{"id":64544,"date":"2015-05-15T09:58:03","date_gmt":"2015-05-15T07:58:03","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64544"},"modified":"2015-05-15T09:58:03","modified_gmt":"2015-05-15T07:58:03","slug":"x-r-7-14-sonderausgabenabzug-bei-versorgungsausgleich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-7-14-sonderausgabenabzug-bei-versorgungsausgleich\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;7\/14 &#8211; Sonderausgabenabzug bei Versorgungsausgleich"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.12.2014, X R 7\/14<\/p>\n<p class=\"titel\">Sonderausgabenabzug bei Versorgungsausgleich<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 19. M&auml;rz 2013&nbsp;&nbsp;12 K 765\/12 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) ist nach seiner Scheidung in zweiter Ehe wieder verheiratet. Er ist Rentner und bezieht von seinem fr&uuml;heren Arbeitgeber eine Pension.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Durch Vertrag mit seiner geschiedenen Frau vom 20.&nbsp;M&auml;rz 2009 hat er ihr an Stelle der Erf&uuml;llung des Anspruchs aus &sect;&nbsp;1587g des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) in der bis zum 31.&nbsp;August 2009 geltenden Fassung einen monatlichen Betrag von 1.203&nbsp;EUR nach &sect;&nbsp;1587i BGB in der bis zum 31.&nbsp;August 2009 geltenden Fassung abgetreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger begehrte im Streitjahr den Abzug von 14.436&nbsp;EUR als Sonderausgaben nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1b des Einkommensteuergesetzes (EStG). Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ber&uuml;cksichtigte &#8211;nach Einspruch und zweimaliger &Auml;nderung des Bescheids&#8211; lediglich 13.768&nbsp;EUR. Das FA k&uuml;rzte dabei den Sonderausgabenabzug entsprechend den Vorgaben im Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 9.&nbsp;April 2010 IV&nbsp;C&nbsp;3-S&nbsp;2221\/09\/10024 (BStBl I 2010, 323, dort C.2.) anteilig. Danach kann, wenn im Wege der schuldrechtlichen Ausgleichsrente ein Anrecht auf einen Versorgungsbezug nach &sect;&nbsp;19 EStG ausgeglichen wird, anteilig der vom Versorgungsempf&auml;nger seinem geschiedenen Ehegatten geleistete Teil der Bez&uuml;ge, die nach Abzug des Versorgungsfreibetrags und des Zuschlags zum Versorgungsfreibetrag nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;2 EStG der Besteuerung unterliegen, als Sonderausgaben nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1b EStG geltend gemacht werden. Der Sonderausgabenabzug wird mithin um denjenigen Prozentsatz gek&uuml;rzt, mit dem die Versorgungsbez&uuml;ge beim Versorgungsempf&auml;nger gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;2 EStG steuerfrei sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage blieb erfolglos. Mit seiner Revision verfolgt der Kl&auml;ger weiter den ungek&uuml;rzten Sonderausgabenabzug. Dies entspreche seiner Ansicht nach der Kommentarliteratur.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar sei zivilrechtlich umstritten, ob die Versorgungsanspr&uuml;che erf&uuml;llungshalber oder an Erf&uuml;llungs statt abgetreten w&uuml;rden, aber die K&uuml;rzung des Sonderausgabenabzugs sei unabh&auml;ngig davon unzul&auml;ssig. Handele es sich um eine Abtretung an Erf&uuml;llungs statt, so seien seine Eink&uuml;nfte um 14.436&nbsp;EUR herabzusetzen, w&auml;hrend die geschiedene Ehefrau entsprechende Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit habe. Dies ergebe sich aus der analogen Anwendung von &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;55a Satz&nbsp;2 EStG, da der Vorgang der internen Teilung von Versorgungsanwartschaften gleichzustellen sei. Handele es sich hingegen um eine Abtretung erf&uuml;llungshalber, so seien die gezahlten 14.436&nbsp;EUR ebenfalls in voller H&ouml;he als Sonderausgaben abziehbar, w&auml;hrend sie bei der geschiedenen Ehefrau zu den sonstigen Eink&uuml;nften z&auml;hlten. Das Finanzgericht (FG) beseitige die Gleichheit der Besteuerung bei interner Teilung (durch das Gericht) und schuldrechtlicher Teilung (lediglich im Innenverh&auml;ltnis) nach dem Gesetz &uuml;ber den Versorgungsausgleich (VersAusglG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei interner Teilung nach dem VersAusglG seien die Anteile des Ausgleichsberechtigten ebenso wie diejenigen des Ausgleichsverpflichteten nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;55a Satz&nbsp;2 EStG Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit und erm&ouml;glichten beiden die Inanspruchnahme des Versorgungsfreibetrags. Bei schuldrechtlicher Teilung sei dies ebenfalls sachgerecht. Tats&auml;chlich erhalte aber nur der Ausgleichsverpflichtete den Versorgungsfreibetrag, da die Eink&uuml;nfte des Berechtigten nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1c EStG besteuert w&uuml;rden, der keinen Versorgungsfreibetrag vorsehe. Unabh&auml;ngig von der Frage, ob diese Ungleichbehandlung Bestand haben k&ouml;nne, rechtfertige diese jedenfalls keine Abstriche bei den Sonderausgaben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da die Pension nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG in vollem Umfange der Einkommensteuer unterliege, also steuer<span style=\"text-decoration:underline\">bar<\/span> sei, seien nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;4 EStG die gesamten Ausgleichszahlungen als Sonderausgaben abziehbar. Dass der Versorgungsbezug in H&ouml;he des Versorgungsfreibetrages und des Zuschlags hierzu steuer<span style=\"text-decoration:underline\">frei<\/span> sei, schr&auml;nke die Steuerbarkeit nicht ein. Es widerspr&auml;che der Abstufung des &sect;&nbsp;2 EStG, wenn die nach Abs.&nbsp;5 zu ber&uuml;cksichtigenden Freibetr&auml;ge Einfluss auf die nach Abs.&nbsp;4 &#8211;und damit systematisch vorher&#8211; zu ber&uuml;cksichtigenden Sonderausgaben h&auml;tten. Die K&uuml;rzung der Sonderausgaben um den anteiligen Versorgungsfreibetrag nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;2 EStG bewirke vielmehr dessen Verlagerung auf den Ausgleichsberechtigten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und den Bescheid f&uuml;r 2010 &uuml;ber Einkommensteuer, Kirchensteuer und Solidarit&auml;tszuschlag vom 26.&nbsp;August 2011 in der Fassung der Einspruchsentscheidung vom 28.&nbsp;Februar 2012 dahingehend zu &auml;ndern, dass Versorgungsausgleichszahlungen in H&ouml;he von insgesamt 14.436&nbsp;EUR (statt 13.768&nbsp;EUR) als Sonderausgaben ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es h&auml;lt die dem BMF-Schreiben entsprechende steuerliche Behandlung f&uuml;r zutreffend. Ein Problem der Gleichbehandlung stelle sich nicht. Es sei steuerrechtlich allgemein anerkannt, dass die Abtretung nach &sect;&nbsp;1587i BGB nur Sicherungscharakter habe und die Alterseink&uuml;nfte wie im Falle des &sect;&nbsp;1587g BGB in voller H&ouml;he dem zufl&ouml;ssen, der die Anwartschaften urspr&uuml;nglich erworben habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Die abgetretenen Bestandteile der Versorgungsbez&uuml;ge sind Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers (dazu unten 1.). Das FG hat zu Recht erkannt, dass dem Kl&auml;ger hieraus kein weiterer Sonderausgabenabzug zusteht (2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Auch die an die geschiedene Ehefrau abgetretenen Teile der Versorgungsbez&uuml;ge sind zun&auml;chst Teil der Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine entsprechende Anwendung von &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;55a Satz&nbsp;2 EStG kommt nicht in Betracht. Danach geh&ouml;ren die Leistungen aus Anrechten, die im Rahmen der internen Teilung nach dem VersAusglG &uuml;bertragen wurden, bei der ausgleichsberechtigten Person zu den Eink&uuml;nften, zu denen die Leistungen bei der ausgleichspflichtigen Person geh&ouml;ren w&uuml;rden, wenn die interne Teilung nicht stattgefunden h&auml;tte. &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;55a Satz&nbsp;1 EStG stellt im Gegenzug diese Leistungen bei dem Ausgleichsverpflichteten steuerfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Dies folgt aus &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1b EStG selbst und gilt unabh&auml;ngig davon, wie der Vorgang zivilrechtlich zu beurteilen ist. Wenn die nach &sect;&nbsp;1587i BGB abgetretenen Versorgungsanspr&uuml;che unmittelbar zu Eink&uuml;nften bei dem Versorgungsempf&auml;nger f&uuml;hrten und korrespondierend hierzu nicht mehr Bestandteil der Eink&uuml;nfte bei dem urspr&uuml;nglichen Berechtigten w&auml;ren, k&ouml;nnten die entsprechenden Zahlungen niemals Sonderausgaben i.S. des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1b EStG sein. Die Vorschrift regelt aber ausdr&uuml;cklich, dass Ausgleichszahlungen u.a. nach &sect;&nbsp;1587i BGB Sonderausgaben sind. Das Verst&auml;ndnis des Kl&auml;gers f&uuml;hrte zu einem unl&ouml;sbaren Widerspruch zwischen dem Anwendungsbereich eines &#8211;entsprechend angewandten&#8211; &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;55a Satz&nbsp;2 EStG und &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1b EStG und lie&szlig;e letztere Vorschrift leerlaufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Aber auch die Fassung und die Entstehungsgeschichte des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;55a EStG sowie des nachfolgenden &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;55b EStG stehen der vom Kl&auml;ger angestrebten L&ouml;sung entgegen. Beide Vorschriften wurden durch Art.&nbsp;10 des Gesetzes zur Strukturreform des Versorgungsausgleichs (VAStrRefG) vom 3.&nbsp;April 2009 (BGBl I 2009, 700) in das EStG eingef&uuml;gt und traten nach Art.&nbsp;23 Satz&nbsp;1 VAStrRefG zum 1.&nbsp;September 2009 in Kraft. Sie beziehen sich ausdr&uuml;cklich auf bestimmte Anrechte, die nach dem VersAusglG &uuml;bertragen wurden. Zum selben Zeitpunkt ist das in Art.&nbsp;1 VAStrRefG beschlossene VersAusglG in Kraft getreten. Gleichzeitig wurden nach Art.&nbsp;3 VAStrRefG die bisherigen &sect;&sect;&nbsp;1587 bis 1587p BGB &#8211;und damit auch &sect;&nbsp;1587i BGB&#8211; durch einen Verweis auf das VersAusglG ersetzt und traten mit Ablauf des 31.&nbsp;August 2009 au&szlig;er Kraft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Selbst wenn man &sect;&nbsp;3 Nrn. 55a, 55b EStG auch auf diejenigen Ausgleichszahlungen nach dem BGB anwenden wollte, die konzeptionell den dort jeweils genannten Ausgleichszahlungen nach dem VersAusglG entsprechen, geh&ouml;rten die im Streitfall geleisteten Zahlungen nicht in den Anwendungsbereich von &sect;&nbsp;3 Nrn.&nbsp;55a, 55b EStG. Beide Vorschriften gelten nicht f&uuml;r alle im Rahmen des VersAusglG vorzunehmenden Ausgleichszahlungen. &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;55a EStG erfasst ausdr&uuml;cklich die &Uuml;bertragung von Anrechten im Wege der internen Teilung nach &sect;&nbsp;10 VersAusglG, &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;55b EStG den geleisteten Ausgleichswert im Rahmen der externen Teilung nach &sect;&nbsp;14 VersAusglG. Bei beiden Ausgleichsmechanismen handelt es sich um Aufteilungen von Versorgungsanspr&uuml;chen durch das Familiengericht im Rahmen der Scheidung. Die rein zivilrechtliche Abtretung von Versorgungsanspr&uuml;chen nach &sect;&nbsp;1587i BGB steht aber weder der in &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;55a EStG geregelten internen Teilung nach &sect;&nbsp;10 VersAusglG noch der von &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;55b EStG erfassten externen Teilung nach &sect;&nbsp;14 VersAusglG gleich. Vielmehr ist die Abtretung von Versorgungsanspr&uuml;chen durch zivilrechtliche Vereinbarung in &sect;&sect;&nbsp;20 bis 26 VersAusglG geregelt. Diese Ausgleichsanspr&uuml;che werden von den Steuerbefreiungen in &sect;&nbsp;3 Nrn. 55a, 55b EStG gerade nicht erfasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Folgerichtig sind nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1b EStG &#8211;neben bestimmten Ausgleichszahlungen nach dem BGB&#8211; auch die Ausgleichszahlungen nach &sect;&sect;&nbsp;20, 21, 22 und 26 VersAusglG als Sonderausgaben abziehbar. Damit w&auml;re es nicht vereinbar, diese Zahlungen von vornherein als Eink&uuml;nfte des Ausgleichsberechtigten zu betrachten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Kl&auml;ger kann keinen weiteren Sonderausgabenabzug beanspruchen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1b EStG sind bestimmte Ausgleichszahlungen Sonderausgaben, &quot;soweit die ihnen zu Grunde liegenden Einnahmen bei der ausgleichspflichtigen Person der Besteuerung unterliegen &#8230; &quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Bereits im Wortlaut bringt die Verkn&uuml;pfung &quot;soweit&quot; zum Ausdruck, dass die Abziehbarkeit als Sonderausgaben genau mit der Quote erfolgt, zu der die Einnahmen der Besteuerung unterliegen. Die Versorgungsbez&uuml;ge sind aber nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;2 EStG hinsichtlich des Versorgungsfreibetrags sowie des Zuschlags hierzu steuerfrei, unterliegen also in<span style=\"text-decoration:underline\">soweit<\/span> nicht der Besteuerung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Annahme des Kl&auml;gers, die Einnahmen unterl&auml;gen der Besteuerung i.S. des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1b EStG nur dann nicht, wenn sie nicht steuerbar seien, wohl aber, wenn sie steuerfrei seien, findet weder in dieser Vorschrift noch, wie der Kl&auml;ger meint, in &sect;&nbsp;2 EStG eine St&uuml;tze. &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1b EStG verwendet den Fachbegriff &quot;steuerbar&quot; nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch aus &sect;&nbsp;2 EStG ergibt sich nicht, dass die H&ouml;he des Sonderausgabenabzugs ohne Ber&uuml;cksichtigung der Freibetr&auml;ge des &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;2 EStG zu berechnen w&auml;re. Im Gegenteil best&auml;tigt auch &sect;&nbsp;2 EStG das Verst&auml;ndnis des FA, des BMF und des FG. Ausgangsgr&ouml;&szlig;e der Berechnung des zu versteuernden Einkommens sind nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1, 2 EStG die Eink&uuml;nfte aus den sieben Einkunftsarten. Die Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 EStG, um die es hier geht, sind in &sect;&nbsp;19 EStG definiert. Das bedeutet, dass der Versorgungsfreibetrag nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;2 EStG bereits in die Berechnung der Eink&uuml;nfte nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1, 2 EStG eingeht. Somit mindert er bereits die Summe der Eink&uuml;nfte und folglich auch den Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;3 EStG, von dem nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;4 EStG die Sonderausgaben abgezogen werden. Der Versorgungsfreibetrag des &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;2 EStG f&uuml;hrt dazu, dass die Bez&uuml;ge insoweit bereits dem Grunde nach von der Besteuerung ausgenommen werden. Es handelt sich gerade nicht um einen &#8211;einkunftsart&uuml;bergreifenden&#8211; Freibetrag oder einen anderen Abzugsbetrag nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;5 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Allein dieses Verst&auml;ndnis ist systemgerecht. Eine andere Betrachtung f&uuml;hrte zu dem Ergebnis, dass die Ausgleichszahlungen ausschlie&szlig;lich aus dem steuerpflichtigen Teil der Versorgungsbez&uuml;ge entrichtet w&uuml;rden. Zu einer derartigen einseitigen Zuordnung besteht kein Anlass. Sie w&auml;re willk&uuml;rlich. Sind aber die Ausgleichszahlungen anteilig auch dem steuerfreien Teil der Versorgungsbez&uuml;ge zuzuordnen, so w&auml;re es systemwidrig, gegen &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;4 EStG den Sonderausgabenabzug von Einnahmen zuzulassen, die nicht zum Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte geh&ouml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das Senatsurteil vom 18.&nbsp;September 2003 X&nbsp;R&nbsp;152\/97 (BFHE 203, 337, BStBl II 2007, 749) st&uuml;tzt die Auffassung des Kl&auml;gers schon deshalb nicht, weil es zu einer anderen Rechtslage ergangen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat beurteilte Zahlungen aufgrund eines schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs als einen Sonderfall von Versorgungsleistungen nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1a des im (damaligen) Streitjahr 1992 geltenden EStG. Der Umfang der Abziehbarkeit solcher Zahlungen war nach der damals geltenden Rechtslage davon abh&auml;ngig, in welchem Umfang vom Zahlungsverpflichteten steuerlich erwirtschaftete Ertr&auml;ge an den Zahlungsempf&auml;nger transferiert wurden. Demzufolge wurde zwischen nur mit dem Zinsanteil (dem sog. Ertragsanteil) abh&auml;ngigen Leibrentenzahlungen und den im vollen Umfang zu ber&uuml;cksichtigenden dauernden Lasten unterschieden. Hieran ankn&uuml;pfend hat der Senat in seinem Urteil in BFHE 203, 337, BStBl II 2007, 749 den Umfang der abziehbaren schuldrechtlichen Versorgungsleistungen davon abh&auml;ngig gemacht, ob diese eine vom Zahlungspflichtigen nur mit dem Ertragsanteil zu versteuernde Leibrente oder in vollem Umfang zu besteuernde Lohneink&uuml;nfte in Gestalt von Versorgungsbez&uuml;gen betrafen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der im vorliegenden Streitfall einschl&auml;gigen Rechtslage hat der Gesetzgeber nach seiner neuen gesetzlichen Konzeption die Abziehbarkeit von Versorgungsleistungen einerseits und von Zahlungen aufgrund eines schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs andererseits jeweils eigenst&auml;ndig geregelt und die Abziehbarkeit von Versorgungsausgleichszahlungen davon abh&auml;ngig gemacht, in welchem Umfang die der Ausgleichszahlung zugrunde liegenden Einnahmen beim Verpflichteten der Besteuerung unterworfen waren. Nach der neuen Konzeption besteht eine materiell-rechtliche Korrespondenz mit dem Umfang der Besteuerung der Einnahmen und der Abziehbarkeit als Sonderausgabe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die von dem Kl&auml;ger herangezogene Kommentarliteratur st&uuml;tzt dessen Auffassung im Ergebnis nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar formuliert Kulosa (in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;10 EStG Rz&nbsp;116), da Versorgungsbez&uuml;ge i.S. des &sect;&nbsp;19 EStG in voller H&ouml;he steuerpflichtig seien, sei der gesamte an den ausgleichsberechtigten Ehegatten gezahlte Betrag nach Nr.&nbsp;1b abzuziehen. Angesichts der unmittelbar vorgeschalteten &#8211;und nicht eingegrenzten&#8211; Bezugnahme auf das BMF-Schreiben in BStBl I 2010, 323 ist diese Aussage aber ebenso eingeschr&auml;nkt zu betrachten wie die entsprechende Aussage im Senatsurteil in BFHE 203, 337, BStBl II 2007, 749.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Ergebnis ist auch S&ouml;hn (in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;D&nbsp;350) nicht anders zu verstehen. Wenn dieser auf die &quot;grunds&auml;tzlich&quot; volle Besteuerung der Versorgungsbez&uuml;ge hinweist, dann impliziert er mit dem Fachbegriff &quot;grunds&auml;tzlich&quot;, dass Ausnahmen existieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei Schmidt\/Heinicke (EStG, 33.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;67 am Ende) hei&szlig;t es zun&auml;chst, bei Versorgungsbez&uuml;gen nach &sect;&nbsp;19 und &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 EStG finde eine volle Besteuerung und ein voller Sonderausgabenabzug der (anteiligen) Ausgleichsrente statt. Allerdings hei&szlig;t es in der letzten Zeile dieser Rz, bei steuerfreien Versorgungsbez&uuml;gen komme es nicht zum Abzug. Wenn hiernach zwischen &#8211;steuerpflichtigen&#8211; Versorgungsbez&uuml;gen und steuerfreien Versorgungsbez&uuml;gen differenziert wird, kann das nur bedeuten, dass bei Versorgungsbez&uuml;gen, die teilweise steuerpflichtig und teilweise steuerfrei sind, gequotelt werden muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Soweit der Kl&auml;ger beanstandet, dass die verschiedenen Arten des Versorgungsausgleichs zu unterschiedlichen steuerlichen Folgen sowohl beim Ausgleichsberechtigten als auch beim Ausgleichsverpflichteten f&uuml;hren k&ouml;nnen, ist dies eine notwendige Folge der gesetzgeberischen Konzeption. Sie ist letztlich deshalb gerechtfertigt, weil im Rahmen des schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs abgetretene Versorgungsbez&uuml;ge weiterhin zu den steuerbaren Eink&uuml;nften des Ausgleichspflichtigen geh&ouml;ren, bei der &ouml;ffentlich-rechtlichen &Uuml;bertragung von Anrechten nach &sect;&sect;&nbsp;10, 14 VersAusglG dieser seine Versorgungsanspr&uuml;che hingegen verliert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Senat entscheidet im Einverst&auml;ndnis der Beteiligten nach &sect;&sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1, 90 Abs.&nbsp;2 FGO ohne m&uuml;ndliche Verhandlung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.12.2014, X R 7\/14 Sonderausgabenabzug bei Versorgungsausgleich Tenor Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 19. M&auml;rz 2013&nbsp;&nbsp;12 K 765\/12 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen. Tatbestand 1&nbsp; I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) ist nach seiner Scheidung in zweiter Ehe &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-7-14-sonderausgabenabzug-bei-versorgungsausgleich\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;7\/14 &#8211; Sonderausgabenabzug bei Versorgungsausgleich<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64544","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64544","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64544"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64544\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64544"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64544"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64544"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}