{"id":64550,"date":"2015-05-15T09:57:40","date_gmt":"2015-05-15T07:57:40","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64550"},"modified":"2015-05-15T09:57:40","modified_gmt":"2015-05-15T07:57:40","slug":"vii-r-21-12-keine-mitwirkungspflicht-eines-herstellers-bei-reimport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-21-12-keine-mitwirkungspflicht-eines-herstellers-bei-reimport\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;R&nbsp;21\/12 &#8211; Keine Mitwirkungspflicht eines Herstellers bei Reimport"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.11.2014, VII R 21\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Mitwirkungspflicht eines Herstellers bei Reimport<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. &Uuml;ber Art. 2 ZKDVO hinaus besteht keine Verpflichtung des HZA, die f&uuml;r die Inanspruchnahme der Verg&uuml;nstigungen f&uuml;r R&uuml;ckwaren erforderlichen Daten von Amts wegen zu erheben.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Der Beibringungsgrundsatz des Art. 6 Abs. 1 ZK verdr&auml;ngt den Amtsermittlungsgrundsatz und damit auch die Mitwirkungspflichten Dritter.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Hersteller und Ausf&uuml;hrer einer Ware sind an ihrer Wiedereinfuhr nicht ohne Weiteres i.S. des Art. 14 ZK mittelbar beteiligt.<\/p>\n<\/p>\n<p>4. Ein Aufkl&auml;rungsersuchen oder eine Amtshilfeanforderung kann die Befugnisse der ersuchten Beh&ouml;rde nicht erweitern und nicht erforderliche oder unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Ermittlungsma&szlig;nahmen nicht rechtfertigen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin werden das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 16. April 2012&nbsp;&nbsp;7 K 2968\/11 und die Bescheide des Hauptzollamts vom 10. August 2011 und vom 22. September 2011 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 10. November 2011 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat das Hauptzollamt zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), die u.a. in der Europ&auml;ischen Union (EU) Waren der Marke X herstellt und weltweit exportiert, gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;14 des Zollkodex (ZK) verpflichtet ist, dem Beklagten und Revisionsbeklagten (Hauptzollamt &#8211;HZA&#8211;) mitzuteilen und durch Unterlagen zu belegen, in welchem Umfang Einfuhrwaren i.S. des Art.&nbsp;84 Abs.&nbsp;2 ZK in sieben PKW enthalten sind, die von einem Dritten (Anmelderin) im nicht-europ&auml;ischen Ausland erworben und in die EU reimportiert wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Anmelderin meldete die PKW zum freien Verkehr an und beantragte, sie gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;185, 187 ZK als R&uuml;ckwaren zu behandeln. Dies wurde abgelehnt. Im Einspruchsverfahren sandte das HZA den von der Anmelderin ausgef&uuml;llten Vordruck des Informationsblatts INF&nbsp;1 gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;523 Buchst.&nbsp;b der Zollkodex-Durchf&uuml;hrungsverordnung (ZKDVO) an die f&uuml;r die Kl&auml;gerin zust&auml;ndige &Uuml;berwachungszollstelle, das Hauptzollamt Y. Dieses teilte mit, anhand der vorhandenen Daten k&ouml;nne nicht mitgeteilt werden, in welchem Umfang in den PKW Einfuhrwaren enthalten seien. Der Kl&auml;gerin sei sowohl das Verfahren der Zollr&uuml;ckverg&uuml;tung (Art.&nbsp;114 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b i.V.m. Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b ZK) als auch das Nichterhebungsverfahren (Art.&nbsp;114 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a i.V.m. Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a ZK) bewilligt gewesen; die Abrechnung sei nach Teilenummern der Kl&auml;gerin erfolgt. Der Einspruch der Anmelderin wurde hierauf durch das beklagte HZA zur&uuml;ckgewiesen. Die Behandlung als R&uuml;ckwaren komme nicht in Betracht. Bekannterma&szlig;en w&uuml;rden die f&uuml;r den Export bestimmten Fahrzeuge unter Verwendung von Drittlandsware hergestellt, die bei der Anmeldung der PKW zum freien Verkehr zu verzollen sei. Es liege weder ein Exemplar der Ausfuhranmeldung noch ein Auskunftsblatt INF&nbsp;3 gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;850&nbsp;ff. ZKDVO vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Anmelderin erhob unter Berufung auf das Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) vom 22.&nbsp;Mai 2003 C-56\/02 &#8211;Rebmann&#8211; (Slg. 2003, I-5499, Zeitschrift f&uuml;r Z&ouml;lle und Verbrauchsteuern &#8211;ZfZ&#8211; 2003, 267) Klage. Das Finanzgericht (FG), das von der N&auml;mlichkeit der PKW i.S. des Art.&nbsp;186 ZK, Art.&nbsp;846 ZKDVO &uuml;berzeugt war, beschloss, dem beklagten HZA aufzugeben, bei der Kl&auml;gerin die Ausfuhr- oder Wiederausfuhranmeldungen anzufordern und &uuml;ber Art und Menge der bei der Herstellung der PKW verwendeten Einfuhrwaren Auskunft zu verlangen (Beschluss vom 6.&nbsp;Juni 2011 im Verfahren 7&nbsp;K&nbsp;337\/08).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das HZA forderte die Kl&auml;gerin hierauf unter Fristsetzung und Zwangsgeldandrohung auf, die entsprechenden Unterlagen vorzulegen und Ausk&uuml;nfte zu erteilen. Das Einspruchsverfahren gegen die Zwangsgeldandrohung wurde zum Ruhen gebracht. Einspruch und Klage gegen das Auskunftsverlangen blieben ohne Erfolg. Das FG urteilte, die Inanspruchnahme der Kl&auml;gerin sei rechtm&auml;&szlig;ig. Das Auskunftsverlangen sei erforderlich, um die der Anmelderin zu erstattenden Zollbetr&auml;ge zu berechnen. Wenn in den Fahrzeugen nur in geringem Umfang Drittlandsteile enthalten seien, widerspreche die Erhebung der vollen Abgaben dem Wirtschaftszollgedanken und europ&auml;ischem Recht, wie die Ausf&uuml;hrungen des Generalanwalts in den Schlussantr&auml;gen vom 13.&nbsp;Februar 2003 in der Rechtssache C-56\/02 &#8211;Rebmann&#8211; zeigten. Wenn eine Person nicht in der Lage sei, die f&uuml;r die Entscheidung erforderlichen Unterlagen vorzulegen, habe die Zollbeh&ouml;rde alle ihr zug&auml;nglichen Angaben zu liefern. Aufgrund der Besonderheiten des der Kl&auml;gerin bewilligten Abrechnungsverfahrens seien das Auskunftsverfahren nach Art.&nbsp;187 ZK i.V.m. Art.&nbsp;523 Buchst.&nbsp;b 1.&nbsp;Anstrich ZKDVO, Anhang&nbsp;71 und das Bem&uuml;hen des Gerichts, von der &Uuml;berwachungszollstelle der Kl&auml;gerin die n&ouml;tigen Angaben zu erhalten, erfolglos gewesen. Dieses Informationsdefizit sei nur durch Anforderung der ben&ouml;tigten Unterlagen und Angaben beim Bewilligungsinhaber zu kompensieren. Nach Art.&nbsp;14 ZK m&uuml;ssten Personen, die unmittelbar oder mittelbar an Vorg&auml;ngen im Rahmen des Warenverkehrs beteiligt seien, den Zollbeh&ouml;rden zur Anwendung des Zollrechts auf Verlangen alle Unterlagen und Angaben zur Verf&uuml;gung stellen und jede erforderliche Unterst&uuml;tzung gew&auml;hren. Da der Reimport Waren betreffe, die von der Kl&auml;gerin hergestellt worden seien, sei sie am Zollverfahren der Anmelderin mittelbar beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Auskunftsverlangen sei geeignet; die Kl&auml;gerin habe nicht bestritten, die verlangten Ausk&uuml;nfte geben bzw. die Unterlagen liefern zu k&ouml;nnen. Das angefochtene Mitwirkungsverlangen sei auch nicht unangemessen. Der Anmelderin werde ausschlie&szlig;lich der Einfuhrabgabenbetrag mitgeteilt; ein R&uuml;ckschluss etwa auf in den Veredelungserzeugnissen enthaltene Einfuhrwaren sei nicht m&ouml;glich. Bei der Gewichtung des Wettbewerbsinteresses der Kl&auml;gerin und der Gefahr von Nachahmungsf&auml;llen d&uuml;rfe die offenkundig gegebene Verbundenheit der Kl&auml;gerin mit der Wiederverk&auml;uferin nicht unber&uuml;cksichtigt bleiben. Die Kl&auml;gerin sei gegen&uuml;ber ihren Generalimporteuren in Drittl&auml;ndern allgemein konzernrechtlich oder im Einzelfall kaufrechtlich in der Lage, unerw&uuml;nschte R&uuml;ckverk&auml;ufe zu erschweren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen dieses Urteil richtet sich die Revision der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie tr&auml;gt u.a. vor, das FG lege Art.&nbsp;6, Art.&nbsp;14 ZK und Art.&nbsp;2 ZKDVO unzutreffend aus. Es sei ihr, der Kl&auml;gerin, unzumutbar, zum eigenen Schaden die geforderten Unterlagen und Informationen mit erheblichem Aufwand unter Offenbarung von Betriebsgeheimnissen im Interesse eines Konkurrenzunternehmens aufzubereiten und vorzulegen. Erg&auml;nzend weist sie auf die Gefahr von Nachahmungsf&auml;llen hin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das HZA schlie&szlig;t sich den Ausf&uuml;hrungen des FG an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision der Kl&auml;gerin ist begr&uuml;ndet; sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und des Auskunftsverlangens in Gestalt der Einspruchsentscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz 1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das Urteil des FG verletzt Bundesrecht (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO) und ist auch nicht im Ergebnis richtig (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;4 FGO). Das Auskunftsverlangen ist rechtswidrig und verletzt die Kl&auml;gerin in ihren Rechten (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das HZA ist bereits vor Erlass des angefochtenen Auskunftsverlangens seiner Ermittlungspflicht vollst&auml;ndig nachgekommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Aus dem Amtsermittlungsgrundsatz folgt keine Pflicht des beklagten HZA zur Beschaffung der von der Anmelderin ben&ouml;tigten Daten. Nach Art.&nbsp;185 Abs.&nbsp;1 ZK werden R&uuml;ckwaren nur <em>auf Antrag<\/em> von den Einfuhrabgaben befreit. Nach Art.&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 ZK muss der Antragsteller alle Angaben und Unterlagen beibringen, welche die Zollbeh&ouml;rde f&uuml;r die Entscheidung &uuml;ber die Abgabenbefreiung ben&ouml;tigt. Der Beibringungsgrundsatz des Art.&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 ZK verdr&auml;ngt insoweit den allgemeinen Amtsermittlungsgrundsatz (&sect;&nbsp;88 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) und damit die Mitwirkungspflichten Dritter nach &sect;&sect;&nbsp;93 und 97 AO (vgl. auch Weym&uuml;ller in Dorsch, Zollrecht, Art.&nbsp;6 ZK Rz&nbsp;19&nbsp;ff.; Witte, Zollkodex, 6.&nbsp;Aufl., Art.&nbsp;6 Rz&nbsp;26). Es ist deshalb vorliegend nicht streitentscheidend, ob die nur beschr&auml;nkte Eingriffe erm&ouml;glichenden &sect;&sect;&nbsp;93 und 97 AO f&uuml;r an Dritte &#8211;weder mittelbar noch unmittelbar Beteiligte&#8211; gerichtete Auskunftsverlangen durch Art.&nbsp;14 ZK &uuml;berlagert werden (vgl. Weym&uuml;ller in Dorsch, a.a.O., Art.&nbsp;14 ZK Rz&nbsp;15; Friedrich in Schwarz\/ Wockenfoth, Zollrecht, Art.&nbsp;14 ZK Rz&nbsp;2) oder nicht, wie dies die AO-DV Zoll (VSF&nbsp;S&nbsp;03&nbsp;00) annimmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch der vom FG angef&uuml;hrte sog. Wirtschaftszollgedanke &#8211;wenn er &uuml;berhaupt als das Unionsrecht pr&auml;gender Leitgedanke angesehen werden k&ouml;nnte&#8211; rechtfertigt die Erhebung von Einfuhrabgaben bei der Anmelderin, denn er besagt, dass der Zollanspruch des Einfuhrlands an den Eingang einer Ware in den Wirtschaftskreislauf dieses Lands ankn&uuml;pfen soll (vgl. Witte\/Alexander, a.a.O., Einf&uuml;hrung Rz&nbsp;19). Das ist hinsichtlich reimportierter Ware gegeben, weil sie durch Ausfuhr zu Nicht-Unionsware geworden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;2 ZKDVO sind die Zollbeh&ouml;rden verpflichtet, von Amts wegen die Unterlagen und Angaben zu liefern, die ihnen zur Verf&uuml;gung stehen, wenn eine Person, die eine Entscheidung beantragt, nicht in der Lage ist, alle f&uuml;r die Entscheidung erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Dabei haben die Abfertigungszollstellen das vorgeschriebene Verfahren der Zusammenarbeit der Verwaltungen anzuwenden, wenn der Anmelder u.a. nachgewiesen hat, dass es sich bei den eingef&uuml;hrten Waren um Veredelungserzeugnisse handelt, auf die gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;185, 187&nbsp;ZK, Art.&nbsp;848 ZKDVO die R&uuml;ckwarenregelung Anwendung finden kann, es ihm aber nicht m&ouml;glich ist, s&auml;mtliche Angaben zu liefern, die f&uuml;r die Berechnung der Abgaben erforderlich sind (EuGH-Urteil in Slg. 2003, I-5499, ZfZ 2003, 267). Wenn eine Beh&ouml;rde ohnehin &uuml;ber die erforderlichen Unterlagen oder Daten verf&uuml;gt, ist es nicht erforderlich und damit unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, diese Informationen vom Zollanmelder zu verlangen. Dabei soll es unter bestimmten Voraussetzungen nicht von Zuf&auml;lligkeiten der Zollorganisation abh&auml;ngen, ob die Informationen gerade bei der Beh&ouml;rde verf&uuml;gbar sind, die f&uuml;r die Wareneinfuhr zust&auml;ndig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall ist das HZA dieser Verpflichtung zur Erhebung der beh&ouml;rdenintern vorliegenden Daten durch &Uuml;bersendung des INF&nbsp;1 an das Hauptzollamt Y nachgekommen, allerdings ohne das von der Anmelderin erhoffte Ergebnis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Verpflichtung, zugunsten eines Anmelders die f&uuml;r die Inanspruchnahme der Verg&uuml;nstigungen f&uuml;r R&uuml;ckwaren erforderlichen Daten erst noch zu erheben, folgt weder aus Art.&nbsp;2 ZKDVO noch aus dem genannten EuGH-Urteil. Zwar meinte der Generalanwalt in seiner Stellungnahme vom 13.&nbsp;Februar 2003 in der Sache C-56\/02 &#8211;Rebmann&#8211;, auf die sich das FG beruft, u.a., dass sich die Verwaltung die betreffenden Angaben, sofern sie ihr <em>zug&auml;nglich<\/em> seien, ggf. <em>beschaffen<\/em> m&uuml;sste &#8211;zumindest&#8211;, wenn sie in einem Zollarchiv vorhanden seien. Der EuGH hat diese &#8211;auslegungsbed&uuml;rftige&#8211; Formulierung nicht &uuml;bernommen und sich auch im &Uuml;brigen gegen&uuml;ber umfangreichen Ermittlungspflichten der Beh&ouml;rden zur&uuml;ckhaltend gezeigt (z.B. Urteil vom 27.&nbsp;September 2007 C-184\/05 &#8211;Twoh International&#8211;, Slg. 2007, I-7897, BStBl II 2009, 83). Dem ist zuzustimmen. Liegen Daten nicht bei einer Zollbeh&ouml;rde vor, gilt Art.&nbsp;6 ZK uneingeschr&auml;nkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das HZA ist auch nicht berechtigt, von der Kl&auml;gerin die angeforderten Unterlagen und Ausk&uuml;nfte zu verlangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Voraussetzungen des Art.&nbsp;14 ZK liegen im Streitfall nicht vor. Die Kl&auml;gerin ist nicht wenigstens mittelbar an der Einfuhr der PKW beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;Unmittelbar oder mittelbar an Vorg&auml;ngen im Rahmen des Warenverkehrs beteiligt&quot; bedeutet, dass der Betreffende an den konkreten Vorg&auml;ngen des Warenverkehrs beteiligt ist, auf die die Zollbeh&ouml;rde zollrechtliche Vorschriften anwenden will (&quot;zur Anwendung des Zollrechts&quot;, vgl. dazu die Beispiele bei Weym&uuml;ller in Dorsch, a.a.O., Art.&nbsp;14 ZK Rz&nbsp;14; so auch Friedrich in Schwarz\/Wockenfoth, a.a.O., Art.&nbsp;14 ZK Rz&nbsp;4).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Sondervorschrift zur nachtr&auml;glichen Pr&uuml;fung (nach &Uuml;berlassung der Waren) von Zollanmeldungen gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;78 ZK hat der Senat mit Urteil vom 28.&nbsp;Januar 2014 VII&nbsp;R&nbsp;17\/12 (BFHE 244, 178, ZfZ 2014, 225) den Erwerber einer Einfuhrware als gesch&auml;ftlich mittelbar beteiligte Person angesehen. Damit l&auml;sst sich der Streitfall jedoch nicht vergleichen, denn in jenem Fall ging es um f&uuml;r den Zollwert bedeutsame Zahlungen, die bei einem Einfuhrvorgang erfahrungsgem&auml;&szlig; von verschiedenen Personen geleistet werden, wie dies z.B. in einer K&auml;uferkette der Fall sein kann. Der Senat hat bereits mehrfach entschieden (Urteile vom 27.&nbsp;Februar 2007 VII&nbsp;R&nbsp;25\/06, BFHE 216, 459, ZfZ 2007, 124; vom 4.&nbsp;Juli 2013 VII&nbsp;R&nbsp;56\/11, BFHE 242, 472, ZfZ 2013, 271), dass insoweit der gesamte wirtschaftliche Einfuhrvorgang zu betrachten ist. Deshalb ist es in solchen F&auml;llen auch gerechtfertigt, einen sp&auml;teren K&auml;ufer als mittelbar am Einfuhrgesch&auml;ft beteiligt anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall gibt es indes keine Feststellung des FG, die es rechtfertigen k&ouml;nnte, die Ausfuhr der PKW durch die Kl&auml;gerin und ihre Wiedereinfuhr durch die Anmelderin wirtschaftlich als einheitlichen Einfuhrvorgang anzusehen. Die Kl&auml;gerin hat die Fahrzeuge insbesondere nicht mit der Absicht des Reimports ausgef&uuml;hrt, so dass Aus- und Wiedereinfuhr auch nicht in einer Gesamtbetrachtung als einheitlicher Vorgang angesehen werden k&ouml;nnen. Mit der Ausfuhr der PKW aus dem Zollgebiet der Union sind sie zu Nicht-Unionswaren geworden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auf die allgemeine Berechtigung zur Sachverhaltskl&auml;rung nach &sect;&nbsp;88 AO und damit auf die &sect;&sect;&nbsp;93 und 97 AO kann sich das HZA &#8211;wie ausgef&uuml;hrt&#8211; im Streitfall nicht st&uuml;tzen. Das Auskunftsverlangen ist zur Erf&uuml;llung der dem HZA im Rahmen der Abgabenerhebung obliegenden gesetzlichen Aufgaben nicht erforderlich. Wenn sich das HZA entschlie&szlig;t, &uuml;ber seinen gesetzlichen Auftrag hinaus Sachaufkl&auml;rung zu betreiben, kann es f&uuml;r derartige Ermittlungen jedenfalls keinen Dritten verpflichten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall w&auml;re die Inpflichtnahme der Kl&auml;gerin unter Abw&auml;gung des vom HZA erstrebten Ziels und der Schwere des Eingriffs bei der Kl&auml;gerin auch unzumutbar. Das HZA ist zwar nicht grunds&auml;tzlich gehindert, ein Unternehmen zu unterst&uuml;tzen, soweit das ihre personellen und finanziellen Kapazit&auml;ten unter Beachtung des Gebots, alle Anmelder gleich zu behandeln, zulassen, was mit Blick auch auf zu erwartende Nachahmungsf&auml;lle zweifelhaft erscheint. Allerdings kann sie von einem Unternehmen nicht verlangen, nur zum Zweck der Beg&uuml;nstigung eines Reimporteurs mit erheblichem Aufwand Daten zusammenzustellen und f&uuml;r Importzwecke aufzubereiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Eine Berechtigung des HZA, gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin die angeforderten Unterlagen und Ausk&uuml;nfte zu verlangen, folgt auch nicht aus dem Beschluss vom 6.&nbsp;Juni 2011 im Verfahren 7&nbsp;K&nbsp;337\/08, denn an diesem Verfahren war die Kl&auml;gerin nicht beteiligt. Gerichtliche Entscheidungen sind &#8211;von im Streitfall nicht vorliegenden Ausnahmef&auml;llen abgesehen&#8211; f&uuml;r am Verfahren unbeteiligte Dritte regelm&auml;&szlig;ig nicht bindend (Gr&auml;ber\/ von&nbsp;Groll, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;110 Rz&nbsp;7). Dar&uuml;ber hinaus kann der Beschluss auch nicht zu einer Ausweitung der Befugnisse der ersuchten Beh&ouml;rde f&uuml;hren (&sect;&nbsp;114 Abs.&nbsp;1 AO). Das HZA wird deshalb im Verfahren 7&nbsp;K&nbsp;337\/08 vortragen m&uuml;ssen, dass das ihm aufgegebene Aufkl&auml;rungsersuchen ergebnislos blieb.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kosten des Verfahrens sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO dem HZA aufzuerlegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.11.2014, VII R 21\/12 Keine Mitwirkungspflicht eines Herstellers bei Reimport Leits&auml;tze 1. &Uuml;ber Art. 2 ZKDVO hinaus besteht keine Verpflichtung des HZA, die f&uuml;r die Inanspruchnahme der Verg&uuml;nstigungen f&uuml;r R&uuml;ckwaren erforderlichen Daten von Amts wegen zu erheben. 2. Der Beibringungsgrundsatz des Art. 6 Abs. 1 ZK verdr&auml;ngt den Amtsermittlungsgrundsatz und damit auch &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-21-12-keine-mitwirkungspflicht-eines-herstellers-bei-reimport\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VII&nbsp;R&nbsp;21\/12 &#8211; Keine Mitwirkungspflicht eines Herstellers bei Reimport<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64550","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64550","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64550"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64550\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64550"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64550"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64550"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}