{"id":63894,"date":"2015-01-09T07:39:41","date_gmt":"2015-01-09T05:39:41","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63894"},"modified":"2015-01-09T07:39:42","modified_gmt":"2015-01-09T05:39:42","slug":"i-r-18-13-zusammenveranlagung-bei-fiktiver-unbeschraenkter-steuerpflicht-berechnung-der-einkunftsgrenzen-nach-par-1-abs-3-satz-2-ivm-par-1a-abs-1-estg-2002","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-18-13-zusammenveranlagung-bei-fiktiver-unbeschraenkter-steuerpflicht-berechnung-der-einkunftsgrenzen-nach-par-1-abs-3-satz-2-ivm-par-1a-abs-1-estg-2002\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;18\/13 &#8211; Zusammenveranlagung bei fiktiver unbeschr&auml;nkter Steuerpflicht: Berechnung der Einkunftsgrenzen nach &sect; 1 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. &sect; 1a Abs. 1 EStG 2002"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 1.10.2014, I R 18\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Zusammenveranlagung bei fiktiver unbeschr&auml;nkter Steuerpflicht: Berechnung der Einkunftsgrenzen nach &sect; 1 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. &sect; 1a Abs. 1 EStG 2002<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die f&uuml;r die sog. fiktive unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht nach &sect; 1 Abs. 3 und &sect; 1a Abs. 1 EStG 2002 ma&szlig;gebende H&ouml;he der Eink&uuml;nfte in &sect; 1 Abs. 3 Satz 2 und &sect; 1a Abs. 1 Nr. 2 Satz 3 EStG 2002 ist nach deutschem Recht zu ermitteln. Ein negativer Nutzungswert aus einer in einem Mitgliedstaat der EU (hier: in den Niederlanden) eigengenutzten Wohnung ist danach in Deutschland nicht steuerbar und deswegen unabh&auml;ngig von seiner Besteuerung in den Niederlanden in die Berechnung der betreffenden Eink&uuml;nfte nicht einzubeziehen. Anders verh&auml;lt es sich bei (hier:) niederl&auml;ndischem Arbeitslosengeld, das in den Niederlanden besteuert wird; solche Eink&uuml;nfte sind in Deutschland als sonstige Eink&uuml;nfte aus wiederkehrenden Bez&uuml;gen i.S. von &sect; 22 Nr. 1 EStG 2002 steuerbar und als nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegende Eink&uuml;nfte auch dann in die Berechnung der nach &sect; 1 Abs. 3 Satz 2 und &sect; 1a Abs. 1 Satz 3 EStG 2002 ma&szlig;gebenden Eink&uuml;nfte einzubeziehen, wenn vergleichbare Eink&uuml;nfte im Inland (nach &sect; 3 Nr. 2 EStG 2002) steuerfrei sind.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Ein Versto&szlig; gegen unionsrechtliche Grundfreiheiten liegt weder in dem einen &#8211;der Nichteinbeziehung des Nutzungswerts der eigengenutzten Wohnung in den Niederlanden als in Deutschland nicht steuerbare Eink&uuml;nfte&#8211; noch in dem anderen &#8211;der Ber&uuml;cksichtigung des in den Niederlanden von der Kl&auml;gerin bezogenen Arbeitslosengeldes als nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegende Eink&uuml;nfte&#8211;.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>A. Die verheirateten Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind deutsche Staatsangeh&ouml;rige und hatten ihren Wohnsitz in den Streitjahren 2005 und 2006 in den Niederlanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger bezog in jenen Jahren im Inland Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit sowie negative Eink&uuml;nfte aus der Vermietung einer Eigentumswohnung. Die Kl&auml;gerin bezog Eink&uuml;nfte in den Niederlanden, u.a. aus niederl&auml;ndischem Arbeitslosengeld, aus einer Berufsunf&auml;higkeitsrente und einer privaten Unfallversicherung sowie aus eigengenutztem Wohnraum.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihren Steuererkl&auml;rungen beantragten die Kl&auml;ger, nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes 2002 (EStG 2002) als unbeschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig behandelt und hierbei nach Ma&szlig;gabe von &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;26 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 und &sect;&nbsp;26b EStG 2002 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt zu werden. Die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG 2002 seien erf&uuml;llt. Das betreffe namentlich die Betragsgrenzen des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 und des &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG 2002 &#8211;inl&auml;ndischer Eink&uuml;nfteanteil in H&ouml;he von mindestens 90&nbsp;v.H. (sog. relative Wesentlichkeitsgrenze) oder nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegende Eink&uuml;nfte in H&ouml;he von h&ouml;chstens 12.272&nbsp;EUR (sog. absolute Wesentlichkeitsgrenze)&#8211;, weil das niederl&auml;ndische Arbeitslosengeld, das in den Niederlanden der Einkommensteuer unterliegt, nicht in die Berechnung einzubeziehen, die in den Niederlanden steuerbaren negativen Eink&uuml;nfte aus dem selbstgenutzten Wohnraum dagegen zu ber&uuml;cksichtigen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Andernfalls versto&szlig;e die Regelung gegen Art.&nbsp;39 des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft i.d.F. des Vertrags von Nizza zur &Auml;nderung des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union, der Vertr&auml;ge zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaften und einiger damit zusammenh&auml;ngender Rechtsakte &#8211;EG&#8211; (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften 2002, Nr.&nbsp;C-325, 1), jetzt Art.&nbsp;45 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union i.d.F. des Vertrags von Lissabon zur &Auml;nderung des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union und des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft &#8211;AEUV&#8211; (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union 2008, Nr.&nbsp;C-115, 47).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) folgte dem nicht und f&uuml;hrte f&uuml;r den Kl&auml;ger f&uuml;r die Streitjahre Einzelveranlagungen durch. Er setzte bei der Pr&uuml;fung der vorgenannten Einkunftsgrenzen die Berufsunf&auml;higkeitsrente (Eink&uuml;nfte gem&auml;&szlig; einem Besteuerungsanteil von 50&nbsp;v.H.: 2.343,32&nbsp;EUR [2005], 2.294,00&nbsp;EUR [2006]) und die Rente aus der privaten Unfallversicherung (Eink&uuml;nfte gem&auml;&szlig; Ertragsanteil von 42&nbsp;v.H.: 782,04 EUR [2005], 787,92 EUR [2006]) an, daneben aber auch das Arbeitslosengeld (jeweils abz&uuml;glich Arbeitnehmerpauschbetrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9a Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG 2002: 12.990,19&nbsp;EUR [2005], 11.875,03&nbsp;EUR [2006]), und lie&szlig; die geltend gemachten Verluste im Zusammenhang mit der eigengenutzten Wohnung (nach den Erkl&auml;rungen der Kl&auml;ger: jeweils .\/. 10.940&nbsp;EUR [2005 und 2006]) au&szlig;er Ansatz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen gerichtete Klage hat das Finanzgericht (FG) abgewiesen (FG K&ouml;ln, Urteil vom 11.&nbsp;Dezember 2012&nbsp; 1&nbsp;K&nbsp;4165\/09, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2013, 763).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihren Revisionen beantragen die Kl&auml;ger (sinngem&auml;&szlig;), das Urteil der Vorinstanz sowie die angefochtenen Einkommensteuerbescheide 2005 und 2006 aufzuheben und das FA zu verpflichten, die Kl&auml;ger f&uuml;r die Jahre 2005 und 2006 zusammen zur Einkommensteuer zu veranlagen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revisionen zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>B. Die Revisionen sind unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die von der Kl&auml;gerin erhobene Klage ist mangels Durchf&uuml;hrung eines Vorverfahrens unzul&auml;ssig, die Revision gegen das klageabweisende Urteil damit unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zwar ist auch die Kl&auml;gerin, die in den Streitjahren im Inland keine steuerpflichtigen Eink&uuml;nfte erzielt hatte, befugt, ein auf die Wahl der Zusammenveranlagung zur Einkommensteuer gerichtetes Verpflichtungsbegehren geltend zu machen (&sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;1 Alternative&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Einen entsprechenden Antrag hatten sie und der Kl&auml;ger in ihren gemeinsamen Einkommensteuererkl&auml;rungen gestellt (vgl. dazu Stapperfend in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;1a EStG Rz&nbsp;30 a.E.). Dieser Antrag wurde vom FA abgelehnt, indem es f&uuml;r den Kl&auml;ger Einzelveranlagungen durchgef&uuml;hrt hat. Die Kl&auml;gerin war dadurch entsprechend beschwert, auch wenn die Steuerbescheide im Rahmen der Einzelveranlagung nur an den Kl&auml;ger ergangen sind, die Kl&auml;gerin im Inland nach wie vor keiner Steuerpflicht unterf&auml;llt und das Gesetz in &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz 1 EStG 2002 nicht klar erkennen l&auml;sst, ob sich das (zus&auml;tzliche) Antragserfordernis f&uuml;r die Wahl der Zusammenveranlagung nur auf den im Inland unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen Ehegatten oder auch auf den im Ausland ans&auml;ssigen Ehegatten bezieht. Doch gelangt auch letzterer Ehegatte infolge der beantragten Zusammenveranlagung wirtschaftlich in den Vorteil des Splittingtarifs. Er wird durch die Zusammenveranlagung zudem zum Gesamtschuldner (vgl. &sect;&nbsp;44 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;). Seine Einbeziehung kann in Einzelf&auml;llen auch den Progressionsvorbehalt nach &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG 2002 (heute &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 EStG 2009) ausl&ouml;sen. Die inzidente Ablehnung des Zusammenveranlagungsantrags durch die Einzelveranlagung beschwert damit auch ihn als (Zweit-)Betroffenen (im Ergebnis ebenso Senatsurteil vom 20.&nbsp;August 2008 I&nbsp;R&nbsp;78\/07, BFHE 222, 517, BStBl II 2009, 708; Reimer\/Weimar in Kirchhof\/S&ouml;hn\/ Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;1a Rz&nbsp;B&nbsp;202&nbsp;ff., B&nbsp;206; s.a. FG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 15.&nbsp;Januar 2014&nbsp; 1&nbsp;K&nbsp;385\/11, EFG 2014, 1106).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Allerdings fehlt es insoweit bislang an der erforderlichen Durchf&uuml;hrung eines beh&ouml;rdlichen Vorverfahrens (vgl. &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;1 FGO, &sect;&nbsp;347&nbsp;ff. AO). Denn die Entscheidung des FA vom 23.&nbsp;November 2009 &uuml;ber die Einspr&uuml;che beider Kl&auml;ger soll, wie in den Gr&uuml;nden ausdr&uuml;cklich angemerkt wurde, zu den Streitjahren ausschlie&szlig;lich gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger wirken. Dass im Bescheidrubrum auch die Kl&auml;gerin als Einspruchsf&uuml;hrerin aufgef&uuml;hrt ist, &auml;ndert an der dadurch gegebenen Beschr&auml;nkung nichts. So gesehen k&auml;me allenfalls eine isolierte Aufhebung der Einspruchsentscheidung in Betracht, um den infolge des Rubrums gegebenen Rechtsschein zu beseitigen, es sei dennoch eine Regelung durch Zur&uuml;ckweisung des Rechtsbehelfs gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin getroffen worden. Eine derartige isolierte Aufhebung scheidet jedoch aus, da ein solcher Urteilsausspruch einen diesbez&uuml;glichen Klageantrag erfordert (Gr&auml;ber\/von Groll, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;44 Rz&nbsp;32&nbsp;ff., insbesondere Rz&nbsp;36 und Rz&nbsp;42, jeweils m.w.N.). Daran aber fehlt es hier. Aus letztlich gleichem Grund eines fehlenden, entsprechend formulierten Klageantrags (und &uuml;berdies wegen Fehlens weiterer tatbestandlicher Erfordernisse) sieht der Senat auch keine M&ouml;glichkeit, die Klage insoweit in eine Sprung- oder Unt&auml;tigkeitsklage (&sect;&sect;&nbsp;45, 46 FGO) umzudeuten und sie damit ausnahmsweise ohne Vorverfahren zul&auml;ssig sein zu lassen. Schlie&szlig;lich war die Kl&auml;gerin auch nicht notwendig zum Klageverfahren des Kl&auml;gers beizuladen, &sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;3 FGO (vgl. dazu Gr&auml;ber\/Levedag, a.a.O., &sect;&nbsp;60 Rz 137; Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 26.&nbsp;November 2004 III&nbsp;S&nbsp;8\/04, BFH\/NV 2005, 351; kritisch Seiler in Kirchhof, EStG, 13.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;26 Rz&nbsp;34).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision des Kl&auml;gers ist in der Sache unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 und 2 EStG 2002 k&ouml;nnen Staatsangeh&ouml;rige eines Mitgliedstaates der Europ&auml;ischen Union (EU) oder eines Staates, auf den das Abkommen &uuml;ber den Europ&auml;ischen Wirtschaftsraum anwendbar ist, und die nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 EStG 2002 als unbeschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig zu behandeln sind, mit ihrem nicht dauernd getrennt lebenden Ehegatten, der weder Wohnsitz noch seinen gew&ouml;hnlichen Aufenthalt im Inland hat, nach &sect;&nbsp;26 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;26b EStG 2002 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG 2002 k&ouml;nnen auf Antrag auch nat&uuml;rliche Personen als unbeschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig behandelt werden, die im Inland weder einen Wohnsitz noch ihren gew&ouml;hnlichen Aufenthalt haben, soweit sie inl&auml;ndische Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;49 EStG 2002 haben. Dies gilt (u.a.) nur, wenn ihre Eink&uuml;nfte im Kalenderjahr mindestens zu 90&nbsp;v.H. der deutschen Einkommensteuer unterliegen oder die nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegenden Eink&uuml;nfte nicht mehr als 6.136&nbsp;EUR betragen; im Zusammenhang mit &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG 2002 ist nach dessen Satz&nbsp;3 auf die Eink&uuml;nfte beider Ehegatten abzustellen und der Betrag von 6.136&nbsp;EUR zu verdoppeln. Die H&ouml;he der nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegenden Eink&uuml;nfte ist nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz 4 EStG 2002 in der urspr&uuml;nglichen Fassung des Gesetzes bis zu dessen &Auml;nderung durch das Jahressteuergesetz 2008 vom 20.&nbsp;Dezember 2007 (BGBl I 2007, 3150, BStBl I 2008, 218, danach Satz&nbsp;5) durch eine Bescheinigung der zust&auml;ndigen ausl&auml;ndischen Steuerbeh&ouml;rde nachzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Durch das Jahressteuergesetz 2008 wurde &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 EStG 2002 &#8211;vor allem f&uuml;r Staatsangeh&ouml;rige eines Mitgliedstaates der EU&#8211; r&uuml;ckwirkend (&sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;1a EStG 2002 i.d.F. des Jahressteuergesetzes 2008) um einen Satz&nbsp;4 erg&auml;nzt, nach welchem bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte nach Satz&nbsp;2 nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegende Eink&uuml;nfte, die im Ausland nicht besteuert werden, soweit vergleichbare Eink&uuml;nfte im Inland steuerfrei sind, unber&uuml;cksichtigt bleiben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die tatbestandlichen Voraussetzungen der &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 und &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG 2002 werden von den Kl&auml;gern &#8211;wor&uuml;ber unter den Beteiligten auch Einvernehmen besteht&#8211; im Grundsatz erf&uuml;llt: Sie sind deutsche Staatsangeh&ouml;rige, beide haben ihren Wohnsitz in den Niederlanden und damit in einem Mitgliedstaat der EU und sie leben als Eheleute nicht dauernd getrennt. Sie halten aber nicht die in &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG 2002 bestimmten &#8211;gegen&uuml;ber &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG 2002 verdoppelten und damit f&uuml;r sie gemeinsam ma&szlig;gebenden&#8211; Einkunftsgrenzen ein. Die Steuerverg&uuml;nstigung des sog. Splittingverfahrens (vgl. &sect;&nbsp;26b i.V.m. &sect;&nbsp;32a Abs.&nbsp;5 EStG 2002) kann ihnen danach nicht steuermindernd zugutekommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Eink&uuml;nfteermittlung nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG 2002 erfolgt in zwei Stufen. Zun&auml;chst ist in einem ersten Schritt die Summe der Welteink&uuml;nfte, d.h. die Summe s&auml;mtlicher Eink&uuml;nfte unabh&auml;ngig davon zu ermitteln, ob sie im In- oder Ausland erzielt wurden; die Pr&uuml;fung beruht auf der Annahme einer unbeschr&auml;nkten Einkommensteuerpflicht. Die so bestimmten Eink&uuml;nfte (Welteink&uuml;nfte) sind sodann in einem zweiten Schritt in die Eink&uuml;nfte, die der deutschen Einkommensteuer unterliegen, und die Eink&uuml;nfte, die diese Voraussetzungen nicht erf&uuml;llen, aufzuteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Hieraus ergibt sich &#8211;bezogen auf die erste Stufe dieser Beurteilung&#8211; zum einen, dass die H&ouml;he der Eink&uuml;nfte (Welteink&uuml;nfte) nach deutschem Einkommensteuerrecht zu ermitteln ist (Senatsurteil in BFHE 222, 517, BStBl II 2009, 708). Zum anderen ist im Einklang mit dem einheitlichen Eink&uuml;nftebegriff des Einkommensteuergesetzes (Senatsbeschluss vom 15.&nbsp;Mai 2002 I&nbsp;B&nbsp;73\/01, BFH\/NV 2002, 1295; zu &sect;&nbsp;34d EStG auch Gosch in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;34d Rz&nbsp;5; zu &sect;&nbsp;49 s. Roth in Herrmann\/ Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;49 EStG Rz&nbsp;5) und mangels einer abweichenden spezialgesetzlichen Anweisung auch der Begriff der Eink&uuml;nfte i.S. von &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG 2002 dem deutschen Einkommensteuerrecht und damit &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 und 2 EStG 2002 zu entnehmen (z.B. Senatsbeschluss vom 28.&nbsp;Juni 2005 I&nbsp;R&nbsp;114\/04, BFHE 210, 296, BStBl II 2005, 835; Senatsurteil in BFHE 222, 517, BStBl II 2009, 708; jeweils m.w.N.). Demgem&auml;&szlig; k&ouml;nnen Ertr&auml;ge oder Verluste solcher wirtschaftlicher Vorg&auml;nge, die nicht einem der Einkunftstatbest&auml;nde des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 EStG unterstehen und damit im Falle einer unbeschr&auml;nkten Steuerpflicht im Inland nicht Teil der steuerbaren (Welt-)Eink&uuml;nfte des Betroffenen sind, auch keinen Eingang in die Pr&uuml;fung der Einkunftsgrenzen des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 EStG 2002 finden (ebenso z.B. Gosch in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;1 Rz 19; Schmidt\/Heinicke, EStG, 33.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;55; Stapperfend in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;1 EStG Rz&nbsp;265; Bundesministerium der Finanzen &#8211;BMF&#8211;, Schreiben vom 30.&nbsp;Dezember 1996, BStBl I 1996, 1506, Tz&nbsp;1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Auf dieser Basis ist der Nutzungswert der von den Kl&auml;gern in den Niederlanden bewohnten Wohnung auf der ersten &#8211;und damit naturgem&auml;&szlig; auch auf der zweiten&#8211; Ermittlungsstufe mangels inl&auml;ndischer Nutzungswertbesteuerung in den Streitjahren (2005 und 2006) in die Einkunftsermittlung nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 EStG 2002 nicht einzubeziehen (z.B. Lehner\/Waldhoff in Kirchhof\/S&ouml;hn\/ Mellinghoff, a.a.O., &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;D&nbsp;44; Kaefer\/Kaefer, Internationales Steuerrecht &#8211;IStR&#8211; 2006, 37, 41). Das entspricht dem Willen des Gesetzgebers, der zu der (fr&uuml;heren) Sonderbestimmung f&uuml;r beschr&auml;nkt Steuerpflichtige in &sect;&nbsp;50 Abs.&nbsp;4 EStG 1990 i.d.F. des Gesetzes zur einkommensteuerlichen Entlastung von Grenzpendlern und anderen beschr&auml;nkt steuerpflichtigen nat&uuml;rlichen Personen und zur &Auml;nderung anderer gesetzlicher Vorschriften (Grenzpendlergesetz) vom 24.&nbsp;Juni 1994 (BGBl I 1994, 1395, BStBl I 1994, 440) ausgef&uuml;hrt hatte, dass ein nach dem Steuerrecht des Wohnsitzstaates steuerpflichtiger Nutzungswert der eigenen Wohnung nicht zu den der deutschen Einkommensteuer unterliegenden Eink&uuml;nften geh&ouml;rt (BTDrucks 12\/6476, S.&nbsp;12). Da der Gesetzgeber mit der durch das Jahressteuergesetz 1996 vom 11.&nbsp;Oktober 1995 (BGBl I 1995, 1250, BStBl I 1995, 438) geschaffenen Anschlussregelung des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 EStG &quot;inhaltlich&quot; (BTDrucks 13\/1558, S.&nbsp;150) an die Grunds&auml;tze der Vorg&auml;ngerbestimmung des &sect;&nbsp;50 Abs.&nbsp;4 EStG 1990 in der zitierten Fassung angekn&uuml;pft hat, l&auml;sst dies den Schluss zu, dass er auch im Rahmen der Neuregelung an seiner bisherigen Beurteilung hat festhalten und den Nutzungswert des eigengenutzten Wohnraums ausklammern wollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Anders verh&auml;lt es sich hingegen bei dem niederl&auml;ndischen Arbeitslosengeld.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dieses ist nach dem f&uuml;r die Einkunftsermittlung abermals ma&szlig;geblichen deutschen Steuerrecht steuerbar. Es geh&ouml;rt als wiederkehrender Bezug i.S. von &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 EStG 2002 zu den sonstigen Eink&uuml;nften (vgl. z.B. FG K&ouml;ln, Urteil vom 20.&nbsp;April 2012&nbsp; 4&nbsp;K&nbsp;1943\/09, EFG 2012, 1677; Bergkemper in Herrmann\/ Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG Rz&nbsp;2; Kuhn\/K&uuml;hner, daselbst, &sect;&nbsp;32b Rz&nbsp;64; v.&nbsp;Beckerath in Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, a.a.O., &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Rz&nbsp;B&nbsp;2\/20&nbsp;ff.; R&nbsp;3.2 Satz&nbsp;2 der Einkommensteuer-Richtlinien 2005\/2013; Oberfinanzdirektion &#8211;OFD&#8211; D&uuml;sseldorf, [am 25.&nbsp;M&auml;rz 2008 aufgehobene] Verf&uuml;gung vom 14.&nbsp;Juli 1998, Finanz-Rundschau 1998, 964; OFD Frankfurt am Main, [am 10.&nbsp;September 2014 aufgehobene und in die Rundverf&uuml;gung S&nbsp;2102&nbsp;A&nbsp;&#8211;&nbsp;17&nbsp;&#8211;&nbsp;St&nbsp;56 vom 11.&nbsp;September 2014 &uuml;bernommene] Verf&uuml;gung vom 10.&nbsp;Februar 1999, Deutsche Steuer-Zeitung 1999, 581; vgl. abgrenzend auch Senatsurteil vom 14.&nbsp;August 1991 I&nbsp;R&nbsp;133\/90, BFHE 165, 276, BStBl II 1992, 88; BFH-Urteil vom 14.&nbsp;April 2005 VI&nbsp;R&nbsp;134\/01, BFHE 209, 361, BStBl II 2005, 569) und ist deswegen in die Grenzberechnung auf der ersten Errechnungsstufe einzubeziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auf der zweiten Ermittlungsstufe geh&ouml;rt das Arbeitslosengeld bei der Bestimmung der Einkunftsgrenzen aber nicht zu den inl&auml;ndischen, sondern zu den niederl&auml;ndischen Eink&uuml;nften. Denn es wurde nicht von einer inl&auml;ndischen Versicherung oder Einrichtung gew&auml;hrt und es unterliegt deswegen nicht &#8211;wie f&uuml;r die fiktive unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 EStG 2002 aber erforderlich&#8211; der deutschen Einkommensteuer, hier nach Ma&szlig;gabe des insoweit allein einschl&auml;gigen Tatbestands nach &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 (i.V.m. dem dort in Bezug genommenen &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a EStG 2002 (in der f&uuml;r die Streitjahre ma&szlig;geblichen Fassung des Gesetzes zur Neuordnung der einkommensteuerrechtlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbez&uuml;gen &#8211;Alterseink&uuml;nftegesetz&#8211; vom 5.&nbsp;Juli 2004, BGBl I 2004, 1427, BStBl I 2004, 554). Der Ansatz erfolgt dabei &#8211;wie auch vom FG praktiziert&#8211; mit dem Bruttobetrag; die niederl&auml;ndische (Quellen-)Steuer mindert den Ansatz nicht (entsprechend &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;3 EStG 2002).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) In Anbetracht dessen kommt es f&uuml;r die Einbeziehung des Arbeitslosengeldes in die betragliche Grenzberechnung nicht auf die im Schrifttum und auch im Streitfall unter den Beteiligten kontrovers diskutierte Frage an, ob (im Inland) steuerfreie Eink&uuml;nfte bei der Errechnung der Wesentlichkeitsgrenze nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG 2002 ohnehin au&szlig;er Ansatz zu lassen sind (s. dazu verneinend z.B. Senatsurteil vom 9.&nbsp;Juli 2003 I&nbsp;R&nbsp;82\/01, BFHE 202, 547, BStBl II 2004, 4; Gosch in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;20; hingegen bejahend z.B. Lehner\/Waldhoff in Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, a.a.O., &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;D&nbsp;57; Stapperfend in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;1 EStG Rz&nbsp;265; Schmidt\/Heinicke, EStG, &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;55; ebenso BMF-Schreiben in BStBl I 1996, 1506, Tz.&nbsp;1). Gleiches gilt f&uuml;r die ebenfalls umstrittene Frage danach, ob die Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG 2002 aus Gr&uuml;nden des Unionsrechts (und gegebenenfalls auch des Verfassungsrechts) auf nach ausl&auml;ndischem Recht erbrachte (vergleichbare) Leistungen zu erstrecken ist (bejahend z.B. Gosch in Kirchhof, ebenda, m.w.N.; Kaefer\/Kaefer, IStR 2006, 37, 41; und neuerlich wohl auch die Finanzverwaltung, s. OFD Koblenz, Kurzinformation vom 29.&nbsp;Februar 2012 S&nbsp;2295&nbsp;A-St&nbsp;33&nbsp;3, S&nbsp;2342&nbsp;A-St&nbsp;32&nbsp;3, Deutsches Steuerrecht 2012, 1923; verneinend z.B. FG K&ouml;ln, Urteil in EFG 2012, 1677).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Ein Versto&szlig; gegen das Unionsrecht liegt weder in dem einen &#8211;der Nichteinbeziehung des Nutzungswerts der eigengenutzten Wohnung in den Niederlanden als in Deutschland nicht steuerbare Eink&uuml;nfte&#8211; noch in dem anderen &#8211;der Ber&uuml;cksichtigung des in den Niederlanden von der Kl&auml;gerin bezogenen Arbeitslosengeldes als nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegende Eink&uuml;nfte&#8211;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Es ist grunds&auml;tzlich Sache des Wohnsitzstaates, den Steuerpflichtigen nach Ma&szlig;gabe seiner gesamten Leistungsf&auml;higkeit zu besteuern. Ein Versto&szlig; gegen die unionsrechtlich verb&uuml;rgte Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit (Art.&nbsp;39 EG, Art.&nbsp;45 AEUV) liegt deshalb nur vor, wenn der Gebietsfremde seine Eink&uuml;nfte im Wesentlichen in seinem Besch&auml;ftigungsstaat erzielt und deshalb der Wohnsitzstaat nicht in der Lage ist, die pers&ouml;nlichen und familienbezogenen Umst&auml;nde des Steuerpflichtigen zu ber&uuml;cksichtigen. Erst dann besteht die unionsrechtliche Verpflichtung des Quellenstaates, dem Gebietsfremden (beschr&auml;nkt Steuerpflichtigen) die Steuerverg&uuml;nstigungen einzur&auml;umen, die auch einem Gebietsans&auml;ssigen (unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtigen) zustehen (st&auml;ndige Spruchpraxis des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union [fr&uuml;her Gerichtshof der Europ&auml;ischen Gemeinschaft] &#8211;EuGH&#8211;; grundlegend Urteil vom 14.&nbsp;Februar 1995 C-279\/93, Schumacker, Slg. 1995, I-225; dem folgend z.B. Senatsurteil in BFHE 222, 517, BStBl II 2009, 708).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) In diesem Zusammenhang hat der EuGH in seinem Urteil vom 14.&nbsp;September 1999 C-391\/97, Gschwind (Slg. 1999, I-5451, BStBl II 1999, 841) die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Einkunftsgrenzen (Wesentlichkeitsgrenzen) in &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 EStG 2002 ausdr&uuml;cklich best&auml;tigt, und zwar auch insoweit, als der Besch&auml;ftigungsstaat im Rahmen der Pr&uuml;fung dieser Grenzen nicht verpflichtet ist, von seinem nationalen Eink&uuml;nftebegriff abzuweichen und hiernach nicht steuerbare Vorg&auml;nge nur deshalb in die Grenzpr&uuml;fung einzustellen, weil sie im Wohnsitzstaat des im Inland beschr&auml;nkt Steuerpflichtigen der Einkommensteuer unterliegen. Das gilt selbst dann, wenn jene Eink&uuml;nfte negativ sind und deswegen im Wohnsitzstaat die dort steuerpflichtigen Eink&uuml;nfte in einem Ma&szlig;e mindern, dass f&uuml;r eine Ber&uuml;cksichtigung personen- und familienbezogener Verg&uuml;nstigungen kein Raum verbleibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Streitfall sind die Kl&auml;ger in den Niederlanden aufgrund der dort vereinnahmten und steuerpflichtigen Versorgungsleistungen in Gestalt des Arbeitslosengeldes (und der weiteren dort bezogenen Eink&uuml;nfte aus der Berufsunf&auml;higkeitsrente) aber sehr wohl in der Lage, Steuererleichterungen aufgrund der besagten pers&ouml;nlichen und familienbezogenen Umst&auml;nde zu beanspruchen (s. im Ergebnis ebenso Senatsurteil in BFHE 222, 517, BStBl II 2009, 708).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Situation unterscheidet sich insofern in ausschlaggebender Weise von derjenigen, welche dem EuGH-Urteil vom 25.&nbsp;Januar 2007 C-329\/05, Meindl (Slg. 2007, I-1107) zugrunde lag. Dort waren die Lohnersatzleistungen, die die im anderen Mitgliedstaat wohnende Ehefrau des im Inland unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen Ehemannes erhalten hatte, im Ans&auml;ssigkeitsstaat der Ehefrau steuerfrei. Nur f&uuml;r diese Situation hat der EuGH entschieden, dass sich ein gebietsans&auml;ssiger Steuerpflichtiger, dessen Ehegatte im selben Mitgliedstaat wohnt und ausschlie&szlig;lich steuerfreie Eink&uuml;nfte erzielt, objektiv in der gleichen Situation wie ein gebietsans&auml;ssiger und durch die Niederlassungsfreiheit gesch&uuml;tzter Steuerpflichtiger befindet, dessen Ehegatte in einem anderen Mitgliedstaat wohnt und dort ausschlie&szlig;lich steuerfreie Eink&uuml;nfte erzielt. Demgem&auml;&szlig; war den Eheleuten der sog. Splittingtarif im Rahmen der Zusammenveranlagung zur Einkommensteuer ungeachtet dessen zu gew&auml;hren, dass die von der Ehefrau bezogenen und dort steuerfreien Lohnersatzleistungen sowohl 10&nbsp;v.H. des Haushaltseinkommens als auch den ma&szlig;geblichen absoluten H&ouml;chstbetrag &uuml;berschritten haben, weil &#8211;so der EuGH&#8211; der Ehemann in seinem Besch&auml;ftigungsstaat das gesamte steuerpflichtige Einkommen des Haushalts erzielt hat und dieser Staat deshalb der einzige Staat war, in welchem seine pers&ouml;nliche Lage und sein Familienstand ber&uuml;cksichtigt werden konnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Im Anschluss an diese Entscheidung des EuGH in der Rechtssache Meindl in Slg. 2007, I-1107 hat der Gesetzgeber &#8211;mit R&uuml;ckwirkung auch f&uuml;r die Streitjahre des hier anh&auml;ngigen Verfahrens (2005 und 2006)&#8211; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 EStG 2002 um einen Satz&nbsp;4 erg&auml;nzt, demzufolge die Nichtber&uuml;cksichtigung der im Ausland steuerfreien Eink&uuml;nfte voraussetzt, dass vergleichbare Eink&uuml;nfte auch im Inland steuerfrei sind. F&uuml;r den Streitfall hilft dem Kl&auml;ger aber auch diese Regelung nicht weiter. Ihrem Tatbestand nach ist sie ohnehin nicht erf&uuml;llt; das Arbeitslosengeld w&auml;re als vergleichbare Leistung in Deutschland zwar steuerfrei, es ist in den Niederlanden aber steuerpflichtig. Aus der Regelung l&auml;sst sich aber auch nicht der Umkehrschluss ziehen, dass im Ausland steuerpflichtige Eink&uuml;nfte nur im Falle der Steuerpflicht entsprechender inl&auml;ndischer Eink&uuml;nfte in die Eink&uuml;nftepr&uuml;fung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG 2002 einbezogen werden k&ouml;nnten (s.a. Gosch in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;1 Rz&nbsp;20). Es ist nicht ersichtlich, weshalb die Steuerfreiheit einer vergleichbaren Leistung im Inland dem ausl&auml;ndischen Wohnsitzstaat, in dem die fraglichen und dort steuerpflichtigen Eink&uuml;nften erzielt werden, die M&ouml;glichkeit nehmen sollte, die H&ouml;he der dort geschuldeten Einkommensteuer an den vorgenannten Verg&uuml;nstigungen auszurichten (im Ergebnis ebenso bez&uuml;glich belgischen Arbeitslosengeldes FG K&ouml;ln, Urteil in EFG 2012, 1677; anders jedoch bez&uuml;glich niederl&auml;ndischen Krankengeldes FG K&ouml;ln, Urteil vom 29.&nbsp;Januar 2013&nbsp; 1&nbsp;K&nbsp;3219\/11, EFG 2013, 1307).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit der Kl&auml;ger geltend macht, dass die f&uuml;r die Streitjahre geltende absolute Einkunftsgrenze gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG 2002 in H&ouml;he von 12.272&nbsp;EUR (=&nbsp;2&nbsp;x&nbsp;6.136&nbsp;EUR) unter Versto&szlig; gegen das Unionsrecht nicht dem in diesen Jahren anzusetzenden doppelten Grundfreibetrag (15.328&nbsp;EUR = 2 x 7.664&nbsp;EUR) entspricht, ist dem nicht weiter nachzugehen. Zum einen deshalb nicht, weil der EuGH in dem bereits zitierten Urteil Gschwind in Slg. 1999, I-5451, BStBl II 1999, 841 die vom Kl&auml;ger beanstandete Grenze ausdr&uuml;cklich gebilligt hat. Zum anderen deshalb, weil die vom FG ermittelten, nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegenden Eink&uuml;nfte &#8211;bereinigt man sie um die fehlerhafte Zuordnung des Arbeitslosengeldes zu den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit und den hierf&uuml;r gew&auml;hrten Werbungskostenpauschbetrag (&sect;&nbsp;9a Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG 2002: 920&nbsp;EUR; vgl. zum Pauschbetrag f&uuml;r sonstige Eink&uuml;nfte &sect;&nbsp;9a Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG 2002: 102&nbsp;EUR)&#8211; den doppelten Grundfreibetrag (15.328&nbsp;EUR) &uuml;berschreiten w&uuml;rden (2005: 16.933&nbsp;EUR; 2006: 15.774&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Senat erachtet die aufgezeigte Unionsrechtslage in Anbetracht der zitierten Entscheidungen des EuGH sowohl im Hinblick auf die Nutzungswertbesteuerung der eigenen Wohnung als auch im Hinblick auf das Arbeitslosengeld als eindeutig, so dass es einer abermaligen Vorlage gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;267 Abs.&nbsp;3 AEUV nicht bedarf (vgl. dazu EuGH-Urteil vom 6.&nbsp;Oktober 1982 Rs.&nbsp;283\/81, C.I.L.F.I.T., Slg. 1982, 3415).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 1.10.2014, I R 18\/13 Zusammenveranlagung bei fiktiver unbeschr&auml;nkter Steuerpflicht: Berechnung der Einkunftsgrenzen nach &sect; 1 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. &sect; 1a Abs. 1 EStG 2002 Leits&auml;tze 1. 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