{"id":64366,"date":"2015-04-01T10:58:15","date_gmt":"2015-04-01T08:58:15","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64366"},"modified":"2015-04-01T10:58:15","modified_gmt":"2015-04-01T08:58:15","slug":"x-r-39-12-umschichtung-im-rahmen-der-vermoegensuebergabe-gegen-versorgungsleistungen-in-ein-nicht-ausreichend-ertrag-bringendes-wirtschaftsgut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-39-12-umschichtung-im-rahmen-der-vermoegensuebergabe-gegen-versorgungsleistungen-in-ein-nicht-ausreichend-ertrag-bringendes-wirtschaftsgut\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;39\/12 &#8211; Umschichtung im Rahmen der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen in ein nicht ausreichend ertrag bringendes Wirtschaftsgut"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.7.2014, X R 39\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Umschichtung im Rahmen der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen in ein nicht ausreichend ertrag bringendes Wirtschaftsgut<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wurden in den Streitjahren 1993 und 1994 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 14.&nbsp;Juli 1993 &uuml;bertrug die zwischenzeitlich verstorbene Mutter des Kl&auml;gers diesem und seinem Bruder ein vermietetes, mit einem Wohnhaus bebautes Grundst&uuml;ck zu jeweils h&auml;lftigem Miteigentum. Besitz, Nutzen und Lasten gingen am selben Tag auf die Erwerber &uuml;ber. Der Kl&auml;ger verpflichtete sich im Gegenzug, der &Uuml;bergeberin eine lebenslange, nach &sect;&nbsp;323 der Zivilprozessordnung wertgesicherte Rente von monatlich 1.000&nbsp;DM zu zahlen. Noch am 14.&nbsp;Juli 1993 ver&auml;u&szlig;erten der Kl&auml;ger und sein Bruder das bebaute Grundst&uuml;ck zu einem Preis von 450.000&nbsp;DM an einen Dritten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger machte seine Rentenzahlungen an die &Uuml;bergeberin in den Streitjahren als Sonderausgaben nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a des Einkommensteuergesetzes (EStG) geltend. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) lie&szlig; diese Zahlungen unter Hinweis auf die damalige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) nicht zum Abzug zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der dagegen nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobenen Klage trugen die Kl&auml;ger vor, der Kl&auml;ger habe den auf ihn entfallenden Anteil am Erl&ouml;s aus dem Verkauf des &uuml;bergebenen Grundst&uuml;cks zur Begleichung der Herstellungskosten eines selbstgenutzten Einfamilienhauses in F verwendet und damit den Verkaufserl&ouml;s in eine andere existenzsichernde Wirtschaftseinheit investiert. Nach der Rechtsprechung des BFH sei eine Verm&ouml;gens&uuml;bertragung auch in diesen F&auml;llen beg&uuml;nstigt. Durch die Verwendung des Verkaufserl&ouml;ses im Rahmen der Errichtung des Einfamilienhauses sei in diesem Umfang die Aufnahme eines Kredits entbehrlich gewesen. Die dadurch ersparten Schuldzinsen seien nicht geringer als die zugesagten Versorgungsleistungen. Im Jahr 1993 h&auml;tten die Hypothekenzinsen bei 7 bis 7,4&nbsp;% gelegen. Zwar enthalte der &Uuml;berlassungsvertrag f&uuml;r den Fall einer Ver&auml;u&szlig;erung keine Regelung. Die &Uuml;bergeberin sei jedoch mit der Ver&auml;u&szlig;erung und der Mittelverwendung einverstanden gewesen. Bezeugen k&ouml;nne dies der Bruder des Kl&auml;gers, der &uuml;ber die &quot;tats&auml;chliche Gestaltung der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe&quot; Auskunft erteilen k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte keinen Erfolg. Auf die Nichtzulassungsbeschwerde hob der BFH das Urteil auf und verwies den Rechtsstreit an das Finanzgericht (FG) zur&uuml;ck, weil der angebotene Zeugenbeweis zu Unrecht nicht erhoben worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im zweiten Rechtsgang trugen die Kl&auml;ger aufgrund einer Aufkl&auml;rungsanordnung des FG erneut vor, der Verkaufserl&ouml;s des &uuml;berlassenen Grundst&uuml;cks sei zur Finanzierung des selbstgenutzten Einfamilienhauses verwendet worden. Dies k&ouml;nne der Bruder des Kl&auml;gers bezeugen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat die Klage auch im zweiten Rechtsgang abgewiesen. Die Kl&auml;ger h&auml;tten nicht nachgewiesen, dass sie den Verkaufserl&ouml;s f&uuml;r den Erwerb eines ausreichend ertragbringenden, d.h. die Versorgungsleistungen abdeckenden Surrogats verwendet h&auml;tten. Zwar sei von der Rechtsprechung (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 12.&nbsp;Mai 2003 GrS&nbsp;1\/00, BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95, unter C.II.6.b&nbsp;bb) und der Finanzverwaltung anerkannt, dass der ma&szlig;gebliche Nettoertrag nicht mit den steuerlichen Eink&uuml;nften identisch sein m&uuml;sse und auch ein Nutzungsvorteil ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nne. Deshalb k&ouml;nne die ersparte Nettokaltmiete einer &uuml;bergebenen, vom &Uuml;bernehmer eigengenutzten Wohnung zu einem Ertrag im Sinne des Rechts der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen f&uuml;hren (Tz&nbsp;21 des Schreibens des Bundesministeriums der Finanzen &#8211;BMF&#8211; vom 16.&nbsp;September 2004 IV&nbsp;C&nbsp;3-S&nbsp;2255-354\/04, BStBl I 2004, 922). Zudem sei eine ersparte Nettokaltmiete auch dann als Ertrag des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens anzusehen, wenn ein &uuml;bergebenes Grundst&uuml;ck vom &Uuml;bernehmer ver&auml;u&szlig;ert und mit dem Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s ein privat genutztes Wohngeb&auml;ude angeschafft werde (BFH-Urteil vom 31.&nbsp;Mai 2005 X&nbsp;R&nbsp;26\/04, BFH\/NV 2005, 1789, und BFH-Beschluss vom 10.&nbsp;Oktober 2007 X&nbsp;B&nbsp;45\/07, BFH\/NV 2008, 96).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall h&auml;tten die Kl&auml;ger den Erl&ouml;s aus dem Verkauf des &uuml;bergebenen Grundst&uuml;cks zur Finanzierung der Herstellungskosten ihres eigengenutzten Einfamilienhauses in H&ouml;he von 1.412.228&nbsp;DM verwendet und sich damit anteilig eine Nettokaltmiete erspart. Der eingesetzte Verkaufserl&ouml;s h&auml;tte jedoch weniger als 1\/6 der reinen Herstellungskosten des errichteten Geb&auml;udes abgedeckt. Deshalb m&uuml;sste f&uuml;r das Wohnhaus zumindest eine monatliche Nettokaltmiete von 6.000&nbsp;DM erzielbar sein, um die Rentenzahlungen aus der ersparten anteiligen Miete erbringen zu k&ouml;nnen. Es sei gerichtsbekannt, dass in den Streitjahren in F ein 240 qm gro&szlig;es Objekt nicht f&uuml;r 30&nbsp;DM pro qm kalt zu vermieten gewesen sei. Zudem m&uuml;sste auch der Grund und Boden in die Kostenermittlung eingerechnet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Kl&auml;gern sei zuzugeben, dass nach der Rechtsprechung des BFH auch ersparte Schuldzinsen als Ertrag in Betracht kommen k&ouml;nnten (z.B. Senatsurteil vom 18.&nbsp;August 2010 X&nbsp;R&nbsp;55\/09, BFHE 231, 510, BStBl II 2011, 633). Ein solcher Fall sei jedoch nicht gegeben, weil die Kl&auml;ger nach ihrem Vorbringen den Verkaufserl&ouml;s aus dem &uuml;berlassenen Grundst&uuml;ck nicht zur Tilgung langfristiger Verbindlichkeiten verwendet h&auml;tten. Ohne Bedeutung sei, dass sie sich durch den Verkaufserl&ouml;s die Aufnahme eines weiteren Darlehens erspart h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger Verletzung materiellen Rechts. Durch die h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung sei gekl&auml;rt, dass eine als Sonderausgabe abziehbare dauernde Last begr&uuml;ndet werden k&ouml;nne, wenn &uuml;bergebenes Geld- oder Wertpapierverm&ouml;gen zur Tilgung von Schulden verwendet werde, mit denen die Anschaffung oder Herstellung von ertragbringendem Verm&ouml;gen, wozu auch ein eigenes Einfamilienhaus geh&ouml;re, finanziert worden sei (Senatsurteil vom 1.&nbsp;M&auml;rz 2005 X&nbsp;R&nbsp;45\/03, BFHE 209, 302, BStBl II 2007, 103, im Anschluss an den Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95). Da die Mutter im Streitfall ein Mietwohngrundst&uuml;ck &uuml;bertragen habe, sei in &Uuml;bereinstimmung mit der Rechtsprechung des BFH davon auszugehen, dass auch Nutzungsvorteile in Form ersparter Zinsen als Nettoertr&auml;ge des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens angesehen werden k&ouml;nnten. Schon begrifflich l&auml;gen entgegen der Auffassung des FG ersparte Zinsen im Sinne dieser Rechtsprechung nicht nur dann vor, wenn die Zinsersparnis durch die Tilgung eines bereits aufgenommenen Darlehens bewirkt werde, sondern auch dann, wenn zur Finanzierung einer Investition anstelle einer Fremdfinanzierung durch Darlehen vorhandene Barmittel eingesetzt w&uuml;rden. Jedenfalls bei dem f&uuml;r das Einkommensteuerrecht geltenden Grundsatz der wirtschaftlichen Betrachtungsweise mache es keinen Unterschied, ob Schuldzinsen durch die Tilgung eines bereits bestehenden Darlehens erspart w&uuml;rden oder dadurch, dass durch den unmittelbaren Einsatz vorhandener Barmittel die Aufnahme eines andernfalls notwendigen Darlehens entbehrlich werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und die Einkommensteuer 1993 unter Ber&uuml;cksichtigung von Rentenzahlungen in H&ouml;he von 5.000&nbsp;DM sowie die Einkommensteuer 1994 unter Ber&uuml;cksichtigung von Rentenzahlungen in H&ouml;he von 12.000&nbsp;DM als Sonderausgaben festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Ber&uuml;cksichtigung fiktiver, ersparter Schuldzinsen widerspreche dem Sinn und Zweck des Rechtsinstituts der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen (BMF-Schreiben vom 19.&nbsp;Januar 2007 IV&nbsp;C&nbsp;8-S&nbsp;2255-2\/07, BStBl I 2007, 188, und in BStBl I 2004, 922). Nach dem Leitbild des Gesetzgebers und der bisherigen Rechtsprechung sei auch im Fall ersparter Aufwendungen nach dem Prinzip der generationen&uuml;bergreifenden Perpetuierung darauf abzustellen, ob die Versorgungsleistungen aus ersparten Aufwendungen erbracht werden k&ouml;nnen (BFH-Urteile in BFHE 209, 302, BStBl II 2007, 103, und in BFHE 231, 510, BStBl II 2011, 633). Das eingesetzte Verm&ouml;gen werde im Streitfall wegen der Investition in ein nicht ertragbringendes Wirtschaftsgut aber aufgezehrt. Der &Uuml;bernehmer habe sich keine Aufwendungen erspart, sondern nur die H&ouml;he neuer und insbesondere nicht ertragbringender Aufwendungen vermindert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet. Zu Recht hat das FG entschieden, dass die Rentenzahlungen des Kl&auml;gers an seine Mutter nicht als Sonderausgaben gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG in der in den Streitjahren geltenden Fassung (a.F.) abziehbar sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Als Sonderausgaben abziehbar sind die auf besonderen Verpflichtungsgr&uuml;nden beruhenden Renten und dauernden Lasten, die nicht mit Eink&uuml;nften in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen, die bei der Veranlagung au&szlig;er Betracht bleiben (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG a.F.). Dabei sind dauernde Lasten in vollem Umfang, Leibrenten hingegen nur mit dem Ertragsanteil beim Verpflichteten abziehbar und beim Beg&uuml;nstigten steuerbar. Hauptanwendungsfall der in vollem Umfang abziehbaren dauernden Last und der steuerbaren wiederkehrenden Bez&uuml;ge sind Versorgungsleistungen, die in sachlichem Zusammenhang mit einer Verm&ouml;gens&uuml;bergabe vereinbart worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach dem Beschluss des Gro&szlig;en Senats in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95 (unter C.II.3. und C.II.6.a) setzt eine Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen i.S. von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG a.F. voraus, dass die erzielbaren Nettoertr&auml;ge des &uuml;berlassenen Wirtschaftsgutes im konkreten Fall &#8211;soweit bei &uuml;berschl&auml;giger Berechnung vorhersehbar&#8211; ausreichen, um die Versorgungsleistungen abzudecken. Ma&szlig;gebendes Kriterium hierf&uuml;r war f&uuml;r den Gro&szlig;en Senat des BFH die Vergleichbarkeit mit dem Vorbehaltsnie&szlig;brauch. Die Verm&ouml;gens&uuml;bergabe muss sich so darstellen, dass die vom &Uuml;bernehmer zugesagten Leistungen &#8211;obwohl sie von ihm erwirtschaftet werden m&uuml;ssen&#8211; als zuvor vom &Uuml;bergeber vorbehaltene &#8211;abgespaltene&#8211; Nettoertr&auml;ge vorstellbar sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da unbebaute Grundst&uuml;cke, Kunst- oder Sammlerobjekte keinen Ertrag abwerfen, l&auml;sst es der Gro&szlig;e Senat im Beschluss in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95 (unter C.II.6.a) zu, dass der &Uuml;bernehmer sich im &Uuml;bergabevertrag verpflichtet, ein ertragloses Objekt zu ver&auml;u&szlig;ern und vom Erl&ouml;s eine ihrer Art nach bestimmte Verm&ouml;gensanlage zu erwerben, die einen zur Erbringung der zugesagten Versorgungsleistungen ausreichenden Nettoertrag einbringt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Auffassung des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95 ist der erzielbare Nettoertrag nicht notwendigerweise mit den steuerlichen Eink&uuml;nften identisch. Deshalb k&ouml;nnen auch Versorgungsleistungen, die im Gegenzug zur &Uuml;bertragung eines durch den &Uuml;bernehmer genutzten Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung erbracht werden, als Sonderausgaben abgezogen werden, wenn die ersparte Nettokaltmiete nicht niedriger ist als die versprochenen Leistungen, oder der &Uuml;bernehmer vereinbarungsgem&auml;&szlig; Geldverm&ouml;gen zur Tilgung von Schulden verwendet und dadurch Zinsaufwendungen erspart, die nicht geringer sind als die zugesagten Versorgungsleistungen (Beschluss in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95, unter C.II. 6.b&nbsp;bb).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob mit der nachtr&auml;glichen Umschichtung des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens die Abziehbarkeit der Versorgungsleistungen endet, hat der Gro&szlig;e Senat ausdr&uuml;cklich offengelassen (unter C.II.6.e).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In seiner Folgerechtsprechung hat der erkennende Senat mit Urteil in BFH\/NV 2005, 1789 entschieden, bei Vereinbarungen, die vor dem Bekanntwerden des Beschlusses des Gro&szlig;en Senats in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95 getroffen worden seien, gen&uuml;ge es, wenn die Vertragsparteien anl&auml;sslich der &Uuml;bergabe und au&szlig;erhalb der notariellen &Uuml;bergabeurkunde ihren &uuml;bereinstimmenden Willen erkl&auml;ren, dass die Versorgungsleistungen aus einer der Art nach bestimmten und ausreichend ertragbringenden Wirtschaftseinheit gezahlt werden sollen. In derselben Entscheidung hat der Senat auch erkannt, dass eine zum Sonderausgabenabzug berechtigende Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen ebenfalls vorliegt, wenn nicht ausreichend ertragbringendes Verm&ouml;gen in Absprache mit den Verm&ouml;gens&uuml;bergebern in ein Wirtschaftsgut reinvestiert wird, das ausreichend Ertrag abwirft. Im Urteil in BFHE 231, 510, BStBl II 2011, 633 hat der Senat, da nicht entscheidungserheblich, offengelassen, ob er sich den Bedenken der Finanzverwaltung, die Ber&uuml;cksichtigung ersparter privater Schuldzinsen des &Uuml;bernehmers in Form einer dauernden Last w&uuml;rde die gesetzgeberische Entscheidung missachten, die den Abzug privater Schuldzinsen abgeschafft habe, anschlie&szlig;en k&ouml;nnte, wenn nicht &#8211;wie vom Gro&szlig;en Senat des BFH im Beschluss in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95 entschieden&#8211; Geld- oder Wertpapierverm&ouml;gen &uuml;bergeben und zur Schuldentilgung verwendet, sondern ein im Wege der vorweggenommenen Erbfolge &uuml;bertragenes Betriebsgrundst&uuml;ck ver&auml;u&szlig;ert und mit dem Erl&ouml;s u.a. ein der Finanzierung eines privat genutzten Einfamilienhauses dienendes Darlehen abgel&ouml;st wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Im Jahressteuergesetz 2008 vom 20.&nbsp;Dezember 2007 (BGBl I 2007, 3150) hat der Gesetzgeber &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG entscheidend ge&auml;ndert und die Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen neu justiert. Mit der gesetzlichen &Auml;nderung des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG hat er das Rechtsinstitut auf seinen Kernbereich, die &Uuml;bertragung von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben, von Gewerbebetrieben und von Betriebsverm&ouml;gen Selbst&auml;ndiger in der Rechtsform des Einzelunternehmens oder der Personengesellschaft zur&uuml;ckgef&uuml;hrt. Ausl&ouml;ser f&uuml;r die Gesetzes&auml;nderung war nach der Begr&uuml;ndung des Regierungsentwurfs (BTDrucks 16\/6290, S.&nbsp;53) der Umstand, dass nach der neueren Rechtsprechung des BFH Gegenstand einer unentgeltlichen Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen auch die &Uuml;bertragung von Geldverm&ouml;gen, Wertpapieren, typisch stillen Beteiligungen und selbst genutztem Wohneigentum sein kann. Nach Auffassung des Gesetzgebers erm&ouml;glicht dies Steuergestaltungen, die die Grenzen des historisch &uuml;berkommenen Rechtsinstituts &uuml;berschreiten und im Ergebnis den seit 1974 grunds&auml;tzlich gesetzlich ausgeschlossenen privaten Schuldzinsenabzug wieder zulassen und dazu f&uuml;hren, dass &#8211;entgegen den Abzugsverboten nach &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;1 und 2 EStG&#8211; Unterhaltszahlungen von Kindern an ihre Eltern aus dem einzigen Grund steuerlich abziehbar w&uuml;rden, weil Eltern in der Lage sind, ihren Kindern Verm&ouml;gen zu &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Seit dem Fortfall der Nutzungswertbesteuerung selbstgenutzten Wohneigentums zum 31.&nbsp;Dezember 1986 (mit &Uuml;bergangsregelung bis l&auml;ngstens zum 31.&nbsp;Dezember 1998 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;52 Abs. 21 Satz&nbsp;2 EStG 1990) ist der Schuldzinsenabzug auch bei &quot;Wohnungen im eigenen Haus&quot; ausgeschlossen. Bis dahin durften vom Grundbetrag nach &sect;&nbsp;21a EStG zudem nur die mit der Nutzung des Grundst&uuml;cks zu Wohnzwecken in wirtschaftlichem Zusammenhang stehenden Schuldzinsen bis zur H&ouml;he des Grundbetrags abgesetzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Im Einklang mit der bisherigen h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung hat das FG erkannt, dass die Rentenzahlungen an die Mutter des Kl&auml;gers nicht als Sonderausgaben abziehbar sind, weil die anteilige ersparte Nettokaltmiete bei Weitem nicht die monatlichen Zahlungen des Kl&auml;gers an die Mutter abdeckt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bislang hat weder der Gro&szlig;e Senat des BFH im Beschluss in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95 noch der erkennende Senat entschieden, dass die Zinsersparnis, die auf der Nichtaufnahme eines Darlehens beruht, als Nettoertrag des &uuml;bergebenen Verm&ouml;gens gewertet werden kann (vgl. oben). Vielmehr hat der Gro&szlig;e Senat des BFH im Beschluss in BFHE 202, 464, BStBl II 2004, 95 nur entschieden, dass eine zum Sonderausgabenabzug berechtigende Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen dann vorliegt, wenn der &Uuml;bernehmer vereinbarungsgem&auml;&szlig; Geldverm&ouml;gen zur Tilgung von Schulden verwendet und dadurch Zinsaufwendungen erspart, die nicht geringer sind als die zugesagten Versorgungsleistungen. Im Streitfall hat die Mutter des Kl&auml;gers weder Geldverm&ouml;gen &uuml;bergeben noch hat der Kl&auml;ger seinen Anteil am Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s des &uuml;bertragenen Mietwohngrundst&uuml;cks zur Schuldentilgung verwendet. Im Urteil in BFH\/NV 2005, 1789 hat der Senat lediglich erkannt, dass ein Sonderausgabenabzug auch dann m&ouml;glich ist, wenn nicht ausreichend ertragbringendes Verm&ouml;gen in Absprache mit den Verm&ouml;gens&uuml;bergebern in ein Wirtschaftsgut reinvestiert wird, das ausreichenden Ertrag abwirft. Nicht ge&auml;u&szlig;ert hat sich der Senat zu der Frage, ob ein Sonderausgabenabzug in Betracht kommt, wenn zur Finanzierung einer Investition anstelle eines Darlehens Barmittel eingesetzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies erkennen die Kl&auml;ger offensichtlich auch an, wenn sie in der Revisionsbegr&uuml;ndung ausf&uuml;hren, es k&ouml;nne jedenfalls bei dem f&uuml;r das Einkommensteuerrecht geltenden Grundsatz der wirtschaftlichen Betrachtungsweise keinen Unterschied machen, ob Schuldzinsen durch die Tilgung eines bereits bestehenden Darlehens erspart werden oder dadurch, dass der unmittelbare Einsatz vorhandener Barmittel die Aufnahme eines andernfalls zur Finanzierung notwendigen Darlehens entbehrlich macht, wenn nicht ausreichend ertragbringendes Verm&ouml;gen in Absprache mit den Verm&ouml;gens&uuml;bergebern in ein Wirtschaftsgut reinvestiert wird, das ausreichend Ertrag abwirft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Angesichts der gesetzgeberischen Entscheidung, dass seit 1974 ein privater Schuldzinsenabzug grunds&auml;tzlich ausgeschlossen ist, bereits seit den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts auch der Schuldzinsenabzug f&uuml;r selbstgenutztes Wohneigentum nicht mehr m&ouml;glich ist, und die &Auml;nderung von &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a EStG im Jahressteuergesetz 2008 damit begr&uuml;ndet wurde, die Rechtsprechung des BFH erm&ouml;gliche Steuergestaltungen, die die Grenzen des historisch &uuml;berkommenen Rechtsinstituts &uuml;berschreiten und im Ergebnis den gesetzlich ausgeschlossenen privaten Schuldzinsenabzug wieder zulassen, ist eine Weiterung des bislang von der Rechtsprechung formulierten Begriffs des Nettoertrags des &uuml;bernommenen Verm&ouml;gens nicht m&ouml;glich (so bereits Senatsurteil vom 17.&nbsp;M&auml;rz 2010 X&nbsp;R&nbsp;38\/06, BFHE 229, 163, BStBl II 2011, 622, zur Frage, ob auch Wohneigentum, das einem Angeh&ouml;rigen unentgeltlich zur Nutzung &uuml;berlassen wird, zu den der Art nach ertragbringenden Wirtschaftseinheiten geh&ouml;rt).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Nach alledem kann der Senat offenlassen, ob der auf den Kl&auml;ger entfallende Verkaufserl&ouml;s am von der Mutter &uuml;bergebenen Grundverm&ouml;gen wegen der Investition in ein nicht ertragbringendes Wirtschaftsgut aufgezehrt worden ist und ein Sonderausgabenabzug auch aus diesem Grund nicht in Betracht kommt (so die Einlassung des FA).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.7.2014, X R 39\/12 Umschichtung im Rahmen der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen in ein nicht ausreichend ertrag bringendes Wirtschaftsgut Tatbestand 1&nbsp; I. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wurden in den Streitjahren 1993 und 1994 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. 2&nbsp; Am 14.&nbsp;Juli 1993 &uuml;bertrug die zwischenzeitlich verstorbene Mutter des Kl&auml;gers diesem und seinem Bruder &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-39-12-umschichtung-im-rahmen-der-vermoegensuebergabe-gegen-versorgungsleistungen-in-ein-nicht-ausreichend-ertrag-bringendes-wirtschaftsgut\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;39\/12 &#8211; Umschichtung im Rahmen der Verm&ouml;gens&uuml;bergabe gegen Versorgungsleistungen in ein nicht ausreichend ertrag bringendes Wirtschaftsgut<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64366","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64366","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64366"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64366\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64366"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64366"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64366"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}