{"id":63919,"date":"2015-01-09T07:39:56","date_gmt":"2015-01-09T05:39:56","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=63919"},"modified":"2015-01-09T07:39:56","modified_gmt":"2015-01-09T05:39:56","slug":"x-b-38-14-ab-inkrafttreten-des-alterseinkuenftegesetzes-kein-vertrauensschutz-auf-fruehere-befreiung-von-der-pflicht-zur-abgabe-von-einkommensteuererklaerungen-regelungsgehalt-eines-freistellungsbesch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-38-14-ab-inkrafttreten-des-alterseinkuenftegesetzes-kein-vertrauensschutz-auf-fruehere-befreiung-von-der-pflicht-zur-abgabe-von-einkommensteuererklaerungen-regelungsgehalt-eines-freistellungsbesch\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;38\/14 &#8211; Ab Inkrafttreten des Alterseink&uuml;nftegesetzes kein Vertrauensschutz auf fr&uuml;here Befreiung von der Pflicht zur Abgabe von Einkommensteuererkl&auml;rungen &#8211; Regelungsgehalt eines Freistellungsbescheids &#8211; Anforderungen an die Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 15.10.2014, X B 38\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Ab Inkrafttreten des Alterseink&uuml;nftegesetzes kein Vertrauensschutz auf fr&uuml;here Befreiung von der Pflicht zur Abgabe von Einkommensteuererkl&auml;rungen &#8211; Regelungsgehalt eines Freistellungsbescheids &#8211; Anforderungen an die Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) sind Eheleute. Im Streitjahr 2010 erzielten beide Kl&auml;ger Eink&uuml;nfte aus Renten der Basisversorgung; die Kl&auml;gerin erhielt ferner Versorgungsbez&uuml;ge aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Erl&auml;uterungen zum Einkommensteuerbescheid 2000 vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2001 hie&szlig; es &#8211;drucktechnisch hervorgehoben&#8211;: &quot;Die Pflicht zur Abgabe einer Einkommensteuererkl&auml;rung entf&auml;llt ab dem Veranlagungsjahr 2001, soweit sich Ihre Einkommensverh&auml;ltnisse nicht gravierend &auml;ndern.&quot; Daraufhin reichten die Kl&auml;ger keine Einkommensteuererkl&auml;rungen mehr ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 2012 forderte der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Kl&auml;ger auf, eine Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2010 abzugeben, da maschinelle Proberechnungen auf der Grundlage der elektronisch &uuml;bermittelten Daten zur H&ouml;he der Renten und Versorgungsbez&uuml;ge ergeben h&auml;tten, dass voraussichtlich Einkommensteuer festzusetzen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger lehnten dies unter Hinweis auf die im Einkommensteuerbescheid 2000 enthaltenen Erl&auml;uterungen ab. Das FA habe sie durch bindenden Verwaltungsakt von der Pflicht zur Abgabe von Einkommensteuererkl&auml;rungen befreit und k&ouml;nne diesen Verwaltungsakt nur mit Wirkung f&uuml;r die Zukunft &#8211;und daher nicht mehr mit Wirkung f&uuml;r das Streitjahr 2010&#8211; zur&uuml;cknehmen. Sie h&auml;tten im Vertrauen auf diesen Verwaltungsakt steuerrelevante Unterlagen &#8211;insbesondere &uuml;ber haushaltsnahe Dienstleistungen und Aufwendungen, die durch die 100%-ige Schwerbehinderung des Kl&auml;gers veranlasst seien&#8211; nicht aufbewahrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daraufhin sch&auml;tzte das FA die Besteuerungsgrundlagen und setzte die Einkommensteuer 2010 mit dem angefochtenen Bescheid vom 30.&nbsp;Januar 2013 unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung auf 796&nbsp;EUR fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage blieben ohne Erfolg. Das Finanzgericht (FG) f&uuml;hrte aus, die Kl&auml;ger seien sowohl aufgrund einer Aufforderung des FA (&sect;&nbsp;149 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) als auch kraft Gesetzes (&sect;&nbsp;56 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung) zur Abgabe einer Einkommensteuererkl&auml;rung verpflichtet gewesen. Der im Einkommensteuerbescheid 2000 enthaltene Hinweis stehe dem nicht entgegen, da es sich nicht um einen Verwaltungsakt &#8211;in Gestalt eines Freistellungsbescheids&#8211; gehandelt habe. Auch habe das FA weder eine verbindliche Zusage erteilt noch sei es nach den Grunds&auml;tzen von Treu und Glauben daran gehindert, f&uuml;r 2010 die Abgabe einer Einkommensteuererkl&auml;rung zu verlangen. Der Steueranspruch sei auch nicht verwirkt. Am Vorliegen eines Vertrauenstatbestands best&uuml;nden schon deshalb Zweifel, weil die &Auml;nderungen in der Rentenbesteuerung, die durch das Alterseink&uuml;nftegesetz (AltEinkG) vorgenommen worden seien, breiten Raum in der &ouml;ffentlichen Diskussion eingenommen h&auml;tten. Auch seien keine Dispositionen der Kl&auml;ger erkennbar. Insbesondere h&auml;tten sie nicht substantiiert dargelegt, f&uuml;r welche einkommensteuerrechtlich zu ber&uuml;cksichtigenden Aufwendungen sie keine Unterlagen aufbewahrt h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Beschwerde begehren die Kl&auml;ger die Zulassung der &quot;Berufung&quot; wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung der Rechtssache und willk&uuml;rlicher Gesetzesauslegung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA h&auml;lt die Beschwerde f&uuml;r unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde ist &#8211;bei Zweifeln daran, ob die gesetzlichen Darlegungsanforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) &uuml;berhaupt erf&uuml;llt sind&#8211; jedenfalls unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Vorab weist der Senat darauf hin, dass sein Pr&uuml;fungsumfang im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde auf die gesetzlichen, in &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 FGO abschlie&szlig;end aufgef&uuml;hrten Zulassungsgr&uuml;nde beschr&auml;nkt ist. Soweit die Beschwerdebegr&uuml;ndung in ihrem Hauptteil unter der &Uuml;berschrift &quot;Urteilskritik und rechtliche Einordnung&quot; &#8211;im Stile einer Berufungsbegr&uuml;ndung&#8211; umfangreiches Vorbringen gegen die materiell-rechtliche Richtigkeit des angefochtenen Urteils enth&auml;lt, kann die Revisionszulassung damit von vornherein nicht erreicht werden (Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 28.&nbsp;August 2003 VII&nbsp;B&nbsp;71\/03, BFH\/NV 2004, 493, unter II.2.b, und vom 16.&nbsp;September 2005 III&nbsp;B&nbsp;82\/04, BFH\/NV 2006, 130, unter&nbsp;3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision ist nicht wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung der Rechtssache (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO) zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Grunds&auml;tzliche Bedeutung kommt einer Rechtssache nach st&auml;ndiger h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung zu, wenn die f&uuml;r die Beurteilung des Streitfalls ma&szlig;gebliche Rechtsfrage das (abstrakte) Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts ber&uuml;hrt. Au&szlig;erdem muss die Rechtsfrage kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und in einem k&uuml;nftigen Revisionsverfahren kl&auml;rungsf&auml;hig sein (Senatsbeschluss vom 19.&nbsp;Januar 2011 X&nbsp;B&nbsp;43\/10, BFH\/NV 2011, 636, unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) So wie die Kl&auml;ger die erste von ihnen aufgeworfene Rechtsfrage formulieren (&quot;ist hier die Frage kl&auml;rungsbed&uuml;rftig, welcher rechtliche Charakter der Erkl&auml;rung der Finanzbeh&ouml;rde in 2001 bez&uuml;glich der Aussetzung der Verpflichtung zur Abgabe von Steuererkl&auml;rungen zukommt&quot;), ist sie lediglich auf den konkreten Einzelfall bezogen. Es fehlt ihr damit die notwendige Abstraktheit, aus der erst ein Allgemeininteresse an der Kl&auml;rung der Rechtsfrage folgen k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aber selbst wenn man die Rechtsfrage zugunsten der Kl&auml;ger dahingehend umformulieren w&uuml;rde, dass sie die Kl&auml;rung der abstrakten Rechtsfrage begehren, unter welchen Voraussetzungen ein Verwaltungsakt i.S. des &sect;&nbsp;118 AO &#8211;insbesondere das Merkmal der &quot;Regelung&quot;&#8211; anzunehmen sei, w&uuml;rde es im Hinblick auf die hierzu bereits vorhandene h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung jedenfalls an der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit dieser Frage fehlen (vgl. hierzu ausf&uuml;hrlich &#8211;und unter umfassender Heranziehung der vorhandenen Rechtsprechung&#8211; den zu einem vergleichbaren Sachverhalt ergangenen Senatsbeschluss vom 9.&nbsp;Oktober 2013 X&nbsp;B&nbsp;239\/12, BFH\/NV 2014, 65, unter 1.b). Im &Uuml;brigen haben sich die Kl&auml;ger weder mit der umfangreichen bisherigen Rechtsprechung zu dieser Frage noch mit dem einschl&auml;gigen Senatsbeschluss in BFH\/NV 2014, 65 auseinandergesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die weitere von den Kl&auml;gern formulierte Rechtsfrage (&quot;ob durch die Erkl&auml;rung des Finanzamtes in 2001 ein Vertrauenstatbestand geschaffen worden ist, der erst mit Wirkung f&uuml;r die Zukunft zerst&ouml;rt werden konnte, oder ob insoweit die Erkl&auml;rung jederzeit auch mit Wirkung f&uuml;r die Vergangenheit von der Beh&ouml;rde aufgehoben werden kann und konnte&quot;) ist ebenfalls ausschlie&szlig;lich auf den konkreten Einzelfall bezogen. Auch bei wohlwollender Auslegung ist dem Senat die Umformulierung in eine abstrakte Rechtsfrage hier nicht m&ouml;glich, weil die Beurteilung, ob ein Vertrauenstatbestand geschaffen oder zerst&ouml;rt worden ist, stets von den besonderen Umst&auml;nden des jeweiligen Einzelfalls abh&auml;ngig ist und keine Fragen von allgemeiner Bedeutung aufwirft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Revision ist auch nicht zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative 2 FGO) zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger machen insoweit geltend, das Urteil der Vorinstanz sei in verschiedenen Punkten objektiv willk&uuml;rlich, so dass es auf schwerwiegenden, die Rechtseinheit gef&auml;hrdenden Rechtsfehlern beruhe. Derartige Rechtsfehler k&ouml;nnen zwar grunds&auml;tzlich zur Zulassung der Revision f&uuml;hren (vgl. BFH-Beschluss vom 28.&nbsp;August 2007 VII&nbsp;B&nbsp;357\/06, BFH\/NV 2008, 113, m.w.N.); sie sind im vorliegenden Fall aber nicht gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;ger bringen vor, das FG habe die Legaldefinition des &sect;&nbsp;118 AO verlassen und dieser willk&uuml;rlich weitere Merkmale hinzugef&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kritik der Kl&auml;ger ist zuzugeben, dass das FG die &#8211;offensichtlich entscheidungserhebliche&#8211; Vorschrift des &sect;&nbsp;118 AO in seinem Urteil nicht erw&auml;hnt und auch keine Subsumtion unter die gesetzlichen Merkmale des Begriffs des Verwaltungsakts vornimmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist allerdings darauf hinzuweisen, dass die von den Kl&auml;gern insoweit kritisierte Passage des angefochtenen Urteils sich ausschlie&szlig;lich damit befasst, ob die Erl&auml;uterungen des Einkommensteuerbescheids 2000 als Freistellungsbescheid anzusehen sein k&ouml;nnten. Diese Frage hat das FG &#8211;unter Heranziehung der einschl&auml;gigen h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung (BFH-Urteile vom 22.&nbsp;Oktober 1986 I&nbsp;R&nbsp;254\/83, BFH\/NV 1988, 10, und vom 9.&nbsp;April 2008 II&nbsp;R&nbsp;31\/06, BFH\/NV 2008, 1435), mit der die Kl&auml;ger sich im &Uuml;brigen nicht einmal ansatzweise auseinandersetzen&#8211; verneint. Diese Beurteilung ist &#8211;jedenfalls im Ergebnis&#8211; offensichtlich zutreffend, da der Regelungsgehalt eines Freistellungsbescheids darin besteht, den Steuerpflichtigen davon zu unterrichten, dass von ihm eine Steuer aufgrund des gepr&uuml;ften Sachverhalts entweder &uuml;berhaupt nicht oder f&uuml;r einen bestimmten Veranlagungszeitraum nicht gefordert werden kann (vgl. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2008, 1435, unter II.1.a, m.w.N.). Das FG hat in diesem Zusammenhang zu Recht darauf abgestellt, dass die Erl&auml;uterungen im Einkommensteuerbescheid 2000 nicht die Freistellung von einer Steuerzahlung, sondern lediglich die Verpflichtung zur Abgabe von Steuererkl&auml;rungen betreffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ferner halten es die Kl&auml;ger f&uuml;r willk&uuml;rlich, dass das FG das Vorliegen eines Vertrauenstatbestands mit der Begr&uuml;ndung verneint habe, angesichts der &ouml;ffentlichen Diskussion um die Auswirkungen des AltEinkG habe kein Vertrauen entstehen k&ouml;nnen, und dies ausschlie&szlig;lich mit einem Verweis auf einen Artikel in der &quot;Bild&quot;-Zeitung begr&uuml;ndet habe, obwohl die Kl&auml;ger angeben, nicht Leser dieser Zeitung zu sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei &uuml;bersehen die Kl&auml;ger jedoch, dass es sich hierbei lediglich um eine nicht tragende Erw&auml;gung des vorinstanzlichen Urteils handelt. Das FG hat diese mit der Formulierung eingeleitet &quot;Im &Uuml;brigen sind auch berechtigte Zweifel hinsichtlich eines etwaigen Vertrauenstatbestandes angebracht&quot;. Nicht nur die Wendung &quot;Im &Uuml;brigen&quot;, sondern auch der Pr&uuml;fungsma&szlig;stab der &quot;Zweifel&quot;, der nur im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes einschl&auml;gig ist (vgl. &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO), nicht aber im Hauptsacheverfahren, zeigt, dass es sich hier nicht um tragende Erw&auml;gungen handeln kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In tragender Weise hatte das FG bereits zuvor das Bestehen eines Vertrauenstatbestands auf Seiten der Kl&auml;ger mit der Begr&uuml;ndung verneint, es sei mangels substantiierten Tatsachenvortrags nicht erkennbar, welche einkommensteuerrelevanten Unterlagen die Kl&auml;ger nicht aufbewahrt h&auml;tten bzw. weshalb sie derartige Unterlagen nicht mehr h&auml;tten beschaffen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Jedenfalls diese Erw&auml;gungen erweisen sich als zutreffend. Denn hinsichtlich der von den Kl&auml;gern &#8211;ohne n&auml;here Darlegungen&#8211; pauschal angef&uuml;hrten Aufwendungen f&uuml;r haushaltsnahe Dienstleistungen ist darauf hinzuweisen, dass diese zur Erlangung eines steuerlichen Abzugs unbar bezahlt werden m&uuml;ssen (&sect;&nbsp;35a Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;). Es m&uuml;ssen also Bankbelege &uuml;ber derartige Zahlungen vorhanden sein. Die Kl&auml;ger haben aber nicht vorgetragen, dass sie schon im Jahr 2012 s&auml;mtliche Bankkontoausz&uuml;ge aus dem Jahr 2010 vernichtet haben. Selbst wenn sie die Kontoausz&uuml;ge &#8211;was wenig lebensnah w&auml;re&#8211; vernichtet haben sollten, h&auml;tten sie zu diesem Zeitpunkt ohne Weiteres Zweitausdrucke von ihrer Bank erhalten k&ouml;nnen. Sie haben ebenfalls nicht vorgetragen, welche Nachweise zu behinderungsbedingten Mehraufwendungen sie vernichtet haben wollen und weshalb es nicht m&ouml;glich sein soll, insoweit aus den Verh&auml;ltnissen des Jahres 2012 &#8211;ggf. unter Anwendung eines geminderten Beweisma&szlig;es&#8211; R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die mutma&szlig;lich vergleichbaren Verh&auml;ltnisse des Streitjahres 2010 zu ziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinzu kommt, dass ein Vertrauenstatbestand, selbst wenn er durch die Mitteilung des FA im Einkommensteuerbescheid 2000 entstanden sein sollte, seine rechtliche Bedeutung verliert, wenn die Rechtsvorschriften, auf denen die damalige Erkl&auml;rung des FA beruhte, ge&auml;ndert werden. Diese Rechtsfolge enth&auml;lt &sect;&nbsp;207 Abs.&nbsp;1 AO f&uuml;r den Spezialfall der auf Grund einer Au&szlig;enpr&uuml;fung erteilten verbindlichen Zusage. Auch ohne ausdr&uuml;ckliche Kodifizierung entspricht diese Rechtsfolge jedoch dem allgemeinen Grundsatz, dass das Vertrauen des B&uuml;rgers auf den Fortbestand eines Gesetzes grunds&auml;tzlich keinen Schutz genie&szlig;t. Sie ist daher durch den Respekt vor der Gestaltungsbefugnis des Gesetzgebers geboten und insoweit als allgemeine &quot;clausula rebus (legibus) sic stantibus&quot; anzusehen (ausf&uuml;hrlich Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;207 AO Rz&nbsp;2). Die Rechtsfolge des &sect;&nbsp;207 Abs.&nbsp;1 AO gilt daher allgemein f&uuml;r Vertrauenstatbest&auml;nde, insbesondere f&uuml;r solche, die auf die Grunds&auml;tze von Treu und Glauben gest&uuml;tzt worden sind (BFH-Urteil vom 21.&nbsp;M&auml;rz 1996 XI&nbsp;R&nbsp;82\/94, BFHE 180, 316, BStBl II 1996, 518, unter II.B.3.b). Da das AltEinkG eine grunds&auml;tzliche Neuordnung der Rentenbesteuerung mit sich gebracht hat und die Eink&uuml;nfte der Kl&auml;ger im Wesentlichen aus Renten der Basisversorgung (&sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG) bestehen, w&auml;re ein auf der Mitteilung des FA beruhender Vertrauenstatbestand jedenfalls zum 1.&nbsp;Januar 2005 aufgrund des Handelns des Gesetzgebers entfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch in der von den Kl&auml;gern &uuml;bersandten Pressemitteilung des Bundes der Steuerzahler wird nicht etwa die Auffassung vertreten, dass Personen in der Lage der Kl&auml;ger Vertrauensschutz gegen eine Einkommensteuerfestsetzung zukomme. Vielmehr wird dort lediglich an den Gesetzgeber appelliert, auf die Festsetzung von Nachzahlungszinsen nach &sect;&nbsp;233a AO (irrt&uuml;mlich als &quot;Verzugszinsen&quot; bezeichnet) zu verzichten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Von einer weiteren Darstellung des Sachverhalts sowie einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 15.10.2014, X B 38\/14 Ab Inkrafttreten des Alterseink&uuml;nftegesetzes kein Vertrauensschutz auf fr&uuml;here Befreiung von der Pflicht zur Abgabe von Einkommensteuererkl&auml;rungen &#8211; Regelungsgehalt eines Freistellungsbescheids &#8211; Anforderungen an die Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) sind Eheleute. Im Streitjahr 2010 erzielten beide Kl&auml;ger Eink&uuml;nfte aus &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-38-14-ab-inkrafttreten-des-alterseinkuenftegesetzes-kein-vertrauensschutz-auf-fruehere-befreiung-von-der-pflicht-zur-abgabe-von-einkommensteuererklaerungen-regelungsgehalt-eines-freistellungsbesch\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;B&nbsp;38\/14 &#8211; Ab Inkrafttreten des Alterseink&uuml;nftegesetzes kein Vertrauensschutz auf fr&uuml;here Befreiung von der Pflicht zur Abgabe von Einkommensteuererkl&auml;rungen &#8211; Regelungsgehalt eines Freistellungsbescheids &#8211; Anforderungen an die Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-63919","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63919","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63919"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63919\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63919"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63919"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63919"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}