{"id":64548,"date":"2015-05-15T09:57:51","date_gmt":"2015-05-15T07:57:51","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64548"},"modified":"2015-05-15T09:57:51","modified_gmt":"2015-05-15T07:57:51","slug":"x-r-18-13-inhaltliche-bestimmtheit-von-zinsbescheiden-festsetzungsfrist-fuer-aussetzungszinsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-18-13-inhaltliche-bestimmtheit-von-zinsbescheiden-festsetzungsfrist-fuer-aussetzungszinsen\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;18\/13 &#8211; Inhaltliche Bestimmtheit von Zinsbescheiden &#8211; Festsetzungsfrist f&uuml;r Aussetzungszinsen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 26.11.2014, X R 18\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Inhaltliche Bestimmtheit von Zinsbescheiden &#8211; Festsetzungsfrist f&uuml;r Aussetzungszinsen<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 3. April 2013&nbsp;&nbsp;4 K 4751\/12 AO aufgehoben und die Klage abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger, Revisionskl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die im Streitjahr 2001 zur Einkommensteuer zusammenveranlagt wurden. Der Kl&auml;ger ver&auml;u&szlig;erte zum 30.&nbsp;Juni 2001 einen Anteil an einer KG, die zum 31.&nbsp;Dezember 2000 durch Umwandlung aus einer GmbH hervorgegangen war. Er erzielte dabei einen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn, der bei der KG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 des Umwandlungssteuergesetzes i.d.F. des Gesetzes zur Fortentwicklung des Unternehmenssteuerrechts vom 20.&nbsp;Dezember 2001, BGBl I 2001, 3858 (UmwStG 2001) der Gewerbesteuer unterlag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte, Revisionsbeklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erlie&szlig; am 23.&nbsp;Mai 2003 den Einkommensteuerbescheid 2001 gegen die Kl&auml;ger. F&uuml;r die KG war zu diesem Zeitpunkt noch kein Feststellungsbescheid ergangen, sondern lediglich eine Mitteilung &uuml;ber die voraussichtlichen Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r Zwecke der Vorauszahlungen. Das FA setzte die H&ouml;he der laufenden Eink&uuml;nfte und des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns entsprechend dieser Mitteilung an, gew&auml;hrte auf den &#8211;der Gewerbesteuer unterliegenden&#8211; Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aber keine Steuererm&auml;&szlig;igung nach &sect;&nbsp;35 des Einkommensteuergesetzes (EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wegen der Versagung der Steuererm&auml;&szlig;igung legten die Kl&auml;ger gegen den Einkommensteuerbescheid Einspruch ein. Das FA gew&auml;hrte ihnen auf Antrag Aussetzung der Vollziehung (AdV) ab F&auml;lligkeit in H&ouml;he von 116.660,45&nbsp;EUR (Einkommensteuer) bzw. 6.416,33&nbsp;EUR (Solidarit&auml;tszuschlag).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 10.&nbsp;Mai 2004 erlie&szlig; das f&uuml;r die KG zust&auml;ndige Feststellungs-FA den Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung der Eink&uuml;nfte aus der KG, mit dem der Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen nach &sect;&nbsp;35 EStG verbunden wurde. Darin wurde f&uuml;r den Kl&auml;ger ein Anteil am Gewerbesteuermessbetrag von 63.342,50&nbsp;DM festgestellt. Dieser Anteil wurde im &Auml;nderungsbescheid vom 19.&nbsp;August 2004 auf 98.070&nbsp;DM erh&ouml;ht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In Auswertung des zuletzt genannten Bescheids &auml;nderte das FA am 26.&nbsp;Oktober 2004 die Einkommensteuerfestsetzung, ber&uuml;cksichtigte eine Steuererm&auml;&szlig;igung nach &sect;&nbsp;35 EStG in H&ouml;he von 24.085&nbsp;DM und teilte den Kl&auml;gern mit, die AdV ende zum 29.&nbsp;November 2004. Ferner vertrat es die Auffassung, der Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid sei mit Erlass des Feststellungsbescheids unzul&auml;ssig geworden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Noch vor Erlass dieses Bescheids, am 14.&nbsp;Oktober 2004, hatte das Feststellungs-FA den Anteil des Kl&auml;gers am Gewerbesteuermessbetrag auf 0&nbsp;DM festgestellt. Hierf&uuml;r berief es sich auf die Regelung des &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 UmwStG 2001, wonach der auf Ver&auml;u&szlig;erungsgewinnen i.S. des &sect;&nbsp;18 Abs.&nbsp;4 UmwStG 2001 beruhende Teil des Gewerbesteuermessbetrags bei der Steuererm&auml;&szlig;igung nach &sect;&nbsp;35 EStG nicht zu ber&uuml;cksichtigen ist. Die ehemaligen Gesellschafter der KG legten hiergegen Einspruch ein; das Feststellungs-FA gew&auml;hrte am 4.&nbsp;November 2004 AdV des Grundlagenbescheids, und zwar bezogen auf den Kl&auml;ger f&uuml;r einen Anteil am Gewerbesteuermessbetrag in H&ouml;he von 98.070&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diesen Grundlagenbescheid setzte das FA im ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid 2001 vom 24.&nbsp;November 2004 um, mit dem es keine Steuererm&auml;&szlig;igung nach &sect;&nbsp;35 EStG mehr ber&uuml;cksichtigte. Bereits mit Verf&uuml;gung vom 22.&nbsp;November 2004 hatte es in Bezug auf diesen Bescheid auf Antrag der Kl&auml;ger aber AdV ab F&auml;lligkeit in H&ouml;he von 90.256,31&nbsp;EUR (Einkommensteuer) bzw. 4.964,10&nbsp;EUR (Solidarit&auml;tszuschlag) gew&auml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 26.&nbsp;Januar 2005 nahmen die Kl&auml;ger ihren Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid zur&uuml;ck. Seine Vollziehung blieb aber infolge der f&uuml;r den Grundlagenbescheid gew&auml;hrten AdV ausgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 10.&nbsp;August 2006 setzte das FA die Einkommensteuer 2001 wegen eines Verlustr&uuml;cktrags aus 2002 herab. Zugleich teilte es mit, die AdV ende zum 14.&nbsp;September 2006. Hiergegen legten die Kl&auml;ger Einspruch ein und beantragten die weitere Gew&auml;hrung von AdV. Das FA setzte die Einkommensteuer mit Bescheid vom 18.&nbsp;September 2006 weiter herab. Die sich danach noch ergebenden offenen Betr&auml;ge von 47.120,15&nbsp;EUR (Einkommensteuer) bzw. 2.591,61&nbsp;EUR (Solidarit&auml;tszuschlag) hatte es bereits mit Verf&uuml;gung vom 14.&nbsp;September 2006 ab F&auml;lligkeit von der Vollziehung ausgesetzt. Daraufhin nahmen die Kl&auml;ger ihren Einspruch gegen den ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im noch anh&auml;ngigen Verfahren der ehemaligen Gesellschafter der KG wegen des Feststellungsbescheids nach &sect;&nbsp;35 EStG best&auml;tigten sowohl das Hessische Finanzgericht (Urteil vom 19.&nbsp;Dezember 2007&nbsp;&nbsp;2&nbsp;K&nbsp;1375\/05, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2008, 821) als auch der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 15.&nbsp;April 2010 IV&nbsp;R&nbsp;5\/08 (BFHE 229, 524, BStBl II 2010, 912), dass f&uuml;r den Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn keine Einkommensteuererm&auml;&szlig;igung zu gew&auml;hren sei. Der BFH verwies den Rechtsstreit allerdings an die dortige Vorinstanz zur&uuml;ck, um aufkl&auml;ren zu lassen, in welchem Umfang der festgesetzte Gewerbesteuermessbetrag auf den Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn entfalle. Im zweiten Rechtsgang kamen die Beteiligten &uuml;berein, dass der gesamte Gewerbesteuermessbetrag auf dem Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn beruhe. Da der Kl&auml;ger in diesem Verfahren noch zus&auml;tzliche Ver&auml;u&szlig;erungskosten geltend machte, setzte das Feststellungs-FA am 28.&nbsp;M&auml;rz 2011 den Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn geringf&uuml;gig herab. Im &Uuml;brigen blieb der Feststellungsbescheid unver&auml;ndert; der Rechtsstreit hinsichtlich dieses Bescheids wurde in der Hauptsache f&uuml;r erledigt erkl&auml;rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger hatte bereits am 25.&nbsp;Juni 2010 die noch offene Einkommensteuer (47.120,15&nbsp;EUR) gezahlt. Am 27.&nbsp;Juli 2011 setzte das FA die Einkommensteuer 2001 in Auswertung des hinsichtlich der Ver&auml;u&szlig;erungskosten ge&auml;nderten Grundlagenbescheids geringf&uuml;gig herab und teilte mit, die AdV ende zum 1.&nbsp;September 2011. In diesem Bescheid wurden zudem Nachzahlungszinsen nach &sect;&nbsp;233a der Abgabenordnung (AO) in H&ouml;he von 1.415&nbsp;EUR festgesetzt, wovon nach Anrechnung bereits gezahlter Betr&auml;ge noch 1.138&nbsp;EUR offen waren. Der Kl&auml;ger zahlte den noch offenen Solidarit&auml;tszuschlag (2.581,12&nbsp;EUR) am 24.&nbsp;August 2011.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 15.&nbsp;Juni 2012 erlie&szlig; das FA den im vorliegenden Verfahren angefochtenen Bescheid &uuml;ber die Festsetzung von Aussetzungszinsen. In diesem Bescheid hei&szlig;t es im Abschnitt &quot;Berechnung und Festsetzung der Zinsen&quot; u.a.:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"7\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Steuerart\/-abschnitt<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">auf 50&nbsp;EUR abgerundeter zu verzinsender Betrag<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">Beginn Zinslauf<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">Ende Zinslauf<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">Zinsmonate<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">Zinssatz<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:justify\">Festgesetzte Zinsen<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">ESt 2001<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">26.400 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">26.06.03<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">29.11.04<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">17&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">8,5&nbsp;%&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2.244&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">ESt 2001<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">43.100 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">29.11.04<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">14.09.06<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">38&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">19,0&nbsp;%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">8.189&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">ESt 2001<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">47.100 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">14.09.06<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">25.06.10<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">83&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">41,5&nbsp;%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">19.546&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">SolZ 2001<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">1.450 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">26.06.03<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">29.11.04<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">17&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">8,5&nbsp;%&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">123&nbsp;EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">SolZ 2001<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2.400 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">29.11.04<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">14.09.06<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">38&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">19,0&nbsp;%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">456&nbsp;EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">SolZ 2001<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2.550 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">14.09.06<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">24.08.11<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">97&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">48,5&nbsp;%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">1.236&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">abzgl. Nachzahlungszinsen<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">26.06.03<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">24.08.11<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\"><span style=\"text-decoration:underline\">.\/. 1.138&nbsp;EUR<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Gesamtbetrag<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">30.656 EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Bescheid angegeben wurden nur die auf die einzelnen Zeitabschnitte entfallenden Zins-Teilbetr&auml;ge sowie &#8211;ohne Unterscheidung nach Steuerarten und -abschnitten&#8211; der Gesamtbetrag der Zinsfestsetzungen nach Anrechnung der Nachzahlungszinsen. Der f&uuml;r die einzelne Steuerart und den einzelnen Steuerabschnitt &uuml;ber alle Berechnungsschritte hinweg insgesamt festgesetzte Zinsbetrag wurde hingegen nicht gesondert ausgewiesen. Hinsichtlich der Anrechnung der Nachzahlungszinsen legte das FA nicht den festgesetzten Betrag (1.415&nbsp;EUR), sondern den noch offenen Betrag (1.138&nbsp;EUR) zugrunde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im anschlie&szlig;enden Einspruchs- und Klageverfahren machten die Kl&auml;ger geltend, der Einspruch gegen diesen Bescheid sei jedenfalls insoweit &quot;endg&uuml;ltig erfolglos geblieben&quot;, als das FA die AdV zum 29.&nbsp;November 2004 &#8211;nach Ergehen des erstmaligen Grundlagenbescheids&#8211; zun&auml;chst beendet habe und anschlie&szlig;end, im Januar 2005, der Einspruch gegen den Einkommensteuerbescheid zur&uuml;ckgenommen worden sei. Damit habe gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;239 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;5 AO der Lauf der einj&auml;hrigen Festsetzungsfrist f&uuml;r die Aussetzungszinsen begonnen. Die Festsetzungsfrist sei daher in Bezug auf die zum 29.&nbsp;November 2004 beendete AdV bei Erlass des Zinsbescheids im Jahr 2012 l&auml;ngst abgelaufen gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) setzte die Aussetzungszinsen geringf&uuml;gig auf 30.379&nbsp;EUR herab und wies die Klage im &Uuml;brigen ab. F&uuml;r den Beginn des Laufs der Festsetzungsfrist sei im Streitfall der Zeitpunkt der endg&uuml;ltigen Erfolglosigkeit des Einspruchs- und Klageverfahrens gegen den Grundlagenbescheid ma&szlig;geblich. Dies folge zwar nicht unmittelbar aus dem Gesetzeswortlaut, wohl aber aus der Systematik und dem Zweck des Gesetzes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich der H&ouml;he der Aussetzungszinsen folgte das FG der Berechnungssystematik des FA. Die teilweise Klagestattgabe beruhte darauf, dass das FG abweichend vom FA den Gesamtbetrag der festgesetzten Nachzahlungszinsen (1.415&nbsp;EUR) auf die Aussetzungszinsen anrechnete.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision verfolgen die Kl&auml;ger ihr Begehren weiter. Das FG habe nicht beachtet, dass das FA des Folgebescheids frei darin sei, trotz einer AdV des Grundlagenbescheids die AdV des Folgebescheids zu versagen. So habe auch das FA im Streitfall eine eigenst&auml;ndige Pr&uuml;fung vorgenommen und die AdV zum 14.&nbsp;September 2006 beendet. Dies m&uuml;sse zum Beginn des Laufs der Festsetzungsfrist f&uuml;r die Aussetzungszinsen f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben, soweit darin die Klage abgewiesen worden ist, und die Aussetzungszinsen unter &Auml;nderung des Bescheids vom 15.&nbsp;Juni 2012 und unter Aufhebung der Einspruchsentscheidung vom 29.&nbsp;November 2012 in der Weise festzusetzen, dass der Berechnung nur ein Einkommensteuerbetrag von 47.120,15&nbsp;EUR f&uuml;r die Zeit vom 14.&nbsp;September 2006 bis zum 25.&nbsp;Juni 2010 und ein Solidarit&auml;tszuschlagsbetrag von 2.591,61&nbsp;EUR f&uuml;r die Zeit vom 14.&nbsp;September 2006 bis zum 24.&nbsp;August 2011 zugrunde gelegt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision der Kl&auml;ger zur&uuml;ckzuweisen,<br \/>sowie das angefochtene Urteil aufzuheben, soweit darin der Klage stattgegeben worden ist, und die Klage in vollem Umfang abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Revision der Kl&auml;ger vertritt es die Auffassung, die dem zugrunde liegende Ansicht w&uuml;rde zu einem widersinnigen Ergebnis f&uuml;hren, weil die Festsetzungsfrist teilweise schon abgelaufen w&auml;re, bevor &uuml;berhaupt ein Zinsbescheid ergehen d&uuml;rfe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Seine eigene Revision begr&uuml;ndet das FA damit, dass es nunmehr die von ihm selbst dem angefochtenen Zinsbescheid, der Einspruchsentscheidung und dem im Klageverfahren eingereichten Schriftsatz vom 31.&nbsp;Januar 2013 zugrunde gelegte Berechnungssystematik &#8211;die vom FG &uuml;bernommen worden ist&#8211; f&uuml;r in mehrfacher Hinsicht unzutreffend h&auml;lt. So seien die Berechnungsschritte nicht an einzelnen Steuer-Teilbetr&auml;gen, sondern an den differenziert zu beurteilenden Zeitabschnitten auszurichten. Auch habe das FA nunmehr erkannt, dass nicht die einzelnen Zwischenergebnisse, sondern erst die festzusetzenden Zinsanspr&uuml;che auf volle Euro gerundet werden d&uuml;rften. Im Einzelnen ergibt sich nach dem Revisionsvorbringen des FA die folgende Berechnung:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"7\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Steuerart\/-abschnitt<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">auf 50&nbsp;EUR abgerundeter zu verzinsender Betrag<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Beginn Zinslauf<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Ende Zinslauf<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Zinsmonate<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Zinssatz<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Festgesetzte Zinsen<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">ESt 2001<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">116.650&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">27.06.03<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">29.11.04<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">17&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">8,5&nbsp;%&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">9.915,25&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">ESt 2001<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">90.250&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">30.11.04<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">14.09.06<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">21&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">10,5&nbsp;%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">9.476,25&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">ESt 2001<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">47.100&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">15.09.06<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">25.06.10<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">45&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">22,5&nbsp;%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\"><span style=\"text-decoration:underline\">10.597,50&nbsp;EUR<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Summe Aussetzungszinsen zur Einkommensteuer 2001<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">29.989,00&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">SolZ 2001<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">6.400&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">27.06.03<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">29.11.04<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">17&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">8,5&nbsp;%&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">544,00&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">SolZ 2001<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">4.950&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">30.11.04<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">14.09.06<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">21&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">10,5&nbsp;%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">519,75&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">SolZ 2001<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2.550&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">15.09.06<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">24.08.11<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">59&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">29,5&nbsp;%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\"><span style=\"text-decoration:underline\">&nbsp;&nbsp;752,25&nbsp;EUR<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Summe Aussetzungszinsen zum Solidarit&auml;tszuschlag 2001<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">1.816,00&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Gesamtbetrag Aussetzungszinsen<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">31.805,00&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Gesamtbetrag liegt um 11&nbsp;EUR h&ouml;her als der vom FA bisher ermittelte &#8211;und vom FG &uuml;bernommene&#8211; Gesamtbetrag der Aussetzungszinsen vor Anrechnung der Nachzahlungszinsen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ferner ist das FA nunmehr &#8211;auch insoweit entgegen seinem bisherigen Vorgehen&#8211; der Auffassung, eine Anrechnung von Nachzahlungszinsen komme nicht in Betracht. Soweit die Nachzahlungszinsen auf die Monate April und Mai 2003 entfielen, seien sie schon nicht f&uuml;r denselben Zeitraum wie die Aussetzungszinsen festgesetzt worden. Aber auch soweit sich die Zeitr&auml;ume decken w&uuml;rden, seien die Nachzahlungszinsen jedenfalls auf andere Besteuerungsgrundlagen bezogen als die Aussetzungszinsen. Zu einer &Uuml;berschneidung k&ouml;nne es daher nicht kommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger haben sich zur Revision des FA nicht ge&auml;u&szlig;ert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Kl&auml;ger ist unbegr&uuml;ndet und nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen (dazu unten 2.). Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet (unten 3.). Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils, soweit darin der Klage stattgegeben worden ist, und zur Abweisung der gesamten Klage (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Im Ergebnis zu Recht haben das FG und die Beteiligten &#8211;allerdings ohne diese Frage zu problematisieren&#8211; den angefochtenen (Sammel-)Zinsbescheid als inhaltlich noch hinreichend bestimmt und damit wirksam angesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Allerdings k&ouml;nnten vorliegend im Hinblick darauf, dass dem Bescheid ein erkennbarer Tenor fehlt, Zweifel bestehen, ob er das Erfordernis der hinreichenden inhaltlichen Bestimmtheit wahrt, das nach &sect;&nbsp;119 Abs.&nbsp;1 AO f&uuml;r jeden Verwaltungsakt gilt (vgl. zur Nichtigkeit eines Sammelbescheids bei unaufgegliederter Zusammenfassung mehrerer Steuerf&auml;lle BFH-Urteil vom 22.&nbsp;September 2004 II&nbsp;R&nbsp;50\/03, BFH\/NV 2005, 993, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;239 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 AO sind die f&uuml;r Steuern geltenden Vorschriften auf Zinsen entsprechend anzuwenden. F&uuml;r einen Steuerbescheid fordert &sect;&nbsp;157 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO die Bezeichnung der Steuer nach Art und Betrag (vgl. auch BFH-Beschluss vom 5.&nbsp;Juli 1978 II&nbsp;B&nbsp;50\/77, BFHE 125, 312, BStBl II 1978, 542). Diese Vorschrift ist auch auf Zinsbescheide anzuwenden (Anwendungserlass zur Abgabenordnung &#8211;AEAO&#8211;, Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 31.&nbsp;Januar 2014, BStBl I 2014, 290, zu &sect;&nbsp;239 AO Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2). Da gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;233 AO &quot;Anspr&uuml;che aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis&quot; i.S. des &sect;&nbsp;37 AO verzinst werden, bezieht sich der einzelne &#8211;rechtlich selbst&auml;ndige&#8211; Zinsbescheid jeweils auf einen einzigen derartigen Anspruch aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis. Im Fall von Anspr&uuml;chen, die sich aus Steuerbescheiden ergeben, ist der einzelne &quot;Anspruch aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis&quot; das aus dem jeweiligen Steuerbescheid folgende Ergebnis, und zwar getrennt nach Steuerarten und -abschnitten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall hat das FA Aussetzungszinsen zur Einkommensteuer 2001 und zum Solidarit&auml;tszuschlag 2001 festsetzen wollen. Es handelt sich dabei um zwei Verwaltungsakte (Zinsbescheide), die allerdings &auml;u&szlig;erlich zu einem Sammelbescheid zusammengefasst werden d&uuml;rfen, solange dies die hinreichende inhaltliche Bestimmtheit der einzelnen Verwaltungsakte nicht ber&uuml;hrt. Im vorliegenden Sammelbescheid fehlt indes die &#8211;den eigentlichen Bescheidtenor darstellende&#8211; Angabe, in welcher H&ouml;he jeweils Aussetzungszinsen zur Einkommensteuer 2001 sowie zum Solidarit&auml;tszuschlag 2001 festgesetzt worden sind. Vielmehr enth&auml;lt der Sammelbescheid nur die Berechnungsgrundlagen (je Zinsbescheid drei Teilbetr&auml;ge f&uuml;r einzelne Zeitabschnitte) und den Gesamtbetrag aller &#8211;rechtlich getrennten&#8211; Zinsfestsetzungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dies ist im Streitfall aber noch hinzunehmen. Der durchschnittliche Adressat des vorliegenden Sammelbescheids ist in der Lage, durch eine einfache Addition der jeweils drei angegebenen Berechnungsgrundlagen pro Zinsbescheid den Betrag der Festsetzung in noch hinreichend eindeutiger Weise selbst zu ermitteln. Daf&uuml;r spricht in dem hier zu beurteilenden Einzelfall entscheidend, dass die drei Zeilen mit den Berechnungsgrundlagen jeweils mit der Bezeichnung &quot;Einkommensteuer 2001&quot; bzw. &quot;Solidarit&auml;tszuschlag 2001&quot; beginnen und daher eine eindeutige Zuordnung zum jeweiligen Zinsbescheid gegeben ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Umstand, dass der Sammelbescheid nicht ausdr&uuml;cklich angibt, welche der beiden Zinsfestsetzungen die vorgenommene Anrechnung der Nachzahlungszinsen (&sect;&nbsp;237 Abs.&nbsp;4 i.V.m. &sect;&nbsp;234 Abs.&nbsp;3 AO) betrifft, steht der Annahme, der Sammelbescheid sei inhaltlich noch hinreichend bestimmt, ebenfalls nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Allein aus dem in &sect;&nbsp;234 Abs.&nbsp;3 AO verwendeten Begriff der &quot;Anrechnung&quot; folgt noch keine eindeutige Zuweisung dieses Aktes zum Festsetzungs- oder aber Erhebungsverfahren. Dies zeigt schon ein Vergleich der Vorschrift des &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 EStG, die nach allgemeiner Auffassung eine Anrechnung (erst) im Erhebungsverfahren betrifft, mit der des &sect;&nbsp;34c EStG, wo der identische Begriff der &quot;Anrechnung&quot; einen Berechnungsschritt (bereits) im Steuerfestsetzungsverfahren meint (vgl. dazu &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG; BFH-Urteil vom 19.&nbsp;M&auml;rz 1996 VIII&nbsp;R&nbsp;15\/94, BFHE 180, 146, BStBl II 1996, 312, unter II.4., m.w.N.; Kuhn in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;34c EStG Rz&nbsp;79 a.E.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den F&auml;llen des &sect;&nbsp;234 Abs.&nbsp;3 bzw. &sect;&nbsp;237 Abs.&nbsp;4 AO ist die Anrechnung Teil der Zinsfestsetzung (ebenso &#8211;jeweils ohne Begr&uuml;ndung&#8211; AEAO zu &sect;&nbsp;233a AO Nr.&nbsp;68 Satz&nbsp;3; Heuermann in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;234 AO Rz&nbsp;29, m.w.N.). Anders als in den F&auml;llen des &sect;&nbsp;36 Abs.&nbsp;2 EStG ersch&ouml;pft sich die Anrechnung von Nachzahlungszinsen auf Aussetzungszinsen nicht in einer &#8211;dem Erhebungsverfahren &uuml;berantwortbaren&#8211; blo&szlig;en Subtraktion eines feststehenden Betrags von einem anderen feststehenden Betrag. Vielmehr sind &#8211;vergleichbar den F&auml;llen des &sect;&nbsp;34c EStG&#8211; weitere &Uuml;berlegungen dazu erforderlich, in welcher H&ouml;he ein bereits festgesetzter einheitlicher Betrag an Nachzahlungszinsen auf die Aussetzungszinsen anzurechnen ist. Dies zeigen nicht nur die Ausf&uuml;hrungen unter 3. dieser Entscheidungsgr&uuml;nde, sondern auch die umfangreichen diesbez&uuml;glichen Erw&auml;gungen in der Revisionsbegr&uuml;ndung des FA. Solche komplexen Entscheidungen sind aber gemeinhin bereits im Festsetzungsverfahren zu treffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dies vorausgesetzt, wahrt der angefochtene Bescheid &#8211;trotz der bei isolierter Betrachtung bestehenden Unklarheiten &uuml;ber die Anrechnung der Nachzahlungszinsen&#8211; unter den besonderen Umst&auml;nden des Streitfalls noch die geltenden Anforderungen an seine Bestimmtheit. Denn der zusammengefasste Zinsbescheid enthielt lediglich zwei Einzelfestsetzungen (Aussetzungszinsen zur Einkommensteuer 2001 und Aussetzungszinsen zum Solidarit&auml;tszuschlag 2001). Schon aus dem klaren Wortlaut des &sect;&nbsp;233a Abs.&nbsp;1 AO ergibt sich aber, dass Nachzahlungszinsen nur zur Einkommensteuer, nicht hingegen zum Solidarit&auml;tszuschlag festgesetzt werden k&ouml;nnen. Die Anrechnung der Nachzahlungszinsen konnte sich daher vorliegend nur auf die Aussetzungszinsen zur Einkommensteuer 2001 beziehen, was f&uuml;r einen durchschnittlichen Adressaten des Sammelbescheids noch hinreichend erkennbar war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Ist damit der angefochtene Verwaltungsakt inhaltlich noch hinreichend bestimmt, gilt dies auch f&uuml;r den Tenor des vorinstanzlichen Urteils, der ebenfalls keine ausdr&uuml;ckliche Differenzierung zwischen den einzelnen Zinsbescheiden enth&auml;lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision der Kl&auml;ger ist unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;239 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;5 AO beginnt die &#8211;lediglich einj&auml;hrige&#8211; Festsetzungsfrist f&uuml;r Aussetzungszinsen mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem ein Einspruch oder eine Anfechtungsklage endg&uuml;ltig erfolglos geblieben ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wird die aufgrund eines Einspruchs gegen den Folgebescheid gew&auml;hrte AdV nach Ergehen des Grundlagenbescheids zwar zun&auml;chst aufgehoben, aber nach Anfechtung des Grundlagenbescheids letztlich nahtlos als Folge-AdV (&sect;&nbsp;361 Abs.&nbsp;3 AO) fortgesetzt, beginnt die Festsetzungsfrist f&uuml;r den Gesamtbetrag der Aussetzungszinsen erst mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Einspruch oder die Anfechtungsklage gegen den Grundlagenbescheid endg&uuml;ltig erfolglos geblieben ist, soweit sich die Einspr&uuml;che in beiden Verfahren auf dieselben Besteuerungsgrundlagen beziehen. Es kommt in derartigen F&auml;llen f&uuml;r den Beginn der Festsetzungsfrist nicht darauf an, ob der Steuerpflichtige nach Ergehen und Anfechtung des Grundlagenbescheids seinen zuvor gegen den Folgebescheid gerichteten Einspruch aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden zur&uuml;cknimmt oder nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der &#8211;von den Kl&auml;gern in den Vordergrund ihrer Argumentation gestellte&#8211; Wortlaut des &sect;&nbsp;239 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;5 AO spricht nur dann f&uuml;r ihre Auffassung, der zun&auml;chst gegen den Einkommensteuerbescheid 2001 eingelegte Einspruch sei mit dessen im Jahr 2005 erkl&auml;rter R&uuml;cknahme endg&uuml;ltig erfolglos geblieben, wenn man das gesetzliche Umfeld ausblendet, in das diese Regelung gestellt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine solche Betrachtung w&uuml;rde jedoch den gesetzlichen Regelungen &uuml;ber Grundlagen- und Folgebescheide sowie deren AdV nicht gerecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Feststellungsbescheide sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;182 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO f&uuml;r Folgebescheide auch dann bindend, wenn sie noch nicht unanfechtbar sind. Diese Bindungswirkung setzt allerdings die Wirksamkeit des Grundlagenbescheids (&sect;&nbsp;124 AO), insbesondere dessen Erlass und Bekanntgabe, voraus. Fehlt es noch am Erlass des an sich erforderlichen Grundlagenbescheids, kann der Folgebescheid gleichwohl ergehen (&sect;&nbsp;155 Abs.&nbsp;2 AO); in diesen F&auml;llen k&ouml;nnen die in dem noch zu erlassenen Grundlagenbescheid festzustellenden Besteuerungsgrundlagen beim Erlass des Folgebescheids gesch&auml;tzt werden (&sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;5 AO). Eine solche Sch&auml;tzung kann durch einen Einspruch gegen den Folgebescheid angegriffen werden (vgl. auch Senatsurteil vom 14.&nbsp;Mai 2014 X&nbsp;R&nbsp;7\/12, BFHE 246, 101, BStBl II 2015, 12); die Anfechtungssperre des &sect;&nbsp;351 Abs.&nbsp;2 AO greift erst ein, wenn eine &quot;Entscheidung in einem Grundlagenbescheid&quot; vorliegt, ein solcher also wirksam ergangen ist. Soweit der Einspruch gegen den Folgebescheid und der Einspruch gegen den nachfolgenden Grundlagenbescheid dieselbe Besteuerungsgrundlage betreffen, ist die Aufteilung in zwei Einspruchsverfahren lediglich formeller Natur.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) In Fortsetzung dieser rein verfahrensrechtlichen Zweiteilung kann die Finanzbeh&ouml;rde die AdV (&sect;&nbsp;361 Abs.&nbsp;2 AO) des vor Erlass des Grundlagenbescheids ergangenen Folgebescheids auch insoweit gew&auml;hren, als sie sich auf die gesch&auml;tzten, noch gesondert festzustellenden Besteuerungsgrundlagen bezieht. Ergeht sp&auml;ter der Grundlagenbescheid und wird auch dieser angefochten und von der Vollziehung ausgesetzt, <em>ist<\/em> die Vollziehung des Folgebescheids auszusetzen (&sect;&nbsp;361 Abs.&nbsp;3 AO). Folgerichtig sieht &sect;&nbsp;237 Abs.&nbsp;1 AO in den S&auml;tzen&nbsp;1 und 2 Aussetzungszinsen f&uuml;r beide Verfahrensabschnitte vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Systematik und Zweck des Gesetzes sprechen daher daf&uuml;r, den in &sect;&nbsp;239 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;5 AO verwendeten Begriff der &quot;endg&uuml;ltigen&quot; Erfolglosigkeit eines Rechtsbehelfs dahingehend auszulegen, dass hinsichtlich derselben Besteuerungsgrundlagen ma&szlig;gebend f&uuml;r den Beginn des Laufs der Festsetzungsfrist erst das endg&uuml;ltige Erfolglosbleiben des Rechtsbehelfs gegen den sp&auml;ter ergangenen Grundlagenbescheid ist. So handelt es sich im Streitfall f&uuml;r die gesamte Dauer der AdV um einen einheitlichen Anspruch auf Aussetzungszinsen zur Einkommensteuer 2001, auch wenn diesem Zinsanspruch verschiedene Berechnungsschritte und Zeitabschnitte zugrunde liegen (siehe oben&nbsp;1.). Die Festsetzungsfrist f&uuml;r einen einheitlichen Anspruch kann zwar in Bezug auf einzelne &#8211;unselbst&auml;ndige&#8211; Teilbetr&auml;ge dieses Anspruchs zu unterschiedlichen Zeitpunkten enden (vgl. &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO: &quot;soweit&quot;) oder in differenzierter Weise in ihrem Ablauf gehemmt sein (vgl. &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;2, 3, 5, 8, 10, 14 AO); sie <em>beginnt<\/em> jedoch stets f&uuml;r den gesamten Anspruch zum selben Zeitpunkt. Dies ergibt sich aus der im Streitfall anwendbaren Vorschrift des &sect;&nbsp;239 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO, die nicht erkennen l&auml;sst, dass der Lauf der Festsetzungsfrist stufenweise in Abh&auml;ngigkeit vom Umfang des jeweiligen Streitgegenstandes eintreten k&ouml;nnte (so bereits BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Dezember 1998 XI&nbsp;R&nbsp;24\/98, BFHE 187, 400, BStBl II 1999, 201, unter II.2.). Die allgemein f&uuml;r den Beginn der Feststellungsfrist geltende &#8211;vorliegend durch &sect;&nbsp;239 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO verdr&auml;ngte&#8211; Vorschrift des &sect;&nbsp;170 AO enth&auml;lt ebenfalls keine Differenzierungen nach einzelnen Teilbetr&auml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Hinzu kommt &#8211;wie auch vom FG zutreffend ausgef&uuml;hrt&#8211;, dass die Ergebnisse der von den Kl&auml;gern vertretenen Auffassung jedenfalls dann, wenn der Einspruch gegen den Grundlagenbescheid letztlich Erfolg h&auml;tte, widersinnig w&auml;ren: Der Steuerpflichtige w&uuml;rde dann n&auml;mlich f&uuml;r den &#8211;in einer Konstellation wie im Streitfall notwendigerweise vorgelagerten&#8211; Verfahrensabschnitt &quot;anf&auml;nglicher Einspruch gegen den noch vor Erlass des Grundlagenbescheids ergangenen Folgebescheid&quot; allein aufgrund der aus formalen Gr&uuml;nden notwendig gewordenen Einspruchsr&uuml;cknahme endg&uuml;ltig mit Aussetzungszinsen belastet, obwohl er mit seinem Begehren materiell in vollem Umfang obsiegt h&auml;tte. Ein solches Ergebnis ist durch Vornahme einer entsprechenden Auslegung des Gesetzes zu vermeiden, zumal der Steuerpflichtige keinen Einfluss darauf hat, in welcher zeitlichen Reihenfolge die jeweils zust&auml;ndigen Finanz&auml;mter den erstmaligen Folgebescheid bzw. den erstmaligen Grundlagenbescheid erlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Dass das FA die AdV im Streitfall zwischenzeitlich mehrfach aufgehoben &#8211;und im unmittelbaren Anschluss daran erneut gew&auml;hrt&#8211; hatte, steht dem nicht entgegen. Denn der Anspruch auf Aussetzungszinsen entsteht auch dann <em>insgesamt<\/em> erst nach endg&uuml;ltiger Erfolglosigkeit des Rechtsbehelfs, wenn die Aussetzungsverf&uuml;gung schon zuvor aufgehoben worden war (vgl. BFH-Beschluss vom 29.&nbsp;Mai 2007 VIII&nbsp;B&nbsp;205\/06, BFH\/NV 2007, 1634, unter 1.b, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Revision des FA ist schon deshalb begr&uuml;ndet, weil das FG zu Unrecht auch diejenigen Nachzahlungszinsen auf die Aussetzungszinsen angerechnet hat, die f&uuml;r die Zeit vor dem erstmaligen Wirksamwerden der AdV festgesetzt worden sind. Da bereits die Korrektur dieses Rechtsfehlers zu einer vollen Klageabweisung f&uuml;hrt, kann der Senat die weiteren vom FA aufgeworfenen Fragen (Berechnungsmethodik nach Zeitabschnitten oder aber nach Steuerteilbetr&auml;gen; Anwendung der Rundungsregelung nur auf den Gesamtbetrag einer Zinsfestsetzung oder auch auf Teilbetr&auml;ge im Rahmen der Berechnungsgrundlagen; Absehen von der Anrechnung solcher Nachzahlungszinsen, die zwar denselben Zeitraum wie die Aussetzungszinsen betreffen, aber auf Besteuerungsgrundlagen bezogen sind, f&uuml;r die keine AdV gew&auml;hrt war) offenlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;237 Abs.&nbsp;4 i.V.m. &sect;&nbsp;234 Abs.&nbsp;3 AO sind auf die Aussetzungszinsen Zinsen nach &sect;&nbsp;233a AO, die f&uuml;r denselben Zeitraum festgesetzt wurden, anzurechnen. Die sich daraus ergebende Notwendigkeit einer Differenzierung hat das FG nicht beachtet, indem es &#8211;ohne n&auml;here Begr&uuml;ndung&#8211; den Gesamtbetrag der Nachzahlungszinsen auf die Aussetzungszinsen angerechnet hat. Dies war jedenfalls insoweit rechtswidrig, als in dem angerechneten Betrag auch Nachzahlungszinsen f&uuml;r die Monate April und Mai 2003 enthalten sind. In diesen Monaten war den Kl&auml;gern jedoch noch keine AdV gew&auml;hrt worden; diese wurde vielmehr erst zum 26.&nbsp;Juni 2003 wirksam, dem F&auml;lligkeitstag der Nachzahlung, die sich aus dem ersten f&uuml;r 2001 ergangenen Einkommensteuerbescheid vom 23.&nbsp;Mai 2003 ergab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die H&ouml;he der danach von der Anrechnung auf die Aussetzungszinsen auszunehmenden Nachzahlungszinsen f&uuml;r die Monate April und Mai 2003 ergibt sich aus der folgenden Berechnung:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8211; Im Einkommensteuerbescheid vom 23.&nbsp;Mai 2003 wurden ausschlie&szlig;lich Nachzahlungszinsen f&uuml;r April 2003 festgesetzt (0,5&nbsp;% von 117.350&nbsp;EUR = abgerundet 586&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8211; Mit dem &Auml;nderungsbescheid vom 26.&nbsp;Oktober 2004 wurden die f&uuml;r April 2003 festgesetzten Nachzahlungszinsen auf 579&nbsp;EUR gemindert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8211; Der &Auml;nderungsbescheid vom 24.&nbsp;November 2004 erh&ouml;hte die bisher festgesetzten Nachzahlungszinsen um Zinsen auf einen weiteren Nachzahlungsbetrag von 12.300&nbsp;EUR. Auf die Monate April und Mai 2003 entfiel insoweit ein Zinsbetrag von 123&nbsp;EUR (2&nbsp;Monate x 0,5&nbsp;%\/Monat x 12.300&nbsp;EUR). Der Gesamtbetrag der Nachzahlungszinsen f&uuml;r April und Mai 2003 belief sich damit auf 702&nbsp;EUR (579&nbsp;EUR + 123&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8211; Der &Auml;nderungsbescheid vom 10.&nbsp;August 2006 f&uuml;hrte zwar zu einer erheblichen Minderung der festgesetzten Einkommensteuer und damit zu einer Herabsetzung der bisher insgesamt festgesetzten Nachzahlungszinsen. Da diese Herabsetzung der Einkommensteuer aber auf einem Verlustr&uuml;cktrag aus 2002 beruhte, begann gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;233a Abs.&nbsp;2a AO der Zinslauf f&uuml;r die Minderung der Zinsen erst am 1.&nbsp;April 2004. Die &#8211;im Rahmen der vorliegenden Betrachtung allein ma&szlig;gebenden&#8211; Zinsmonate April und Mai 2003 waren von der Herabsetzung der Nachzahlungszinsen daher nicht betroffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8211; Im &Auml;nderungsbescheid vom 18.&nbsp;September 2006 wurde die Festsetzung der Nachzahlungszinsen nicht ge&auml;ndert, weil sich der Betrag der &Auml;nderung auf weniger als 10&nbsp;EUR belaufen h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8211; Die ge&auml;nderte Zinsfestsetzung im &Auml;nderungsbescheid vom 14.&nbsp;Dezember 2007 beruhte wiederum auf dem Verlustr&uuml;cktrag aus 2002 und ber&uuml;hrte daher die Zinsmonate April und Mai 2003 nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&#8211; Mit dem zuletzt ergangenen &Auml;nderungsbescheid vom 27.&nbsp;Juli 2011 wurden die f&uuml;r April 2003 festgesetzten Nachzahlungszinsen um 1 EUR gemindert. Der Gesamtbetrag der Nachzahlungszinsen f&uuml;r April und Mai 2003 bel&auml;uft sich damit letztlich auf 701&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG hat der Klage hinsichtlich eines Teilbetrags von 277&nbsp;EUR stattgegeben. Allein die Nachzahlungszinsen f&uuml;r die nicht von der AdV ber&uuml;hrten Monate April und Mai 2003 belaufen sich aber bereits auf 701&nbsp;EUR; jedenfalls dieser Betrag h&auml;tte daher nicht auf die Aussetzungszinsen angerechnet werden d&uuml;rfen. Da das FG eine solche Anrechnung vorgenommen hat, erweist sich der im FG-Urteil festgesetzte Betrag der Aussetzungszinsen als um zumindest 701&nbsp;EUR zu gering. Die Klage ist daher in vollem Umfang abzuweisen. Aufgrund des Verb&ouml;serungsverbots, das auch im Revisionsverfahren gilt (BFH-Urteil vom 5.&nbsp;Juni 2008 IV&nbsp;R&nbsp;73\/05, BFHE 222, 277, BStBl II 2008, 965, unter II.2.) und vom FA bei der Fassung seines Revisionsantrags beachtet worden ist, verbleibt es bei den Zinsfestsetzungen in dem angefochtenen Sammelbescheid.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 26.11.2014, X R 18\/13 Inhaltliche Bestimmtheit von Zinsbescheiden &#8211; Festsetzungsfrist f&uuml;r Aussetzungszinsen Tenor Die Revision der Kl&auml;ger wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 3. April 2013&nbsp;&nbsp;4 K 4751\/12 AO aufgehoben und die Klage abgewiesen. 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