{"id":63918,"date":"2015-01-09T07:40:42","date_gmt":"2015-01-09T05:40:42","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63918"},"modified":"2015-01-09T07:40:42","modified_gmt":"2015-01-09T05:40:42","slug":"iv-r-61-11-wegfall-der-gewinnermittlung-nach-durchschnittssaetzen-bei-einem-land-und-forstwirt-auch-ohne-mitteilung-gemaess-par-13a-abs-1-satz-2-estg-kein-wegfall-einer-gesetzlichen-steuererklaerungsp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-61-11-wegfall-der-gewinnermittlung-nach-durchschnittssaetzen-bei-einem-land-und-forstwirt-auch-ohne-mitteilung-gemaess-par-13a-abs-1-satz-2-estg-kein-wegfall-einer-gesetzlichen-steuererklaerungsp\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;61\/11 &#8211; Wegfall der Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen bei einem Land- und Forstwirt auch ohne Mitteilung gem&auml;&szlig; &sect; 13a Abs. 1 Satz 2 EStG &#8211; Kein Wegfall einer gesetzlichen Steuererkl&auml;rungspflicht wegen fehlender Aufforderung zur Abgabe einer Steuererkl&auml;rung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 30.10.2014, IV R 61\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Wegfall der Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen bei einem Land- und Forstwirt auch ohne Mitteilung gem&auml;&szlig; &sect; 13a Abs. 1 Satz 2 EStG &#8211; Kein Wegfall einer gesetzlichen Steuererkl&auml;rungspflicht wegen fehlender Aufforderung zur Abgabe einer Steuererkl&auml;rung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Mit dem Wegfall der Voraussetzung des &sect; 13a Abs. 1 EStG ist der Gewinn f&uuml;r einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft auch ohne Mitteilung nach &sect; 13a Abs. 1 Satz 2 EStG nicht mehr nach Durchschnittss&auml;tzen zu ermitteln, wenn der Steuerpflichtige f&uuml;r das Jahr, in dem die Voraussetzungen f&uuml;r die Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen letztmalig vorgelegen haben, keine Steuererkl&auml;rung eingereicht hat, obwohl er dazu verpflichtet gewesen ist.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Landwirtsehegatten, die in G&uuml;tergemeinschaft leben und in den Streitjahren (1999 bis 2001) gemeinsam einen landwirtschaftlichen Betrieb unterhalten haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der gemeinsamen Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Jahr 1981 gaben die Kl&auml;ger Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft an, die sie nach &sect;&nbsp;13a des Einkommensteuergesetzes (EStG)&nbsp;a.F. f&uuml;r das landwirtschaftliche Normalwirtschaftsjahr (1.&nbsp;Juli bis 30.&nbsp;Juni gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG) ermittelten. Auf Grund der in der Einkommensteuererkl&auml;rung enthaltenen Angaben teilte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) den Kl&auml;gern mit, dass sie f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 1981 nicht zu veranlagen seien. In den Folgejahren bis einschlie&szlig;lich 1990 erteilte das FA den Kl&auml;gern Bescheinigungen &uuml;ber die Nichtveranlagung. Steuererkl&auml;rungen reichten die Kl&auml;ger ab 1982 nicht mehr ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 15.&nbsp;Oktober 2002 forderte das FA die Kl&auml;ger unter Hinweis auf &sect;&nbsp;149 Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) i.V.m. &sect;&nbsp;25 Abs.&nbsp;3 EStG zur Abgabe einer Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2001 auf. In der daraufhin beim FA eingereichten Einkommensteuererkl&auml;rung 2001 gaben die Kl&auml;ger an, dass sie landwirtschaftliche Fl&auml;chen von insgesamt 36,92&nbsp;ha bewirtschaftet haben. In den Steuererkl&auml;rungen f&uuml;r die weiteren Streitjahre 1999 und 2000, die die Kl&auml;ger auf weitere Aufforderung des FA nachreichten, gaben sie an, dass sie in den dort ma&szlig;geblichen Wirtschaftsjahren landwirtschaftliche Fl&auml;chen von insgesamt 37,71&nbsp;ha bewirtschaftet haben. Die Gewinne des landwirtschaftlichen Betriebs ermittelten die Kl&auml;ger f&uuml;r alle Streitjahre nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;13a EStG in der jeweils geltenden Fassung jeweils f&uuml;r das landwirtschaftliche Normalwirtschaftsjahr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber ging das FA davon aus, dass die Ermittlung des Gewinns gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a EStG&nbsp;a.F. letztmals f&uuml;r das Wirtschaftsjahr 1998\/99 m&ouml;glich sei. Ab dem Wirtschaftsjahr 1999\/2000 sei, so das FA, die Ermittlung des Gewinns nach &sect;&nbsp;13a EStG i.d.F. des Steuerentlastungsgesetzes 1999\/2000\/2002 vom 24.&nbsp;M&auml;rz 1999 (BGBl I 1999, 402) &#8211;EStG&nbsp;n.F.&#8211; nicht mehr m&ouml;glich, da mehr als 20&nbsp;ha landwirtschaftliche Fl&auml;che selbst bewirtschaftet worden seien (&sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG&nbsp;n.F.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da die Kl&auml;ger trotz entsprechender Aufforderung keine Gewinnermittlung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG oder &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 EStG vorlegten, ermittelte das FA den Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft f&uuml;r die Wirtschaftsjahre 1999\/2000 bis 2001\/02 durch Richtsatzsch&auml;tzung und erlie&szlig; entsprechende Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre 1999 bis 2001.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach erfolglosem Einspruchsverfahren unter dem Aktenzeichen 2&nbsp;K&nbsp;4141\/06 erhobene Klage, mit der die Kl&auml;ger geltend machten, dass der Gewinn auch f&uuml;r die Wirtschaftsjahre 1999\/2000, 2000\/01 und 2001\/02 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a EStG zu ermitteln sei, da das FA nicht rechtzeitig vor Beginn des jeweiligen Wirtschaftsjahres eine Mitteilung nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG erlassen habe, hat das Finanzgericht (FG) als unbegr&uuml;ndet abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der erkennende Senat hat mit Beschluss vom 22.&nbsp;September 2010 IV&nbsp;B&nbsp;120\/09 (BFH\/NV 2011, 257) das Urteil des FG aufgehoben und die Sache an das FG zur&uuml;ckverwiesen. Sowohl das FA als auch das FG h&auml;tten &uuml;bersehen, dass die Kl&auml;ger den landwirtschaftlichen Betrieb im Rahmen einer Mitunternehmerschaft betrieben h&auml;tten und deshalb die Eink&uuml;nfte gesondert und einheitlich festzustellen seien, weshalb das Verfahren betreffend die Einkommensteuerbescheide bis zum Erlass entsprechender Feststellungsbescheide h&auml;tte zwingend ausgesetzt werden m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den sodann eingereichten Erkl&auml;rungen zur gesonderten und einheitlichen Feststellung nahmen die Kl&auml;ger Bezug auf die Gewinnermittlungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a EStG, die den Einkommensteuererkl&auml;rungen der Streitjahre beigef&uuml;gt waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hielt an seiner Rechtsauffassung fest und erlie&szlig; unter dem 2.&nbsp;M&auml;rz 2011 Bescheide f&uuml;r die Streitjahre &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen, in denen es die Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft entsprechend den bisher den Einkommensteuerveranlagungen zu Grunde liegenden Richtsatzsch&auml;tzungen feststellte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen mit Zustimmung des FA erhobene Sprungklage wies das FG als unbegr&uuml;ndet ab. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte es im Wesentlichen aus, dass es einer Mitteilung nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG im Streitfall nicht bedurft habe, da die Kl&auml;ger, ungeachtet ihrer Verpflichtung zur Abgabe von Steuererkl&auml;rungen (&sect;&nbsp;56 der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung &#8211;EStDV&#8211;) bereits in den Vorjahren, seit dem Veranlagungsjahr 1982, keine Steuererkl&auml;rungen eingereicht h&auml;tten, auf Grund derer das FA den Wegfall der Voraussetzungen einer Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen habe erkennen und eine Mitteilung nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG habe erlassen k&ouml;nnen. Der Sachverhalt sei insoweit vergleichbar mit der Neugr&uuml;ndung eines Betriebs. F&uuml;r diesen Fall habe der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass es einer Mitteilung nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG &uuml;ber den Wegfall der Voraussetzungen des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG nicht bedurft habe (BFH-Beschluss vom 1.&nbsp;Juli 1997 IV&nbsp;B&nbsp;35\/96, BFH\/NV 1997, 856). Im &Uuml;brigen werde auch der der Regelung des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG zu Grunde liegende Schutzgedanke (siehe dazu BFH-Urteil vom 29.&nbsp;November 2001 IV&nbsp;R&nbsp;13\/00, BFHE 197, 223, BStBl II 2002, 147) nicht ber&uuml;hrt, da im Streitfall nicht eine zu Unrecht vorgenommene Durchschnittssatzgewinnermittlung mit Wirkung f&uuml;r die Vergangenheit aufgehoben werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen richtet sich die Revision der Kl&auml;ger, mit der sie die Verletzung des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG r&uuml;gen. Der vorliegend zu beurteilende Sachverhalt sei nicht mit dem von der Rechtsprechung entschiedenen Fall der Neugr&uuml;ndung eines Betriebs zu vergleichen. Auch der in dem Urteil des BFH in BFHE 197, 223, BStBl II 2002, 147 enthaltene Rechtssatz, dass es einer Mitteilung &uuml;ber den Wegfall der Voraussetzungen der Gewinnermittlung nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG nicht bed&uuml;rfe, wenn die Voraussetzungen der Durchschnittssatzgewinnermittlung nur auf Grund wissentlich falscher Steuererkl&auml;rungen des Landwirts bejaht worden seien, sei nicht auf den Streitfall &uuml;bertragbar, da hier ebenfalls ein anderer Sachverhalt zu beurteilen sei. Sei der Landwirt, wie hier die Kl&auml;ger, nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;56 EStDV verpflichtet gewesen, eine Einkommensteuererkl&auml;rung abzugeben, komme r&uuml;ckwirkend eine andere Gewinnermittlung nicht in Betracht, denn die Nichtabgabe der Steuererkl&auml;rung und damit die fehlende Offenbarung der tats&auml;chlichen Bewirtschaftung k&ouml;nne die Schutzwirkung des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG nicht aushebeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aber selbst die Pflicht zur Abgabe einer Steuererkl&auml;rung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;56 EStDV unterstellt, k&ouml;nnten sie, die Kl&auml;ger, sich auf die Schutzwirkung des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG berufen, weil das FA trotz Kenntnis der Betriebsgr&ouml;&szlig;e &uuml;ber Jahre und Jahrzehnte die Nichtabgabe der Einkommensteuererkl&auml;rung geduldet und sie, die steuerlich nicht beraten gewesen seien, in der Rechtm&auml;&szlig;igkeit ihres Verhalten best&auml;tigt habe. Da sie schon vor der &Auml;nderung des &sect;&nbsp;13a EStG ab dem Streitjahr 1999 Fl&auml;chen von &uuml;ber 20&nbsp;ha selbst bewirtschaftet h&auml;tten, was dem FA ausweislich der ihm vorliegenden Akten f&uuml;r &quot;nicht veranlagte&quot; Steuerpflichtige bekannt gewesen sei, d&uuml;rfe sich das FA auch unter Heranziehung des Grundsatzes von Treu und Glauben nicht zu seinem fr&uuml;heren Verhalten in Widerspruch setzen. Das FA habe n&auml;mlich auch ohne die Abgabe einer Steuererkl&auml;rung durch die Kl&auml;ger ermitteln k&ouml;nnen, dass die Fl&auml;chengrenze gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG&nbsp;n.F. &uuml;berschritten gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch wenn die Kl&auml;ger auf Grund der Mieteinnahmen aus dem Mobilfunkstandort ab dem Wirtschaftsjahr 1997\/98 zur Abgabe einer Steuererkl&auml;rung verpflichtet gewesen w&auml;ren, w&auml;re die Steuererkl&auml;rung erst in 1999 beim FA eingereicht worden, weshalb die Mitteilung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG fr&uuml;hestens 1999 oder 2000 h&auml;tte erlassen werden k&ouml;nnen. Die Gewinne aus Land- und Forstwirtschaft h&auml;tten daher fr&uuml;hestens ab dem Wirtschaftsjahr 2000\/01 nicht mehr nach &sect;&nbsp;13a EStG ermittelt werden d&uuml;rfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen (sinngem&auml;&szlig;),<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben und die Bescheide &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 1999, 2000 und 2001 dahin abzu&auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft in der H&ouml;he festgestellt werden, die sich ergibt, wenn der Gewinn f&uuml;r alle den Streitjahren zu Grunde liegenden Wirtschaftsjahre nach Durchschnittss&auml;tzen ermittelt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe zu Recht ausgef&uuml;hrt, dass es einer Mitteilung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG im Streitfall nicht bedurft habe. Die Kl&auml;ger seien schon auf Grund der H&ouml;he der erzielten Eink&uuml;nfte in den Wirtschaftsjahren 1996\/97 bis 1998\/99 ungeachtet der f&uuml;r diese Wirtschaftsjahre noch bestehenden M&ouml;glichkeit der Gewinnermittlung nach &sect;&nbsp;13a EStG zur Abgabe von Steuererkl&auml;rungen verpflichtet gewesen. W&auml;ren sie ihrer Erkl&auml;rungspflicht nachgekommen, h&auml;tte das FA Kenntnis von der &Uuml;berschreitung der mit der Neufassung des &sect;&nbsp;13a EStG zum 1.&nbsp;Januar 1999 eingef&uuml;hrten Grenzen des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG&nbsp;n.F. erhalten und eine entsprechende Mitteilung i.S. des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG f&uuml;r die Wirtschaftsjahre ab 1999\/2000 erlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Aufforderung seitens des FA zur Abgabe der Steuererkl&auml;rung sei nicht erforderlich gewesen. Der Umstand, dass die Kl&auml;ger seit 1981 nicht veranlagt worden seien, habe keinen Vertrauensschutz dergestalt begr&uuml;ndet, dass sie ihrer gesetzlichen Erkl&auml;rungspflicht dauerhaft nicht mehr h&auml;tten nachkommen m&uuml;ssen. Seinerzeit sei es auf die Fl&auml;chenverh&auml;ltnisse nicht angekommen. Jedenfalls in den Jahren ab 1997, ab dem Zeitpunkt, in dem die Kl&auml;ger Mietertr&auml;ge durch die Vermietung der Fl&auml;chen f&uuml;r den Mobilfunk erzielt h&auml;tten, h&auml;tten sie das Bestehen einer gesetzlichen Steuererkl&auml;rungspflicht pr&uuml;fen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Verhalten der Kl&auml;ger sei daher nicht anders zu werten, als wenn sie wissentlich falsche Steuererkl&auml;rungen abgegeben h&auml;tten.<br \/>Die Beteiligten haben einvernehmlich auf die Durchf&uuml;hrung einer m&uuml;ndlichen Verhandlung verzichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zu Recht angenommen, dass die Kl&auml;ger ab dem Wirtschaftsjahr 1999\/2000 die Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft nicht nach Durchschnittss&auml;tzen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG ermitteln konnten und das FA auch berechtigt war, den Gewinn der Kl&auml;ger aus der von ihnen betriebenen Landwirtschaft f&uuml;r die hier ma&szlig;geblichen Wirtschaftsjahre 1999\/2000 bis 2001\/02 nach Richts&auml;tzen zu sch&auml;tzen (&sect;&nbsp;162 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG&nbsp;n.F. ist der Gewinn f&uuml;r einen Betrieb der Land- und Forstwirtschaft nach Durchschnittss&auml;tzen (&sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;3 bis Abs.&nbsp;6 EStG) zu ermitteln, wenn &#8211;neben anderen Voraussetzungen&#8211; die selbst bewirtschaftete Fl&auml;che der landwirtschaftlichen Nutzung (&sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a des Bewertungsgesetzes &#8211;BewG&#8211;) ohne Sonderkulturen (&sect;&nbsp;52 BewG) 20&nbsp;ha nicht &uuml;berschreitet. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;31 EStG&nbsp;n.F. ist die Neuregelung erstmals f&uuml;r das Wirtschaftsjahr anzuwenden, das nach dem 30.&nbsp;Dezember 1999 endet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwischen den Beteiligten besteht zu Recht kein Streit, dass die Kl&auml;ger den Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft bis einschlie&szlig;lich des Wirtschaftsjahres 1998\/99 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a EStG&nbsp;a.F. nach Durchschnittss&auml;tzen zu ermitteln hatten und ab dem Wirtschaftsjahr 1999\/2000 die (ge&auml;nderten) Voraussetzungen des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG&nbsp;n.F. nicht mehr vorlagen, da die von den Kl&auml;gern selbst bewirtschaftete Fl&auml;che 20&nbsp;ha &uuml;berschritten hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Haben die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG zun&auml;chst vorgelegen und sind sie sodann in einem sp&auml;teren Wirtschaftsjahr weggefallen, f&uuml;hrt der Wegfall der Voraussetzungen allein grunds&auml;tzlich noch nicht dazu, dass die Gewinnermittlung nicht mehr nach Durchschnittss&auml;tzen vorzunehmen ist. Vielmehr bedarf es gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG zus&auml;tzlich einer Mitteilung, mit der der Steuerpflichtige auf den Wegfall der Voraussetzungen hingewiesen wird. Erst die Mitteilung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG, die der Mitteilung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;141 Abs.&nbsp;2 AO nachgebildet ist (vgl. BTDrucks&nbsp;8\/3673, S.&nbsp;16), schlie&szlig;t als rechtsgestaltender Verwaltungsakt konstitutiv die M&ouml;glichkeit der Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen f&uuml;r die der Bekanntgabe der Mitteilung nachfolgenden Wirtschaftsjahre aus (BFH-Urteil vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2007 IV&nbsp;R&nbsp;14\/05, BFHE 217, 525, BStBl II 2007, 816).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG in der im Streitfall anzuwendenden Fassung ist auf Vorschlag des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages in das Gesetz zur Neuregelung der Einkommensbesteuerung der Land- und Forstwirtschaft vom 25.&nbsp;Juni 1980 &#8211;LwBestG&#8211; (BGBl I 1980, 732, BStBl I 1980, 400) aufgenommen worden (BTDrucks&nbsp;8\/3673, S.&nbsp;6). Ziel war, den genannten Umstellungszeitpunkt der Gewinnermittlung klarzustellen (BTDrucks&nbsp;8\/3673, S.&nbsp;15). In der Einzelbegr&uuml;ndung hei&szlig;t es: &quot;Mit der Vorschrift soll sichergestellt werden, da&szlig; der Steuerpflichtige &#8211;&nbsp;wie in &sect;&nbsp;141 Abs.&nbsp;2 AO auf den Beginn der Buchf&uuml;hrungspflicht&nbsp;&#8211; auf die letztmalige Anwendung des &sect;&nbsp;13a EStG durch eine besondere Mitteilung der Finanzbeh&ouml;rde hingewiesen wird. Die Vorschrift dient der Rechtssicherheit&quot; (BTDrucks&nbsp;8\/3673, S.&nbsp;16). Die Vorschrift entspringt daher bereits dem aus Treu und Glauben folgenden F&uuml;rsorgegedanken (BFH-Urteil in BFHE 217, 525, BStBl II 2007, 816).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ausgehend von diesem der Norm zu Grunde liegenden Schutzgedanken und unter Heranziehung des Wortlauts des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG hat der BFH eine Mitteilung in den F&auml;llen nicht f&uuml;r erforderlich erachtet, in denen der Steuerpflichtige einen Betrieb neu er&ouml;ffnet (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Juni 1986 IV&nbsp;R&nbsp;151\/84, BFHE 147, 152, BStBl II 1986, 741), oder &#8211;damit vergleichbar&#8211; in denen er einen Betrieb gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;24 des Umwandlungssteuergesetzes in eine Personengesellschaft eingebracht hat (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Mai 1994 IV&nbsp;R&nbsp;34\/92, BFHE 175, 105, BStBl II 1994, 891). Daneben hat der BFH das Erfordernis einer Mitteilung auch in den F&auml;llen negiert, in denen das FA die Voraussetzungen der Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen nur auf Grund wissentlich falscher Angaben des Steuerpflichtigen bejaht hat (BFH-Urteil in BFHE 197, 223, BStBl II 2002, 147).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Unter Ber&uuml;cksichtigung dieser Grunds&auml;tze ist das FG zutreffend davon ausgegangen, dass das FA die Kl&auml;ger nicht nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG auf den Wegfall der Voraussetzungen des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG&nbsp;n.F., hier die &Uuml;berschreitung der selbst bewirtschafteten Fl&auml;chen von 20&nbsp;ha, h&auml;tte hinweisen m&uuml;ssen und die Kl&auml;ger damit ab dem Wirtschaftsjahr 1999\/2000 den Gewinn nicht mehr nach Durchschnittss&auml;tzen ermitteln konnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG findet neben den bereits unter&nbsp;II.2.b genannten Fallgruppen auch dann keine Anwendung, wenn die tatbestandlichen Voraussetzungen des &sect;&nbsp;13a EStG weggefallen sind und der Steuerpflichtige f&uuml;r das Vorjahr bzw. f&uuml;r die Vorjahre, in denen die Voraussetzungen f&uuml;r die Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen letztmalig vorgelegen haben, trotz bestehender Verpflichtung keine Steuererkl&auml;rung eingereicht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies folgt sowohl aus dem Wortlaut als auch der Entstehungsgeschichte und der Zielsetzung dieser Norm.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG ist der Gewinn &quot;letztmalig f&uuml;r das Wirtschaftsjahr nach Durchschnitts&auml;tzen zu ermitteln, das nach Bekanntgabe der Mitteilung endet, durch die die Finanzbeh&ouml;rde&quot; u.a. &quot;auf &#8230; den Wegfall einer &#8230; Voraussetzung des Satzes&nbsp;1 hingewiesen hat&quot;. Gibt ein Steuerpflichtiger keine Steuererkl&auml;rung nebst Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen ab, kann er schon nach dem Wortlaut der Vorschrift seinen Gewinn nach Durchschnitts&auml;tzen nicht mehr &quot;letztmalig&quot; ermitteln. Denn eine &quot;letztmalige&quot; Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen setzt denknotwendig voraus, dass eine Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen vormalig durchgef&uuml;hrt worden ist. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Steuerpflichtige wissentlich oder unwissentlich seiner Steuererkl&auml;rungspflicht nicht nachgekommen ist. Ausschlaggebend ist allein, dass eine Gewinnermittlung nicht bei dem FA eingereicht worden ist und deshalb die der Mitteilung zukommende Schutzfunktion nicht eingreifen kann. Denn ein Steuerpflichtiger, der seiner Steuererkl&auml;rungspflicht nicht nachkommt und eine Gewinnermittlung f&uuml;r seinen Betrieb aus Land- und Forstwirtschaft nicht durchf&uuml;hrt, kann sich weder darauf berufen, dass er einer nach Treu und Glauben gebotenen besonderen F&uuml;rsorge bed&uuml;rfe, noch darauf, dass der Hinweis auf den Wegfall der Voraussetzungen des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 EStG seiner Rechtssicherheit im Hinblick auf die Art der durchzuf&uuml;hrenden Gewinnermittlung diene.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) F&uuml;r diese Auslegung sprechen auch die Motive, welche den Gesetzgeber zur Neuregelung des &sect;&nbsp;13a EStG&nbsp;a.F. veranlasst haben. Hauptziel des LwBestG war es n&auml;mlich, innerhalb der Landwirtschaft f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Steuergerechtigkeit zu sorgen, weil bisher die tats&auml;chlichen Gewinne &#8211;vor allem durch den fr&uuml;heren &sect;&nbsp;13a EStG&nbsp;a.F.&#8211; nur sehr unzureichend erfasst waren (BTDrucks&nbsp;8\/3673, S.&nbsp;13; vgl. dazu auch BFH-Urteile in BFHE 197, 223, BStBl II 2002, 147, und in BFHE 217, 525, BStBl II 2007, 816). Diese am Gleichheitssatz (Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes) orientierte Zielsetzung des Gesetzgebers gebietet es, die beabsichtigte Einschr&auml;nkung des Anwendungsbereichs des &sect;&nbsp;13a EStG konsequent und fr&uuml;hestm&ouml;glich umzusetzen. Mit dem gesetzgeberischen Ziel w&auml;re es nicht zu vereinbaren, wenn die unter Beachtung des Gleichheitssatzes gebotene Ermittlung des tats&auml;chlichen Gewinns durch eine dem Sinn und Zweck widersprechende Auslegung des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG weiter hinausgez&ouml;gert w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Kl&auml;ger waren bereits ungeachtet der H&ouml;he der von ihnen erzielten Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft zur Abgabe einer Steuererkl&auml;rung auch f&uuml;r die Kalenderjahre verpflichtet, die vor dem Kalenderjahr lagen, in dem erstmals die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;13a EStG nicht mehr vorlagen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der erkennende Senat hat mit Beschluss in BFH\/NV 2011, 257 ausgef&uuml;hrt, dass die Kl&auml;ger wegen der Vereinbarung des G&uuml;terstands der G&uuml;tergemeinschaft auch ohne ausdr&uuml;cklich geschlossenen Gesellschaftsvertrag den landwirtschaftlichen Betrieb in der Form einer Mitunternehmerschaft gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG betrieben haben. Daraus folgt zugleich, dass die Gewinne der Kl&auml;ger aus Land- und Forstwirtschaft gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO gesondert und einheitlich festzustellen waren. Da im Streitfall kein Fall von geringer Bedeutung vorlag, war das Feststellungsverfahren auch nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO entbehrlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 und Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 AO waren die Kl&auml;ger deshalb verpflichtet, eine Erkl&auml;rung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung abzugeben, die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO Steuererkl&auml;rung i.S. des &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 AO ist. Daneben waren die Kl&auml;ger, wovon auch das FG zutreffend ausgegangen ist, auf Grund der H&ouml;he der erzielten Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft zumindest ab dem Kalenderjahr 1996 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;25 Abs.&nbsp;3 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;56 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStDV zur Abgabe von Einkommensteuererkl&auml;rungen verpflichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Kl&auml;ger k&ouml;nnen sich auch nicht unter Heranziehung des Grundsatzes von Treu und Glauben mit Aussicht auf Erfolg darauf berufen, dass es einer Mitteilung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG deshalb bedurft habe, weil das FA die Nichtabgabe der Steuererkl&auml;rungen sowohl in den Streitjahren als auch in den Jahren davor zun&auml;chst immer geduldet habe. F&uuml;r den Steuerpflichtigen ergeben sich aus der Anwendung des Grundsatzes von Treu und Glauben nur dann Rechtsfolgen, wenn die Finanzbeh&ouml;rde ihm gegen&uuml;ber einen Vertrauenstatbestand geschaffen hat, sei es durch eine Zusage oder durch nachhaltiges Verhalten. Dieser Vertrauenstatbestand muss zudem urs&auml;chlich f&uuml;r Ma&szlig;nahmen, Handlungen oder Dispositionen des Steuerpflichtigen gewesen sein (BFH-Urteil in BFHE 147, 152, BStBl II 1986, 741). Das FA hat die Kl&auml;ger nicht von der Abgabe der Steuererkl&auml;rungen befreit. Allein das Unt&auml;tigbleiben des FA ist nicht geeignet, einen Vertrauenstatbestand der Kl&auml;ger zu begr&uuml;nden (vgl. insoweit auch zur Verwirkung eines Steueranspruchs: BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Juni 2014 IV&nbsp;R&nbsp;51\/11, BFH\/NV 2014, 1716). Insbesondere l&auml;sst die fehlende Aufforderung zur Abgabe einer Steuererkl&auml;rung die gesetzliche Pflicht der Kl&auml;ger zur Abgabe der Steuererkl&auml;rungen nicht entfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das FA war berechtigt, den Gewinn der Kl&auml;ger aus der von ihnen betriebenen Landwirtschaft f&uuml;r die hier ma&szlig;geblichen Wirtschaftsjahre 1999\/2000 bis 2001\/02 nach Richts&auml;tzen zu sch&auml;tzen (&sect;&nbsp;162 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Liegen die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;13a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG nicht vor und ist der Steuerpflichtige vom FA darauf hingewiesen worden oder ist ein solcher Hinweis, wie im Streitfall, nicht erforderlich, so hat der Steuerpflichtige seinen Gewinn durch Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG oder durch Bestandsvergleich nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 EStG aufgrund freiwilliger Buchf&uuml;hrung zu ermitteln. Ein Zwang zur Gewinnermittlung durch Bestandsvergleich besteht allerdings nur, wenn der Land- und Forstwirt buchf&uuml;hrungspflichtig und auf den Beginn dieser Buchf&uuml;hrungspflicht hingewiesen worden ist (&sect;&nbsp;141 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO). Kommt danach eine Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen nicht mehr in Betracht, f&uuml;hrt der Steuerpflichtige aber weder die f&uuml;r eine Gewinnermittlung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG erforderlichen Aufzeichnungen noch &#8211;freiwillig oder dazu verpflichtet&#8211; B&uuml;cher, so ist die Finanzbeh&ouml;rde gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;162 AO zur Sch&auml;tzung befugt (BFH-Urteile in BFHE 147, 152, BStBl II 1986, 741, und in BFHE 197, 223, BStBl II 2002, 147).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hat den Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;162 AO nach amtlichen Richts&auml;tzen gesch&auml;tzt. Das FG hat die Sch&auml;tzung der Besteuerungsgrundlagen durch das FA in Aus&uuml;bung seiner eigenen Sch&auml;tzungsbefugnis gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) best&auml;tigt. Weder gegen die Anwendung dieser Sch&auml;tzungsmethode noch gegen die H&ouml;he des gesch&auml;tzten Gewinns haben sich die Kl&auml;ger im Klageverfahren gewandt; im vorliegenden Revisionsverfahren haben sie diesbez&uuml;glich auch keine zul&auml;ssigen und begr&uuml;ndeten R&uuml;gen erhoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 30.10.2014, IV R 61\/11 Wegfall der Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen bei einem Land- und Forstwirt auch ohne Mitteilung gem&auml;&szlig; &sect; 13a Abs. 1 Satz 2 EStG &#8211; Kein Wegfall einer gesetzlichen Steuererkl&auml;rungspflicht wegen fehlender Aufforderung zur Abgabe einer Steuererkl&auml;rung Leits&auml;tze Mit dem Wegfall der Voraussetzung des &sect; 13a Abs. 1 EStG ist der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-61-11-wegfall-der-gewinnermittlung-nach-durchschnittssaetzen-bei-einem-land-und-forstwirt-auch-ohne-mitteilung-gemaess-par-13a-abs-1-satz-2-estg-kein-wegfall-einer-gesetzlichen-steuererklaerungsp\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;61\/11 &#8211; Wegfall der Gewinnermittlung nach Durchschnittss&auml;tzen bei einem Land- und Forstwirt auch ohne Mitteilung gem&auml;&szlig; &sect; 13a Abs. 1 Satz 2 EStG &#8211; Kein Wegfall einer gesetzlichen Steuererkl&auml;rungspflicht wegen fehlender Aufforderung zur Abgabe einer Steuererkl&auml;rung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-63918","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63918","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63918"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63918\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63918"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63918"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63918"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}