{"id":64551,"date":"2015-05-15T09:57:48","date_gmt":"2015-05-15T07:57:48","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64551"},"modified":"2015-05-15T09:57:48","modified_gmt":"2015-05-15T07:57:48","slug":"iv-r-47-11-gesonderte-und-einheitliche-feststellung-der-hinzurechnungsbetraege-nach-par-15a-abs-3-estg-auslegung-des-klageantrags-kein-uebergang-der-gewinnhinzurechnung-nach-par-15a-abs-3-estg-auf-neu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-47-11-gesonderte-und-einheitliche-feststellung-der-hinzurechnungsbetraege-nach-par-15a-abs-3-estg-auslegung-des-klageantrags-kein-uebergang-der-gewinnhinzurechnung-nach-par-15a-abs-3-estg-auf-neu\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;47\/11 &#8211; Gesonderte und einheitliche Feststellung der Hinzurechnungsbetr&auml;ge nach &sect; 15a Abs. 3 EStG &#8211; Auslegung des Klageantrags &#8211; Kein &Uuml;bergang der Gewinnhinzurechnung nach &sect; 15a Abs. 3 EStG auf neue Einkunftsquelle &#8211; Klagebefugnis nach &sect; 48 Abs 1 Nr. 5 FGO"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.11.2014, IV R 47\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Gesonderte und einheitliche Feststellung der Hinzurechnungsbetr&auml;ge nach &sect; 15a Abs. 3 EStG &#8211; Auslegung des Klageantrags &#8211; Kein &Uuml;bergang der Gewinnhinzurechnung nach &sect; 15a Abs. 3 EStG auf neue Einkunftsquelle &#8211; Klagebefugnis nach &sect; 48 Abs 1 Nr. 5 FGO<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Frage, ob eine Gewinnhinzurechnung nach &sect; 15a Abs. 3 Satz 3 EStG vorzunehmen ist, ist im Rahmen des Verfahrens zur gesonderten und einheitlichen Feststellung der Besteuerungsgrundlagen gem&auml;&szlig; &sect; 179 Abs. 2 Satz 2, &sect; 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO zu kl&auml;ren.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 23. August 2011&nbsp;&nbsp;6 K 6261\/08 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 1998 vom 10. Mai 2007 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 23. Oktober 2008 wird dahin ge&auml;ndert, dass nach &sect; 15a Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes hinzuzurechnende Betr&auml;ge nicht festgestellt werden.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Beigeladenen tragen ihre au&szlig;ergerichtlichen Kosten selbst.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) &#8211;drei Geschwister&#8211; waren urspr&uuml;nglich gemeinsam mit ihrer Mutter (M) Gesellschafter der P-GmbH und hielten jeweils einen Anteil am Stammkapital in H&ouml;he von 500.000&nbsp;DM. Im Jahr 1997 beteiligten sie sich zudem mit einer Einlage in H&ouml;he von je 8.300.000&nbsp;DM atypisch still an der P-GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Umwandlungsbeschluss vom &#8230;&nbsp;November 1997 wurde die P-GmbH gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;190 ff. i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;226 ff. des Umwandlungsgesetzes in der im Jahr 1997 g&uuml;ltigen Fassung mit Wirkung zum 1.&nbsp;Juli 1997 in die P GmbH &#038; Co. KG (Beigeladene zu 1., im Folgenden: P-KG) umgewandelt, an der M und die Kl&auml;ger als Kommanditisten mit einer Kommanditeinlage in H&ouml;he von je 10.000.000&nbsp;DM beteiligt waren. Die Kommanditeinlagen wurden zun&auml;chst in H&ouml;he von 8.800.000&nbsp;DM durch Umwandlung der Stammeinlagen bei der P-GmbH und der als stille Gesellschafter erbrachten Einlagen geleistet. Aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses vom 5.&nbsp;Dezember 1997 wurden am 9.&nbsp;Dezember 1997 Betr&auml;ge in H&ouml;he von je 8.300.000&nbsp;DM wieder entnommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am &#8230;&nbsp;November 1998 gr&uuml;ndeten die Kl&auml;ger als Kommanditisten und die F-GmbH als Komplement&auml;rin ohne Kapitalbeteiligung die F GmbH &#038; Co. KG (die Beigeladene zu 2., im Folgenden: F-KG). Als Kommanditeinlage leisteten die Kl&auml;ger je eine Bareinlage in H&ouml;he von 100.000&nbsp;DM. Die entsprechende Eintragung ins Handelsregister erfolgte am &#8230;&nbsp;Dezember 1998. In der Folgezeit vereinbarten die Gesellschafter die Erh&ouml;hung der Kommanditeinlagen. So wurde die H&ouml;he der jeweiligen Kommanditeinlagen mit Gesellschafterbeschluss vom &#8230;&nbsp;Dezember 1998 auf 200.000&nbsp;DM und mit weiterem Gesellschafterbeschluss vom &#8230;&nbsp;April 1999 auf 8.650.000&nbsp;DM festgelegt. In das Handelsregister wurden diese Erh&ouml;hungen am &#8230;&nbsp;M&auml;rz 1999 bzw. am &#8230;&nbsp;September 1999 eingetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notarieller Urkunde vom &#8230;&nbsp;Dezember 1998 schlossen die Gesellschafter der P-KG einen Auseinandersetzungsvertrag auf den Stichtag 30.&nbsp;November 1998. Danach schieden die Kl&auml;ger aus der P-KG aus. Im Gegenzug erfolgte &quot;im Rahmen einer erfolgsneutralen Realteilung zur Durchf&uuml;hrung der vorweggenommenen Erbfolge&quot; eine Ausgliederung diverser Immobilien mit zugeh&ouml;rigen Verbindlichkeiten auf die F-KG. Ausgleichszahlungen wurden nicht geleistet, da die Vertragsparteien davon ausgingen, dass die auf die F-KG &uuml;bergehenden Verm&ouml;genswerte 75&nbsp;v.H. des Gesamtverm&ouml;gens der P-KG ausmachten und damit den Beteiligungsverh&auml;ltnissen entspr&auml;chen. Zudem wurde vereinbart, dass die bei der P-KG &quot;zum 30.&nbsp;November 1998 auf den Privatkonten ausgewiesenen Betr&auml;ge&quot; von den Gesellschaftern entnommen werden k&ouml;nnen, &quot;soweit nicht die Entnahmen zu einer Erh&ouml;hung eines negativen Kapitalkontos f&uuml;hren&quot;. Weiter wurde vereinbart, dass die Gesellschafter sich auf erste Anforderung gegenseitig von der Haftung f&uuml;r bisher gemeinschaftliche Gesellschaftsverbindlichkeiten freistellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Als alleinige Kommanditistin verblieb M in der P-KG, deren Kommanditkapital im Zuge der Auseinandersetzung auf 10.000.000&nbsp;DM herabgesetzt wurde. Das Ausscheiden der Kl&auml;ger sowie die Minderung des Kommanditkapitals wurden am &#8230;&nbsp;Februar 1999 in das Handelsregister eingetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Bescheiden &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r die P-KG f&uuml;r die Jahre 1997 und 1998 wurden ausgleichsf&auml;hige Verluste von insgesamt &#8230;&nbsp;DM festgestellt. Auf die Kl&auml;ger entfiel jeweils ein Verlust in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen ihrer Gewinnermittlung f&uuml;r 1998 (Streitjahr) bilanzierte die F-KG die &uuml;bernommenen Wirtschaftsg&uuml;ter unter Ber&uuml;cksichtigung der in der &quot;Realteilungsschlussbilanz&quot; der P-KG zum 30.&nbsp;November 1998 ausgewiesenen Buchwerte und erkl&auml;rte Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 13.106,81&nbsp;DM.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r die F-KG f&uuml;r 1998 vom 23.&nbsp;Januar 2001 stellte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung auf die Kl&auml;ger entfallende gewerbliche Eink&uuml;nfte in H&ouml;he von jeweils 6.911,33&nbsp;DM fest. Feststellungen nach &sect;&nbsp;15a des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (EStG) erfolgten nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&Uuml;ber das Verm&ouml;gen der P-KG und der F-KG wurde in 2005 das Insolvenzverfahren er&ouml;ffnet. Die Insolvenzverfahren sind noch nicht abgeschlossen. Die Antr&auml;ge &uuml;ber die Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens &uuml;ber das Verm&ouml;gen der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der P-KG und der F-KG, der jeweiligen Komplement&auml;r-GmbHs, wurden mangels Masse abgelehnt. Diese befinden sich nun in Liquidation.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine bei der F-KG u.a. f&uuml;r das Streitjahr durchgef&uuml;hrte Au&szlig;enpr&uuml;fung vertrat das FA die Auffassung, dass die aufgrund der erweiterten Au&szlig;enhaftung bei der P-KG nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG ausgleichsf&auml;higen Verluste durch eine Gewinnhinzurechnung nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG bei der F-KG im Streitjahr zu korrigieren seien, da sich das Haftkapital der Kl&auml;ger im Zuge der Realteilung von jeweils 10.000.000&nbsp;DM auf jeweils 200.000&nbsp;DM gemindert habe. Dementsprechend erlie&szlig; das FA unter dem 10.&nbsp;Mai 2007 einen ge&auml;nderten Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r das Streitjahr f&uuml;r die F-KG und verband diesen mit der &#8211;erstmaligen&#8211; Feststellung des verrechenbaren Verlusts nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;4 EStG. Dabei ber&uuml;cksichtigte das FA &#8211;neben weiteren nicht streitgegenst&auml;ndlichen &Auml;nderungen&#8211; f&uuml;r die Kl&auml;ger eine Gewinnhinzurechnung wegen einer Haftungsminderung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 EStG in H&ouml;he von jeweils &#8230;&nbsp;DM und stellte verrechenbare Verluste gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;4 EStG in H&ouml;he von jeweils &#8230;&nbsp;DM (Gewinnhinzurechnung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM .\/. laufender Gewinn in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM) fest. Diesen Bescheid gab das FA den Kl&auml;gern einzeln bekannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hiergegen gerichteten Einspr&uuml;che der Kl&auml;ger blieben ohne Erfolg. Nach Verbindung der Verfahren und Beiladung der F-KG und der P-KG wies das Finanzgericht (FG) die Klagen aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2012, 56 abgedruckten Gr&uuml;nden ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wenden sich die Kl&auml;ger mit ihrer Revision und r&uuml;gen die Verletzung materiellen Rechts. Das Urteil versto&szlig;e gegen &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angegriffene Urteil aufzuheben und den Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen vom 10.&nbsp;Mai 2007 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 23.&nbsp;Oktober 2008 dahin zu &auml;ndern, dass f&uuml;r die Kl&auml;ger nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG hinzuzurechnende Betr&auml;ge nicht festgestellt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des FG-Urteils und zur Entscheidung des Senats in der Sache selbst (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Entgegen der Auffassung des FG und des FA war f&uuml;r die Kl&auml;ger im Rahmen der gesonderten und einheitlichen Feststellung der Besteuerungsgrundlagen aus der F-KG im Streitjahr kein Gewinnhinzurechnungsbetrag nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG festzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Senat legt das Klagebegehren der Kl&auml;ger dahin aus, dass diese sich nicht gegen die Feststellung des verrechenbaren Verlusts wenden, sondern gegen die im Rahmen des Verfahrens zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Besteuerungsgrundlagen gesondert festzustellende Gewinnhinzurechnung nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Gegenstand der Klage richtet sich nach dem Klagebegehren. Das Gericht darf &uuml;ber das Klagebegehren nicht hinausgehen, ist aber an die Fassung der Antr&auml;ge nicht gebunden (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO). Der im finanzgerichtlichen Verfahren zu stellende Klageantrag (&sect;&nbsp;65 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO) ist eine prozessuale Willenserkl&auml;rung, die der Auslegung zug&auml;nglich ist. In der Auslegung prozessualer Willenserkl&auml;rungen, die im erstinstanzlichen Klageverfahren abgegeben worden sind, ist das Revisionsgericht frei; es ist insoweit nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO an die Auslegung durch die Vorinstanz gebunden (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 23.&nbsp;Februar 2012 IV&nbsp;R&nbsp;32\/09, BFH\/NV 2012, 1479, m.w.N.; BFH-Beschluss vom 8.&nbsp;Oktober 2012 I&nbsp;B&nbsp;76,&nbsp;77\/12, BFH\/NV 2013, 219, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Prozesserkl&auml;rungen sind wie sonstige Willenserkl&auml;rungen auslegungsf&auml;hig. Ziel der Auslegung ist es, den wirklichen Willen des Erkl&auml;renden zu erforschen (&sect;&nbsp;133 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs). Dabei sind alle dem FG und dem FA bekannten und vern&uuml;nftigerweise erkennbaren Umst&auml;nde tats&auml;chlicher und rechtlicher Art zu ber&uuml;cksichtigen (BFH-Urteil vom 27.&nbsp;Juni 1996 IV&nbsp;R&nbsp;61\/95, BFH\/NV 1997, 232, m.w.N.). Die Auslegung einer Prozesserkl&auml;rung darf nicht zur Annahme eines Erkl&auml;rungsinhalts f&uuml;hren, f&uuml;r den sich in der (verk&ouml;rperten) Erkl&auml;rung selbst keine Anhaltspunkte mehr finden lassen. Auf die Wortwahl und die Bezeichnung kommt es jedoch nicht entscheidend an, sondern auf den gesamten Inhalt der Willenserkl&auml;rung (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 16.&nbsp;Oktober 2013 IX&nbsp;B&nbsp;73\/13, BFH\/NV 2014, 178, m.w.N.). Hierbei ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass im Zweifel das gewollt ist, was nach den Ma&szlig;st&auml;ben der Rechtsordnung vern&uuml;nftig ist und der recht verstandenen Interessenlage des Kl&auml;gers entspricht (BFH-Urteil vom 29.&nbsp;April 2009 X&nbsp;R&nbsp;35\/08, BFH\/NV 2009, 1777, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Seinem Wortlaut nach richtete sich der von den Kl&auml;gern im erstinstanzlichen Verfahren gestellte Klageantrag zwar allein gegen den Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung des verrechenbaren Verlusts nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;4 S&auml;tze&nbsp;1 und 5 EStG. Aus dem Inhalt der Klageschrift ergibt sich jedoch, dass die Kl&auml;ger &#8211;wovon auch FA und FG ausgegangen sind&#8211; die Aufhebung der Gewinnhinzurechnung nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG begehren. Diese ist allerdings Bestandteil der gesonderten und einheitlichen Feststellung der Besteuerungsgrundlagen nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO und nicht Bestandteil der gesonderten Feststellung des verrechenbaren Verlusts nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;4 EStG. Da zwischen den Beteiligten jedoch nicht streitig ist, dass die Kl&auml;ger sich allein gegen die Hinzurechnung nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG wenden und der Senat im vorliegenden Verfahren erstmals entscheidet, dass es sich insoweit um eine mit den Eink&uuml;nften aus der Mitunternehmerschaft im Zusammenhang stehende Besteuerungsgrundlage i.S. des &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO handelt, die daher im Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen gesondert festzustellen ist, erachtet es der Senat f&uuml;r unsch&auml;dlich, dass die Kl&auml;ger dem Wortlaut ihres Klageantrags nach mit ihrer Klage nicht den Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen, sondern den Bescheid &uuml;ber die gesonderte Feststellung des verrechenbaren Verlusts angegriffen haben, zumal im Streitfall beide Feststellungsbescheide nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;5 EStG formell miteinander verbunden wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach der Rechtsprechung des BFH handelt es sich bei der gesonderten und einheitlichen Feststellung i.S. der &sect;&sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;2, 180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO und der Feststellung des verrechenbaren Verlusts i.S. des &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 EStG um zwei Verwaltungsakte, die auch gesondert und unabh&auml;ngig voneinander angefochten werden k&ouml;nnen und selbst&auml;ndig der Bestandskraft f&auml;hig sind (vgl. BFH-Urteil vom 3.&nbsp;Februar 2010 IV&nbsp;R&nbsp;61\/07, BFHE 229, 94, BStBl II 2010, 942, m.w.N.). Dies gilt auch dann, wenn &#8211;wie vorliegend&#8211; die Bescheide gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;5 EStG formell miteinander verbunden werden (vgl. BFH-Urteil in BFHE 229, 94, BStBl II 2010, 942, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dementsprechend sind die in den beiden Bescheiden zu treffenden Feststellungen voneinander abzugrenzen. Nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 EStG ist der verrechenbare Verlust gesondert festzustellen. Dies ist der nach Abs.&nbsp;1 der Vorschrift nicht ausgleichs- oder abzugsf&auml;hige Verlust eines Kommanditisten, vermindert um die nach Abs.&nbsp;2 abzuziehenden und vermehrt um die nach Abs.&nbsp;3 hinzuzurechnenden Betr&auml;ge. Die Einbeziehung der Hinzurechnungsbetr&auml;ge nach Abs.&nbsp;3 ist eine notwendige Folge aus &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG, wonach die zuzurechnenden Betr&auml;ge Gewinne mindern, die dem Kommanditisten im Wirtschaftsjahr der Zurechnung oder in sp&auml;teren Wirtschaftsjahren aus seiner Kommanditbeteiligung zuzurechnen sind. Die Hinzurechnungsbetr&auml;ge nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG stellen demnach eine Berechnungsgrundlage f&uuml;r den verrechenbaren Verlust dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gleichwohl sind sie gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2, &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO gesondert und einheitlich festzustellen. Nach &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2, &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO werden die einkommensteuerpflichtigen und k&ouml;rperschaftsteuerpflichtigen Eink&uuml;nfte und mit ihnen im Zusammenhang stehende andere Besteuerungsgrundlagen gesondert und einheitlich festgestellt, wenn an den Eink&uuml;nften mehrere Personen beteiligt und die Eink&uuml;nfte diesen Personen steuerlich zuzurechnen sind. Die Gewinnhinzurechnung nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG geh&ouml;rt zwar nicht zu den Eink&uuml;nften aus der Mitunternehmerschaft (vgl. BFH-Urteil vom 30.&nbsp;August 2001 IV&nbsp;R&nbsp;4\/00, BFHE 196, 283, BStBl II 2002, 458, zu &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;4 EStG). Es handelt sich hierbei jedoch um eine mit diesen Eink&uuml;nften in Zusammenhang stehende Besteuerungsgrundlage. Als solche ist sie daher im Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen und nicht im Bescheid &uuml;ber die Feststellung des verrechenbaren Verlusts gesondert festzustellen. Insoweit ist der Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen Grundlagenbescheid i.S. des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;10 Satz&nbsp;1 AO f&uuml;r die Feststellung des verrechenbaren Verlusts gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die so ausgelegte Klage ist zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insbesondere waren die Kl&auml;ger gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;48 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 FGO befugt, Klage zu erheben. Die Gewinnhinzurechnung nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG im Rahmen der gesonderten und einheitlichen Feststellung der Eink&uuml;nfte betrifft &#8211;ebenso wie die Verlustverwertungsbeschr&auml;nkung des &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;1 EStG im Rahmen des Feststellungsverfahrens nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;4 S&auml;tze&nbsp;1 und 5 EStG (vgl. BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Juni 2006 IV&nbsp;R&nbsp;31,&nbsp;32\/05, BFHE 214, 239, BStBl II 2007, 687)&#8211; eine Frage, die i.S. von &sect;&nbsp;48 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 FGO die Kl&auml;ger als Kommanditisten der F-KG pers&ouml;nlich angeht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Entgegen der Auffassung des FA und des FG waren f&uuml;r die Kl&auml;ger im Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen der F-KG keine Gewinnhinzurechnungen nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG festzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG regelt eine Gewinnhinzurechnung bei einer Einlageminderung oder Haftungsminderung. Soweit ein negatives Kapitalkonto des Kommanditisten durch Entnahmen entsteht oder sich erh&ouml;ht (Einlageminderung) und soweit nicht auf Grund der Entnahmen eine nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG zu ber&uuml;cksichtigende Haftung besteht oder entsteht, ist dem Kommanditisten der Betrag der Einlageminderung als Gewinn zuzurechnen. Wird der Haftungsbetrag i.S. des &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG gemindert (Haftungsminderung) und sind im Wirtschaftsjahr der Haftungsminderung und den zehn vorangegangenen Wirtschaftsjahren Verluste nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG ausgleichs- oder abzugsf&auml;hig gewesen, so ist dem Kommanditisten der Betrag der Haftungsminderung, vermindert um auf Grund der Haftung tats&auml;chlich geleistete Betr&auml;ge, als Gewinn zuzurechnen. Der danach zuzurechnende Betrag darf dabei den Betrag der Anteile am Verlust der KG nicht &uuml;bersteigen, der im Wirtschaftsjahr der Einlageminderung bzw. Haftungsminderung und in den zehn vorangegangenen Wirtschaftsjahren ausgleichs- oder abzugsf&auml;hig gewesen ist (&sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 letzter Halbsatz i.V.m. Satz&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zwischen den Beteiligten ist zu Recht nicht im Streit, dass die Voraussetzungen einer Gewinnhinzurechnung nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG &#8211;bezogen auf die Beteiligung der Kl&auml;ger an der F-KG&#8211; nicht vorlagen, da bei der F-KG weder eine Einlage- noch eine Haftungsminderung stattgefunden hat. Streitig ist allein, ob f&uuml;r die Kl&auml;ger &#8211;bezogen auf f&uuml;r sie bei der P-KG ber&uuml;cksichtigte ausgleichsf&auml;hige Verluste&#8211; im Rahmen der gesonderten und einheitlichen Feststellung von Besteuerungsgrundlagen der F-KG Gewinnhinzurechnungen nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG festzustellen waren. Das ist entgegen der Auffassung von FA und FG jedoch nicht der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG dient der Durchsetzung des in &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;1 EStG zum Ausdruck kommenden Grundsatzes, dass ein Verlustausgleich nur m&ouml;glich sein soll, soweit der Verlustanteil durch Eigenkapital gedeckt ist. Der Verlustausgleich wird auch dann als nicht gerechtfertigt angesehen, wenn das am Ende des Verlustjahres bestehende Eigenkapital der Gesellschaft alsbald wieder entzogen wird. Rechtstechnisch geschieht dies nicht durch eine r&uuml;ckwirkende &Auml;nderung der Feststellung nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;4 EStG f&uuml;r das Jahr der Verlustentstehung, sondern durch die Zurechnung eines Betrags in H&ouml;he der Einlageminderung als fiktiver Gewinn. In gleicher H&ouml;he wird der fr&uuml;her ausgleichsf&auml;hige Verlustanteil in einen verrechenbaren Verlustanteil &quot;umgepolt&quot; (&sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG). Abs.&nbsp;3 der Vorschrift hat demnach zum Ziel, das gleiche Ergebnis herbeizuf&uuml;hren, als wenn von vornherein eine geringere Einlage geleistet worden w&auml;re und der Verlustanteil bereits im Entstehungsjahr nicht ausgleichsf&auml;hig, sondern lediglich verrechenbar gewesen w&auml;re (BFH-Urteil vom 20.&nbsp;M&auml;rz 2003 IV&nbsp;R&nbsp;42\/00, BFHE 202, 438, BStBl II 2003, 798, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Vorschrift kommt allerdings nicht zur Anwendung, wenn &Auml;nderungen des Kapitalkontos bzw. des Haftungsbetrags i.S. des &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG auf dem Ausscheiden des Kommanditisten aus der Gesellschaft beruhen. Die Rechtsfolgen ergeben sich f&uuml;r diesen Fall vielmehr grunds&auml;tzlich aus &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;33 Satz&nbsp;3 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Scheidet ein Kommanditist, dessen Kapitalkonto auf Grund von ausgleichs- oder abzugsf&auml;higen Verlusten negativ geworden ist, aus der Gesellschaft aus, so gilt nach &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;33 Satz&nbsp;3 EStG der Betrag, den der Mitunternehmer nicht ausgleichen muss, als Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn i.S. des &sect;&nbsp;16 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Korrektur der Ber&uuml;cksichtigung vormals ausgleichs- bzw. abzugsf&auml;higer Verluste, die den Kommanditisten nach Ausscheiden aus der Gesellschaft nicht mehr belasten, hat danach durch Aufstockung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns im Rahmen der Gewinnfeststellung bei der Altgesellschaft zu erfolgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Eine &Uuml;bertragung der Korrekturm&ouml;glichkeit nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG auf eine andere Kommanditbeteiligung des Mitunternehmers &#8211;und damit die Vermeidung der Rechtsfolgen des &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;33 Satz&nbsp;3 EStG bei der Altgesellschaft&#8211; ist nicht m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Sinn und Zweck des &sect;&nbsp;15a EStG ist es, dem Kommanditisten einen steuerlichen Verlustausgleich nur insoweit zu gew&auml;hren, als er wirtschaftlich durch die Verluste belastet wird (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 6.&nbsp;M&auml;rz 2007 IV&nbsp;B&nbsp;147\/05, BFH\/NV 2007, 1130). Auszugehen ist dabei grunds&auml;tzlich von der Regelung des &sect;&nbsp;167 Abs.&nbsp;3 des Handelsgesetzbuchs. Danach nimmt der Kommanditist nur bis zum Betrag seines Kapitalanteils und seiner noch r&uuml;ckst&auml;ndigen Einlage am Verlust teil.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Frage nach der wirtschaftlichen Belastung ist gesellschaftsbezogen zu beantworten. So sieht &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG eine Verrechnung der nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;1 EStG nicht ausgleichsf&auml;higen und abziehbaren Verluste nur mit Gewinnen aus der Gesellschaft vor, bei der auch die Verluste angefallen sind. Gewinne und Verluste m&uuml;ssen demnach aus derselben Einkunftsquelle stammen (vgl. L&uuml;demann in Herrmann\/Heuer\/Raupach, EStG, &sect;&nbsp;15a Rz&nbsp;142). Endet die Beteiligung an der Einkunftsquelle, stellt &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;33 Satz&nbsp;3 EStG sicher, dass beim ausscheidenden Kommanditisten nur solche ausgleichsf&auml;hige oder abziehbare Verluste verbleiben, die er wirtschaftlich zu tragen hat. Fehlt es an einer Ausgleichsverpflichtung gegen&uuml;ber der Gesellschaft, werden ausgleichsf&auml;hige oder abziehbare Verluste durch Ansatz eines Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns beim ausscheidenden Gesellschafter korrigiert. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;33 Satz&nbsp;4 EStG werden in H&ouml;he der nach dessen Satz&nbsp;3 zuzurechnenden Betr&auml;ge bei verbleibenden Kommanditisten Verlustanteile angesetzt. Im Ergebnis verbleiben die Verluste damit in der Altgesellschaft, d.h. bei der entsprechenden Einkunftsquelle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Abweichendes gilt auch nicht in F&auml;llen, in denen nach der im Streitjahr geltenden Rechtslage bei &Uuml;bertragung von Betriebsverm&ouml;gen auf den ausscheidenden Gesellschafter im Wege der Einzelrechtsnachfolge ein Wahlrecht zur Buchwertfortf&uuml;hrung bestand (vgl. zu den Voraussetzungen z.B. BFH-Urteil vom 23.&nbsp;M&auml;rz 1995 IV&nbsp;R&nbsp;93\/93, BFHE 177, 404, BStBl II 1995, 700). Die Buchwertfortf&uuml;hrung bewirkt zwar eine &Uuml;bertragung der in den Wirtschaftsg&uuml;tern ruhenden stillen Reserven auf die neue Einkunftsquelle. Dies bedeutet aber nicht, dass etwa mit den stillen Reserven im Zusammenhang stehende verrechenbare Verluste i.S. des &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;4 EStG mit auf die neue Einkunftsquelle &uuml;bergehen. F&uuml;r die in &sect;&nbsp;15a EStG geregelten Verluste und Gewinnhinzurechnungen ordnen weder &sect;&nbsp;15a EStG selbst noch &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;33 S&auml;tze&nbsp;3 und 4 EStG, &sect;&nbsp;24 des Umwandlungssteuergesetzes, &sect;&nbsp;7 der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung in der im Streitjahr g&uuml;ltigen Fassung oder der &#8211;im Streitjahr noch nicht anwendbare&#8211; &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 EStG eine &Uuml;bertragung der Gewinnhinzurechnungsm&ouml;glichkeit nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG auf eine andere Einkunftsquelle an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das FG ist von anderen Grunds&auml;tzen ausgegangen. Das Urteil war daher aufzuheben. Der Senat kann in der Sache selbst entscheiden, da die Sache spruchreif ist. Da im Rahmen der Gewinnfeststellung bei der F-KG unter keinem denkbaren Gesichtspunkt eine Gewinnhinzurechnung nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG vorgenommen werden konnte, ist der Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 23.&nbsp;Oktober 2008 insoweit rechtswidrig und verletzt die Kl&auml;ger in ihren Rechten, als darin gleichwohl nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;3 EStG hinzuzurechnende Betr&auml;ge ber&uuml;cksichtigt wurden. Er ist daher entsprechend zu &auml;ndern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO. Die au&szlig;ergerichtlichen Kosten der Beigeladenen sind nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;139 Abs.&nbsp;4 FGO erstattungsf&auml;hig, da sie keinen eigenen Sachantrag gestellt haben (BFH-Urteil vom 20.&nbsp;Oktober 2011 IV&nbsp;R&nbsp;35\/08, BFH\/NV 2012, 377, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.11.2014, IV R 47\/11 Gesonderte und einheitliche Feststellung der Hinzurechnungsbetr&auml;ge nach &sect; 15a Abs. 3 EStG &#8211; Auslegung des Klageantrags &#8211; Kein &Uuml;bergang der Gewinnhinzurechnung nach &sect; 15a Abs. 3 EStG auf neue Einkunftsquelle &#8211; Klagebefugnis nach &sect; 48 Abs 1 Nr. 5 FGO Leits&auml;tze Die Frage, ob eine Gewinnhinzurechnung nach &sect; &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-47-11-gesonderte-und-einheitliche-feststellung-der-hinzurechnungsbetraege-nach-par-15a-abs-3-estg-auslegung-des-klageantrags-kein-uebergang-der-gewinnhinzurechnung-nach-par-15a-abs-3-estg-auf-neu\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;47\/11 &#8211; Gesonderte und einheitliche Feststellung der Hinzurechnungsbetr&auml;ge nach &sect; 15a Abs. 3 EStG &#8211; Auslegung des Klageantrags &#8211; Kein &Uuml;bergang der Gewinnhinzurechnung nach &sect; 15a Abs. 3 EStG auf neue Einkunftsquelle &#8211; Klagebefugnis nach &sect; 48 Abs 1 Nr. 5 FGO<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64551","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64551","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64551"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64551\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64551"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64551"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64551"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}