{"id":64046,"date":"2015-03-10T20:06:27","date_gmt":"2015-03-10T18:06:27","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64046"},"modified":"2015-03-10T20:06:27","modified_gmt":"2015-03-10T18:06:27","slug":"x-r-32-12-photovoltaikanlage-auf-dachflaeche-betriebsausgabenabzug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-32-12-photovoltaikanlage-auf-dachflaeche-betriebsausgabenabzug\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;32\/12 &#8211; Photovoltaikanlage auf Dachfl&auml;che &#8211; Betriebsausgabenabzug"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.9.2014, X R 32\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Photovoltaikanlage auf Dachfl&auml;che &#8211; Betriebsausgabenabzug<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) sind zusammen veranlagte Eheleute. F&uuml;r das Streitjahr 2007 erkl&auml;rten sie u.a. Verluste aus Gewerbebetrieb von jeweils 11.540&nbsp;EUR aus dem Gewerbe &quot;[beide Namen], Stromerzeugung&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es handelte sich um den in Vorbereitung befindlichen Betrieb einer Photovoltaikanlage. An das Wohnhaus der Kl&auml;ger grenzt eine Scheune von 192&nbsp;m&sup2; Grundfl&auml;che, die 1948 errichtet wurde. Im Streitjahr 2007 befanden sich in der Scheune noch alte Strohvorr&auml;te und &#8211;so die Formulierung der Kl&auml;ger&#8211; &quot;Ger&uuml;mpel&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahre 2007 sanierten die Kl&auml;ger das Dach der Scheune. Sie lie&szlig;en die Dacheindeckung, die Dachrinnen und die Fallrohre erneuern sowie die Dachsparren verst&auml;rken. Nachdem sie zun&auml;chst das Dach zum Zwecke der Errichtung einer Photovoltaikanlage an einen Investor verpachten wollten, haben sie schlie&szlig;lich selbst eine Anlage errichtet und betreiben diese seit Herbst 2008.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ihren Gewinn aus der Anlage ermittelten die Kl&auml;ger durch Einnahme-&Uuml;berschussrechnung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes (EStG). Als Betriebsausgaben waren darin enthalten u.a. Absetzung f&uuml;r Abnutzung (AfA) in H&ouml;he von insgesamt 343,29&nbsp;EUR aus einer Bemessungsgrundlage von 30.863&nbsp;EUR (Altbausubstanz 15.000&nbsp;EUR, Sanierungskosten 15.863&nbsp;EUR, davon Arbeitslohnanteil 7.320&nbsp;EUR netto) sowie gezahlte Vorsteuern von 3.014,02&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem Antrag der Kl&auml;ger entgegen legte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) der Besteuerung Verluste aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 9.862&nbsp;EUR bzw. 9.861&nbsp;EUR zugrunde und setzte die Einkommensteuer auf 868&nbsp;EUR fest. AfA und gezahlte Vorsteuern ber&uuml;cksichtigte das FA nicht, hingegen eine Ansparabschreibung in H&ouml;he von 19.545,70&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einspruchsverfahren &auml;nderte das FA den Bescheid aus Gr&uuml;nden, die nicht mit dem vorliegenden Streit zusammenh&auml;ngen, rechnete die gesamten Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb von .\/.&nbsp;19.723&nbsp;EUR dem Kl&auml;ger allein zu, setzte die Einkommensteuer auf 726&nbsp;EUR fest und wies den Einspruch der Kl&auml;ger als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Klage machten die Kl&auml;ger geltend, die Scheune sei in das notwendige, hilfsweise gewillk&uuml;rte Betriebsverm&ouml;gen ihres Gewerbebetriebes eingelegt worden, so dass AfA zu ber&uuml;cksichtigen sei. Das Dach sei lediglich deshalb saniert worden, um die Photovoltaikanlage installieren zu k&ouml;nnen, da die maroden Dachlatten und die schadhafte Dacheindeckung die Installation der Photovoltaikanlage nicht erlaubt habe. Sie begehrten in erster Linie den sofortigen Abzug der Sanierungsaufwendungen als Erhaltungsaufwendungen, hilfsweise den Ansatz der AfA, h&ouml;chst hilfsweise eine Steuererm&auml;&szlig;igung nach &sect;&nbsp;35a EStG f&uuml;r die in den Sanierungsaufwendungen enthaltenen Arbeitsl&ouml;hne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA vertrat die Auffassung, die Photovoltaikanlage sei als Betriebsvorrichtung ein eigenst&auml;ndiges bewegliches Wirtschaftsgut, die Scheune daher kein Betriebsverm&ouml;gen des Gewerbebetriebes und die Aufwendungen f&uuml;r die Dachsanierung Kosten der privaten Lebensf&uuml;hrung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hat mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2012, 2279 ver&ouml;ffentlichten Urteil der Klage insoweit stattgegeben, als bei den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb des Kl&auml;gers weitere Betriebsausgaben in H&ouml;he von 9.505&nbsp;EUR sowie ein Investitionsabzugsbetrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1 EStG von noch 13.697&nbsp;EUR (statt bisher 19.545&nbsp;EUR) zu ber&uuml;cksichtigen sei. Es verstand den Antrag der Kl&auml;ger dahingehend, den Investitionsabzugsbetrag nur soweit zu ber&uuml;cksichtigen, wie es erforderlich sei, um die Einkommensteuer ohne Hinzurechnung der Altersvorsorgezulage auf 0&nbsp;EUR zu reduzieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In vollem Umfang seien lediglich die Aufwendungen f&uuml;r die Verst&auml;rkung der Sparren in H&ouml;he von &#8211;unstreitig&#8211; 500&nbsp;EUR netto abziehbar, da die Verst&auml;rkung statisch notwendig gewesen sei, um die Anlage zu tragen. Im &Uuml;brigen seien 49&nbsp;% der Aufwendungen als Erhaltungsaufwendungen sofort abziehbar. Zwar sei die Scheune selbst einschlie&szlig;lich des Daches notwendiges Privatverm&ouml;gen, da sie zum Einlagern von &quot;Ger&uuml;mpel&quot; und Stroh und damit ausschlie&szlig;lich privat genutzt werde, w&auml;hrend die Photovoltaikanlage als Betriebsvorrichtung ein selbst&auml;ndiges Wirtschaftsgut sei. Allerdings habe das Dach neben dem Schutz des Geb&auml;udes auch der Installation der Photovoltaikanlage gedient. Die Aufwendungen zur Dachsanierung seien daher gemischte Aufwendungen und mit dem betrieblich veranlassten Teil als Aufwandseinlage abziehbar. Die Aufteilung sei nach den Verwendungsverh&auml;ltnissen des Geb&auml;udes vorzunehmen. Eine Aufteilung nach den Nutzfl&auml;chen komme zwar nicht in Betracht, weil Dachfl&auml;chen und Innenfl&auml;chen nicht vergleichbar seien. Eine Aufteilung sei aber nach fiktiven Vermietungsentgelten und damit nach den erzielbaren Miet- bzw. Pachtzinsen f&uuml;r das Scheunengeb&auml;ude einerseits und die Dachfl&auml;che andererseits m&ouml;glich, die zu der angesetzten Quote von 49&nbsp;% zu 51&nbsp;% f&uuml;hre.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision macht das FA geltend, die Sanierungskosten f&uuml;r das Dach des im Privatverm&ouml;gen befindlichen Geb&auml;udes seien auch nicht teilweise betrieblich veranlasst. Das Dach diene dem Schutz des Geb&auml;udes vor &auml;u&szlig;eren Witterungseinfl&uuml;ssen und nur als Nebenzweck in v&ouml;llig untergeordnetem Ma&szlig;e als Unterlage f&uuml;r die Photovoltaikanlage. Daher komme weder eine Zuordnung von Dach oder Geb&auml;ude &#8211;ggf. anteilig&#8211; zum Betriebsverm&ouml;gen noch eine Ber&uuml;cksichtigung der Aufwendungen &#8211;ggf. anteilig&#8211; als Aufwandseinlage in Betracht. Im &Uuml;brigen seien die Dacheindeckung, die Latten, die Fallrohre und die Dachrinnen f&uuml;r die Installation der Anlage nicht erforderlich gewesen. Zutreffend sei lediglich die Ber&uuml;cksichtigung von 500&nbsp;EUR zuz&uuml;glich Umsatzsteuer f&uuml;r die Verst&auml;rkung der Dachsparren. Im Hinblick darauf hat das FA durch &Auml;nderungsbescheid vom 24.&nbsp;Oktober 2012 die Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb mit .\/.&nbsp;20.318&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt und die Einkommensteuer auf 618&nbsp;EUR festgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben und die Einkommensteuer 2007 in der Weise festzusetzen, dass im Rahmen der Ermittlung des Gewinns aus dem Betrieb der Photovoltaikanlage die Aufwendungen f&uuml;r die Sanierung des Daches lediglich im Umfang von 500&nbsp;EUR zuz&uuml;glich Umsatzsteuer als Betriebsausgaben ber&uuml;cksichtigt werden, und im &Uuml;brigen die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger haben den Antrag formuliert, das Urteil des FG aufzuheben. Ihr prozessuales Begehren ist darauf gerichtet, die Revision zur&uuml;ckzuweisen, da sie die Einkommensteuerfestsetzung mit Null begehren. Sie streben aber eine andere Berechnungsweise an. Sie m&ouml;chten in erster Linie die Sanierungsaufwendungen sowie die Vorsteuer in voller H&ouml;he ber&uuml;cksichtigt wissen, den Investitionsabzugsbetrag f&uuml;r die Photovoltaikanlage auf 4.415&nbsp;EUR reduzieren und damit den Verlust aus Gewerbebetrieb mit 23.469&nbsp;EUR ansetzen. Hilfsweise m&ouml;chten sie Vorsteuern von 1.507&nbsp;EUR sowie AfA von 350&nbsp;EUR als zus&auml;tzliche Betriebsausgaben, den Investitionsabzugsbetrag mit 20.935&nbsp;EUR und damit ebenfalls einen Verlust aus Gewerbebetrieb mit 23.469&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt wissen. Weiter hilfsweise m&ouml;chten sie den Investitionsabzugsbetrag mit 18.235&nbsp;EUR und den Verlust aus Gewerbebetrieb mit 20.418&nbsp;EUR ansetzen und ferner f&uuml;r die in den Sanierungskosten enthaltenen Handwerkerleistungen eine Steuererm&auml;&szlig;igung nach &sect;&nbsp;35a EStG in H&ouml;he von 600&nbsp;EUR gew&auml;hrt bekommen. H&ouml;chst hilfsweise schlie&szlig;lich m&ouml;chten sie den Investitionsabzugsbetrag mit 21.285&nbsp;EUR und damit einen Verlust aus Gewerbebetrieb mit 23.469&nbsp;EUR angesetzt wissen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger machen geltend, ausl&ouml;sendes Moment der Aufwendungen f&uuml;r die Dachsanierung sei der beabsichtigte Betrieb der Photovoltaikanlage gewesen, nachdem sie zuvor erwogen h&auml;tten, die Scheune abzurei&szlig;en. Eine etwaige private Mitveranlassung sei von ganz untergeordneter Bedeutung und daher nicht zu ber&uuml;cksichtigen. Die Sanierung habe keine wesentliche Verbesserung der Scheune bewirkt, da das vorhandene Dach auch ohne Renovierung noch &uuml;ber Jahre ausreichend vor Witterungseinfl&uuml;ssen gesch&uuml;tzt h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Auf die Revision des FA ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) die Entscheidung des FG aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckzuverweisen. &Uuml;ber den &Auml;nderungsbescheid vom 24.&nbsp;Oktober 2012 hinaus sind weitere Betriebsausgaben bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus Gewerbebetrieb nicht zu ber&uuml;cksichtigen (dazu unten 1.). Der Senat vermag jedoch nicht zu beurteilen, ob den Kl&auml;gern eine Steuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r Handwerkerleistungen nach &sect;&nbsp;35a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. des Streitjahres zusteht, so dass die entsprechenden Feststellungen nachzuholen sind (dazu unten 2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Aufwendungen f&uuml;r die Dachsanierung sind mit Ausnahme der nicht mehr im Streit stehenden Sparrenverst&auml;rkung nur zum Teil durch den Betrieb der Photovoltaikanlage veranlasst (dazu unten a). Da jedoch eine Aufteilung mangels geeigneter Aufteilungskriterien nicht m&ouml;glich ist, sind die gesamten Aufwendungen der privaten Sph&auml;re zuzuordnen (dazu unten b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Mit dem Betrieb der Photovoltaikanlage in der Absicht, damit Gewinn zu erzielen, erzielt der Kl&auml;ger nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG gewerbliche Eink&uuml;nfte (vgl. Senatsurteile vom 15.&nbsp;September 2010 X&nbsp;R&nbsp;21\/08, BFH\/NV 2011, 235, und vom 24.&nbsp;Oktober 2012 X&nbsp;R&nbsp;36\/10, BFH\/NV 2013, 252). Im Rahmen der Gewinnermittlung sind diejenigen Aufwendungen als Betriebsausgaben abzuziehen, die durch den Betrieb veranlasst sind (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1, Abs.&nbsp;4 EStG). Dazu geh&ouml;ren auch Aufwendungen, die durch die betrieblich veranlasste Nutzung von eigenen betriebsfremden Wirtschaftsg&uuml;tern entstehen (sog. Aufwandseinlage, grundlegend Beschluss des Gro&szlig;en Senats des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 26.&nbsp;Oktober 1987 GrS&nbsp;2\/86, BFHE 151, 523, BStBl II 1988, 348, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zu Recht erkannt, dass die Dachsanierung sowohl betrieblich als auch privat und damit gemischt veranlasst ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Allerdings vermag die Photovoltaikanlage eine Zuordnung des Dachs als Geb&auml;udeteil oder gar der Scheune insgesamt zum Betriebsverm&ouml;gen nicht zu bewirken. Vielmehr ist die Scheune insgesamt Privatverm&ouml;gen geblieben. Sie kann weder ganz noch teilweise dem Betriebsverm&ouml;gen zugeordnet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die Zuordnung der Scheune zur betrieblichen oder privaten Sph&auml;re muss sich auf die Scheune selbst ohne die Photovoltaikanlage beziehen, denn die Anlage ist f&uuml;r sich genommen als Betriebsvorrichtung ein eigenst&auml;ndiges Wirtschaftsgut. Das steht zwischen den Beteiligten zu Recht nicht im Streit, so dass der Senat von weiteren Ausf&uuml;hrungen hierzu absieht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Scheune dient aber nach wie vor dem privaten Gebrauch, n&auml;mlich der Lagerung von Gegenst&auml;nden, die mit dem Betrieb des Kl&auml;gers nicht in Zusammenhang stehen. Ob es sich dabei um Gegenst&auml;nde von einem gewissen Wert handelt oder um objektiv wertloses &quot;Ger&uuml;mpel&quot;, ist zweitrangig. Auch die Aufbewahrung von &quot;Ger&uuml;mpel&quot; im Privatverm&ouml;gen ist eine Privatnutzung, zumal ihr die Entscheidung zugrunde liegt, dieses aufzubewahren und nicht zu entsorgen. Folglich besteht ein &#8211;privates&#8211; Interesse an der Aufbewahrung, so dass die Scheune jedenfalls auch eine private Nutzung und Zweckbestimmung besitzt. Diese ist auch nicht von v&ouml;llig untergeordneter Bedeutung, da sie sich immerhin auf den gesamten umbauten Raum bezieht. Die Zuordnung der Scheune insgesamt zum Betriebsverm&ouml;gen kommt daher nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Aber auch eine teilweise Zuordnung der Scheune zum Betriebsverm&ouml;gen, etwa nur des Daches, ist nicht m&ouml;glich. Die Aufteilung eines Geb&auml;udes in verschiedene Wirtschaftsg&uuml;ter setzt voraus, dass die entsprechenden Geb&auml;udeteile in unterschiedlichen Nutzungs- und Funktionszusammenh&auml;ngen stehen (Beschl&uuml;sse des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 26.&nbsp;November 1973 GrS&nbsp;5\/71, BFHE 111, 242, BStBl II 1974, 132, unter II.3.d, sowie vom 23.&nbsp;August 1999 GrS&nbsp;5\/97, BFHE&nbsp;189, 174, BStBl II&nbsp;1999, 774, unter C.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das ist bei dem Scheunendach nicht der Fall. Das Dach bleibt auch dann, wenn es zus&auml;tzlich f&uuml;r betriebliche Zwecke hergerichtet und genutzt wird, wesentlicher konstruktiver Bestandteil der Scheune insgesamt und beh&auml;lt seine Funktion, den Scheunenraum zu umschlie&szlig;en und das Innere vor Witterung zu sch&uuml;tzen. Damit steht es weiterhin in einem &#8211;engen und wesentlichen&#8211; Nutzungs- und Funktionszusammenhang zu der privaten Sph&auml;re. Die betriebliche Zweckbestimmung beschr&auml;nkt sich darauf, eine betriebliche Mitnutzung zu erm&ouml;glichen. Das reicht indes nicht aus (ebenso BFH-Urteil vom 17.&nbsp;Oktober 2013 III&nbsp;R&nbsp;27\/12, BFHE 243, 327, BStBl II 2014, 372).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dies &auml;ndert allerdings nichts daran, dass eine betriebliche Mitveranlassung der Dachsanierung vorliegt. Dieser Veranlassungszusammenhang w&auml;re dem Grunde nach geeignet, den Abzug der Aufwendungen als Aufwandseinlage nach Ma&szlig;gabe des Beschlusses in BFHE 151, 523, BStBl II 1988, 348 zu rechtfertigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat ausgef&uuml;hrt, das Dach des Schuppens habe neben dem Schutz des Schuppens gegen Witterungseinfl&uuml;sse auch der Installation der Photovoltaikanlage gedient; die im Zusammenhang mit der Sanierung des Daches stehenden Aufwendungen st&uuml;nden teilweise in Zusammenhang mit dem Betrieb der Photovoltaikanlage und seien als gemischte Aufwendungen z.T. betrieblich veranlasst. Hierin liegt eine tats&auml;chliche W&uuml;rdigung dahin, dass die Dachsanierung jedenfalls auch deshalb vorgenommen wurde, um die Photovoltaikanlage installieren zu k&ouml;nnen. Hieran ist der Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden. Das FA hatte im &Uuml;brigen diesen Kausalzusammenhang f&uuml;r sich genommen nie bestritten. Es hatte lediglich abweichende rechtliche Schlussfolgerungen gezogen, die es zum einen aus der Zuordnung der Scheune zum Privatverm&ouml;gen, zum anderen daraus herleitete, dass es der Funktion des Dachs als Schutz vor Witterungseinfl&uuml;ssen deutlich ein h&ouml;heres Gewicht einr&auml;umte als der Funktion als Unterbau f&uuml;r die Photovoltaikanlage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit das FA nunmehr vortr&auml;gt, zwischen den Sanierungskosten und der Photovoltaikanlage bestehe nur ein zeitlicher, aber kein sachlicher Zusammenhang, so dass keine, auch keine teilweise betriebliche Veranlassung vorliege, handelt es sich lediglich um eine abweichende W&uuml;rdigung des Sachverhalts. Revisionsgr&uuml;nde in Bezug auf die Feststellungen des FG hat das FA jedoch nicht vorgebracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Gleichwohl ist ein Abzug der Sanierungskosten im Ergebnis nicht m&ouml;glich. Zwar k&ouml;nnen gemischt veranlasste Aufwendungen grunds&auml;tzlich aufgeteilt werden. Das gilt jedoch dann nicht, wenn entweder die betriebliche oder private Veranlassung von v&ouml;llig untergeordneter Bedeutung ist oder die Veranlassungsbeitr&auml;ge so ineinandergreifen, dass eine Trennung nicht m&ouml;glich ist, weil es an objektivierbaren Kriterien f&uuml;r eine Aufteilung fehlt. Dann kommt ein Abzug der Aufwendungen insgesamt nicht in Betracht (Ma&szlig;gaben des Beschlusses des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 21.&nbsp;September 2009, GrS&nbsp;1\/06, BFHE 227, 1, BStBl II 2010, 672).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So verh&auml;lt es sich im Streitfall. Der Senat folgt insoweit der Entscheidung des III.&nbsp;Senats in BFHE 243, 327, BStBl II 2014, 372.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Wie der III.&nbsp;Senat darin im Einzelnen ausgef&uuml;hrt hat, begegnet die Aufteilung nach Vermietungsentgelten, die das FG bef&uuml;rwortet, methodischen Bedenken. Anders als im Umsatzsteuerrecht k&ouml;nnen die erzielten oder erzielbaren Miet- oder Pachtzinsen f&uuml;r die Nutzungs&uuml;berlassung des privaten Anteils auf der einen Seite und des betrieblichen Anteils auf der anderen Seite nicht als Aufteilungskriterien herangezogen werden, da nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH gemischt veranlasste Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten im Ertragsteuerrecht nicht im Verh&auml;ltnis der Einnahmen aufgeteilt werden k&ouml;nnen (BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Juni 2008 VIII&nbsp;R&nbsp;76\/05, BFHE 222, 313, BStBl II 2008, 937, m.w.N.). W&uuml;rden etwa Aufwendungen, die im Wege der AfA nach &sect;&nbsp;7 EStG &uuml;ber mehrere Jahre verteilt werden, nach einem ggf. fiktiven Einnahmeschl&uuml;ssel zugeordnet, so m&uuml;sste bei sich &auml;ndernden Markt- und Preisverh&auml;ltnissen entweder der Einnahmeschl&uuml;ssel Jahr f&uuml;r Jahr neu berechnet werden, was dem Stetigkeitsgrundsatz der AfA widerspr&auml;che, oder die Zuordnung w&auml;re auf Jahre hinweg auf die ggf. zuf&auml;lligen Markt- und Preisverh&auml;ltnisse des Zeitpunkts der Verausgabung fixiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vielmehr muss sich die Aufteilung danach orientieren, inwieweit die jeweiligen Aufwendungen durch die jeweiligen T&auml;tigkeiten veranlasst wurden (BFH-Urteil vom 4.&nbsp;November 1965, IV&nbsp;32\/64&nbsp;U, BFHE 84, 243, BStBl III 1966, 89). Der Veranlassungszusammenhang erm&ouml;glicht aber bei der in Rede stehenden Doppelfunktion des Daches keine bezifferbare Aufteilung, da Sanierungs- und Erhaltungsma&szlig;nahmen am Dach unweigerlich Einfluss auf beide Funktionen haben. Stabilisierungsma&szlig;nahmen, wie sie hier vorgenommen wurden, betreffen sowohl die Funktion des Daches als Schutz des Innenraums als auch die Funktion des Daches als Tr&auml;ger der Photovoltaikanlage und verbessern so die Funktion des Daches insgesamt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anders verh&auml;lt es sich allerdings, soweit konkrete Einzelma&szlig;nahmen ausschlie&szlig;lich der einen oder anderen Sph&auml;re zuzuordnen sind. Das betrifft im Streitfall die nach den Feststellungen des FG ausschlie&szlig;lich betrieblich veranlasste Verst&auml;rkung der Dachsparren, die jedoch nicht mehr im Streit steht. Feststellungen dahin, dass weitere Ma&szlig;nahmen sich ausschlie&szlig;lich der Installation der Photovoltaikanlage zuordnen lie&szlig;en, hat das FG nicht getroffen. Ob umgekehrt andere abgrenzbare Teile der Sanierung ausschlie&szlig;lich privat veranlasst sein k&ouml;nnten, weil sie mit der Tragf&auml;higkeit der Dachkonstruktion und damit mit der Photovoltaikanlage nichts zu tun haben, und schon deshalb nicht Gegenstand einer etwaigen Aufteilung sein k&ouml;nnten, ist im Streitfall nicht mehr entscheidungserheblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Andere geeignete Aufteilungsma&szlig;st&auml;be stehen nicht zur Verf&uuml;gung. Zwischen den Beteiligten steht nicht im Streit, dass Fl&auml;chen innerhalb eines Geb&auml;udes und Dachfl&auml;chen wesensverschieden und nur schwer vergleichbar sind. Sonstige Kriterien sind nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Senat kann nicht entscheiden, ob den Kl&auml;gern eine Steuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r Handwerkerleistungen nach &sect;&nbsp;35a Abs.&nbsp;2 Satz 2 EStG in der Fassung des Streitjahres zusteht. Das FG hat &#8211;aus seiner Sicht zu Recht&#8211; hierzu keine tats&auml;chlichen Feststellungen getroffen. Diese sind nachzuholen, so dass die Zur&uuml;ckverweisung des Rechtsstreits geboten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Entscheidung &uuml;ber die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.9.2014, X R 32\/12 Photovoltaikanlage auf Dachfl&auml;che &#8211; Betriebsausgabenabzug Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) sind zusammen veranlagte Eheleute. F&uuml;r das Streitjahr 2007 erkl&auml;rten sie u.a. Verluste aus Gewerbebetrieb von jeweils 11.540&nbsp;EUR aus dem Gewerbe &quot;[beide Namen], Stromerzeugung&quot;. 2&nbsp; Es handelte sich um den in Vorbereitung befindlichen Betrieb einer Photovoltaikanlage. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-32-12-photovoltaikanlage-auf-dachflaeche-betriebsausgabenabzug\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;32\/12 &#8211; Photovoltaikanlage auf Dachfl&auml;che &#8211; Betriebsausgabenabzug<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64046","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64046","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64046"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64046\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64046"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64046"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64046"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}