{"id":64543,"date":"2015-05-15T09:58:01","date_gmt":"2015-05-15T07:58:01","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64543"},"modified":"2015-05-15T09:58:01","modified_gmt":"2015-05-15T07:58:01","slug":"x-r-4-11-zur-nachtraeglichen-beschraenkung-des-revisionsantrags-spendenabzug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-4-11-zur-nachtraeglichen-beschraenkung-des-revisionsantrags-spendenabzug\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;4\/11 &#8211; Zur nachtr&auml;glichen Beschr&auml;nkung des Revisionsantrags; Spendenabzug"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.12.2014, X R 4\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur nachtr&auml;glichen Beschr&auml;nkung des Revisionsantrags; Spendenabzug<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 13. Dezember 2010&nbsp;&nbsp;14 K 1789\/08 E und 14 K 1792\/08 E wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>A. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wurden im Streitjahr 2003 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 2000 interessierte sich der Kl&auml;ger f&uuml;r den Kauf eines X&nbsp;qm gro&szlig;en Grundst&uuml;cks, das im Eigentum der N-Organisation in P stand. Zu damaliger Zeit war es im Fl&auml;chennutzungsplan als &quot;Gr&uuml;nfl&auml;che&quot; ausgewiesen. In den Gespr&auml;chen, die der Kl&auml;ger mit dem Vorstand der N-Organisation, insbesondere Herrn T, f&uuml;hrte, stellte er eine Spende in Aussicht. Am 23.&nbsp;August 2000 beschloss der Vorstand der N-Organisation, dem Kl&auml;ger das Grundst&uuml;ck zum &quot;Richtpreis&quot; von 40&nbsp;DM\/qm zu ver&auml;u&szlig;ern. Die Mitglieder des Vorstands der N-Organisation H, O und T erhielten Unterschriftsvollmacht. An dem Beschluss waren u.a. auch ein Mitarbeiter der N-Organisation (M) und Z beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Parallel zu den Vertragsverhandlungen mit dem Kl&auml;ger f&uuml;hrte der Vorstand der N-Organisation auch Verhandlungen mit der Stadt P. Diese war ebenfalls an dem Kauf zu einem Preis von 40&nbsp;DM\/qm interessiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 13.&nbsp;September 2000 bat der Vorstand der N-Organisation die zust&auml;ndige Aufsichtsbeh&ouml;rde (im Folgenden: Y-Beh&ouml;rde) um die erforderliche Zustimmung zur Ver&auml;u&szlig;erung des Grundst&uuml;cks. Die Y-Beh&ouml;rde verweigerte ihre Zustimmung, da aus ihrer Sicht keine zwingende Notwendigkeit f&uuml;r eine Ver&auml;u&szlig;erung bestand. Sie verwies zudem auf ein angrenzendes Wohngebiet, das m&ouml;glicherweise zu einer k&uuml;nftigen Ausweisung des Grundst&uuml;cks f&uuml;r Wohnbauzwecke mit der Folge einer Wertsteigerung f&uuml;hren k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 30.&nbsp;Oktober 2000 bat T telefonisch um einen Gespr&auml;chstermin &quot;unter 4 Augen&quot; mit der Y-Beh&ouml;rde, der f&uuml;r den 13.&nbsp;November 2000 anberaumt wurde. Aufzeichnungen &uuml;ber dieses Gespr&auml;ch existieren nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit einem weiteren Schreiben vom 17.&nbsp;November 2000 wandte sich T erneut an die Y-Beh&ouml;rde (Herrn R.) und f&uuml;hrte Folgendes aus:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;<em>Sehr geehrter Herr R.,<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><em>nochmals m&ouml;chte ich mich auch auf diesem Weg f&uuml;r das konstruktive Gespr&auml;ch am 13.&nbsp;November 2000 bei Ihnen bedanken.<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><em>Zwischenzeitlich hatte ich Gelegenheit, mit dem Grundst&uuml;ckskaufinteressenten am Telefon zu sprechen. Nach eingehender zweit&auml;giger &Uuml;berlegungsphase ist Herr &#8230; bereit, den doppelten Preis pro qm =&nbsp;DM 80,- zu bezahlen. Er betrachtet dieses Zugest&auml;ndnis im Hinblick auf die Gr&ouml;&szlig;e des Grundst&uuml;cks und die topographischen Gegebenheiten und m&ouml;glichen verordnungsm&auml;&szlig;igen Beschr&auml;nkungen die Gesamtfl&auml;che beeintr&auml;chtigende eingeschr&auml;nkte Nutzbarkeit, als &#8218;weitgehend&#8216;.<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><em>Ich bitte Sie nunmehr &#8211; unter W&uuml;rdigung des Gesamtumstands &#8211; auf dieser ausgehandelten Preisbasis der Ver&auml;u&szlig;erung des vorgenannten Grundst&uuml;cks zuzustimmen.&quot;<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Y-Beh&ouml;rde erteilte gegen&uuml;ber der N-Organisation mit Schreiben vom 11.&nbsp;Dezember 2000 ihre Zustimmung zum Verkauf unter der Bedingung, dass das Grundst&uuml;ck f&uuml;r 80&nbsp;DM\/qm verkauft und ein entsprechender Beschluss des Vorstands der N-Organisation gefasst werde. In diesem Schreiben nahm die Y-Beh&ouml;rde auch Bezug auf ein Telefongespr&auml;ch zwischen Herrn O (Vorstand der N-Organisation) und Herrn R. am 4.&nbsp;Dezember 2000, &uuml;ber dessen Inhalt kein schriftlicher Vermerk existiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 22.&nbsp;Dezember 2000 wurde der notarielle Kaufvertrag unterzeichnet. Gleichzeitig erkl&auml;rten die Vertragsparteien die Auflassung zugunsten des Kl&auml;gers. Mitte 2003 begann der Kl&auml;ger mit der Verwirklichung seines &#8211;eigenen Wohnzwecken dienenden&#8211; Bauvorhabens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ende 2003 sprach T den Kl&auml;ger auf die seinerzeit in Aussicht gestellte Spende an und benannte als m&ouml;glichen Empf&auml;nger die J-gGmbH in P. An dieser Gesellschaft ist die N-Organisation wesentlich beteiligt. Vorsitzender des Verwaltungsrats ist T.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Folge wandte sich der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der J-gGmbH, Herr S, mit Schreiben vom 10.&nbsp;Dezember 2003 an den Kl&auml;ger und bat unter Hinweis auf geplante Investitionen um eine &quot;m&ouml;glichst gro&szlig;z&uuml;gige Spende&quot;. Andere Personen sprach der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 19.&nbsp;Dezember 2003 leistete der Kl&auml;ger per &Uuml;berweisung eine Zuwendung in H&ouml;he von X&nbsp;EUR an die J-gGmbH, nachdem er sich zuvor vergewissert hatte, dass diese zur Erteilung von Spendenbescheinigungen berechtigt ist. Auf dem &Uuml;berweisungstr&auml;ger notierte er &quot;Spende f&uuml;r mildt&auml;tige Zwecke&quot; als Verwendungszweck. Die J-gGmbH verbuchte die Zuwendung als Spende, ordnete sie zwar nicht dem Konto eines bestimmten Gesellschafters zu, verwendete sie jedoch ausschlie&szlig;lich zur St&auml;rkung eines Teilbetriebs der J-gGmbH in P.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sowohl das Schreiben vom 10.&nbsp;Dezember 2003, das der Kl&auml;ger mit einem gelben Klebezettel versehen hatte, auf dem &#8211;mit verschiedenen Stiften und Handschriften&#8211; die Notizen &quot;X TEuro&quot;, &quot;&Ouml;.&quot;, &quot;T.&quot; und &quot;Ja laut GF S.&quot; vermerkt waren, als auch die Durchschrift des &Uuml;berweisungsbelegs sowie den zugeh&ouml;rigen Kontoauszug legte der Kl&auml;ger in der von ihm f&uuml;r sein Bauvorhaben angelegten Akte ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die J-gGmbH erteilte dem Kl&auml;ger nach Eingang des Betrags von X&nbsp;EUR unter dem 31.&nbsp;Dezember 2003 eine von S unterzeichnete Bescheinigung i.S. des &sect;&nbsp;10b des Einkommensteuergesetzes (EStG) &uuml;ber den Erhalt der Spende. Hierin best&auml;tigte sie auch, sie sei wegen der F&ouml;rderung mildt&auml;tiger Zwecke und wegen der F&ouml;rderung der &ouml;ffentlichen Interessen gem&auml;&szlig; dem letzten Freistellungsbescheid vom &#8230; als gemeinn&uuml;tzig anerkannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihrer im Juni 2005 beim Finanzamt M.N. eingereichten Steuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr 2003 machten die Kl&auml;ger die Geldzuwendung an die J-gGmbH bei den Sonderausgaben als Spende f&uuml;r mildt&auml;tige Zwecke geltend. Die Einkommensteuer 2003 wurde erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; festgesetzt. Der Bescheid erging gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 19.&nbsp;April 2006 leitete das Finanzamt f&uuml;r Steuerstrafsachen und Steuerfahndung gegen den Kl&auml;ger ein Strafverfahren wegen Einkommensteuer- und Grunderwerbsteuerhinterziehung ein und f&uuml;hrte bei diesem ab dem 28.&nbsp;Juni 2006 eine Fahndungspr&uuml;fung durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schriftsatz vom 20.&nbsp;Dezember 2006 nahm der Kl&auml;ger gegen&uuml;ber dem Finanzamt f&uuml;r Steuerstrafsachen und Steuerfahndung Stellung und f&uuml;hrte in Bezug auf die Zuwendung an die J-gGmbH u.a. aus, durch die von ihm im Rahmen der seinerzeit gef&uuml;hrten Kaufpreisverhandlungen in Aussicht gestellte Spende werde die Unentgeltlichkeit der Zuwendung nicht in Frage gestellt. Au&szlig;erdem legte er ein Sachverst&auml;ndigengutachten vor, wonach das Flurst&uuml;ck &#8230; als unbebautes Grundst&uuml;ck &#8211;ohne Erschlie&szlig;ungsbeitr&auml;ge&#8211; zum Wertermittlungsstichtag 1.&nbsp;September 2006 einen Wert von 52,14&nbsp;EUR\/qm gehabt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der von der Steuerfahndung eingeschaltete amtliche Bausachverst&auml;ndige kam zu dem Ergebnis, der vom Sachverst&auml;ndigen des Kl&auml;gers festgestellte Grundst&uuml;ckswert sei nicht nachvollziehbar. Unter Ber&uuml;cksichtigung des bei Vertragsabschluss bestehenden Bauwillens des Kl&auml;gers, der von diesem getragenen Erschlie&szlig;ungskosten sowie des f&uuml;r das angrenzende Baugebiet geltenden Bodenrichtwerts von 153&nbsp;EUR\/qm ergebe sich ein gesch&auml;tzter Grundst&uuml;ckswert von X&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihrem Bericht vom 11.&nbsp;April 2007 stellten die Fahndungspr&uuml;fer u.a. fest, die Kl&auml;ger h&auml;tten in den Jahren 1997 bis 2002 lediglich jeweils zwischen &#8230;&nbsp;EUR und &#8230;&nbsp;EUR p.a. an gemeinn&uuml;tzige Organisationen geleistet. Die &quot;Spenden&quot; des Jahres 2003 in H&ouml;he von insgesamt &#8230;&nbsp;EUR &uuml;berstiegen &#8211;so die Schlussfolgerung der Pr&uuml;fer&#8211; den sonst &uuml;blichen Rahmen bei weitem. Die &quot;Spende&quot; an die J-gGmbH k&ouml;nne nicht als Sonderausgabe ber&uuml;cksichtigt werden, denn wirtschaftlich betrachtet sei mit dem Vertrag vom 22.&nbsp;Dezember 2000 Bauland verkauft worden. Der ausgewiesene Kaufpreis entspreche nicht dem Wert f&uuml;r Bauland. Vielmehr gelange man erst unter Hinzurechnung der &quot;Spende&quot; zu einem angemessenen Kaufpreis (120,31&nbsp;EUR\/qm).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die &quot;Spende&quot; sei auch in zeitlichem Zusammenhang mit dem Kaufvertrag geleistet worden, n&auml;mlich nachdem baurechtliche Fragestellungen gekl&auml;rt und mit dem Hausbau tats&auml;chlich begonnen worden sei. Dass der Kl&auml;ger die &quot;Spende&quot; nicht an die N-Organisation, sondern an die J-gGmbH geleistet habe, sei unerheblich. Die N-Organisation sei als Hauptgesellschafterin an der finanziellen Ausstattung der J-gGmbH interessiert gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r eine Behandlung der &quot;Spende&quot; als Teil des Kaufpreises spr&auml;chen auch verschiedene Indizien, so etwa die Formulierungen im Schreiben des Vorstands der N-Organisation an Y-Beh&ouml;rde vom 17.&nbsp;November 2000, in dem von einer &quot;W&uuml;rdigung des Gesamtumstands&quot; und einer &quot;Preisbasis&quot; gesprochen werde. Diese Formulierungen lie&szlig;en Raum f&uuml;r weitere Preisbestandteile. Weitere Indizien seien, dass weder &uuml;ber das &quot;Vieraugengespr&auml;ch&quot; zwischen T und R vom 13.&nbsp;November 2000 noch &uuml;ber das Telefongespr&auml;ch zwischen R und M vom 4.&nbsp;Dezember 2000 schriftliche Vermerke existierten. Zudem sei der gelbe Klebezettel auf dem Anschreiben der J-gGmbH vom 10.&nbsp;Dezember 2003 zu beachten, aus dem sich ein Zusammenhang zwischen den &quot;X&nbsp;TEuro&quot; und der Person &quot;T.&quot; ergebe, denn dieser sei der Verhandlungsf&uuml;hrer bei dem Grundst&uuml;cksverkauf gewesen. Beachtlich sei auch, dass das Schreiben in der &quot;Bauakte&quot; des Kl&auml;gers abgelegt gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) schloss sich der Auffassung der Steuerfahndung an und erlie&szlig; am 18.&nbsp;Mai 2007 einen entsprechenden &Auml;nderungsbescheid, der weiterhin unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ihren Einspruch begr&uuml;ndeten die Kl&auml;ger u.a. damit, die Spende in H&ouml;he von X&nbsp;EUR sei unentgeltlich, freiwillig und ohne Bindung an den Grundst&uuml;ckskaufvertrag geleistet worden. Ausschlaggebend f&uuml;r die Spende sei die Geburt seines zweiten Sohnes im Jahr 2003 gewesen. Bei der Bemessung der Spendenh&ouml;he habe der Kl&auml;ger sich am Wert von 5&nbsp;v.H. des Gesamtbetrags seiner Eink&uuml;nfte orientiert. Er habe im Zuge der Verhandlungen &uuml;ber den Grundst&uuml;ckskauf zwar eine Spende in Aussicht gestellt und insofern bestehe auch ein Zusammenhang im weitesten Sinne, er habe aber weder die H&ouml;he der Spende konkretisiert noch sei er eine Zahlungsverpflichtung eingegangen. Au&szlig;erdem ergebe sich unter Ber&uuml;cksichtigung des eingeholten Gutachtens, dass der Kaufpreis laut Kaufvertrag angemessen gewesen sei. Das FA hat den Einspruch zur&uuml;ckgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung ihrer Klage haben die Kl&auml;ger u.a. vorgetragen, zwar bestehe durchaus ein &quot;gewisser Zusammenhang&quot; zwischen dem Grundst&uuml;ckserwerb und der Spende an die J-gGmbH, weil er durch den Grundst&uuml;ckskauf die verantwortlichen Personen der N-Organisation und der J-gGmbH kennengelernt habe und von ihnen auf die M&ouml;glichkeit einer Spende angesprochen worden sei. T habe ihm erl&auml;utert, in P best&uuml;nden mehrere Projekte, bei denen Spenden sinnvoll w&auml;ren, und ihn gebeten, dies auch nach Abschluss des Kaufvertrags in Erinnerung zu behalten. Dies habe er dann auch versprochen. Zum damaligen Zeitpunkt sei aber v&ouml;llig offen gewesen, welches Projekt zu welchem Zeitpunkt und in welcher H&ouml;he habe gef&ouml;rdert werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit in Entscheidungen der Finanzgerichte 2011, 610 ver&ouml;ffentlichtem Urteil ab. Die Zuwendung des Kl&auml;gers an die J-gGmbH h&auml;nge unmittelbar und urs&auml;chlich mit dem Grundst&uuml;ckskauf zusammen. Der Verkauf und die &Uuml;bereignung des Grundst&uuml;cks durch die N-Organisation sei ein Vorteil zugunsten der Kl&auml;ger. Der Kl&auml;ger habe nicht nur das Eigentum an dem Grundst&uuml;ck erhalten, sondern sei bei der Vergabe des Grundst&uuml;cks &uuml;berhaupt zum Zuge gekommen. Dies sei nicht selbstverst&auml;ndlich gewesen, denn damals seien Baugebiete in P knapp gewesen. Das Grundst&uuml;ck h&auml;tte auch &#8211;woran in der &Ouml;ffentlichkeit ein reges Interesse bestanden habe&#8211; als Baugebiet ausgewiesen und einer gr&ouml;&szlig;eren Zahl von Interessenten angeboten werden k&ouml;nnen. Mit diesem Vorteil habe die Zuwendung des Kl&auml;gers in unmittelbarem und urs&auml;chlichem Zusammenhang gestanden. Selbst der Kl&auml;ger habe einen &quot;gewissen Zusammenhang&quot; zwischen Grundst&uuml;ckskauf und Spende einger&auml;umt. Dieser Zusammenhang gen&uuml;ge nach Auffassung des Senats, um anzunehmen, dass der Kl&auml;ger die Zuwendung nicht unentgeltlich im Sinne von fremdn&uuml;tzig geleistet habe. Der Kl&auml;ger habe die M&ouml;glichkeit einer Spende im Zuge der Kaufvertragsverhandlungen und bei Abschluss des Vertrags genannt und versprochen, er werde sp&auml;ter eine Spende leisten. Auch habe der Kl&auml;ger die Spende erst dann geleistet, als T ihn an sein Versprechen erinnert und die J-gGmbH ins Gespr&auml;ch gebracht habe. Der Kl&auml;ger habe nicht selbst &#8211;aus eigener Motivation&#8211; Informationen eingeholt, welches Projekt er unterst&uuml;tzen k&ouml;nnte. Er sei lediglich der Bitte des T gefolgt und auf sein fr&uuml;heres, im Zuge der Kaufvertragsverhandlungen gegebenes Versprechen zur&uuml;ckgekommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtet sich die Revision der Kl&auml;ger.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie tragen vor, das FG habe seine Sachaufkl&auml;rungspflicht verletzt, weil es von ihnen benannte Zeugen nicht geh&ouml;rt habe. Zudem sei eine Zahlung nach der Rechtsprechung freiwillig, wenn f&uuml;r die Zuwendung weder ein rechtlicher noch ein faktischer Zwang bestanden habe. Dies gelte selbst dann, wenn sich der Zahlende aus moralischem Zwang, aus sittlichen oder aus Prestigegr&uuml;nden zur Hingabe der Zuwendung verpflichtet f&uuml;hle. Gemessen an diesem Ma&szlig;stab habe der Kl&auml;ger die X&nbsp;EUR freiwillig gezahlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>das angefochtene FG-Urteil aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2003 dahingehend zu &auml;ndern, dass bei den Sonderausgaben ein weiterer Spendenabzug in H&ouml;he von X&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt wird bzw. hilfsweise, die Sache zur weiteren Sachaufkl&auml;rung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA tritt der Revision entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>B. Gegenstand des Revisionsverfahrens ist ausschlie&szlig;lich die Einkommensteuer des Jahres 2003 (vgl. unter I.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Das FG hat weder seine Sachaufkl&auml;rungspflicht verletzt noch ist das Urteil materiell-rechtlich fehlerhaft (vgl. unter II.). Die Entscheidung des FG, die Spende des Kl&auml;gers an die J-gGmbH sei nicht als Sonderausgabe gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1 EStG abziehbar, ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat die Klage wegen Einkommensteuer 2003 und 2004 abgewiesen und die Revision ohne Einschr&auml;nkung zugelassen. Obgleich im Rubrum der Revisionsschrift auch die Einkommensteuer 2004 benannt worden ist, ist diese nicht Gegenstand des Revisionsverfahrens geworden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar handelt es sich bei der Einkommensteuer 2003 und 2004 um selbst&auml;ndige Streitgegenst&auml;nde eines finanzgerichtlichen Verfahrens. Im Streitfall ist jedoch zu ber&uuml;cksichtigen, dass die Revisionsantr&auml;ge in der Revisionsbegr&uuml;ndungsschrift beschr&auml;nkt worden sind und deshalb &#8211;ungeachtet dessen, dass die Kl&auml;ger die Revision zun&auml;chst wegen Einkommensteuer 2003 und 2004 eingelegt haben&#8211; das vorinstanzliche Urteil hinsichtlich des nicht angefochtenen Teils (hier: wegen Einkommensteuer 2004) rechtskr&auml;ftig geworden ist. Entscheidend hierf&uuml;r ist, dass nach &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO die schriftlich eingelegte Revision nur das angefochtene Urteil bezeichnen muss und erst die Revisionsbegr&uuml;ndung einen bestimmten Antrag fordert (&sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 FGO). Daraus ergibt sich, dass das Gesetz dem Revisionskl&auml;ger erst mit der Revisionsbegr&uuml;ndung die verbindliche Entscheidung abverlangt, welches &#8211;im Antrag konkret bestimmte&#8211; Ziel er mit seinem Rechtsmittel verfolgen will. Eine Revisionsschrift, die &#8211;wie im Streitfall&#8211; diesen Antrag und die weiteren Bestandteile des &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 FGO nicht enth&auml;lt, kann nicht als umfassende Anfechtung des gesamten FG-Urteils gewertet werden. In der danach zul&auml;ssigen Beschr&auml;nkung des Revisionsantrags liegt weder eine Teilr&uuml;cknahme des Rechtsmittels noch ein Rechtsmittelverzicht (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 24.&nbsp;Juli 2013 I&nbsp;R&nbsp;57\/11, BFHE 243, 102, und vom 24.&nbsp;Februar 2005 IV&nbsp;R&nbsp;39\/03, BFH\/NV&nbsp;2005, 1273; Gr&auml;ber\/ Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;7).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger k&ouml;nnen die Zuwendung in H&ouml;he von X&nbsp;EUR nicht als Sonderausgaben i.S. des &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG abziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG sind Ausgaben zur F&ouml;rderung bestimmter als besonders f&ouml;rderungsw&uuml;rdig anerkannter gemeinn&uuml;tziger Zwecke innerhalb einer gesetzlich festgelegten Obergrenze als Sonderausgaben abziehbar. Die erkennbare Ausrichtung der F&ouml;rderung auf einen dieser steuerbeg&uuml;nstigten Zwecke ist das entscheidende Kriterium f&uuml;r den Spendenabzug. Das ist auch der eigentliche Grund daf&uuml;r, dass als Spenden i.S. des &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG nach herrschender Meinung nur Aufwendungen in Betracht kommen, die der Steuerpflichtige unentgeltlich und freiwillig geleistet hat (Senatsurteil vom 19.&nbsp;Dezember 1990 X&nbsp;R&nbsp;40\/86, BFHE 163, 197, BStBl II 1991, 234).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Eine Spende muss ohne die Erwartung eines besonderen Vorteils gegeben werden; die Spendenmotivation muss im Vordergrund stehen (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;November 1987 I&nbsp;R&nbsp;126\/85, BFHE 151, 544, BStBl II 1988, 220). Die Unentgeltlichkeit ist f&uuml;r die Spende und damit f&uuml;r den Spendenabzug konstitutives Merkmal. Die steuerliche Entlastung der Spende ist nur gerechtfertigt, wenn sie weder privat- noch gruppenn&uuml;tzig, sondern ausschlie&szlig;lich fremdn&uuml;tzig, d.h. zur F&ouml;rderung des Gemeinwohls verwendet wird (BFH-Urteil vom 2.&nbsp;August 2006 XI&nbsp;R&nbsp;6\/03, BFHE 214, 378, BStBl II 2007, 8, unter II.1.a; Fischer, Gemeinnutz und Eigennutz am Beispiel der steuerlichen Sportf&ouml;rderung, in: Festschrift f&uuml;r Offerhaus, S.&nbsp;608; Geserich, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;10b Rz&nbsp;A&nbsp;47&nbsp;ff., B&nbsp;110&nbsp;ff.; Seer, Deutsche Steuerjuristische Gesellschaft 26 [2003] S.&nbsp;32). Ein Spendenabzug ist daher nicht nur ausgeschlossen, wenn die Ausgaben zur Erlangung einer Gegenleistung des Empf&auml;ngers erbracht werden, sondern schon dann, wenn die Zuwendungen an den Empf&auml;nger unmittelbar und urs&auml;chlich mit einem von diesem oder einem Dritten gew&auml;hrten Vorteil zusammenh&auml;ngen, ohne dass der Vorteil unmittelbar wirtschaftlicher Natur sein muss (BFH-Urteil in BFHE 163, 197, BStBl II 1991, 234). Eine Aufteilung der Zahlung in ein angemessenes Entgelt und eine den Nutzen &uuml;bersteigende &quot;unentgeltliche&quot; Leistung scheidet bei einer einheitlichen Gegenleistung aus (BFH-Urteil in BFHE 214, 378, BStBl II 2007, 8, unter II.1.a; Bl&uuml;mich\/Hofmeister, &sect;&nbsp;10b EStG Rz&nbsp;18); denn auch im Falle einer Teilentgeltlichkeit fehlt der Zuwendung insgesamt die geforderte Uneigenn&uuml;tzigkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Bei Anwendung dieser Grunds&auml;tze ist die Entscheidung des FG, die vom Kl&auml;ger geleistete Zahlung an die J-gGmbH k&ouml;nne nicht als Spende i.S. des &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1 EStG beurteilt werden, revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beurteilung der Frage, ob der Kl&auml;ger die Zahlung unentgeltlich im Sinne von fremdn&uuml;tzig geleistet hat, geh&ouml;rt dem Bereich der Tatsachenw&uuml;rdigung an, die dem FG obliegt und damit der revisionsgerichtlichen Kontrolle grunds&auml;tzlich entzogen ist. Nur wenn sie verfahrensrechtlich nicht einwandfrei zustande gekommen ist, sie durch Denkfehler oder die Verletzung von Erfahrungss&auml;tzen beeinflusst wurde, liegt ein die Revision begr&uuml;ndender sachlich-rechtlicher Mangel des Urteils vor (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;April 2008 VIII&nbsp;R&nbsp;28\/07, BFHE 220, 332, BStBl II 2009, 842, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im Streitfall ist die von den Kl&auml;gern erhobene Verfahrensr&uuml;ge nicht begr&uuml;ndet. Der von den Kl&auml;gern ordnungsgem&auml;&szlig; ger&uuml;gte Verfahrensmangel ist nicht gegeben. Das FG hat &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO nicht dadurch verletzt, dass es ihrem Beweisantrag nicht gefolgt ist und die Zeugen O und Z nicht zu der Frage geh&ouml;rt hat, ob im Rahmen der zwischen dem Kl&auml;ger und der N-Organisation durchgef&uuml;hrten Vertragsverhandlungen &uuml;ber den Verkauf des Grundst&uuml;cks lediglich &uuml;ber den vom Kl&auml;ger zu erbringenden Kaufpreis gesprochen, nicht aber eine Vereinbarung dazu getroffen worden sei, dass der Kl&auml;ger neben dem offiziell zu zahlenden notariell beurkundeten Kaufpreis in H&ouml;he von X&nbsp;DM einen weiteren Betrag an die N-Organisation bzw. die J-gGmbH deklariert als &quot;Spende&quot; zu leisten hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Das Gericht darf einen substantiierten Beweisantrag nicht in Form einer vorweggenommenen Beweisw&uuml;rdigung mit der Begr&uuml;ndung &uuml;bergehen oder ablehnen, das zu erwartende Ergebnis der Beweiserhebung k&ouml;nne an seiner &Uuml;berzeugung nichts &auml;ndern (Th&uuml;rmer in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;76 FGO Rz&nbsp;141). Das Gericht kann jedoch im Regelfall auf eine beantragte Beweisaufnahme &#8211;ermessensfehlerfrei&#8211; u.a. dann verzichten, wenn es auf das Beweismittel auf der Grundlage seiner materiell-rechtlichen Auffassung f&uuml;r die Entscheidung nicht ankommt (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 18.&nbsp;Januar 2011 X&nbsp;B&nbsp;34\/10, BFH\/NV 2011, 813; vom 2.&nbsp;Oktober 2012 IX&nbsp;B&nbsp;11\/12, BFH\/NV 2013, 218, und vom 28.&nbsp;August 2012 VII&nbsp;B&nbsp;15\/12, BFH\/NV 2013, 265).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Dies ist hier der Fall. Nach der materiell-rechtlichen Auffassung des FG kam es auf die Zeugenaussagen von O und Z nicht an. Das Gericht hat festgestellt, dass der Kl&auml;ger sowohl gegen&uuml;ber dem Finanzamt f&uuml;r Steuerstrafsachen und Steuerfahndung, im Einspruchsverfahren sowie im Klageverfahren einger&auml;umt hat, er habe im Zuge der Kaufverhandlungen der N-Organisation eine Spende in Aussicht gestellt bzw. versprochen (in der Revisionsbegr&uuml;ndung haben die Kl&auml;ger diese Feststellungen des FG best&auml;tigt) und mit diesem Vortrag des Kl&auml;gers hat das FG den unmittelbaren und urs&auml;chlichen Zusammenhang der Spende mit dem Grundst&uuml;ckskauf begr&uuml;ndet (S.&nbsp;27 unten und S.&nbsp;28 oben der Entscheidungsgr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf eine konkrete Absprache oder gar eine wirksame Vereinbarung i.S. von &sect;&nbsp;516 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs zwischen dem Kl&auml;ger und der N-Organisation kam es dem FG nicht an. Es hat erkannt, die Zuwendung an die J-gGmbH habe nicht im Verh&auml;ltnis eines synallagmatischen Leistungsaustausches gestanden. Der Kl&auml;ger habe im Zeitpunkt der Zuwendung bereits s&auml;mtliche Pflichten aus dem Grundst&uuml;ckskaufvertrag erf&uuml;llt (S.&nbsp;27 oben der Entscheidungsgr&uuml;nde). Nach der neueren Rechtsprechung des BFH sei ein Spendenabzug jedoch bereits dann ausgeschlossen, wenn die Zuwendungen an den Empf&auml;nger unmittelbar und urs&auml;chlich mit einem von diesem oder einem Dritten gew&auml;hrten Vorteil zusammenhingen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei dieser materiell-rechtlichen Auffassung des FG musste das Gericht keine weiteren Zeugen zu der Frage h&ouml;ren, ob eine Vereinbarung zwischen dem Kl&auml;ger und der N-Organisation dahingehend getroffen worden ist, dass der Kl&auml;ger neben dem offiziell zu zahlenden notariell beurkundeten Kaufpreis einen weiteren Betrag an die N-Organisation bzw. die J-gGmbH deklariert als &quot;Spende&quot; leisten musste.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Denkfehler oder die Verletzung von Erfahrungss&auml;tzen sind weder vorgetragen noch ersichtlich. Vielmehr ist die W&uuml;rdigung des FG, die Zuwendung des Kl&auml;gers an die J-gGmbH sei nicht fremdn&uuml;tzig, f&uuml;r den Senat nachvollziehbar und im Ergebnis auch &uuml;berzeugend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG hat darauf abgestellt, dass die Zuwendung unmittelbar und urs&auml;chlich mit dem von einem Dritten gew&auml;hrten Vorteil, dem Grundst&uuml;cksverkauf, zusammenh&auml;nge. Der Vorteil, den der Dritte, die N-Organisation, dem Kl&auml;ger einger&auml;umt habe, sei nicht nur wirtschaftlicher Art gewesen. Der Kl&auml;ger habe das Eigentum an dem Grundst&uuml;ck erhalten und sei bei der Vergabe &uuml;berhaupt zum Zuge gekommen. Dies sei nicht selbstverst&auml;ndlich gewesen, weil zum damaligen Zeitpunkt Baugrundst&uuml;cke in P knapp gewesen seien. Das Grundst&uuml;ck h&auml;tte auch, woran die &Ouml;ffentlichkeit ein gro&szlig;es Interesse gehabt h&auml;tte, als Baugebiet ausgewiesen und einer gr&ouml;&szlig;eren Zahl von Interessenten angeboten werden k&ouml;nnen. Selbst der Kl&auml;ger habe einen &quot;gewissen Zusammenhang&quot; zwischen der Zuwendung und dem Grundst&uuml;cksverkauf einger&auml;umt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Wertung des FG, bereits dieser Zusammenhang gen&uuml;ge, um anzunehmen, der Kl&auml;ger habe die Zahlung nicht unentgeltlich im Sinne von fremdn&uuml;tzig geleistet, beruht nicht auf Denkfehlern oder der Verletzung von Erfahrungss&auml;tzen. Es ist nicht rechtsfehlerhaft wie das FG anzunehmen, dass sich die Vertreter der N-Organisation m&ouml;glicherweise gerade deshalb entschlossen haben, das Grundst&uuml;ck an den Kl&auml;ger und nicht an die Stadt P oder Dritte zu ver&auml;u&szlig;ern, weil der Kl&auml;ger &#8211;worauf das FG abgestellt hat&#8211; bereits im Zuge der Kaufverhandlungen und bei Abschluss des Kaufvertrags eine Spende in Aussicht gestellt hatte. Dass die H&ouml;he und der Zeitpunkt der Spende nicht n&auml;her konkretisiert worden sind, ist in diesem Zusammenhang ohne Bedeutung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Frei von Denkfehlern hat das FG auch die Geschehnisse im Dezember 2003 in seine &Uuml;berzeugungsbildung einbezogen. Der Kl&auml;ger hat nicht selbst Informationen eingeholt, welches Projekt er unterst&uuml;tzen k&ouml;nnte, sondern ist lediglich der Bitte des T um eine Zuwendung an die J-gGmbH gefolgt. Auch die &Uuml;berlegung des FG, die Geburt seines zweiten Sohnes Monate vor der fraglichen Zuwendung k&ouml;nne nicht Motiv der gro&szlig;z&uuml;gigen Zuwendung sein, ist nicht zu beanstanden. Der Hinweis des FG auf das Spendenverhalten der Kl&auml;ger in anderen Veranlagungszeitr&auml;umen ist f&uuml;r den Senat nachvollziehbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die von den Kl&auml;gern vorgetragenen Einw&auml;nde gegen die Entscheidung des FG belegen weder Verst&ouml;&szlig;e gegen Denkgesetze noch Erfahrungss&auml;tze. Die Ausf&uuml;hrungen der Kl&auml;ger zum fehlenden zeitlichen Zusammenhang der Zuwendung an die J-gGmbH mit dem Grundst&uuml;cksverkauf &uuml;berzeugen schon deshalb nicht, weil das Grundst&uuml;ck f&uuml;r den Kl&auml;ger erst dann &quot;wertvoll&quot; geworden ist, als feststand, dass er es nach seinen Vorstellungen bebauen konnte, also die Baugenehmigung vorlag (der Kl&auml;ger hatte ein vertraglich vereinbartes R&uuml;cktrittsrecht, falls seine Bauvoranfrage negativ beschieden werden sollte). Diese wurde am 16.&nbsp;Dezember 2002 erteilt und Mitte 2003 haben die Kl&auml;ger mit der Bebauung des Grundst&uuml;cks begonnen. Der zeitliche Zusammenhang zwischen Spende und Grundst&uuml;ckskauf ist nach Auffassung des erkennenden Senats deshalb zu bejahen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zu Recht hat das FG auch auf die Einholung des beantragten Sachverst&auml;ndigengutachtens verzichtet (die Kl&auml;ger haben insoweit keine Verfahrensr&uuml;ge erhoben), weil ein Sachverst&auml;ndiger nur den objektiven Wert des Grundst&uuml;cks h&auml;tte ermitteln k&ouml;nnen. Er h&auml;tte in seinem Gutachten aber nicht die Bedeutung eines X&nbsp;qm gro&szlig;en Grundst&uuml;cks in unmittelbarer Stadtn&auml;he f&uuml;r den Kl&auml;ger und seine Familie bewerten k&ouml;nnen, das die Kl&auml;ger zudem durch den Ankauf eines weiteren angrenzenden Grundst&uuml;cks wiederum verbunden mit einer &quot;Spende&quot;; insoweit haben die Kl&auml;ger gegen das FG-Urteil keine Revision eingelegt) und der Pachtung eines X&nbsp;qm gro&szlig;en Grundst&uuml;cks von der Stadt P arrondieren konnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Eine Aufteilung der Zuwendung in ein angemessenes Entgelt und eine den Nutzen &uuml;bersteigende &quot;unentgeltliche&quot; Leistung scheidet nach der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung aus (vgl. BFH-Urteil in BFHE 214, 378, BStBl II 2007, 8, unter II.1.a). Denn auch im Falle einer Teilentgeltlichkeit fehlt der Zuwendung insgesamt die geforderte Uneigenn&uuml;tzigkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<blockquote>\n<table style=\"margin-left:90\"pt>\n<tr>\n<td>III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/blockquote>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.12.2014, X R 4\/11 Zur nachtr&auml;glichen Beschr&auml;nkung des Revisionsantrags; Spendenabzug Tenor Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 13. Dezember 2010&nbsp;&nbsp;14 K 1789\/08 E und 14 K 1792\/08 E wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen. Tatbestand 1&nbsp; A. Die Kl&auml;ger und &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-4-11-zur-nachtraeglichen-beschraenkung-des-revisionsantrags-spendenabzug\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;4\/11 &#8211; Zur nachtr&auml;glichen Beschr&auml;nkung des Revisionsantrags; Spendenabzug<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64543","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64543","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64543"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64543\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64543"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64543"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64543"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}