{"id":63887,"date":"2015-01-09T07:38:48","date_gmt":"2015-01-09T05:38:48","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63887"},"modified":"2015-01-09T07:38:48","modified_gmt":"2015-01-09T05:38:48","slug":"x-r-29-12-objektbezogenheit-der-bescheinigung-is-des-par-7i-abs-2-satz-1-estg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-29-12-objektbezogenheit-der-bescheinigung-is-des-par-7i-abs-2-satz-1-estg\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;29\/12 &#8211; Objektbezogenheit der Bescheinigung i.S. des &sect; 7i Abs. 2 Satz 1 EStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.9.2014, X R 29\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Objektbezogenheit der Bescheinigung i.S. des &sect; 7i Abs. 2 Satz 1 EStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erwarb am 18.&nbsp;Juli 2002 von der GmbH (GmbH) einen Miteigentumsanteil an einem Grundst&uuml;ck, verbunden mit dem Sondereigentum an einer im Aufteilungsplan mit Nr.&nbsp;5 bezeichneten, noch herzustellenden Wohneinheit im Dachgeschoss. Gleichzeitig erteilte er der GmbH den Auftrag zur Herstellung einer Eigentumswohnung durch Um- bzw. Ausbau der unter Denkmalschutz stehenden vorhandenen Bausubstanz. Nach Abschluss der Bauma&szlig;nahmen bezog der Kl&auml;ger Ende November 2002 die Eigentumswohnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die zust&auml;ndige Beh&ouml;rde bescheinigte der GmbH antragsgem&auml;&szlig;, dass das Geb&auml;ude ein Kulturdenkmal i.S. der &sect;&sect;&nbsp;2 und 12 des Denkmalschutzgesetzes sei und Sanierungsaufwendungen in H&ouml;he von 772.795,50&nbsp;EUR gem&auml;&szlig; einem Verzeichnis der einzelnen Rechnungen nach Art und Umfang zur Erhaltung des Geb&auml;udes als Kulturdenkmal oder zu seiner sinnvollen Nutzung i.S. der &sect;&sect;&nbsp;7i, 10f und 11b des Einkommensteuergesetzes (EStG) &#8211;hier noch anzuwenden i.d.F. vor der &Auml;nderung durch das Haushaltsbegleitgesetz 2004 vom 29.&nbsp;Dezember 2003 (BGBl I 2003, 3076)&#8211; erforderlich gewesen seien. Ein Zuschuss f&uuml;r die Ma&szlig;nahme sei von der f&uuml;r Denkmalschutzpflege zust&auml;ndigen Beh&ouml;rde nicht bewilligt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Bescheinigung enth&auml;lt keine Angaben dar&uuml;ber, ob und in welcher H&ouml;he die jeweiligen Miteigent&uuml;mer Sanierungsaufwendungen zur Erhaltung des Geb&auml;udes als Kulturdenkmal erbracht haben, ebenso wenig wie der Bescheinigung zu entnehmen ist, welche Sanierungsma&szlig;nahmen auf die Eigentumswohnung des Kl&auml;gers entfallen. Vielmehr teilte die GmbH die Aufwendungen auf die einzelnen Miteigent&uuml;mer auf und bescheinigte dem Kl&auml;ger, auf seine Eigentumswohnung entfalle von den insgesamt anerkannten Aufwendungen ein Anteil von 130.867,18&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund der sp&auml;teren Insolvenz der GmbH wurden die Besteuerungsgrundlagen nicht einheitlich und gesondert festgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragte in den Streitjahren 2002 bis 2007 einen Sonderausgabenabzug nach &sect;&sect;&nbsp;10f, 7i EStG in H&ouml;he von j&auml;hrlich 10&nbsp;% der von der GmbH bescheinigten Aufwendungen, also 13.086&nbsp;EUR. Daneben beantragte er am 30.&nbsp;November 2004 die Festsetzung von Eigenheimzulage ab dem Jahr 2002 f&uuml;r die streitgegenst&auml;ndliche Wohnung, die ihm auch, ausgehend von einem Neubau, gew&auml;hrt worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer abgek&uuml;rzten Au&szlig;enpr&uuml;fung des Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) stellte das FA fest, dass die vom Kl&auml;ger erworbene Wohnung Nr.&nbsp;5 erstmals entstanden sei. In den jeweiligen Einkommensteuerbescheiden lehnte es daraufhin die Ber&uuml;cksichtigung der beantragten Sonderausgaben nach &sect;&sect;&nbsp;10f, 7i EStG ab. Die Einspruchsverfahren blieben erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2012, 2110 ver&ouml;ffentlichten Urteil als unbegr&uuml;ndet ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Seine Revision begr&uuml;ndet der Kl&auml;ger damit, dass ein im Rahmen des &sect;&nbsp;7i EStG f&ouml;rderungsf&auml;higer Neubau vorliege, so dass das FA an die vorliegende Sanierungsbescheinigung gebunden sei. Die vorliegende objektbezogene Bescheinigung der GmbH nebst Aufteilung reiche als Nachweis aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das FG-Urteil und die Einspruchsentscheidung vom 18.&nbsp;Juni 2009 aufzuheben sowie die Einkommensteuerfestsetzungen dahingehend zu &auml;ndern, dass jeweils ein zus&auml;tzlicher Abzugsbetrag nach &sect;&nbsp;10f EStG i.V.m. &sect;&nbsp;7i Abs.&nbsp;1 EStG in H&ouml;he von 13.086&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des Kl&auml;gers ist unbegr&uuml;ndet und daher nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Das FG hat im Ergebnis zu Recht die Klage als unbegr&uuml;ndet abgewiesen. Vorliegend scheidet eine F&ouml;rderung der Bauma&szlig;nahmen des Kl&auml;gers aus, weil dieser nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7i Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG i.V.m. Abs.&nbsp;3 EStG durch eine objektbezogene Bescheinigung der zust&auml;ndigen Denkmalbeh&ouml;rde die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;7i Abs.&nbsp;1 EStG f&uuml;r die von ihm erstellte Eigentumswohnung nachgewiesen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;10f Abs.&nbsp;1 EStG in der im Streitjahr ma&szlig;geblichen Fassung kann der Steuerpflichtige bei Stellung des Bauantrags vor dem 31.&nbsp;Dezember 2003 (vgl. &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;27 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 EStG) &#8211;wie im vorliegenden Fall geschehen&#8211; Aufwendungen &quot;an einem eigenen Geb&auml;ude&quot; im Kalenderjahr des Abschlusses der Bauma&szlig;nahme und in den neun folgenden Kalenderjahren jeweils bis zu 10&nbsp;% wie Sonderausgaben abziehen, wenn die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;7h EStG oder des &#8211;hier relevanten&#8211; &sect;&nbsp;7i EStG vorliegen. Die Aufwendungen sind nur beg&uuml;nstigt, soweit der Steuerpflichtige das Geb&auml;ude in dem jeweiligen Kalenderjahr zu eigenen Wohnzwecken nutzt und die Aufwendungen nicht in die Bemessungsgrundlage nach &sect;&nbsp;10e EStG oder dem Eigenheimzulagengesetz einbezogen hat (&sect;&nbsp;10f Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG). Nach &sect;&nbsp;10f Abs.&nbsp;5 EStG ist Abs.&nbsp;1 &quot;auf Eigentumswohnungen&quot; entsprechend anzuwenden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Steuerpflichtige k&ouml;nnen nach &sect;&nbsp;7i Abs.&nbsp;1 EStG in der in den Streitjahren ma&szlig;geblichen Fassung bei Geb&auml;uden, die nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften Baudenkm&auml;ler sind, jeweils bis zu 10&nbsp;% der Herstellungskosten f&uuml;r Bauma&szlig;nahmen, die nach Art und Umfang zur Erhaltung des Geb&auml;udes als Baudenkmal oder zu seiner sinnvollen Nutzung erforderlich sind, unter weiteren, hier nicht streitigen Voraussetzungen im Jahr der Herstellung und in den neun folgenden Jahren absetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die erh&ouml;hten Absetzungen k&ouml;nnen jedoch nur in Anspruch genommen werden, wenn der Steuerpflichtige die Voraussetzungen des Absatzes&nbsp;1 f&uuml;r das Geb&auml;ude und die Erforderlichkeit der Aufwendungen durch eine Bescheinigung der zust&auml;ndigen Landesbeh&ouml;rde nachgewiesen hat (&sect;&nbsp;7i Abs.&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diese Vorschriften sind nach &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;3 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;7i Abs.&nbsp;3 EStG entsprechend auf Eigentumswohnungen anzuwenden. Die Ankn&uuml;pfung an das Geb&auml;ude bzw. die Eigentumswohnung stellt klar, dass sich die erh&ouml;hten Absetzungen des &sect;&nbsp;7h EStG bzw. des &sect; 7i EStG nach Wortlaut und Systematik des Gesetzes stets auf ein bestimmtes Objekt beziehen. Dasselbe gilt nach &sect;&nbsp;10f Abs.&nbsp;5 EStG f&uuml;r den hier streitigen Sonderausgabenabzug. Folgerichtig ist die Bescheinigung nach &sect;&nbsp;7i Abs.&nbsp;2 EStG objekt- und ma&szlig;nahmebezogen auszustellen (so f&uuml;r &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;2 EStG bereits Urteil des Bundesfinanzhofs vom 6.&nbsp;Mai 2014 IX&nbsp;R&nbsp;15\/13, BFHE 246, 61). Ist Wohnungseigentum gebildet, so k&ouml;nnen die erh&ouml;hten Absetzungen bzw. der Sonderausgabenabzug lediglich f&uuml;r die jeweilige Eigentumswohnung in Anspruch genommen werden. Folgerichtig ist die Bescheinigung im Falle von Wohnungseigentum f&uuml;r diese Eigentumswohnung auszustellen. Eine Bescheinigung, die sich lediglich auf das Gesamtgeb&auml;ude bezieht, gen&uuml;gt in diesen F&auml;llen nicht. Der Bautr&auml;ger oder ein sonstiger Dritter ist zur Ausstellung der Bescheinigung nicht berufen, so dass es nicht ausreicht, wenn dieser statt der zust&auml;ndigen Beh&ouml;rde den Gesamtbetrag auf die Wohneinheiten aufteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben liegt im Streitfall keine den Anforderungen des &sect;&nbsp;7i Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG gen&uuml;gende Bescheinigung vor. Der Kl&auml;ger m&ouml;chte den Sonderausgabenabzug f&uuml;r seine Eigentumswohnung in Anspruch nehmen, w&auml;hrend sich die Bescheinigung der Beh&ouml;rde nach den nicht mit Revisionsr&uuml;gen angegriffenen und damit den Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Feststellungen des FG auf das Geb&auml;ude als Gesamtheit bezieht, ohne dass ihr eine Zuordnung bestimmter Aufwendungen oder eines bestimmten Anteils der Aufwendungen zu der Eigentumswohnung des Kl&auml;gers zu entnehmen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.9.2014, X R 29\/12 Objektbezogenheit der Bescheinigung i.S. des &sect; 7i Abs. 2 Satz 1 EStG Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erwarb am 18.&nbsp;Juli 2002 von der GmbH (GmbH) einen Miteigentumsanteil an einem Grundst&uuml;ck, verbunden mit dem Sondereigentum an einer im Aufteilungsplan mit Nr.&nbsp;5 bezeichneten, noch herzustellenden Wohneinheit im &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-29-12-objektbezogenheit-der-bescheinigung-is-des-par-7i-abs-2-satz-1-estg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;29\/12 &#8211; Objektbezogenheit der Bescheinigung i.S. des &sect; 7i Abs. 2 Satz 1 EStG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-63887","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63887","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63887"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63887\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63887"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63887"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63887"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}