{"id":63852,"date":"2015-01-09T07:37:51","date_gmt":"2015-01-09T05:37:51","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63852"},"modified":"2015-01-09T07:37:51","modified_gmt":"2015-01-09T05:37:51","slug":"vi-r-58-12-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-07082014-vi-r-57-12-lohnzahlung-dritter-verguetung-fuer-mehrjaehrige-taetigkeiten-nur-bei-zweckbestimmter-verknuepfung-von-verguetung-und-ta","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-58-12-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-07082014-vi-r-57-12-lohnzahlung-dritter-verguetung-fuer-mehrjaehrige-taetigkeiten-nur-bei-zweckbestimmter-verknuepfung-von-verguetung-und-ta\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;58\/12 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 07.08.2014 VI R 57\/12 &#8211; Lohnzahlung Dritter &#8211; &quot;Verg&uuml;tung f&uuml;r mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeiten&quot; nur bei zweckbestimmter Verkn&uuml;pfung von Verg&uuml;tung und T&auml;tigkeitsdauer"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 7.8.2014, VI R 58\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 07.08.2014 VI R 57\/12 &#8211; Lohnzahlung Dritter &#8211; &quot;Verg&uuml;tung f&uuml;r mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeiten&quot; nur bei zweckbestimmter Verkn&uuml;pfung von Verg&uuml;tung und T&auml;tigkeitsdauer<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist die einkommensteuerrechtliche Behandlung einer Zuwendung der ehemaligen Konzernmuttergesellschaft des Arbeitgebers an dessen Arbeitnehmer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) war im Streitjahr (2007) nichtselbst&auml;ndig t&auml;tig bei der A-GmbH; Alleingesellschafterin der A-GmbH war die B-GmbH. Die B-GmbH ver&auml;u&szlig;erte ihre s&auml;mtlichen an der A-GmbH gehaltenen Gesellschaftsanteile mit Wirkung zum 1.&nbsp;M&auml;rz 2007 an die D-AG. Die B-GmbH richtete am &#8230;&nbsp;M&auml;rz 2007 eine Veranstaltung im &#8230; in X-Stadt aus, zu der sie, vertreten durch ihren damaligen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, Herrn G, u.a. verschiedene Mitarbeiter der A-GmbH eingeladen hatte, darunter auch den Kl&auml;ger. Bei dieser Veranstaltung &uuml;berreichte Herr H, ein weiterer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der B-GmbH, dem Kl&auml;ger und weiteren anwesenden Angestellten der A-GmbH einen Umschlag mit einem Scheck in H&ouml;he von 5.200&nbsp;EUR. Das dazugeh&ouml;rige Anschreiben der B-GmbH vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2007, unterzeichnet von Herrn G, lautete:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot; &#8230; die bisherige Alleingesellschafterin der A-GmbH, die B-GmbH, hat ihre Gesch&auml;ftsanteile an die D-AG verkauft. Der Verkauf wurde am 1.&nbsp;M&auml;rz rechtswirksam.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus diesem Anlass schenkt Ihnen die B-GmbH die in beiliegendem Scheck verzeichnete Summe. Bei diesem Betrag handelt es sich um eine freiwillige, nicht mehr mit dem Arbeitsverh&auml;ltnis im Zusammenhang stehende Zuwendung, die grunds&auml;tzlich der Schenkungsteuer unterliegt. Die H&ouml;he der anfallenden Schenkungsteuer ist in Abh&auml;ngigkeit von dem Zuwendungsbetrag der folgenden Tabelle zu entnehmen &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wir haben das f&uuml;r B zust&auml;ndige Finanzamt &#8230; &uuml;ber den Kreis der Beschenkten namentlich informiert und bitten bei einem Zuwendungsbetrag &uuml;ber 5.200&nbsp;EUR um die Abgabe einer Schenkungsteuererkl&auml;rung bei dem f&uuml;r Sie zust&auml;ndigen Finanzamt.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger gab den Scheck zur Gutschrift auf sein pers&ouml;nliches Bankkonto, verzichtete aber auf die Abgabe einer f&ouml;rmlichen Schenkungsteuererkl&auml;rung. Nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) meldete die B-GmbH den Vorgang mit Schreiben vom 12.&nbsp;April 2007 dem Finanzamt (FA) F und listete dabei s&auml;mtliche der 167&nbsp;Beg&uuml;nstigten mit Anschrift, gezahltem Betrag und der Besch&auml;ftigungsabteilung des Arbeitnehmers in der A-GmbH auf. Das FA F antwortete daraufhin dem steuerlichen Vertreter der B-GmbH mit Schreiben vom 15.&nbsp;Mai 2007, dass der Vorgang nach seiner Auffassung nicht schenkungsteuer-, sondern lohnsteuerpflichtig sei und das dem Betriebsst&auml;ttenfinanzamt in X-Stadt mitgeteilt w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem der Kl&auml;ger im Juli 2008 seine Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2007 beim Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) eingereicht und darin entsprechend der Lohnsteuerbescheinigung des Arbeitgebers einen Bruttoarbeitslohn von &#8230;&nbsp;EUR erkl&auml;rt hatte, setzte das FA die Einkommensteuer 2007 mit Bescheid vom 25.&nbsp;Juli 2008 auf der Grundlage eines Bruttoarbeitslohns von &#8230;&nbsp;EUR fest. Hinsichtlich der streitigen steuerrechtlichen Behandlung des Betrags von 5.200&nbsp;EUR erging der Bescheid insoweit unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung. Nach erfolglos durchgef&uuml;hrtem Einspruchsverfahren wandte sich der Kl&auml;ger gegen die einkommensteuerrechtliche Erfassung des Betrags in H&ouml;he von 5.200&nbsp;EUR als Arbeitslohn mit der Klage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat die dagegen gerichtete Klage abgewiesen und die Revision zugelassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung formellen und materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er beantragt,<br \/>das Urteil des FG Berlin-Brandenburg vom 1.&nbsp;August 2012 aufzuheben und den Bescheid f&uuml;r 2007 &uuml;ber Einkommensteuer und Solidarit&auml;tszuschlag vom 25.&nbsp;Juli 2008 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 26.&nbsp;August 2009 dahingehend zu &auml;ndern, dass die dem Kl&auml;ger durch die Firma B-GmbH im Jahr 2007 zugewendeten 5.200&nbsp;EUR nicht als steuerpflichtige Eink&uuml;nfte der Einkommensteuer 2007 zu unterwerfen sind,<br \/>hilfsweise,<br \/>das Urteil des FG Berlin-Brandenburg aufzuheben und den Bescheid f&uuml;r 2007 &uuml;ber Einkommensteuer und Solidarit&auml;tszuschlag vom 25.&nbsp;Juli 2008 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 26.&nbsp;August 2009 dahingehend zu &auml;ndern, dass die dem Kl&auml;ger durch die Firma B-GmbH im Jahr 2007 zugewendeten 5.200&nbsp;EUR nach &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 und 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) erm&auml;&szlig;igt der Einkommensteuer 2007 zu unterwerfen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist weder im Hauptantrag noch im Hilfsantrag begr&uuml;ndet; sie ist daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat zu Recht entschieden, dass die streitige Zuwendung in H&ouml;he von 5.200&nbsp;EUR als Arbeitslohn des Kl&auml;gers zu erfassen ist und sie auch keinem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz nach &sect;&nbsp;34 EStG unterliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Wie der erkennende Senat bereits in seinem Urteil vom 28.&nbsp;Februar 2013 VI&nbsp;R&nbsp;58\/11 (BFHE 240, 345, BStBl II 2013, 642, m.w.N.) zu dem n&auml;mlichen Grundsachverhalt, bei dem ebenfalls die einkommensteuerrechtliche Behandlung der Zuwendung der B-GmbH an einen Arbeitnehmer in H&ouml;he von 5.200&nbsp;EUR streitig gewesen war, entschieden hat, kann ausnahmsweise auch bei der Zuwendung eines Dritten Arbeitslohn anzunehmen sein, wenn die Zuwendung ein Entgelt &quot;f&uuml;r&quot; eine Leistung bildet, die der Arbeitnehmer im Rahmen des Dienstverh&auml;ltnisses f&uuml;r seinen Arbeitgeber erbringt, erbracht hat oder erbringen soll. Voraussetzung ist, dass sie sich f&uuml;r den Arbeitnehmer als Frucht seiner Arbeit f&uuml;r den Arbeitgeber darstellt und im Zusammenhang mit dem Dienstverh&auml;ltnis steht. Dagegen liegt dann kein Arbeitslohn vor, wenn die Zuwendung wegen anderer Rechtsbeziehungen oder wegen sonstiger, nicht auf dem Dienstverh&auml;ltnis beruhender Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gew&auml;hrt wird; Entsprechendes gilt, wenn die Zuwendung auf anderen Rechtsbeziehungen zwischen Arbeitnehmer und Drittem gr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei obliegt die Entscheidung, ob eine Zuwendung durch das Dienstverh&auml;ltnis veranlasst ist, in erster Linie der tatrichterlichen W&uuml;rdigung durch das FG; dies gilt auch f&uuml;r die Zuwendung eines Dritten. Denn ob der entsprechende Leistungsaustausch den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit oder aufgrund einer Sonderrechtsbeziehung einer anderen Einkunftsart oder dem nicht einkommensteuerbaren Bereich zuzurechnen ist, kann nur aufgrund einer grunds&auml;tzlich der Tatsacheninstanz vorbehaltenen W&uuml;rdigung aller wesentlichen Umst&auml;nde des Einzelfalles entschieden werden (Senatsurteil in BFHE 240, 345, BStBl II 2013, 642, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Grunds&auml;tzen hat das FG eine Gesamtw&uuml;rdigung vorgenommen. Es gelangte dabei zu der &Uuml;berzeugung, dass das FA zu Recht die Zuwendung als einen durch das Dienstverh&auml;ltnis des Kl&auml;gers veranlassten und daher lohnsteuerpflichtigen Vorteil qualifiziert habe. Diese W&uuml;rdigung ist revisionsrechtlich weder in materiell-rechtlicher Hinsicht noch in verfahrensrechtlicher Hinsicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zutreffend hat das FG auf die vorstehend zitierte Rechtsprechung des erkennenden Senats verwiesen, dass Arbeitslohn auch bei einer Zuwendung Dritter vorliegen k&ouml;nne, soweit sie ein Entgelt &quot;f&uuml;r&quot; eine Leistung sei, die Arbeitnehmer im Rahmen des Dienstverh&auml;ltnisses erbringen, erbracht haben oder erbringen sollen. Die daf&uuml;r vom FG herangezogenen tats&auml;chlichen Umst&auml;nde, dass n&auml;mlich ausschlie&szlig;lich die 167&nbsp;Arbeitnehmer der A-GmbH einschlie&szlig;lich der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer eine Zuwendung erhalten h&auml;tten, diese Zuwendungen in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit dem Wirksamwerden der Anteilsver&auml;u&szlig;erung st&uuml;nden, mit Bonuszahlungen vergleichbar seien und auch ausweislich des Schreibens vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2007 in unmittelbarem sachlichen Zusammenhang mit der Anteilsver&auml;u&szlig;erung gestanden h&auml;tten, tragen diese W&uuml;rdigung in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise. Das FG konnte dabei sowohl die Aussage des Zeugen G, wonach er niemandem erz&auml;hlt habe, dass die Zuwendung ein Entgelt f&uuml;r eine Leistung sei, sondern eine Schenkung sein solle, in seine W&uuml;rdigung einflie&szlig;en lassen wie auch den Umstand, dass ausweislich der Pressemitteilung der B-GmbH vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2007 die Zahlungen an die Belegschaft &uuml;ber insgesamt 2,8&nbsp;Mio.&nbsp;EUR als au&szlig;erordentliche Anerkennung f&uuml;r die geleistete Arbeit erfolgt seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der erkennende Senat hat bereits in seinem Urteil in BFHE 240, 345, BStBl II 2013, 642 entschieden, dass die pers&ouml;nlichen Auffassungen und Einsch&auml;tzungen der an der Zuwendung Beteiligten, wonach die Zahlung nicht im Zusammenhang mit dem Arbeitsverh&auml;ltnis stehe, sondern unabh&auml;ngig davon eine eigenst&auml;ndige Schenkung darstelle, unerheblich seien, weil es insoweit entscheidend auf die vorgefundenen objektiven Tatumst&auml;nde ankomme, die vom FG als Tatsacheninstanz eigenst&auml;ndig zu w&uuml;rdigen seien. Daran wird festgehalten. Angesichts dessen steht der vom FG im konkreten Streitfall getroffenen W&uuml;rdigung aus revisionsrechtlicher Sicht auch nicht die Aussage entgegen, dass der Zeuge G den Kl&auml;ger pers&ouml;nlich nicht gekannt und den Kl&auml;ger am Tag der &Uuml;bergabe des Briefumschlags auch nicht kennen gelernt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision kann sich auch nicht mit Erfolg darauf berufen, dass das FG die Rechtsprechung des erkennenden Senats (Urteile vom 4.&nbsp;Mai 2006 VI&nbsp;R&nbsp;19\/03, BFHE 213, 381, BStBl II 2006, 832; vom 8.&nbsp;Mai 2008 VI&nbsp;R&nbsp;50\/05, BFHE 221, 157, BStBl II 2008, 868) nicht ber&uuml;cksichtigt habe, nach der kein Arbeitslohn vorliege, wenn die Zuwendungen wegen anderer Rechtsbeziehungen oder wegen sonstiger nicht auf dem Dienstverh&auml;ltnis beruhender Rechtsbeziehungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gew&auml;hrt w&uuml;rden und auch eine nachtr&auml;glich durch Dritte geleistete Verg&uuml;tung weder den Empf&auml;nger zum Arbeitnehmer noch die Verg&uuml;tung zu Arbeitslohn mache. Denn das FG hat die Tatumst&auml;nde dahingehend gew&uuml;rdigt, dass hier die streitige Zuwendung auf dem Arbeitsverh&auml;ltnis gr&uuml;nde. Deshalb f&uuml;hrt auch der Einwand des Kl&auml;gers nicht zum Erfolg, dass das FG die Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) nicht ber&uuml;cksichtigt habe, die eine Zuwendung eines Sponsors zugunsten eines Fu&szlig;ballsportvereins durch &Uuml;bergabe eines Schecks zur Finanzierung von Abl&ouml;sesummen f&uuml;r Spielereink&auml;ufe im Rahmen des Tatbestands des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Erbschaftsteuergesetzes (ErbStG) zum Gegenstand hatte (BFH-Urteil vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2007 II&nbsp;R&nbsp;5\/04, BFHE 215, 540, BStBl II 2007, 472). Denn das FG gelangte aufgrund der umfassenden W&uuml;rdigung zu dem Ergebnis, dass im Streitfall eben keine solche freigebige Zuwendung i.S. des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG vorliege.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Deshalb bestand entgegen der Auffassung der Revision f&uuml;r das FG auch keine Veranlassung, angesichts der steuerrechtlichen Behandlung der Zuwendungen bei der B-GmbH zu pr&uuml;fen, ob der Kl&auml;ger als Arbeitnehmer nicht m&ouml;glicherweise eine verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung anzusetzen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Vorentscheidung beruht auch nicht auf einem Verfahrensmangel. Insbesondere hat das FG den Anspruch des Kl&auml;gers auf rechtliches Geh&ouml;r nicht verletzt. Die R&uuml;gen, das FG habe zulasten des Kl&auml;gers im Tatbestand Feststellungen getroffen, die es allein dem vom FA X-Stadt &uuml;bersandten Ordner h&auml;tte entnehmen k&ouml;nnen, dessen Einsichtnahme ausdr&uuml;cklich dem Prozessbevollm&auml;chtigten des Kl&auml;gers verweigert worden sei, gehen fehl. Denn das FG hat lediglich die Teile der Akten f&uuml;r seine Entscheidungsfindung verwertet, die dem Bevollm&auml;chtigten des Kl&auml;gers zur Einsicht im Rahmen der Akteneinsicht vorgelegt worden waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies gilt f&uuml;r die R&uuml;ge des Kl&auml;gers, dass die B-GmbH den Vorgang mit Schreiben vom 12.&nbsp;April 2007 dem FA F gemeldet habe, darin die B-GmbH s&auml;mtliche 167 Beg&uuml;nstigten mit Anschrift, gezahltem Betrag und Besch&auml;ftigungsabteilung des Arbeitnehmers in der A-GmbH aufgelistet habe und das FA F darauf mit Schreiben vom 15.&nbsp;Mai 2007 geantwortet habe, dass der Vorgang nach seiner Auffassung nicht schenkung-, sondern lohnsteuerpflichtig sei und es dies dem Betriebsst&auml;ttenfinanzamt in X-Stadt mitteilen w&uuml;rde. Denn alle diese Feststellungen sind dem ungeschw&auml;rzten Aktenkonvolut zu entnehmen. Insbesondere das vom FG dazu in Bezug genommene Schreiben vom 12.&nbsp;April 2007 lag dem Bevollm&auml;chtigten des Kl&auml;gers in ungeschw&auml;rzter Form vor. Daraus ergibt sich, dass die B-GmbH an insgesamt 167&nbsp;Mitarbeiter Schenkungen vorgenommen hat und dass diesem Schreiben eine Liste der Beschenkten mit Anschrift und Angabe der geschenkten Betr&auml;ge als Anlage beigef&uuml;gt war. Aus der geschw&auml;rzten Anlage ergibt sich, dass darin &#8211;wie vom FG festgestellt&#8211; die Beschenkten mit Nachname, Vorname, Stra&szlig;e, Postleitzahl, Ort, Schecknummer, Betrag und der jeweiligen Funktion (&Uuml;berschrift: &quot;Kostenstelle&quot;) aufgef&uuml;hrt sind; die Gesamtsumme und die Aufteilung der Gesamtsumme in die Einzelbetr&auml;ge sind ungeschw&auml;rzt. Lediglich Namen und Anschriften der Beschenkten sind geschw&auml;rzt; diese sind aber auch nicht Teil der Feststellungen des FG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Erfolglos ist auch die R&uuml;ge, das FG habe den verfassungsrechtlich nach Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;4 des Grundgesetzes (GG) gesicherten Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r nach Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 GG, zu dem das uneingeschr&auml;nkte Recht auf Akteneinsicht geh&ouml;re, verletzt, weil es den Veranlassungszusammenhang zum Arbeitsverh&auml;ltnis insbesondere damit begr&uuml;ndet habe, dass alle 167&nbsp;Arbeitnehmer der A-GmbH die Zuwendungen der ehemaligen Konzernmutter erhalten h&auml;tten, sie zusammen mit Bonuszahlungen ausgezahlt worden seien und in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit dem Anteilsver&auml;u&szlig;erungsvertrag st&uuml;nden und deshalb eine Anerkennung f&uuml;r die geleistete Arbeit seien. Denn auch diese Feststellungen folgen aus dem Schreiben vom 12.&nbsp;April 2007 und wurden &uuml;berdies durch die Aussagen des Zeugen G best&auml;tigt. Denn dieser hat ausweislich der Niederschrift der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG vom 1.&nbsp;August 2012 ausgef&uuml;hrt, acht Tage vor der Veranstaltung seine Sekret&auml;rin gebeten zu haben, nachzufragen, welche Mitarbeiter zum Zeitpunkt des Verkaufs der Gesch&auml;ftsanteile noch bei der A-GmbH t&auml;tig gewesen seien. Auf dieser Grundlage seien dann Einladungen verschickt worden; Zuwendungen h&auml;tten dann &quot;alle zum Zeitpunkt des Kaufvertrags noch bei der &#8230; [A-GmbH] Besch&auml;ftigten erhalten&quot;. Schlie&szlig;lich hatte der Zeuge dann noch bekundet, dass die bei der Veranstaltung nicht anwesenden Mitarbeiter der A-GmbH die Schecks per Post zugeschickt bekommen h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Angesichts dessen geht auch die R&uuml;ge fehl, dass entgegen den Ausf&uuml;hrungen im Urteil des FG die dort genannten Zeugen nicht bekundet h&auml;tten, dass &quot;s&auml;mtliche zum Zeitpunkt des Kaufvertrags noch bei der &#8230; [A-GmbH] Besch&auml;ftigten Zuwendungen erhalten haben&quot;, und diese angeblichen Aussagen &uuml;ber die an alle Besch&auml;ftigten get&auml;tigten Zuwendungen durch das Protokoll &uuml;ber die m&uuml;ndliche Verhandlung vom 1.&nbsp;August 2012 widerlegt seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Ergebnis kann damit keine Rede davon sein, dass das klageabweisende Urteil gegen Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 GG verst&ouml;&szlig;t, dass darauf das Urteil beruht und dass zugleich die falsche Wiedergabe der von den drei Zeugen tats&auml;chlich zu Protokoll gegebenen Aussagen einen schweren Versto&szlig; gegen die Vorschriften &uuml;ber die Beweisw&uuml;rdigung darstellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es liegen entgegen dem Vorbringen des Kl&auml;gers auch keine Anhaltspunkte f&uuml;r eine willk&uuml;rliche Feststellung des FG vor, dass &#8211;obwohl ausweislich der protokollierten Aussage der Zeuge G den Kl&auml;ger pers&ouml;nlich &uuml;berhaupt nicht gekannt und am Tag der Scheck&uuml;bergabe auch nicht kennen gelernt habe&#8211; die B-GmbH durch das Schreiben vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2007 dem Kl&auml;ger &quot;nicht mehr fremd&quot; gewesen sei. Denn der Umstand, dass der Zeuge G den Kl&auml;ger nicht gekannt hat, schlie&szlig;t nicht aus, dass der Kl&auml;ger die B-GmbH nunmehr kannte, nachdem er einen Scheck von ihr erhalten hatte, also dem Kl&auml;ger die B-GmbH &quot;nicht mehr fremd&quot; war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich hat das FG es auch nicht verfahrensfehlerhaft unterlassen, die Akten des f&uuml;r die Schenkungsteuer zust&auml;ndigen FA F beizuziehen. Denn zum einen ist es weder ersichtlich noch vom Kl&auml;ger vorgetragen, welche weiteren konkreten und insbesondere entscheidungserheblichen Tatsachen sich daraus h&auml;tten ergeben sollen (dazu schon Senatsurteil in BFHE 240, 345, BStBl II 2013, 642, unter Rz&nbsp;16 der Gr&uuml;nde); zum anderen ergab sich gerade aus dem Schreiben des FA F vom 15.&nbsp;Mai 2007, das dem Bevollm&auml;chtigten des Kl&auml;gers zur Akteneinsicht in ungeschw&auml;rzter Form vorgelegen hat, dass das FA F den streitigen Vorgang nicht als schenkung&#8211;, sondern als lohnsteuerpflichtigen Vorgang beurteilte. Ausdr&uuml;cklich hat das FG darauf auch in seinen Entscheidungsgr&uuml;nden abgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Revision ist auch im Hilfsantrag nicht begr&uuml;ndet. Die hier streitgegenst&auml;ndlichen Eink&uuml;nfte sind nicht als au&szlig;erordentliche Eink&uuml;nfte zu qualifizieren, insbesondere liegen entgegen der Auffassung der Revision keine Verg&uuml;tungen f&uuml;r mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeiten vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Als au&szlig;erordentliche Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;34 EStG kommen nach &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 EStG nur Verg&uuml;tungen f&uuml;r mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeiten in Betracht; mehrj&auml;hrig ist eine T&auml;tigkeit, soweit sie sich &uuml;ber mindestens zwei Veranlagungszeitr&auml;ume erstreckt und einen Zeitraum von mehr als zw&ouml;lf Monaten umfasst. Die besondere Steuerberechnung f&uuml;r au&szlig;erordentliche Eink&uuml;nfte bezweckt, erh&ouml;hte Steuerbelastungen durch Zusammenballung der in &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 EStG genannten Arten von Eink&uuml;nften abzumildern. Angesichts dieses Regelungszwecks gen&uuml;gt es entgegen dem Revisionsvorbringen nicht, dass ein Arbeitnehmer l&auml;nger als zw&ouml;lf Monate f&uuml;r seinen Arbeitgeber t&auml;tig war. Die Zahlung muss vielmehr Entgelt f&uuml;r die mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeit gewesen sein. Entscheidend ist daher die zweckbestimmte Verkn&uuml;pfung der Verg&uuml;tung mit der T&auml;tigkeitsdauer, dass n&auml;mlich Verg&uuml;tungen nur dann &quot;f&uuml;r mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeiten&quot; gew&auml;hrt werden, wenn sich aus den Umst&auml;nden ergibt, dass mit ihnen gerade diese mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeit abgegolten werden soll (Sieker, in: Kirchhof\/ S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;34 Rz&nbsp;B&nbsp;127; Horn in Herrmann\/Heuer\/ Raupach, &sect;&nbsp;34 EStG Rz&nbsp;64; Schmidt\/Wacker, EStG, 33.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;34 Rz&nbsp;40; Mellinghoff in Kirchhof, EStG, 13.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;34 Rz&nbsp;30).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auf diese Rechtsma&szlig;st&auml;be hat das FG seine Entscheidung gest&uuml;tzt; es gelangte auf dieser Grundlage zu der W&uuml;rdigung, dass im Streitfall keine hinreichenden Anhaltspunkte f&uuml;r eine solche mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeit vorl&auml;gen. Denn im Streitfall waren die Zuwendungen gerade nicht nach der Dauer der Firmenzugeh&ouml;rigkeit bemessen. Das FG hat insoweit ausdr&uuml;cklich auf die Aussage des Zeugen G Bezug genommen, wonach die Zuwendung selbst wie auch deren H&ouml;he nicht von der Dauer der Firmenzugeh&ouml;rigkeit abh&auml;ngig gewesen seien und alle zum Zeitpunkt des Kaufvertrags noch bei der A-GmbH Besch&auml;ftigten Zuwendungen erhalten h&auml;tten, ohne dass die Dauer der Betriebszugeh&ouml;rigkeit eine Rolle gespielt h&auml;tte. Der Zeuge habe die Zuwendung als Bonuszahlung oder einmalige Pr&auml;mie betrachtet, bei der es der B-GmbH letztlich darum gegangen sei, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der A-GmbH an dem erfolgreichen Anteilsverkauf zu beteiligen, um damit zu zeigen, dass die B-GmbH keine &quot;Heuschrecke&quot; sei. Die Mitarbeiter sollten mithin an einem besonderen Ereignis teilhaben. Diese W&uuml;rdigung ist revisionsrechtlich in keiner Weise zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nichts anderes folgt schlie&szlig;lich aus dem von der Revision herangezogenen Urteil des BFH vom 25.&nbsp;Februar 2014 X&nbsp;R&nbsp;10\/12 (BFHE 245, 1), das indessen nicht die hier streitige Rechtslage 2007, sondern die davon abweichende Rechtslage des Veranlagungszeitraums 2005 betrifft. Denn auch diese Entscheidung hebt nicht die Verkn&uuml;pfung zwischen Verg&uuml;tung und T&auml;tigkeitsdauer auf, dass n&auml;mlich Verg&uuml;tungen gerade &quot;f&uuml;r mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeiten&quot; gew&auml;hrt werden m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 7.8.2014, VI R 58\/12 Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 07.08.2014 VI R 57\/12 &#8211; Lohnzahlung Dritter &#8211; &quot;Verg&uuml;tung f&uuml;r mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeiten&quot; nur bei zweckbestimmter Verkn&uuml;pfung von Verg&uuml;tung und T&auml;tigkeitsdauer Tatbestand 1&nbsp; I. Streitig ist die einkommensteuerrechtliche Behandlung einer Zuwendung der ehemaligen Konzernmuttergesellschaft des Arbeitgebers an dessen Arbeitnehmer. 2&nbsp; Der Kl&auml;ger und &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-58-12-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-07082014-vi-r-57-12-lohnzahlung-dritter-verguetung-fuer-mehrjaehrige-taetigkeiten-nur-bei-zweckbestimmter-verknuepfung-von-verguetung-und-ta\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;58\/12 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 07.08.2014 VI R 57\/12 &#8211; Lohnzahlung Dritter &#8211; &quot;Verg&uuml;tung f&uuml;r mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeiten&quot; nur bei zweckbestimmter Verkn&uuml;pfung von Verg&uuml;tung und T&auml;tigkeitsdauer<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-63852","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63852","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63852"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63852\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63852"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63852"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}