{"id":64126,"date":"2015-03-10T20:04:08","date_gmt":"2015-03-10T18:04:08","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64126"},"modified":"2015-03-10T20:04:08","modified_gmt":"2015-03-10T18:04:08","slug":"x-s-20-14-anhoerungsruege-frist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-s-20-14-anhoerungsruege-frist\/","title":{"rendered":"X&nbsp;S&nbsp;20\/14 &#8211; Anh&ouml;rungsr&uuml;ge; Frist"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 15.12.2014, X S 20\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Anh&ouml;rungsr&uuml;ge; Frist<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Mit Beschluss vom 31.&nbsp;Januar 2014 X&nbsp;B&nbsp;52\/13 (BFH\/NV 2014, 860) hat der Senat im dritten Rechtsgang eine Beschwerde der Kl&auml;ger, Beschwerdef&uuml;hrer und R&uuml;gef&uuml;hrer (Kl&auml;ger), die auf verschiedene Zulassungsgr&uuml;nde gest&uuml;tzt worden war, als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen und dies begr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beschluss wurde mit einfacher Post am 11.&nbsp;M&auml;rz 2014 abgesandt. Nach Erhalt der Kostenrechnung f&uuml;r das Beschwerdeverfahren erkl&auml;rte der Kl&auml;ger, der als Steuerberater gleichzeitig Bevollm&auml;chtigter der Kl&auml;gerin ist, er habe keinen Beschluss erhalten. Mit Post vom 15.&nbsp;April 2014, dem Dienstag vor Ostern, wurde noch einmal eine Ablichtung des Beschlusses &uuml;bersandt. Die Kl&auml;ger haben am 1.&nbsp;Mai 2014 Anh&ouml;rungsr&uuml;ge erhoben, verschiedene R&uuml;gen aus dem Beschwerdeverfahren (Verletzung der Denkgesetze und objektive Willk&uuml;r) wiederholt und vertieft, und am 2.&nbsp;Mai 2014 dar&uuml;ber hinaus Verletzungen rechtlichen Geh&ouml;rs (neun Punkte) durch den Senat ger&uuml;gt. Auf entsprechende Nachfrage hat der Kl&auml;ger an Eides statt versichert, dass er den Beschluss vom 31.&nbsp;Januar 2014 am 19.&nbsp;April 2014 erhalten habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Anh&ouml;rungsr&uuml;ge ist zul&auml;ssig, aber unbegr&uuml;ndet und daher nach &sect;&nbsp;133a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die R&uuml;ge ist zul&auml;ssig, insbesondere fristgerecht erhoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;133a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 FGO ist die R&uuml;ge innerhalb von zwei Wochen nach Kenntnis von der Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs zu erheben; der Zeitpunkt der Kenntniserlangung ist glaubhaft zu machen. Da sich die behauptete Verletzung aus der Begr&uuml;ndung des Beschlusses vom 31.&nbsp;Januar 2014 ergibt, begann die Frist mit Kenntnis des Beschlusses.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Zugang der am 11.&nbsp;M&auml;rz 2014 abgesandten Beschlussausfertigung ist nicht feststellbar. Der Senat geht davon aus, dass der am 15.&nbsp;April 2014 abgesandte Beschluss dem Kl&auml;ger tats&auml;chlich am Samstag, den 19.&nbsp;April 2014 zugegangen ist. Das rechnerische Ende der Zweiwochenfrist des &sect;&nbsp;133a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 FGO w&auml;re damit ebenfalls ein Samstag, und verschiebt sich nach &sect;&nbsp;54 Abs.&nbsp;2 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;222 Abs.&nbsp;2 der Zivilprozessordnung auf den darauffolgenden Montag, den 5.&nbsp;Mai 2014. Sowohl die am 1.&nbsp;Mai 2014 eingegangene Anh&ouml;rungsr&uuml;ge als auch die am 2.&nbsp;Mai 2014 eingegangene erg&auml;nzende Stellungnahme wahren daher die Frist des &sect;&nbsp;133a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) F&uuml;r den Beginn der Zweiwochenfrist des &sect;&nbsp;133a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 FGO ist allerdings die Fiktion des &sect;&nbsp;133a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 FGO, der zufolge formlos mitgeteilte Entscheidungen mit dem dritten Tage nach Aufgabe zur Post als bekannt gegeben gelten, nicht anwendbar. Diese Fiktion bezieht sich lediglich auf die Jahresfrist des &sect;&nbsp;133a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO, die an die Bekanntgabe der angegriffenen Entscheidung ankn&uuml;pft. Die Zweiwochenfrist beginnt hingegen mit der &#8211;tats&auml;chlichen&#8211; Kenntnis derjenigen Umst&auml;nde, die die m&ouml;gliche Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs begr&uuml;nden. Liegen diese Umst&auml;nde in der angegriffenen Entscheidung selbst, so kommt es folglich auf den tats&auml;chlichen Zugang dieser Entscheidung an. Die tats&auml;chliche Kenntnis kann nicht durch eine Kenntnisnahmefiktion ersetzt werden. Der Zeitpunkt der Kenntnis kann deshalb, muss jedoch nicht mit dem Zeitpunkt der Bekanntgabefiktion des &sect;&nbsp;133a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 FGO zusammenfallen (i.E. dazu Beschluss des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 4.&nbsp;April 2007&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;66\/07, Neue Juristische Wochenschrift 2007, 2242; ebenso Bergkemper in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;133a FGO Rz&nbsp;17; Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;133a FGO Rz&nbsp;7). Er kann nach, aber prinzipiell auch vor dem Zeitpunkt der Bekanntgabefiktion liegen und ist nach &sect;&nbsp;133a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 FGO glaubhaft zu machen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der VII.&nbsp;Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) mit seinem Beschluss vom 29.&nbsp;Juni 2005 VII&nbsp;S&nbsp;26\/05 (BFH\/NV 2005, 1848) die Bekanntgabefiktion unmittelbar auf die Zweiwochenfrist des &sect;&nbsp;133a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 FGO angewandt hat, ist die Entscheidung durch den Beschluss des BVerfG &uuml;berholt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Jedoch beruht die Bekanntgabefiktion des &sect;&nbsp;133a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 FGO ebenso wie die im Kern gleichlautende Bekanntgabefiktion des &sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Abgabenordnung letztlich auf dem &#8211;tats&auml;chlichen&#8211; Umstand, dass einfache Post regelm&auml;&szlig;ig und typischerweise drei Tage nach der Aufgabe zur Post dem Empf&auml;nger zugegangen ist. In beiden Vorschriften ist eine tats&auml;chliche Vermutung zu einer Fiktion erstarkt. Auch wenn die Kenntnisnahme nicht durch eine Fiktion ersetzt werden kann, &auml;ndert dies nichts an der inhaltlichen Richtigkeit dieser Vermutung f&uuml;r den wirklichen Geschehensablauf. Es ist daher zul&auml;ssig und geboten, davon auszugehen, dass der Empf&auml;nger einer Postsendung diese im Zweifel drei Tage nach der Aufgabe zur Post erhalten hat, wenn nicht konkrete Anhaltspunkte daf&uuml;r vorliegen, insbesondere der Empf&auml;nger konkret dargetan hat, dass es sich anders verh&auml;lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Solche konkreten Anhaltspunkte sind im Streitfall nicht gegeben. Der dritte Tag nach der Aufgabe zur Post war Freitag, der 18.&nbsp;April 2014. An diesem Tage konnte der Beschluss nicht zugehen, da es sich um den Karfreitag und damit einen gesetzlichen Feiertag handelte. Anhaltspunkte f&uuml;r einen Zugang vor diesem Zeitpunkt bestehen nicht. Wenn der Kl&auml;ger vortr&auml;gt, er habe den Beschluss am darauffolgenden Samstag erhalten, so ist dem daher zu folgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die R&uuml;ge ist jedoch unbegr&uuml;ndet. Nach &sect;&nbsp;133a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO ist auf die R&uuml;ge eines durch eine gerichtliche Entscheidung beschwerten Beteiligten das Verfahren fortzuf&uuml;hren, wenn ein Rechtsmittel oder ein anderer Rechtsbehelf gegen die Entscheidung nicht gegeben ist (Nr.&nbsp;1) und das Gericht den Anspruch dieses Beteiligten auf rechtliches Geh&ouml;r in entscheidungserheblicher Weise verletzt hat (Nr.&nbsp;2), was nach &sect;&nbsp;133a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;5 FGO darzulegen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine gegen eine Entscheidung des BFH gerichtete Anh&ouml;rungsr&uuml;ge setzt demnach voraus, dass der BFH &#8211;nicht das Finanzgericht (FG)&#8211; den aus Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes i.V.m. &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO folgenden Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r verletzt hat (vgl. Senatsbeschluss vom 14.&nbsp;Oktober 2010 X&nbsp;S&nbsp;24\/10, BFH\/NV 2011, 279). In doppelter Hinsicht unerheblich ist der Vortrag, das FG habe inhaltlich falsch entschieden. Dies ist noch nicht einmal f&uuml;r die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision, erst recht nicht f&uuml;r die Anh&ouml;rungsr&uuml;ge gegen den diesbez&uuml;glichen Beschluss des BFH relevant. Unerheblich ist aber auch der Vortrag, der BFH habe im Verfahren betreffend die Nichtzulassung der Revision inhaltlich falsch entschieden. Erheblich kann lediglich der Vortrag sein, der BFH &#8211;und nur dieser&#8211; habe im Beschwerdeverfahren den Anspruch der Kl&auml;ger auf Wahrung rechtlichen Geh&ouml;rs verletzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die insbesondere in dem Schriftsatz vom 2.&nbsp;Mai 2014 enthaltenen R&uuml;gen sind in allen neun Punkten &#8211;jedenfalls&#8211; unbegr&uuml;ndet. Es kann daher offenbleiben, ob der Vortrag der Kl&auml;ger in allen Punkten den Darlegungsanforderungen des &sect;&nbsp;133a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;5 FGO gen&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Kl&auml;ger halten dem Senat vor, er habe die Ungleichbehandlung im Vergleich zu den Vorjahren hinsichtlich des Wareneinsatzes damit erkl&auml;rt, dass in den Vorjahren deutlich niedrigere Lohnaufwendungen angefallen seien, dabei aber nicht ber&uuml;cksichtigt, dass diese nur deshalb niedriger erscheinen, weil das FG diese im Rechtsstreit f&uuml;r die Vorjahre fehlerhaft &#8211;leider rechtskr&auml;ftig&#8211; zu niedrig angesetzt habe (Punkt&nbsp;1). Da es allerdings kein Fehler ist, einer Entscheidung den Inhalt einer anderen rechtskr&auml;ftigen Entscheidung zugrunde zu legen, muss der Vortrag, der die Richtigkeit dieser anderen Entscheidung in Frage stellt, in diesem Zusammenhang auch nicht ber&uuml;cksichtigt werden. Wenn im &Uuml;brigen die andere Entscheidung in einem bestimmten Punkte zu Lasten der Kl&auml;ger fehlerhaft gewesen sein sollte, ist es widerspr&uuml;chlich, wenn sich die Kl&auml;ger gleichzeitig zu ihren Gunsten auf dieselbe Entscheidung und deren Richtigkeit berufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Kl&auml;ger beanstanden weiter, der Senat nehme einen kausalen Zusammenhang zwischen der H&ouml;he des Wareneinsatzes und der H&ouml;he der Lohnaufwendungen an, und habe dabei nicht ber&uuml;cksichtigt, dass sie, die Kl&auml;ger, das Gegenteil vorgetragen h&auml;tten (Punkt&nbsp;2). Die Kl&auml;ger ihrerseits ber&uuml;cksichtigen bei diesem Vorbringen nicht, dass zum einen die Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs nicht bedeutet, dem Vortrag des Beteiligten Folge leisten zu m&uuml;ssen, und zum anderen sich der Senat gerade deshalb so ausf&uuml;hrlich mit etwaigen Relationen zwischen Wareneinsatz und Lohnaufwendungen auseinandergesetzt und seinen Standpunkt hierzu begr&uuml;ndet hat, weil ihm die M&ouml;glichkeit bewusst gewesen ist, diese anders zu betrachten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die R&uuml;ge, der Senat habe bei seinen &Uuml;berlegungen &uuml;ber die Eigenart des Betriebes nicht ber&uuml;cksichtigt, dass es sich seit zehn Jahren um den gleichen Betrieb mit deshalb den gleichen Charakteristika handele (Punkt&nbsp;3), geht fehl. Der Fortbestand des Betriebs beweist nicht, dass alle Charakteristika gleich geblieben sein m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die Kl&auml;ger meinen weiter, der Senat habe ihren Vortrag unber&uuml;cksichtigt gelassen, dass eine Richtsatzsch&auml;tzung nicht in Betracht komme (Punkt&nbsp;4). Der Senat hat jedoch seine Begr&uuml;ndung gerade nicht auf die Richtsatzsammlung gest&uuml;tzt. Die Kl&auml;ger hatten im Beschwerdeverfahren beanstandet, das FG habe ein bestimmtes Schreiben der Handwerkskammer nicht ber&uuml;cksichtigt. Der Senat hat hierzu ausgef&uuml;hrt, dass die Sch&auml;tzung zu Reingewinns&auml;tzen f&uuml;hrte, die nicht nur deutlich unter den in diesem Schreiben angegebenen Prozentzahlen, sondern sogar noch unter den entsprechenden Werten der Richtsatzkartei lagen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Die Behauptung der Kl&auml;ger, der Senat habe unter Verkennung ihres Vortrags eine Reihe von Tatsachen gemutma&szlig;t, die das FG nicht festgestellt habe (Punkt&nbsp;5), trifft nicht zu. Ungeachtet der Frage, ob dies &uuml;berhaupt eine Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs w&auml;re, haben die Kl&auml;ger schon nicht mitgeteilt, welche konkreten nicht festgestellten Tatsachen der Senat seinem Beschluss zugrunde gelegt haben soll. Nach seinem Daf&uuml;rhalten hat der Senat bei seinen &Uuml;berlegungen &#8211;mit denen er keine eigene Sch&auml;tzung angestellt, sondern die Frage er&ouml;rtert hat, ob das FG pflichtgem&auml;&szlig; seine &Uuml;berzeugung aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gesch&ouml;pft hat&#8211; lediglich Zahlen, Daten und Fakten herangezogen, die sich aus den Akten ergeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ff) Die Kl&auml;ger r&uuml;gen, der Senat habe dahingestellt sein lassen, inwieweit ihre Ausf&uuml;hrungen nach Ablauf der Beschwerdebegr&uuml;ndungsfrist Erg&auml;nzung oder neues Vorbringen waren und ob die Beschwerde den Darlegungsanforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO gen&uuml;gte und so entscheidungserhebliches Vorbringen au&szlig;er Betracht gelassen (Punkt&nbsp;6). Mit dieser R&uuml;ge verkehren sie allerdings die Aussagen des Senats in ihr Gegenteil. Der Senat hat <span style=\"text-decoration:underline\">zugunsten<\/span> der Kl&auml;ger den nach Fristablauf eingegangenen Vortrag ber&uuml;cksichtigt und <span style=\"text-decoration:underline\">zugunsten<\/span> der Kl&auml;ger angenommen, dass das Vorbringen insgesamt den Darlegungsanforderungen gen&uuml;ge. Das ist keine Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs, sondern allenfalls eine Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs &uuml;ber das aus Rechtsgr&uuml;nden erforderliche Ma&szlig; hinaus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>gg) Im Zusammenhang mit der W&uuml;rdigung der Vernehmung des Kl&auml;gers werfen die Kl&auml;ger dem Senat vor, er &#8211;der Senat&#8211; habe behauptet, der Kl&auml;ger sei an dem Mietverh&auml;ltnis zwischen der Kl&auml;gerin und deren Eltern beteiligt gewesen (Punkt&nbsp;7).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger haben in diesem Punkte den Senat missverstanden. Der Senat hat nicht &#8211;unter Verkennung des Streitgegenstandes und des Akteninhalts&#8211; behauptet und auch nicht behaupten wollen, der Kl&auml;ger als Angeh&ouml;riger sei an dem Vertrag beteiligt gewesen, um den es geht. Im Beschwerdeverfahren ging es um die Frage, ob das FG seine Feststellungen verfahrensfehlerfrei getroffen hat, namentlich darum, ob die Anforderungen an die &Uuml;berzeugungsbildung abzumildern waren, weil wichtige Beweismittel durch das Verhalten des FG verloren gegangen sind. Der Senat ist zu dem Ergebnis gekommen, dass das FG nicht deshalb von einem geringeren Beweiswert der kl&auml;gerischen Aussage ausging, weil der Kl&auml;ger nur noch als Beteiligter vernommen werden konnte &#8211;unter diesen Umst&auml;nden w&auml;re in der Tat die Frage zu stellen gewesen, ob das FG die lange Verfahrensdauer zu verantworten hatte&#8211;, sondern weil der Kl&auml;ger naher Angeh&ouml;riger der Kl&auml;gerin ist, deren Eink&uuml;nfte Gegenstand des Verfahrens sind. Es trifft zwar zu, dass die &Uuml;berlegungen des FG, die Aussagen naher Angeh&ouml;riger zu ihrem Rechtsbindungswillen bei Vertr&auml;gen unter nahen Angeh&ouml;rigen seien selbstbez&uuml;glich &#8211;und deshalb von geringerem Beweiswert&#8211;, weil die Angeh&ouml;rigen an den betreffenden Vertr&auml;gen selbst beteiligt seien, im Streitfall nicht zutreffen. Dies mag ein materiell-rechtlicher Fehler sein, der jedoch als solcher gerade nicht zur Zulassung der Revision f&uuml;hren konnte. Die Ausf&uuml;hrungen des Senats zu diesem Punkt (unter II.2.a&nbsp;aa&nbsp;aaa, S.&nbsp;15&nbsp;ff. des Beschlusses) stellen dar, dass das FG nicht den Fehler begangen hat, den die Beschwerdebegr&uuml;ndung ihm vorwirft, n&auml;mlich den Kl&auml;gern das Fehlen von Beweismitteln anzulasten, f&uuml;r die es m&ouml;glicherweise &#8211;dies ohne Pr&auml;judiz hinsichtlich der Verfahrensdauer&#8211; selbst verantwortlich war. Vor diesem Hintergrund kam es auf die lange Verfahrensdauer an dieser Stelle nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>hh) Hieran ankn&uuml;pfend meinen die Kl&auml;ger, es stelle eine &Uuml;berraschungsentscheidung dar, wenn sie erstmals &uuml;ber den Beschluss im Beschwerdeverfahren erf&uuml;hren, dass der Grund f&uuml;r die Beweisw&uuml;rdigung durch das FG in der Angeh&ouml;rigeneigenschaft, nicht der Eigenschaft als Zeuge oder Beteiligter liege (Punkt&nbsp;8). Selbst wenn es aber f&uuml;r die Kl&auml;ger &uuml;berraschend gewesen sein sollte, dass der Senat das FG-Urteil in dieser Weise verstanden hat, so stellt dies keine Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs dar. Der Senat hat insoweit keine eigenen rechtlichen &Uuml;berlegungen angestellt und auch nicht den Kl&auml;gern etwas mitgeteilt, was diese nicht wissen konnten, sondern lediglich das FG-Urteil, so wie es abgefasst war, interpretiert. Dazu waren die Kl&auml;ger ebenso wie der Senat in der Lage. Der Senat war nicht verpflichtet, den Kl&auml;gern das Ergebnis seiner Interpretation vor Erlass des Beschlusses mitzuteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ii) Schlie&szlig;lich bem&auml;ngeln die Kl&auml;ger, dass der Senat bestimmte Akten nicht beigezogen habe, da es darauf nicht ankomme (Punkt&nbsp;9). Sie bem&auml;ngeln dies zu Unrecht, da es f&uuml;r die Entscheidung des Senats allerdings nicht auf diese Akten ankam. Der Senat hat zugunsten der Kl&auml;ger unterstellt, dass sich aus den Akten das ergebe, was sie behaupten, und auf dieser Grundlage erl&auml;utert, warum das FG Schlussfolgerungen gegen diesen Akteninhalt zum Nachteil der Kl&auml;ger ziehen durfte, weil n&auml;mlich die Kl&auml;ger selbst etwas Gegenteiliges vorgetragen hatten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Im &Uuml;brigen r&uuml;gen die Kl&auml;ger, das FG habe &uuml;ber die Klage, der BFH &uuml;ber die Beschwerde fehlerhaft entschieden. Das betrifft vor allem die Ausf&uuml;hrungen des ersten Schriftsatzes vom 1.&nbsp;Mai 2014. Dar&uuml;ber ist aus den unter a) genannten Gr&uuml;nden im Rahmen einer Anh&ouml;rungsr&uuml;ge gegen den Senatsbeschluss nicht zu befinden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Eine Kostenentscheidung ist nicht zu treffen, da es sich nicht um ein kontradiktorisches Verfahren handelt (vgl. Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;133a Rz&nbsp;17). Nach Nr.&nbsp;6400 der Anlage&nbsp;1 zu &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;2 des Gerichtskostengesetzes entstehen f&uuml;r das Verfahren &uuml;ber die R&uuml;ge nach &sect;&nbsp;133a FGO Gerichtskosten in H&ouml;he von 60&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 15.12.2014, X S 20\/14 Anh&ouml;rungsr&uuml;ge; Frist Tatbestand 1&nbsp; I. Mit Beschluss vom 31.&nbsp;Januar 2014 X&nbsp;B&nbsp;52\/13 (BFH\/NV 2014, 860) hat der Senat im dritten Rechtsgang eine Beschwerde der Kl&auml;ger, Beschwerdef&uuml;hrer und R&uuml;gef&uuml;hrer (Kl&auml;ger), die auf verschiedene Zulassungsgr&uuml;nde gest&uuml;tzt worden war, als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen und dies begr&uuml;ndet. 2&nbsp; Der Beschluss wurde mit einfacher Post &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-s-20-14-anhoerungsruege-frist\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;S&nbsp;20\/14 &#8211; Anh&ouml;rungsr&uuml;ge; Frist<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64126","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64126","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64126"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64126\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64126"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64126"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64126"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}