{"id":64679,"date":"2015-07-10T16:02:29","date_gmt":"2015-07-10T14:02:29","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64679"},"modified":"2015-07-10T16:02:29","modified_gmt":"2015-07-10T14:02:29","slug":"vi-r-60-11-adoptionskosten-als-aussergewoehnliche-belastungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-60-11-adoptionskosten-als-aussergewoehnliche-belastungen\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;60\/11 &#8211; Adoptionskosten als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.3.2015, VI R 60\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Adoptionskosten als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Aufwendungen f&uuml;r die Adoption eines Kindes sind keine au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen i.S. des &sect; 33 EStG.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts Baden W&uuml;rttemberg vom 10. Oktober 2011&nbsp;&nbsp;6 K 1880\/10 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob Aufwendungen f&uuml;r eine Adoption als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung zu ber&uuml;cksichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wurden im Streitjahr 2008 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Sie erzielten u.a. Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihrer Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr machten sie Aufwendungen f&uuml;r die Adoption eines Kindes, die erst in den Folgejahren vollzogen werden konnte, in H&ouml;he von 8.560,68&nbsp;EUR als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung i.S. des &sect;&nbsp;33 des Einkommensteuergesetzes (EStG) geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wegen sog. prim&auml;rer Sterilit&auml;t haben die Kl&auml;ger keine leiblichen Kinder. K&uuml;nstliche Befruchtungsmethoden lehnen sie aus ethischen und gesundheitlichen Gr&uuml;nden ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ber&uuml;cksichtigte die Aufwendungen nicht, weil sie nicht zwangsl&auml;ufig entstanden seien. Nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhoben die Kl&auml;ger Klage, die das Finanzgericht (FG) mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2012, 414 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden als unbegr&uuml;ndet abwies.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>das Urteil des FG Baden-W&uuml;rttemberg vom 10.&nbsp;Oktober 2011&nbsp;&nbsp;6&nbsp;K&nbsp;1880\/10 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2008 vom 24.&nbsp;Juni 2009 in der Fassung der Einspruchsentscheidung vom 16.&nbsp;April 2010 dahingehend abzu&auml;ndern, dass nach Abzug der zumutbaren Belastung au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen in H&ouml;he von 393&nbsp;EUR anerkannt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet. Sie ist daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat die Aufwendungen f&uuml;r die Adoption eines Kindes zu Recht nicht als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung i.S. des &sect;&nbsp;33 EStG anerkannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;1 EStG wird die Einkommensteuer auf Antrag erm&auml;&szlig;igt, wenn einem Steuerpflichtigen zwangsl&auml;ufig gr&ouml;&szlig;ere Aufwendungen als der &uuml;berwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverh&auml;ltnisse, gleicher Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse und gleichen Familienstands erwachsen. Aufwendungen entstehen einem Steuerpflichtigen zwangsl&auml;ufig, wenn er sich ihnen aus rechtlichen, tats&auml;chlichen oder sittlichen Gr&uuml;nden nicht entziehen kann, soweit die Aufwendungen den Umst&auml;nden nach notwendig sind und einen angemessenen Betrag nicht &uuml;bersteigen (&sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Bundesfinanzhof (BFH) geht in st&auml;ndiger Rechtsprechung davon aus, dass Krankheitskosten ohne R&uuml;cksicht auf Art und Ursache der Erkrankung dem Steuerpflichtigen aus tats&auml;chlichen Gr&uuml;nden zwangsl&auml;ufig erwachsen. Als Krankheitskosten werden solche Aufwendungen ber&uuml;cksichtigt, die zum Zwecke der Heilung einer Krankheit entstehen oder mit dem Ziel, die Krankheit ertr&auml;glich zu machen (BFH-Urteile vom 16.&nbsp;Dezember 2010 VI&nbsp;R&nbsp;43\/10, BFHE 232, 179, BStBl II 2011, 414; vom 18.&nbsp;Mai 1999 III&nbsp;R&nbsp;46\/97, BFHE 188, 566, BStBl II 1999, 761). Die organisch bedingte Sterilit&auml;t eines Ehepartners ist als objektiv regelwidriger K&ouml;rperzustand eine Krankheit im Sinne dieser Rechtsprechung. Da die heterologe Insemination die gest&ouml;rte Fertilit&auml;t der Spermien durch einen &auml;rztlichen Eingriff ersetzt und damit in ihrer Gesamtheit dazu dient, eine durch Krankheit behinderte K&ouml;rperfunktion zu ersetzen, stellt sie eine medizinische Ma&szlig;nahme zur Beseitigung der unmittelbaren Krankheitsfolge der Kinderlosigkeit eines Paares dar (Senatsurteil in BFHE 232, 179, BStBl II 2011, 414) und f&uuml;hrt daher zu nach &sect;&nbsp;33 EStG abziehbaren Krankheitskosten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Aufwendungen, die einem Paar aufgrund der Adoption eines Kindes im Falle organisch bedingter Sterilit&auml;t eines Partners entstehen, stellen keine Krankheitskosten im Sinne dieser Rechtsprechungsgrunds&auml;tze dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine medizinische Leistung liegt weder vor noch kann der Vorgang einer Adoption einer solchen gleichgestellt werden. Die Adoption ist in erster Linie ein Mittel der F&uuml;rsorge f&uuml;r elternlose und verlassene Kinder, um in einer Familie aufwachsen zu k&ouml;nnen. Entsprechend fordert &sect;&nbsp;1741 Abs.&nbsp;1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs als Grundvoraussetzung, dass die Annahme dem Wohl des Kindes dienen m&uuml;sse. Die Vorstellung von einer Adoption als medizinisch indizierter Heilbehandlung oder dieser gleichgestellten Ma&szlig;nahme w&auml;re zudem auch nicht mit dem Grundrecht des Adoptivkindes auf Unantastbarkeit der Menschenw&uuml;rde (Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;3 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) vereinbar, weil ein solches Verst&auml;ndnis das Adoptivkind zu einem blo&szlig;en Objekt herabw&uuml;rdigen w&uuml;rde, das zur Linderung einer Krankheit der Adoptiveltern diente (vgl. BFH-Urteil vom 20.&nbsp;M&auml;rz 1987 III&nbsp;R&nbsp;150\/86, BFHE 149, 539, BStBl II 1987, 596; BFH-Beschluss vom 5.&nbsp;Januar 1990 III&nbsp;B&nbsp;53\/89, BFH\/NV 1990, 430).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die geltend gemachten Aufwendungen sind den Kl&auml;gern auch nicht aus anderen Gr&uuml;nden zwangsl&auml;ufig erwachsen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH sind Aufwendungen f&uuml;r Auslandsadoptionen weder aus rechtlichen noch aus sittlichen Gr&uuml;nden zwangsl&auml;ufig (BFH-Urteile in BFHE 149, 539, BStBl II 1987, 596, und vom 13.&nbsp;M&auml;rz 1987 III&nbsp;R&nbsp;301\/84, BFHE 149, 245, BStBl II 1987, 495).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Aufwendungen sind auch nicht aus anderen tats&auml;chlichen Gr&uuml;nden zwangsl&auml;ufig. Der Entschluss zur Adoption beruht nicht auf einer Zwangslage, sondern auf der freiwilligen Entscheidung, ein Kind anzunehmen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 149, 245, BStBl II 1987, 495; BFH-Beschluss vom 27.&nbsp;April 1995 III&nbsp;B&nbsp;77\/93, BFH\/NV 1996, 39).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen kommen nur solche Aufwendungen in Betracht, die einen Bereich der Lebensf&uuml;hrung betreffen, welcher der individuellen Gestaltung des Steuerpflichtigen entzogen ist (z.B. BFH-Urteile vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2004 III&nbsp;R&nbsp;24\/03, BFHE 206, 16, BStBl II 2004, 726; vom 3.&nbsp;M&auml;rz 2005 III&nbsp;R&nbsp;68\/03, BFHE 209, 312, BStBl II 2005, 266; vom 10.&nbsp;Mai 2007 III&nbsp;R&nbsp;47\/05, BFHE 218, 141, BStBl II 2007, 871). Dies gilt auch dann, wenn die Aufwendungen einen grundrechtlich gesch&uuml;tzten Bereich wie hier die Verwirklichung des Kinderwunschs (Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;1, Art.&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 GG) betreffen. Der Senat verkennt nicht, dass der Wunsch, Kinder zu haben und aufzuziehen, bei Kinderlosen, die sich f&uuml;r eine Auslandsadoption entscheiden, oftmals ein wesentliches sinnstiftendes Element des Lebens sein wird. Entsprechend d&uuml;rfte die ungewollte Kinderlosigkeit als schwere Belastung empfunden werden. Hieraus folgt jedoch nicht, dass der Entschluss zur Adoption als Mittel zur Verwirklichung eines individuellen Lebensplans nicht mehr dem Bereich der durch den Einzelnen gestaltbaren Lebensf&uuml;hrung zuzurechnen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.3.2015, VI R 60\/11 Adoptionskosten als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen Leits&auml;tze Aufwendungen f&uuml;r die Adoption eines Kindes sind keine au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Belastungen i.S. des &sect; 33 EStG. Tenor Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts Baden W&uuml;rttemberg vom 10. Oktober 2011&nbsp;&nbsp;6 K 1880\/10 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. 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