{"id":63871,"date":"2015-01-09T07:38:50","date_gmt":"2015-01-09T05:38:50","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63871"},"modified":"2015-01-09T07:38:50","modified_gmt":"2015-01-09T05:38:50","slug":"i-r-30-13-kein-verstoss-gegen-unionsrechtliche-niederlassungsfreiheit-durch-hinzurechnung-sog-dauerschuldentgelte-bei-der-inlaendischen-muttergesellschaft-als-zinsschuldnerin-einer-belgischen-tochterg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-30-13-kein-verstoss-gegen-unionsrechtliche-niederlassungsfreiheit-durch-hinzurechnung-sog-dauerschuldentgelte-bei-der-inlaendischen-muttergesellschaft-als-zinsschuldnerin-einer-belgischen-tochterg\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;30\/13 &#8211; Kein Versto&szlig; gegen unionsrechtliche Niederlassungsfreiheit durch Hinzurechnung sog. Dauerschuldentgelte bei der inl&auml;ndischen Muttergesellschaft als Zinsschuldnerin einer belgischen Tochtergesellschaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.9.2014, I R 30\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Kein Versto&szlig; gegen unionsrechtliche Niederlassungsfreiheit durch Hinzurechnung sog. Dauerschuldentgelte bei der inl&auml;ndischen Muttergesellschaft als Zinsschuldnerin einer belgischen Tochtergesellschaft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Der in Abschn. 41 Abs. 1 Satz 5 und 6 GewStR 1998 (nunmehr in R 7.1 Abs. 5 Satz 3 und 4 GewStR 2009) f&uuml;r den gewerbesteuerrechtlichen Organkreis billigkeitsweise angeordnete Verzicht auf die Hinzurechnungen zum Gewinn aus Gewerbebetrieb nach Ma&szlig;gabe von &sect; 8 GewStG (1999) setzt voraus, dass die jeweilige Hinzurechnung zu einer doppelten gewerbesteuerlichen Belastung f&uuml;hrt. Daran fehlt es bei einer &#8211;aus Gr&uuml;nden der unionsrechtlichen Gleichbehandlung entgegen &sect; 2 Abs. 2 Satz 2 GewStG 1999 i.V.m. &sect; 14 Nr. 1 bis 3 KStG 1999 als m&ouml;glich unterstellten&#8211; Organschaft zwischen einer inl&auml;ndischen Muttergesellschaft und deren ausl&auml;ndischen (hier: belgischen) Tochtergesellschaft. Die bei der Muttergesellschaft nach &sect; 8 Nr. 1 GewStG 1999 vorzunehmende Hinzurechnung von Zinsen, die diese f&uuml;r ein ihr gew&auml;hrtes Darlehen an die Tochtergesellschaft gezahlt hat, verst&ouml;&szlig;t deswegen nicht gegen die unionsrechtliche Niederlassungsfreiheit.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine US-amerikanische Kapitalgesellschaft in der Rechtsform der Incorporated mit satzungsm&auml;&szlig;igem Sitz in den Vereinigten Staaten von Amerika und tats&auml;chlicher Gesch&auml;ftsleitung in der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland). Sie war in den Streitjahren 1999 bis 2003 die Tochtergesellschaft einer weiteren US-amerikanischen Incorporated und nahm die T&auml;tigkeit der Holdinggesellschaft eines Teils der Firmengruppe wahr. Zwischen ihr und diversen inl&auml;ndischen Gesellschaften bestand jeweils ein Beherrschungs- und Gewinnabf&uuml;hrungsvertrag. In den Streitjahren fungierte sie als k&ouml;rperschaftsteuerrechtliche Organtr&auml;gerin der inl&auml;ndischen Gesellschaften des Firmenverbundes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Jahren 1995 bis 1998 war sie zudem zu 99,999&nbsp;v.H. an einer belgischen Kapitalgesellschaft, der E-S.A., beteiligt. Zum 29.&nbsp;November 1999 gr&uuml;ndete sie eine d&auml;nische Tochtergesellschaft, in welche die Anteile an der E-S.A. zum 31.&nbsp;Dezember 1999 zu Buchwerten eingelegt wurden. Die E-S.A. ihrerseits war bis zum 30.&nbsp;Dezember 1999 mit anderen ausl&auml;ndischen Tochtergesellschaften der Kl&auml;gerin an einer weiteren belgischen Kapitalgesellschaft, der S-S.A., zu 100&nbsp;v.H. beteiligt. Mit Vertrag vom 30.&nbsp;Dezember 1999 erwarb die Kl&auml;gerin 52,655&nbsp;v.H. der Anteile an dieser Gesellschaft. Der Kaufpreis f&uuml;r den Anteil an der S-S.A. von rd.&nbsp;275&nbsp;Mio.&nbsp;DM wurde durch ein Darlehen der Verk&auml;uferin, der E-S.A., finanziert. Die weiteren Anteile an der S-S.A. von 47,345&nbsp;v.H. hielt eine kanadische Tochtergesellschaft der Kl&auml;gerin, die C-Inc.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hatte zum 31.&nbsp;Dezember 1999 gegen&uuml;ber der S-S.A. Verbindlichkeiten in H&ouml;he von rd.&nbsp;500&nbsp;Mio.&nbsp;DM, die unterj&auml;hrig mit 5,5&nbsp;v.H. verzinst worden waren. Die darauf entfallenden Zinsaufwendungen sind mit rd.&nbsp;20&nbsp;Mio.&nbsp;DM ausgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum 29.&nbsp;Dezember 2000 sch&uuml;ttete die C-Inc. Gewinn an die Kl&auml;gerin aus und beglich einen Teil der Aussch&uuml;ttungsverpflichtung durch &quot;Einlage&quot; ihrer Beteiligung (47,345&nbsp;v.H.) an der belgischen S-S.A. in das Verm&ouml;gen der Kl&auml;gerin. Ausweislich der Bilanz auf den 31.&nbsp;Dezember 2000 war die Kl&auml;gerin zu diesem Zeitpunkt mit 99,9&nbsp;v.H. an der belgischen Gesellschaft beteiligt. Weiterhin wies die Bilanz auf den 31.&nbsp;Dezember 2000 einen Beteiligungsertrag von der S-S.A. von rd.&nbsp;34&nbsp;Mio.&nbsp;DM und die Verbindlichkeiten gegen&uuml;ber der S-S.A. mit rd.&nbsp;600&nbsp;Mio.&nbsp;DM sowie die Zinszahlungen mit rd.&nbsp;30&nbsp;Mio.&nbsp;DM aus. Nach der Bilanz auf den 31.&nbsp;Dezember 2001 war die Kl&auml;gerin zu diesem Zeitpunkt weiterhin mit 99,9&nbsp;v.H. an der S-S.A. beteiligt. Die Bilanzerl&auml;uterungen wiesen aus, dass zum 14.&nbsp;Mai 2001 eine von der Kl&auml;gerin in nahezu voller H&ouml;he erbrachte Kapitalerh&ouml;hung im Umfang von rd.&nbsp;51&nbsp;Mio.&nbsp;EUR bei der S-S.A. stattgefunden hat. Zum Bilanzstichtag ist die Beteiligung nur noch mit 0&nbsp;EUR bilanziert. Die Erl&auml;uterungen zur Bilanz zeigen insoweit einen Abgang aus dem Anlageverm&ouml;gen in H&ouml;he von rd.&nbsp;300&nbsp;Mio.&nbsp;EUR. Hinsichtlich der bevorstehenden Liquidation seien das Kapital an der S-S.A. und der bei der Kl&auml;gerin ausgewiesene Beteiligungsansatz aufgel&ouml;st worden. Die Bilanz auf den 31.&nbsp;Dezember 2001 wies einen Beteiligungsertrag von der S-S.A. in H&ouml;he von rd.&nbsp;48&nbsp;Mio.&nbsp;EUR aus. Die Verbindlichkeiten waren vom vorangegangenen Bilanzstichtag (rd.&nbsp;300&nbsp;Mio.&nbsp;EUR) zum Bilanzstichtag 31.&nbsp;Dezember 2001 auf rd.&nbsp;500.000&nbsp;EUR, die Zinszahlungen auf rd.&nbsp;7&nbsp;Mio.&nbsp;EUR gesunken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen der (im weiteren Verlauf mehrfach ge&auml;nderten) Feststellungen des vortragsf&auml;higen Gewerbeverlustes auf den jeweiligen 31.&nbsp;Dezember der Streitjahre ber&uuml;cksichtigte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; sog. Dauerschuldentgelte, die u.a. aus Zinsen resultierten, welche die Kl&auml;gerin an die S-S.A. geleistet hatte, und die er den Gewinnen nach Ma&szlig;gabe von &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG 1999) zu jeweils 50&nbsp;v.H. hinzurechnete. Deswegen und auch wegen einer Reihe weiterer Einw&auml;nde gegen andere Besteuerungsmerkmale legte die Kl&auml;gerin gegen die Feststellungsbescheide Einspr&uuml;che ein. Sie begehrte u.a., die Anwendung der Regelung in Abschn.&nbsp;41 Abs.&nbsp;1 Satz 4 bis 6 der Gewerbesteuer-Richtlinien (GewStR 1998) &#8211;nunmehr R&nbsp;7.1 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 und 4 GewStR 2009&#8211; und damit den Verzicht auf die Hinzurechnung nach &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 GewStG 1999. Dies sei geboten, weil ihr in unionsrechtswidrig beschr&auml;nkender Weise die M&ouml;glichkeit genommen sei, mit der S-S.A. als in Belgien ans&auml;ssiges Unternehmen ein gewerbesteuerrechtliches Organschaftsverh&auml;ltnis zu begr&uuml;nden, und zwar in den Erhebungszeitr&auml;umen 1999 und 2000 nach Ma&szlig;gabe von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 GewStG 1999 i.V.m. &sect;&nbsp;14 Nr.&nbsp;1 bis 3 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG 1999), im Erhebungszeitraum 2001 nach Ma&szlig;gabe von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 GewStG 1999 i.d.F. von &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 GewStG 1999, dieses i.d.F. des Gesetzes zur Fortentwicklung des Unternehmenssteuerrechts (Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetz) vom 20.&nbsp;Dezember 2001 (BGBl I 2001, 3858, BStBl I 2002, 35) i.V.m. &sect;&nbsp;14 Nr.&nbsp;2 und 3 KStG 1999 und vom Erhebungszeitraum 2002 an nach Ma&szlig;gabe von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 GewStG 2002 i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;14, 17 oder 18 KStG 1999, jeweils i.d.F. des Unternehmenssteuerfortentwicklungsgesetzes. Die Einw&auml;nde wurden vom FA zum Teil durch Teileinspruchsentscheidung abgewiesen, auch im Hinblick auf den Streitpunkt nach der Hinzurechnung der sog. Dauerschuldentgelte. Nur auf diesen Streitpunkt bezog sich sodann die anschlie&szlig;ende Klage, die ebenfalls erfolglos blieb. Das Finanzgericht (FG) K&ouml;ln wies sie mit Urteil vom 11.&nbsp;April 2013&nbsp;&nbsp;13&nbsp;K&nbsp;1911\/08, das in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2013, 1422 abgedruckt ist, ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ihre Revision st&uuml;tzt die Kl&auml;gerin auf Verletzung materiellen Rechts. Sie beantragt (sinngem&auml;&szlig;), das FG-Urteil aufzuheben und die angefochtenen Bescheide &uuml;ber die gesonderte Feststellung der vortragsf&auml;higen Gewerbeverluste auf den 31.&nbsp;Dezember 1999 bis 31.&nbsp;Dezember 2003 dahingehend abzu&auml;ndern, dass bei der Ermittlung des jeweiligen vortragsf&auml;higen Gewerbeverlustes die an die S-S.A. gezahlten Zinsen nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 GewStG 1999 als sog. Dauerschuldentgelte in h&auml;lftiger H&ouml;he von rd.&nbsp;10&nbsp;Mio.&nbsp;DM (f&uuml;r 1999), rd.&nbsp;14&nbsp;Mio.&nbsp;DM (f&uuml;r 2000) und rd.&nbsp;6&nbsp;Mio.&nbsp;DM (f&uuml;r 2001), maximal in H&ouml;he der insgesamt hinzugerechneten Dauerschuldentgelte, dem jeweiligen Gewinn der betreffenden Streitjahre hinzugerechnet und die Feststellungen auf den 31.&nbsp;Dezember 2002 und 31.&nbsp;Dezember 2003 entsprechend angepasst werden, und vorab dem Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union (EuGH) nach Art.&nbsp;267 Abs.&nbsp;3 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union i.d.F. des Vertrags von Lissabon zur &Auml;nderung des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union und des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft &#8211;AEUV&#8211; (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union &#8211;ABlEU&#8211; 2008, Nr.&nbsp;C-115, 47) die folgende Frage vorzulegen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;Sind die Art.&nbsp;43 i.V.m. Art.&nbsp;48 EGV (jetzt Art.&nbsp;49 AEUV und 54 AEUV) und Art.&nbsp;49 EGV (jetzt Art.&nbsp;56 AEUV) dahin auszulegen, dass sie einer nationalen Regelung entgegenstehen, die bei Zinszahlungen einer nach deutschem Recht errichteten, in Deutschland unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen Kapitalgesellschaft als Organtr&auml;gerin an den inl&auml;ndischen Gewerbebetrieb einer finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch eingegliederten Tochtergesellschaft auf eine h&auml;lftige Hinzurechnung der gezahlten Dauerschuldzinsen nach &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 GewStG in der in den Streitjahren geltenden Fassung zu ihrem Gewerbeertrag als Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Gewerbesteuer verzichtet, bei Zinszahlungen an einen im EU-Ausland belegenen und ggf. dort steuerpflichtigen Gewerbebetrieb einer Tochtergesellschaft, die ebenfalls finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch eingegliedert ist, eine solche Hinzurechnung aber vornimmt?&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6 Satz 1 GewStG 1999 ist Besteuerungsgrundlage f&uuml;r die Gewerbesteuer der Gewerbeertrag. Nach &sect;&nbsp;7 Satz 1 GewStG 1999 ist Gewerbeertrag der nach den Vorschriften des Einkommensteuergesetzes oder des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes zu ermittelnde Gewinn aus dem Gewerbebetrieb, der bei der Ermittlung des Einkommens f&uuml;r den dem Erhebungszeitraum (&sect;&nbsp;14 GewStG 1999) entsprechenden Veranlagungszeitraum zu ber&uuml;cksichtigen ist, vermehrt und vermindert um die in den &sect;&sect;&nbsp;8 und 9 GewStG 1999 bezeichneten Betr&auml;ge. Zu vermehren ist der Gewinn aus Gewerbebetrieb hiernach gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 GewStG 1999 durch Hinzurechnung der H&auml;lfte der bei seiner Ermittlung abgezogenen Entgelte f&uuml;r Schulden, die (u.a.) der nicht nur vor&uuml;bergehenden Verst&auml;rkung des Betriebskapitals dienen. Eine Schuld dient nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) grunds&auml;tzlich der nicht nur vor&uuml;bergehenden Verst&auml;rkung des Betriebskapitals, wenn ihr Gegenwert das Betriebskapital l&auml;nger als ein Jahr verst&auml;rkt (z.B. Senatsurteile vom 31.&nbsp;Mai 2005 I&nbsp;R&nbsp;73\/03, BFHE 211, 43, BStBl II 2006, 134; vom 7.&nbsp;Dezember 2011 I&nbsp;R&nbsp;30\/08, BFHE 236, 159, BStBl II 2012, 507; BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Dezember 2009 IV&nbsp;R&nbsp;48\/07, BFHE 228, 408, BStBl II 2010, 799).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach den den Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) bindenden Feststellungen des FG beliefen sich die Verbindlichkeiten gegen&uuml;ber der belgischen S-S.A. in den Streitjahren 1999 bis 2001 auf urspr&uuml;nglich rd.&nbsp;500&nbsp;Mio.&nbsp;DM (per 31.&nbsp;Dezember 1999), sodann auf rd.&nbsp;600&nbsp;Mio.&nbsp;DM (per 31.&nbsp;Dezember 2000) und zuletzt auf rd.&nbsp;500.000&nbsp;EUR (per 31.&nbsp;Dezember 2001). Die tats&auml;chliche Laufzeit der Verbindlichkeiten hat danach mehr als zw&ouml;lf Monate betragen. Dass es sich folglich um Schulden handelt, die nach den zuvor geschilderten Ma&szlig;gaben der nicht nur vor&uuml;bergehenden Verst&auml;rkung des Betriebskapitals dienten und die deshalb den Tatbestand des &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 GewStG 1999 erf&uuml;llen, wird auch von der Kl&auml;gerin nicht in Zweifel gezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Hinzurechnung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 GewStG 1999 verst&ouml;&szlig;t nicht gegen Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 der Richtlinie 2003\/49\/EG des Rates vom 3.&nbsp;Juni 2003 &uuml;ber eine gemeinsame Steuerregelung f&uuml;r Zahlungen von Zinsen und Lizenzgeb&uuml;hren zwischen verbundenen Unternehmen verschiedener Mitgliedstaaten (ABlEU 2003, Nr.&nbsp;L-157, 49, EU-Zins- und Lizenzrichtlinie). Das ergibt sich aus der Auslegung dieser Vorschrift durch das EuGH-Urteil, vormals des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Gemeinschaften, vom 21.&nbsp;Juli 2011 C-397\/09, Scheuten Solar Technology (Slg. 2011, I-6455, BStBl II 2012, 528), diese Auslegung wurde vom Senat in seiner dazu ergangenen Schlussentscheidung durch Urteil in BFHE 236, 159, BStBl II 2012, 507 best&auml;tigt und wird nach Ergehen dieser Urteile von der Kl&auml;gerin insoweit auch nicht mehr in Abrede gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin verletzt die Hinzurechnung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 GewStG 1999 nicht das unionsrechtliche Prim&auml;rrecht in Gestalt der &#8211;f&uuml;r die Ausgangsfrage nach einer Anwendung der Organschaftsregeln allein einschl&auml;gigen&#8211; Niederlassungsfreiheit (Art.&nbsp;43 i.V.m. Art.&nbsp;48 des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft i.d.F. des Vertrags von Nizza zur &Auml;nderung des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union, der Vertr&auml;ge zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaften und einiger damit zusammenh&auml;ngender Rechtsakte &#8211;EG&#8211;, Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften 2002, Nr.&nbsp;C-325, 1, jetzt Art.&nbsp;49 i.V.m. Art.&nbsp;54 AEUV).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;gerin verweist allerdings darauf, dass es nicht zu einer Hinzurechnung gekommen w&auml;re, wenn sie (als Organtr&auml;gerin) mit der S-S.A. (als Organgesellschaft) gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 GewStG 1999 in den eingangs zitierten f&uuml;r die Streitjahre 1999 bis 2001 geltenden Fassungen eine sog. gewerbesteuerrechtliche Organschaft h&auml;tte bilden k&ouml;nnen. Denn im Organschaftsfall unterbleibe gem&auml;&szlig; Abschn.&nbsp;41 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 und 6 GewStR 1998 die Hinzurechnung von Zinsen aus Gesellschafterdarlehen zum Gewerbeertrag, soweit sie zu einer doppelten Belastung f&uuml;hre. Eine derartige doppelte Belastung stehe hier zwar nicht in Rede, weil die S-S.A. als solche und damit auch mit den von ihr vereinnahmten Zinsen nicht der Gewerbesteuer unterfallen. Doch &auml;ndere das nichts daran, dass sie &#8211;die Kl&auml;gerin&#8211; als in Deutschland gewerbesteuerpflichtige Kapitalgesellschaft infolge der Hinzurechnung bei isolierter Betrachtung gegen&uuml;ber einer vergleichbaren reinen Inlandssituation steuerlich nachteilig behandelt werde, was wiederum allein damit zusammenh&auml;nge, dass das Gesetz eine grenz&uuml;berschreitende gewerbesteuerrechtliche Organschaft nicht erm&ouml;gliche.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dem ist nicht beizupflichten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zwar war die S-S.A. in den Streitjahren 1999 bis 2001, wie nach seinerzeitiger Regelungslage erforderlich, in die Kl&auml;gerin finanziell, organisatorisch und wirtschaftlich eingegliedert und waren die tatbestandlichen Voraussetzungen f&uuml;r die Bildung einer gewerbesteuerrechtlichen Organschaft damit &#8211;wie unter den Beteiligten auch einvernehmlich ist&#8211; erf&uuml;llt. Es trifft auch zu, dass das Gewerbesteuerrecht im Allgemeinen und das gewerbesteuerrechtliche Organschaftsrecht im Besonderen durch einen strikten Inlandsbezug gekennzeichnet sind (vgl. &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 GewStG 1999). Es mag gleichfalls zutreffen, dass der in Abschn.&nbsp;41 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 GewStR 1998 &#8211;aufbauend auf der sog. gebrochenen Einheitstheorie nach Ma&szlig;gabe der einschl&auml;gigen Senatsrechtsprechung (vgl. Urteile vom 29.&nbsp;Mai 1968 I&nbsp;198\/65, BFHE 93, 289, BStBl II 1968, 807; vom 30.&nbsp;Juli 1969 I&nbsp;R&nbsp;21\/67, BFHE 96, 362, BStBl II 1969, 629; vom 9.&nbsp;Oktober 1974 I&nbsp;R&nbsp;5\/73, BFHE 114, 242, BStBl II 1975, 179; vom 23.&nbsp;Oktober 1974 I&nbsp;R&nbsp;182\/72, BFHE 113, 467, BStBl II 1975, 46) und wohl aus Gr&uuml;nden der Billigkeit&#8211; bestimmte Verzicht auf die Hinzurechnungen nach &sect;&nbsp;8 GewStG 1999 in Einklang mit diesem Inlandsbezug vorzugsweise in reinen Inlandssituationen praktiziert wird, weil es nur dann zu der ausl&ouml;senden doppelten steuerlichen Belastung kommen kann. Und es mag schlie&szlig;lich zutreffen, dass der EuGH in seiner Spruchpraxis oftmals den Blick nur auf die einseitige Belastung des Steuerinl&auml;nders im Inland richtet und die fehlende &quot;Gegenbelastung&quot; des Steuerausl&auml;nders im Ausland ausblendet (z.B. &#8211;auch zur gewerbesteuerrechtlichen Hinzurechnungen nach &sect;&nbsp;8 GewStG&#8211; EuGH-Urteil vom 26.&nbsp;Oktober 1999 C-294\/97, Eurowings Luftverkehr, Slg. 1999, I-7447, BStBl II 1999, 851; s.a. z.B. Englisch, Internationales Steuerrecht &#8211;IStR&#8211; 2010, 215, 217; Rehm\/Nagler, GmbH-Rundschau 2009, 1227; Meilicke, IStR 2006, 130, und in Kessler\/F&ouml;rster\/Watrin [Hrsg.], Unternehmensbesteuerung, Festschrift f&uuml;r Norbert Herzig, 2010, S.&nbsp;231; M&ouml;ssner, IStR 2010, 778; s.a. Th&ouml;mmes, Sch&ouml;n, Gosch und Sydow in Jahrbuch der Fachanw&auml;lte f&uuml;r Steuerrecht 2012\/2013, S.&nbsp;33; offen Senatsurteil vom 9.&nbsp;Februar 2011 I&nbsp;R&nbsp;54, 55\/10, BFHE 232, 476, BStBl II 2012, 106).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Doch wird das alles der hier zu beurteilenden Sach- und Regelungslage nicht gerecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Zum einen konnte auch eine ausl&auml;ndische Tochtergesellschaft nach der in den Streitjahren 1999 bis 2001 geltenden Regelungslage jederzeit gewerbesteuerrechtliche Organgesellschaft sein, vorausgesetzt, sie verf&uuml;gte &uuml;ber eine inl&auml;ndische Betriebsst&auml;tte, welche die Eingliederungserfordernisse erf&uuml;llte. Lediglich ausl&auml;ndische Betriebsst&auml;tten blieben unber&uuml;cksichtigt, was aber in gleicher Weise die ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten inl&auml;ndischer Organgesellschaften betraf, weil sich die Gewerbesteuer eben &quot;strukturell&quot; auf das Inland beschr&auml;nkt. In Anbetracht dessen wurden In- und Auslandssachverhalte, wovon auch das FG ausgegangen ist, letzten Endes gleichbehandelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Zum anderen &#8211;und vor allem&#8211; verhielte es sich aber auch nicht anders, w&uuml;rde man den strikten inl&auml;ndischen Betriebsst&auml;ttenbezug als solchen aus unionsrechtlicher Sicht (ggf. mit dem EuGH in dessen j&uuml;ngstem Urteil vom 12.&nbsp;Juni 2014 C-39\/13, C-40\/13 und C-41\/13, SCA Group Holding, IStR 2014, 486) als problematisch einsch&auml;tzen (s.a. Sydow, IStR 2014, 480) und deswegen die Bildung einer gewerbesteuerrechtlichen Organschaft &quot;&uuml;ber die Grenze&quot; unmittelbar zu der ausl&auml;ndischen Tochtergesellschaft als Organgesellschaft zulassen wollen. Denn das h&auml;tte lediglich zur Folge, dass die Tochtergesellschaft fiktiv als Betriebsst&auml;tte der inl&auml;ndischen Muttergesellschaft g&auml;lte (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 und 3 GewStG 1999). Zwar wird der Gewerbeertrag des Organtr&auml;gers und der Organgesellschaft gleichwohl nicht einheitlich ermittelt. Beide Gewerbeertr&auml;ge sind vielmehr (ebenso wie die Gewinne f&uuml;r die Zwecke der K&ouml;rperschaftsteuer) getrennt zu errechnen, sie sind sodann aber beim Organtr&auml;ger als dessen &#8211;eigener (s. Senatsurteil in BFHE 232, 476, BStBl II 2012, 106; anders &#8211;aber nur aus abkommensrechtlicher Sicht&#8211; L&uuml;dicke, IStR 2011, 740)&#8211; organschaftlicher Gesamt-Gewerbeertrag zusammenzufassen. F&uuml;r den Streitfall h&auml;tte das zur Folge: Die in Rede stehenden Zinsen w&auml;ren bei der Kl&auml;gerin nach &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 GewStG 1999 als sog. Dauerschuldentgelte hinzuzurechnen, zugleich w&auml;re der auf die S-S.A. als fiktive Betriebsst&auml;tte entfallende Teil des Gewerbeertrags wieder herauszurechnen, sei es bereits im Rahmen der Gewinnermittlung nach Art.&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 (i.V.m. Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;e) des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem K&ouml;nigreich Belgien zur Vermeidung der Doppelbesteuerungen und zur Regelung verschiedener anderer Fragen auf dem Gebiete der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen einschlie&szlig;lich der Gewerbesteuer und der Grundsteuern vom 11.&nbsp;April 1967 (BGBl II 1969, 18, BStBl I 1969, 39) infolge der dort geregelten Besteuerungszuordnung, sei es erst bei der Ermittlung des Gewerbeertrags nach der K&uuml;rzungsregelung des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 GewStG 1999, weil er auf eine tats&auml;chlich nicht im Inland belegene Betriebsst&auml;tte entf&auml;llt. F&uuml;r einen billigkeitsweisen Verzicht auf die Hinzurechnung nach Ma&szlig;gabe von Abschn.&nbsp;41 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 GewStR 1998 besteht dann aber so oder so kein Grund, weil eine doppelte Belastung mit dem Hinzurechnungsbetrag jedenfalls im Inland nicht droht. Auch insoweit fehlt im Ergebnis eine Ungleichbehandlung zwischen einer gewerbesteuerrechtlichen Organschaft zu einer Inlands- oder zu einer Auslands-Tochtergesellschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sollte es &#8211;wof&uuml;r f&uuml;r den hier zu beurteilenden Sachverhalt aber keine Anhaltspunkte vorliegen&#8211; im &quot;wirtschaftlichen Saldo&quot; doch zu einer Mehrfachbelastung kommen, weil auch im Ausland eine der Gewerbesteuer vergleichbare Steuer erhoben und die Zahlungsempf&auml;ngerin dadurch belastet wird, bliebe solches unbeachtlich. Dieser Steuernachteil w&uuml;rde sich n&auml;mlich daraus ergeben, dass die beiden betroffenen Mitgliedstaaten ihre Besteuerungsbefugnis parallel zueinander aus&uuml;ben. Das Unionsrecht schreibt aber bei seinem gegenw&auml;rtigen Entwicklungsstand in Bezug auf die Beseitigung der Doppelbesteuerung innerhalb des Binnenmarktes keine allgemeinen Kriterien f&uuml;r die Kompetenzverteilung zwischen den Mitgliedstaaten vor. &quot;Daraus folgt, dass die Mitgliedstaaten beim gegenw&auml;rtigen Entwicklungsstand des Gemeinschaftsrechts vorbehaltlich dessen Beachtung &uuml;ber eine gewisse Autonomie in diesem Bereich verf&uuml;gen und deshalb nicht verpflichtet sind, ihr eigenes Steuersystem den verschiedenen Steuersystemen der anderen Mitgliedstaaten anzupassen, um namentlich die sich aus der parallelen Aus&uuml;bung ihrer Besteuerungsbefugnisse ergebende Doppelbesteuerung zu beseitigen&quot; (so EuGH-Urteil vom 12.&nbsp;Februar 2009 C-67\/08, Block, Slg. 2009, I-883). Das gilt auch hier.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Selbst wenn man aber auch von Letzterem &#8211;dem Fehlen einer einschl&auml;gigen Doppelerfassung ein und desselben Betrages&#8211; abs&auml;he, weil andernfalls ein Verzicht auf die Hinzurechnung nach Ma&szlig;gabe von Abschn.&nbsp;41 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 und 6 GewStR 1998 in grenz&uuml;berschreitenden Konstellationen praktisch ausgeschlossen w&auml;re, w&auml;re dieses Ergebnis im Sinne der einschl&auml;gigen Spruchpraxis des EuGH steuerlich &quot;koh&auml;rent&quot; und deswegen gerechtfertigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der EuGH l&auml;sst es zwar durchg&auml;ngig nicht gen&uuml;gen, wenn der Steuernachteil bei dem einen Steuerpflichtigen (hier bei der Kl&auml;gerin in Gestalt der Zinshinzurechnung) &#8211;nur mittelbar&#8211; durch einen Steuervorteil bei einer anderen Person (hier in Gestalt der fehlenden gewerbesteuerrechtlichen Erfassung der Zinsen durch die S-S.A.) kompensiert wird, und wenn die daran ausgerichtete unterschiedliche Behandlung des inl&auml;ndischen Steuerpflichtigen allein davon abh&auml;ngt, ob sie die Zinsen an eine Person in Deutschland oder in einem anderen Mitgliedstaat zahlt (vgl. EuGH-Urteil, Eurowings Luftverkehr in Slg. 1999, I-7447, BStBl II 1999, 851, und aus j&uuml;ngerer Zeit z.B. EuGH-Urteile, SCA Group Holding in IStR 2014, 480, Rz&nbsp;34&nbsp;f.; vom 17.&nbsp;Oktober 2013 C-181\/12, Welte, Deutsches Steuerrecht 2013, 2269, Rz&nbsp;59; vom 27.&nbsp;November 2008 C-418\/07, Soci&eacute;t&eacute; Papillon, Slg. 2008, I-8947, Rz&nbsp;43&nbsp;ff., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So liegen die Dinge wie beschrieben im Streitfall jedoch gerade nicht. Infolge der Betriebsst&auml;ttenfiktion wirken sich die steuerlichen Nach- und Vorteile &#8211;die Einbeziehung der Zinsertr&auml;ge im Rahmen der fiktiven Betriebsst&auml;ttengewinne in die Bemessungsgrundlage des Gewerbeertrags ebenso wie die anschlie&szlig;ende Herausk&uuml;rzung jener Ertr&auml;ge&#8211; unmittelbar in ein und derselben Person aus, n&auml;mlich in der im Inland steuerpflichtigen Kl&auml;gerin, die im Ergebnis durch die nachfolgende Hinzurechnung des Zinsaufwands in ihrer Person denn auch nicht doppelt, sondern, wie gesetzlich &quot;gewollt&quot;, blo&szlig; einfach &quot;h&auml;lftig&quot; belastet wird. Von einer nur mittelbaren Steuerkompensation kann demgegen&uuml;ber keine Rede sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ddd) Ob eine hier unterstellte Ungleichbehandlung zwischen rein innerstaatlichen und grenz&uuml;berschreitenden Konstellationen zus&auml;tzlich auch durch den Gesichtspunkt der angemessenen Wahrung der Aufteilung der Besteuerungsrechte gerechtfertigt werden k&ouml;nnte (s. Sydow, IStR 2014, 480, 483), kann angesichts dessen dahinstehen. Desgleichen kann dahinstehen, ob die Kl&auml;gerin als eine nach US-amerikanischem Recht errichtete Kapitalgesellschaft mit tats&auml;chlichem Gesch&auml;ftssitz in Deutschland sich &uuml;berhaupt auf die unionsrechtlich verb&uuml;rgte Grundfreiheit der Niederlassungsfreiheit berufen kann. Der EuGH hat das in seinem Urteil vom 11.&nbsp;September 2014 C-47\/12, Kronos International (IStR 2014, 724) verneint, die Kl&auml;gerin moniert insoweit aber die unzutreffend formulierte Frage des vorlegenden FG K&ouml;ln in dessen Anrufungsbeschluss vom 6.&nbsp;September 2011&nbsp;&nbsp;13&nbsp;K&nbsp;482\/07 (EFG 2013, 973).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das Ergebnis erscheint dem Senat in einer Weise offenkundig und zweifelsfrei, dass der EuGH im Streitfall nicht erneut nach Art.&nbsp;267 Abs.&nbsp;3 AEUV angerufen werden muss (EuGH-Urteil vom 6.&nbsp;Oktober 1982 Rs.&nbsp;283\/81, C.I.L.F.I.T., Slg. 1982, 3415).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Es bedarf unter den Gegebenheiten des Streitfalls keiner Antwort darauf, wie es sich verhielte, wenn nach den Ma&szlig;st&auml;ben des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Satz 2 GewStG 1999 nicht die ausl&auml;ndische Kapitalgesellschaft als Organgesellschaft und die inl&auml;ndische Kapitalgesellschaft als Organtr&auml;gerin, sondern umgekehrt die ausl&auml;ndische Kapitalgesellschaft als Organtr&auml;gerin und die inl&auml;ndische Kapitalgesellschaft als Organgesellschaft fungieren w&uuml;rden (s. dazu u.U. EuGH-Urteil, Eurowings Luftverkehr in Slg. 1999, I-7447, BStBl II 1999, 851, s. zu einer solchen &quot;Beteiligungsrichtung&quot; auch Senatsurteile in BFHE 236, 159, BStBl II 2012, 507, und in BFHE 232, 476, BStBl II 2012, 106). Auch auf die Einw&auml;nde der Kl&auml;gerin gegen das Senatsurteil in BFHE 236, 159, BStBl II 2012, 507 braucht nicht mehr eingegangen zu werden; das Urteil ebenso wie die Einwendungen betreffen die Regelungslage nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 GewStG 2002, f&uuml;r die es zur Begr&uuml;ndung auch einer gewerbesteuerrechtlichen Organschaft des Abschlusses eines Ergebnisabf&uuml;hrungsvertrags bedarf, was aber f&uuml;r die hiesigen Streitjahre 1999 bis 2001 noch ohne Bedeutung war. Und schlie&szlig;lich kann offenbleiben, ob in dem billigkeitsweisen Verzicht auf die Hinzurechnung nach Abschn.&nbsp;41 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 und 6 GewStR 1998 m&ouml;glicherweise nicht ohnehin ein beihilferechtlich relevanter Versto&szlig; gegen das Unionsrecht gesehen werden muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kl&auml;gerin erstreckt ihren Klage- und Revisionsantrag nicht nur auf die erstrebte &Auml;nderung der Bescheide &uuml;ber die gesonderte Feststellung der vortragsf&auml;higen Gewerbeverluste auf den 31.&nbsp;Dezember 1999 bis 31.&nbsp;Dezember 2001, sie begehrt auch, dass &quot;die Feststellungen auf den 31.&nbsp;Dezember 2002 und 2003 entsprechend angepasst werden&quot;. Bezogen auf Letzteres handelt es sich um blo&szlig;e Folgewirkungen, welche auf der Grundlagenwirkung der vorangehenden Feststellungen aufbauen und f&uuml;r welche als solche keine eigenst&auml;ndige Beschwer auszumachen ist (vgl. &sect;&nbsp;42 FGO, &sect;&nbsp;351 Abs.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;10 der Abgabenordnung). Die Revision ist deswegen insoweit mit der Ma&szlig;gabe als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen, dass die Klage bereits unzul&auml;ssig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.9.2014, I R 30\/13 Kein Versto&szlig; gegen unionsrechtliche Niederlassungsfreiheit durch Hinzurechnung sog. Dauerschuldentgelte bei der inl&auml;ndischen Muttergesellschaft als Zinsschuldnerin einer belgischen Tochtergesellschaft Leits&auml;tze Der in Abschn. 41 Abs. 1 Satz 5 und 6 GewStR 1998 (nunmehr in R 7.1 Abs. 5 Satz 3 und 4 GewStR 2009) f&uuml;r den gewerbesteuerrechtlichen Organkreis billigkeitsweise &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-30-13-kein-verstoss-gegen-unionsrechtliche-niederlassungsfreiheit-durch-hinzurechnung-sog-dauerschuldentgelte-bei-der-inlaendischen-muttergesellschaft-als-zinsschuldnerin-einer-belgischen-tochterg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;30\/13 &#8211; Kein Versto&szlig; gegen unionsrechtliche Niederlassungsfreiheit durch Hinzurechnung sog. Dauerschuldentgelte bei der inl&auml;ndischen Muttergesellschaft als Zinsschuldnerin einer belgischen Tochtergesellschaft<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-63871","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63871","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63871"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63871\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63871"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63871"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63871"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}