{"id":64521,"date":"2015-05-15T10:07:14","date_gmt":"2015-05-15T08:07:14","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64521"},"modified":"2015-05-15T10:07:14","modified_gmt":"2015-05-15T08:07:14","slug":"xi-b-11-14-nichtzulassungsbeschwerde-zeitpunkt-der-klaerungsbeduerftigkeit-einer-rechtsfrage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-11-14-nichtzulassungsbeschwerde-zeitpunkt-der-klaerungsbeduerftigkeit-einer-rechtsfrage\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;B&nbsp;11\/14 &#8211; Nichtzulassungsbeschwerde: Zeitpunkt der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit einer Rechtsfrage"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 17.3.2015, XI B 11\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Nichtzulassungsbeschwerde: Zeitpunkt der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit einer Rechtsfrage<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts des Saarlandes vom 18. Dezember 2013&nbsp;&nbsp;2 K 1063\/12 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) ist Mutter des im Jahr 1991 geborenen Sohnes Z, der im Jahr 2010 zum Zimmerer ausgebildet wurde. Sie bezog f&uuml;r Z zun&auml;chst Kindergeld f&uuml;r Januar bis Dezember 2010 (Streitzeitraum).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter dem 16.&nbsp;Mai 2011 hob die fr&uuml;here Beklagte (Familienkasse X) die Kindergeldfestsetzung betreffend Z f&uuml;r 2010 mit der Begr&uuml;ndung auf, dass der f&uuml;r den Bezug von Kindergeld ma&szlig;gebliche Grenzbetrag von 8.004&nbsp;EUR &uuml;berschritten sei. Der Einspruch der Kl&auml;gerin, mit dem sie geltend machte, der Grenzbetrag sei unterschritten, weil weitere Werbungskosten des Z eink&uuml;nftemindernd zu ber&uuml;cksichtigen seien, blieb erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit Urteil vom 18.&nbsp;Dezember 2013 auch im zweiten Rechtsgang ab. Es lie&szlig; Fahrtkosten des Z zum Ausbildungsbetrieb und zu den Einsatzbaustellen nur mit 0,30&nbsp;EUR je Entfernungskilometer zum Werbungskostenabzug zu. Ausgaben des Z f&uuml;r &quot;Arbeitsb&uuml;cher&quot; in H&ouml;he von 170&nbsp;EUR blieben unber&uuml;cksichtigt, da der entsprechende Beleg keine &quot;differenzierten Angaben&quot; &uuml;ber Autor, Titel oder Einzelpreis enthielt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision macht die Kl&auml;gerin die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) sowie die Erforderlichkeit einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zur Fortbildung des Rechts (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO) und zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO) geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Beschwerde hat keinen Erfolg. Die Revision ist nicht wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung, zur Fortbildung des Rechts oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Den geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nden ist gemein, dass sie eine entscheidungserhebliche Rechtsfrage betreffen m&uuml;ssen (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 6.&nbsp;Mai 2014 XI&nbsp;B&nbsp;4\/14, BFH\/NV 2014, 1406, Rz&nbsp;29 zum Zulassungsgrund der grunds&auml;tzlichen Bedeutung und der Fortbildung des Rechts; z.B. BFH-Beschluss vom 2.&nbsp;M&auml;rz 2011 IV&nbsp;B&nbsp;139\/09, BFH\/NV 2011, 1125, unter 3. zum Zulassungsgrund der Divergenz).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Soweit die Kl&auml;gerin insoweit als Rechtsfrage anf&uuml;hrt, &quot;ob bei einem nicht universit&auml;ren dualen Berufs-Ausbildungsverh&auml;ltnis die Ausbildungsbetriebsst&auml;tte nicht als &#8218;regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte&#8216; des Auszubildenden, sondern als nicht auf Dauer angelegte, vor&uuml;bergehende Ausbildungsst&auml;tte anzusehen ist und somit die Regelung des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 [des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;] (Entfernungspauschale) auf die Fahrten des Auszubildenden zum bzw. vom Ausbildungsbetrieb nicht anzuwenden [ist], sondern die Aufwendungen f&uuml;r die Fahrten zwischen Wohnung und Bildungseinrichtung (Betrieb) in tats&auml;chlicher H&ouml;he bzw. nach Dienstreisegrunds&auml;tzen zu ber&uuml;cksichtigen sind oder nicht&quot;, bestehen die geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde jedenfalls nicht mehr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der BFH hat mit Urteil vom 27.&nbsp;Februar 2014 III&nbsp;R&nbsp;60\/13 (BFHE 244, 421, BStBl II 2015, 27; vorgehend Urteil des FG Rheinland-Pfalz vom 24.&nbsp;Oktober 2013&nbsp;&nbsp;6&nbsp;K&nbsp;1103\/13, Entscheidungen der Finanzgerichte 2014, 53) entschieden, dass der Ausbildungsbetrieb regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte i.S. des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 EStG in der bis Ende 2013 geltenden Fassung ist, wenn ein Auszubildender im Rahmen eines Ausbildungsdienstverh&auml;ltnisses, aus dem er Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit erzielt, dem Ausbildungsbetrieb zugeordnet ist und diesen fortdauernd aufsucht, um dort seine f&uuml;r den Ausbildungszweck zentralen T&auml;tigkeiten zu erbringen. Entsprechendes ergibt sich aus dem BFH-Urteil vom 10.&nbsp;April 2014 III&nbsp;R&nbsp;35\/13 (BFHE 245, 207, BStBl II 2014, 1011).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ma&szlig;geblich f&uuml;r die Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit der jeweiligen Rechtsfrage ist der Zeitpunkt der Entscheidung &uuml;ber die Zulassung der Revision; hat das FG die Revision nicht zugelassen und muss der BFH &uuml;ber die Nichtzulassungsbeschwerde befinden, ist der Zeitpunkt der Entscheidung des BFH ma&szlig;gebend (z.B. BFH-Beschluss vom 27.&nbsp;April 2010 X&nbsp;B&nbsp;85\/09, BFH\/NV 2010, 1641, Rz&nbsp;4, m.w.N.). Danach ist eine Rechtsfrage nicht (mehr) kl&auml;rungsbed&uuml;rftig, wenn sie bereits durch eine Entscheidung des BFH gekl&auml;rt ist, und zwar auch dann, wenn die Entscheidung des BFH erst nach der angefochtenen Entscheidung des FG oder auch erst nach Einlegung der Nichtzulassungsbeschwerde ergangen ist (BFH-Beschl&uuml;sse vom 28.&nbsp;Juli 2000 III&nbsp;B&nbsp;66\/97, BFH\/NV 2001, 158; in BFH\/NV 2010, 1641; Werth in Beermann\/Gosch, FGO &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;106; Lange in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler &#8211;HHSp&#8211;, &sect;&nbsp;115 FGO Rz&nbsp;21&nbsp;ff.; Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;14). Letzteres ist hier der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist auch nicht im Hinblick auf den Grundsatz der Effektivit&auml;t des Rechtsschutzes zuzulassen (vgl. hierzu Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 25.&nbsp;Juli 2005&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;2419\/03, 1&nbsp;BvR&nbsp;2420\/03, Wertpapier-Mitteilungen 2005, 2014 zu &sect;&nbsp;543 Abs.&nbsp;2 der Zivilprozessordnung). Denn der BFH hat mit Urteilen in BFHE 244, 421, BStBl II 2015, 27 und in BFHE 245, 207, BStBl II 2014, 1011 die betreffende Rechtsfrage so beantwortet, wie sie das FG entschieden hat; danach h&auml;tte die Revision in der Sache keine Aussicht auf Erfolg (vgl. hierzu Werth in Beermann\/Gosch, FGO &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;71; Lange in HHSp, &sect;&nbsp;115 FGO Rz&nbsp;21c; Gr&auml;ber\/Ruban, a.a.O., &sect;&nbsp;116 Rz&nbsp;61).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Es bedarf keiner Entscheidung, ob die Kl&auml;gerin in Bezug auf den vom FG versagten Werbungskostenabzug f&uuml;r &quot;Arbeitsb&uuml;cher&quot; einen Zulassungsgrund i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 FGO den Anforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO entsprechend dargetan hat oder ob sie diesbez&uuml;glich vielmehr eine unzutreffende Tatsachen- und Beweisw&uuml;rdigung des Einzelfalls r&uuml;gt, was grunds&auml;tzlich nicht zu einer Zulassung der Revision f&uuml;hren kann (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 6.&nbsp;Dezember 2012 XI&nbsp;B&nbsp;89\/11, BFH\/NV 2013, 778, Rz&nbsp;10; vom 24.&nbsp;Juni 2014 XI&nbsp;B&nbsp;45\/13, BFH\/NV 2014, 1584, Rz&nbsp;26).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf den insoweit von der Kl&auml;gerin geltend gemachten Abzug weiterer Werbungskosten in H&ouml;he von 170&nbsp;EUR kommt es nicht an. Auch unter Ber&uuml;cksichtigung dieser Ausgaben w&uuml;rde der ma&szlig;gebliche Grenzbetrag von 8.004&nbsp;EUR nicht unterschritten, nachdem die Eink&uuml;nfte und Bez&uuml;ge des Z, wie das FG entschieden hat, im Jahr 2010&nbsp;&nbsp;8.199,23&nbsp;EUR betragen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Senat sieht von einer weiteren Begr&uuml;ndung ab (&sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 17.3.2015, XI B 11\/14 Nichtzulassungsbeschwerde: Zeitpunkt der Kl&auml;rungsbed&uuml;rftigkeit einer Rechtsfrage Tenor Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts des Saarlandes vom 18. Dezember 2013&nbsp;&nbsp;2 K 1063\/12 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen. Tatbestand 1&nbsp; I. 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