{"id":64036,"date":"2015-03-10T20:06:31","date_gmt":"2015-03-10T18:06:31","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64036"},"modified":"2015-03-10T20:06:31","modified_gmt":"2015-03-10T18:06:31","slug":"i-r-88-12-einkuenfteberichtigung-nach-par-1-astg-af-bei-gewaehrung-eines-zinslosen-darlehens-an-eine-belgische-tochtergesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-88-12-einkuenfteberichtigung-nach-par-1-astg-af-bei-gewaehrung-eines-zinslosen-darlehens-an-eine-belgische-tochtergesellschaft\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;88\/12 &#8211; Eink&uuml;nfteberichtigung nach &sect; 1 AStG a.F. bei Gew&auml;hrung eines zinslosen Darlehens an eine belgische Tochtergesellschaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.6.2014, I R 88\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Eink&uuml;nfteberichtigung nach &sect; 1 AStG a.F. bei Gew&auml;hrung eines zinslosen Darlehens an eine belgische Tochtergesellschaft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist der Ansatz einer Eink&uuml;nftekorrektur gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 des Gesetzes &uuml;ber die Besteuerung bei Auslandsbeziehungen (Au&szlig;ensteuergesetz) i.d.F. des Streitjahres 2001 (AStG a.F.) im Zusammenhang mit der Gew&auml;hrung eines zinslosen Darlehens an eine ausl&auml;ndische Tochtergesellschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum Verm&ouml;gen der Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagten (Kl&auml;gerin), einer GmbH, geh&ouml;rten im Streitjahr Beteiligungen an verschiedenen in- und ausl&auml;ndischen Gesellschaften. Unter anderem war sie alleinige Gesellschafterin der D (Land L, Westeuropa), einer Kapitalgesellschaft belgischen Rechts. Insoweit brachte die E-AG mit Einbringungsvertrag vom &#8230; 1998 nach &sect;&nbsp;20 des Umwandlungssteuergesetzes 1995 mit Wirkung zum 1.&nbsp;Januar 1998 ihren gesamten &#8230; -betrieb und die dazu geh&ouml;renden Beteiligungen an in- und ausl&auml;ndischen Gesellschaften in die Kl&auml;gerin ein (Kapitalerh&ouml;hung gegen Sacheinlage), u.a. auch die Beteiligung an der D. Deren Nennkapital betrug zu diesem Zeitpunkt umgerechnet 61.973&nbsp;EUR. Die D hielt weitere Beteiligungen; sie nahm die Aktivit&auml;ten der Unternehmensgruppe der Kl&auml;gerin in L wahr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu den von der E-AG in die Kl&auml;gerin eingebrachten Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden geh&ouml;rte auch eine unverzinsliche Darlehensforderung (Finanzierung eines Wirtschaftsgutes) gegen die D. Zum Einbringungsstichtag valutierte das Darlehen in H&ouml;he von 29.014.285&nbsp;DM (14.834.768,36&nbsp;EUR), zu Beginn des Jahres 2001 in H&ouml;he von 7.026.449&nbsp;EUR. Zu diesem Zeitpunkt betrug das Eigenkapital der D unter Ber&uuml;cksichtigung von Gewinn- und Verlustvortr&auml;gen 44.610&nbsp;EUR. Im Laufe des Jahres 2001 wurde das Darlehen im Rahmen einer Umschuldung vollst&auml;ndig getilgt; im Jahr 2003 ver&auml;u&szlig;erte die D das mit den Darlehensmitteln angeschaffte Wirtschaftsgut.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) vertrat die Auffassung, die unentgeltliche Nutzungs&uuml;berlassung (Darlehen) sei eine nicht einlagef&auml;hige Vorteilsgew&auml;hrung der Kl&auml;gerin an ihre ausl&auml;ndische Tochtergesellschaft (D) und au&szlig;erbilanziell nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 AStG a.F. durch eine entsprechende Hinzurechnung zu korrigieren. Zur Vermeidung einer nochmaligen Besteuerung der hinzugerechneten Betr&auml;ge im Falle des nachtr&auml;glichen Ausgleichs von korrigierten Einkommensminderungen seien die hinzugerechneten Betr&auml;ge f&uuml;r eine sp&auml;tere Gegenrechnung vorzumerken (Vormerkposten im Anhang zur Steuerbilanz). Die Darlehensforderung sei mit 4,5&nbsp;% vom jeweiligen (Rest-)Darlehensbetrag zu verzinsen: 1.305.640&nbsp;DM (1998), 794.700&nbsp;DM (1999), 690.200&nbsp;DM (2000) und 77.300&nbsp;DM (2001).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf dieser Grundlage ergingen zum Streitjahr entsprechende &Auml;nderungsbescheide (K&ouml;rperschaftsteuer 2001 [Festsetzung von 0&nbsp;EUR]; Feststellungen des verbleibenden Verlustvortrags zur K&ouml;rperschaftsteuer und des vortragsf&auml;higen Gewerbeverlustes jeweils auf den 31.&nbsp;Dezember 2001). Die dagegen erhobene Klage hatte teilweise Erfolg (Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht &#8211;FG&#8211;, Urteil vom 29.&nbsp;November 2012&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;118\/07, abgedruckt in Entscheidungen der Finanzgerichte 2013, 279): Das FG verminderte unter Ab&auml;nderung der Feststellungsbescheide den Hinzurechnungsbetrag auf 46.600&nbsp;DM. Im &Uuml;brigen hat es die Klage abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA r&uuml;gt die Verletzung materiellen Rechts und beantragt, das angefochtene Urteil insoweit aufzuheben, als das FG der Klage &uuml;ber die Feststellungen unter Ziffer&nbsp;3 der Urteilsgr&uuml;nde hinaus stattgegeben hat und die Klage auch insoweit abzuweisen, so dass anstelle einer Hinzurechnung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 AStG a.F. in H&ouml;he von 46.600&nbsp;DM eine Hinzurechnung in H&ouml;he von 50.200&nbsp;DM vorgenommen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hat zum Verfahren nicht Stellung genommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG. Die von diesem getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen lassen eine abschlie&szlig;ende Beurteilung der Feststellungsbescheide, die Gegenstand des Revisionsverfahrens sind, zur H&ouml;he der Korrektur nicht zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 AStG a.F. werden Eink&uuml;nfte eines Steuerpflichtigen aus Gesch&auml;ftsbeziehungen mit einer ihm nahe stehenden Person so angesetzt, wie sie unter den zwischen unabh&auml;ngigen Dritten vereinbarten Bedingungen angefallen w&auml;ren, wenn sie dadurch gemindert sind, dass er im Rahmen solcher Gesch&auml;ftsbeziehungen zum Ausland Bedingungen vereinbart, die von denen abweichen, die voneinander unabh&auml;ngige Dritte unter gleichen oder &auml;hnlichen Verh&auml;ltnissen vereinbart h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Darlehenshingabe ist zu einem Teil als Gesch&auml;ftsbeziehung i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 und 4 AStG a.F. (zwischen der Kl&auml;gerin und der von ihr beherrschten Tochtergesellschaft) zu qualifizieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die von &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 AStG a.F. angeordnete Berichtigung der Eink&uuml;nfte h&auml;ngt davon ab, dass es um ein Verh&auml;ltnis zwischen einem Steuerpflichtigen und einer ihm nahe stehenden Person geht, das als &quot;Gesch&auml;ftsbeziehung&quot; qualifiziert werden kann (Senatsurteile vom 29.&nbsp;November 2000 I&nbsp;R&nbsp;85\/99, BFHE 194, 53, BStBl II 2002, 720; vom 23.&nbsp;Juni 2010 I&nbsp;R&nbsp;37\/09, BFHE 230, 156, BStBl II 2010, 895). Eine &quot;Gesch&auml;ftsbeziehung&quot; in diesem Sinne liegt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;4 AStG a.F. vor, wenn die den Eink&uuml;nften zugrunde liegende Beziehung entweder beim Steuerpflichtigen oder bei der nahe stehenden Person Teil einer T&auml;tigkeit ist, auf die die &sect;&sect;&nbsp;13, 15, 18 oder 21 des Einkommensteuergesetzes anzuwenden sind oder w&auml;ren, wenn die T&auml;tigkeit im Inland vorgenommen worden w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Senat hat zu der im Jahr 1985 geltenden Rechtslage entschieden, dass die Garantieerkl&auml;rung einer Konzern-Obergesellschaft zugunsten eines anderen konzernangeh&ouml;rigen Unternehmens nicht im Rahmen einer Gesch&auml;ftsbeziehung zwischen den beiden Unternehmen abgegeben wird, wenn die beg&uuml;nstigte Gesellschaft mangels ausreichender Eigenkapitalausstattung ohne sie ihre konzerninterne Funktion nicht erf&uuml;llen k&ouml;nnte (Senatsurteil in BFHE 194, 53, BStBl II 2002, 720). Er hat ferner entschieden, dass diese Beurteilung gleicherma&szlig;en f&uuml;r diejenige Fassung des Au&szlig;ensteuergesetzes gilt, die durch das Steuer&auml;nderungsgesetz 1992 vom 25.&nbsp;Februar 1992 (BGBl I 1992, 297, BStBl I 1992, 146) geschaffen worden ist und seit dem 1.&nbsp;Januar 1992 gilt (Senatsurteil vom 27.&nbsp;August 2008 I&nbsp;R&nbsp;28\/07, BFH\/NV 2009, 123). Die insoweit ma&szlig;gebliche Gesetzesfassung ist erst durch das Gesetz zum Abbau von Steuerverg&uuml;nstigungen und Ausnahmeregelungen (Steuerverg&uuml;nstigungsabbaugesetz) vom 16.&nbsp;Mai 2003 (BGBl I 2003, 660, BStBl I 2003, 321) erneut ge&auml;ndert worden, und zwar mit erstmaliger Wirkung zum Veranlagungszeitraum 2003 (&sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;11 Satz&nbsp;1 AStG i.d.F. des Steuerverg&uuml;nstigungsabbaugesetzes). Sie gilt daher in ihrer urspr&uuml;nglichen Form u.a. im Hinblick auf das Streitjahr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die genannte Rechtsprechung besagt indessen nicht, dass nach der hier ma&szlig;geblichen Rechtslage die Gew&auml;hrung eines unverzinslichen Gesellschafterdarlehens in keinem Fall die Rechtsfolge des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 AStG a.F. ausl&ouml;sen k&ouml;nne. Vielmehr ist sie nur dann nicht Gegenstand einer &quot;Gesch&auml;ftsbeziehung&quot;, wenn sie entweder nach den Vorschriften des f&uuml;r die Darlehensnehmerin ma&szlig;geblichen Gesellschaftsrechts als Zuf&uuml;hrung von Eigenkapital anzusehen ist (Senatsurteil vom 30.&nbsp;Mai 1990 I&nbsp;R&nbsp;97\/88, BFHE 160, 567, BStBl II 1990, 875) oder wenn sie der Zuf&uuml;hrung von Eigenkapital in einer Weise nahe steht, die eine steuerrechtliche Gleichbehandlung mit jener gebietet (Senatsurteil in BFH\/NV 2009, 123). Letzteres ist insbesondere dann der Fall, wenn die Darlehensgew&auml;hrung eine unzureichende Eigenkapitalausstattung der Kapitalgesellschaft ausgleicht und eine notwendige Bedingung daf&uuml;r ist, dass diese Gesellschaft die ihr zugedachte wirtschaftliche Funktion erf&uuml;llen kann (Senatsurteile in BFHE 194, 53, BStBl II 2002, 720; in BFH\/NV 2009, 123; Senatsbeschluss vom 29.&nbsp;April 2009 I&nbsp;R&nbsp;26\/08, BFH\/NV 2009, 1648; Senatsurteil in BFHE 230, 156, BStBl II 2010, 895). Fehlt es an diesen qualifizierenden Voraussetzungen, ist im Zusammenhang mit unverzinslichen Gesellschafterdarlehen f&uuml;r eine Korrektur von Eink&uuml;nften gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 AStG a.F. Raum.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Das FG ist nach diesen Ma&szlig;gaben im Wege einer Gesamtw&uuml;rdigung des Gesellschaftsvertrags und des Darlehensvertrags und der im Zeitpunkt des Abschlusses dieser Vertr&auml;ge vorliegenden Umst&auml;nde (Urteil des Bundesfinanzhofs vom 4.&nbsp;November 1997 VIII&nbsp;R&nbsp;18\/94, BFHE 184, 374, BStBl II 1999, 344) zu dem Schluss gekommen, dass sich das Darlehen teilweise &#8211;bezogen auf das Streitjahr 2001 mit einem Anteil von 35&nbsp;% des zum Beginn des Jahres bestehenden Restdarlehens&#8211; als eigenkapitalersetzend darstellte. In dem Umfang, in dem die prognostizierten Ertr&auml;ge nicht ausreichen w&uuml;rden, um ein fremd&uuml;blich verzinstes Darlehen zu bedienen, sei die Gew&auml;hrung des zinslosen Darlehens nicht innerhalb einer Gesch&auml;ftsbeziehung i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 und 4 AStG a.F. erfolgt. Diese W&uuml;rdigung, die mit der Revision ausdr&uuml;cklich nicht angegriffen wird, ist nachvollziehbar und f&uuml;r das Revisionsverfahren bindend (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO). Es bestehen insbesondere auch keine Zweifel daran, dass es m&ouml;glich ist, das im Ausgangspunkt einheitliche Rechtsgesch&auml;ft der Darlehensgew&auml;hrung nach den steuerrechtlichen Ma&szlig;gaben einer Qualifizierung als eigenkapitalersetzend zu zerlegen und f&uuml;r den Tatbestand des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 AStG a.F. (&quot;Gesch&auml;ftsbeziehung&quot;) einer unterschiedlichen W&uuml;rdigung zuzuf&uuml;hren (zweifelnd Puls, Internationales Steuerrecht &#8211;IStR&#8211; 2013, 704, 706&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Liegt daher im Umfang von 65&nbsp;% des (Rest-)Darlehensbetrages eine &quot;Gesch&auml;ftsbeziehung&quot; i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;4 AStG a.F. vor, kommt eine Eink&uuml;nftekorrektur insoweit in Betracht, als die Darlehensbedingungen von denen abweichen, die voneinander unabh&auml;ngige Dritte unter gleichen oder &auml;hnlichen Verh&auml;ltnissen vereinbart h&auml;tten. F&uuml;r eine entsprechende Bemessung der Korrektur fehlen tats&auml;chliche Feststellungen des FG, die nachzuholen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat eine Eink&uuml;nftekorrektur durch Hinzurechnung fiktiver Zinsen in einem Umfang bef&uuml;rwortet, den es den Ma&szlig;gaben des &sect;&nbsp;8a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG 1999) entnommen hat. Nach dieser Regelung sei es als verkehrs&uuml;blich anzusehen, dass Eigenkapital und Gesellschafterfremdkapital (zumindest) im Verh&auml;ltnis &quot;zwei zu drei&quot; zueinander st&uuml;nden, so dass Verg&uuml;tungen f&uuml;r Gesellschafterfremdkapital maximal f&uuml;r einen Betrag in H&ouml;he von 60&nbsp;% der Summe aus Eigenkapital und Gesellschafterfremdkapital anfielen. Auf dieser Grundlage k&ouml;nne es nicht als missbr&auml;uchlich angesehen werden, wenn f&uuml;r Gesellschafterfremdkapital, welches 60&nbsp;% der Summe aus Gesellschafterfremdkapital und Eigenkapital &uuml;berschreite, keine Verg&uuml;tung vereinbart werde. Jenem Kapitalbetrag komme (ebenfalls) eine eigenkapital&auml;hnliche Funktion zu. Insoweit liege (typisierend) ein wirtschaftlicher Grund f&uuml;r eine unentgeltliche Darlehensgew&auml;hrung vor, so dass sich die Korrektur auf den Ausgangsbetrag von 60&nbsp;% der Summe aus Darlehen und Eigenkapital &#8211;unter Anwendung eines Zinssatzes von 4,5&nbsp;%&#8211; beschr&auml;nke.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dem ist nicht zu folgen. &sect;&nbsp;8a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 KStG 1999 kann nicht als Bewertungsma&szlig;stab f&uuml;r eine Korrektur nach Ma&szlig;gabe eines fremd&uuml;blichen Entgelts herangezogen werden (so im Ergebnis auch Hruschka, Internationale Steuer-Rundschau &#8211;ISR&#8211; 2013, 123, 124; wohl auch Nolden\/Bollermann, Internationale Wirtschaftsbriefe &#8211;IWB&#8211; 2013, 649, 655). &sect;&nbsp;8a KStG 1999 bezieht sich auf (tats&auml;chlich vereinbarte und als Aufwand angefallene) Verg&uuml;tungen f&uuml;r Gesellschafter-Fremdkapital, soweit jenes Kapital gemessen am anteiligen Eigenkapital des Anteilseigners nach einer typisierenden Bemessung zu hoch und verkehrsun&uuml;blich ist, und l&ouml;st (vorbehaltlich eines sog. Fremderhaltnachweises) einen Ansatz einer verdeckten Gewinnaussch&uuml;ttung bei der Darlehensnehmerin aus. Eine auf die konkrete Gesch&auml;ftsbeziehung zwischen der Kl&auml;gerin und ihrer Tochtergesellschaft abzielende Bemessung einer fremdvergleichsgerechten Verzinsung liegt darin aber nicht. Das FG hatte insoweit in seinem Urteil schon selbst einger&auml;umt, dass die Ertragskraft der Darlehensnehmerin eine Abweichung von dem typisierten Ma&szlig;stab einer verkehrsun&uuml;blichen Fremdfinanzierung rechtfertigen k&ouml;nne, diesem Aspekt im Streitfall aber keine Bedeutung beigemessen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Ermittlung bzw. Bemessung eines nach den Ma&szlig;gaben des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 und 3 AStG a.F. fremdvergleichsgerechten &quot;Preises&quot; f&uuml;r die Darlehensgew&auml;hrung obliegt dem FG. Tatrichterliche Feststellungen, die z.B. als Grundlage f&uuml;r eine im Bereich von Finanzierungsleistungen m&ouml;gliche Preisvergleichsmethode (s. Schaumburg, Internationales Steuerrecht, 3.&nbsp;Aufl., Rz&nbsp;18.174, m.w.N.; s.a. Nolden\/Bollermann, IWB 2013, 649, 653&nbsp;f.; Bogensch&uuml;tz, Die Unternehmensbesteuerung 2014, 155) herangezogen werden k&ouml;nnten, liegen nicht vor. Es ist entgegen der Einsch&auml;tzung der Revision auch nicht zweifelsfrei, dass den Feststellungen des FG (zu 4. der Gr&uuml;nde des angefochtenen Urteils) die abschlie&szlig;ende W&uuml;rdigung zugrunde liegt, ein Zinssatz von 4,5&nbsp;% sei im konkreten Fall und bezogen auf die in den Gr&uuml;nden (zu 3.) ermittelte Bemessungsgrundlage fremdvergleichsgerecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die hiernach in Betracht kommende Anwendung des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 AStG a.F. ist nicht unionsrechtswidrig: Denn die belastende Wirkung der Rechtsnorm beschr&auml;nkt sich im Streitfall darauf, dem Umstand einer unentgeltlichen Darlehensgew&auml;hrung der Muttergesellschaft an die Tochtergesellschaft durch Ansatz eines fremdvergleichsgerechten Leistungsentgelts Rechnung zu tragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Entscheidung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union, fr&uuml;her Gerichtshof der Europ&auml;ischen Gemeinschaften (EuGH), zu einer im belgischen Recht vorgesehenen Eink&uuml;nftekorrektur (EuGH-Urteil vom 21.&nbsp;Januar 2010 C-311\/08, &quot;SGI&quot;, Slg. 2010, I-487) entnimmt der Senat, dass eine solche Regelung mit der Niederlassungsfreiheit gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;43 des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft i.d.F. des Vertrags von Amsterdam vom 2.&nbsp;Oktober 1997 zur &Auml;nderung des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union, der Vertr&auml;ge zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaften und einiger damit zusammenh&auml;ngender Rechtsakte (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften 1997, Nr.&nbsp;C-340, 1, nunmehr Art.&nbsp;49 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union i.d.F. des Vertrags von Lissabon zur &Auml;nderung des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union und des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union, 2008, Nr.&nbsp;C-115, 47) &#8211;AEUV&#8211;, vereinbar sein kann, da sie zur Wahrung einer ausgewogenen Aufteilung der Besteuerungsbefugnis zwischen den Mitgliedstaaten und der Notwendigkeit der Verhinderung einer Steuerumgehung gerechtfertigt sein kann. Sie ist aber nur dann verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, wenn die Regelung eine Pr&uuml;fung objektiver und nachpr&uuml;fbarer Umst&auml;nde vorsieht, damit festgestellt werden kann, ob ein gesch&auml;ftlicher Vorgang eine rein k&uuml;nstliche Konstruktion zu steuerlichen Zwecken darstellt. Dabei muss in jedem Fall, in dem der Verdacht besteht, dass ein gesch&auml;ftlicher Vorgang &uuml;ber das hinausgeht, was die betreffenden Gesellschaften unter Bedingungen des freien Wettbewerbs vereinbart h&auml;tten, dem Steuerpflichtigen, ohne ihn &uuml;berm&auml;&szlig;igen Verwaltungszw&auml;ngen zu unterwerfen, die M&ouml;glichkeit einger&auml;umt werden, Beweise f&uuml;r etwaige wirtschaftliche Gr&uuml;nde f&uuml;r den Abschluss dieses Gesch&auml;fts beizubringen. Dar&uuml;ber hinaus muss sich, wenn die Pr&uuml;fung solcher Umst&auml;nde zu dem Ergebnis f&uuml;hrt, dass der in Rede stehende gesch&auml;ftliche Vorgang &uuml;ber das hinausgeht, was die betreffenden Gesellschaften unter Bedingungen des freien Wettbewerbs vereinbart h&auml;tten, die steuerliche Berichtigung auf den Teil beschr&auml;nken, der &uuml;ber das hinausgeht, was ohne die gegenseitige Verflechtung dieser Gesellschaften vereinbart worden w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ob &sect;&nbsp;1 AStG a.F. diesen Ma&szlig;gaben vollen Umfangs entspricht, ist im Streitfall nicht zu entscheiden. Jedenfalls eine Korrektur einer unentgeltlichen Darlehensgew&auml;hrung auf der Grundlage des (allgemeinen) Fremdvergleichs, der zwar den Einfluss der wirtschaftlichen Verflechtung zwischen den Gesch&auml;ftspartnern auf die Preisbildung ausschlie&szlig;t, nicht aber sachbezogene wirtschaftliche Gr&uuml;nde der Parteien (s. zu einer unentgeltlichen Darlehensgew&auml;hrung im Interesse des Darlehensgebers das Senatsurteil in BFHE 230, 156, BStBl II 2010, 895; s.a. &#8211;u.U. allerdings dar&uuml;ber hinaus gehend&#8211; zum Einfluss von evtl. vorhandenen weiteren Gesch&auml;ftsbeziehungen zwischen den Vertragspartnern auf die Fremd&uuml;blichkeit der vereinbarten Bedingungen des Darlehensvertrags das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2011, BStBl I 2011, 277, Tz.&nbsp;4.1), ist als Ma&szlig;nahme zur Wahrung einer ausgewogenen Aufteilung der Besteuerungsrechte geeignet und jedenfalls nicht unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig (so im Ergebnis auch Hruschka, ISR 2013, 123, 124; wohl auch Nientimp, ISR 2013, 122, 123; Ditz in Sch&ouml;nfeld\/Ditz, DBA, Art.&nbsp;9 Rz&nbsp;17; derselbe in Wassermeyer\/Baumhoff, Verrechnungspreise international verbundener Unternehmen, 2014, Rz&nbsp;6.501; Scheipers\/Linn, IStR 2010, 469, 473&nbsp;f.; Nolden\/ Bollermann, IWB 2013, 649, 652&nbsp;ff.; Greinert\/Weigert, Der Betrieb 2013, 2524, 2526&nbsp;f.; a.A. wohl Puls, IStR 2013, 704, 707). F&uuml;r diese Frage besteht kein weiter gehender Kl&auml;rungsbedarf durch eine Vorlage an den EuGH auf der Grundlage des Art.&nbsp;267 AEUV (s. insoweit EuGH-Urteil vom 6.&nbsp;Oktober 1982, Rs.&nbsp;283\/81, &quot;C.I.L.F.I.T.&quot;, Slg. 1982, 3415).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.6.2014, I R 88\/12 Eink&uuml;nfteberichtigung nach &sect; 1 AStG a.F. bei Gew&auml;hrung eines zinslosen Darlehens an eine belgische Tochtergesellschaft Tatbestand 1&nbsp; I. Streitig ist der Ansatz einer Eink&uuml;nftekorrektur gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 des Gesetzes &uuml;ber die Besteuerung bei Auslandsbeziehungen (Au&szlig;ensteuergesetz) i.d.F. des Streitjahres 2001 (AStG a.F.) im Zusammenhang mit der Gew&auml;hrung eines zinslosen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-88-12-einkuenfteberichtigung-nach-par-1-astg-af-bei-gewaehrung-eines-zinslosen-darlehens-an-eine-belgische-tochtergesellschaft\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;88\/12 &#8211; Eink&uuml;nfteberichtigung nach &sect; 1 AStG a.F. bei Gew&auml;hrung eines zinslosen Darlehens an eine belgische Tochtergesellschaft<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64036","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64036","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64036"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64036\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64036"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64036"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64036"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}