsp;EUR sowie 18,64&nbsp;EUR), eine Kompressionsstrumpfhose (10&nbsp;EUR), ein amts&auml;rztliches Zeugnis (71,30&nbsp;EUR), Fahrtkosten zum Therapiezentrum (337,20&nbsp;EUR), einen &quot;Schnuppertag medizinische Leistung&quot; (99&nbsp;EUR) enthalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einem privat&auml;rztlichen Attest der Gemeinschaftspraxis Dr.&nbsp;B, C und D vom 26.&nbsp;Juli 2007 sei im Sommer 2006 ein Lip&ouml;dem diagnostiziert, zwischenzeitlich eine Gewichtsreduktion um 15 Kilo erreicht und die Patientin mit Kompressionsstr&uuml;mpfen versorgt worden. Bei der klinischen Untersuchung finde sich das deutliche Lip&ouml;dem nicht nur an den Beinen, sondern nun auch an den Oberarmen. Als Empfehlung wurde eine Fortf&uuml;hrung der bisherigen entstauenden Ma&szlig;nahmen vorgeschlagen, eventuell Liposuktion.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Krankenkasse der Kl&auml;gerin lehnte die Kosten&uuml;bernahme f&uuml;r eine Liposuktion durch Bescheid vom 8.&nbsp;November 2007 ab. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte sie aus, laut Aussage des medizinischen Dienstes der Krankenkasse handele es sich bei der beantragten Liposuktion um eine unkonventionelle Behandlungsmethode. Diese sei so lange von der vertraglichen Kassenleistung ausgeschlossen, bis der gemeinsame Bundesausschuss eine entsprechende Empfehlung abgegeben habe. Eine solche Empfehlung liege &uuml;ber diese Methode bisher nicht vor. Es st&uuml;nden aus schulmedizinischer Sicht Behandlungsm&ouml;glichkeiten, n&auml;mlich die konservative Behandlung mittels komplexer physikalischer Entstauungstherapie (manuelle Lymphdrainage, Kompression, Krankengymnastik), zur Verf&uuml;gung. Eine Kosten&uuml;bernahme k&ouml;nne deshalb nicht erfolgen. Der Widerspruch wurde zur&uuml;ckgewiesen. Die darauf eingelegte Klage vor dem Sozialgericht blieb erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin legte Atteste des behandelnden Arztes Dr.&nbsp;Y vor. Dieser vertrat im Attest vom 24.&nbsp;April 2008 sowie den &uuml;bermittelten Untersuchungsberichten (Befundberichten) vom 26.&nbsp;Januar 2008 die Auffassung, dass die Operation aus medizinischer Sicht notwendig gewesen sei, da sonst eine lebenslange manuelle Lymphdrainage und Kompression erforderlich gewesen w&auml;ren. Ziel der Operation auf lange Sicht sei, dass die Patientin keine manuellen Lymphdrainagen und Kompression mehr ben&ouml;tige und schmerz- sowie beschwerdefrei sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 1.&nbsp;Februar 2008 stellte das Gesundheitsamt des Z-Kreises folgende Bescheinigung f&uuml;r die Kl&auml;gerin aus, die diese dem Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) vorlegte:<\/p>\n<p>&quot;Die Liposuktion ist als Behandlungsmethode des vorliegenden St&ouml;rungsbildes nicht anerkannt und kann aus diesem Grund aus medizinischer Sicht nicht als notwendig angesehen werden. Die psychische Beeintr&auml;chtigung kann durch den kosmetischen Eingriff reduziert werden.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In dem Einkommensteuerbescheid 2007 vom 10.&nbsp;Juni 2008 erkannte das FA die geltend gemachten Aufwendungen f&uuml;r die Liposuktion nicht als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung an. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte es aus, dass eine medizinische Indikation nicht gegeben sei. Den hiergegen gerichteten Einspruch wies das FA als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck, weil keine vorherige amts&auml;rztliche Begutachtung erfolgt sei, aus der sich die Krankheit und die medizinische Notwendigkeit der den Aufwendungen zugrunde liegenden Behandlungen zweifelsfrei ergeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die hiergegen erhobene Klage als unbegr&uuml;ndet ab. Es vertrat die Auffassung, die Aufwendungen seien nicht als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung anzuerkennen, weil kein vor der Behandlung ausgestelltes amts&auml;rztliches Attest vorgelegt worden sei, aus dem sich die Zwangsl&auml;ufigkeit der durchgef&uuml;hrten Ma&szlig;nahme ergibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>das Urteil des FG Baden-W&uuml;rttemberg vom 4.&nbsp;Februar 2013&nbsp;&nbsp;10&nbsp;K&nbsp;542\/12 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2007 i.d.F. der Einspruchsentscheidung vom 28.&nbsp;Januar 2009 dahingehend abzu&auml;ndern, dass die Einkommensteuer unter Anerkennung von 12.000&nbsp;EUR f&uuml;r die durchgef&uuml;hrte Liposuktion als Krankheitskosten festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der angefochtenen Entscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung an das FG zur erneuten Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung). Die Feststellungen der Vorinstanz tragen nicht dessen Folgerung, bei der Liposuktion handele es sich im Streitfall nicht um eine wissenschaftlich anerkannte Methode zur Behandlung des vorliegenden Krankheitsbildes. Das FG hat daher zu Unrecht entschieden, dass die streitigen Aufwendungen nicht als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen zu ber&uuml;cksichtigen sind, weil die Kl&auml;gerin kein vor der Behandlung erstelltes amts&auml;rztliches Attest vorgelegt hat, aus dem sich die Zwangsl&auml;ufigkeit der durchgef&uuml;hrten Ma&szlig;nahme ergibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;33 EStG wird die Einkommensteuer auf Antrag erm&auml;&szlig;igt, wenn einem Steuerpflichtigen zwangsl&auml;ufig gr&ouml;&szlig;ere Aufwendungen als der &uuml;berwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverh&auml;ltnisse und gleichen Familienstands (au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung) erwachsen. Zwangsl&auml;ufig erwachsen dem Steuerpflichtigen Aufwendungen dann, wenn er sich ihnen aus rechtlichen, tats&auml;chlichen oder sittlichen Gr&uuml;nden nicht entziehen kann und soweit die Aufwendungen den Umst&auml;nden nach notwendig sind und einen angemessenen Betrag nicht &uuml;bersteigen (&sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG). Ziel des &sect;&nbsp;33 EStG ist es, zwangsl&auml;ufige Mehraufwendungen f&uuml;r den existenznotwendigen Grundbedarf zu ber&uuml;cksichtigen, die sich wegen ihrer Au&szlig;ergew&ouml;hnlichkeit einer pauschalen Erfassung in allgemeinen Freibetr&auml;gen entziehen. Aus dem Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;33 EStG ausgeschlossen sind dagegen die &uuml;blichen Aufwendungen der Lebensf&uuml;hrung, die in H&ouml;he des Existenzminimums durch den Grundfreibetrag abgegolten sind (u.a. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 29.&nbsp;September 1989 III&nbsp;R&nbsp;129\/86, BFHE 158, 380, BStBl II 1990, 418).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) In st&auml;ndiger Rechtsprechung geht der BFH davon aus, dass Krankheitskosten &#8211;ohne R&uuml;cksicht auf die Art und die Ursache der Erkrankung&#8211; dem Steuerpflichtigen aus tats&auml;chlichen Gr&uuml;nden zwangsl&auml;ufig erwachsen. Allerdings werden nur solche Aufwendungen als Krankheitskosten ber&uuml;cksichtigt, die zum Zwecke der Heilung einer Krankheit (z.B. Medikamente, Operation) oder mit dem Ziel get&auml;tigt werden, die Krankheit ertr&auml;glicher zu machen, beispielsweise Aufwendungen f&uuml;r einen Rollstuhl (BFH-Urteile vom 17.&nbsp;Juli 1981 VI&nbsp;R&nbsp;77\/78, BFHE 133, 545, BStBl II 1981, 711; vom 13.&nbsp;Februar 1987 III&nbsp;R&nbsp;208\/81, BFHE 149, 222, BStBl II 1987, 427, und vom 20.&nbsp;M&auml;rz 1987 III&nbsp;R&nbsp;150\/86, BFHE 149, 539, BStBl II 1987, 596).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Aufwendungen f&uuml;r die eigentliche Heilbehandlung werden typisierend als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung ber&uuml;cksichtigt, ohne dass es im Einzelfall der nach &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG an sich gebotenen Pr&uuml;fung der Zwangsl&auml;ufigkeit des Grundes und der H&ouml;he nach bedarf (BFH-Urteile vom 1.&nbsp;Februar 2001 III&nbsp;R&nbsp;22\/00, BFHE 195, 144, BStBl II 2001, 543, und vom 3.&nbsp;Dezember 1998 III&nbsp;R&nbsp;5\/98, BFHE 187, 503, BStBl II 1999, 227). Eine derart typisierende Behandlung von Krankheitskosten ist zur Vermeidung eines unzumutbaren Eindringens in die Privatsph&auml;re geboten (BFH-Urteil in BFHE 195, 144, BStBl II 2001, 543). Dies gilt aber nur dann, wenn die Aufwendungen nach den Erkenntnissen und Erfahrungen der Heilkunde und nach den Grunds&auml;tzen eines gewissenhaften Arztes zur Heilung oder Linderung der Krankheit angezeigt (vertretbar) sind und vorgenommen werden (vgl. BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Juni 1997 III&nbsp;R&nbsp;84\/96, BFHE 183, 476, BStBl II 1997, 805), also medizinisch indiziert sind (Senatsurteil vom 19.&nbsp;April 2012 VI&nbsp;R&nbsp;74\/10, BFHE 237, 156, BStBl II 2012, 577).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Zwangsl&auml;ufigkeit von krankheitsbedingten Aufwendungen f&uuml;r Arznei-, Heil- und Hilfsmittel (&sect;&sect;&nbsp;2, 23, 31 bis 33 des F&uuml;nften Buches Sozialgesetzbuch &#8211;SGB&nbsp;V&#8211;) hat der Steuerpflichtige durch eine Verordnung eines Arztes oder Heilpraktikers nachzuweisen (&sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung &#8211;EStDV&#8211; i.d.F. des Steuervereinfachungsgesetzes 2011 &#8211;StVereinfG 2011&#8211;). In den abschlie&szlig;end geregelten Katalogf&auml;llen des &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 (vgl. Senatsurteile vom 6.&nbsp;Februar 2014 VI&nbsp;R&nbsp;61\/12, BFHE 244, 395, BStBl II 2014, 458, und vom 26.&nbsp;Februar 2014 VI&nbsp;R&nbsp;27\/13, BFHE 245, 18) ist der Nachweis der Zwangsl&auml;ufigkeit durch ein vor Beginn der Heilma&szlig;nahme oder dem Erwerb des medizinischen Hilfsmittels ausgestelltes amts&auml;rztliches Gutachten oder eine vorherige &auml;rztliche Bescheinigung eines medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (&sect;&nbsp;275 SGB&nbsp;V) zu f&uuml;hren (&sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Ein solcher qualifizierter Nachweis ist &#8211;aufgrund der in &sect;&nbsp;84 Abs.&nbsp;3f EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 angeordneten verfassungsrechtlich unbedenklichen r&uuml;ckwirkenden Geltung des &sect;&nbsp;64 EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 (Senatsurteil in BFHE 237, 156, BStBl II 2012, 577)&#8211; auch im Streitjahr bei krankheitsbedingten Aufwendungen f&uuml;r wissenschaftlich nicht anerkannte Behandlungsmethoden, wie z.B. Frisch- und Trockenzellenbehandlungen, Sauerstoff-, Chelat- und Eigenbluttherapie (&sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;f EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011), erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Vorliegend ist daher entscheidend, ob es sich bei der Liposuktion um eine wissenschaftlich anerkannte Methode zur Behandlung des bei der Kl&auml;gerin diagnostizierten Lip&ouml;dems handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wissenschaftlich anerkannt ist eine Behandlungsmethode dann, wenn Qualit&auml;t und Wirksamkeit dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen. Dies wird angenommen, wenn &quot;die gro&szlig;e Mehrheit der einschl&auml;gigen Fachleute (&Auml;rzte, Wissenschaftler)&quot; die Behandlungsmethode bef&uuml;rwortet und &uuml;ber die Zweckm&auml;&szlig;igkeit der Therapie Konsens besteht. Dies setzt im Regelfall voraus, dass &uuml;ber Qualit&auml;t und Wirksamkeit der Methode zuverl&auml;ssige, wissenschaftlich nachpr&uuml;fbare Aussagen gemacht werden k&ouml;nnen. Der Erfolg muss sich aus wissenschaftlich einwandfrei durchgef&uuml;hrten Studien &uuml;ber die Zahl der behandelten F&auml;lle und die Wirksamkeit der Methode ablesen lassen. Die Therapie muss in einer f&uuml;r die sichere Beurteilung ausreichenden Zahl von Behandlungsf&auml;llen erfolgreich gewesen sein (gleicher Auffassung Bundessozialgericht &#8211;BSG&#8211; zu &sect;&nbsp;18 SGB&nbsp;V, Urteil vom 13.&nbsp;Dezember 2005 B&nbsp;1&nbsp;KR&nbsp;21\/04&nbsp;R, SozR 4-2500 &sect;&nbsp;18 Nr.&nbsp;5 SGB&nbsp;V; BSG zu &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 SGB&nbsp;V, Urteil vom 19.&nbsp;Februar 2002 B&nbsp;1&nbsp;KR&nbsp;16\/00&nbsp;R, SozR 3-2500 &sect;&nbsp;92 Nr.&nbsp;12 S.&nbsp;71&nbsp;f.; BSG zu &sect;&nbsp;18 SGB&nbsp;V, Urteil vom 14.&nbsp;Februar 2001 B&nbsp;1&nbsp;KR&nbsp;29\/00&nbsp;R, SozR 3-2500 &sect;&nbsp;18 Nr.&nbsp;6 S.&nbsp;23; BSG zu &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 SGB&nbsp;V, Urteil vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2013 B&nbsp;3&nbsp;KR&nbsp;2\/12&nbsp;R, SozR 4-2500 &sect;&nbsp;137c Nr.&nbsp;6). Ob eine Behandlungsmethode als wissenschaftlich anerkannt anzusehen ist, hat das FG aufgrund der ihm obliegenden W&uuml;rdigung der Umst&auml;nde des Einzelfalls festzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das FG ist zu dem Ergebnis gekommen, die von der Kl&auml;gerin durchgef&uuml;hrte Liposuktion stelle keine wissenschaftlich anerkannte Behandlungsmethode dar. Es st&uuml;tzt diese W&uuml;rdigung wesentlich auf das vorgelegte &#8211;negative&#8211; amts&auml;rztliche Zeugnis. Insoweit fehlt es an einer nachvollziehbaren Ableitung der gezogenen Folgerungen aus einer tragf&auml;higen Tatsachengrundlage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar ist die finanzrichterliche &Uuml;berzeugungsbildung revisionsrechtlich nur eingeschr&auml;nkt auf Verst&ouml;&szlig;e gegen Denkgesetze und allgemeine Erfahrungss&auml;tze &uuml;berpr&uuml;fbar. Das FG hat jedoch im Einzelnen darzulegen, wie und dass es seine &Uuml;berzeugung in rechtlich zul&auml;ssiger und einwandfreier Weise gewonnen hat. Die aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens zu gewinnende W&uuml;rdigung des FG ist nur dann ausreichend und f&uuml;r das Revisionsgericht bindend, wenn sie auf einer logischen, verstandesm&auml;&szlig;ig einsichtigen Beweisw&uuml;rdigung beruht, deren nachvollziehbare Folgerungen den Denkgesetzen entsprechen und von den festgestellten Tatsachen getragen werden. Fehlt es an einer tragf&auml;higen Tatsachengrundlage f&uuml;r die Folgerungen in der tatrichterlichen Entscheidung oder fehlt die nachvollziehbare Ableitung dieser Folgerungen aus den festgestellten Tatsachen und Umst&auml;nden, so liegt ein Versto&szlig; gegen die Denkgesetze vor, der als Fehler der Rechtsanwendung ohne besondere R&uuml;ge vom Revisionsgericht beanstandet werden kann (Senatsurteile vom 11.&nbsp;November 2010 VI&nbsp;R&nbsp;16\/09, BFHE 232, 34, BStBl II 2011, 966; vom 30.&nbsp;Juni 2011 VI&nbsp;R&nbsp;80\/10, BFHE 234, 195, BStBl II 2011, 948; BFH-Urteile vom 25.&nbsp;Mai 1988 I&nbsp;R&nbsp;225\/82, BFHE 154, 7, BStBl II 1988, 944; vom 6.&nbsp;Februar 1996 VII&nbsp;R&nbsp;2\/95, BFH\/NV 1996, 722; vom 23.&nbsp;August 1994 VII&nbsp;R&nbsp;93\/93, BFH\/NV 1995, 572; vom 15.&nbsp;Februar 1995 II&nbsp;R&nbsp;53\/92, BFH\/NV 1996, 18).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vorgelegte amts&auml;rztliche Bescheinigung f&uuml;hrt zu der nach &sect;&nbsp;64 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;f EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 zu beurteilenden wissenschaftlichen Anerkennung lediglich aus, &quot;die Liposuktion ist als Behandlungsmethode des vorliegenden St&ouml;rungsbildes nicht anerkannt&quot;. Dies k&ouml;nnte allenfalls das Ergebnis der durch das FG vorzunehmenden W&uuml;rdigung des Tatbestandsmerkmals der wissenschaftlichen Anerkennung sein. Es fehlt hingegen an Ausf&uuml;hrungen, die dieses Ergebnis im Einzelnen st&uuml;tzen. Auch aus der Aussage der gesetzlichen Krankenkasse und des medizinischen Dienstes, wonach es sich bei der Liposuktion um eine unkonventionelle Behandlungsmethode handele, ergibt sich nicht die fehlende wissenschaftliche Anerkennung, denn der Begriff &quot;unkonventionell&quot; sagt nichts &uuml;ber Qualit&auml;t und Wirksamkeit der Behandlungsmethode und ihre Anerkennung in der Fachwelt aus. Da es auch im &Uuml;brigen an Feststellungen zu den unter II.1.d&nbsp;aa genannten Voraussetzungen f&uuml;r die wissenschaftliche Anerkennung fehlt, beruht die Vorentscheidung nicht auf einer tragf&auml;higen Tatsachengrundlage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Vorentscheidung war daher aufzuheben. Die Sache ist nicht spruchreif.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im zweiten Rechtsgang wird das FG, ausgehend von den unter II.1.d&nbsp;aa angef&uuml;hrten Merkmalen, Feststellungen dazu zu treffen haben, ob es sich bei der Liposuktion um eine wissenschaftlich anerkannte Methode zur Behandlung des Krankheitsbildes der Kl&auml;gerin handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die erforderlichen Feststellungen hat das FG nach pflichtgem&auml;&szlig;em Ermessen zu treffen. Fehlt dem FG die erforderliche Sachkunde, um die Frage der wissenschaftlichen Anerkennung zu beurteilen, so ist die Einholung eines Sachverst&auml;ndigengutachtens angezeigt (vgl. Senatsurteile vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2012 VI&nbsp;R&nbsp;21\/11, BFHE 237, 93, BStBl II 2012, 574; in BFHE 244, 395, BStBl II 2014, 458).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 26.6.2014, VI R 51\/13 Au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen im Falle wissenschaftlich nicht anerkannter Behandlungsmethoden Leits&auml;tze 1. Wissenschaftlich nicht anerkannt i.S. des &sect; 64 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 Buchst. f EStDV i.d.F. des StVereinfG 2011 ist eine Behandlungsmethode dann, wenn Qualit&auml;t und Wirksamkeit nicht dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen. 2. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-51-13-aussergewoehnliche-belastungen-im-falle-wissenschaftlich-nicht-anerkannter-behandlungsmethoden\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;51\/13 &#8211; Au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen im Falle wissenschaftlich nicht anerkannter Behandlungsmethoden<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-63660","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63660","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63660"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63660\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63660"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63660"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63660"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}