{"id":64368,"date":"2015-04-01T10:58:17","date_gmt":"2015-04-01T08:58:17","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64368"},"modified":"2015-04-01T10:58:17","modified_gmt":"2015-04-01T08:58:17","slug":"x-r-24-12-behandlung-der-betrieblichen-nutzung-eines-zum-betriebsvermoegen-des-anderen-ehegatten-gehoerenden-pkw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-24-12-behandlung-der-betrieblichen-nutzung-eines-zum-betriebsvermoegen-des-anderen-ehegatten-gehoerenden-pkw\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;24\/12 &#8211; Behandlung der betrieblichen Nutzung eines zum Betriebsverm&ouml;gen des anderen Ehegatten geh&ouml;renden PKW"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.7.2014, X R 24\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Behandlung der betrieblichen Nutzung eines zum Betriebsverm&ouml;gen des anderen Ehegatten geh&ouml;renden PKW<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Nutzt ein Steuerpflichtiger in seinem Betrieb gelegentlich einen zum Betriebsverm&ouml;gen seines Ehegatten geh&ouml;renden PKW, ohne hierf&uuml;r Aufwendungen zu tragen, kann er f&uuml;r die betriebliche Nutzung keine Betriebsausgaben abziehen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Bei dem Ehegatten, zu dessen Betriebsverm&ouml;gen der PKW geh&ouml;rt, ist die Nutzung des PKW durch den anderen Ehegatten mit der Anwendung der 1 %-Regelung abgegolten; ein Betrag f&uuml;r eine zus&auml;tzliche Nutzungsentnahme ist nicht anzusetzen (Abgrenzung zum Senatsurteil vom 26. April 2006 X R 35\/05, BFHE 214, 61, BStBl II 2007, 445).<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) erzielt als Einzelunternehmerin Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb, die vom Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) gesondert festgestellt werden. F&uuml;r einen Teil ihrer betrieblichen Fahrten nutzte sie in den Streitjahren 2001 bis 2005 einen zum Betriebsverm&ouml;gen ihres Ehemanns (E) geh&ouml;renden PKW.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>E ist Inhaber eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs. Er trug sowohl die Anschaffungskosten als auch s&auml;mtliche laufenden Aufwendungen f&uuml;r den PKW und zog diese bei seinen land- und forstwirtschaftlichen Eink&uuml;nften als Betriebsausgaben ab. F&uuml;r die private Nutzung setzte er die pauschalierte Nutzungsentnahme (&quot;1%-Regelung&quot;) nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ber&uuml;cksichtigte in ihren Gewinnermittlungen f&uuml;r die Nutzung des dem E geh&ouml;renden PKW Aufwandseinlagen, die sie pauschal mit 0,30&nbsp;EUR\/km bewertete. Das FA stellte ihren Gewinn zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 2007 wurden sowohl bei der Kl&auml;gerin als auch bei E Au&szlig;enpr&uuml;fungen durchgef&uuml;hrt. Der Pr&uuml;fer kam in Bezug auf E zu der Auffassung, dass die Abgeltungswirkung der 1&nbsp;%-Regelung sich nicht auf die Nutzung des PKW f&uuml;r betriebliche Zwecke der Kl&auml;gerin erstrecke. Er erh&ouml;hte die Gewinne des E um eine entsprechende Nutzungsentnahme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch bei der Kl&auml;gerin erh&ouml;hte der Pr&uuml;fer die Gewinne um dieselben Betr&auml;ge. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte er aus, die Kl&auml;gerin habe selbst keinen Aufwand f&uuml;r die PKW-Nutzung getragen. Bei den von E getragenen Aufwendungen handele es sich um einkommensteuerrechtlich unbeachtlichen Drittaufwand. Das FA folgte dem Pr&uuml;fer und &auml;nderte die Gewinnfeststellungsbescheide f&uuml;r die Jahre 2001 bis 2005 entsprechend. F&uuml;r das Jahr 2001 setzte es jedoch statt der vom Pr&uuml;fer vorgeschlagenen Gewinnerh&ouml;hung um 405&nbsp;EUR nur einen Erh&ouml;hungsbetrag von 405&nbsp;DM an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einspruchs- und Klageverfahren brachte die Kl&auml;gerin vor, es sei widerspr&uuml;chlich, einerseits f&uuml;r ihre betriebliche Nutzung des zum Betriebsverm&ouml;gen des E geh&ouml;renden PKW bei diesem eine zus&auml;tzliche Nutzungsentnahme anzusetzen, andererseits bei ihr aber die Aufwandseinlage zu versagen. Es handele sich um einen abgek&uuml;rzten Zahlungs- oder Vertragsweg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem Finanzgericht (FG) legte die Kl&auml;gerin eine auf den 21.&nbsp;Februar 2012 datierte &quot;Niederschrift der m&uuml;ndlichen Vereinbarung vom 01.02.2000&quot; vor. Darin hei&szlig;t es, die Kl&auml;gerin und E h&auml;tten am 1.&nbsp;Februar 2000 die Nutzungs&uuml;berlassung des PKW an den gewerblichen Betrieb der Kl&auml;gerin vereinbart. Die Aufwendungen habe der landwirtschaftliche Betrieb des E getragen. Als Gegenleistung habe die Kl&auml;gerin die Aufwendungen f&uuml;r den Haushalt und f&uuml;r die Versorgung der Familie getragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG wies die Klage ab. Bei den PKW-Kosten handele es sich aus Sicht der Kl&auml;gerin um Drittaufwand, der einkommensteuerrechtlich nicht ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nne. Anders als in den F&auml;llen des abgek&uuml;rzten Zahlungswegs habe E vorliegend nicht mit Drittleistungswillen gehandelt, als er die Aufwendungen getragen habe. Er habe die Zahlungen vielmehr geleistet, um den PKW selbst nutzen zu k&ouml;nnen, und diesen auch tats&auml;chlich selbst genutzt. Nur daneben habe auch die Kl&auml;gerin den PKW nutzen d&uuml;rfen. Die Niederschrift vom 21.&nbsp;Februar 2012 sei nicht zu ber&uuml;cksichtigen, weil weder der Umfang der PKW-Nutzung noch derjenige der Tragung der Haushaltskosten geregelt sei. Daher sei nicht erkennbar, wie die &Auml;quivalenz der Vereinbarung habe gesichert werden sollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision verweist die Kl&auml;gerin auf die Rechtsprechung des IX.&nbsp;Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) zum abgek&uuml;rzten Zahlungs- und Vertragsweg bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung. Danach k&ouml;nne der einkunftserzielende Ehegatte Schuldzinsen in voller H&ouml;he als Werbungskosten abziehen, wenn er und sein Ehegatte ein Darlehen als Gesamtschuldner aufgenommen h&auml;tten und beide &quot;aus einem Topf wirtschaften&quot; w&uuml;rden. Auch sie wirtschafte mit E aus einem Topf, weil sie den G&uuml;terstand der Zugewinngemeinschaft vereinbart h&auml;tten und einen gemeinsamen Haushalt f&uuml;hren w&uuml;rden. Da die von E getragenen PKW-Kosten bei diesem nicht als Betriebsausgaben ber&uuml;cksichtigt worden seien, h&auml;tten sie den Charakter privater Aufwendungen erhalten. Solche Aufwendungen k&ouml;nnten aber dem anderen Ehegatten zugewendet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ferner ist die Kl&auml;gerin der Auffassung, dass das FA die gegen E ergangenen Bescheide &quot;h&auml;tte offen lassen m&uuml;ssen&quot;. Dann h&auml;tte das FG den E von Amts wegen beiladen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil, die Einspruchsentscheidung vom 27.&nbsp;Oktober 2008 sowie die ge&auml;nderten Feststellungsbescheide f&uuml;r die Jahre 2001 bis 2005 vom 24.&nbsp;Januar 2008 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Jedenfalls im Ergebnis zu Recht hat das FG bei der Kl&auml;gerin den begehrten Betriebsausgabenabzug nicht zugelassen. Voraussetzung hierf&uuml;r w&auml;re gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 EStG, dass &quot;Aufwendungen&quot; angefallen w&auml;ren. Solche sind der Kl&auml;gerin aber nicht entstanden, was einem Betriebsausgabenabzug grunds&auml;tzlich entgegensteht (dazu unten a). Die Voraussetzungen f&uuml;r eine Geltendmachung des von E getragenen Aufwands unter den rechtlichen Gesichtspunkten eines abgek&uuml;rzten Zahlungswegs (unten b), abgek&uuml;rzten Vertragswegs (unten c) oder eines im Innenverh&auml;ltnis bestehenden Ersatzanspruchs (unten d) sind nicht erf&uuml;llt. Die von der Kl&auml;gerin gesehene widerspr&uuml;chliche Doppelbelastung ist nicht gegeben, da die PKW-Nutzung durch die Kl&auml;gerin bei E mit dem Ansatz einer Nutzungsentnahme nach der &#8211;ohnehin bereits angewendeten&#8211; 1&nbsp;%-Regelung abgegolten ist (unten e).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Gro&szlig;e Senat des BFH hat es auch im Verh&auml;ltnis zwischen Ehegatten, die im G&uuml;terstand der Zugewinngemeinschaft leben, ausdr&uuml;cklich abgelehnt, zu vermuten oder zu fingieren, dass immer derjenige Ehegatte die Aufwendungen auf ein &#8211;nicht ihm, sondern dem anderen Ehegatten geh&ouml;rendes&#8211; Wirtschaftsgut tr&auml;gt, der es zur Einkunftserzielung einsetzt (Beschl&uuml;sse vom 23.&nbsp;August 1999 GrS&nbsp;1\/97, BFHE 189, 151, BStBl II 1999, 778, unter C.II.1., und vom 23.&nbsp;August 1999 GrS&nbsp;2\/97, BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782, unter C.IV.1.b). Vielmehr ist auch in diesen F&auml;llen ma&szlig;geblich, welcher Ehegatte die Aufwendungen tats&auml;chlich tr&auml;gt. Der Nichteigent&uuml;mer-Ehegatte kann jedoch den begehrten Betriebsausgabenabzug erlangen, wenn er mit dem Eigent&uuml;mer-Ehegatten in fremd&uuml;blicher Weise einen Mietvertrag schlie&szlig;t.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der erkennende Senat d&uuml;rfte von dieser durch den Gro&szlig;en Senat vorgenommenen Gesetzesauslegung nicht ohne Anrufung des Gro&szlig;en Senats abweichen (vgl. &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 FGO). Auch wenn die dargestellte Rechtsprechung zur Folge haben mag, dass &#8211;in der Sache gek&uuml;nstelte&#8211; Mietvertr&auml;ge zwischen Ehegatten abgeschlossen werden bzw. sich Steuerpflichtige in Einzelf&auml;llen durch R&uuml;ckdatierung urspr&uuml;nglich nicht vorhandener Mietvertr&auml;ge in steuerstrafrechtliche Grenzbereiche begeben, rechtfertigen diese eher steuerpraktischen Bedenken (kritisch z.B. Schmidt\/ Kulosa, EStG, 33.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;7 Rz&nbsp;54, 57) keine erneute Befassung des Gro&szlig;en Senats mit dem Ziel einer Revidierung von dessen &#8211;steuersystematisch zutreffender, wenn auch in Einzelf&auml;llen zu H&auml;rten f&uuml;hrender&#8211; Rechtsprechung. Dies gilt umso mehr, als in der vorliegend zu beurteilenden Konstellation bei einer Gesamtbetrachtung beider Ehegatten auch ohne Abschluss eines Mietvertrags keine einkommensteuerliche Mehrbelastung eintritt, weil die unentgeltliche &Uuml;berlassung des PKW an den Nichteigent&uuml;mer-Ehegatten aus Sicht des Eigent&uuml;mer-Ehegatten eine private Nutzung darstellt, die mit dem &#8211;ohnehin bereits vorgenommenen&#8211; Ansatz einer pauschalen Nutzungsentnahme nach Ma&szlig;gabe der 1&nbsp;%-Regelung abgegolten ist (dazu noch unten e).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vorliegend hat das FG festgestellt, dass allein E die Anschaffungskosten und laufenden Aufwendungen des von der Kl&auml;gerin mitbenutzten PKW getragen hat. Die Kl&auml;gerin hat diese Feststellung im Revisionsverfahren als zutreffend anerkannt; ihr zwischenzeitliches Vorbringen, aufgrund der &#8211;ohnehin nicht als fremd&uuml;blich anzusehenden&#8211; &quot;Niederschrift&quot; vom 21.&nbsp;Februar 2012 seien ihr die Aufwendungen des E zuzurechnen, ist damit &uuml;berholt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der von E getragene Aufwand kann von der Kl&auml;gerin auch nicht unter dem Gesichtspunkt des abgek&uuml;rzten Zahlungswegs als Betriebsausgabe abgezogen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein abgek&uuml;rzter Zahlungsweg &#8211;der zur Zurechnung eines von einem Dritten getragenen Aufwands an den einkunftserzielenden Steuerpflichtigen f&uuml;hrt&#8211; ist dadurch gekennzeichnet, dass der Dritte dem Steuerpflichtigen einen Geldbetrag dadurch zuwendet, dass er im Einvernehmen mit dem Steuerpflichtigen eine diesen treffende Schuld tilgt. Davon kann jedoch nur die Rede sein, wenn der Dritte f&uuml;r Rechnung des Steuerpflichtigen an dessen Gl&auml;ubiger leistet, nicht hingegen, wenn er Aufwendungen f&uuml;r ein ihm selbst geh&ouml;rendes Wirtschaftsgut als Erwerber und Schuldner f&uuml;r eigene Rechnung tr&auml;gt (BFH-Beschluss in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782, unter C.IV.1.c&nbsp;aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vorliegend war E selbst Schuldner der Anschaffungskosten des PKW und der entsprechenden laufenden Aufwendungen. Ein abgek&uuml;rzter Zahlungsweg scheidet damit aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Auch die Voraussetzungen f&uuml;r die Zurechnung unter dem Gesichtspunkt des abgek&uuml;rzten Vertragswegs sind nicht erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In derartigen F&auml;llen schlie&szlig;t der Dritte im eigenen Namen f&uuml;r den Steuerpflichtigen einen Vertrag und leistet selbst die geschuldeten Zahlungen, um damit eine Zuwendung an den Steuerpflichtigen zu bewirken (BFH-Urteile vom 15.&nbsp;November 2005 IX&nbsp;R&nbsp;25\/03, BFHE 211, 318, BStBl II 2006, 623, und vom 15.&nbsp;Januar 2008 IX&nbsp;R&nbsp;45\/07, BFHE 220, 264, BStBl II 2008, 572). Diese Voraussetzungen sind indes nicht erf&uuml;llt, wenn der Dritte Anschaffungskosten f&uuml;r ein Wirtschaftsgut aufwendet, das ihm zivilrechtlich alleine geh&ouml;rt und das er auch selbst &#8211;wenngleich ggf. gemeinsam mit seinem Ehegatten&#8211; nutzen will (BFH-Beschluss in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782, unter C.IV.1.c&nbsp;bb).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass die Kl&auml;gerin im Innenverh&auml;ltnis zwischen den Ehegatten zum Ersatz der von E getragenen Aufwendungen verpflichtet gewesen sein k&ouml;nnte (vgl. hierzu Senatsurteil vom 25.&nbsp;Juni 2008 X&nbsp;R&nbsp;36\/05, BFHE 222, 373), liegen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Zu der von der Kl&auml;gerin beklagten doppelten oder widerspr&uuml;chlichen Besteuerung kommt es nicht, weil die Nutzung des zum Betriebsverm&ouml;gen des E geh&ouml;renden PKW durch die Kl&auml;gerin mit dem Ansatz des sich nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG ergebenden Betrages abgegolten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der genannten Vorschrift ist &quot;die private Nutzung eines Kraftfahrzeugs&quot; f&uuml;r jeden Kalendermonat mit 1&nbsp;% des inl&auml;ndischen Listenpreises im Zeitpunkt der Erstzulassung zuz&uuml;glich der Kosten f&uuml;r Sonderausstattung einschlie&szlig;lich Umsatzsteuer anzusetzen. Der insoweit ma&szlig;gebende Begriff der &quot;privaten Nutzung&quot; wird in der Senatsrechtsprechung enger verstanden als der &#8211;in Satz&nbsp;1 derselben Vorschrift verwendete&#8211; Begriff der &quot;Entnahme f&uuml;r betriebsfremde Zwecke&quot;. W&auml;hrend eine Entnahme f&uuml;r betriebsfremde Zwecke bereits dann vorliegt, wenn der Steuerpflichtige einen PKW seines Betriebsverm&ouml;gens zur Erzielung von &Uuml;berschusseink&uuml;nften einsetzt, stellt eine derartige Verwendung keine &quot;private Nutzung&quot; dar (Senatsurteil vom 26.&nbsp;April 2006 X&nbsp;R&nbsp;35\/05, BFHE 214, 61, BStBl II 2007, 445; ebenso f&uuml;r die Nutzung eines betrieblichen PKW in einem anderen Betrieb desselben Steuerpflichtigen BFH-Urteil vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2009 IV&nbsp;R&nbsp;59\/06, BFH\/NV 2009, 1617). Dies hat zur Folge, dass die Abgeltungswirkung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG f&uuml;r die Nutzung des betrieblichen PKW im Rahmen eines anderen Betriebs oder einer &Uuml;berschusseinkunftsart desselben Steuerpflichtigen nicht eintritt, und die darin liegende Nutzungsentnahme gesondert nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 EStG zu bewerten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Damit nicht zu vergleichen ist jedoch die im Streitfall gegebene Konstellation, in der nicht der Steuerpflichtige selbst, sondern ein Dritter &#8211;und sei es der mit ihm zusammen veranlagte Ehegatte, der im Bereich der Einkunftserzielung jedoch als eigenst&auml;ndiger Steuerpflichtiger behandelt wird (&sect;&nbsp;26b EStG; vgl. BFH-Beschluss in BFHE 189, 160, BStBl II 1999, 782, unter C.IV.1.b)&#8211; den PKW nutzt. Aus Sicht des Eigent&uuml;mer-Ehegatten handelt es sich bei einer solchen Nutzung sowohl um eine &quot;Entnahme f&uuml;r betriebsfremde Zwecke&quot; &#8211;dies bedarf keiner n&auml;heren Begr&uuml;ndung&#8211; als auch um eine &quot;private Nutzung&quot;. Denn der Eigent&uuml;mer-Ehegatte nutzt den PKW hier nicht zur (eigenen) Einkunftserzielung, sondern &uuml;berl&auml;sst ihn einem Dritten aus privaten Gr&uuml;nden unentgeltlich zur Nutzung. Ob der Dritte den PKW seinerseits zu privaten Zwecken oder zu seiner eigenen Einkunftserzielung nutzt, &auml;ndert aus der &#8211;insoweit ma&szlig;gebenden&#8211; Sicht des Eigent&uuml;mer-Ehegatten (Steuerpflichtiger i.S. des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG) nichts daran, dass der PKW aus privaten Gr&uuml;nden &uuml;berlassen wird. Entsprechend hat der erkennende Senat in seiner Entscheidung in BFHE 214, 61, BStBl II 2007, 445 (unter II.4. vor a) ausgef&uuml;hrt, die abgeltende Wirkung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG beziehe sich &quot;nur auf die Kraftfahrzeugnutzung zu Zwecken, die dem nach &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;1 EStG einkommensteuerlich unbeachtlichen Bereich der privaten Lebensf&uuml;hrung zuzurechnen sind&quot;. Aus Sicht des Eigent&uuml;mer-Ehegatten f&auml;llt eine unentgeltliche &Uuml;berlassung an den anderen Ehegatten, die auf privaten Gr&uuml;nden beruht, jedoch in den durch &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;1 EStG umschriebenen Bereich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anders als die Kl&auml;gerin meint, erweist sich die materiell-rechtliche Lage danach nicht etwa als widerspr&uuml;chlich, sondern als auf beiden Besteuerungsebenen aufeinander abgestimmt: Beim Eigent&uuml;mer-Ehegatten, der f&uuml;r die private Nutzung nach Ma&szlig;gabe der 1&nbsp;%-Regelung eine pauschale Nutzungsentnahme ermittelt, tritt durch die &Uuml;berlassung des PKW an den anderen Ehegatten keine Erh&ouml;hung seiner Einkommensteuerbelastung ein; eine zus&auml;tzliche nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 EStG zu ermittelnde Nutzungsentnahme ist bei ihm nicht anzusetzen. Auf der anderen Seite kann der Nichteigent&uuml;mer-Ehegatte in Ermangelung eigenen Aufwands keine Aufwandseinlage gewinnmindernd geltend machen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass diese materiell-rechtlich aufeinander abgestimmte Rechtslage in dem konkreten Einzelfall der Kl&auml;gerin und des E verfahrensrechtlich m&ouml;glicherweise nicht mehr herzustellen ist, weil E &#8211;so jedenfalls der Vortrag der Kl&auml;gerin&#8211; die gegen ihn ergangenen Gewinnfeststellungs- oder Einkommensteuerbescheide, in denen die f&uuml;r ihn zust&auml;ndige Finanzbeh&ouml;rde rechtsirrig eine zus&auml;tzliche Nutzungsentnahme angesetzt hat, nicht angefochten hat, &auml;ndert nichts daran, dass sich jedenfalls die gegen die Kl&auml;gerin ergangenen Bescheide als rechtm&auml;&szlig;ig erweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das weitere Vorbringen der Kl&auml;gerin, das FA h&auml;tte die Bescheide des E &quot;offen lassen m&uuml;ssen&quot;, wertet der Senat nicht als Verfahrensr&uuml;ge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In diesem Absatz der Revisionsbegr&uuml;ndung wendet sich die Kl&auml;gerin in erster Linie gegen das Verhalten des f&uuml;r die Besteuerung des E zust&auml;ndigen FA. Damit kann ein Verfahrensmangel indes schon im Ansatz nicht dargelegt werden. Verfahrensm&auml;ngel i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO sind nur Verst&ouml;&szlig;e gegen das Gerichtsverfahrensrecht, die dem FG im Rahmen der Handhabung seines Verfahrens unterlaufen (BFH-Beschluss vom 22.&nbsp;November 2005 V&nbsp;B&nbsp;22\/05, BFH\/NV 2006, 586, unter II.2., m.w.N.). Das Verhalten eines &#8211;im Streitfall f&uuml;r die Besteuerung der Kl&auml;gerin zudem noch nicht einmal zust&auml;ndigen&#8211; FA erf&uuml;llt diese Voraussetzungen nicht. Im &Uuml;brigen teilt die Kl&auml;gerin nicht mit, weshalb es dem E &#8211;bzw. dessen steuerlichem Berater&#8211; nicht m&ouml;glich gewesen sein sollte, die Bescheide durch Einlegung eines Rechtsbehelfs &quot;offen zu halten&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei dieser Sachlage ist allein in dem weiteren Satz &quot;Dann h&auml;tte das Finanzgericht den Ehemann von Amts wegen beiladen m&uuml;ssen, um die Gefahr von widerspr&uuml;chlichen Entscheidungen oder widerstreitenden Steuerfestsetzungen zu vermeiden&quot; keine Verfahrensr&uuml;ge zu sehen. Dieser Satz ist ersichtlich nur als Erl&auml;uterung der Folgen des von der Kl&auml;gerin gesehenen vermeintlichen Fehlverhaltens des f&uuml;r E zust&auml;ndigen FA zu sehen (&quot;Dann&quot;). Die Kl&auml;gerin r&uuml;gt hingegen nicht, das FG h&auml;tte den E auch bei der im Streitfall vorgefundenen konkreten verfahrensrechtlichen Situation &#8211;des Eintritts von Bestandskraft und m&ouml;glicherweise auch Festsetzungsverj&auml;hrung in Bezug auf die gegen E ergangenen Bescheide&#8211; noch beiladen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.7.2014, X R 24\/12 Behandlung der betrieblichen Nutzung eines zum Betriebsverm&ouml;gen des anderen Ehegatten geh&ouml;renden PKW Leits&auml;tze 1. Nutzt ein Steuerpflichtiger in seinem Betrieb gelegentlich einen zum Betriebsverm&ouml;gen seines Ehegatten geh&ouml;renden PKW, ohne hierf&uuml;r Aufwendungen zu tragen, kann er f&uuml;r die betriebliche Nutzung keine Betriebsausgaben abziehen. 2. Bei dem Ehegatten, zu dessen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-24-12-behandlung-der-betrieblichen-nutzung-eines-zum-betriebsvermoegen-des-anderen-ehegatten-gehoerenden-pkw\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;24\/12 &#8211; Behandlung der betrieblichen Nutzung eines zum Betriebsverm&ouml;gen des anderen Ehegatten geh&ouml;renden PKW<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64368","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64368","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64368"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64368\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64368"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64368"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64368"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}