{"id":63847,"date":"2015-01-09T07:37:52","date_gmt":"2015-01-09T05:37:52","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63847"},"modified":"2015-01-09T07:37:52","modified_gmt":"2015-01-09T05:37:52","slug":"x-r-17-13-sonderausgabenzug-von-schulgeld-bei-einem-an-einer-englischen-privatschule-verbrachten-auslandsjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-17-13-sonderausgabenzug-von-schulgeld-bei-einem-an-einer-englischen-privatschule-verbrachten-auslandsjahr\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;17\/13 &#8211; Sonderausgabenzug von Schulgeld bei einem an einer englischen Privatschule verbrachten Auslandsjahr"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.8.2014, X R 17\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Sonderausgabenzug von Schulgeld bei einem an einer englischen Privatschule verbrachten Auslandsjahr<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute und werden im Streitjahr 2008 zur Einkommensteuer zusammenveranlagt. F&uuml;r ihren Sohn S erhielten sie Kindergeld. Im Anschluss an die Jahrgangsstufe 10 verbrachte S in der Zeit von August 2008 bis Juli 2009 ein Auslandsschuljahr an einer englischen Privatschule. Nach seiner R&uuml;ckkehr stieg er an seiner bisher besuchten Schule, der Gesamtschule G in C-Stadt, nicht unmittelbar in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12), sondern in die Einf&uuml;hrungsphase der gymnasialen Oberstufe (Jahrgangsstufe 11) ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend seines Auslandsjahres hatte S das X-College in Y besucht. Dieses bereitet auf das &quot;General Certificate of Education &#8211; Advanced Level\/ Advanced Subsidiary Level&quot; (GCE AL\/AS) vor. Unter bestimmten Voraussetzungen er&ouml;ffnet dieser Abschluss den Zugang zum Studium an einer deutschen Hochschule.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r den Besuch des X-Colleges wandten die Kl&auml;ger &#8211;nach ihren Angaben&#8211; im Streitjahr 2008 (ohne Kosten f&uuml;r Beherbergung und Verpflegung) 8.348&nbsp;EUR an Schulgeld auf. Ihrer Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;gten sie u.a. eine &quot;Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt&quot; bei. In dieser best&auml;tigte die Schulleiterin der Gesamtschule G das von S in England verbrachte Auslandsschuljahr. Sp&auml;ter erg&auml;nzte sie die Bescheinigung dahingehend, dass das X-College zum englischen Abitur f&uuml;hre.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erkannte den als Sonderausgaben nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (EStG) geltend gemachten Betrag von 2.505&nbsp;EUR nicht an. Die inl&auml;ndische Schule habe das Auslandsschuljahr nicht anerkannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In einem Schreiben vom 7.&nbsp;Februar 2012 bescheinigte die Schulleiterin zus&auml;tzlich, S sei im Anschluss an das Auslandsjahr im August 2009 wieder in der 11. Klasse eingestiegen und h&auml;tte bei einem entsprechenden Notenbild auch im 12. Jahrgang einsteigen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf Nachfrage des Finanzgerichts (FG) erkl&auml;rte sie ferner, S habe am X-College nicht alle Kurse belegt, die in der F&auml;cherbreite den Bewertungsvorschl&auml;gen der Zentralstelle f&uuml;r ausl&auml;ndisches Bildungswesen (BV) entspr&auml;chen. Eine &Uuml;berpr&uuml;fung durch die Schule zwecks l&uuml;ckenloser Fortsetzung der inl&auml;ndischen Schullaufbahn habe im &Uuml;brigen nicht stattgefunden, da die Verweildauer in der Oberstufe nicht um das Auslandsjahr von S habe verk&uuml;rzt werden sollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte keinen Erfolg, da die Kl&auml;ger nach Auffassung des FG den erforderlichen Nachweis durch eine der in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;2 EStG genannten Institutionen nicht erbracht hatten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts. Das FG habe &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;2 EStG unzutreffend angewandt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie sind der Ansicht, die vom FG f&uuml;r zwingend erforderlich erachtete Bescheinigung sei faktisch nicht zu erbringen. Da S weder in England das GCE AL\/AS erworben noch in Deutschland nach seiner R&uuml;ckkehr ein Schuljahr &uuml;bersprungen habe, habe in Deutschland keine Notwendigkeit zur Anerkennung der englischen Schulzeugnisse bestanden. F&uuml;r diesen Fall sehe das Landesrecht Niedersachsens auch keine Zust&auml;ndigkeit vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>das FG-Urteil und die Einspruchsentscheidung aufzuheben sowie den Einkommensteuerbescheid 2008 vom 22.&nbsp;April 2010 dahingehend zu &auml;ndern, dass Schuldgeldzahlungen in H&ouml;he von 2.505&nbsp;EUR als Sonderausgaben ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen FG-Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Dieses hat dar&uuml;ber zu entscheiden, ob es den Rechtsstreit &#8211;ggf. befristet&#8211; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;74 FGO bis zu einer f&ouml;rmlichen Entscheidung der nach Landesrecht zust&auml;ndigen Stelle dar&uuml;ber aussetzt, ob der Besuch des X-College durch S zu einem einem inl&auml;ndischen Abschluss an einer &ouml;ffentlichen Schule als gleichwertig anzuerkennenden Schul- oder Jahrgangsabschluss gef&uuml;hrt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Abzug von Schulgeldzahlungen als Sonderausgaben setzt &#8211;neben weiteren hier nicht streitigen Erfordernissen&#8211; nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;2 EStG voraus, dass die Schule in einem Mitgliedstaat der Europ&auml;ischen Union oder in einem Staat belegen ist, auf den das Abkommen &uuml;ber den Europ&auml;ischen Wirtschaftsraum Anwendung findet und dass sie zu einem von dem zust&auml;ndigen inl&auml;ndischen Ministerium eines Landes, von der Kultusministerkonferenz der L&auml;nder oder von einer inl&auml;ndischen Zeugnisanerkennungsstelle anerkannten oder einem inl&auml;ndischen Abschluss an einer &ouml;ffentlichen Schule als gleichwertig anerkannten allgemein bildenden oder berufsbildenden Schul-, Jahrgangs- oder Berufsabschluss f&uuml;hrt. Dem ist der Besuch einer Einrichtung, die auf einen solchen Schul-, Jahrgangs- oder Berufsabschluss ordnungsgem&auml;&szlig; vorbereitet, gleichgestellt (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;3 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dementsprechend ist zu differenzieren zum einen nach der Stelle, die die Anerkennung ausspricht, zum anderen nach der Form der Anerkennung (vgl. hierzu Kulosa in Herrmann\/Heuer\/ Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect;&nbsp;10 EStG Rz&nbsp;283).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ausl&auml;ndische Bildungsnachweise sind in Deutschland nicht generell anerkannt. Vielmehr ist &#8211;so auch f&uuml;r den vorliegenden Fall der steuerlichen Abziehbarkeit von Schulgeldzahlungen an eine allgemeinbildende Auslandsschule&#8211; erforderlich, dass der Schul- oder &#8211;hier auch m&ouml;glicherweise vorliegende&#8211; Jahrgangsabschluss gegen&uuml;ber einem inl&auml;ndischen Abschluss an einer &ouml;ffentlichen Schule als gleichwertig anerkannt wird (vgl. Kulosa in HHR, &sect;&nbsp;10 EStG Rz&nbsp;283). Mit dem Begriff &quot;gleichwertig&quot; kn&uuml;pft &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 EStG dabei an einen schulrechtlichen Begriff an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Gesetz spricht zudem von einem &quot;als gleichwertig anerkannten &#8230; Schul-, Jahrgangs- oder Berufsabschluss&quot; und setzt daher einen Verwaltungsakt (Anerkennungs- oder Gleichwertigkeitsbescheid) voraus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Wie schon unter der Rechtslage bis 2007 (vgl. insoweit z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 11.&nbsp;Juni 1997 X&nbsp;R&nbsp;77\/94, BFHE 183, 432, BStBl II 1997, 615; vom 14.&nbsp;Dezember 2004 XI&nbsp;R&nbsp;32\/03, BFHE 209, 40, BStBl II 2005, 518; vom 19.&nbsp;Oktober 2011 X&nbsp;R&nbsp;48\/09, BFHE 235, 433, BStBl II 2012, 200) ist die Finanzverwaltung nach dem Senatsurteil vom 9.&nbsp;November 2011 X&nbsp;R&nbsp;24\/09 (BFHE 236, 21, BStBl II 2012, 321, unter II.2.b&nbsp;cc) auch weiterhin an die jeweilige landesrechtliche Anerkennungsentscheidung gebunden und f&uuml;hrt keine eigene Pr&uuml;fung durch (ebenso Schaffhausen\/Plenker, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2009, 1123\/1124&nbsp;f.; F&ouml;rster, DStR 2012, 486\/488; Kulosa in HHR, &sect;&nbsp;10 EStG Rz&nbsp;283; St&ouml;cker in Bordewin\/Brandt, &sect;&nbsp;10 EStG Rz&nbsp;861; Bl&uuml;mich\/Hutter, &sect;&nbsp;10 EStG Rz&nbsp;427; Schmidt\/Heinicke, EStG, 33.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;152; C&ouml;ster in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;374; Fischer in Kirchhof, EStG, 13.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;55). Damit bedarf es als Nachweis auch nach der seit dem Veranlagungszeitraum 2008 geltenden Gesetzeslage einer konkreten und verbindlichen Entscheidung durch eine der im Gesetz genannten Stellen &#8211;des zust&auml;ndigen inl&auml;ndischen Ministeriums eines Landes, der Kultusministerkonferenz der L&auml;nder oder einer inl&auml;ndischen Zeugnisanerkennungsstelle&#8211;. Allein diesen obliegt die Pr&uuml;fung und Entscheidung der Frage, ob die besuchte Schule zu einem anerkannten oder einem inl&auml;ndischen Abschluss an einer &ouml;ffentlichen Schule als gleichwertig anzuerkennenden allgemein bildenden oder berufsbildenden Schul-, Jahrgangs- oder Berufsabschluss f&uuml;hrt oder die besuchte Einrichtung auf einen solchen Abschluss ordnungsgem&auml;&szlig; vorbereitet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Dabei ist nicht allein darauf abzustellen, ob die besuchte Schule oder Einrichtung als solche die F&auml;cher, Lehrg&auml;nge oder sonstigen Veranstaltungen anbietet, die die Grundlage f&uuml;r einen (als gleichwertig) anzuerkennenden Abschluss bilden. Vielmehr kommt es ma&szlig;geblich darauf an, ob die von dem Kind des Steuerpflichtigen an der Schule oder Einrichtung besuchten bzw. belegten F&auml;cher, Lehrg&auml;nge oder Veranstaltungen den f&uuml;r die Erf&uuml;llung der in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 S&auml;tze&nbsp;2 und 3 EStG genannten Voraussetzungen gen&uuml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies folgt daraus, dass sich &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 EStG auf Aufwendungen f&uuml;r den Besuch der Schule oder Einrichtung bezieht. Dagegen setzt das Gesetz gerade nicht voraus, dass der Sch&uuml;ler den Abschluss auch tats&auml;chlich erlangt. Wie bei Inlandsschulen kommt es mithin nicht darauf an, ob das Kind das Veranstaltungsziel erreicht hat, mithin in die n&auml;chste Klasse oder Jahrgangsstufe versetzt wurde oder die Abschlusspr&uuml;fung bestanden hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die steuerliche Anerkennung der Schulgeldzahlungen scheitert im Streitfall entgegen der Ansicht des FG nicht daran, dass in Niedersachsen keine (zentrale) Zeugnisanerkennungsstelle besteht und die &quot;Bescheinigung&quot; (siehe aber dazu unten II.3.b) von der Schulleiterin der von S nach seiner R&uuml;ckkehr besuchten Gesamtschule ausgestellt wurde. Dementsprechend geht die R&uuml;ge der Kl&auml;ger, wonach der geforderte konkrete Nachweis in Niedersachsen faktisch nicht zu erbringen sei, ins Leere.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar verlangt &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;2 EStG eine Entscheidung des zust&auml;ndigen Landesministeriums, der Kultusministerkonferenz oder der inl&auml;ndischen Zeugnisanerkennungsstelle. Die Benennung der Zeugnisanerkennungsstelle bedeutet bei verst&auml;ndiger W&uuml;rdigung und unter Ber&uuml;cksichtigung der Kulturhoheit der Bundesl&auml;nder indes nicht, dass eine zentrale Zeugnisanerkennungsstelle vorhanden sein muss. Vielmehr wird mit der Zeugnisanerkennungsstelle lediglich die Beh&ouml;rde bezeichnet, die im jeweiligen Bundesland die von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 S&auml;tze&nbsp;2 und 3 EStG genannten Verwaltungsakte (Anerkennungs- oder Gleichwertigkeitsbescheide) zu erlassen hat. Wer im konkreten Fall diese zust&auml;ndige Beh&ouml;rde ist, ist dem einschl&auml;gigen Landesrecht zu entnehmen. Die Zust&auml;ndigkeit kann ggf. auch auf einem Organisationsakt der Landesregierung beruhen. Im Hinblick auf &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;1 FGO obliegt die Pr&uuml;fung der Zust&auml;ndigkeit allein dem FG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Sieht das Landesrecht f&uuml;r schulrechtliche Belange keine f&ouml;rmliche Entscheidung vor, hat die zust&auml;ndige Stelle ggf. allein f&uuml;r steuerliche Zwecke eine solche &#8211;von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 S&auml;tze&nbsp;2 und 3 EStG geforderte&#8211; f&ouml;rmliche Entscheidung zu erlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Auch wenn die Zust&auml;ndigkeit der Schulleiterin nach dem einschl&auml;gigen nieders&auml;chsischen Landesrecht im Streitfall gegeben sein sollte, stellt die von ihr ausgestellte &quot;Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt&quot; keine die Finanzbeh&ouml;rden und Finanzgerichte bindende Entscheidung dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ob eine Bescheinigung eine bindende Regelung enth&auml;lt und in welchem Umfang eine solche bindende Entscheidung getroffen wurde, ist durch Auslegung der Bescheinigung aus der Sicht eines objektiven Empf&auml;ngers zu ermitteln (so Senatsurteil vom 24.&nbsp;Juni 2009 X&nbsp;R&nbsp;8\/08, BFHE 225, 431, BStBl II 2009, 960 zur Bescheinigung der Denkmalbeh&ouml;rde nach &sect;&nbsp;7i EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall ergibt sich bereits aus der Art und Weise, wie es zu der zuletzt vorgelegten &quot;Bescheinigung&quot; gekommen ist, sowie dem Inhalt dieser &quot;Bescheinigung&quot;, dass keine rechtsverbindliche Feststellung i.S. des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 S&auml;tze&nbsp;2 und 3 EStG vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So bescheinigte die Schulleiterin zun&auml;chst nur, dass der Sohn der Kl&auml;ger sich ein Jahr in England aufgehalten habe. Sp&auml;ter erg&auml;nzte sie ihr erstes Schreiben dahingehend, S habe das X-College besucht, das bis zum englischen Abitur f&uuml;hre. Die zuletzt vorgelegte Bescheinigung vom 7.&nbsp;Februar 2012 wies zus&auml;tzlich noch darauf hin, S sei im August 2009 (gemeint ist nach seiner R&uuml;ckkehr aus England) wieder in die 11. Klasse eingestiegen; &quot;bei entsprechendem Notenbild h&auml;tte er auch im 12.&nbsp;Jahrgang einsteigen k&ouml;nnen&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Damit schildert die Schulleiterin im Kern den Ablauf des Auslandsschuljahres, ohne eine verbindliche Aussage dar&uuml;ber zu treffen, ob der Besuch des X-College durch S die in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 S&auml;tze&nbsp;2 und 3 EStG geforderte Eignung f&uuml;r einen einem inl&auml;ndischen Abschluss als gleichwertig anzuerkennenden Schul- oder Jahrgangsabschluss aufwies. Dass eine verbindliche Regelung in diesem Sinn nicht gewollt war, wird auch durch die sp&auml;tere schriftliche &Auml;u&szlig;erung der Schulleiterin w&auml;hrend des FG-Verfahrens ausdr&uuml;cklich best&auml;tigt. Danach habe sie keinen Anlass zur Pr&uuml;fung gesehen, da die Verweildauer in der Oberstufe nicht um das Auslandsjahr habe gek&uuml;rzt werden sollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;74 FGO kann das Gericht nach seinem Ermessen die Aussetzung des Verfahrens u.a. bis zur Entscheidung einer Verwaltungsbeh&ouml;rde anordnen, wenn die Entscheidung des Rechtsstreits ganz oder teilweise von dem Bestehen oder Nichtbestehen eines Rechtsverh&auml;ltnisses abh&auml;ngt, das von einer Verwaltungsbeh&ouml;rde festzustellen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Dieses Ermessen hat das FG bislang nicht ausge&uuml;bt. Den Urteilsgr&uuml;nden ist nicht zu entnehmen, dass das FG die M&ouml;glichkeit einer Verfahrensaussetzung in Betracht gezogen hat, obwohl es ausreichende Hinweise f&uuml;r eine Aussetzung gab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Rahmen seiner Ermessensentscheidung hat das FG bei der Abw&auml;gung prozess&ouml;konomischer Gesichtspunkte und der Interessen der Beteiligten zu beachten, dass einerseits die Pr&uuml;fung und Entscheidung der Frage, ob die besuchte Schule zu einem einem inl&auml;ndischen Abschluss an einer &ouml;ffentlichen Schule als gleichwertig anzuerkennenden allgemein bildenden Schul- oder Jahrgangsabschluss f&uuml;hrt oder die besuchte Einrichtung auf einen solchen Abschluss ordnungsgem&auml;&szlig; vorbereitet, den Finanzbeh&ouml;rden sowie Finanzgerichten entzogen ist, und damit einer ressortfremden Beh&ouml;rde obliegt. Dabei ist zu beachten, dass nach einer Entscheidung des V.&nbsp;Senats des BFH Grundlagenbescheide ressortfremder Beh&ouml;rden, die nicht dem Anwendungsbereich der &sect;&sect;&nbsp;179&nbsp;ff. der Abgabenordnung (AO) unterliegen, eine Ablaufhemmung nach &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;10 AO nur bewirken, wenn sie vor Ablauf der Festsetzungsfrist f&uuml;r die betroffene Steuer erlassen worden sind (BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Februar 2013 V&nbsp;R&nbsp;27\/11, BFHE 240, 487, BStBl II 2013, 529).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Andererseits spielt im Streitfall eine Rolle, dass es nach der Konzeption des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 EStG Aufgabe der Kl&auml;ger ist &#8211;ggf. unter Beschreiten des Verwaltungsrechtswegs&#8211;, f&uuml;r eine entsprechende f&ouml;rmliche Entscheidung der zust&auml;ndigen Institution Sorge zu tragen, der sie trotz wiederholten Hinweises des FA bislang nicht nachgekommen sind, da sie lediglich die ersichtlich unverbindlichen und unzureichenden &quot;Bescheinigungen&quot; der Schulleiterin beigebracht haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Aussetzung des Klageverfahrens erscheint deshalb nicht zwingend, sondern h&auml;ngt ma&szlig;geblich von den weiteren Anstrengungen der Kl&auml;ger ab. Das FG wird daher im zweiten Rechtsgang abzuw&auml;gen haben, ob es die Aussetzung des Verfahrens bis zu einer noch zu treffenden Entscheidung der nach Landesrecht zust&auml;ndigen Beh&ouml;rde &#8211;ggf. auch befristet&#8211; f&uuml;r ermessensgerecht h&auml;lt oder nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.8.2014, X R 17\/13 Sonderausgabenzug von Schulgeld bei einem an einer englischen Privatschule verbrachten Auslandsjahr Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute und werden im Streitjahr 2008 zur Einkommensteuer zusammenveranlagt. F&uuml;r ihren Sohn S erhielten sie Kindergeld. Im Anschluss an die Jahrgangsstufe 10 verbrachte S in der Zeit von &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-17-13-sonderausgabenzug-von-schulgeld-bei-einem-an-einer-englischen-privatschule-verbrachten-auslandsjahr\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;17\/13 &#8211; Sonderausgabenzug von Schulgeld bei einem an einer englischen Privatschule verbrachten Auslandsjahr<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-63847","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63847","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63847"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63847\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63847"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63847"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63847"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}