{"id":6467,"date":"2012-11-30T21:34:18","date_gmt":"2012-11-30T19:34:18","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=6467"},"modified":"2012-11-30T21:34:18","modified_gmt":"2012-11-30T19:34:18","slug":"x-r-38-10-bilanzkorrektur-nach-dem-grundsatz-des-formellen-bilanzenzusammenhangs-bei-fehlerhafter-aktivierung-eines-abnutzbaren-wirtschaftsguts-des-anlagevermoegens-keine-schlussbilanz-bei-teilbetrieb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-38-10-bilanzkorrektur-nach-dem-grundsatz-des-formellen-bilanzenzusammenhangs-bei-fehlerhafter-aktivierung-eines-abnutzbaren-wirtschaftsguts-des-anlagevermoegens-keine-schlussbilanz-bei-teilbetrieb\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;38\/10 &#8211; Bilanzkorrektur nach dem Grundsatz des formellen Bilanzenzusammenhangs bei fehlerhafter Aktivierung eines abnutzbaren Wirtschaftsguts des Anlageverm&ouml;gens &#8211; keine Schlussbilanz bei Teilbetriebsver&auml;u&szlig;erung &#8211; Abl&ouml;sung von notwendigen Kraftfahrzeugstellpl&auml;tzen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.5.2012, X R 38\/10<\/p>\n<p class=\"titel\">Bilanzkorrektur nach dem Grundsatz des formellen Bilanzenzusammenhangs bei fehlerhafter Aktivierung eines abnutzbaren Wirtschaftsguts des Anlageverm&ouml;gens &#8211; keine Schlussbilanz bei Teilbetriebsver&auml;u&szlig;erung &#8211; Abl&ouml;sung von notwendigen Kraftfahrzeugstellpl&auml;tzen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Wurden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines abnutzbaren Wirtschaftsguts des Anlageverm&ouml;gens in einem bestandskr&auml;ftig veranlagten Jahr nur unvollst&auml;ndig aktiviert, f&uuml;hrt der Grundsatz des formellen Bilanzenzusammenhangs zu einer erfolgswirksamen Nachaktivierung im ersten verfahrensrechtlich noch offenen Jahr.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Im Fall der fehlerhaften Aktivierung eines Wirtschaftsguts ist die BFH-Rechtsprechung zur Korrektur &uuml;berh&ouml;hter AfA-S&auml;tze nicht einschl&auml;gig.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Bei einer Teilbetriebsver&auml;u&szlig;erung muss keine Schlussbilanz aufgestellt werden; der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn ist &#8211;ggf. im Rahmen einer Sch&auml;tzung&#8211; unter Ber&uuml;cksichtigung der Grunds&auml;tze der &sect;&sect; 4 und 5 EStG zu ermitteln. <\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die im Streitjahr 2000 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt wurden. Der Kl&auml;ger betrieb bis zum 29.&nbsp;Februar 2000 einen Einzelhandel mit Spielwaren und Geschenkartikeln, bestehend aus den Teilbetrieben in A und B. Seine Eink&uuml;nfte ermittelte er durch Bestandsvergleich nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;4 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr g&uuml;ltigen Fassung (EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Filiale in A betrieb der Kl&auml;ger in angemieteten R&auml;umen, die er im Jahr 1998 umbaute. Er hatte sich dabei gegen&uuml;ber der Stadt A zur Abl&ouml;sung von sieben notwendigen Kraftfahrzeugstellpl&auml;tzen verpflichtet. Als Abl&ouml;sungsbetrag waren 49.950&nbsp;DM festgesetzt und vom Kl&auml;ger am 27.&nbsp;Januar 1999 bezahlt worden. Bei der Schlussabnahme des Bauvorhabens wurde festgestellt, dass der Kl&auml;ger die R&auml;umlichkeiten bereits nutzte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Abl&ouml;sungsbetrag passivierte der Kl&auml;ger im Jahresabschluss zum 31.&nbsp;Dezember 1998 als kurzfristige sonstige Verbindlichkeit, wobei er als Gegenkonto &quot;sonstige Aufwendungen&quot; buchte. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) veranlagte den Kl&auml;ger erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; zur Einkommensteuer 1998 und 1999.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum 1.&nbsp;M&auml;rz 2000 ver&auml;u&szlig;erte der Kl&auml;ger den Teilbetrieb in A an seinen Sohn zu einem Kaufpreis vom 1.879.635&nbsp;DM. In der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr 2000 gab der Kl&auml;ger in der Anlage GSE Verluste aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von 199.477&nbsp;DM und einen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn in H&ouml;he von 221.467&nbsp;DM an. Diesen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn ermittelte der Kl&auml;ger durch Gegen&uuml;berstellung des Kaufpreises mit den Buchwerten der &uuml;bertragenen Wirtschaftsg&uuml;ter, einschlie&szlig;lich der Mietereinbauten aus dem Bauvorhaben 1998 mit einem Buchwert von 942.668&nbsp;DM. Er beantragte die Ber&uuml;cksichtigung eines Freibetrags nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;4 EStG und im &Uuml;brigen f&uuml;r den Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn die Gew&auml;hrung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes nach &sect;&nbsp;34 EStG. Die Einkommensteuerveranlagung 2000 wurde zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; durchgef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung f&uuml;r die Jahre 2000 bis 2003 bezifferte das FA den Abl&ouml;sungsbetrag f&uuml;r die Stellpl&auml;tze mit 45.000&nbsp;DM und vertrat unter Bezugnahme auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 6.&nbsp;Mai 2003 IX&nbsp;R&nbsp;51\/00 (BFHE 202, 305, BStBl II 2003, 710) die Auffassung, dass der Abl&ouml;sungsbetrag zu den Herstellungskosten der Mietereinbauten geh&ouml;re und deshalb kein &quot;sofort abziehbarer Aufwand&quot; sei. Da der Bilanzansatz f&uuml;r das Wirtschaftsgut &quot;Mietereinbauten&quot; zum 31.&nbsp;Dezember 1999 unrichtig und die Bilanz nicht mehr &auml;nderbar sei, m&uuml;sse der Fehler im Rahmen der ersten offenen Bilanz erfolgswirksam berichtigt werden. Dies sei die Bilanz, die im Rahmen der Teilbetriebsver&auml;u&szlig;erung zum 29.&nbsp;Februar 2000 aufzustellen sei. Infolgedessen gelangte das FA zu einem um 44.700&nbsp;DM geminderten Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn (45.000&nbsp;DM als nach Ansicht des Pr&uuml;fers bezahlte Abl&ouml;sung abz&uuml;glich Absetzung f&uuml;r Abnutzung &#8211;AfA&#8211; f&uuml;r die Zeit vom 1.&nbsp;Januar bis 29.&nbsp;Februar 2000 in H&ouml;he von 300&nbsp;DM) und zu einer entsprechenden Erh&ouml;hung des laufenden Ergebnisses des Jahres 2000.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage gegen den ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid 2000 vom 15.&nbsp;Mai 2006 blieben erfolglos. Das Finanzgericht (FG) f&uuml;hrte zur Begr&uuml;ndung u.a. aus, die Bilanz 1998 sei &#8211;wie der Kl&auml;ger als ordentlicher und gewissenhafter Kaufmann habe wissen m&uuml;ssen&#8211; unrichtig gewesen, da der Abl&ouml;sungsbetrag f&uuml;r die Einstellpl&auml;tze zu den Herstellungskosten der Mietereinbauten geh&ouml;re und er daher h&auml;tte aktiviert werden m&uuml;ssen. Nach der Rechtsprechung des BFH seien fehlerhafte Bilanzans&auml;tze, die sich erfolgswirksam ausgewirkt h&auml;tten, grunds&auml;tzlich im Jahr der Fehlerentstehung zu berichtigen. Sei dies nicht m&ouml;glich, weil die Steuerbescheide verfahrensrechtlich nicht mehr &auml;nderbar seien, sei die Berichtigung im ersten Jahr nachzuholen, in der sie mit steuerlicher Wirkung m&ouml;glich sei. Das FA sei berechtigt gewesen, bei der Ermittlung des Wertes des Betriebsverm&ouml;gens im Zeitpunkt der Teilbetriebsver&auml;u&szlig;erung den Abl&ouml;sungsbetrag als Herstellungskosten zu aktivieren. Nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG sei das Betriebsverm&ouml;gen f&uuml;r den Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 EStG oder &sect;&nbsp;5 EStG zu ermitteln. Der Buchwert der Mietereinbauten sei daher unter Ber&uuml;cksichtigung der materiell-rechtlichen Wertvorschriften anzusetzen; f&uuml;r die Mietereinbauten schrieben &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 und 6 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz 1 EStG und &sect;&sect;&nbsp;253 Abs.&nbsp;1 Satz 1, 255 Abs.&nbsp;2 des Handelsgesetzbuchs (HGB) zwingend den Ansatz der tats&auml;chlich angefallenen Herstellungskosten abz&uuml;glich der AfA vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger eine Verletzung des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG sowie der &sect;&sect;&nbsp;4 und 5 Abs.&nbsp;1 EStG. Eine Bilanzberichtigung zum 29.&nbsp;Februar 2000, durch welche das laufende Ergebnis um 44.700&nbsp;DM h&ouml;her und der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn um denselben Betrag niedriger festgesetzt worden sei, sei nicht zul&auml;ssig gewesen, da der Kl&auml;ger auf diesen Zeitpunkt keine letzte Schlussbilanz habe aufstellen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/><\/br>das angefochtene Urteil aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2000 vom 15.&nbsp;Mai 2006 in Gestalt des Einspruchsbescheides vom 2.&nbsp;Juni 2009 dahingehend abzu&auml;ndern, dass der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn um 44.700&nbsp;DM erh&ouml;ht und das laufende Ergebnis aus dem Gewerbebetrieb um den entsprechenden Betrag vermindert wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/><\/br>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es tr&auml;gt vor, nur die Gewinnanteile, die urs&auml;chlich durch die Ver&auml;u&szlig;erung entstanden seien, z&auml;hlten zum steuerbeg&uuml;nstigten Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn. Die Gewinnerh&ouml;hung durch die (fiktive) Aktivierung der Herstellungskosten sei jedoch nicht durch die Ver&auml;u&szlig;erung des Teilbetriebs verursacht worden, sondern durch die zuvor fehlerhafte Behandlung als Aufwand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Bundesministerium der Finanzen ist dem Verfahren beigetreten, ohne einen Antrag zu stellen. Es hat vorgetragen, im Falle einer Teilbetriebsver&auml;u&szlig;erung sei zwar keine Schlussbilanz aufzustellen, der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn sei aber im Rahmen einer Sch&auml;tzung vom laufenden Gewinn unter Ber&uuml;cksichtigung der Grunds&auml;tze zum Bilanzenzusammenhang abzugrenzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat zu Recht entschieden, dass der Abl&ouml;sungsbetrag in H&ouml;he von 44.700&nbsp;DM zum 29.&nbsp;Februar 2000 als Herstellungskosten der Mietereinbauten zu ber&uuml;cksichtigen, der laufende Gewinn aus Gewerbebetrieb vom 1.&nbsp;Januar bis 29.&nbsp;Februar 2000 zu erh&ouml;hen und der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn entsprechend zu mindern war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der beg&uuml;nstigte Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn ist vom laufenden Gewinn des Gesamtbetriebs abzugrenzen, ohne dass bei einer Teilbetriebsver&auml;u&szlig;erung eine Schlussbilanz aufzustellen ist. Der Wert des Betriebsverm&ouml;gens ist nach den Grunds&auml;tzen der &sect;&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1, 5 EStG auf den Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung zu sch&auml;tzen (unten&nbsp;1.). Der Abl&ouml;sungsbetrag im Jahr 1998 war als Teil der Herstellungskosten der Mietereinbauten zu aktivieren (unten&nbsp;2.). Die fehlerhafte Nichtaktivierung des Abl&ouml;sungsbetrags kann nach dem Grundsatz des formellen Bilanzenzusammenhangs entsprechend nachgeholt werden (unten&nbsp;3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;2 EStG ist Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn der Betrag, um den der Ver&auml;u&szlig;erungspreis nach Abzug der Ver&auml;u&szlig;erungskosten den Wert des Betriebsverm&ouml;gens &uuml;bersteigt. Der Wert des Betriebsverm&ouml;gens ist f&uuml;r den Zeitpunkt der Betriebsver&auml;u&szlig;erung nach den &sect;&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 oder 5 EStG zu ermitteln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;2 der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung hat der Steuerpflichtige bei der Ver&auml;u&szlig;erung eines Gesamtbetriebs zur Ermittlung des laufenden Gewinns auf den Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung eine Bilanz aufzustellen (&quot;letzte Schlussbilanz&quot;; vgl. Senatsurteil vom 3.&nbsp;Juli 1991 X&nbsp;R&nbsp;163-164\/87, BFHE 164, 556, BStBl II 1991, 802, unter&nbsp;2.c). Die letzte Schlussbilanz schlie&szlig;t die laufende gewerbliche T&auml;tigkeit ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei der Ver&auml;u&szlig;erung eines Teilbetriebs ist dagegen die Erstellung einer Schlussbilanz nicht erforderlich; die Teilbetriebsver&auml;u&szlig;erung stellt f&uuml;r den Gesamtbetrieb lediglich einen laufenden Gesch&auml;ftsvorfall dar (vgl. ebenso BFH-Urteil vom 24.&nbsp;November 1988 IV&nbsp;R&nbsp;252\/84, BFHE 155, 255, BStBl II 1989, 312, unter&nbsp;2., f&uuml;r den Fall, dass ein Gesellschafter w&auml;hrend des Wirtschaftsjahres aus einer mehrgliedrigen Gesellschaft des b&uuml;rgerlichen Rechts ausscheidet).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Indes ist es auch bei einer Teilbetriebsver&auml;u&szlig;erung unerl&auml;sslich, den (beg&uuml;nstigten) Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn vom laufenden Gewinn des Gesamtbetriebs abzugrenzen. Materiell-rechtlich sind dabei die gleichen Grunds&auml;tze wie bei einer Gesamtbetriebsver&auml;u&szlig;erung zugrunde zu legen (vgl. &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mangels Erstellung einer Schlussbilanz ist der Wert des Betriebsverm&ouml;gens nach den Grunds&auml;tzen der &sect;&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1, 5 EStG auf den Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung zu sch&auml;tzen (BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Juni 1975 IV&nbsp;R&nbsp;10\/72, BFHE 116, 341, BStBl II 1975, 853; Kobor in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;16 EStG Rz 337; Rei&szlig;, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;E&nbsp;44; siehe auch Senatsurteil vom 23.&nbsp;M&auml;rz 2011 X&nbsp;R&nbsp;28\/09, BFHE 233, 404, BStBl II 2011, 753, in dem darauf hingewiesen wird, dass auch der anteilige Jahresgewinn eines Mitunternehmers in F&auml;llen der Ver&auml;u&szlig;erung eines Mitunternehmeranteils w&auml;hrend des Wirtschaftsjahres im Wege der Sch&auml;tzung ermittelt werden kann).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Unter Ber&uuml;cksichtigung dieser Grunds&auml;tze ist im Streitfall das ver&auml;u&szlig;erte Betriebsverm&ouml;gen mit dem auf den Ver&auml;u&szlig;erungszeitpunkt 29.&nbsp;Februar 2000 nach Ma&szlig;gabe der &sect;&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1, 5 EStG ermittelten Buchwert anzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Als Herstellungskosten nach &sect;&nbsp;5 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;2 HGB sind Abl&ouml;severpflichtungen, die in einem engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhang mit der Herstellung eines Geb&auml;udes anfallen, zu aktivieren (BFH-Urteile vom 8.&nbsp;M&auml;rz 1984 IX&nbsp;R&nbsp;45\/80, BFHE 141, 237, BStBl II 1984, 702, und in BFHE 202, 305, BStBl II 2003, 710). Das FG hat zutreffend ausgef&uuml;hrt, dass der Abl&ouml;sungsbetrag f&uuml;r die Kfz-Stellpl&auml;tze im engen zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit den Bauma&szlig;nahmen am Mietgrundst&uuml;ck stand, so dass er bei den Herstellungskosten der Mietereinbauten h&auml;tte aktiviert werden m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Eine Aktivierung des Abl&ouml;sungsbetrags war zwar weder zum 31.&nbsp;Dezember 1998 noch zum 31.&nbsp;Dezember 1999 m&ouml;glich, da f&uuml;r beide Jahre bereits Festsetzungsverj&auml;hrung eingetreten ist. Der Abl&ouml;sungsbetrag als Teil der Herstellungskosten der Mietereinbauten kann aber zugunsten des laufenden Gewinns bei der Ermittlung der Buchwerte der Wirtschaftsg&uuml;ter des ver&auml;u&szlig;erten Teilbetriebs zum 29.&nbsp;Februar 2000 ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach dem Grundsatz des formellen Bilanzenzusammenhangs m&uuml;ssen Bilanzen f&uuml;r Zwecke der Veranlagung und der Gewinnfeststellung grunds&auml;tzlich im Fehlerjahr und in den Folgejahren berichtigt werden. Ist eine solche Berichtigung jedoch nicht mehr m&ouml;glich, weil die Feststellungs- oder Steuerbescheide bereits formell und materiell bestandskr&auml;ftig sind, ist die erfolgswirksame Korrektur in der Schlussbilanz des ersten Jahres nachzuholen, in der sie mit steuerlicher Wirkung m&ouml;glich ist. Diese Grunds&auml;tze sind ebenso zu beachten, wenn bei einer Teilbetriebsver&auml;u&szlig;erung auch ohne Erstellung einer Schlussbilanz der Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn zu ermitteln ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Grundsatz des formellen Bilanzenzusammenhangs gilt nicht ausnahmslos; er kann sowohl unter Ber&uuml;cksichtigung der Grunds&auml;tze von Treu und Glauben als auch dann durchbrochen werden, wenn der fehlerhafte Bilanzansatz (bestandskr&auml;ftig) in den Vorjahren ohne Auswirkung auf die H&ouml;he der festgesetzten Steuern geblieben ist (vgl. BFH-Urteil vom 28.&nbsp;April 1998 VIII&nbsp;R&nbsp;46\/96, BFHE 185, 492, BStBl II 1998, 443, m.w.N. aus der BFH-Rechtsprechung). Diese Ausnahmef&auml;lle sind im Streitfall unstreitig nicht gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Typische F&auml;lle von erfolgswirksamen Gewinnkorrekturen aufgrund des formellen Bilanzenzusammenhangs sind hingegen nach der Rechtsprechung des BFH u.a. versehentlich nicht oder falsch in der Bilanz ausgewiesene Forderungen (BFH-Urteil vom 30.&nbsp;M&auml;rz 2006 IV&nbsp;R&nbsp;25\/04, BFHE 213, 315, BStBl II 2008, 171), teilweise nicht aktiviertes Vorratsverm&ouml;gen (BFH-Urteil in BFHE 185, 492, BStBl II 1998, 443) oder zu Unrecht passivierte Darlehensschulden (BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Januar 1985 VIII&nbsp;R&nbsp;29\/82, BFHE 143, 71, BStBl II 1985, 308).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenso hat der BFH entschieden, dass in den F&auml;llen, in denen Aufwendungen auf ein Wirtschaftsgut, die sofort abziehbare Betriebsausgaben waren, fehlerhaft als nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten aktiviert wurden, die Bilanz in der Weise zu berichtigen ist, dass die zu Unrecht aktivierten Aufwendungen erfolgswirksam abgeschrieben werden (BFH-Urteil vom 12.&nbsp;November 1992 IV&nbsp;R&nbsp;59\/91, BFHE 170, 217, BStBl II 1993, 392). Konsequenterweise muss dann auch bei dem umgekehrten Vorgang, wenn Aufwendungen auf ein Wirtschaftsgut, die nachtr&auml;gliche Herstellungskosten waren, zu Unrecht aber als sofort abziehbare Betriebsausgaben behandelt wurden, in der ersten noch offenen Bilanz eine Berichtigung m&ouml;glich sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r den Streitfall, in dem der Abl&ouml;sungsbetrag im Jahr 1998 fehlerhaft als Betriebsausgabe abgezogen wurde, bedeutet dies, dass der fiktive Restbuchwert des Wirtschaftsguts (hier: Mietereinbauten einschlie&szlig;lich des Abl&ouml;sungsbetrags unter Ber&uuml;cksichtigung der zwischenzeitlich abziehbaren AfA) bei der Ermittlung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns anzusetzen ist, so wie er im Rahmen einer Schlussbilanz anzusetzen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Da es sich um eine fehlerhafte Aktivierung eines Wirtschaftsguts handelt, ist die BFH-Rechtsprechung zur Korrektur &uuml;berh&ouml;hter AfA-S&auml;tze nicht einschl&auml;gig, nach der bei abnutzbaren Wirtschaftsg&uuml;tern des Anlageverm&ouml;gens die Berichtigung eines Bilanzwertes dann nicht geboten ist, wenn sich der Fehler in den folgenden Jahren durch Ansatz des zutreffenden AfA-Satzes von selbst aufhebt und der richtige Totalgewinn gew&auml;hrleistet ist (vgl. BFH-Urteile vom 11.&nbsp;Dezember 1987 III&nbsp;R&nbsp;266\/83, BFHE 152, 128, BStBl II 1988, 335, und vom 4.&nbsp;Mai 1993 VIII&nbsp;R&nbsp;14\/90, BFHE 171, 271, BStBl II 1993, 661). Der erkennende Senat sieht keine Notwendigkeit, &uuml;ber diese &#8211;eng begrenzte&#8211; Rechtsprechung hinaus weitere Ausnahmen vom Grundsatz des formellen Bilanzenzusammenhangs zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Bei der Ermittlung des fiktiven Buchwerts der Mietereinbauten hat das FA seinen Berechnungen zwar irrt&uuml;mlich einen Abl&ouml;sungsbetrag in H&ouml;he von 45.000&nbsp;DM zugrunde gelegt und mit der Abschreibung erst im Jahr 1999 begonnen, obwohl ein Abl&ouml;sungsbetrag in H&ouml;he von 49.950&nbsp;DM festgesetzt und gezahlt und die Bauma&szlig;nahme bereits 1998 fertig gestellt wurde. Da sich diese beiden Berechnungsfehler im Ergebnis aber zugunsten des Kl&auml;gers ausgewirkt haben, bleibt es im Hinblick auf das Verb&ouml;serungsverbot bei der getroffenen Entscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.5.2012, X R 38\/10 Bilanzkorrektur nach dem Grundsatz des formellen Bilanzenzusammenhangs bei fehlerhafter Aktivierung eines abnutzbaren Wirtschaftsguts des Anlageverm&ouml;gens &#8211; keine Schlussbilanz bei Teilbetriebsver&auml;u&szlig;erung &#8211; Abl&ouml;sung von notwendigen Kraftfahrzeugstellpl&auml;tzen Leits&auml;tze 1. Wurden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines abnutzbaren Wirtschaftsguts des Anlageverm&ouml;gens in einem bestandskr&auml;ftig veranlagten Jahr nur unvollst&auml;ndig aktiviert, f&uuml;hrt der Grundsatz &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-38-10-bilanzkorrektur-nach-dem-grundsatz-des-formellen-bilanzenzusammenhangs-bei-fehlerhafter-aktivierung-eines-abnutzbaren-wirtschaftsguts-des-anlagevermoegens-keine-schlussbilanz-bei-teilbetrieb\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;38\/10 &#8211; Bilanzkorrektur nach dem Grundsatz des formellen Bilanzenzusammenhangs bei fehlerhafter Aktivierung eines abnutzbaren Wirtschaftsguts des Anlageverm&ouml;gens &#8211; keine Schlussbilanz bei Teilbetriebsver&auml;u&szlig;erung &#8211; Abl&ouml;sung von notwendigen Kraftfahrzeugstellpl&auml;tzen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-6467","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6467","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6467"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6467\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6467"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6467"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6467"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}