{"id":64718,"date":"2015-07-10T16:26:59","date_gmt":"2015-07-10T14:26:59","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=64718"},"modified":"2015-07-10T16:26:59","modified_gmt":"2015-07-10T14:26:59","slug":"ix-r-35-13-verguetung-fuer-die-verpfaendung-eines-gmbh-anteils-zur-sicherung-eines-darlehens-in-einer-dreieckskonstellation-begriffe-der-wiederkehrenden-bezuege-is-des-par-22-nr-1-satz-1-1-halbsatz-es","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-35-13-verguetung-fuer-die-verpfaendung-eines-gmbh-anteils-zur-sicherung-eines-darlehens-in-einer-dreieckskonstellation-begriffe-der-wiederkehrenden-bezuege-is-des-par-22-nr-1-satz-1-1-halbsatz-es\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;35\/13 &#8211; Verg&uuml;tung f&uuml;r die Verpf&auml;ndung eines GmbH-Anteils zur Sicherung eines Darlehens in einer Dreieckskonstellation &#8211; Begriffe der wiederkehrenden Bez&uuml;ge i.S. des &sect; 22 Nr. 1 Satz 1, 1. Halbsatz EStG und der sonstigen Leistung i.S. des &sect; 22 Nr. 3 EStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 14.4.2015, IX R 35\/13<\/p>\n<p class=\"titel\">Verg&uuml;tung f&uuml;r die Verpf&auml;ndung eines GmbH-Anteils zur Sicherung eines Darlehens in einer Dreieckskonstellation &#8211; Begriffe der wiederkehrenden Bez&uuml;ge i.S. des &sect; 22 Nr. 1 Satz 1, 1. Halbsatz EStG und der sonstigen Leistung i.S. des &sect; 22 Nr. 3 EStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Verpf&auml;ndet ein an einem Darlehensverh&auml;ltnis nicht beteiligter Dritter einen GmbH-Anteil zur Sicherung des Darlehens, so kann die Verg&uuml;tung, die der Dritte daf&uuml;r erh&auml;lt, entweder zu Eink&uuml;nften aus wiederkehrenden Bez&uuml;gen i.S. des &sect; 22 Nr. 1 Satz 1, 1. Halbsatz EStG oder zu Eink&uuml;nften aus Leistungen i.S. des &sect; 22 Nr. 3 EStG f&uuml;hren.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers wird das Urteil des Finanzgerichts N&uuml;rnberg vom 18. Juli 2013&nbsp;&nbsp;6 K 612\/12 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht N&uuml;rnberg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wurde im Streitjahr 2009 mit seiner Ehefrau zur Einkommensteuer zusammenveranlagt. Er war seit mehr als einem Jahr Gesellschafter der X-GmbH (GmbH) und zu 0,625&nbsp;% an deren Stammkapital beteiligt. Die GmbH war ihrerseits am Grundkapital der Y-Holding-SE (SE), die SE zu 100&nbsp;% an der Z-AG beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Z-AG ben&ouml;tigte im Streitjahr zus&auml;tzliches Fremdkapital, das nur gegen die Bestellung von Sicherheiten durch die Gesellschafter der GmbH zur Verf&uuml;gung gestellt wurde. So verpflichteten sich diese im M&auml;rz 2009, GmbH-Anteile in H&ouml;he von 40&nbsp;% des Stammkapitals an die A-AG zur Absicherung des von dieser an die Z-AG zu gew&auml;hrenden Darlehens in H&ouml;he von 500&nbsp;Mio.&nbsp;EUR sowie GmbH-Anteile in H&ouml;he von 20&nbsp;% des Stammkapitals an die B-Bank zur Absicherung des von dieser an die Z-AG zu gew&auml;hrenden Darlehens in H&ouml;he von 750&nbsp;Mio.&nbsp;EUR zu verpf&auml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den Pfandbestellungsvertr&auml;gen sollten die Grundvertr&auml;ge mit der A-AG eine Darlehenslaufzeit bis maximal 30.&nbsp;September 2009 und mit der B-Bank eine solche bis 23.&nbsp;Dezember 2009 enthalten. Die Z-AG verpflichtete sich mit Schreiben vom 27.&nbsp;M&auml;rz 2009 gegen&uuml;ber den Gesellschaftern der GmbH, die Darlehen der A-AG und der B-Bank vorrangig, sp&auml;testens jedoch bis zum 31.&nbsp;Juli 2009, so weit zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass die Sicherheiten freigegeben w&uuml;rden. F&uuml;r die Dauer des Bestehens der Sicherheiten verpflichtete sich die Z-AG, an die Gesellschafter der GmbH f&uuml;r die Verpf&auml;ndung des 60-prozentigen GmbH-Anteils eine Verg&uuml;tung in H&ouml;he von 2,5&nbsp;% p.a. des jeweils besicherten Betrags zeitanteilig am Ende jeden Quartals sowie bei Erl&ouml;schen der Sicherheiten zu zahlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger vereinnahmte insoweit im Streitjahr 27.208&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ber&uuml;cksichtigte die Verg&uuml;tung bei den Eink&uuml;nften aus Leistungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) in H&ouml;he von 27.208&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage hatten keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) entschied in seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2013, 1842 ver&ouml;ffentlichten Urteil, die Verg&uuml;tung sei wie eine B&uuml;rgschaftsprovision zu behandeln. Auch wenn eine etwaige Vollstreckung allein die Verm&ouml;gensebene des Kl&auml;gers ber&uuml;hrt h&auml;tte, sei die Verg&uuml;tung als steuerpflichtige Gegenleistung f&uuml;r die &Uuml;bernahme dieses Risikos anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts (&sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;3 EStG). Die Verpf&auml;ndung des GmbH-Anteils stelle sich nicht als Erwerbst&auml;tigkeit dar, sondern als teilweise Aufgabe der in dem Anteil liegenden Verm&ouml;genssubstanz. Es handele sich um einen ver&auml;u&szlig;erungs&auml;hnlichen Vorgang im Privatbereich. Auch zivilrechtlich liege nicht eine blo&szlig;e Verm&ouml;gensnutzung vor, sondern ein Eingriff in die Verm&ouml;genssubstanz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>das Urteil des FG vom 18.&nbsp;Juli 2013 und die Einspruchsentscheidung vom 11.&nbsp;April 2012 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2009 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 11.&nbsp;April 2012 dahingehend zu &auml;ndern, dass die Einkommensteuer ohne Ber&uuml;cksichtigung der Verg&uuml;tung f&uuml;r die Pfandrechtsbestellung an dem GmbH-Gesch&auml;ftsanteil in H&ouml;he von 27.208&nbsp;EUR festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist begr&uuml;ndet, sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Zwar hat das FG im Ergebnis zutreffend die streitbefangene Verg&uuml;tung f&uuml;r die Anteilsverpf&auml;ndung der Besteuerung unterworfen. Indes kann nach den Feststellungen des FG weder entschieden werden, ob die vom Kl&auml;ger bezogene Verg&uuml;tung nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, 1.&nbsp;Halbsatz EStG oder nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;3 EStG steuerbar ist, noch kann beurteilt werden, in welcher H&ouml;he der Kl&auml;ger ggf. Werbungskosten f&uuml;r die Pfandrechtsbestellung geltend machen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, 1.&nbsp;Halbsatz EStG sind sonstige Eink&uuml;nfte Eink&uuml;nfte aus wiederkehrenden Bez&uuml;gen, soweit sie nicht zu den in &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 bis 6 EStG bezeichneten Einkunftsarten geh&ouml;ren. Entscheidend ist, dass sich die Bez&uuml;ge auf Grund eines einheitlichen Entschlusses oder eines einheitlichen Rechtsgrunds mit einer gewissen Regelm&auml;&szlig;igkeit, wenn auch nicht immer in gleicher H&ouml;he, wiederholen (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 25.&nbsp;August 1987 IX&nbsp;R&nbsp;98\/82, BFHE 151, 506, BStBl II 1988, 344).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Mindestdauer ist nicht erforderlich (BFH-Urteil vom 27.&nbsp;November 1959 VI&nbsp;172\/59&nbsp;U, BFHE 70, 174, BStBl III 1960, 65; Schmidt\/Weber-Grellet, EStG, 33.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;22 Rz&nbsp;13). Einmalige Leistungen begr&uuml;nden keine wiederkehrenden Bez&uuml;ge (BFH-Urteil in BFHE 70, 174, BStBl III 1960, 65). Allein die Tatsache, dass eine Leistung nicht in einem Betrag, sondern in Form wiederkehrender Zahlungen zu erbringen ist, kann jedoch ihre Steuerbarkeit nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, 1.&nbsp;Halbsatz EStG nicht begr&uuml;nden (BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Februar 2010 VIII&nbsp;R&nbsp;43\/06, BFHE 229, 104, BStBl II 2010, 818). &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 EStG ist regelm&auml;&szlig;ig nur dann erf&uuml;llt, wenn die Leistungen andere steuerbare Einnahmen ersetzen (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;November 2008 X&nbsp;R&nbsp;31\/07, BFHE 223, 471, BStBl II 2009, 651).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine blo&szlig;e Umschichtung von Privatverm&ouml;gen ist nicht vom Begriff der sonstigen Eink&uuml;nfte erfasst (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;Oktober 1994 VIII&nbsp;R&nbsp;79\/91, BFHE 175, 439, BStBl II 1995, 121). Die Bez&uuml;ge d&uuml;rfen sich daher bei wirtschaftlicher Betrachtung nicht als Kapitalr&uuml;ckzahlungen (z.B. Kaufpreisraten) darstellen (BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Oktober 1982 VIII&nbsp;R&nbsp;72\/79, BFHE 137, 157, BStBl II 1983, 128).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;3 EStG sind sonstige Eink&uuml;nfte Eink&uuml;nfte aus Leistungen, soweit sie weder zu anderen Einkunftsarten (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 bis 6 EStG) noch zu den Eink&uuml;nften i.S. der Nrn.&nbsp;1, 1a, 2 oder 4 der Vorschrift geh&ouml;ren. Eine Leistung i.S. des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;3 EStG ist jedes Tun, Dulden oder Unterlassen, das weder eine Ver&auml;u&szlig;erung noch einen ver&auml;u&szlig;erungs&auml;hnlichen Vorgang im Privatbereich betrifft (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Oktober 2004 IX&nbsp;R&nbsp;53\/02, BFHE 207, 305, BStBl II 2005, 167, m.w.N.), Gegenstand eines entgeltlichen Vertrags sein kann und eine Gegenleistung ausl&ouml;st (BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Februar 2013 IX&nbsp;R&nbsp;35\/12, BFHE 240, 559, BStBl II 2013, 578).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ver&auml;u&szlig;erung ist die entgeltliche &Uuml;bertragung des (zivilrechtlichen oder wirtschaftlichen) Eigentums (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. zu &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 EStG: BFH-Urteil vom 30.&nbsp;November 2010 VIII&nbsp;R&nbsp;58\/07, BFHE 232, 337, BStBl II 2011, 491; zu &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG: BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Januar 2012 IX&nbsp;R&nbsp;69\/10, BFH\/NV 2012, 1099). Ein ver&auml;u&szlig;erungs&auml;hnlicher Vorgang liegt vor, wenn ein Verm&ouml;genswert endg&uuml;ltig in seiner Substanz aufgegeben wird (BFH-Urteil vom 21.&nbsp;November 1997 X&nbsp;R&nbsp;124\/94, BFHE 184, 540, BStBl II 1998, 133, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dauer und H&auml;ufigkeit der Leistungen sind im Rahmen von &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;3 EStG ohne Bedeutung. Erfasst wird nicht nur gelegentliches oder auch nur einmaliges, sondern auch sich wiederholendes, regelm&auml;&szlig;ig erbrachtes oder auf (eine gewisse) Dauer oder Wiederholung angelegtes Verhalten (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;April 2012 IX&nbsp;R&nbsp;6\/10, BFHE 237, 197, BStBl II 2012, 581).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein synallagmatisches Verh&auml;ltnis von Leistung und Gegenleistung im Sinne eines Austauschvertrags ist nicht erforderlich. Entscheidend ist vielmehr, ob die Gegenleistung durch das Verhalten des Steuerpflichtigen veranlasst ist; daf&uuml;r gen&uuml;gt es, dass die Gegenleistung durch das Verhalten des Steuerpflichtigen &quot;ausgel&ouml;st&quot; wird (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;Februar 2009 IX&nbsp;R&nbsp;33\/07, BFH\/NV 2009, 1253).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der BFH hat mehrfach entschieden, dass laufende B&uuml;rgschaftsprovisionen, die mit einer gewissen Regelm&auml;&szlig;igkeit zuflie&szlig;en, beim Nichtgewerbetreibenden wiederkehrende Bez&uuml;ge i.S. des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, 1.&nbsp;Halbsatz EStG (BFH-Urteile vom 11.&nbsp;Januar 1966 I&nbsp;53\/63, BFHE 85, 13&nbsp;B, BStBl III 1966, 218; vom 22.&nbsp;Januar 1965 VI&nbsp;243\/62&nbsp;U, BFHE 82, 184, BStBl III 1965, 313; vom 18.&nbsp;Januar 1963 VI&nbsp;242\/61&nbsp;U, BFHE 76, 382, BStBl III 1963, 141), einmalige Leistungen hingegen i.S. des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;3 EStG sind (BFH-Urteile vom 9.&nbsp;Dezember 1982 IV&nbsp;R&nbsp;122\/80, nicht amtlich ver&ouml;ffentlicht, juris; in BFHE 85, 13&nbsp;B, BStBl III 1966, 218; in BFHE 82, 184, BStBl III 1965, 313). Es besteht kein Anlass, von dieser Unterscheidung Abstand zu nehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Grunds&auml;tzen kommen im Streitfall sowohl Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, 1.&nbsp;Halbsatz EStG als auch solche i.S. des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;3 EStG in Betracht. Es liegt eine steuerbare Dreieckskonstellation vor, bei der die Bestellung der Sicherheit &#8211;anders als in einem Zwei-Personen-Verh&auml;ltnis&#8211; nicht in den Darlehenszins eingepreist wird. Der Kl&auml;ger ist als Sicherungsgeber nicht Darlehensnehmer, sondern ein Dritter, der dem Darlehensnehmer eine Sicherheit gegen Entgelt zur Verf&uuml;gung stellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Indes tragen die tats&auml;chlichen Feststellungen des FG nicht seine Entscheidung, dass es sich um Eink&uuml;nfte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;3 EStG handelt. Das FG hat die Abgrenzung zwischen Eink&uuml;nften gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, 1.&nbsp;Halbsatz EStG und solchen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;3 EStG nicht hinreichend gepr&uuml;ft und nicht nachvollziehbar begr&uuml;ndet, weshalb es im Streitfall von Eink&uuml;nften i.S. von &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;3 EStG ausgegangen ist. Sein Urteil ist deswegen aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Sache ist nicht spruchreif. Der Senat kann auf der Grundlage der tats&auml;chlichen Feststellungen des FG nicht selbst entscheiden, ob der Kl&auml;ger Eink&uuml;nfte aus Leistungen i.S. von &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;3 EStG oder aus wiederkehrenden Bez&uuml;gen i.S. von &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, 1.&nbsp;Halbsatz EStG bezogen hat. Die Einordnung ist von Bedeutung f&uuml;r die Frage, welche Werbungskosten der Kl&auml;ger f&uuml;r die Pfandrechtsbestellung geltend machen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r das weitere Verfahren weist der Senat &#8211;ohne Bindungswirkung&#8211; auf Folgendes hin:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, 1.&nbsp;Halbsatz EStG ist einschl&auml;gig, sofern wirtschaftlich betrachtet nicht nur eine Einmalzahlung i.S. eines einmaligen Betrags geplant war und durchgef&uuml;hrt wurde. F&uuml;r eine solche Steuerbarkeit spricht insbesondere, dass eine Risikoabsicherung typischerweise auf Dauer angelegt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Subsidiarit&auml;tsklausel des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, 1.&nbsp;Halbsatz EStG greift nicht. Der Kl&auml;ger erzielte in diesem Zusammenhang weder Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;15 EStG noch solche i.S. des &sect;&nbsp;19 EStG. Auch liegen keine Bez&uuml;ge i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG vor, da die streitbefangene Verg&uuml;tung kein Beteiligungsertrag ist. F&uuml;r eine Anwendung von &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 EStG fehlt es bereits an einer Kapitalforderung. Zudem erzielte der Kl&auml;ger keine Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;2 EStG; insoweit fehlt es an einer Ver&auml;u&szlig;erung im Sinne der entgeltlichen &Uuml;bertragung des &#8211;zumindest wirtschaftlichen&#8211; Eigentums; auch &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG ist nicht erf&uuml;llt. Schlie&szlig;lich z&auml;hlen die Einnahmen des Kl&auml;gers nicht zu den besonderen Entgelten oder Vorteilen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;3 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;3 EStG kommt in Betracht, sofern die Zahlung eines einheitlichen Einmalbetrags geplant war und der Vertrag entsprechend durchgef&uuml;hrt wurde. Dass ggf. mehrmals Betr&auml;ge geflossen sind, st&uuml;nde dem nicht von vornherein entgegen. Es handelte sich um insoweit unsch&auml;dliche Teilzahlungen des einheitlichen Betrags.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Subsidiarit&auml;tsklausel des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;3 EStG greift aus denselben Gr&uuml;nden nicht wie bei &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, 1.&nbsp;Halbsatz EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch fehlt es sowohl an einer Ver&auml;u&szlig;erung als auch an einem ver&auml;u&szlig;erungs&auml;hnlichen Vorgang. Denn mit der Pfandrechtsbestellung wurde weder das Eigentum an dem GmbH-Anteil &uuml;bertragen, noch hat der Kl&auml;ger diesen endg&uuml;ltig in seiner Substanz aufgegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Was die weiteren Voraussetzungen von &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;3 EStG betrifft, stellt insbesondere die Verg&uuml;tungszahlung keine blo&szlig;e Umschichtung von Privatverm&ouml;gen dar, weil die Verpf&auml;ndung eines GmbH-Anteils auch bei wirtschaftlicher Betrachtung keine Hingabe eines Verm&ouml;gensgegenstands ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Schlie&szlig;lich kann der Senat auf der Grundlage der vom FG getroffenen Feststellungen nicht entscheiden, ob der Kl&auml;ger &#8211;bei einer Steuerbarkeit nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1, 1.&nbsp;Halbsatz EStG&#8211; ggf. nur den Werbungskosten-Pauschbetrag in H&ouml;he von insgesamt 102&nbsp;EUR nach &sect;&nbsp;9a Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG beanspruchen oder aber &#8211;bei einer Steuerbarkeit nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;3 EStG&#8211; nachweislich getragene Werbungskosten f&uuml;r die Pfandrechtsbestellung nach &sect;&nbsp;9 EStG abziehen kann. Dies wird das FG im zweiten Rechtsgang pr&uuml;fen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 14.4.2015, IX R 35\/13 Verg&uuml;tung f&uuml;r die Verpf&auml;ndung eines GmbH-Anteils zur Sicherung eines Darlehens in einer Dreieckskonstellation &#8211; Begriffe der wiederkehrenden Bez&uuml;ge i.S. des &sect; 22 Nr. 1 Satz 1, 1. Halbsatz EStG und der sonstigen Leistung i.S. des &sect; 22 Nr. 3 EStG Leits&auml;tze Verpf&auml;ndet ein an einem Darlehensverh&auml;ltnis nicht beteiligter &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-35-13-verguetung-fuer-die-verpfaendung-eines-gmbh-anteils-zur-sicherung-eines-darlehens-in-einer-dreieckskonstellation-begriffe-der-wiederkehrenden-bezuege-is-des-par-22-nr-1-satz-1-1-halbsatz-es\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;35\/13 &#8211; Verg&uuml;tung f&uuml;r die Verpf&auml;ndung eines GmbH-Anteils zur Sicherung eines Darlehens in einer Dreieckskonstellation &#8211; Begriffe der wiederkehrenden Bez&uuml;ge i.S. des &sect; 22 Nr. 1 Satz 1, 1. 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