{"id":64054,"date":"2015-03-10T20:04:13","date_gmt":"2015-03-10T18:04:13","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64054"},"modified":"2015-03-10T20:04:13","modified_gmt":"2015-03-10T18:04:13","slug":"i-r-71-13-zustaendigkeit-zur-gesonderten-feststellung-freiberuflicher-einkuenfte-bei-spaeterer-verlegung-des-taetigkeitsorts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-71-13-zustaendigkeit-zur-gesonderten-feststellung-freiberuflicher-einkuenfte-bei-spaeterer-verlegung-des-taetigkeitsorts\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;71\/13 &#8211; Zust&auml;ndigkeit zur gesonderten Feststellung freiberuflicher Eink&uuml;nfte bei sp&auml;terer Verlegung des T&auml;tigkeitsorts"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.10.2014, I R 71\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Zust&auml;ndigkeit zur gesonderten Feststellung freiberuflicher Eink&uuml;nfte bei sp&auml;terer Verlegung des T&auml;tigkeitsorts<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) ist selbst&auml;ndiger EDV-Berater. Er ber&auml;t Unternehmen hinsichtlich der Implementierung und Anwendung von Standardsoftware. Die Beratung f&uuml;hrt er in der Regel am Ort des jeweiligen Unternehmens aus. Aufgrund eines mit der A-GmbH geschlossenen Rahmenvertrags &uuml;ber Subunternehmerleistungen war der Kl&auml;ger in den Streitjahren (2000 und 2001) bei Unternehmen des X-Konzerns an den inl&auml;ndischen Standorten in A-Stadt und B-Stadt sowie in P \/Portugal (2000) und Y \/Australien (2001) t&auml;tig. Seinem Vorbringen nach standen ihm f&uuml;r seine T&auml;tigkeit in A-Stadt, P und Y jeweils eigene R&auml;ume mit B&uuml;rom&ouml;beln und PC zur Verf&uuml;gung, f&uuml;r die er Schl&uuml;ssel gehabt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger wohnte von 2000 an in C-Stadt (Z-Stra&szlig;e) im &ouml;rtlichen Zust&auml;ndigkeitsbereich des Finanzamts C (FA C). Er gab diesem gegen&uuml;ber zun&auml;chst seine Wohnanschrift als Betriebssitz an. F&uuml;r das Streitjahr 2000 erkl&auml;rte er einen Gewinn aus (inl&auml;ndischem) Gewerbetrieb von 32.211&nbsp;DM sowie Eink&uuml;nfte aus einer portugiesischen Betriebsst&auml;tte von 82.031&nbsp;DM. F&uuml;r das Streitjahr 2001 erkl&auml;rte er einen Gewinn aus Gewerbebetrieb von 88.711&nbsp;DM und Eink&uuml;nfte aus ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten von 179.568&nbsp;DM (Portugal) und 138.086&nbsp;DM (Australien).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r das Streitjahr 2000 erlie&szlig; das FA C zun&auml;chst einen Einkommensteuerbescheid, in dem erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; die aus Portugal bezogenen Eink&uuml;nfte nach Ma&szlig;gabe des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Portugiesischen Republik zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen vom 15.&nbsp;Juli 1980 (BGBl II 1982, 130, BStBl I 1982, 348) &#8211;DBA-Portugal&#8211; von der Bemessungsgrundlage der deutschen Einkommensteuer ausgenommen wurden. In dem unter Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung ergangenen Bescheid f&uuml;r das Streitjahr 2001 behandelte das FA C hingegen die Eink&uuml;nfte aus Portugal und Australien als steuerpflichtig und forderte den Kl&auml;ger auf, das Vorhandensein von Betriebsst&auml;tten in diesen L&auml;ndern nachzuweisen. Gegen diesen Bescheid erhob der Kl&auml;ger Einspruch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA C f&uuml;hrte ab 7.&nbsp;Juni 2004 eine Au&szlig;enpr&uuml;fung zur Einkommensteuer f&uuml;r die Jahre 2000 bis 2002 durch, in der das Vorhandensein von ausl&auml;ndischen Betriebsst&auml;tten untersucht werden sollte. Im August 2004 teilte der Kl&auml;ger dem FA C mit, nach dem Wechsel seines steuerlichen Beraters sei er zu der Erkenntnis gelangt, dass er freiberuflich t&auml;tig sei; er habe seine inl&auml;ndische T&auml;tigkeit ausschlie&szlig;lich in A-Stadt und B-Stadt ausge&uuml;bt und seit Beginn seiner T&auml;tigkeit in A-Stadt 1999 dort eine Betriebsst&auml;tte unterhalten. F&uuml;r die Feststellung seiner freiberuflichen Eink&uuml;nfte sei deshalb das Finanzamt A (FA A) zust&auml;ndig. Das FA A teilte im Oktober 2004 mit, es stimme aus Zweckm&auml;&szlig;igkeitserw&auml;gungen der Beendigung der begonnenen Au&szlig;enpr&uuml;fung durch das FA C zu. Der Pr&uuml;fer kam zu dem Ergebnis, die im Ausland erzielten Eink&uuml;nfte seien s&auml;mtlich im Inland steuerpflichtig, weil der Kl&auml;ger weder in Portugal noch in Australien &uuml;ber feste Einrichtungen bzw. Betriebsst&auml;tten verf&uuml;gt habe. Das FA C schloss sich dem an und erlie&szlig; im Juni 2005 einen entsprechend ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr 2000; den Bescheid f&uuml;r das Streitjahr 2001 &auml;nderte es ebenfalls, ber&uuml;cksichtigte aber weiterhin die im Ausland erzielten Eink&uuml;nfte als im Inland steuerpflichtig. Eine gesonderte Feststellung der Eink&uuml;nfte aus freiberuflicher T&auml;tigkeit war f&uuml;r keines der beiden Streitjahre erfolgt. Im Einspruchsverfahren wendete sich der Kl&auml;ger u.a. gegen die Zust&auml;ndigkeit des FA C f&uuml;r die Ermittlung der Eink&uuml;nfte aus freiberuflicher T&auml;tigkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Seit 2007 &uuml;bt der Kl&auml;ger seine berufliche T&auml;tigkeit in C-Stadt aus. Seine B&uuml;ror&auml;ume liegen im Bezirk des Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8230; &#8211;FA&#8211;). Das FA wies den Einspruch gegen die Bescheide des FA C mit Einspruchsentscheidung vom 12.&nbsp;Februar 2010 zur&uuml;ck. Das FA C sei zust&auml;ndig gewesen. Der Wechsel der Zust&auml;ndigkeit trete erst ein, wenn eine der Finanzbeh&ouml;rden von den die Ver&auml;nderung begr&uuml;ndenden Umst&auml;nden erfahre. Jedoch k&ouml;nne die bisher zust&auml;ndige Beh&ouml;rde das Verwaltungsverfahren fortf&uuml;hren, wenn dies zweckm&auml;&szlig;ig sei und das nunmehr zust&auml;ndige Finanzamt zustimme. Ungeachtet dessen k&ouml;nne auch das jetzt zust&auml;ndige Finanzamt die Veranlagung durchf&uuml;hren, da bei F&auml;llen von geringer Bedeutung auf eine gesonderte Feststellung verzichtet werden k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die deswegen erhobene Klage blieb ohne Erfolg. Das Finanzgericht (FG) Berlin-Brandenburg hat sie mit Urteil vom 11.&nbsp;Dezember 2012&nbsp;&nbsp;8&nbsp;K&nbsp;8084\/10 (juris) als unbegr&uuml;ndet abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen das Urteil richtet sich die auf Verletzung materiellen Rechts und auf Verfahrensm&auml;ngel gest&uuml;tzte &#8211;vom Senat zugelassene&#8211; Revision des Kl&auml;gers.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, das FG-Urteil und die angefochtenen Bescheide aufzuheben, hilfsweise, die Sache an einen anderen Senat des FG Berlin-Brandenburg zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet und f&uuml;hrt zur Aufhebung des FG-Urteils sowie der Einspruchsentscheidung des FA und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das FG (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FA war nicht zur Entscheidung &uuml;ber die Einspr&uuml;che des Kl&auml;gers gegen die vom FA C erlassenen Festsetzungsbescheide befugt. Dieser Mangel ist nicht heilbar, sodass die Einspruchsentscheidung keinen Bestand haben kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. &Uuml;ber den Einspruch entscheidet gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;367 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) die Finanzbeh&ouml;rde, die den Verwaltungsakt erlassen hat, das w&auml;re vorliegend das FA C. Ist f&uuml;r den Steuerfall nachtr&auml;glich eine andere Finanzbeh&ouml;rde zust&auml;ndig geworden, so entscheidet gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;367 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO diese Finanzbeh&ouml;rde. Im Streitfall ist das FA nicht nachtr&auml;glich f&uuml;r die Veranlagung des Kl&auml;gers zur Einkommensteuer zust&auml;ndig geworden, sodass dieses die Einspruchsentscheidung nicht h&auml;tte treffen d&uuml;rfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Grunds&auml;tzlich ist f&uuml;r die Steuern vom Einkommen nat&uuml;rlicher Personen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO das Finanzamt &ouml;rtlich zust&auml;ndig, in dessen Bezirk der Steuerpflichtige seinen Wohnsitz oder gew&ouml;hnlichen Aufenthalt hat. Ma&szlig;geblich f&uuml;r die Bestimmung der Zust&auml;ndigkeit ist insoweit der Zeitpunkt der Veranlagung bzw. des Verwaltungshandelns (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22.&nbsp;September 1989 III&nbsp;R&nbsp;227\/84, BFH\/NV 1990, 568; Klein\/R&auml;tke, AO, 12.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;19 Rz&nbsp;5). Geht die &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit durch eine Ver&auml;nderung der sie begr&uuml;ndenden Umst&auml;nde von einer Finanzbeh&ouml;rde auf eine andere Finanzbeh&ouml;rde &uuml;ber, so tritt der Wechsel der Zust&auml;ndigkeit in dem Zeitpunkt ein, in dem eine der beiden Finanzbeh&ouml;rden hiervon erf&auml;hrt (&sect;&nbsp;26 Satz&nbsp;1 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Besondere Verfahrens- und Zust&auml;ndigkeitsregeln gelten u.a., wenn der Steuerpflichtige Eink&uuml;nfte aus einer freiberuflichen T&auml;tigkeit (&sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes) erzielt. In diesem Fall verbleibt es grunds&auml;tzlich bei der &ouml;rtlichen Zust&auml;ndigkeit des Wohnsitzfinanzamts f&uuml;r die Veranlagung zur Einkommensteuer. Die Eink&uuml;nfte aus freiberuflicher T&auml;tigkeit sind aber gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;179, &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b AO gesondert festzustellen. F&uuml;r die gesonderte Feststellung ist das Finanzamt &ouml;rtlich zust&auml;ndig, in dem die T&auml;tigkeit vorwiegend ausge&uuml;bt wird (&sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 AO) &#8211;T&auml;tigkeitsfinanzamt&#8211;. Eine gesonderte Feststellung der Eink&uuml;nfte erfolgt nicht, wenn nach den Verh&auml;ltnissen zum Schluss des Gewinnermittlungszeitraums das f&uuml;r die gesonderte Feststellung zust&auml;ndige Finanzamt auch f&uuml;r die Steuern vom Einkommen zust&auml;ndig ist (&sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b AO) oder wenn es sich um einen Fall von geringer Bedeutung handelt, insbesondere weil die H&ouml;he des festgestellten Betrags feststeht (&sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 i.V.m. Satz&nbsp;1 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FA ist danach nicht nachtr&auml;glich f&uuml;r die Veranlagung des Kl&auml;gers zur Einkommensteuer in den Streitjahren zust&auml;ndig geworden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FA ist nicht zum Wohnsitzfinanzamt des Kl&auml;gers geworden. Den tatrichterlichen Feststellungen ist kein Anhalt daf&uuml;r zu entnehmen, dass der Kl&auml;ger nicht nur im Jahr 2007 die B&uuml;ror&auml;ume f&uuml;r seine berufliche T&auml;tigkeit im Bezirk des FA angemietet, sondern dorthin auch seinen Wohnsitz verlegt oder dort seinen gew&ouml;hnlichen Aufenthalt i.S. von &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO gehabt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das FA kann nicht &uuml;ber die sog. Gro&szlig;stadt-Regel des &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 AO zur Veranlagung des Kl&auml;gers f&uuml;r die Streitjahre zust&auml;ndig geworden sein. Danach ist bei freiberuflicher T&auml;tigkeit des Steuerpflichtigen das T&auml;tigkeitsfinanzamt abweichend von &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 AO auch f&uuml;r die Veranlagung zur Einkommensteuer zust&auml;ndig, wenn die T&auml;tigkeit innerhalb der Wohnsitzgemeinde, aber im Bezirk eines anderen Finanzamts als dem Wohnsitzfinanzamt ausge&uuml;bt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar hat das FG keine Feststellungen dazu getroffen, an welchem Ort der Kl&auml;ger seine (inl&auml;ndische) berufliche T&auml;tigkeit in den Streitjahren i.S. von &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 AO vorwiegend ausge&uuml;bt hat. In Betracht kommen auf der Grundlage der tatrichterlichen Feststellungen aber nur entweder A-Stadt, B-Stadt oder der Ort der seinerzeitigen Wohnung des Kl&auml;gers in C-Stadt (Z-Stra&szlig;e). In den beiden erstgenannten F&auml;llen w&auml;ren zust&auml;ndige T&auml;tigkeitsfinanz&auml;mter das FA A oder das f&uuml;r B-Stadt zust&auml;ndige Finanzamt (FA B) gewesen, im letztgenannten Fall w&auml;re zust&auml;ndiges T&auml;tigkeitsfinanzamt das FA C.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA kann in keinem der drei F&auml;lle das zust&auml;ndige T&auml;tigkeitsfinanzamt gewesen sein. Dass das FA ab dem Veranlagungszeitraum 2007 zum T&auml;tigkeitsfinanzamt geworden ist, hat nicht dazu gef&uuml;hrt, dass dieses nunmehr im Hinblick auf die Streitjahre anstelle des FA A, des FA B oder des FA C auch f&uuml;r die Streitjahre (nachtr&auml;glich) zum T&auml;tigkeitsfinanzamt geworden w&auml;re. Anders als das FG angenommen hat, sind f&uuml;r die Bestimmung des zust&auml;ndigen T&auml;tigkeitsfinanzamts die Verh&auml;ltnisse am Schluss des Gewinnermittlungszeitraums und nicht die Verh&auml;ltnisse im Veranlagungszeitpunkt ma&szlig;geblich. F&uuml;r die Frage, ob Eink&uuml;nfte nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO gesondert festzustellen sind, kommt es allein auf die Verh&auml;ltnisse im jeweiligen Feststellungszeitraum an. Dementsprechend stellt &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b AO in der hier ma&szlig;geblichen Fassung des Mi&szlig;brauchsbek&auml;mpfungs- und Steuerbereinigungsgesetzes vom 21.&nbsp;Dezember 1993 (BGBl I 1993, 2310, 2346, BStBl I 1994, 50, 86) ausdr&uuml;cklich auf die Zust&auml;ndigkeit nach Ma&szlig;gabe der Verh&auml;ltnisse am Ende des Gewinnermittlungszeitraums ab. &Uuml;berholt ist die zu der fr&uuml;heren Fassung der Norm ergangene Rechtsprechung (z.B. BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Dezember 1987 III&nbsp;R&nbsp;228\/84, BFHE 152, 27, BStBl II 1988, 230), die auf die Zust&auml;ndigkeit im Zeitpunkt der Veranlagung abgestellt hatte und auf die sich das FG f&uuml;r seine abweichende Auffassung berufen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daraus ergibt sich zugleich, dass auch das zust&auml;ndige T&auml;tigkeitsfinanzamt nach den Verh&auml;ltnissen am Schluss des Gewinnermittlungszeitraums zu bestimmen ist und eine sp&auml;tere Verlegung des T&auml;tigkeitsorts diese Zust&auml;ndigkeit nicht mehr beeinflusst (Hessisches FG, Urteil vom 6.&nbsp;Juni 2002&nbsp;&nbsp;3&nbsp;K&nbsp;4101\/99, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2002, 1270; Brandis in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;180 AO Rz&nbsp;72; S&ouml;hn in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;180 AO Rz&nbsp;401; Klein\/Ratschow, a.a.O., &sect;&nbsp;180 Rz&nbsp;31). Zwar handelt es sich bei &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b AO der Sache nach nicht um eine Zust&auml;ndigkeitsregelung; die Vorschrift gibt vielmehr vor, in welchen F&auml;llen es einer gesonderten Feststellung bedarf. Jedoch ergibt die dort vorgegebene Ausnahmeregel, nach der es (nur) dann keiner gesonderten Feststellung bedarf, wenn das zum Schluss des Gewinnermittlungszeitraums zust&auml;ndige T&auml;tigkeitsfinanzamt auch f&uuml;r die Einkommensteuerveranlagung zust&auml;ndig ist, nur dann einen Sinn, wenn dieses T&auml;tigkeitsfinanzamt seine Zust&auml;ndigkeit beh&auml;lt, auch wenn der T&auml;tigkeitsort sp&auml;ter verlegt wird. Denn andernfalls w&uuml;rde ein Finanzamt &uuml;ber die betreffenden Eink&uuml;nfte entscheiden, welches zum Zeitpunkt des Schlusses des Gewinnermittlungszeitraums nicht das zust&auml;ndige T&auml;tigkeitsfinanzamt gewesen ist. Dies will &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b AO offenkundig verhindern. Denn das Erfordernis der gesonderten Feststellung durch das T&auml;tigkeitsfinanzamt soll dem Umstand Rechnung tragen, dass jene Beh&ouml;rde &quot;n&auml;her am Fall&quot; und mit den beruflichen Verh&auml;ltnissen besser vertraut ist (BFH-Urteile vom 10.&nbsp;Juni 1999 IV&nbsp;R&nbsp;69\/98, BFHE 189, 8, BStBl II 1999, 691; vom 17.&nbsp;Dezember 2003 XI&nbsp;R&nbsp;13\/01, BFH\/NV 2004, 909; Brandis in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;180 AO Rz&nbsp;70).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Aufhebung der Einspruchsentscheidung kann nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;127 AO unterbleiben. Danach kann die Aufhebung eines Verwaltungsakts, der nicht nach &sect;&nbsp;125 AO nichtig ist, nicht allein deshalb beansprucht werden, weil er unter Verletzung von Vorschriften &uuml;ber das Verfahren, die Form oder die &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit zustande gekommen ist, wenn keine andere Entscheidung in der Sache getroffen werden k&ouml;nnte. Die Vorschrift ist hier aber nicht einschl&auml;gig. Denn eine Entscheidung &uuml;ber die H&ouml;he der bei der Einkommensteuerfestsetzung zu ber&uuml;cksichtigenden Eink&uuml;nfte aus freiberuflicher T&auml;tigkeit ohne (Grundlagen-)Bescheid des zust&auml;ndigen T&auml;tigkeitsfinanzamts im Rahmen eines Verfahrens der gesonderten Feststellung nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b AO verletzt nicht nur die Regeln &uuml;ber die &ouml;rtliche Zust&auml;ndigkeit der Finanzbeh&ouml;rden. Die gesetzliche Zuweisung der Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r das Verfahren der gesonderten Feststellung an das T&auml;tigkeitsfinanzamt basiert auf der Annahme dessen gr&ouml;&szlig;erer Sachn&auml;he (s. oben) und damit auf einem sachlichen Kriterium. Aus diesem Grund liegt in der Verletzung der &sect;&sect;&nbsp;18, 19 AO in der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b AO getroffenen Zuordnung ein nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;127 AO heilbarer Rechtsfehler (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 152, 27, BStBl II 1988, 230; in BFHE 189, 8, BStBl II 1999, 691, von Wedelst&auml;dt in Beermann\/Gosch, AO &sect;&nbsp;127 Rz&nbsp;13; Rozek in H&uuml;bschmann\/Hepp\/ Spitaler, &sect;&nbsp;127 AO Rz&nbsp;33; Seer in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;127 AO Rz&nbsp;11, jeweils m.w.N.). Das gilt auch in der Konstellation des Streitfalls, in der eine sich irrt&uuml;mlich als zust&auml;ndig gewordenes T&auml;tigkeitsfinanzamt ansehende Beh&ouml;rde, die sich nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 AO auch zur Einkommensteuerfestsetzung befugt sieht, eine gesonderte Feststellung der Eink&uuml;nfte aus freiberuflicher T&auml;tigkeit nicht f&uuml;r erforderlich erachtet (vgl. auch den Fall des FG Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil vom 25.&nbsp;Juni 1997&nbsp;&nbsp;12&nbsp;K&nbsp;158\/97, EFG 1997, 1280, und Brandis in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;180 AO Rz&nbsp;71).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Keine Rolle spielt in diesem Zusammenhang, ob es sich vorliegend &#8211;wie das FA meint&#8211; bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus freiberuflicher T&auml;tigkeit um einen Fall von geringer Bedeutung handelt, der nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO eine gesonderte Feststellung entbehrlich machen w&uuml;rde. Denn ob die tatbestandlichen Voraussetzungen f&uuml;r eine gesonderte Feststellung nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b AO vorliegen, kann verbindlich nur in dem Feststellungsverfahren entschieden werden (vgl. BFH-Beschluss vom 22.&nbsp;August 2013 X&nbsp;B&nbsp;16-17\/13, BFH\/NV 2013, 1763; Brandis in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;180 AO Rz&nbsp;73).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG ist von einer anderen Beurteilung ausgegangen. Sein Urteil und die angefochtene Einspruchsentscheidung des FA sind aufzuheben. Die Sache ist an das FG zur&uuml;ckzuverweisen. Dieser Handhabung steht nicht entgegen, dass eine isolierte Aufhebung der Einspruchsentscheidung grunds&auml;tzlich eines entsprechenden Klageantrags bedarf (dazu z.B. Gr&auml;ber\/von Groll, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;44 Rz&nbsp;32&nbsp;ff.). Das FG hat vor einer Entscheidung &uuml;ber die angefochtenen Bescheide den Abschluss des Einspruchsverfahrens abzuwarten (vgl. Senatsurteil vom 24.&nbsp;April 2007 I&nbsp;R&nbsp;33\/06, BFH\/NV 2007, 2236) und kann das Klageverfahren ggf. bis zum Erlass einer Einspruchsentscheidung aussetzen (von Beckerath in Beermann\/Gosch, FGO &sect;&nbsp;44 Rz&nbsp;151). F&uuml;r die vom Kl&auml;ger ohne weitere Erl&auml;uterung beantragte &Uuml;bertragung der Sache auf einen anderen Senat des FG (&sect;&nbsp;155 Satz&nbsp;1 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;563 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 der Zivilprozessordnung) besteht keine Veranlassung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.10.2014, I R 71\/13 Zust&auml;ndigkeit zur gesonderten Feststellung freiberuflicher Eink&uuml;nfte bei sp&auml;terer Verlegung des T&auml;tigkeitsorts Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) ist selbst&auml;ndiger EDV-Berater. Er ber&auml;t Unternehmen hinsichtlich der Implementierung und Anwendung von Standardsoftware. Die Beratung f&uuml;hrt er in der Regel am Ort des jeweiligen Unternehmens aus. 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