{"id":6485,"date":"2012-11-30T16:09:48","date_gmt":"2012-11-30T14:09:48","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=6485"},"modified":"2012-11-30T16:09:48","modified_gmt":"2012-11-30T14:09:48","slug":"v-r-31-11-zur-ehrenamtlichkeit-der-taetigkeit-als-nachlasspfleger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-31-11-zur-ehrenamtlichkeit-der-taetigkeit-als-nachlasspfleger\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;31\/11 &#8211; Zur Ehrenamtlichkeit der T&auml;tigkeit als Nachlasspfleger"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.4.2012, V R 31\/11<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Ehrenamtlichkeit der T&auml;tigkeit als Nachlasspfleger<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, ob die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) als Nachlasspflegerin eine ehrenamtliche T&auml;tigkeit i.S. des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;26 Buchst.&nbsp;b des Umsatzsteuergesetzes 1999 (UStG) darstellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin war als Betreuerin und als Nachlasspflegerin t&auml;tig. Im Streitjahr (2002) hatte sie 40&nbsp;Nachlasspflegschaften gef&uuml;hrt. Die von ihr als Betreuerin erzielten Einnahmen betrugen im Streitjahr 1.963,36&nbsp;EUR; als Nachlasspflegerin erzielte sie 23.626,41&nbsp;EUR. Im Vorjahr (2001) hatte die Kl&auml;gerin aus ihrer T&auml;tigkeit als Nachlasspflegerin Einnahmen in H&ouml;he von 100.776,59&nbsp;DM erzielt und in den Folgejahren 44.067,06&nbsp;EUR in 2003, 19.945,35&nbsp;EUR in 2004 und 33.310,36&nbsp;EUR in 2005.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer Umsatzsteuersonderpr&uuml;fung f&uuml;r die Jahre 2000 und 2001 behandelte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin als Nachlasspflegerin als steuerfrei nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;26 Buchst.&nbsp;b UStG, die T&auml;tigkeit als Betreuerin wegen der am Arbeitsaufwand orientierten Verg&uuml;tung hingegen als nicht ehrenamtlich und damit steuerpflichtig. Da die Betreuungsums&auml;tze unterhalb der Kleinunternehmergrenze des &sect;&nbsp;19 UStG lagen, wurde keine Umsatzsteuer f&uuml;r 2000 und 2001 festgesetzt. F&uuml;r das Streitjahr (2002) und die Folgejahre gab die Kl&auml;gerin zun&auml;chst keine Umsatzsteuererkl&auml;rungen ab, weil die Betreuungsums&auml;tze weiterhin unterhalb der Kleinunternehmergrenze blieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA folgte dem im Ergebnis nicht und unterwarf die Ums&auml;tze der Kl&auml;gerin aus ihrer T&auml;tigkeit als Betreuerin und als Nachlasspflegerin im (erstmaligen) Umsatzsteuerbescheid 2002 vom 26.&nbsp;Juni 2008 dem Regelsteuersatz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage hiergegen blieben ohne Erfolg. Zur Begr&uuml;ndung seines Urteils f&uuml;hrte das Finanzgericht (FG) im Wesentlichen aus, die Anwendung des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;26 Buchst.&nbsp;a UStG scheitere daran, dass die Kl&auml;gerin die Pflegschaften nicht f&uuml;r eine juristische Person des &ouml;ffentlichen Rechts, sondern in eigener Verantwortung gef&uuml;hrt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch die Voraussetzungen der Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;26 Buchst.&nbsp;b UStG seien nicht erf&uuml;llt, weil keine ehrenamtliche T&auml;tigkeit vorliege. Die Nachlasspflegschaft sei im Gesetz zwar als ehrenamtliche T&auml;tigkeit ausdr&uuml;cklich genannt. Das Ehrenamt sei aber auf die F&auml;lle des unentgeltlichen T&auml;tigwerdens begrenzt. Insbesondere die T&auml;tigkeit des Berufspflegers falle nicht hierunter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die zivilrechtliche Begrenzung des Ehrenamtes auf die F&auml;lle des unentgeltlichen T&auml;tigwerdens bzw. des T&auml;tigwerdens gegen blo&szlig;en Aufwendungsersatz entspreche auch dem allgemeinen Sprachgebrauch der Ehrenamtlichkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die F&uuml;hrung von Pflegschaften gegen Verg&uuml;tung nach &sect;&nbsp;1836 Abs.&nbsp;3 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuches in der im Streitjahr 2002 geltenden Fassung (BGB a.F.) werde auch nicht vom materiellen Begriff der Ehrenamtlichkeit umfasst. Dieser setze das Fehlen eines eigenn&uuml;tzigen Erwerbsstrebens, die fehlende Hauptberuflichkeit und den Einsatz f&uuml;r eine fremdn&uuml;tzig bestimmte Einrichtung voraus. Bei einer nach dem Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse leistungsbezogenen Verg&uuml;tung scheide eine ehrenamtliche T&auml;tigkeit regelm&auml;&szlig;ig aus. Die &Uuml;bernahme der Pflegschaften durch die Kl&auml;gerin sei von einem eigenn&uuml;tzigen Erwerbsstreben gepr&auml;gt. Hierf&uuml;r spreche bereits die H&ouml;he der erzielten Einnahmen, die zur Deckung ihres Lebensunterhalts ausgereicht habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Neben der fehlenden Ehrenamtlichkeit scheitere die Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;26 Buchst.&nbsp;b UStG auch daran, dass die nach &sect;&nbsp;1836 Abs.&nbsp;3 BGB a.F. gezahlte Verg&uuml;tung nicht nur in Auslagenersatz und einer angemessenen Entsch&auml;digung f&uuml;r Zeitvers&auml;umnis bestanden habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil des FG ist in &quot;Entscheidungen der Finanzgerichte&quot; 2012, 663 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision macht die Kl&auml;gerin Verletzung materiellen Rechts (&sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;26 Buchst.&nbsp;b UStG) geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie, die Kl&auml;gerin, habe die Nachlasspflegschaften nicht berufsm&auml;&szlig;ig gef&uuml;hrt. Dem stehe die Tatsache, dass sie im Streitjahr relativ viele, n&auml;mlich 40&nbsp;Nachlasspflegschaften gef&uuml;hrt habe, nicht entgegen. Das FG &uuml;bersehe die tats&auml;chlichen Unterschiede zwischen dem Amt eines Betreuers (fr&uuml;her: Vormund) und dem eines Nachlasspflegers, die bei der Unterscheidung zwischen ehrenamtlichen und hauptberuflichen T&auml;tigkeiten zu ber&uuml;cksichtigen seien. W&auml;hrend die Betreuung einer lebenden Person st&auml;ndige Einsatzbereitschaft und Verf&uuml;gbarkeit sowie Reisebereitschaft erfordere, umfasse die Nachlasspflegschaft &uuml;berwiegend Verwaltungsaufgaben, die der Nachlasspfleger zumeist von seinem Schreibtisch aus erledigen k&ouml;nne. Der zeitliche Aufwand sei deutlich geringer als bei der Betreuung einer Person. Aus diesen Unterschieden zwischen beiden &Auml;mtern folge, dass die gesetzlichen Vorgaben f&uuml;r die Abgrenzung zwischen entgeltlicher und unentgeltlicher F&uuml;hrung eines Vormundschaftsamtes nach Sinn und Zweck der Regelung nicht unver&auml;ndert auf Nachlasspflegschaften &uuml;bertragbar seien. Im &Uuml;brigen sei fraglich, ob die zivilrechtliche Feststellung der Berufsm&auml;&szlig;igkeit einer Nachlasspflegschaft &uuml;berhaupt steuerrechtliche Bindungswirkung entfalte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem FG kann auch nicht darin gefolgt werden, dass die Festsetzung einer &quot;Verg&uuml;tung&quot; nach &sect;&nbsp;1836 Abs.&nbsp;3 BGB a.F. der Annahme einer ehrenamtlichen T&auml;tigkeit entgegenstehe. Die Entscheidung des Nachlassgerichts, eine Verg&uuml;tung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1836 Abs.&nbsp;3 BGB a.F. zu gew&auml;hren, entfalte keine steuerrechtliche Bindungswirkung. Zudem sei aus den vorliegenden Beschl&uuml;ssen des Nachlassgerichts nicht erkennbar, dass es sich um eine Verg&uuml;tung i.S. des &sect;&nbsp;1836 Abs.&nbsp;3 BGB a.F. gehandelt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine h&ouml;chstrichterliche Beurteilung unter Ber&uuml;cksichtigung der Besonderheiten des Amtes eines Nachlasspflegers sei bisher nicht erfolgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/><\/br>das Urteil des FG, den Umsatzsteuerbescheid 2002 vom 26.&nbsp;Juni 2008 und die Einspruchsentscheidung vom 11.&nbsp;M&auml;rz 2010 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/><\/br>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA schlie&szlig;t sich den Entscheidungsgr&uuml;nden des Urteils der Vorinstanz an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet; sie ist deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat die Ums&auml;tze der Kl&auml;gerin zu Recht als steuerpflichtig behandelt, weil weder die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;26 Buchst.&nbsp;a UStG noch die des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;26 Buchst.&nbsp;b UStG erf&uuml;llt sind. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;26 UStG ist die ehrenamtliche T&auml;tigkeit steuerfrei, wenn sie f&uuml;r juristische Personen des &ouml;ffentlichen Rechts ausge&uuml;bt wird (Buchst.&nbsp;a) oder wenn das Entgelt f&uuml;r die T&auml;tigkeit nur in Auslagenersatz und einer angemessenen Entsch&auml;digung f&uuml;r Zeitvers&auml;umnis besteht (Buchst.&nbsp;b). Beide Alternativen des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;26 UStG setzen eine ehrenamtliche T&auml;tigkeit voraus. Die Kl&auml;gerin hat aber keine ehrenamtliche T&auml;tigkeit ausge&uuml;bt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zu den ehrenamtlichen T&auml;tigkeiten geh&ouml;ren alle T&auml;tigkeiten, die in einem anderen Gesetz als dem UStG ausdr&uuml;cklich als solche genannt werden, die man im allgemeinen Sprachgebrauch herk&ouml;mmlicherweise als ehrenamtlich bezeichnet oder die vom materiellen Begriff der Ehrenamtlichkeit umfasst werden (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 20.&nbsp;August 2009 V&nbsp;R&nbsp;32\/08, BFHE 227, 207, BStBl II 2010, 88; vom 14.&nbsp;Mai 2008 XI&nbsp;R&nbsp;70\/07, BFHE 221, 517, BStBl II 2008, 912, jeweils mit Nachweisen aus der Rechtsprechung des BFH).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Werden Nachlasspflegschaften &#8211;wie im vorliegenden Fall von der Kl&auml;gerin&#8211; in einem Umfang gef&uuml;hrt, der die Annahme einer beruflichen T&auml;tigkeit rechtfertigt, so wird eine solche T&auml;tigkeit weder in einem anderen Gesetz als dem UStG noch im allgemeinen Sprachgebrauch als ehrenamtlich bezeichnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das BGB behandelt die Nachlasspflegschaft nur dann als ehrenamtlich, wenn sie entweder unentgeltlich oder gegen einen Aufwendungsersatz nach &sect;&nbsp;1836 Abs.&nbsp;2 BGB a.F. gef&uuml;hrt wird, nicht aber, wenn die Voraussetzungen f&uuml;r eine berufliche Aus&uuml;bung der Nachlasspflegschaft vorliegen. Ob sich diese Beurteilung unmittelbar aus dem BGB ergibt oder aus einem nicht im Widerspruch zur zivilrechtlichen Beurteilung stehenden allgemeinen Sprachgebrauch, mag dabei dahingestellt bleiben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die T&auml;tigkeit als Nachlasspfleger wird gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;1836 Abs. 1, 1915 Abs.&nbsp;1 BGB a.F. unentgeltlich gef&uuml;hrt. &sect;&nbsp;1836 Abs.&nbsp;1 BGB a.F. betrifft unmittelbar zwar nur die Vormundschaft. Die f&uuml;r die Vormundschaft geltenden Vorschriften finden aber gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1915 Abs.&nbsp;1 BGB a.F. auf die Pflegschaft entsprechende Anwendung, soweit sich nicht aus dem Gesetz etwas anderes ergibt. Das gilt aufgrund der strukturellen &Auml;hnlichkeit zwischen Vormundschaft und Pflegschaft f&uuml;r alle BGB-Pflegschaften, auch f&uuml;r die hier vorliegende Nachlasspflegschaft (Oberlandesgericht &#8211;OLG&#8211; K&ouml;ln, Beschluss vom 6.&nbsp;August 2007&nbsp;&nbsp;2&nbsp;Wx&nbsp;14\/07, juris; Landgericht Hamburg, Urteil vom 16.&nbsp;Juli 2010&nbsp;&nbsp;317&nbsp;O&nbsp;77\/10, Neue Juristische Wochenschrift Rechtsprechungs-Report Zivilrecht 2011, 513; OLG Karlsruhe, Urteil vom 27.&nbsp;Juni 2007&nbsp;&nbsp;7&nbsp;U&nbsp;248\/06, Zeitschrift f&uuml;r das gesamte Familienrecht &#8211;FamRZ&#8211; 2007, 2109; OLG Zweibr&uuml;cken, Beschluss vom 30.&nbsp;April 2007&nbsp;&nbsp;3&nbsp;W&nbsp;49\/07, Der Deutsche Rechtspfleger 2007, 471; Palandt\/Diederichsen, BGB, 71.&nbsp;Aufl., M&uuml;nchen 2012, &sect;&nbsp;1915 Rz&nbsp;1; Schwab in M&uuml;nchener Kommentar zum BGB, Band&nbsp;8, 6.&nbsp;Aufl., M&uuml;nchen 2012, &sect;&nbsp;1915 Rz&nbsp;1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Aus der Regelung in &sect;&nbsp;1836 Abs.&nbsp;1 BGB a.F., wonach die Vormundschaft unentgeltlich gef&uuml;hrt wird, ergibt sich, dass die gesetzliche Grundkonzeption des &sect;&nbsp;1836 BGB a.F. von der ehrenamtlich gef&uuml;hrten Nachlasspflegschaft ausgeht; Unentgeltlichkeit und Ehrenamtlichkeit werden insoweit gleichgesetzt. Im Regelfall soll keine Verg&uuml;tung gezahlt werden (&sect;&nbsp;1836 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 BGB a.F.); nur in Ausnahmef&auml;llen soll die Amtsf&uuml;hrung einen Verg&uuml;tungsanspruch nach sich ziehen. Die Festsetzung einer Verg&uuml;tung nach &sect;&nbsp;1836 Abs.&nbsp;3 BGB a.F. steht dabei der Ehrenamtlichkeit nicht entgegen, wohl aber die berufsm&auml;&szlig;ige F&uuml;hrung der Vormundschaft (Palandt\/Diederichsen, a.a.O., &sect;&nbsp;1836 Rz&nbsp;2; Dickescheid in RGRK, Das B&uuml;rgerliche Gesetzbuch, Kommentar, Band&nbsp;IV, Berlin, New&nbsp;York 1999, &sect;&nbsp;1836 Rz&nbsp;18; Pammler-Klein\/Pammler in Jurispraxiskommentar, BGB, 5.&nbsp;Aufl., Band&nbsp;4, Saarbr&uuml;cken 2011, &sect;&nbsp;1836 Rz&nbsp;8; Wagenitz in M&uuml;nchener Kommentar zum BGB, a.a.O., &sect;&nbsp;1836 Rz&nbsp;31; Wagenitz\/ Engers, FamRZ 1998, 1273, 1274).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Bei der aus den unter II.1. genannten Gr&uuml;nden gebotenen engen Auslegung des Ehrenamtlichkeitsbegriffs wird die Nachlasspflegschaft dann nicht ehrenamtlich gef&uuml;hrt, wenn die Voraussetzungen f&uuml;r die Feststellung, dass der Nachlasspfleger die Vormundschaft berufsm&auml;&szlig;ig f&uuml;hrt, vorliegen. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1836 Abs.&nbsp;1 BGB a.F. hat das Gericht die Feststellung, dass der Vormund die Vormundschaft berufsm&auml;&szlig;ig f&uuml;hrt, u.a. zu treffen, wenn dem Vormund in einem solchen Umfang Vormundschaften &uuml;bertragen sind, dass er sie nur im Rahmen seiner Berufsaus&uuml;bung f&uuml;hren kann. Diese Voraussetzungen liegen im Regelfall vor, wenn der Vormund mehr als zehn Vormundschaften f&uuml;hrt oder die f&uuml;r die F&uuml;hrung der Vormundschaften erforderliche Zeit voraussichtlich 20&nbsp;Wochenstunden nicht unterschreitet. Die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin &uuml;bersteigt im Streitfall bereits die Unsch&auml;dlichkeitsgrenze von zehn Nachlasspflegschaften um das Dreifache, so dass von einer Berufsm&auml;&szlig;igkeit auszugehen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin gibt es keine Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass sich die auch f&uuml;r die Nachlasspflegschaft geltende Verweisung in &sect;&nbsp;1915 Abs.&nbsp;1 BGB a.F. nur auf &sect;&nbsp;1836 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 BGB a.F., nicht aber auf die &uuml;brigen Regelungen des Vormundschaftsrechts beziehen k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin wird auch nicht vom materiellen Begriff der Ehrenamtlichkeit umfasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der materielle Begriff der Ehrenamtlichkeit setzt das Fehlen eines eigenn&uuml;tzigen Erwerbsstrebens, die fehlende Hauptberuflichkeit und den Einsatz f&uuml;r eine fremdn&uuml;tzig bestimmte Einrichtung voraus (BFH-Urteile in BFHE 227, 207, BStBl II 2010, 88; in BFHE 221, 517, BStBl II 2008, 912, jeweils mit Nachweisen aus der Rechtsprechung des BFH). Da die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin aus den unter II.3.a&nbsp;cc genannten Gr&uuml;nden die Annahme einer beruflichen T&auml;tigkeit rechtfertigt, verbietet sich die Annahme der Ehrenamtlichkeit schon aus diesem Grund.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dar&uuml;ber hinaus wird die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin auch wegen der H&ouml;he der insgesamt j&auml;hrlich von ihr erzielten Entgelte nicht vom materiellen Begriff der Ehrenamtlichkeit umfasst. Das FG hat zwar keine Feststellungen zum Arbeitsaufwand der Kl&auml;gerin getroffen, so dass dem Senat keine Beurteilung der H&ouml;he der auf die Arbeitsstunde entfallenden Entsch&auml;digung m&ouml;glich ist. In diesem Zusammenhang ist aber entscheidend zu ber&uuml;cksichtigen, dass die Kl&auml;gerin nachhaltig und regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber mehrere Jahre hinweg jeweils erhebliche Einnahmen aus der T&auml;tigkeit als Nachlasspflegerin erzielt hat, die die Betr&auml;ge, die ehrenamtliche Richter f&uuml;r gelegentliche Teilnahmen an Verhandlungsterminen in einem Jahr erzielen, weit &uuml;bersteigen (vgl. BFH-Urteil vom 16.&nbsp;April 2008 XI&nbsp;R&nbsp;68\/07, BFH\/NV 2008, 1368).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Auch das Unionsrecht gibt keinen Anlass f&uuml;r die Steuerbefreiung der von der Kl&auml;gerin ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tze. Die Sechste Richtlinie des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern 77\/388\/EWG (Richtlinie 77\/388\/EWG) sieht &uuml;berhaupt keine Steuerbefreiung f&uuml;r ehrenamtliche T&auml;tigkeiten vor. Damit ist fraglich, ob &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;26 Buchst.&nbsp;b UStG &uuml;berhaupt im Einklang mit der Richtlinie 77\/388\/EWG steht. Nach einer Protokollerkl&auml;rung zu Art.&nbsp;4 der Richtlinie 77\/388\/EWG steht es den Mitgliedstaaten zwar frei, ehrenamtliche Leistungen von der Steuer zu befreien. Ob das zur Beibehaltung der Befreiung in &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;26 Buchst.&nbsp;b UStG berechtigt, ist fraglich und in der Literatur umstritten (zweifelnd Kulmsee in Rei&szlig;\/Kraeusel\/Langer, UStG, &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;26 Rz&nbsp;11; bejahend Handzik in Offerhaus\/S&ouml;hn\/Lange, UStG, &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;26 Rz&nbsp;5; verneinend Oelmaier in S&ouml;lch\/Ringleb, UStG, &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;26 Rz&nbsp;4). Unabh&auml;ngig hiervon spricht jedenfalls das Gebot einer engen Auslegung von Befreiungstatbest&auml;nden gegen die Annahme einer unionsrechtlich gebotenen Steuerfreiheit im Streitfall. Bei der Auslegung des Merkmals der Ehrenamtlichkeit ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass Steuerbefreiungen im Zweifel eng auszulegen sind, weil sie Ausnahmen von dem allgemeinen Grundsatz darstellen, dass jede Dienstleistung, die ein Steuerpflichtiger gegen Entgelt erbringt, der Umsatzsteuer unterliegt (st&auml;ndige Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211;, vgl. zuletzt EuGH-Urteile vom 28.&nbsp;Juli 2011 C-350\/10, Nordea, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2011, 747; vom 22.&nbsp;Dezember 2010 C-116\/10, Feltgen\/Bacino, UR 2011, 694; vom 3.&nbsp;Juni 2010 C-237\/09, Nathalie de Fruytier, Slg. 2010, I-4985; vom 6.&nbsp;Mai 2010 C-94\/09, Kommission\/ Frankreich, Slg. 2010, I-4261; vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2010 C-3\/09, Erotic Center, Slg. 2010, I-2361; vom 28.&nbsp;Januar 2010 C-473\/08, Eulitz GbR, Slg. 2010, I-907).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.4.2012, V R 31\/11 Zur Ehrenamtlichkeit der T&auml;tigkeit als Nachlasspfleger Tatbestand 1&nbsp; I. Streitig ist, ob die T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) als Nachlasspflegerin eine ehrenamtliche T&auml;tigkeit i.S. des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;26 Buchst.&nbsp;b des Umsatzsteuergesetzes 1999 (UStG) darstellt. 2&nbsp; Die Kl&auml;gerin war als Betreuerin und als Nachlasspflegerin t&auml;tig. Im Streitjahr (2002) hatte &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-31-11-zur-ehrenamtlichkeit-der-taetigkeit-als-nachlasspfleger\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;31\/11 &#8211; Zur Ehrenamtlichkeit der T&auml;tigkeit als Nachlasspfleger<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-6485","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-steuer"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6485","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6485"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6485\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6485"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6485"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6485"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}