{"id":64710,"date":"2015-07-10T16:27:12","date_gmt":"2015-07-10T14:27:12","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64710"},"modified":"2015-07-10T16:27:12","modified_gmt":"2015-07-10T14:27:12","slug":"viii-r-49-12-pensionszusage-im-rahmen-eines-ehegatten-arbeitsverhaeltnisses-keine-bindungswirkung-von-lohnsteuer-aussenpruefungen-fuer-ein-nachfolgendes-veranlagungsverfahren-schaetzung-von-besteuerun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-49-12-pensionszusage-im-rahmen-eines-ehegatten-arbeitsverhaeltnisses-keine-bindungswirkung-von-lohnsteuer-aussenpruefungen-fuer-ein-nachfolgendes-veranlagungsverfahren-schaetzung-von-besteuerun\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;49\/12 &#8211; Pensionszusage im Rahmen eines Ehegatten Arbeitsverh&auml;ltnisses &#8211; keine Bindungswirkung von Lohnsteuer-Au&szlig;enpr&uuml;fungen f&uuml;r ein nachfolgendes Veranlagungsverfahren &#8211; Sch&auml;tzung von Besteuerungsgrundlagen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.4.2015, VIII R 49\/12<\/p>\n<p class=\"titel\">Pensionszusage im Rahmen eines Ehegatten Arbeitsverh&auml;ltnisses &#8211; keine Bindungswirkung von Lohnsteuer-Au&szlig;enpr&uuml;fungen f&uuml;r ein nachfolgendes Veranlagungsverfahren &#8211; Sch&auml;tzung von Besteuerungsgrundlagen<\/p>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 22. August 2011&nbsp;&nbsp;5 K 1669\/11 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger), die in den Streitjahren 2002 bis 2004 und 2006 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt wurden, erzielten u.a. jeweils Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit, die Kl&auml;gerin daneben auch Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger betrieb eine Arztpraxis, bei der die Kl&auml;gerin als nichtselbst&auml;ndige Mitarbeiterin besch&auml;ftigt war. Er ermittelte seinen Gewinn aus der Praxis durch Bestandsvergleich. Er sagte der Kl&auml;gerin schriftlich zu, ab der Vollendung des 60.&nbsp;Lebensjahres eine Altersrente in H&ouml;he von j&auml;hrlich 40.000&nbsp;DM (20.451,67&nbsp;EUR) zu zahlen und bildete f&uuml;r die Verpflichtung aus dieser Pensionszusage R&uuml;ckstellungen. Er schloss weder eine R&uuml;ckdeckungsversicherung zur Absicherung der Pensionszusage ab, noch erteilte er eine Pensionszusage an andere Arbeitnehmer seiner Praxis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin erkl&auml;rte in den Jahren 2002 bis 2005 Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit als psychologische Beraterin in H&ouml;he von jeweils 18.000&nbsp;EUR. Im Streitjahr 2006 erkl&auml;rte sie keine Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte die Einkommensteuer f&uuml;r die Veranlagungszeitr&auml;ume 2002 bis 2003 zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; fest. Im Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2004 vom 21.&nbsp;November 2006 wich es insoweit von der Einkommensteuerkl&auml;rung der Kl&auml;ger ab, als es der Besteuerung Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin aus selbst&auml;ndiger Arbeit in H&ouml;he von 25.000&nbsp;EUR zugrunde legte, da diese trotz Aufforderung keine Gewinnermittlung vorgelegt hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit &Auml;nderungsbescheid vom 29.&nbsp;Dezember 2008 f&uuml;r das Jahr 2002 und mit &Auml;nderungsbescheiden jeweils vom 7.&nbsp;Januar 2009 f&uuml;r 2003 bis 2004 erh&ouml;hte es die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus selbst&auml;ndiger Arbeit, da es aufgrund seiner Ermittlung zu der Auffassung gelangte, dass die Pensionszusage an die Kl&auml;gerin der Besteuerung nicht zugrunde zu legen sei. Mit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) ge&auml;ndertem Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2006 vom 8.&nbsp;Januar 2009 sch&auml;tzte es die Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin aus selbst&auml;ndiger Arbeit auf 27.000&nbsp;EUR, da sie keine Betriebsaufgabe erkl&auml;rt und keine Gewinnermittlung vorgelegt hatte. Zudem setzte das FA die Vorauszahlungen f&uuml;r die Einkommensteuer 2009 auf viertelj&auml;hrlich 4.094&nbsp;EUR und den Solidarit&auml;tszuschlag auf viertelj&auml;hrlich 171&nbsp;EUR fest. Zuvor hatte es die Vorauszahlungen f&uuml;r 2009 im Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2007 vom 24.&nbsp;November 2008 lediglich auf viertelj&auml;hrlich 1.416&nbsp;EUR und 35&nbsp;EUR festgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hiergegen erhobenen Einspr&uuml;che hatten keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) hat die gegen die &Auml;nderungsbescheide erhobene Klage mit Urteil vom 22.&nbsp;August 2011&nbsp;&nbsp;5&nbsp;K&nbsp;1669\/11 als unbegr&uuml;ndet abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung ihrer Revision machen die Kl&auml;ger geltend, die &Auml;nderung der Einkommensteuerfestsetzungen sei ohne Anh&ouml;rung erfolgt. Die Pensionszusage des Kl&auml;gers an die Kl&auml;gerin sei gewinnmindernd zu ber&uuml;cksichtigen. Die Sch&auml;tzung der Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin aus selbst&auml;ndiger Arbeit im Jahr 2006 sei rechtswidrig, da die Kl&auml;gerin krankheitsbedingt keine Eink&uuml;nfte mehr erzielt habe. F&uuml;r die Erh&ouml;hung der Vorauszahlungen im Einkommensteuer&auml;nderungsbescheid f&uuml;r 2006 fehle es an der gesetzlichen Grundlage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil der Vorinstanz und die ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 2002 vom 29.&nbsp;Dezember 2008, f&uuml;r 2003 und 2004 jeweils vom 7.&nbsp;Januar 2009 und f&uuml;r 2006 vom 8.&nbsp;Januar 2009 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 3.&nbsp;Februar 2011 sowie den Vorauszahlungsbescheid f&uuml;r 2009 vom 8.&nbsp;Januar 2009 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und deshalb nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Antr&auml;ge der Kl&auml;ger auf Hinzuziehung von weiteren Akten und auf Erhebung weiterer Beweise sind im Revisionsverfahren unzul&auml;ssig. Die Sachverhaltsfeststellung durch die Hinzuziehung von Akten und Beweiserhebung ist Aufgabe des Tatrichters. Der Bundesfinanzhof (BFH) ist im Revisionsverfahren auf eine rechtliche Nachpr&uuml;fung der angefochtenen Entscheidung beschr&auml;nkt (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO). Neues tats&auml;chliches Vorbringen und neue Beweismittel k&ouml;nnen grunds&auml;tzlich nicht ber&uuml;cksichtigt werden (Gr&auml;ber\/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 7.&nbsp;Aufl., Vor &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;3a). Die diesbez&uuml;glichen Entscheidungen des FG k&ouml;nnen allenfalls mit Verfahrensr&uuml;gen angegriffen werden, welche die Kl&auml;ger insoweit nicht erhoben haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Kl&auml;ger durfte in den Streitjahren keine Pensionsr&uuml;ckstellungen f&uuml;r seine Verpflichtung aus der Pensionszusage gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin bilden, so dass die Erh&ouml;hung seiner Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit zu Recht erfolgte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) darf f&uuml;r eine Pensionsverpflichtung eine R&uuml;ckstellung gebildet werden, wenn der Pensionsberechtigte einen Rechtsanspruch auf einmalige oder laufende Pensionsleistungen hat, die Zusage keinen nach Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Vorschrift sch&auml;dlichen Vorbehalt enth&auml;lt und die Pensionszusage schriftlich erteilt ist. Zwar ist dies vorliegend der Fall. Mit R&uuml;cksicht auf die pers&ouml;nlichen Beziehungen der Kl&auml;ger als Ehegatten muss die Versorgungszusage aber dar&uuml;ber hinaus ernsthaft gewollt und dem Grunde sowie der H&ouml;he nach betrieblich veranlasst sein. F&uuml;r die Frage der betrieblichen Veranlassung ist in erster Linie ein Fremdvergleich von Bedeutung. Betrieblich veranlasst ist eine Pensionszusage im Rahmen eines Ehegatten-Arbeitsverh&auml;ltnisses nur dann, wenn und soweit mit hoher Wahrscheinlichkeit eine vergleichbare Zusage auch einem familienfremden Arbeitnehmer im Betrieb erteilt worden w&auml;re, wobei die entsprechende Pr&uuml;fung vorrangig nach dem Inhalt der Vereinbarungen vorzunehmen ist (vgl. BFH-Urteile vom 25.&nbsp;Juli 1995 VIII&nbsp;R&nbsp;38\/93, BFHE 178, 331, BStBl II 1996, 153; vom 18.&nbsp;Dezember 2001 VIII&nbsp;R&nbsp;69\/98, BFHE 197, 475, BStBl II 2002, 353).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Indizienw&uuml;rdigung im Rahmen des Fremdvergleichs ist Aufgabe des FG als Tatsacheninstanz. Die W&uuml;rdigung ist f&uuml;r den BFH grunds&auml;tzlich bindend (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach diesen Grunds&auml;tzen hat das FG die Versorgungszusage zu Recht nicht der Besteuerung zugrunde gelegt, da der Kl&auml;ger nicht nachgewiesen hat, dass er eine vergleichbare Versorgung anderen Angestellten mit vergleichbaren T&auml;tigkeits- und Leistungsmerkmalen wie der Kl&auml;gerin gew&auml;hrt hat. Er hat trotz gerichtlicher Aufforderung weder mitgeteilt, welchen weiteren Mitarbeitern eine Pensionszusage angeboten worden war, noch wie diese konkret ausgestaltet war. Ein Versto&szlig; des FG gegen Denkgesetze oder Erfahrungsgesetze liegt auch insoweit nicht vor, als das FG die fehlende betriebliche Veranlassung auch daraus abgeleitet hat, dass die der Kl&auml;gerin erteilte Pensionszusage deutlich &uuml;ber deren Bruttoarbeitslohn lag und mit einem fremden Dritten so nicht vereinbart worden w&auml;re (vgl. BFH-Urteil vom 31.&nbsp;M&auml;rz 2004 I&nbsp;R&nbsp;70\/03, BFHE 206, 37, BStBl II 2004, 937). Gleiches gilt f&uuml;r die Ausf&uuml;hrungen des FG zur fehlenden Absicherung der Pensionsanspr&uuml;che der Kl&auml;gerin durch den Abschluss einer R&uuml;ckdeckungsversicherung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die danach zu Unrecht gebildeten R&uuml;ckstellungen f&uuml;r die Pensionszusage der Kl&auml;gerin sind nach den Grunds&auml;tzen des formellen Bilanzenzusammenhangs in der ersten noch offenen Schlussbilanz aufzul&ouml;sen (BFH-Urteil in BFHE 206, 37, BStBl II 2004, 937). Das FA hat danach zu Recht die Pensionsr&uuml;ckstellung zum 31.&nbsp;Dezember 2001 in H&ouml;he von 60.954&nbsp;EUR im Jahr 2002 gewinnerh&ouml;hend aufgel&ouml;st und den in den Jahren 2002 bis 2004 geltend gemachten Aufwendungen f&uuml;r die Altersversorgung der Kl&auml;gerin in H&ouml;he von 9.949&nbsp;EUR (2002), 8.647&nbsp;EUR (2003) und von 9.690&nbsp;EUR (2004) die steuerliche Anerkennung versagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Keine andere Beurteilung ergibt sich daraus, dass die Bildung der Pensionsr&uuml;ckstellung in den Lohnsteuer-Au&szlig;enpr&uuml;fungen der Vorjahre unbeanstandet blieb. Lohnsteuer-Au&szlig;enpr&uuml;fungen beziehen sich immer nur auf die lohnsteuerrechtliche Beurteilung der dort gepr&uuml;ften Sachverhalte und entfalten keine Bindungswirkung f&uuml;r ein nachfolgendes Veranlagungsverfahren (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Juli 1996 X&nbsp;R&nbsp;123\/94, BFH\/NV 1997, 161). Im Streitfall l&auml;sst sich daher aus dem Ergebnis der Lohnsteuer-Au&szlig;enpr&uuml;fung kein Vertrauensschutz zu Gunsten der Kl&auml;ger ableiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Zu Recht hat das FG die Sch&auml;tzung des FA hinsichtlich der Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin aus selbst&auml;ndiger Arbeit im Jahr 2004 und 2006 dem Grunde und der H&ouml;he nach best&auml;tigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Sch&auml;tzung von Besteuerungsgrundlagen geh&ouml;rt zu den tats&auml;chlichen Feststellungen, an die der BFH als Revisionsinstanz nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden ist. Die Bindung des BFH entf&auml;llt nur dann, wenn bei der Sch&auml;tzung gegen anerkannte Sch&auml;tzungsgrunds&auml;tze, allgemeine Erfahrungss&auml;tze oder gegen die Denkgesetze versto&szlig;en wurde (BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Oktober 1983 VIII&nbsp;R&nbsp;190\/82, BFHE 139, 350, BStBl II 1984, 88, m.w.N.). Die gewonnenen Sch&auml;tzergebnisse m&uuml;ssen schl&uuml;ssig, wirtschaftlich m&ouml;glich und vern&uuml;nftig sein. Deshalb sind alle m&ouml;glichen Anhaltspunkte, u.a. auch das Vorbringen des Steuerpflichtigen oder eine an sich fehlerhafte Buchf&uuml;hrung zu beachten und alle M&ouml;glichkeiten auszusch&ouml;pfen, um im Rahmen des der Finanzbeh&ouml;rde Zumutbaren die Besteuerungsgrundlagen wenigstens teilweise zu ermitteln. Auf der anderen Seite ist aber auch das Ma&szlig; der Verletzung der dem Steuerpflichten obliegenden Mitwirkungspflichten zu ber&uuml;cksichtigen. Deshalb ist es gerechtfertigt, bei einer Pflichtverletzung des Steuerpflichtigen, insbesondere bei einer nicht ordnungsgem&auml;&szlig;en Buchf&uuml;hrung, einen Sicherheitszuschlag vorzunehmen (Klein\/R&uuml;sken, AO, 12.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;162 Rz&nbsp;38, m.w.N. aus der Rechtsprechung). Der Sicherheitszuschlag l&auml;sst sich dabei als eine griffweise Sch&auml;tzung, die in einem vern&uuml;nftigen Verh&auml;ltnis zu den erkl&auml;rten oder nicht erkl&auml;rten Einnahmen steht, charakterisieren (vgl. BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Oktober 1994 X&nbsp;R&nbsp;114\/92, BFH\/NV 1995, 373).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall hat das FA und ihm folgend das FG diese anerkannten Sch&auml;tzungsgrunds&auml;tze beachtet. Das FA war dem Grunde nach zur Sch&auml;tzung berechtigt, da die Kl&auml;gerin ihre Mitwirkungspflicht (&sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;1 AO) verletzt hat, da sie trotz mehrfacher Aufforderung keine Gewinnermittlung vorgelegt hat. Sie h&auml;tte eine Hinzusch&auml;tzung verhindern k&ouml;nnen, wenn sie an der Aufkl&auml;rung des Sachverhalts mitgewirkt und Aufzeichnungen &uuml;ber ihre Betriebseinnahmen vorgelegt h&auml;tte. Sie hat sich jedoch darauf beschr&auml;nkt, die Sch&auml;tzung zu bestreiten und darauf hinzuweisen, dass die Vorlage einer Gewinnermittlung &uuml;berfl&uuml;ssig sei, da die Einnahmen dem erkl&auml;rten Gewinn entspr&auml;chen. Weder das FA, noch das FG waren danach in der Lage, die Richtigkeit ihrer Angaben zu &uuml;berpr&uuml;fen. Die H&ouml;he des Zuschlags von 7.000&nbsp;EUR erscheint vor dem Hintergrund der fehlenden Gewinnermittlung als vertretbar und angemessen. Allein der Umstand, dass in den Vorjahren stets ein Gewinn in H&ouml;he von 18.000&nbsp;EUR erkl&auml;rt wurde, beweist nicht, dass es sich im Streitjahr 2004 ebenso verhalten musste.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Revisionsrechtlich ebenfalls nicht zu beanstanden ist, dass das FG der Sch&auml;tzung des FA f&uuml;r das Jahr 2006 gefolgt ist, bei der es Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin aus selbst&auml;ndiger Arbeit in H&ouml;he von 27.000&nbsp;EUR der Besteuerung zugrunde gelegt hat. Zwar hat die Kl&auml;gerin erstmals im finanzgerichtlichen Verfahren erkl&auml;rt, dass sie im Jahr 2006 wegen einer Erkrankung keine Eink&uuml;nfte mehr erzielt habe. Da sie aber weder eine Betriebsaufgabe erkl&auml;rt, noch dargelegt und nachgewiesen hat, wann die Erkrankung konkret eingetreten ist, konnten weder das FA noch das FG diese Behauptung verifizieren. Die griffweise Sch&auml;tzung verlie&szlig; auch nicht den durch die Umst&auml;nde des Einzelfalles gezogenen Sch&auml;tzungsrahmen. Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit in H&ouml;he von 27.000&nbsp;EUR sind denkbar. Es lagen keine Erkenntnisse daf&uuml;r vor, dass und warum die Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin diese Gr&ouml;&szlig;enordnung schlechterdings nicht h&auml;tten erreichen k&ouml;nnen, so dass nicht von einem offensichtlich realit&auml;tsfremden Ergebnis auszugehen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Zu Recht hat das FG die Klage auch insoweit abgewiesen, als sie sich gegen die im Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2006 vom 8.&nbsp;Januar 2009 festgesetzten Vorauszahlungen f&uuml;r das Jahr 2009 richtet, da keine Anhaltspunkte daf&uuml;r vorliegen, dass &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG verletzt worden ist. Danach bemessen sich die Vorauszahlungen grunds&auml;tzlich nach der Einkommensteuer, die sich nach Anrechnung der Steuerabzugsbetr&auml;ge bei der letzten Veranlagung ergeben hat. Waren die Vorauszahlungen entsprechend dem Ergebnis der letzten Veranlagung festgesetzt worden und ergeht ein zeitn&auml;herer Bescheid, so sind die k&uuml;nftigen Vorauszahlungen an die neu festgesetzte Einkommensteuerschuld anzupassen. Die Kl&auml;ger verkennen, dass dabei nicht auf den Veranlagungszeitraum des Einkommensteuerbescheids abzustellen ist, in dem die Vorauszahlung festgesetzt wird, sondern auf das Datum des Bescheids, so dass auch in einem sp&auml;ter erlassenen Bescheid f&uuml;r einen fr&uuml;heren Veranlagungszeitraum eine Anpassung der Vorauszahlungen vorgenommen werden kann. Danach ist die Anpassung der Vorauszahlungen f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 2009 in dem Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2006 vom 8.&nbsp;Januar 2009 rechtm&auml;&szlig;ig, obgleich zuvor die Vorauszahlungen f&uuml;r 2009 im Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2007 vom 24.&nbsp;November 2008 niedriger festgesetzt worden waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Schlie&szlig;lich hat das FA bei der &Auml;nderung der Bescheide auch nicht das rechtliche Geh&ouml;r der Kl&auml;ger verletzt. Zwar soll, bevor ein Verwaltungsakt erlassen wird, den Steuerpflichtigen nach &sect;&nbsp;91 Abs.&nbsp;1 AO grunds&auml;tzlich Gelegenheit gegeben werden, sich zu den f&uuml;r die Entscheidung erheblichen Tatsachen zu &auml;u&szlig;ern. Dies gilt insbesondere dann, wenn &#8211;wie im vorliegenden Fall&#8211; von dem in der Steuererkl&auml;rung erkl&auml;rten Sachverhalt zuungunsten des Steuerpflichtigen wesentlich abgewichen werden soll. Die Verletzung dieser Verfahrensvorschrift kann jedoch gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3, Abs.&nbsp;2 AO bis zum Abschluss der Tatsacheninstanz eines finanzgerichtlichen Verfahrens nachgeholt werden. Dies ist vorliegend durch die Gew&auml;hrung des rechtlichen Geh&ouml;rs im Einspruchsverfahren geschehen. Gleiches gilt f&uuml;r die erforderliche Begr&uuml;ndung, die gleichfalls bis zum Abschluss des finanzgerichtlichen Verfahrens nachgeholt werden kann (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2, Abs.&nbsp;2 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Soweit die Kl&auml;ger r&uuml;gen, dass das FA &quot;Besteuerungsinstrumente zweckfremd&quot; ausgenutzt habe, gen&uuml;gt das unsubstantiierte Vorbringen nicht den Anforderungen an eine Revisionsbegr&uuml;ndung, zumal ein rechtsstaatswidriges Handeln der Finanzverwaltung nach Aktenlage nicht erkennbar ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.4.2015, VIII R 49\/12 Pensionszusage im Rahmen eines Ehegatten Arbeitsverh&auml;ltnisses &#8211; keine Bindungswirkung von Lohnsteuer-Au&szlig;enpr&uuml;fungen f&uuml;r ein nachfolgendes Veranlagungsverfahren &#8211; Sch&auml;tzung von Besteuerungsgrundlagen Tenor Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 22. August 2011&nbsp;&nbsp;5 K 1669\/11 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-49-12-pensionszusage-im-rahmen-eines-ehegatten-arbeitsverhaeltnisses-keine-bindungswirkung-von-lohnsteuer-aussenpruefungen-fuer-ein-nachfolgendes-veranlagungsverfahren-schaetzung-von-besteuerun\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;49\/12 &#8211; Pensionszusage im Rahmen eines Ehegatten Arbeitsverh&auml;ltnisses &#8211; keine Bindungswirkung von Lohnsteuer-Au&szlig;enpr&uuml;fungen f&uuml;r ein nachfolgendes Veranlagungsverfahren &#8211; Sch&auml;tzung von Besteuerungsgrundlagen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-64710","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64710","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64710"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64710\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64710"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64710"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64710"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}