{"id":63863,"date":"2015-01-09T07:38:39","date_gmt":"2015-01-09T05:38:39","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63863"},"modified":"2015-01-09T07:38:39","modified_gmt":"2015-01-09T05:38:39","slug":"viii-r-15-13-kein-zufluss-steuerbarer-einnahmen-aus-kapitalvermoegen-bei-verzicht-auf-teilauszahlungen-im-rahmen-einer-lebensversicherung-gegen-einmalzahlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-15-13-kein-zufluss-steuerbarer-einnahmen-aus-kapitalvermoegen-bei-verzicht-auf-teilauszahlungen-im-rahmen-einer-lebensversicherung-gegen-einmalzahlung\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;15\/13 &#8211; Kein Zufluss steuerbarer Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen bei Verzicht auf Teilauszahlungen im Rahmen einer Lebensversicherung gegen Einmalzahlung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.9.2014, VIII R 15\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Kein Zufluss steuerbarer Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen bei Verzicht auf Teilauszahlungen im Rahmen einer Lebensversicherung gegen Einmalzahlung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Bei einer Lebensversicherung gegen Einmalzahlung ist ein vor dem Laufzeitende erkl&auml;rter Verzicht des Versicherungsnehmers auf vertraglich vereinbarte Teilauszahlungsanspr&uuml;che allenfalls eine Stundung, nicht aber eine Schuldumschaffung (Novation) der Anspr&uuml;che, so dass kein Zufluss von Einnahmen in H&ouml;he dieser Anspr&uuml;che nach &sect; 11 Abs. 1 Satz 1 EStG gegeben ist.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wurde in den Streitjahren 2002 und 2003 mit seiner 2004 von ihm geschiedenen Ehefrau zusammen zur Einkommensteuer veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Kalenderjahr 2000 schloss er im Rahmen einer &quot;Wealthmaster Noble&quot;-Police eine &#8211;darlehensfinanzierte&#8211; Kapitallebensversicherung gegen Einmalzahlung mit Versicherungsbeginn ab 10.&nbsp;Januar 2001 sowie einer Policenlaufzeit von 35 Jahren ab. Als Ablaufdatum war der 10.&nbsp;Januar 2036 vereinbart. Die Vereinbarungen sahen des Weiteren ab dem 1.&nbsp;M&auml;rz 2001 regelm&auml;&szlig;ige viertelj&auml;hrliche Auszahlungen sowie nach Ablauf von zehn Jahren &#8211;f&uuml;r weitere f&uuml;nf Jahre&#8211; j&auml;hrliche Auszahlungen sowie eine Einmalzahlung am 1.&nbsp;Dezember 2010 in H&ouml;he von 320.000&nbsp;DM und in der &quot;Auszahlungsphase&quot; 20 Jahre lang eine j&auml;hrliche Zahlung von 40.000&nbsp;DM vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die ab dem 1.&nbsp;M&auml;rz 2001 vorgesehenen viertelj&auml;hrlichen Teilzahlungen erfolgten nach den tats&auml;chlichen Feststellungen des Finanzgerichts (FG) indessen nicht, weil der Kl&auml;ger im Januar 2001 gegen&uuml;ber dem Versicherer &#8211;im Einverst&auml;ndnis mit der das Finanzierungsdarlehen gew&auml;hrenden Bank&#8211; beantragt hatte, die Teilzahlung auf 0&nbsp;DM zu reduzieren. Im Jahr 2009 k&uuml;ndigte der Kl&auml;ger den Vertrag. Der daraufhin ausgezahlte Restwert der Versicherung reichte nur f&uuml;r die teilweise Abl&ouml;sung des Darlehens bei der Bank. Zur Tilgung im &Uuml;brigen setzte der Kl&auml;ger Eigenmittel ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In seiner Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2002 machte der Kl&auml;ger die nach dem Darlehensvertrag geschuldeten Zinsen und Geb&uuml;hren in H&ouml;he von 10.154&nbsp;EUR als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) lie&szlig; diese Aufwendungen in seinem Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2002 vom 5.&nbsp;Juli 2004 wie auch in seinem &Auml;nderungsbescheid vom 20.&nbsp;August 2004 unber&uuml;cksichtigt. Ebenso lehnte es das FA ab, die entsprechend f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 2003 als Werbungskosten geltend gemachten Darlehensaufwendungen in H&ouml;he von 10.173&nbsp;EUR im Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2003 vom 24.&nbsp;November 2005 zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobenen Klage gab das FG mit seinem Urteil vom 7.&nbsp;Dezember 2011&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;1058\/08 nur zum Teil statt. Zwar sei das FA zu Unrecht von einer fehlenden &Uuml;berschusserzielungsabsicht ausgegangen. Gleichwohl seien die angefochtenen Einkommensteuerfestsetzungen im Ergebnis im Wesentlichen rechtm&auml;&szlig;ig. Denn das FA habe Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen in Form der Teilauszahlungen w&auml;hrend der &quot;Finanzierungsphase&quot; nicht ber&uuml;cksichtigt. Deshalb sei eine Saldierung mit den zu Recht geltend gemachten Werbungskosten vorzunehmen, die (nur) zu einem geringen &Uuml;berschuss der Werbungskostenbetr&auml;ge &uuml;ber die Einnahmen f&uuml;hre.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vertraglich vereinbarten Teilauszahlungen seien als Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen zu erfassen, weil sie trotz Verzichts auf die tats&auml;chliche Auszahlung i.S. von &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) zugeflossen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung von materiellem Recht und Verfahrensrecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;, das angefochtene Urteil aufzuheben sowie die angefochtenen Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 2002 und 2003 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 9.&nbsp;Januar 2008 unter Ansatz von Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus Kapitalverm&ouml;gen im Zusammenhang mit der Kapitalanlage bei der &#8230; in H&ouml;he von 10.154&nbsp;EUR (Einkommensteuerveranlagung 2002) und in H&ouml;he von 10.173&nbsp;EUR (Einkommensteuerveranlagung 2003) zu &auml;ndern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die erhobenen Verfahrensr&uuml;gen gen&uuml;gten schon nicht den Anforderungen nach &sect;&nbsp;120 der Finanzgerichtsordnung (FGO). Der Kl&auml;ger habe weder Verfahrensm&auml;ngel nachgewiesen noch die Notwendigkeit einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung oder eine Rechtsverletzung dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das angefochtene Urteil ist aufzuheben; die angefochtenen Bescheide in Gestalt der Einspruchsentscheidung sind unter Ansatz der geltend gemachten Zinsen und Geb&uuml;hren als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus Kapitalverm&ouml;gen zu &auml;ndern, ohne dass die vom Verzicht des Kl&auml;gers umfassten Teilzahlungsbetr&auml;ge als Einnahmen zu erfassen sind (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Unrecht hat das FG die von ihm nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend festgestellten und als Werbungskosten des Kl&auml;gers bei seinen Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen gew&uuml;rdigten Zins- und Geb&uuml;hrenaufwendungen mit den im Streitzeitraum vertraglich zustehenden, aber tats&auml;chlich nicht geleisteten Teilzahlungen saldiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen liegen nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG erst vor, wenn sie dem Steuerpflichtigen zugeflossen sind. Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH f&uuml;hrt das Innehaben von Anspr&uuml;chen oder Rechten den Zufluss von Einnahmen regelm&auml;&szlig;ig noch nicht herbei. Der Zufluss ist grunds&auml;tzlich erst mit der Erf&uuml;llung des Anspruchs gegeben (BFH-Urteil vom 5.&nbsp;November 2013 VIII&nbsp;R&nbsp;20\/11, BFHE 243, 481, BStBl II 2014, 275).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH sind Einnahmen zugeflossen, sobald der Steuerpflichtige wirtschaftlich &uuml;ber sie verf&uuml;gen kann. Geldbetr&auml;ge flie&szlig;en dem Steuerpflichtigen in der Regel dadurch zu, dass sie bar ausgezahlt oder einem Konto des Empf&auml;ngers bei einem Kreditinstitut gutgeschrieben werden. Auch die Hingabe eines (gedeckten) Schecks f&uuml;hrt zum Zufluss des entsprechenden Geldbetrags (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Juli 1997 VIII&nbsp;R&nbsp;13\/96, BFHE 184, 46, BStBl II 1997, 767).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ebenso kann eine Gutschrift in den B&uuml;chern des Verpflichteten den Zufluss bewirken, wenn in der Gutschrift nicht nur das buchm&auml;&szlig;ige Festhalten einer Schuldverpflichtung zu sehen ist, sondern dar&uuml;ber hinaus zum Ausdruck gebracht wird, dass der Betrag dem Berechtigten von nun an zur Verwendung zur Verf&uuml;gung steht (st&auml;ndige Rechtsprechung seit BFH-Urteil vom 9.&nbsp;April 1968 IV&nbsp;267\/64, BFHE 92, 221, BStBl II 1968, 525). Der Gl&auml;ubiger muss allerdings in der Lage sein, den Leistungserfolg ohne weiteres Zutun des im &Uuml;brigen leistungsbereiten und leistungsf&auml;higen Schuldners herbeizuf&uuml;hren (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 14.&nbsp;Februar 1984 VIII&nbsp;R&nbsp;221\/80, BFHE 140, 542, BStBl II 1984, 480, und vom 22.&nbsp;Juli 1997 VIII&nbsp;R&nbsp;57\/95, BFHE 184, 21, BStBl II 1997, 755).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein solcher Zufluss durch Gutschrift in den B&uuml;chern &quot;des Verpflichteten&quot; kommt im &Uuml;brigen grunds&auml;tzlich nur in Betracht, wenn und soweit eine Zahlungsverpflichtung besteht. Aus der Art und Weise der Verbuchung kann der Gl&auml;ubiger keine Anspr&uuml;che herleiten. Ein Anspruch muss vielmehr vorausgesetzt werden, wenn gefragt werden soll, ob der Schuldner durch eine bestimmte Buchung auf diesen Anspruch leisten und die Zahlung bewirken wollte (BFH-Urteil vom 30.&nbsp;November 2010 VIII&nbsp;R&nbsp;40\/08, BFH\/NV 2011, 592, unter Bezugnahme auf BFH-Urteil in BFHE 140, 542, BStBl II 1984, 480, unter 2.a der Entscheidungsgr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Zufluss kann zudem durch eine gesonderte Vereinbarung zwischen Schuldner und Gl&auml;ubiger bewirkt werden, dass der Betrag &quot;fortan aus einem anderen Rechtsgrund geschuldet sein soll&quot;. In einer solchen Schuldumwandlung (Novation) kann, wenn sie im Interesse des Gl&auml;ubigers liegt, eine Verf&uuml;gung des Gl&auml;ubigers &uuml;ber seine bisherige Forderung liegen, die einkommensteuerlich so zu werten ist, als ob der Schuldner die Altschuld durch Zahlung beglichen und der Gl&auml;ubiger den vereinnahmten Betrag in Erf&uuml;llung des neu geschaffenen Verpflichtungsgrundes dem Schuldner sofort wieder zur Verf&uuml;gung gestellt h&auml;tte. Die Novation stellt sich dann als eine blo&szlig;e Verk&uuml;rzung des Leistungswegs dar (vgl. BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Oktober 2008 VIII&nbsp;R&nbsp;36\/04, BFHE 223, 166, BStBl II 2009, 190, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Eine zum Zufluss f&uuml;hrende Novation kann auch vorliegen, wenn der Steuerpflichtige die Wahl zwischen Auszahlung und Wiederanlage bereits vor der Entstehung und F&auml;lligkeit der Kapitalertr&auml;ge getroffen hat. Eine entsprechende Vereinbarung wirkt als &quot;Vorausverf&uuml;gung&quot; auf die Zeitpunkte der sp&auml;teren Wiederanlage fort (vgl. BFH-Urteile in BFHE 92, 221, BStBl II 1968, 525, und vom 24.&nbsp;M&auml;rz 1993 X&nbsp;R&nbsp;55\/91, BFHE 171, 191, BStBl II 1993, 499). Eine solche Vorausverf&uuml;gung &uuml;ber (zuk&uuml;nftige) Eink&uuml;nfte stellt lediglich eine &#8211;an der Zurechnung der Eink&uuml;nfte nichts &auml;ndernde&#8211; Einkunftsverwendung dar (BFH-Urteil vom 15.&nbsp;Oktober 1981 IV&nbsp;R&nbsp;77\/76, BFHE 135, 175, BStBl II 1982, 340).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob eine Vorausverf&uuml;gung vorliegt, ist grunds&auml;tzlich anhand der f&uuml;r die Annahme einer Novation geltenden Ma&szlig;st&auml;be zu pr&uuml;fen, wobei die Interessenlage der Vertragspartner als Indiz weniger Gewicht hat, wenn die Modalit&auml;ten einer Auszahlung bzw. Verrechnung im Vorhinein vereinbart werden (vgl. BFH-Urteil in BFHE 171, 191, BStBl II 1993, 499, unter 3.c&nbsp;bb der Entscheidungsgr&uuml;nde). Hat der Steuerpflichtige nicht die M&ouml;glichkeit, zwischen Auszahlung und Wiederanlage zu w&auml;hlen, liegt keine Vorausverf&uuml;gung, sondern eine zustimmende Kenntnisnahme vor (vgl. BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Mai 1982 VI&nbsp;R&nbsp;124\/77, BFHE 135, 542, BStBl II 1982, 469).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Ob der Steuerpflichtige im Einzelfall tats&auml;chlich die wirtschaftliche Verf&uuml;gungsmacht erlangt und ausge&uuml;bt hat und ob eine Schuldumschaffung im alleinigen oder &uuml;berwiegenden Interesse des Gl&auml;ubigers lag, ist eine Frage der Tatsachenfeststellung und -w&uuml;rdigung, die dem FG obliegt (vgl. BFH-Beschluss vom 29.&nbsp;Juni 2000 XI&nbsp;B&nbsp;10\/00, BFH\/NV 2000, 1469: keine Fiktion des Zuflusses). Hierbei hat das FG alle Umst&auml;nde des Einzelfalles zu pr&uuml;fen. Entscheidend kommt es auf den Zeitpunkt des mutma&szlig;lichen Zuflusses an (vgl. BFH-Urteil vom 16.&nbsp;M&auml;rz 2010 VIII&nbsp;R&nbsp;4\/07, BFHE 229, 141, BStBl II 2014, 147).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Mit diesen Grunds&auml;tzen ist die Auffassung des FG, die in der Police vereinbarten viertelj&auml;hrlichen Teilauszahlungsbetr&auml;ge seien i.S. des &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG zugeflossen, unvereinbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zun&auml;chst sind die Betr&auml;ge nach den f&uuml;r den Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Feststellungen des FG tats&auml;chlich nicht ausgezahlt worden, nachdem der Kl&auml;ger bereits im Jahre 2001 &#8211;und damit vor deren F&auml;lligkeit in den Streitjahren 2002 und 2003&#8211; auf diese Zahlungen verzichtet hat sowie die Vertragsbeteiligten dar&uuml;ber &#8211;entsprechend der zutreffenden und den Senat bindenden tats&auml;chlichen W&uuml;rdigung&#8211; Einigkeit erzielt haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ein Zufluss durch &quot;Gutschrift in den B&uuml;chern des Verpflichteten&quot; scheidet im Streitfall schon deshalb aus, weil eine solche Gutschrift in den Jahren 2002\/2003 nach der bereits im Vorjahr getroffenen Abrede der Vertragsbeteiligten &uuml;ber die Reduzierung der Auszahlungen &quot;auf null&nbsp;DM&quot; mangels fortbestehender Verpflichtung des anderen Vertragsbeteiligten zur Auszahlung nicht mehr indiziert war (BFH-Urteil in BFH\/NV 2011, 592).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Schlie&szlig;lich kann in dem Verzicht des Kl&auml;gers und dessen Annahme durch den anderen Vertragsbeteiligten entgegen der Auffassung des FG keine gesonderte Vereinbarung zwischen Schuldner und Gl&auml;ubiger mit dem Inhalt gesehen werden, der (Teilauszahlungs-)Betrag solle fortan &quot;aus einem anderen Rechtsgrund geschuldet sein&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine solche Schuldumwandlung (Novation) wird in einer Verf&uuml;gung des Gl&auml;ubigers &uuml;ber seine bisherige Forderung (nur) dann gesehen, wenn der verwirklichte Sachverhalt einkommensteuerlich so zu werten ist, als ob der Schuldner die Altschuld durch Zahlung beglichen und der Gl&auml;ubiger den vereinnahmten Betrag in Erf&uuml;llung des neu geschaffenen Verpflichtungsgrundes dem Schuldner sofort wieder zur Verf&uuml;gung gestellt h&auml;tte. Die Novation stellt sich dann als eine blo&szlig;e Verk&uuml;rzung des Leistungswegs dar (vgl. BFH-Urteil in BFHE 223, 166, BStBl II 2009, 190, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) An einem solchen neuen Schuldgrund fehlt es im Streitfall. Weder ist im Jahr des Verzichts auf die Teilauszahlungen (2001) noch in den Folgejahren ein neuer Schuldgrund f&uuml;r Teilauszahlungen vereinbart worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vielmehr schuldete der Vertragsbeteiligte &#8211;das Versicherungsunternehmen&#8211;&nbsp;&nbsp;den Gesamtbetrag der vereinbarten Auszahlungsbetr&auml;ge unver&auml;ndert aufgrund der urspr&uuml;nglichen Policenvereinbarung. Da diese ausschlie&szlig;licher Rechtsgrund aller Zahlungsanspr&uuml;che des Kl&auml;gers blieb, kann insoweit nicht von einer Schuldumschaffung ausgegangen werden (so schon BFH-Urteil in BFH\/NV 2011, 592 zu einer Wealthmaster Choice Account Police), sondern allenfalls von einer &#8211;nicht zu einem Zufluss nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG f&uuml;hrenden&#8211; Stundungsvereinbarung (vgl. BFH-Urteile in BFHE 140, 542, BStBl II 1984, 480, unter 2.c der Entscheidungsgr&uuml;nde; in BFHE 229, 141, BStBl II 2014, 147; vgl. zur Ablehnung eines Zuflusses durch Novation bei Verzicht auf gerichtliche Durchsetzung bestehender Anspr&uuml;che FG Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil vom 8.&nbsp;Februar 2011&nbsp;&nbsp;4&nbsp;K&nbsp;264\/09, Entscheidungen der Finanzgerichte 2011, 1156; zum Hinausschieben der F&auml;lligkeit bei Abfindungen siehe BFH-Urteile vom 11.&nbsp;November 2009 IX&nbsp;R&nbsp;1\/09, BFHE 227, 93, BStBl II 2010, 746; IX&nbsp;R&nbsp;14\/09, BFH\/NV 2010, 1089).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf dieser Grundlage sind dem Kl&auml;ger in den Streitjahren 2002 und 2003 keine Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen in H&ouml;he der Teilauszahlungsbetr&auml;ge i.S. des &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG zugeflossen, nachdem sich die Vertragsbeteiligten nach den bindenden tats&auml;chlichen Feststellungen des FG bereits vor dem Streitzeitraum &uuml;ber den Verzicht auf die Auszahlungen geeinigt hatten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Da die Vorentscheidung auf einer abweichenden Rechtsauffassung beruht, ist sie aufzuheben. Die Sache ist spruchreif, da der Kl&auml;ger nach den Feststellungen des FG Anspruch auf den Abzug der streitbefangenen Zinsen und Geb&uuml;hren als Werbungskosten sowohl der H&ouml;he als auch dem Grunde nach hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei dieser Sach- und Rechtslage kommt es auf die verfahrensrechtlichen Einwendungen des Kl&auml;gers nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Berechnung der Steuer &uuml;bertr&auml;gt der Senat nach &sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO auf das FA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.9.2014, VIII R 15\/13 Kein Zufluss steuerbarer Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen bei Verzicht auf Teilauszahlungen im Rahmen einer Lebensversicherung gegen Einmalzahlung Leits&auml;tze Bei einer Lebensversicherung gegen Einmalzahlung ist ein vor dem Laufzeitende erkl&auml;rter Verzicht des Versicherungsnehmers auf vertraglich vereinbarte Teilauszahlungsanspr&uuml;che allenfalls eine Stundung, nicht aber eine Schuldumschaffung (Novation) der Anspr&uuml;che, so dass kein &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-15-13-kein-zufluss-steuerbarer-einnahmen-aus-kapitalvermoegen-bei-verzicht-auf-teilauszahlungen-im-rahmen-einer-lebensversicherung-gegen-einmalzahlung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;15\/13 &#8211; Kein Zufluss steuerbarer Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen bei Verzicht auf Teilauszahlungen im Rahmen einer Lebensversicherung gegen Einmalzahlung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-63863","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63863","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63863"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63863\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63863"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63863"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63863"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}