{"id":64359,"date":"2015-04-01T10:58:20","date_gmt":"2015-04-01T08:58:20","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64359"},"modified":"2015-04-01T10:58:20","modified_gmt":"2015-04-01T08:58:20","slug":"viii-r-41-12-leitende-und-eigenverantwortliche-taetigkeit-selbstaendiger-aerzte-bei-beschaeftigung-angestellter-aerzte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-41-12-leitende-und-eigenverantwortliche-taetigkeit-selbstaendiger-aerzte-bei-beschaeftigung-angestellter-aerzte\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;41\/12 &#8211; Leitende und eigenverantwortliche T&auml;tigkeit selbst&auml;ndiger &Auml;rzte bei Besch&auml;ftigung angestellter &Auml;rzte"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.7.2014, VIII R 41\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Leitende und eigenverantwortliche T&auml;tigkeit selbst&auml;ndiger &Auml;rzte bei Besch&auml;ftigung angestellter &Auml;rzte<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Selbst&auml;ndige &Auml;rzte &uuml;ben ihren Beruf grunds&auml;tzlich auch dann leitend und eigenverantwortlich aus, wenn sie &auml;rztliche Leistungen von angestellten &Auml;rzten erbringen lassen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Voraussetzung daf&uuml;r ist, dass sie aufgrund ihrer Fachkenntnisse durch regelm&auml;&szlig;ige und eingehende Kontrolle ma&szlig;geblich auf die T&auml;tigkeit ihres angestellten Fachpersonals &#8211;patientenbezogen&#8211; Einfluss nehmen, so dass die Leistung den &quot;Stempel der Pers&ouml;nlichkeit&quot; des Steuerpflichtigen tr&auml;gt (Anschluss an BFH-Urteil vom 22. Januar 2004 IV R 51\/01, BFHE 205, 151, BStBl II 2004, 509).<\/p>\n<\/p>\n<p>3. F&uuml;hrt ein selbst&auml;ndiger Arzt die jeweils anstehenden Voruntersuchungen bei den Patienten durch, legt er f&uuml;r den Einzelfall die Behandlungsmethode fest und beh&auml;lt er sich die Behandlung &quot;problematischer F&auml;lle&quot; vor, ist die Erbringung der &auml;rztlichen Leistung durch angestellte &Auml;rzte regelm&auml;&szlig;ig als Aus&uuml;bung leitender eigenverantwortlicher freiberuflicher T&auml;tigkeit im Rahmen des &sect; 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG anzusehen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) betreibt eine Gemeinschaftspraxis f&uuml;r An&auml;sthesie in der Rechtsform einer GbR und &uuml;bt ihre Berufst&auml;tigkeit durch ihre Gesellschafter ohne Praxisr&auml;ume als mobilen An&auml;sthesiebetrieb in der Praxis von &Auml;rzten aus, die Operationen unter Narkose durchf&uuml;hren wollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) legen die Gesellschafter der Kl&auml;gerin w&ouml;chentlich im Voraus fest, welcher Arzt bei welchem Operateur nach den von ihnen entwickelten standardisierten Behandlungsmethoden t&auml;tig werden soll. Jeweils einer der Gesellschafter f&uuml;hrt eine Voruntersuchung durch und schl&auml;gt eine Behandlungsmethode vor. Die eigentliche An&auml;sthesie f&uuml;hrt sodann ein anderer Arzt aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Streitjahren 2004 und 2005 besch&auml;ftigte die Kl&auml;gerin eine angestellte &Auml;rztin, die solche An&auml;sthesien nach den Voruntersuchungen der Gesellschafter der Kl&auml;gerin in einfach gelagerten F&auml;llen vornahm. Problematische F&auml;lle blieben nach den tats&auml;chlichen Feststellungen des FG den Gesellschaftern der Kl&auml;gerin vorbehalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ging aufgrund einer Au&szlig;enpr&uuml;fung davon aus, die Kl&auml;gerin &uuml;be ihre &auml;rztliche T&auml;tigkeit wegen Besch&auml;ftigung der angestellten &Auml;rztin nicht mehr leitend und eigenverantwortlich durch ihre Gesellschafter aus und sei deshalb gewerblich t&auml;tig. Die Gesellschafter der Kl&auml;gerin seien zwar leitend t&auml;tig. Die angestellte &Auml;rztin sei aber nach der &quot;Berufsordnung f&uuml;r &Auml;rzte&quot; zur eigenverantwortlichen und weisungsfreien Arbeit verpflichtet. W&auml;hrend einer Operation sei sie &quot;auf sich allein gestellt&quot;. Anders als bei einem angestellten Zahnarzt, f&uuml;r den der Praxisinhaber im Nebenzimmer jederzeit erreichbar sei, m&uuml;sse die angestellte An&auml;sthesistin bei Komplikationen w&auml;hrend der Operation selbst entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen die daraufhin f&uuml;r die Streitjahre ergangenen Gewinnfeststellungs- und Gewerbesteuermessbescheide legte die Kl&auml;gerin Einspr&uuml;che ein, die das FA als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckwies.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der daraufhin erhobenen Klage gab das FG mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2013, 129 ver&ouml;ffentlichten Urteil statt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Unrecht sehe das FG den Schwerpunkt einer An&auml;sthesie in der Beratung und Aufkl&auml;rung. Da die angestellte An&auml;sthesistin eigenverantwortlich bei den jeweiligen Operationen &#8211;ohne M&ouml;glichkeit einer R&uuml;cksprache&#8211; t&auml;tig geworden sei, fehle die erforderliche eigenverantwortliche und leitende T&auml;tigkeit der Gesellschafter der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Wie der Bundesfinanzhof (BFH) in st&auml;ndiger Rechtsprechung, insbesondere zu Heilberufen oder heilberufsnahen Berufst&auml;tigkeiten, entschieden hat, ist die Mithilfe qualifizierten Personals f&uuml;r die Freiberuflichkeit des Berufstr&auml;gers unsch&auml;dlich, wenn er bei der Erledigung der einzelnen Auftr&auml;ge aufgrund eigener Fachkenntnisse leitend und eigenverantwortlich t&auml;tig wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei ist f&uuml;r einen Arzt ebenso wie f&uuml;r Krankenpfleger zu ber&uuml;cksichtigen, dass sie eine h&ouml;chstpers&ouml;nliche, individuelle Arbeitsleistung am Patienten schulden und deshalb einen wesentlichen Teil der Dienstleistungen selbst &uuml;bernehmen m&uuml;ssen. Daf&uuml;r reicht es aber aus, dass sie aufgrund ihrer Fachkenntnisse durch regelm&auml;&szlig;ige und eingehende Kontrolle ma&szlig;geblich auf die T&auml;tigkeit ihres angestellten Fachpersonals &#8211;patientenbezogen&#8211; Einfluss nehmen, so dass die Leistung den &quot;Stempel der Pers&ouml;nlichkeit&quot; des Steuerpflichtigen tr&auml;gt (vgl. BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Januar 2004 IV&nbsp;R&nbsp;51\/01, BFHE 205, 151, BStBl II 2004, 509, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob diese Voraussetzungen im Einzelfall gegeben sind, obliegt der tatrichterlichen W&uuml;rdigung, die vom Revisionsgericht nur daraufhin zu pr&uuml;fen ist, ob sie gesetzliche Auslegungsregeln oder allgemein anerkannte Auslegungsgrunds&auml;tze missachtet (vgl. BFH-Urteil vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2007 XI&nbsp;R&nbsp;59\/05, BFH\/NV 2007, 1319, m.w.N., zur T&auml;tigkeit eines Krankengymnasten mit einer Vielzahl von Mitarbeitern).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben ist die tats&auml;chliche W&uuml;rdigung des FG entgegen der Auffassung des FA aus Rechtsgr&uuml;nden nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Auffassung des FG, die notwendige &#8211;patientenbezogene&#8211; leitende Eigenverantwortlichkeit der Gesellschafter der Kl&auml;gerin sei wegen der ausschlie&szlig;lich von ihnen gef&uuml;hrten Voruntersuchungen bei den Patienten, der Festlegung der Behandlungsmethode sowie des Vorbehalts der Selbstbehandlung &quot;problematischer F&auml;lle&quot; gegeben, ist auf der Grundlage seiner umfangreichen tats&auml;chlichen Feststellungen durch Vernehmung der t&auml;tig gewordenen &Auml;rzte in jeder Hinsicht nachvollziehbar und deshalb als nach den Denkgesetzen und allgemeinen Erfahrungss&auml;tzen m&ouml;gliche W&uuml;rdigung nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit das FA im Ergebnis die unmittelbare Ausf&uuml;hrung der An&auml;sthesiet&auml;tigkeit durch die Gesellschafter als unverzichtbare Voraussetzung f&uuml;r die Annahme einer eigenverantwortlichen und leitenden &auml;rztlichen T&auml;tigkeit ansieht, &uuml;berdehnt es die Anforderungen des &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) und w&uuml;rde damit den Einsatz fachlich vorgebildeten Personals im Bereich der Heilberufe im Ergebnis ausschlie&szlig;en, obwohl der Gesetzgeber keinen Bereich der freien Berufe i.S. des &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG nach Wortlaut und Zweck der Vorschrift von dieser M&ouml;glichkeit des Einsatzes fachlich vorgebildeter Mitarbeiter hat ausschlie&szlig;en wollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.7.2014, VIII R 41\/12 Leitende und eigenverantwortliche T&auml;tigkeit selbst&auml;ndiger &Auml;rzte bei Besch&auml;ftigung angestellter &Auml;rzte Leits&auml;tze 1. Selbst&auml;ndige &Auml;rzte &uuml;ben ihren Beruf grunds&auml;tzlich auch dann leitend und eigenverantwortlich aus, wenn sie &auml;rztliche Leistungen von angestellten &Auml;rzten erbringen lassen. 2. Voraussetzung daf&uuml;r ist, dass sie aufgrund ihrer Fachkenntnisse durch regelm&auml;&szlig;ige und eingehende Kontrolle ma&szlig;geblich &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-41-12-leitende-und-eigenverantwortliche-taetigkeit-selbstaendiger-aerzte-bei-beschaeftigung-angestellter-aerzte\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;41\/12 &#8211; Leitende und eigenverantwortliche T&auml;tigkeit selbst&auml;ndiger &Auml;rzte bei Besch&auml;ftigung angestellter &Auml;rzte<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64359","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64359","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64359"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64359\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64359"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64359"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64359"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}